Ausgabe 
26.10.1933 Zweites Blatt
 
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6 6 n begriffen. Ein einz 1 ger Töpfer ist noch vorhanden, dessen ausgestellte Arbeiten gebührende Beachtung fanden.

+ Hirzenhain, 24. Ott. Dos erste Ergebnis der Sammlung für die Winterhilfe 7933/34 ist recht erfreulich. Es bleibt zu hoffen, daß sich auch die weiteren Sammlungen in gleich gün­stiger Weise auswirken.

Kreis Alsfeld.

st. Kirtorf, 25. Oktober. Auf der Straße Eh- ringshaufenMaulbach erlitt ein Frank- furter Personenkraftwagen einen Un- fall. Der Wagenführer passierte die vor Maulbach gelegene, durch keine Warnungstafel angezeigte Spitzkuroe in zu schnellem Tempo, der Wagen ge­riet ins Schleudern und fuhr gegen die Böschung, wobei er stark beschädigt wurde. Außer einem Äna- oen, der gegen die Scheibe stieß und dadurch Ver­letzungen erlitt, kam niemand zu Schoden. Der Knabe wurde mit Kopfwunden und einer Gehirn­erschütterung in die Gießener Chirurgische Klinik eingeliefert.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

= Bieber (bei Rodheim), 24. Okt. Am Sonn­tagabend veranstaltete der Kriegeroerein Bie­ber sein diesjähriges Militärkonzert im Saalbau Scherer, dos von der Gießener Reichs­wehrkapelle ausgeführt wurde. Der Saal war über- I füllt. Der stellvertretende Kreisleiter, Pg. Haus, |

der unerwartet zu aller Freude von Wetzlar kam, hielt eine kurze Ansprache, in der er dem Wunsche Ausdruck gab, daß am 12. November alle Volks­genossen ein Treuegelöbnis zum Dolkskanzler Adolf Hitler ablegen möchten. Weitere Ansprachen hielten der Führer des Kreiskriegerverbandes, Major Schnitz (Wetzlar), und der Ortsgruppen- sichrer Joh. Brück. Die Darbietungen der Musik­kapelle wurden mit großer Begeisterung ausgenom­men. Die Zuhörer dankten mit lebhaftem Beifall. Mit einem dreifachenSieg Heil" auf die Führer des Reiches und mit dem Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes wurde der Konzert- abend beschlossen.

< Fellingshausen, 25. Okt. Gestern abend fand hier im vollbesetzten Saale der Gastwirtschaft Heinr. Haus die erste Wahlversammlung statt. Als Redner war der Führer der Äreisbauern- schaft Pg. Langsdorf (Groh-Rechtenbach, erschie- nen. Dor Beginn der Versammlung marschierte die SA. mit der Fahne in den Saal und wurde von der Menge stürmisch begrüßt. Dann wurde die Eröff­nungsrede unseres Führers zum Wahlkampf durch Lautsprecher zu Gehör gebracht. Im Anschluß dar- an sprach Pg. Langsdorf über die politische Lage und über die Bedeutung des 12. November Er führte an Hand von Zahlen vor Augen, welche Erb­schaft die nationalistische Regierung am 31. Januar angetreten hat und was von der Regierung bis jetzt schon geleistet wurde. Ein dreifachesSieg-Heil" auf den Führer und der Gesang des Horst-Wessel-Liedes beschlossen die Kundgebung.

S.J.-fpor/

Oie Gliederung

des deutschen Schießsports.

Nach Eingang aller vom Reickssportführer ge­forderten Anmeldungen zum Deutschen Schießsport- verband hat der Verbandsführer die Eingliederung der Schießsport - Unteroerbände und Fachgruppen festgeleat.

Es sind dies: Der Deutsche Schützen-Bund als Fachgruppe 1, Der Reichsverband Deutscher Klein- kaliberschützen als Fachgruppe 2, das Deutsche Kar- teil für Sportschießen als Fachgruppe 3. Die bisher diesen Unterverbänden nicht angehörenden 'Bereini­gungen werden je noch der Art ihres Schießbetrie- des in die Gaue der genannten Unterverbände ein- gegliedert. Alle sich neu bildenden Vereine haben ich zwecks Eingliederung beim Deutschen Schieß- port-Verband, Berlin-Charlottenburg, Droysen- traße 17, anzumelden.

