Aus Der Provinzialhauptstadt.
Oie Jinanzkaffen lösen Reichs- verbilligungsscheine für Speisefette ein.
Die von den Verkaufsstellen angenommenen Abschnitte der Deichsverbilligungsscheine für Speisefette werden von den Finanzkassen eingelöst. Die Abschnitte sind von den Verkaufsstellen bei der Annahme durch Aufdruck des Firmenstempels zu entwerten und dann in Einlieferungsblätter einzukleben, die von den Finanzkassen unentgeltlich verabsolgt werden. Das Ein- kleben darf jedoch nur in der Weise geschehen, daß die Abschnitte nur mit ihrer linken Hälfte festgeklebt werden, damit sie bei der Einlösung von den Finanzkassen ohne Zeitverlust auf ihre Echtheit geprüft werden können.
Mehrere gleichzeitig vorgelegte Einlieferungsblätter sind zu bündeln. Die Einlieferungsblätter müssen den Finanzkassen innerhalb des auf den Abschnitten aufgedruckten Zeitraumes entweder durch Llebergabe im Kassenraum, oder durch Lleberweisung mit der Post zur Einlösung vorgelegt werden: spätere Einlösung ist ausgeschlossen. Die Abschnitte werden auf fällige Reichssteuerri angerechnet: bare Einlösung kann verlangt werden, wenn die Abschnitte im Kastenraum übergeben werden und der Wert dergleich- zeitig eingereichten Abschnitte zusammen mindestens 10 Mk. beträgt.
Oie Neuordnung im Männer-Turnverein.
Man schreibt uns: Die außerordentliche Mitgliederversammlung, die sich mit der Gleichschaltung des Männer-Turnvereins befaßte, gestaltete sich zu einer einmütigen Vertrauenskundgebung für den langjährigen 1. Sprecher, Vektor Gg. Kling. Dieser hatte sein Amt freiwillig niedergelegt, um der Neuordnung der Dinge nicht im Wege zu stehen und um den Platz für eine jüngere Kraft freizumachen. Von allen Seiten jedoch wurde ihm vollstes Vertrauen ausgesprochen und er dringend gebeten, das Amt des Vereinssührers zu behalten. Ein Antrag auf seine Wiederwahl fand einstimmige Annahme, ein dreifaches „Gut Heil" auf den neuen Führer jubelnde Zustimmung. Don dieser treuen Anhänglichkeit aufs tiefste bewegt, erklärte Vektor Kling sich schließlich bereit, das Führeramt zu übernehmen. Er dankte allen denen, die ihn seither in der Vereinsarbeit so warm unterstützten, aufs herzlichste und bat um diese Unter» stühung auch fernerhin. Seine seitherigen Mitarbeiter berief er wieder und brachte ein „Gut Heil" auf die Führer des neuen Deutschland und des Hessenlandes aus. Stehend sang die Versammlung den ersten Vers des Deutschlandliedes. Der später eingetroffene Gauführer, Dr. V a u, Butzbach, zollte dem neuen Vereinsführer, besonders wegen seiner stets bewiesenen nationalen Gesinnung, hohes Lob und bestätigte ihn gern in seinem Amte. Bei dem Gesang des Horst- Wessel-Liedes, anderer vaterländischer und Turnerlieder blieben die Anwesenden, unter denen sich auch einer der Vereinsgründer, Adalbert D i n d e w a l d, befand, in dem mit den Fahnen des Reichs, dem Hindenburg- und Hitlerbild und der Icchnbüste geschmückten Versammlungsraum noch lange zusammen.
Kleinfeuer.
