Ausgabe 
25.11.1933 Drittes Blatt
 
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..Der Felix lügt net!" fuhr Montrey auf, wurde im nächsten Augenblick wieder ganz demütig und fragte:Habens was g'funbn, das ihn belast'n könnt'?"

Noch nicht, Herr Hauptmann." Mit diesen Bor­ten legte der Kommissar die Hand an die Mütze und schritt die Treppe hinab, gefolgt von dem zweiten Beamten, der kaum den Mund aufgetan hatte.

Eine Weile stand Montrey reglos. Dann trat er wieder in den Flur, wo Lena auf ihn wartete. Er nickte ihr zu und ging dann zu Grude, der ihm nachdenklich entgegensah.Was hältst du von der ganzen Geschichte, Dick?"

Ich? Was soll ich davon halt'n? Einer wird's schon g'wes'n sein."

Wenn die Madien zu Bewußtsein kommt" Wird's eine fatale Sache für den Täter." Man müßte wisten--"

Was müßte man wisten, Felix?"

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Sie schüttelte ~ben Kopf, öffnete eine Schublade und nahm ein Smokinghemd heraus, das nur an der leichtgestärkten Brust eine Knickung aufwics.

Und nun noch eins, Fräulein Moore: die Handschuhe."

Sie war etwas überrascht, erinnerte sich, daß er sie meist in die Manteltasche zu stecken pflegte und griff in den Ueberzieher. Sie sanden sich in einer Innentasche und waren kaum beschmutzt.

DasDanke" des Kommissars ließ sie aufatmen. Man hatte nichts gefunden. Als sie schon an der Flurtür standen, fiel es dem Kommissar ein, nach Montrey zu fragen.Der Herr Hauptmann soll ein sehr intimer Freund des Herrn Doktors sein?"

(Fortsetzung folgt.)

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Dick begleitete die Herren bis an die Flurtür.Die Sache ist doch hoffentlich erledigt, nachdem mein Freund die volle Wahrheit g'sagt hat."

Der Kommissar fiel sofort auf Dicks gut gespielte Naivität herein.Wissen Sie denn, daß es die Wahr-

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Bin ich noch ein Stück spazieren gegangen, um meine Erregung abzukühlen."

Wann sind Sie nach Hause gekommen, Herr Doktor?"

So gegen halb ein Uhr. Du mußt es doch am besten wissen. Dick. Du fandest mich noch wach, als du nach Hause kamst."

,La! Es war halb ein Uhr vorüber", stimmte Montrey zu.

Sie leben von Ihrer Frau getrennt?" Der Kom­missar ließ keinen Blick von Grude.

Allerdings."

Der Tod Ihrer Frau Gemahlin würde gewiß eine große Entlastung für Sie bedeuten, Herr Doktor?"

Grude fuhr auf.Was denken Sie von mir?"

Die Beamten erhoben sich. ,Hch habe nur die Recherchen zu führen", sagte der ältere derselben. Vermögen Sie vielleicht irgendwelchen Zeugen an- zugeben, der Ihnen auf Ihrem Spaziergang be­gegnet ist?"

,Zch kann mich nicht eriannern, irgend jemand getroffen zu haben."

Der Kommissar steckte Bleistift und Notizbuch zu sich und machte eine knappe Verbeugung.Es ist fatal, daß die Dame immer noch ohne Bewußtsein ist. Die Sache wäre sonst unter Umständen sehr einfach."

Sicher!" Diesmal war Grudes Stimme voll bitterer Ironie.

Hast du Streit mit ihr gehabt?"

Keinen", sagte Grude und zuckte die Achseln. Was guckst du mich so an?" Er blickte jetzt eben- falls an sich herunter, fand nichts und beruhigte sich. Dick glaubte trotz der zur Schau getragenen Gleichmütigkeit eine gewisse Unsicherheit an Grude zu bemerken.