Anerkannte Leichtathletikrekorde.

Die Deutsche Sportbehörde hat die letzten in die­sem Jahre in der Leichtathletik aufgestellten Höchst­leistungen als neue deutsche Rekorde bestätigt. An- erkannt wurde der Diskuswurf von Hans-Heinrich Sievert (Eimsbüttel-Hamburg) mit 49,32 Meter bei den Deutschen Meisterschaften am 12. August in Köln, der Hammerwurf von Seegers (Oßweil) mit 47,49 Meter auf der gleichen Veranstaltung und die Leistung des Ostpreußen B l a s k (Polizei Kö­nigsberg) im Steinstoßen mit 11,74 Meter am 1. Oktober in Allenstein.

Mnierkampfspiele 1934 im Harz.

In Braunlage hielt der alte Harzer Ski-Verband seine letzte Tagung ab und nahm feine Umstellung auf den neuen Gau VII im Deutschen Wintersport- Verband vor. Das Sportprogramm des bevor­stehenden Winters wurde wie folgt festgeleat: Der Staffellauf soll am 14. Januar vom Brocken nach Altenau stattfinden und wird mit Massenstart ausgetragen. Der Verbandslauf, der Dauer­lauf und der Slalom der Damen werden im Rahmen der Winterkampfspiele vom 26. Januar bis 4 Februar durchgeführt. Der Slalom der Herren wird am 21. Januar an dem neuen Hang am Winterberg ausgetragen. Der Iugenski - lauf findet am 4. Februar und der Brocken- abschlußlauf am 4. März statt. Für Weihnach­ten ist ein gauoffener Sprunglauf auf der neuen Turmbergschonze geplant. Anschließend an die Ta-

Cfanb eine Besichtigung der für die Winter- ffpiele neu geschaffenen und ausgebauten «roßen Sprungschanze am Großen Wurmberg statt, an der auch der braunschweigische Minister Alpers teilnahm.

Aeuer italienischer Rekordflug.

Fliegerhauptmann Pietro ScapineUi hat an der Küste des Adriatischen Meeres bei Ancona auf einem Macchi-Wasserflugzeug, das mit einem Fiat- Motor von 2400 PS ausgerüstet ist, auf einem Rundflug von 30 Minuten Dauer eine Geschwindig­keit von 309,687 Kilometer erreicht, die einem mitt­leren Stundendurchschnitt von 619 Kilometer ent­spricht. Mit dieser Leistung ist Italien erster An­wärter auf den Bleriot-Schnelligkeits- pokal, der demjenigen Flieger zuerteilt werden soll, der in der Mindestzeit von 30 Minuten eine Stundengeschwindigkeit von 1000 Kilometer erzielt. Da aber eine solche phantastische Leistung vorläufig noch nicht in Aussicht steht, ist für die Bewerber die Grenze auf 600 Stundenkilometer herabgesetzt worden.

Verbandsspiele der Kreisklaffen im Kreise Gießen.

1. Kreisklasse: Heuchelheim Großen- Buseck 7:1 (4:0); Steinbach Daubringen 3:2 (2:1); Wieseck Lich 7:1 (3:1), Niedergirmes gegen Aßlar, für Niedergirmes verloren, nicht angetreten; Werdorf Bissenberg 2:4 (0:0); Nauborn.Holz- hausen 5:1 (2:0); Ulrichstein Ruppertsburg 0:0.

2. Kreisklasse: 1900 Gießen II Lollar II 2:2 (1:1); Albshausen Oberbiel 0:0; Berghausen gegen Sportfreunde Wetzlar 3:0 (0:0); Bonbaden gegen Schmalbach, für Bonbaden gewonnen; Bieber gegen 1900 Gießen III, für Bieber gewonnen; Leun gegen Stockhausen 5:2 (2:0); Sportfreunde Wetzlar II gegen 05 Wetzlar III 6:0 (3:0); Niedergirmes II gegen Aßlar II, für Niedergirmes verloren.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Heuchelheim I Grohen-Bufeck 17:1.