Am gestrigen Freitagabend gegen 22.15 Tlhc bemerkten die Bewohner der „Dergschenke" in einer Feldscheune am Leihgesterner Weg Feuer und Rauch. Die alarmierte Feuerwache traf alsbald ein, konnte aber wegen des Wassermangels vorerst nicht eingreifen. Es wurde deshalb ein Motorgießfaß nachgeholt und mit dessen Hilfe das Feuer gelöscht. Gegen 1 Llhr konnte die Wachmannschaft wieder abrücken. — Desgleichen wurde gegen 3 Uhr heute morgen von der Hauptpost aus Feuer gemeldet. In einem Garten
Deutscher Meertraum.
Zur Marine-Werbe-Woche vom 24. bis 31. Mai.
See, Schiffahrt, Macht auf dem Meere, Flotte, — so klein Deutschlands Küstenstrecken im Vergleich zu seinen Landgrenzen sind, — immer sind diese Begriffe bei uns Glaube, Liebe und Hoffnung des Volkes gewesen. Keiner kontinentalen Ration stand das „Navigare necesse“ — Schifffahrt i st not! — so tief ins Herz geschrieben, wie der deutschen, und vor bald einem Jahrhundert sind es Dichter und Denker aus allen Gauen Deutschlands, auch des mittleren und südlichen, strandfernen, gewesen, die den Meertraum träumten, die von der Herrlichkeit der Menschenherrschaft über die Wogen der See geschrieben und gesungen haben.
„Schiffahrt i st not!" Gorch Fock, der niederdeutsche Dichter, nach dem das jüngste Schiff der Reichsmarine seinen Äamen bekommen hat, schrieb davon in einem seiner besten Werke, damals, ehe die Stunde kam, da man uns Deutschen trotz allem, was deutsche Schiffbaukunst, deutsche Technik, deutscher Mannesmut für die Bezwingung der völkerverbindenden Meere geschaffen und geleistet hatte, das Meer verbieten wollte, da man uns unsere besten Handelsschiffe wegnahm und — unsere herrliche Kriegsflotte, die vor dem Skagerrak siegreich bestanden hatte gegen die stärkste Seemacht der Welt.
wann ist's dringlicher, die Stimme wieder so laut als möglich zu erheben mit jenem alten Ruse „Schiffahrt ist not!" als heule, wo eine neue Reichsgestaltung über die ersten zagen, derweil getanen Schritte zur Wiederherstellung der deutschen Geltung zur See hinausgehen will und wird, um unter lleberwindung humanitätsduseliger, pazifistischer, korrupter Hindernisse vergangener Jahre Deutschland die Freiheit auch auf dem Meere wieder zu gewinnen? Richt mit uferlosen Plänen handelspolitischer und militärischer Art soll das geschehen, sondern auf der Grundlage des gleichen Menschenrechts für alle, auf den Platz an der Sonne, den Deutschland kraft seiner Volksmaße und Leistung mit heiligen Rechten beanspruchen kann.
Im Schoße der deutschen Marine-Vereine und des Deutschen Flottenvereins ist der Gedanke an diese Rechte lebendig gehalten worden über die schwärzesten Tage deutscher Geschichte hin. Ietzt gilt es, das wohlbewahrte Gut wieder so zu erneuern, wie es dem gewaltigen nationalen Aufschwung entspricht, der durch das Deutsche Reich pulst. Flottenverein und Marine-Vereine, die fast anderthalb Iahrzehnte hindurch^ nfreiwillig, aber notgedrungen im düsteren Halbdunkel stehen mußten, treten wieder in die Front, in die Kampffront für Deutschlands eben
bürtige Stellung in derWelt in allen Belangen friedlichen Wettbewerbes und militärischer Wehrhaftigkeit, und sie rufen zur Tat in einer Marine-Werbewoche, die an die Vieren und Herzen aller guten Deutschen greifen, an unser aller Gewissen rütteln soll, der See zu gedenken, der See und was sie uns gibt als Brücke zwischen den Ländern der Erde, der See und was sie uns genommen hat im Kampf mit Elementen und feindlichen Völkern, der See, wie sie den für Deutschlands, seiner Küsten und seines Handels Sicherheit so unmeßbar wichtigen Teil seiner Wehr auf dem Rücken trägt.
