Ausgabe 
25.4.1933 Erstes Blatt
 
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Hausen,Fulda nach dem oberen Dogelsbera in Rich­tung Lauterbach/Alsfeld wirklich so bedeutsam seien, daß dafür die Verschlechterung im Echüler- oerkehr hingenommen werden müsse.

Syndikus Dr. Göbel von der Industrie- und Handelskammer Friedberg betonte als Teilnehmer an der Konferenz, daß hier der erste Versuch ge­macht worden sei, den Durchgangsreisever­kehr allzusehr auf Ko st en des Lokal­verkehrs zu fördern. Getzen eine derartige Entwicklung inüsfe man sich beizeiten zur Wehr setzen, damit die Interessen der Provinz Oberhessen nicht noch weiter benachteiligt würden.

Bundesvorsitzender Bürgermeister Dr. Hamm und Bundesschriftführer B l u m s ch e i n nahmen zu den kritischen Aeußerungen der Redner Stellung, die sich in vollem Einklang mit chrem Widerspruch auf der Fahrplankonferenz befänden. Die Entwick­lung dieser Verkehrssragen wird von der Leitung des Verkehrsbundes aufmerksam verfolgt werden, um zur gegebenen Zeit erneut dafür einzutreten, daß der lokale Bahnverkehr gegenüber dem Durch­reiseverkehr die gebührende Berücksichtigung findet.

Die Rechnungsablage.

Der Bundesrechner, Bürgermeister Menge!- Schotten, erstattete hierauf den Bericht über die Rechnung des Geschäftsjahres 193 2. Auf der Einnahmeseite sind 4992,62 Mark, einschließ­lich eines Sonderzuschusses der oberhessischen Kreise und Städte und eines Zuschusses des hessischen Staats zu den Kosten der Reliefkarte von Oberhessen, ver­zeichnet. Die Ausgaben im Berichtsjahre belaufen sich auf 902,15 Mark, so daß ein K a s s e n v o r r a t von 4090,47 Mark verbleibt. Zu den Aus- gaben ist zu bemerken, daß der geschäftsführende Vorstand im Berichtsjahre planmäßig gewisse Werbe- maßnahmen nicht durchaeführt hat, um das dafür erforderliche Geld zur Finanzierung der Reliefkarte von Oberhessen aufzusparen. Der hohe Kassenvorrat, der durch den Staatszuschuß, die Sonderbeiträge der Kreise und Gemeinden und die Aufsparung in der Bundeskasse zustande gekommen ist, ermöglicht es dem Vorstand, die Reliefkarte von Oberhessen glatt zu bezahlen. Die Rechnungsführung war von den Rechnungsprüfern in allen Teilen als einwandfrei besunden worden, so daß auf Antrag von Kreis­direktor Dr. I a n n dem Gefamtvorstand und damit auch dem Bundesrechner einstimmig Ent- lastung erteilt wurde. Kreisdirektor Dr. I a n n sprach bet dieser Gelegenheit dem geschäftsführenden Vorstand unter Zustimmung der Versammlung Dank und Anerkennung für die umfangreiche ehrenamt­liche Arbeit im Dienste der Provinz Oberhessen aus. Der Bundesvorsitzende, Bürgermeister Dr. Hamm, dankte namens des Vorstandes dem Vor­redner und der Versammlung für die Anerkennung der Arbeit des Vorstandes

Die Reuwahl des Vorstandes wurde auf Antrag des Bundesvorstandes zurückge­stellt, um vom Bund aus Gelegenheit zu bieten, bei der bevorstehenden Neubildung des Vorstandes durch geeignete Maßnahmen eine G l e i ch s ch a l - tungdes neuen Vorstandes mit der gesam­ten Umformung unseres öffentlichen Lebens herbei­zuführen. Die Fühlungnahme mit den maßgebenden Stellen soll umgehend hergestellt werden. Bis zu deren Entscheidung verwalten die Vorstandsmitglie­der rein geschäftsführend ihre Aemter. Eine autzer- ordentliche Hauptversammlung wird in Kürze die entscheidenden Beschlüsse zu fassen haben. Die Ver­sammlung stimmte einhellig zu.

Der Haushaltsvoranschlag für 1933

wurde io dann von dem Bundesrechner, Bürger­meister M e n g e l - Schotten, vorgelegt. Der Voran­schlag, in dem die Ausgabe für die Reliefkarte von Oberhessen enthalten ist, schließt in Einnahme und Ausgabe mit je 5820 Mark ab. Der Voranschlag wurde einstimmig genehmigt.