Auch im zweiten Verbandsspiel konnte die erste Elf des Sportvereins Heuchelheim einen über­raschend hohen Sieg landen. Mit 7 :1 wurde die erste Mannschaft des FC. Großen-Buseck eindeutig geschlagen. Schuld an dieser hohen Niederlage waren bei Großen-Buseck das schwache Spiel des Torwächters, der zwei bis drei Bälle hätte halten 'wüsten, und der schußschwache Sturm, der sehr zu­

sammenhanglos spielte. Verteidigung und Läufer­reihe taten ihr Möglichstes. Heuchelheim, dessen Mittelläufer durch eine Verletzung sichtlich behindert war, spielte schönen Fußball und konnte schon nach etroa zehn Minuten durch einen überraschenden Weitschuß des Linksaußen in Führung gehen. Bis zur Halbzeit konnten die Blau-Weihen noch drei Treffer anbringen, darunter zwei Weitschüsse, die über den Gästetormann hinweg ihren Weg ins Netz fanden. Großen Buseck wurde durch auf- opferndes Spiel der Läuferreihe zeitweise feldüber­legen, jedoch blieb ihnen jeder Erfolg versagt. In der zweiten Halbzeit konnte Heuchelheim noch drei­mal einsenden, während Großen-Buseck durch einen Elfmeterball das mehr als verdiente Ehrentor er­zielen konnte. Schiedsrichter Z i tz e r, Gießen, traf feine Entscheidungen sicher.

Die Mannschaft des Sportvereins sandte die erste des Sportvereins Klein-Linden mit einer 5:1- Niederlage nach Hause. Die höchste Torzahl er­reichte die erste Jugendmannschast, die in ihrem Pflichtspiel in Bieber gegen die dortige erste Jugendmannschaft mit einem ll:2-6ieg ihr Können unter Beweis stellte.

Dereinswetturnen

des Turnvereins Staufenberg.

Am Sonntag veranstaltete der Turnverein Stau­fenberg sein diesjähriges Dereinswetturnen im Saale der Burg Staufenberg. Nach einer kurzen Ansprache des ersten Führers Äarber begannen die Gerätekämpfe der Schüler und Schülerinnen und anschließend die Kämpfe der aktiven Turner. Die volkstümlichen Hebungen waren schon einige Sonntage vorher ausgetraaen worden. Nach har­monischem Verlaus und sehr schönen Hebungen wurde die Veranstaltung mit der Siegerehrung beschlossen.

Die Ergebnisse:

Schüler, Oberstufe. Gerätekampf: 1. Wilh. Reuter; volkstümlicher Kampf: 1. Ewald Ruckels- Haufen; Siebenkampf: 1. Ewald Ruckelshaufen.

Schüler, Unter ftufe. Gerätekampf: 1. Er­win Schlapp; volkstümlicher Kampf: 1. Walter Horn; Sechskampf: 1. Walter Horn.

Schülerinnen, Oberstufe. Gerätekampf: 1. Toni Bier und Frieda Lenzler; volkstümlicher Kampf: 1. Toni Bier; Siebenkampf: 1. Toni Bier.

Schülerinnen, U n t e r ft u f e. Gerätekampf: 1. Elli Henkelmann, volkstümlicher Kampf: 1. Elli Henkelmann; Sechskampf: 1. Elli Henkelmann.

Aktive Turner, Oberstufe. Geräteneun­kampf: 1. Ldw. Fink und Hch. Kraft; oolkstüm- sicher Vierkampf: 1. Erich Fink; Volkssport: 1. Ldw. Vogel. M i 11 e l st u f e. Geräteächtkampf: 1. Frd. Vogel; volkstümlicher Dierkampf: 1. Karl Klinkel.

Einweihung des Keglerheims Lahn-Buseckerial.

Am Sonntag sand bei Gastwirt Philipp Ein- Häuser zu Alten-Buseck die Einweihung des Keglerheims des Kegelbundes Lahn- B u s e ck e r t a l statt, zu der fast 200 Kegler er- schienen waren. Vorsitzender S ch ä f e r - Wieseck wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung des Kegelsportes hin. Ferner kennzeichnete er die Auf­gaben, die dem Verband durch den Eintritt in den Deutschen Keglerbund entstanden sind. Hierbei er- wähnte er besonders die Ausscheidungskämpfe im Deutschen Keglerbund, die bereits am Samstag, 28. Oktober, in Alten-Buseck beginnen und die bis in den März hinein dauern. Von etwa 200 Keglern sind je 600 Kugeln zu werfen, also insgesamt 120 000 Kugeln. Das am Samstag abgehaltene Preiskegeln wies eine starke Beteiligung auf. Waren doch von den 16 Vereinen etwa 200 Sport­ler daran beteiligt. Mit Konzert und Tanz wurde die Feier beschlossen.