Mindestens 1% Millionen deutscher Frauen und Männer haben in solchen Gedanken schon gespendet, als es darum ging, der Marine Ersatz zu schassen für das oerlorengegangene Schul schiff „Viobe". Mit offenen Händen wollen und sollen wir nun auch bereit sein zu geben für die vereine und Organisationen, die dem Ausbau der Sicherheit deutscher Küsten und deutscher Seeschiffahrt dienen wollen, die den maritimen Wehrgedanken im Volke wachhalten und die schließlich — wie in dem Ausbau des großen Marineehrenmals in Kiel-Laboe — Deutschlands Dank zu weithin sichtbarem Ausdruck bringen wollen, für die, die im Kampf zur See ihr Leben ließen für das Vaterland.
Mit dem 24. Mai beginnend, findet darum, bis zum Skagerraktag am letzten Maitag reichend, die deutsche Marine-Werbe-Woche statt, in deren Verlauf überall in Deutschland Straßensamm- lungen, Platzkonzerte von Reichswehr-, Marine-, Schupo-usw.-Kapellen, Vorträge, Rundfunkansprachen und derlei mehr staltfinden, während als Höhe- punkt der Werbetätigkeit der S o n n t a g, 28. Mai, gedacht ist, der zugleich die Hauptversammlung des Deutschen Flottenvereins bringt, eine allgemeine Ostseefahrt-Veranstaltung und Jugendtreffen. Die verschiedenen deutschen Länderregierungen haben zu all dem ihre Genehmigung erteilt. Die Sammlungserträge werden von den Ortsgruppen des Flottcn- vereins im Sinne der Vereinsbestrebungen verwandt werden, von den Marine-Vereinen zur Vervollständigung des geldlichen Grundstockes für dieFer° tigstellung des Marine-Ehrenmales, von dem zwar der gewaltige und wuchtige Turm bereits zu imposanter Höhe ragt, die große Ehrenhalle auf dem Hohlraum des ehemaligen Panzerturmes Laboe aber bis zum Frühjahr 1936 noch errichtet werden soll, um dann voll dem Zweck dankbarer Mahnung an die zahllosen Opfer zu dienen, die im Weltkriege See und Kampf von den Männern unserer Flotte gefordert hat.
Hier geben und mithelfen ist deutsche Ehrenpflicht!
in der Bahnhofstraße stand eine aus Brettern bestehende Schuhhütte, in der auch Packmaterial lagerte, in hellen Flammen. Vach halbstündiger Tätigkeit war der Brand gelöscht.
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 27. Mai. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Landbutter 130, Kochbutter 110, Matte 20 bis 25 Pf. das Pfund, Käse 5 bis 10, Eier, inländische, 8 Pf. das Stück, Wirsing, grün, neuer, 18, rote Rüben 10, Spinat 10 bis 15, Spargel 25 bis 45, Erbsen 30 bis 35, Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 15, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Rhabarber 8 bis 10, Kartoffeln, alte, 3 (per Ztr. 2,30 Mk.), neue 12 bis 14, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen 40, Obstmus 40 bis 45, Äüsse 60, Iunge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. das Pfand, Tauben 40 bis 60, Blu
menkohl 40 bis 60, Salat 10 bis 15, Salatgurken 30 bis 45, Ober-Kohlrabi 15, Lauch 5, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 25 Pf. das Stück, Gelbe Rüben, neue, 15, Radieschen 8 bis 10 Pf. das Bund.
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** Zeitweise Stillegung des Straßenbahnbetriebs am Sonntag. Die Direktion der Straßenbahn teilt in einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil mit, daß der Straßenbahnbetrieb am morgigen Sonntag während der Zeit des Besuchs des Reichsstatthalters Sprenger von 10.30 bis 11.30 Uhr ruht.
