Ausgabe 
24.8.1933 Erstes Blatt
 
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3.31 Mr in Geilshausen. 3.37 Uhr in Lumda, 3.41 Uhr in Beltershain, 3.47 Uhr in Grünberg, 3.53 Uhr in Göbelnrod, 3.57 Uhr in Saasen, 4.02 Uhr in Reichskirchcn. 4.08 Uhr in Großen-Buseck und 4.12 Uhr in Rödgen ein, um dann leer um 4.22 Uhr in Gießen anzukommen.

Ein zweiter Sonderzug verkehrt von Butzbach nach Frankfurt, der um 9 Uhr Butzbach ver­läßt und um 10.15 Uhr in Frankfurt-Hauptbahn- hof eintrifft. Der Zug hält bis Bilbel auf allen Bahnhöfen. Dieser Sonderzug fährt in der Rächt zum Montag um 0.40 Uhr von Frankfurt-Haupt- bahnhof aus zurück und trifft um 2.00 Uhr in Butzbach ein.

Ein weiterer Sonderzug wird auf der Strecke Hungen Frankfurt verkehren. Dieser Zug fährt um 9.49 Uhr von Hungen, 10.51 Uhr in Friedberg ab und kommt 11.46 Uhr in Frank­furt an. Der Sonderzug fährt um 0.50 Uhr von Franksurt-Hauptbahnyof ab wieder zurück und trifft um 2.46 Uhr wieder in Hungen ein.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

T Oppenrod, 23. 2lug. 2lm kommenden Sonntag findet in unserer Gemeinde das alle drei Jahre wiederkehrende Missionsfest, das sich immer eines regen Besuches aus den Rachbarorten erfreut, vor unserer Kirche statt. Bolksmissionar Heinrich Walther (Gießen-Beuern), der schon öfters in unserer Gemeinde gepredigt hat, wird auch diesmal die Ansprache halten.

? Reiskirchen, 23. Aug. Gestern abend, an­läßlich der 19. Wiederkehr des Tages von A n l o h, veranstaltete der hiesige Krieger- verein eine kleine Gedenkfeier. Gegen 19 Uhr begaben sich die Mitkämpfer von Anloh an das Kriegerdenkmal und legten hier ihren toten Ka­meraden einen Kranz nieder. Später marschierten, an der Spitze der Spielmannszug des SA- Sturmes 4 116, der gesamte Sturm 4 116, das Jungvolk mit seinem Spielmannszug, der BDM. und der Kriegerverein mit Fahnen nach der Friedenslinde amSteinernen Kreuz"", die zur Erinnerung an d:n Krieg I81O/.I gepflanzt tru d?. Hier schilderte der Anloy-Mitkänrp^er und schwerkriegsbeschädigte Lehrer Roth die Be­deutung der Tage: 18. August 1870, wo die Hessisch Division ihre Feuertaufe bei Grave- lotte erhielt, und 22. August 1914, die Schlacht bei Anloy. Eine stille Minute wurde den Toten dieses Tages, an dem aus unserer Gemeinde allein drei fielen, geweiht. Anschließend sang man das Lied vom guten Kameraden. Lehrer Roth schilderte dann weiter die Zeit nach 1918, in der man sich hätte schämen müssen, ein Deut­scher zu sein, iuiö in der sogar Leute davon sprachen,sie kennen kein Vaterland, das Deutsch­land heißt". Dann aber seien Männer ent­standen die Deutschland wieder zu Achtung und Geltung führen. Den Dank an diese Männer, Reichspräsident v. Hindenburg und Reichs­kanzler Adolf Hitler, brachte er in einem drei­fachenSieg-Heil" aus. Hierauf stimmte man begeistert das Horst-Wessel-Lied an. Eine drei­fache Ehrensalve, geschossen von Mitkämpfern von Anloy, galt den toten Kameraden.

§ D e u e r n , 23. Aug. Rach längerem Wirken an der Volksschule schied Lehrer Frank, der die dritte Schulstelle als Teilstelle versah, von hier. Es wurde ihm die Verwaltung der einklassigen Volksschule im benachbarten Oppenrod über­tragen. Man sieht den beliebten jungen Lehrer nur ungern von hier scheiden. An seine Stelle wurde Schulverwolter Fuhr von hier berufen.

Kreis Frievberg.