Bücheritsch.

Charles Morgan: Der Quell. Ro­man. Aus dem Englischen übertragen von Herberth E. H e r l i t s ch k a. 572 Seiten. In Leinen gebunden 7,50 Mark. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart und Berlin. (340) Dieses Buch ist ein Zeugnis da­für, wie tief englische und deutsche Literatur sich be­rühren, wie viel deutsche und englische Geistigkeit sich gegenseitig zu verdanken haben. Zurückreichend

In die Zett der firiegsjahre, geht es, wenn auch aus neutralem Boden, mit tiefinnerlicher Besinnung dem höchsten Gut der Menschheit nach, das, allen er» wün'cht, jedoch nur von erlesenen Geistern in voller Klarheit erkannt und bewußt erstrebt wird: der Un» Verwundbarkeit des Gemütes. Ein seltenes Geschick bringt drei Menschen in unauflösliche Verbunden» heil, einen englischen Offizier und einen deutschen und besten Frau Dem deutschen Offizier ist die Rolle zuerteilt, seinem Gegner (und zuletzt auch Freunde) und der geliebten Frau die rechten Deo« zu weisen aus schuld und Leid, hin zu dem Quell, aus dem Leidenschaft und Lebe'n verborgen strömen. Der Leser wird gefangen genommen von der Fein­heit der geistigen Einsicht, der vorausschauenden Be­trachtung der zarten Liebesgeschichte.

StijnStreuoels: LetzteRacht. (Dis kleine Bücherei Nr. 23.) Alb. Langen/Georg Müller, München 1933. (323) Der Niederländer Stijn ctreuoels ist auch bei uns kein Unbekannter mehr. Die Geschichte .Letzte Nacht", die er jetzt seinen deutschen Lesern oorlegt, beweist erneut sein Dichter- tum. In den knappen Rahmen eines Weihnacht», abends hinein spannt er die Geschichte eines sün­digen Lebens und seiner Suhnung. Mit kantigen Strichen entwirft er die beiden Gestalten des alten Bauern und seines Weibes, die am verglimmenden Herd neben der Weihnachtskrippe sitzen, und deren -Schicksal sich mit unabänderlicher Notwendigkeit und Folgerichtigkeit an ihnen erfüllt.

@ e neral B a l b o. Ein heroisches Leben. Don Fischer von Poturzyn. Vorwort von Reicksminister Göring. Mit 18 Tafelbildern in Kupfertiefdruck und Kartenskizzen. Kartoniert 2 Mk. (294.) Die erste Biographie Balbos, die sein Leben bereits bis zur Beendigung des neuesten Ozean-Geschwader-Fluges zeigt. Dieses Buch gilt nicht nur dem Helden eines aufsehenerregenden Flugabenteuers, sondern auch dem treuen Helser Mussolinis, dem Mitgestalter des neuen Italiens, dem Vorbild zielbewußten nationalen Strebens, Er hat als Sohn eines Schulmeisters im Dörfchen Quartefana in der Provinz Ferrara einen phanta­stischen Ausstieg aus der Masse des Volkes erlebt, der unserer hoffnungsfrohen nationalen Jugend das Herz höher schlagen laßt. Seine Furchtlosigkeit und seine Arbeitsenergie haben ihm den Marschallstab in den Tornister gelegt, er hat heute die Stellung in der Welt erreicht, Oie ihm gebührt. Auf Grund von Material des italienischen Luftsahrtministeriums hat Fischer von Poturzyn dieses Buch verfaßt! Reichsminister Göring begrüßt es in einem warm­herzigen Vorwort. Jeder Deutsche sollte dieses Buch lesen, das nicht nur eine Tat, sondern den Führer und Menschen Balbo mit seinen Taten zeigt. Man muß es auch der Jugend in die Hand geben, ein Leben wie dieses ist Vorbild für ein heroisches, nationales Zeitalter!

Ach, Lotte, da sitze ich

nnn In Venedig am Udo unter strahlendem, blauem Himmel und blase Trübsal, weil ich vor Hämorrhoidenschmerzen nicht mehr ein noch aus weiß.