** Umtauschgutscheine und Spielzeitende im Stadttheater. Die Intendanz des Stadttheaters macht darauf aufmerksam, daß die Gültigkeit sämtlicher für nicht besuchte Abonnements
Vorstellungen ausgegebener Umtauschgukschelne mit Schluß der Spielzeit erlischt. Die letzte Operetten- Vorstellung: „Lisclott" ist daher die letzte Möglichkeit für Operettengutscheine, die Erstaufführung: „Die Rächt zum Donnerstag" und die letzte Aufführung: „Schlogeter" die letzte Umtauschmöglichkeit für Schauspielgutscheine.
** Sommerfest der Heimatvereinigung Schiffenberg. Man schreibt uns: Die Heimatvereinigung Schifsenberg begeht am 18. Juni auf dem Schifsenberg ihr diesiähriges Sommerfest. Diesmal soll in erster Linie die Jugend zu ihrem Rechte kommen. Kinder aller Volksgenossen, gleichviel welchen Standes, sind herzlich willkommen. Nicht allein, daß den Kindern Freude und Vergnügen bereitet werden soll, die Kinder von Stadt und Land sollen sich näherkommen, kennen und verstehen lernen, getreu der Aufgabe, die sich die Heimatvereinigung von jeher gestellt hat. In diesem Sinne werden die Darbietungen durchgeführt werden. Vorstand und Ausschuß haben in vielen Sitzungen das Programm zusammengestellt und hoffen, wie das immer bei den Schiffenberg-Veranstaltungen der Fall gewesen ist, auch diesmal auf eine zahlreiche Beteiligung aller Volksgenossen. (Siehe heutige Anzeige.)
** H o h e Auszeichnung oberhessischer M i l ch Auf der 39. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (D. L. G.) in Berlin. wurden die Vorzugsmilch und die Hessische Markenmilch des Hofgutes Winnerod bei Gießen mit einem 1. Preis und der Silbernen Preismünze ausgezeichnet. Die Ehrungen sind der Milch dieses Gutsbetriebes feit 1929 alljährlich zuteil geworden. (Siehe heutige Anzeige.)
** D i e diesjährigen Impfungen. In einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil wird auf die Impftermine, wie auch auf die Nachschautermine cntsmerksam gemacht. Jmpflokal ist die Turnhalle der Pestalozzischule am Werner-Wall 18. Eltern impfpflichtiger Kinder seien auf die Bekanntmachung hingewiesen.
** Dolkswirte-Tagung in Gießen. Man schreibt uns: Der Reichsbund Deutscher Diplomvolkswirte E. D. Landesverband Hessen und Hessen-Nassau veranstaltet am Montag, 29. Mai, um 20 Uhr c. t. im Studentenhaus, Leihgesterner Weg, einen Vortrag über das Thema „Der Diplomvolks- roirt im derufsständifchen Staat". Referent des Abends ist Bürgermeister Dr. Knopp aus Frankfurt, 1. Vorsitzender des Landesverbandes. Gleichzeitig wird an diesem Abend die Gründung einer Ortsgruppe für die Kreise Gießen und Wetzlar erfolgen. Da der Um- und Neubau von Staat und Wirtschaft äußerste Aktivität erfordert, wird dringend um vollzählige Beteiligung der Gießener Di- plomoolkswirte, sowie jener Wirtschaftsstudenten, welche die Diplomprüfung ablegen wollen, gebeten.
** Sonderz ug zum Iung-Landoolk- t a g. Aus Anlaß oes großen Iung-Landvolk- tages, der am morgigen Sonntag in Viddcr stattfindet, verkehrt von Gießen nach Vidda und zurück ein Sonder zu g. Für die an der Strecke Gießen—Vidda liegenden Orte gelten folgende Abfahrtszeiten: Gießen ab 10.45, Schiffenberg ab 10.56, Garbenteich ab 11.00, Lich ab 11.11, Langsdorf ab 11.17, Hungen ab 11.23, Treis- Horloff ab 11.28, Ober-Widdersheim 11.33, Dörsdorf 11.38, Vidda an 11.43 Uhr. Der Sonderzug fährt um 19.30 Uhr von Vidda zurück und kommt um 20.31 Uhr wieder in Gießen an.