Die Reliefkarte von Oberhesseu.

Der Bundesvorsitzende, Bürgermeister Dr. Hamm, berichtete kurz über die sehr umfang­reiche und schwierige Arbeit zur Herstellung die­ses neuen Werbemittels für unsere Provinz und machte dabei die Mitteilung, daß die Re­liefkarte in Kürze der Oeffentlich- keit übergeben werden wird. Die Relief­karte soll durch Aushang auf vielen Bahnhö­fen und in Reisebureaus Deutschlands weiteste Verbreitung finden, um dadurch für den Besuch unserer Provinz zu werben. Die Versammlung erklärte sich damit einverstanden.

Derbemahnahmen im neuen Geschäftsjahr.

Nachdem durch die vorjährige Sparmaßnahme die Kosten für die Reliefkarte sichergestellt sind, soll in diesem Jahre wieder das früher schon be­

währte Mittel der Derkehrswerbung durch Zeitungsanzeigen in Anspruch genommen werden. Das durch eingehende Be­obachtungen ermittelte Interessengebiet für Ober­hessen will man erneut bearbeiten, die entschei­denden Beschlüsse hierüber wird der neue Vor­stand zu fassen haben.

verschiedenes.

Bürgermeister Mengel, Schotten, wies auf die vom Vogelsberger Hohen-Club herausgege­bene WerbeschriftfürdenVogelsberg hin, deren weiteste Verbreitung er angelegenllich empfahl.

Direktor Dr. P r i ck e n, Mainz, als Vertre­ter des Hess. Derkehrsverbandes, brachte dessen Bereitwilligkeit zur weiteren För­derung des Verkehrsbundes Oberhessen und sei­ner Arbeit zum Ausdruck, und stellte mit Be­friedigung fest, daß durch das vertrauensvolle Zu­sammenarbeiten der beiden Bundesvorstände die Aufgaben des Hessenlandes auf dem Gebiete der Verkehrswerbung bisher schon erfreulich voran­gebracht wurden.

Mit kurzen Dankesworten des Bundesvorsihen- den, Bürgermeister Dr. Hamm, fand die Ta­gung ihren Abschluß.

Abschied des Staatspräsidenten Or. Werner von Buhbach.

pb. Butzbach, 24. April. Heute früh prangte der größte Teil der Straßen anläßlich des Weg­gangs des Staatspräsidenten im Flag­genschmuck, insbesondere war die Weiseler Straße von der Post bis zum Ausgang der Stadt bei Gärtner Schmidt mit Fahnen und Girlanden ge­schmückt, die eine Ehrenpforte abschloß. Unter den Klängen der Marschmusik der Feuerwehrkapelle zogen die Vereine zum Weiseler Tor, um daselbst beiderseits Aufstellung zu nehmen, Schupo, Hilfs­polizei und SA. schlossen sich an. Der Stabtvdrstanb unb die Spitzen der Behörden hatten sich an der Ehrenpforte aufgestellt, um hier Abschied zu nehmen. Man hatte angenommen, der Staatspräsi­dent würde langsam im Kraftwagen die Stadt nach Nieder-Weisel passieren, in seiner schlichten Art hatte er es jedoch oorgezogen, die Strecke bis zur Ehrenpforte z u F u ß zurückzulegen. Hier wurde ihm zunächst unter Ueberreidjung eines Blumen­straußes ein Abschiedsgruß in oberhessischer Mund­art durch einen Jungen in Bauerntracht dargebracht, sodann sprach Bürgermeister Dr. Schalter zu Herzen gehende Abschiedsworte zu dem Scheiden­denden und gab der Hoffnung Ausdruck, daß er die Stadt und seine ihn verehrende und an ihm hän­gende Einwohnerschaft nicht vergeßen möge. Wie groß die Anhänglichkeit sei, möge er daraus ent­nehmen, daß die Straße, in der er über 20 Jahre gewohnt habe, von nun an Professor-Wer- ner-Straße benannt werden würde. Der Schei­dende dankte in sichtlicher Ergriffenheit, betonte, daß er die Jahre, die er hier in der Kleinstadt verlebt habe, nie vergessen werde, denn was diese ihm und seiner Familie, insbesondere auch seinen Kindern gegeben, das könne keine Großstadt bieten. Sein Dank klang in einemSieg-Heil" auf Butzbach aus. Unter den Klängen des Abschiedslieds:Muß i denn zum Städtlein hinaus" verließ unser Ehrenbürger die Stadt, die ihm zur zweiten Heimat geworden war. Möge es ihm vergönnt fein, die Geschicke un­seres Hessenvolkes in eine bessere Zukunft zu leiten.