Sie fühlt sich wohl sehr zu Hause in ihrem jetzi­gen Milieu?"

Ich habe sie nicht darum gefragt."

Verwundert bemerkte Grude, wie Montrey seine Schuhe aufnahm, desgleichen den Rock, welchen er über einen Stuhl ausgehängt hatte.Seit wann bist du mein Kammerdiener?"

Aber statt einer Antwort hörte er nur DicksGute Nacht!"

Dann klinkte die Tür ein.Ahnte Dick etwas? Er mußte sich die Stirn wischen. Dor den Spiegel tretend, besah er sein Gesicht. Es schgute ihm schmal und bleich entgegen.

Ob Dick etwas bemerkt hatte? Ob er ihn bes­iegen so fragend anguckte? Ader, wie sollte er davon wissen? Unmöglich! sagte er sich noch einmal. Einfach deswegen unmöglich, weil es keinen Zeugen gegeben hatte!

Trotz aller Selbstsuggestion vermochte er nicht einzuschlasen. Er hörte die Tram vorüberrasseln. Und dieser folgte bann das übliche Erwachen des Groß­stadtgeräusches. Endlich schlummerte er doch hinüber.

Als er dann gegen acht Uhr in das Eßzimmer trat, wunderte er sich, daß Dick schon anwesend war. Sonst hatte er immer in der Garage zu tun gehabt und war erst nach ihm erschienen.Ist etwas los?" fragte er, sah wieder den forschenden Blick von gestern Abend auf sich gerichtet und schüttelte den Kopf. Montrey aber griff nach einem Blatt auf dem Tische und hielt es ihm entgegen.

..Allzu überraschend wird cs dir ja nicht kommen, Felix!"

Grude riß es ihm aus den Fingern und las: Sensation im Kabarett Faun.

Kurz nad) Schluß der gestrigen Abendvorstel­lung fand man die Tänzerin Madlen Grude mit einer schweren Schußoerletzung in ihrer Garde­robe auf. Allem Anschein nach liegt ein Racheakt vor. Don dem Täter fehlt dis jetzt jede Spur. Sehr mißlich ist der Umstand, daß die Künstlerin bis zur Stunde noch nicht zum Bewußtsein ge­kommen ist. Sie kann demnach auch keine Angaben machen was die Nachforschungen ungemein er- schwert. Zweckdienliche Mitteilungen an die Po­lizeidirektion sind erbeten.

! Grudes Finger zitterten derart, daß er bas Blatt beiseite legen mußte.Frage im Kabarett an, wohin meine Frau gebracht wurde?"

Du weißt es nicht?"

Woher soll ich das wisten?"

Dick suchte sich vergeblich klar zu werden, ob es Erstaunen ober Angst gewesen war, bas in Grudes Stimme mitgeschwungen hatte. Nur einen Wink, der Gewißheit gab. Das Richtigste war, eine Frage zu stellen. Aber bann unterließ er es doch. Man mußte Felix Zeit lasten, sich auf sich selbst zu besinnen und Dertrauen zu fassen. Wofür hatte man Freunbe, wenn man nicht in der Not zu ihnen kam und sich ihrer Hilfe bediente?

Er ging nach dem Sprechzimmer hinüber und trat an den Apparat. Grube war ihm auf dem Fuße gefolgt. Das Kabarett gab Auskunft, baß Madien in das Städtische Krankenhaus gebracht worden fei. Willst du hingehen, Felix?" fragte er und legte den Hörer wieder auf die Gabel.

3a!"

Soll ich den Wagen bereithatten?"

Es kam nur ein Nicken.

Montrey lief nach der Garage, blieb auf dem letzten Treppenabsatz stehen und machte zwei Herren Platz, die an ihm oorübeilchritten. Sollte das schon der Anfang sein: die Kriminalpolizei im Haus! Also doch! Er sah ihnen nach und lächelte ironisch. Die konnten lange suchen, bis sie etwas sanden!