O Gambach , 23. Aug. Dieser Tage hielt der V H C. G a m b a ch im Cafä Megger zum Zwecke der Gleichschaltung eine stark besuchte außer­ordentliche Generalversammlung ab. DerDorsitzende, Lehrer Liller, eröffnete die Versammlung mit einer längeren Begrüßungsansprache, in der er die vom Reichskommissar für das Wanderwesen, Mini­sterpräsident Prof. Dr. Werner, angeordneten Richtlinien zur Verlesung brachte. Unter der Lei­tung von VHC.-Bruder Großmann wurde dann die Wahl des Führers vorgenommen, die die ein­stimmige Wiederwahl des seitherigen 1. Vorsitzen­den, Lehrer Liller, ergab. Er dankte mit herz­lichen Worten für das in ihn gesetzte Vertrauen und nahm die Wiederwahl an. Die Bestimmung der übrigen Vorstandsmitglieder übernahm nun der neugewählte Führer mit folgendem Ergebnis: Wan- derwart und stellvertretender Führer: Heinrich Hel­mes: Kassenwart: Lehrer O l e m o tz ; Schriftwart: Ingenieur Nagel. Mit einemSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler, den Reichspräsidenten und den Reichskonimissar für das Wanderwesen, Ministerpräsident Pros. Dr. Werner, endete die außerordentliche Mitgliederversammlung.

Kreis Schotten.

Laubach, 23. Aug. Dem Sturmbannführer Karl Hahn wurde mit Wirkung vom 22. d. M. Die dl n t e r e r h e b e st e l l e für die Gemeinde L a u b a ch übertragen. Dem seitherigen Unter-

erheber, Stadtrechner Wilhelm Schmidt UL, wurde in Anbetracht seiner langjährigen treuen Dienste durch den Amtsvorstand des Finanzamts Hungen, Regierungsrat Bi eg er, im Auftrage der Reichsfinanzvcrwaltung eine Ehrenurkunde überreicht.

Kreis Alsfeld.

£ Flensungen, 23. Aug. Gestern nachmit­tag ereignete sich in unserer Gemeinde ein s ch w e - re r U n g l ü ck s f a l l. Der ältere Sohn des Landwirts Georg Bott war in der Scheune mit Häckselschneiden beschäftigt, als das 11jährige Brüderchen durch die gegenüberliegende Lücke hereinkletterte. Der Junge glitt aus und fiel in die Messer der Maschine. Hier­bei wurde dem bedauernswerten Kinde der l i n k e Arm am Ellenbogen durchschnitten. Der herbeigerufene Arzt ordnete die sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik zu Gie­ßen an.

Wirtschaft.

Frankfurt erneut rückgängig.

Frankfurt a.M., 24. Aug. (WTD. Draht­meldung.) Rachdem sich an der Abendbörse auf fast allen Marktgebieten kleine Erholungen durch­zusehen vermochten, da die Kulisse etwas zuver­sichtlicher gestimmt war und einige Meinungs­käufe auf der ermäßigten Basis vorgenommen hatte, erfolgte an der heutigen Mittagbörse ein erneuter in seinem Ausmaß vielleicht noch stär­kerer Rückschlag als gestern. Sachliche Motive waren wiederum nicht zu hören, allenfalls dürf­ten erneut Verkäufe aus bestimmten Kreisen erfolgt fein, denen infolge der Enttäuschung bei der Kulisse keine Aufnahmeneigung gegenüber­stand. Das Angebot, das vornehmlich aus Berlin stammte, soll nicht einmal stark gewesen sein, bei der Enge der Märkte genügte aber schon kleine Abgabeneigung, um durchschnittliche Ein­bußen von 1 bis 2 Prozent herbeizuführen. Spezialaktien erlitten darüber hinaus Verluste um bis zu 4 Prozent, so Deutsche Erdöl (minus 4,25 Prozent), Buderus Eisen (minus 3,75 Pro­zent). Siemens (minus 3,5 Prozent) und 3®.- Farben (minus 2 Prozent). Goldschmidt erschie­nen mit Minus-Zeichen, die Taxe lautete auf

37,5 Prozent (minus 4 Prozent). Selbst Papiere mit relativ niedrigem Kursstand wie Stahlverein, Phönix, Klöckner und Mannesmann erlitten Ein­bußen um bis zu 2 Prozent. Licht und Kraft, Harpener, Rheinstahl und Gelsenkirchen verloren 1,5 bis 2 Prozent. Relativ widerstandsfähig waren nur wenige Papiere, so u. a. Schiffahrts­und Kunstseideaktien, Reichsbank, Daimler, Mc- tallgesellschast, Scheideanstalt, Aku, .Bekula und Schlickert.