Wettervoraussage.
Obwohl sich das Polentief etwas abgeflacht hat, ist die Störungstätigkeit noch nicht beendet. Ein neuer flacher Wirbel hat sich über England gebildet und dort eine Regenzone hervorgerufen. Wechselhafte Zufuhr ozeanischer Luft läßt auch über Deutschland dauernd noch Bewölkung auftreten, wobei zeitweise teils gewittrige Niederschläge zu erwarten sind.
Aussichten für Sonntag: Weiterhin wechselhaftes, teils wolkiges und teils etwas auf» heiterndes Wetter mit schwankenden Temperaturen, einzelne Viederschläge.
Aussichten für Montag: Voch keine wesentliche Aenderung der Wetterlage.
fcfyck dem Essen
100 gramm 25 Pfg Tabletten 20 Pfg
Ä/H "1*1 ^l*«5l*eAiÄ Oä ■ *Sdem Jahre 1917 war ich mit einem schweren Magenleideo behaftet Nach der vierten erfolglosen
E MM bj? Operation aus dem Krankenhause entlassen, machte ich dann den letzten Versuch mit Ihrem Bullrich-
Salz. Dieses nehme ich seit März 1927 täglich und mein Zustand ist wieder so hergestellt, als ob ich niemals etwa» von Magenschmerzen gekannt hatte. Josef Dankeimann, Aachen. Der Magenkranke braucht das Salz täglich, kann sich nur damit helfen. Dr. med. Qu... d'ii ■ l c । bul rich-Salz oder 1 bis 2 Bullrich-Tabletten nach jeder Mahlzeit verhindern Verdauungsstörungen, beseitigen Magenbeschwerden und Sodbrennen. Bul r:ch - Salz bleibt selbst bei jahrelangem, regelmäßigem Gebrauch stets von gleich guter Wirkung und hat nie irgendwelche schädlichen Folgen.
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Die Kosten für die den von der Reichsai
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Bekanntmachung
Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen findet wie folgt statt:
1. Impftermin: Mittwoch, 31. Mai, von 15 bis 16 Uhr,-
Nachschau: Mittwoch, 7. Juni, von 16 bis 16.30 Uhr,-
2. Impftermin: Mittwoch, 7. Juni, von 15 bis 16 Uhr,-
Nachschau: Mittwoch, 14. Juni, von 16 bis 16.30 Ubr,-
3. Impftermin: Mittwoch, 14. Juni, von 15 bis 16 Uhr;
Nachschau: Mittwoch, 21. Juni, von 16 bis 16.30 Uhr.
Jmpflokal ist die Turnhalle der Pestalozzischnle, Werner-Wall 18.
Zu diesen ^Terminen können alle in 1932 oder früher geborenen Kinder, bei welchen der Nachweis der erfolgreichen Impfung blsher noch nicht erbracht wurde, vorgestellt werden. Die Kinder müssen mit rein gewaschenem Körper und remen Kleidern zur Impfung gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Rankheiten herrschen, find niclit zugelassen. [3539C
Gießen, den 20. Mai 1933.
Bürgermeisterei Gießen.J.V.: Dr.Seib.
MMMkel-VeMWW.
Am 2. Juni 1933, 10 Uhr, werden die Küchenbedlirsnisse des I. (Hess.) Batls. 15. I. R. für die Zeit vom 1. Juli bis 81. Dezember 1933 zu festen Preisen verdungen.
Los I: Kolonialwaren,
Los II: Bohnenkaffee,
Los III: Frischgemüse,
Los IV: Obst- und Gemüsekonserven.