Ehe oben die Flurtür geöffnet wurde, war er ihnen beretts wieder nachgesprungen und trat an ihre Seite.Herr Dr. Grube hat jetzt keine Sprech­stunde." Der oerrounberte Blick der beiden zwang ihn zu einem Lächeln.Hauptmann Montrey."

Wir haben nur einige Fragen an den Herrn Doktor zu richten."

Lena hatte eben geöffnet, sah Dicks verblaßtes Gesicht und fühtte das ihre ebenfalls erbleichen. Was war denn?" Montrey pflegte sonst immer den Humor zu bewahren. Aber feine Miene war jetzt so verschlossen, baß sie eine würgende Angst empfand. Sie wußte nicht, vor was. So sehr sie auch bemüht war, barmherzig über Madlen zu denken, tieferes Mitgefühl vermochte sie nicht für diese auf- zubringen.

Grude trat eben aus seinem Sprechzimmer, stutzte und verhielt den Schritt. Noch bleicher zu werden, als er schon war, schien unmöglich. Dick hatte in- zwischen das Wohnzimlner geöffnet, trat als Erster ein und schloß hinten der anderen. Niemand verbot ihm, zu bleiben.

Die Polizei wußte bereits alles: daß Dr. Grude im Kabarett war und eine Aussprache mit seiner Frau hatte, daß es dabei nicht eben friedlich her- gegangen war, wie der ganze erhebliche Stimmen­aufwand, den man vernommen hatte, bewies, lieber den Inhalt des Gespräches sollte Grude selbst bc- richten, da man nur Bruchstücke davon gehört hatte.

vV enn wir

RESTE

Grude tat Montrey unendlich leid. Einem anderen den Tod zu wünschen, war die jchwersle Sünde, die es gab. Aber in diesem Augenblicke wünschte er, wünschte er es von ganzem Herzen, baß Mädlein ohne dos Bewußtsein erlangt zu haben, sterbe» möchte. Ihr Mund durste nicht sprechen.

Er härte Grudes Stimme wieder aufklingen. Können wir jetzt fahren, Dick?"

Sofort, ja!"

Zu Zweien schritten sie die Treppe hinab. Lena sah über die Brüstung des Fensters geneigt, zu, wie der Wagen zwischen den sich drängenden Fahr­zeugen verschwand. Sie suchte vergeblich Klarheit in ihre Gedanken und Bermulungen zu bringen. Dann trieb es sie von Zimmer zu Zimmer. Wenn Grude es fietan hatte? Wenn man ihn der Schuld über­wies? Wenn Madlen ihn belastete? Und sie würde es tun! oic kannte deren Charakter zu gut!

2Iuf dem Flur schlug die Klingel an. Sie hörte, roie bas Mädchen öffnete und bann eine Stimme. Die. fie kurz vorher schon gehört hatte. Sie drückte sich gegen die Wand und stand im nächsten Augen- bluf vor dem Kommissar. Er sprach ein Dort der Entschuldigung.

Verzeihen Sie, daß ich noch einmal störe! Der Herr Doktor ist wohl nicht mehr zu Haus?"

Nein, nicht mehr! Er ist vor ein paar Minuten weggefahren."

Das ist unangenehm." Die beiden Herren wech- fetten rasch einen Blick, der Lena völlig entging. Würden Sie wohl die Güte haben, uns die Klei­dungsstücke zu zeigen, welche der Herr Doktor gestern abend getragen hat."

Ein dumpfer Schwindel Übersiel Lena.Bitte!", fagte^fie und lächelte verzweifelt, während sie ihnen ms Schlafzimmer voranging. Die Türen des großen Schrankes standen noch offen. Grude hatte vergessen, sie zu schließen, als er seinen Mantel herausnahm. Sie holte Zuerst seinen Smoking heraus, dann das Beinkleid, die Weste und zuletzt den schwarzen lieber- Zieher.

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