Rach den ersten Kursen zeigte sich auf dem er­mäßigten Riveau zunächst etwas Kaufinteresse, so daß Besserungen um 0,25 bis 0,50 Prozent ein­traten, die aber später wieder meist verloren gingen, da immer wieder kleines Angebot drückte. Auch der Verlauf war einigen Schwankungen un­terworfen, ohne daß eine nennenswerte Ab­weichung nach beiden Seiten eingetreten wäre. Am Kassamarkt erschienen Monusmoschincn. Mainzer Aktienbrauerei und Pfälzer Hypothekenbank mit Minus-Zeichen.

Der Rentenmarkt stand ebenfalls unter Druck. Deutsche Anleihen und späte Reichs­schuldbuchforderungen waren später leicht erhöht. Stahlvercinbonds verloren 1 Prozent. Am Pfand­briefmarkt lag größeres Angebot vor und die Kurse lagen durchweg um 0,50 bis 1 Prozent niedriger, auch Stadtanleihen ließen erneut bis zu 1 Prozent nach, während Staatsanleihen nur wenig verändert genannt wurden. Von fremden Werten lagen Ungarische Goldrenten 30 Pf. und 4prvzentige Einheitsrumänen 20 Ps. höher. Tagesgeld war zu 3 Prozent unverändert.

Frankfurter Schlachwiehmarkt.

Frankfurt a. M., 24. Aug. Auftrieb: 73 Rinder, 1108 Kälber, 136 Schafe und 678 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 40 Mark, mitt­lere Mast- und Saugkälber 30 bis 35, gerin­gere Saugkälber 25 bis 29, geringe Saugkäl­ber 18 bis 24; Schafe: beste Schafe 25 bis 28, mittlere Schafe 20 bis 24; Schweine: vollflei­schige Schweine von etwa 240 bis 309 Pfund Lebendgewicht 41 bis 43,50, von etwa 200 bis 240 Pfund 40 bis 43,50, von etwa 160 bis 200 Pfund 39 bis 43 Mark. Marktverkauf: Kälber mittelmäßig, Schafe rege, geräumt, Schweine langsam, zum Schluß stark abflau­end, geringer Uebcrstand.

Die rhein-mainische Arbeitsschlacht imSuli.

Von der politischen Abteilung des Gaues Hessen-Rassau der RSDAP. wird mitgeteilt:

Während Frankreich blutige Polizeiattacken aus wehrlose streikende Arbeiter, Frauen und Kinder reiten läßt, stabilisiert das neue Deutschland seine nationale Disziplin in un­erhörtem Ausmaße. Während Rußland der kapitalistischen Weltwirtschaftskrise wehrlos aus­geliefert ist und offen eingesteht, daß allein in den ersten vier Monaten 1933 von den An­gestellten und technischen Kräften in den In­dustriebetrieben mindestens 11,6 v. H. ihre Stel­lung, d. h. Lohn, Lebensrnittel- und Waren­bezugsscheine verloren, wird in Deutschland eine Krisenerscheinung nach der anderen angegrif­fen und überwunden. Dabei kann sich das Rhein-Main-Gebiet in dieser großen Friedensfront zur Sicherung der Lebensgrund­lage verratener Volksgenossen durchaus se­hen lassen.

Das Landesarbeilsamk Hessen, welches beide Hessen und Nassau umfaßt, hat lt. amtlicher Feststellung über 11 000 Landhelfer zur Unter­stützung der landwirtschaftlichen Arbeit unterge­bracht. Den diese Arbeitskräfte ausnehmenden bäuerlichen Betrieben wurde dazu eine Förde- rungsbeihilse für die zusätzlichen Arbeitskräfte ausgezahlt. Das Landesarbeitsamt kann mittei- len, daß bis Lude Juli die Zahl der Arbeits­losen unseres Arbeilsamtsbezirks um rund 15400 (5,5 Prozent) niedriger ist als Ende Juni. Die Zahl der wohlfahrtserwerbslosen ist von 120782 Ende Juni auf 113 582 um 7200 zurückgegangen.