Die Lieferungsbedingungen liegen bei der Küchenverwaltung des Bataillons, Kaserne I, Zimmer 153, aus. Sie sind daselbst geaen Zahlung einer Gebühr von 0,50 RM. erhältlich. Angebote mit der Aufschrift: „Angebot auf Lebensmittel für 1. Juli bis 31. Dezember 1933" sind bis 2. Juni 1933,10 Uhr, der Küchen- Verwaltung einzureichen. Angebote mittels Bietungsschein, den die Küchenverwaltung unentgeltlich verabfolgt, können nur auf ganze Lose gemacht werden. Bieter find nach der Berdingungsord- nung bei der Oeffnung der Angebote nicht zuzulaifen. [3535D
Kiichcnverwaltung
I. ( Hess.) Batl. 15.1. R.
hamburg-ämerikTünleI
Die Firma
Hapag-Reisebüro Loeb GIESSEN, Seltersweg 89
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"Versteigerung bestimmt. 3545D
Ludwig Savtnietz.
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Bekanntmachung
Betr.: Straßenbahnbetrieb.
Am Sonntag, dem 28. Mai 1933, ruht der Straßenbahnbetrieb während der Zeit von etwa 10.30 bis 11.30 Uhr.
Gießen, den 26. Mai 1933. [3549D
Direktion der stcidt. Straßenbahn. Stolte.
Bekanntgabe.
Der Voranschlag der Gemeinde Mainzlar für das Rechnungsjahr 1933 liegt vom Montag, dem 29. Mai l. I. ab eine Woche auf unterzeichneter Bürgermeisterei zur Einsichtnahme offen. Während der Offenlegung können Einwendungen der Beteiligten gegen seinen Inhalt schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. sbtsD
Es wird eine Umlage erhoben, wozu auch die Ausmärker beizutragen haben.
Mainzlar, am 27. Mai 1933.
Hess. Bürgermeisterei Mainzlar. _____________Vogel._____________ Oeffentliche Bekanntmachung.
Der Metrgermeister Wilhelm Nagel zu Beuern ist durch rechtskräftiges Straf- erkenntnis wegen Umsatzsteuer-, Einkommensteuer- und Gewerbesteuer-Hin- terziehung mit einer Geldstrafe im Betrage von RM. 600,— (Sechshundert Reichsmark) bestraft worden. ssssD
Gemäß § 399 der Neichsabgaben- Ordnung wird die Bestrafung auf Kosten des Verurteilte»! bekannt gemacht.
Gießen, 26. Mai 1933.
Finanzamt.
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WALD WIE BIEN
Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes In Bildern
150eigene Naturaufnahmen aus dem Tier- u Pflanzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln,dazu ein lebendiger und aufschlußreicher Einführungstext von K. Gerhard und G. Wolff Der Wald ist der Gesundbrunnen unseres Volkes, ist die Stätte, wo jedermann nach des Alltags Mühen und Sorgen Ruhe und Erholung findet. Seine große Lunge säende t dem erschlafften Körper neue KraftundFrlsche. Sein geheimes Weben und sein stiller Zauber erheben die Seele zu Reinheit, Schönheit und Lebensfreude. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Gaben des Waldes, die sich dem Naturfreund in einer unvergleichlich vielgestaltigen Lebensgemeinschaft bieten. Der Wald ist nicht nur eine Ansammlung vonBäumen. ein Stück Landschaft schlechthin. Er Ist die Einheit ■; eines mannigfaltigen Lebens und Webens. Jedes der ungezählten Wesen, vom stolzen Hirsch bis zum kleinsten Waldvöglein, von der ragenden Tanne bis zum taufrischen Pfeifengras bietet dem offenen Auge und Ohr eine Fülle von Schönheit. Man muß sie nur erschauen und erlauschen. Zu solchem Schauen und Lauschen führt dieses wunderbare Buch, das jedem Menschen mit gesundem Sinn viel Freude bereiten wirduind deshalb vor allem in der Bibliothek eines jeden} Naturfreundes nicht fehlen darf.
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