.Armes Kind, laß uns doch zur Apotheke fahren! Wir werden schon ein Mittel zur Linderung Deiner Schmerzen bekommen **

Verzeihen Sie. meine Damen, wenn Ich mich als Aerztin in Ihr Gespräch mische. Verlangen Sie in der Apotheke Posterisan von Dr. Kade, BerUnl Es ist das beste und einzig spezifisch wirkende Heilmittel und deswegen auch in ltatter so gut eingeführt"

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Nicht warfen! Vorbeugen.» PanAavm-M

Amtsverkündigungen aus den oberhessischen Kreisen.

Mrcio Schotten.

Folgend? Zwangsinnungen wurden im Kreise Schotten errichtet: 6561C

Zwanasinnung für das Schreinerhand­werk,

Zwangsinnung für das Spengler- und Jnftallateurhandwerk,

Zwangsinnung für das Maurerhand- weik,

Zwangsinnung für das Sattler-, Pol- ftercr- und Tapezierhandwerk,

sämtlich mit Wirkung vom 1. Oktober 1933.

Der jeweilige Sitz der Zwangsinnungen befindet sich in Schotten. Von dem genann­ten Zeitpunkt ab gehören alle in Betracht kommenden Handwerker der betreffend obengenannten Zwangsinnung an.

Ureis Alsfeld.

Das Kreisamt Alsfeld macht erneut darauf aufmerksam, daß das Kreisamt, die Bezirksfürsorgestelle und das Jugend- amt nur Freitag» von 8 bis 12 Uhr vor­mittags und von 2 bis 5 Uhr nachmittags

Amtstag haben. Die vielfach bei der Kreis- beoölkerung bestehende Annahme, daß auch der Dienstag Amtstag fei, ist nicht zutreffend. Der Dienstag ist kein Amtstag. Die ordnungsmäßige und rechtzeitige Er­ledigung der Dienstgeschäfte erfordert es, daß die Kreisbevölkerung für Angelegen- Seiten, die das persönliche Erscheinen er­örtern, den Amtstag Freitag be- nutzt. Nur eilige und dringende Angelegen- fjeiten; die nicht bis zum Amtstage oer- schoben werden können, können an jedem anderen Werktage von 9 bis 12 Hhr vor­mittags bei dem Kreisamt vorgebracht werten. Außer am Freitag können nach­mittags Personen nicht empfangen werden.

Personen, die sich nicht an die in dieser Bekanntmachung angegebenen Zeiten Hal- ten, haben es sich selbst zuzuschreiben, wenn sie bei ihrem Erscheinen abgewiesen werden müssen und ihnen unnötig Zeit- vertust und Kosten entstehen. Es wäre nicht zu verantworten, daß der Kreis­bevölkerung dadurch Nachteile erwachsen, daß ein Teil derselben durch Nichteinhal- tung der Amtsstunden verspätete Erledi­gung ihrer Angelegenheiten verursachen würde. 6568C

Sicherheit zuerst.....

..... Gleichgültig, um was es sich handelt: Wenn es darauf an- kommt, einer starken Belastungsprobe gewachsen zu sein, dann ist gutes . laterial und gute Arbeit erforderlich. Köhler-Anzüge und -Mäntel würden nicht immer beliebter, wenn dort nicht diese Voraus­setzungen zuträfen. Wer jetzt einen neuen Mantel anschafft, kauft bei Theodor Köhler. Gießen, Seltersweg. da< führende Fachgeschäft Oberhessens. Qualität und kauft preiswert Für ganz hohe Ansprüche steht die Sonderabteilung ,.KRESl-Mäntel mit ihren fachmännischen Beratungen zur Verfügung.

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Zwangsversteigerung 34/32

Am Donnerstag, dem 16. November 1933, vormittags 9 Uhr, wird im Amts­gerichtsgebäude zu Gießen, Zimmer 107, das nachstehende, im Grundbuche von Gießen dem Kaufmann Otto Reih in Gie­ßen zugeschriebene Anwesen Asterweg 44:

Flur 2, Jlr. 132 - 480 qm hosreite,

Flur 2, Jlr. 132s/io - 8 qm Brunnen, sowie die auf dem Grundstück errichtete Aulohalle, zusammen geschätzt auf 23 580 Reichsmark, versteigert. 65870

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 23. Oktober 1933.

I A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: L e o, Ortsgerichtsoorsteher.

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