Auch die Handelskammer des rhein-mainischen Wirtschaftsgebietes weiß von der Aufwärtsent­wicklung zu berichten: Rach dem Handelskammer­bericht sind im Eisenerzbergbau wei­tere Reueinstellungen erfolgt. Das Automobilgeschäft weift höhere Amsah- zahlen auf, selbst das Exportgeschäft ist etwas besser. 3n der Fahrradino u st rie ist eine Verdreifachung des Absatzes zu verzeichnen. Das bisher schleppende Schreibmaschinen­geschäft zeigt Ansätze zur Besserung. Die elektrotechn. Industrie berichtet über etwas höheren Auftragseingang. Landwirt­schaftliche Maschinen haben etwas höhe­ren Inlandsabsah. Der Export ist leicht belebt. Die Textilbranche berichtet über gute Be­schäftigung und Geschäftsbelebung. Die Fabrikan­

ten haben vielfach auf-Monate ausverkauft. Auch die Schuhindustrie hat guten Auftrags­eingang und Beschäftigungsgrad. Die Möbel­industrie will weitere Reueinstellungen vor­nehmen. Bei der Rahrungs - und Genuß­mittelindustrie machen sich die Saison- cinflüffc in den verschiedenen Zweigen bemerk­bar. Daß sich die Belebung noch nicht auf alle Unternehmungen erstreckt, liegt in der Ratur der schrittweisen Aufwärtsentwicklung.

Richt vergessen werden soll, daß neben dem Rückgang der Arbeitslosenziffer auch die Zahl der Kurzarbeiter, die ja sozial kaum besser ge­stellt waren als Erwerbslose, ganz erheblich ver­mindert werden konnten. Bon Januar bis Juli ist eine Bermlnderung um über 7000 Kurz­arbeiter zu verzeichnen.

Angesichts solcher Zahlen kann man verstehen, daß das rhein-mainische Arbeitsamt nachzuweisen vermag, daß die hier in Arbeit gebrachte Zahl der Volksgenossen bereits die Summe der Er­werbslosen Ostpreußens im winterlichen Hochstand erreicht hat. Damit ist in H e s s e n und Rassau der wichtigste Beweis erbracht, daß nicht nur überwiegend landwirtschaftlich orientierte Kreise so erfolgreich fein können, sonpem auch Ge­biete mit Großindustrie und dicht beieinander liegenden Massenstädten. Rur die Taktik ist eine andere, und die Strategie gestattet kein kreis­weises Vorgehen.

Wir wenden uns nun Teilabschnitten des großen Kampfgeldes um die Arbeit zu. Was wir dabei kennenlernen, wird in späteren Zeiten als heldisches Wunder einer großen Selbst­besinnung auf die eigene Kraft ge­würdigt werden. Wir aber wollen nicht blind daran vorbeilaufen.

Für das große Autobahnprojekt der hafraba soll die Teilstrecke FrankfurtDarmstadt bereits im nächsten Jahre fertig sein. Jeder Kilometer dieser großen Straßenanlage bedeutet 30- bis 40 000 Tagewerke Arbeit und kann davon allein an der Baustelle je 260 Arbeiter beschäftigen. Fast dreiviertel der riesigen Bausumme wird für Löhne verwendet.

Im hessischen Ried, zwischen Rhein und Bergstraße, ist die erste Ausschreibung erfolgt auf 140 000 Kubikmeter Erdbewegung zur Ein­leitung der Meliorationen dieser feuchten Ried-

Riederung. Das Gesamtprofit erfordert die Ent­wässerung und Kultivierung von 100 000 Morgen Boden. Außerdem ist noch die Dränierung von 400 Hektar Ackerland vorgesehen, sowie die not­wendige Errichtung von acht Entwüsserungspuinp- werken. Schon die Bodenarbeiten umfassen 360 000 Arbeitstageschicht'.n. Es wird mit einer Steigerung allein der Ernieerträgnisse um min­destens 20 Prozent gerechnet. Die ersten zwölf Doppelhäuser für eine Terufsgärtnersiedlung, die 39 Gärtnerfamilien umfafrn wird, find in Arbeit.