Friedberg ehrt die nationalen Führer.

WSR. Friedberg, 24. April. Der feier­lichen Eröffnungssitzung des neuen Fried­berger Stadtrats, die gestern nachmittag stattfand, wohnte auch Staatspräsident Professor Dr. Werner bei. Rach den Eröffnungsanspra­chen des Bürgermeisters Dr. S e y d und des Füh­rers der nationalsozialistischen Fraktion Studien- rat Dr. Rah fanden die Anträge der Rational­sozialisten und der Stadtverwaltung einstimmige Annahme, Reichspräsident v. Hindenburg Reichskanzler Adolf Hitler und Staatspräsident Dr. Werner zu Ehrenbürgern zu ernen­nen. Auch wurden einige S t r a h e n - U m b e- Nennungen vorgenommen. Hierzu wählten die Antragsteller die Ramen Adolf Hitlers, Peter Gemeinders, Hermann Görings und Fer­dinand Werners. In seinen Dankesworten für die ihm zuteil gewordene Ehrung unterstrich Staatspräsident Professor Dr. Werner seine Verbundenheit mit dem alten Friedberg, dessen Belange er nach Möglichkeit fördern werde. Ab­schließend dankte Bürgermeister Dr. Seyd auch den Herren Legationsrat Heinemann und

Pressechef Falk für ihr Erscheinen. Die Bevöl­kerung Friedbergs nahm an dem Festakt stärksten Anteil.

Platzumbenennungen in Darmstadt.

WSR. Darmstadt, 23. April. Aus An- laß des 15. Todestages Manfred von Richthofens, des unvergeßlichen deutschen Kampffliegers, hat der kommissarische Oberbürgermeister Dr. Barth am 21. April angeordnet, daß der Theaterplatz inOH anfred-von-Richthofen-Platz" umbenannt wird. Gleichzeitig wurde angeordnet, daß in Erinnerung an Oswald Boelke, dem gro­ßen Kampfflieger und Schöpfer der Luftkamps Tak­tik, der Bahnhofplatz in »Oswald-Doelke- Platz" umbenannt wird. Boelke stand bei Aus­bruch des Weltkrieges als aktiver Offizier im Telegraphen-Bataillon Darmstadt, meldete sich so­dann zur Fliegertruppe und erhielt seine flie­gerische Ausbildung auf dem Flugplatz Grieshei­mer Sand.

Konflikt in Krofdorf.

3m Laufe der letzten Nacht kam es, wie wir yuf Anfrage an der zuständigen Stelle beim Landrats­amt in Wetzlar hören, in Krofdorf vor dem Bürgermeistereiaebäude zu einer Men­schenansammlung, die für den Krofdorfer Bürger­meister Brockmeier einen bedrohlichen Charakter annahm. Die Menge drang in das Haus ein. Da es dem anwesenden Landjägerei­beamten nicht möglich war, Bürgermeister Brock- m e i e r ausreichend zu schützen, wurde er von zu Hilfe gerufenen SA.-Leuten und Polizei aus Wetz­lar zu feiner persönlichen Sicherheit in Schutzhaft genommen und nach Wetzlar ver­bracht. Heute vormittag hiell sich Bürgermeister Brockmeier noch in der Stadt Wetzlar auf. Wei­tere Mitteilungen, insbesondere auch über die Ur­sache des Vorfalles, konnten wir bis Redaktions­schluß noch nicht erhallen.

Oberheffen

auf der Kölner Zagdausstellung.

Auf der zur Zeit in Köln durch den Reichsjagd­bund veranstalteten hervorragenden Zagdaus- ft e l l u n g 19 3 3 (Strecke 1932) ist O b e r h e s s e n durch 2 Rothirsche und 34 Rehböcke vertreten. Den Hauptanteil daran hat eine Sammelausstel­lung des VereinsHubertus" in Gie­ße n, in die folgende Auszeichnungen fielen: Bron­zene Medaille für ungeraden Vierzeynender, Er­leger: Georg Friedrich Graf zu Solms- Laubach, Silberne Medaille für Rehbock: Erleger K. H. Metzger (Gambach), Bronzene Medaille für Rehbock: Erleger Rechtsanwall Albrecht (Gießen). Außerhalb dieser Sammlung errang noch eine Bronzene Medaille Förster '.Butteren in Röthges. Der Gesamteindruck der hessischen Ausstel­lung ist gut, aber es ist doch wichtig festzustellen, daß nach ganz Hessen keine goldene Medaille fiel. Der wirklich planmäßigen Wildhege durch richtigen Wahlabschuß, wie er in vielen unserer Reviere noch ganz unbekannt ist, öffnet sich noch ein reiches Ar­beitsfeld. Von hessischen Ausstellern errang noch Herr Hans Hammermann jun. in Gießen eine Silberne Medaille für einen Gamsbock aus Tirol.

H.

Sonntagsrückfahrkarten.

Vom Bahnhof Gießen wird uns mitgeteilt: Dom 22. bis 30. April findet in Köln die Deutsche Iagdausstellung statt. Für die gleiche Zell sind in Köln zwei weitere AusstellungenDie rheinische grüne Woche" undDeutscher Wgld und deutsches Holz" vorgesehen.

Aus diesem Anlaß werden von allen Bahnhöfen im Umkreis von 250 Kilometern um Köln, somit auch von Gießen und umliegenden Bahnhöfen, Sonntagsrückfahrkarten nach Köln ausgegeben, und zwar an folgenden Tagen und mit folgender Geltungsdauer:

a) am 29. und 30. April (Samstag und Sonn­tags) mit jeweiliger Geltungsdauer von Samstag 0 Uhr bis zum Montag 12 Uhr (spätester Antritt der Rückreise);

b) am 25., 26., 27. und 28. April (Dienstag bis Freitag) mit durchgehender Geltungsdauer zur Hin- und Rückfahrt vom 25. April ab 0 Uhr bis zum 28. April 24 Uhr (spätester Antritt der Rückreise).

Die vom 25. bis 29. April gelösten Sonntagsrück­fahrkarten sind nur dann zur Rückfahrt gültig, wenn Sie auf der Rückseite mit dem Stempel der Messe- und Ausstellungs-G. m. b. H. Köln versehen sind.

Wirtschaft.

Reorganisation der deutschen Seeschiffahrt.

Hamburg, 24. Febr. (ERB.) Bürgermeister Krogmann hat heute in Berlin dem Reichs­kanzler eine Denkschrift über die Reorgani­sation der deutschen Schiffahrt über­reicht. Die wesentlichen Forderungen laufen auf eine Dekonzentration der H.a Pag und des Rorddeutschen Lloyds durch Ver­selbständigung der von diesen Gesellschaften ton* troUierten und mit ihn.n fusionierten Reedereien hinaus. Eine ^ntschulDung soll durch ilmtoanb- hing eines Teiles der Schulden in Obligationen oder Vorzugsaktien herbeigeführt werden. Die Aufsichtsräte dürften höchstens je sechs Personen umfassen. Die Geschäftsleitung dürfe nur Per­sonen übergeben werden, die das Schiffahrts­gewerbe beherrschen.

Rindermarkt in Gießen.

Auf dem heutigen Rinder-Nutzvieh-Markt in Gie­ßen standen 615 Stück Großvieh, 91 Fresser und 137 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchlühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 360 bis 400 RM., 2. Qualität 220 bis 280 RM., 3. Qualität 120 vis 160 RM.; Schlachtkühe a) 160 bis 250 RM., b) 60 bis 130 RM.; Rinder: Vt- bis ^jährig 60 bis 140 RM., X- bis 2jährig 70 bis 180 RM.; tragend 180 bis 320 RM.; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 28 bis 30 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf bei Beginn lebhaft, später abflauenb.

Frankfurt uneinheitlich.