Wenn der an das Rei s virtschastsministerium eingereichte Vorschlag der Industrie- und Han­delskammer durchgeht, daß der Z i n s s u ß auch der Hypotheken auf durchschnittlich vier Prozent herabgesetzt werden soll, dann wird auch hieraus eine Belebung d s Bau­marktes zu erwarten fein.

Auch die Handwerkskammer hat dazu auf geru­fen, mit Aufträgen nicht zurückzuhalten.

Die Opel-Werke beschäftigen trotz der in diesen Wochen saisonmäßig bedingten Absahmin- derung ihre 10 000 Mann starke Belegschaft unver­mindert weiter.

Die Buberus-IDerte in Wetzlar konnten die Zahl ihrer Angestellten und Arbeiter um 773 Reube- schäftigte vermehren. So erfreuen sich auch die Lisenerzgruben des Lahn-Dill-Gebietes einer er­heblichen Produktionszunahme. Der Landkreis Wetzlar hat eine Arbeitsbeschaffungsoffensive auf Grund des Reinhard-Programms unternommen, wonach für etwa 144 000 Mark Arbeiten begon­nen werden. Die Stadt Wetzlar ist in diese Ak-

Hon noch nicht einbezogen.

In Wiesbaden sollen nach einer Aufstellung des Magistrats der Weltkurstadt zwölf Millionen Mark für bauliche Arbeiten flüssig gemacht wer­den. Außerdem hat der Landesausschuh einen Be­trag von 194 000 Mark für sein laufendes Arbeits- beschaffungsprogramm freigegeben. Im Monat Juli vermittelte das Arbeitsamt Wiesbaden 877 Stellenbesehungen.

(Schluß folgt.)

Gemeinschaftsarbeit zwischen (Aektrizitäiswerken, Installateuren und Fachhandel.

Das Reichswirtschaftsministerium teilt mit: Auf Grund von Verhandlungen, die das Reichswirt­schaftsministerium eingeleitet hat, ist zwischen der Vereinigung der Elektrizitätswerke und dem Reichs­verband des deutschen Elektro-Jnstallateurgewerbes ein Abkommen geschlossen worden, das Richtlinien für die' Gemeinschaftsarbeit zwischen den Elektrizi­tätswerken und den Elektroinstallateuren aufstellt. Der Verband des Beleuchtungs- und Elektroeinzel­handels Deutschlands hat sich den Richtlinien ange­schlossen. Das Abkommen bietet eine geeignete Grundlage für die Neuordnung des Verhältmsfes der Elektrizitätswerke zu den Elektroinstallateuren und dem Fachhandel, der Regelung der Arbeitstei­lung zwischen ihnen und dem organischen Aufbau ihrer Gemeinschaftsarbeit. Das Reichswirtschafts­ministerium hat durch einen an die Landesregierun­gen und die beteiligten Verbände gerichteten Erlaß die beschleunigte und nachdrückliche Durchführung der Richtlinien angeordnet.

Der Abschluß des Abkommens stellt insofern einen besonders erfreulichen Erfolg dar, als es im Geiste der neuen Zeit an die Stelle des gegenseitigen Kampfes der einzelnen Interessengruppen ihre ge­meinschaftliche Arbeit zum Wohle aller setzt. Es macht die Bildung von Arbeitsgemeinschaften zwi­schen dem einzelnen Elektrizitätswerk und den inter­essierten Installateuren und Elektrofachhändlern sei­nes Versorgungsgebietes unbeschadet der Gewerbe­freiheit der Beteiligten zur Pflicht. Aufgabe der Elektrogemeinschaft ist es, eine möglichst zuverlässige und vorteilhafte Versorgung der Bevölkerung mit Geräten und Einrichtungen für den Gebrauch der modernen Energie sicherzustellen, sie sollen ferner darauf hinwirken, daß die Installateure, soweit dies noch nicht der Fall ist, mehr und mehr in den Stand gesetzt werden, die Versorgung der Bevölkerung mit den genannten Geräten und Einrichtungen zu über­nehmen. Ausdrücklich ist bestimmt, daß alle Maß­nahmen der Elektrogemeinschaften der Arbeitsbe­schaffung und der Förderung der Energiewirtschaft zu dienen haben.

Es ba>f erwartet werden, daß die Verwirklichung des Abkommens zu einer ruhigen und ungestörten Entwicklung der Elektrizitätswirtschaft beiträgt.

Sprechstunden der Redaktion.

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