5 r a n t f u r t, 25. April. (WTB. Drahtmeldung.) Die Zurückhaltung, die bereits an der gestrigen Abendbörse auf Grund der noch ungeklärten Frage wegen der Neubesetzung des preußischen Wirtschafts­ministeriums vorherrschte, hat sich zu Beginn der heutigen Börse weiterhin verstärkt. Das Publikum fehlte fast vollkommen und auch die Kulisse bekun­dete nur wenig Unternehmungslust, so daß die U m - satztätigkeit auf ein Minimum be­schränkt war. Von den meist festeren Auslands­börsen ging kaum eine Anregung aus. Die Kurs- geftaltung war ziemlich uneinheitlich, die Grundftimmung war jedoch recht wider standsfähig, zumal stärkeres Angebot nicht mehr zum Markte fanr Die erhöhten Dorbörfen- kurfe wurden in den meisten Fällen allerdings nicht mehr erreicht. Ohne daß besondere Auftriebs­momente Vorgelegen hätten, setzten die schon feit einigen Tagen fest tendierten Süddeutsche Zucker- Aktien ihre Befestigung um 3 v. H. fort. Relativ fest lagen ferner Buderus Eisen und Bekula mit je plus 1,50 v. H. Auf den übrigen Marktgebieten hiel­ten sich die Veränderungen im Rahmen von 0,50 bis 1 v. H. Von Chemieaktten gaben 3G.-Farben 0,75 v. H. nach, Scheideanstalt und Deutsche Erdöl zogen leicht an. Die Dividendenerhöhung bei Ges- fürel machte am Elektromarkt nur geringen Ein­druck. AEG. und Siemens fetzten bis zu 0,75 v. H. niedriger ein, dagegen zogen jedoch Geffürel 0.50 o. H. an. Montanwerte bröckelten überwiegend bis zu 0,75 v. H. ab, auch Kapitalwerte ließen bis zu 1 v. H. nach; lediglich Rheinstahl, Gelsenkirchen und Mannesmann eröffneten etwas höher. Don Dau- unternehmungswerten gingen Holzmann und Ze­ment Heidelberg je 1 v. H. zurück. Leicht rückläufig waren ferner Aku, Schiffahrtspapiere unb Reichs­bank. Leonhard Tietz und Daimler-Motoren eröff­neten um Bruchteile eines Prozentes freundlicher. Nach den ersten Kursen bröckelte das Niveau meist weiter leicht ab. Renten tagen gleichfalls sehr still und uneinheitlich. Geringfügig hoher lagen Allbesitz unb Schutzgebiete. Im Bezug auf letztere hofft man nach Berliner Zeitungsmelbun- gen noch vor ber Kammergerichtsentscheidung am 10.3uli auf eine Regelung seitens des Reiches.

Am Auslandsrentenmarkt bestand stär­keres Interesse für Mexikaner. Gold-, sowie Silber­mexikaner lagen bis zu J v. H. freundlicher. Auch für Zolltürken erhielt sich das Interesse mit plus 0,10 v. H. Am Pfandbriefmarkt war die Kurs­gestaltung uneinheitlich, ohne daß aber größere Ver­änderungen zu verzeichnen waren. Kommunalobli­gationen lagen jedoch meist niedriger. Scaats- unb Stadtanleihen tendierten sehr ruhig. In der zweiten Börsenstunde blieb das Geschäft klein und die Kurse lagen weiter uneinheitlich bei allerdings kleinen Veränderungen. Gefragt waren Buderus Eisen. Tagesgelb stellte sich auf unoeränbert 3 v. H.

Gewerbeverein e. V, Giefoen

Hauptversammlung

Freitag, den 28. April, abends 8*4 Uhr, Goethestr. 7

Tagesordnung: Wahl des Vorstandes zwecks Gleichschaltung

Wir bitten unsere Mitglieder um zahlreiches Er­scheinen. Der Vorsitzende.

Z/HOD

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Dieses Gesetz tritt n in Kraft.

Darmstadt, den 21. i

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Die Prooinzialwah' 1933 festgestellt daß na werber als Mitglied wühlt sind.

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1. Alfred Sloftermar 2. Wilhelm Seipel 1 3. Konrad Philipp l 4. Heinrich Bartholc 5. Franz Hofmann, 6. Adam Dörrschuck, 7, Konrad bischer, £ 8. Heinrich Straub, 9. Adolf Kurz, Überi 10. Heinrich Faulstich 11. Heinrich Schäfer 1 12. Heinrich Bogt, Re 13. Otto Weller, MH 14. Otto August E. P 15. Dr. Karl Löffler, 16. Emil Hofmann, L 11. Wilhelm Kromm

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1. Anion Lux, Gastr 2. Heinrich Häuser, ' 3. Kurt Moosdorf 2 4- Wilhelm Seipp, - 5- Aosef Rößler, Bil!

3. Dom Dahlvoi 1- anton Eduard Sc 2. Karl Schmahl, La i. Ludwig Neuenhag Tietzen, den 24.2Ipi

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