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or^enbe S)en 6dmh Wen Vorsitzenden Fou die Tenossenschaft große ! unb baß er auch an dem ftzüsse nicht schuld sei-, z« (yourier) jeme allen Prim Die Erklärung der frühe« - ätige nur die Ansicht bet timg. Zu den Aeutzemngen ächte er nur bemerken, baß wo ab die Zahlungen fest« Znslationsjahr mehr
einer Anftage aus der Der« erwalnmgsangelegenheit der 3eriammlunq von dem Dor« en Äeg'heil-Rufen auf den [er Adolf Hitler und mit anq des ersten Lechs des jlofien.
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Ser Tapezierer als Ausgestalter der Wohnung.
Don Rudolf Leisler, Obermeister der Sattler- und Tapezier-Innung.
Schon von jeher war der Beruf des Tapezierers einer der vielseitigsten. Mehr als in jedem anderen Berufe bleibt bei ihm die meiste Arbeit doch gute chandwerksarbeit, welche die Maschine nie ganz ersetzen kann.
So war üuch in früheren Jahren der Tape- zierermeister die einzige kompekenle Persönlich- kett bei Linrichlen einer Wohnung oder bei ganzen Umzügen.
aSo sollte es In Zukunft auch wieder sein und »leiben.
Was nun in der Stadt der Tapezierer ist, das b't auf dem Lande der Sattler. Er führt dort die Arbeiten des Tapezierers aus. Er hat außerdem in der heutigen Zeit des Autos das Ausschlagen und Holstern der Kraftwagen übernommen.
Hat in einem Neubau der letzte Bauhandwerker das Haus verlassen, so ist es der Tapezierer, der seine Arbeiten beginnt. Er belegt die Böden mit Linoleum, deren Ausführung wirkliche Fackkennt- nisse voraussetzen, wenn die Arbeit einwandfrei erledigt werden soll. Sodann werden vom Tapezierer die Wände mit Tapeten versehen, oder mit Stoffen bespannt: Vorhänge und Dekorationen werden genäht und aufgehängt, Bettzeug, Matratzen und Holstermöbel werden angefertigt, an Ort und Stelle
gebracht, dort geschmackvoll ausgestellt, die Bilder werden aufgehängt usf., so daß ein gemütliches, wohnliches Heim entsteht.
Dies kann jedock nur dann der Fall sein, wenn man zu dielen Arbeiten einen wirklich tüchtigen Fachmann yeranzieht, der sein Handwerk auch versteht.
Gar mancher hat schon bittere Erfahrungen gemacht, wenn er von einem Pfuscher oder einem Berufsfremden Tapezier- oder Linoleumarbeiten hat aussühren lassen.
Gar mancher hat es schon bitter bereut, wenn er sich, durch den im ersten Augenblick billigen Preis, verleiten ließ, ein Polsterstück, sei es eine Chaiselongue oder dergl., von einem Hausierer zu kaufen, oder ein solches als billige Fabrikware zu erstehen. Er mußte bald erfahren, daß diese billige Ware, durch die kurze Lebensdauer, viel teurer wurde, als ein vom Fachmann im Handwerkbetrieb hergestelltes Stück.
Ver gut bedient fein, und mit Lieferung und Arbeit zuftieden fein will, gehe nicht zum Pfuscher oder zum Schwarzarbeiter, kaufe keine Fabrikware, sondern berücksichtige den Handwerker und lasse alle oben aufgeführten einschlägigen Arbeiten den Tapeziermeister ausführen.
Berufsphotograph — Amateur
graphen fast ganz verloren gegangen.
für den
Baugewerbe und Schwarzarbeit
Jahren so Familien-, Fachphoto-
Lehrer photographieren ihre Schüler, einzeln oder in Klassen, Geistliche ihre Zöglinge, Kameraden sich l graphen nicht!
Die verfehlte Wirtschaftsführung in der vergange- Pen Zeit und die auf sie zurückführende sich immer mehr steigernde Arbeitslosigkeit waren die Haupt- Ursachen dafür, daß die sogenannte Schwarzarbeit ein solches Ausmaß angenommen hat. Gerade das Baugewerbe, das an sich schon durch die Einstellung der Bautätigkeit lahmgelegt war, hatte in allen feinen Teilen unter der Schwarzarbeit stark zu leiden.
Die zahllosen Klein- und Kleinslbaulen am Rande der Großstädte, auf dem Lande draußen, die Reparaturarbeiien wurden vielfach von Schwarzarbeitern, d. h. von erwerbslosen Maurern und Zimmerern ausgeführt.
Die zahllosen Beschwerden der baugewerblichen Verbände, die Selbsthilfemaßnahmen der einzelnen Innungen vermochten dieses liebel nicht zu steuern, veil man bei den Regierungsstellen mit entschiede- »en und durchgreifenden Maßnahmen zurückhielt. Man betonte immer wieder, daß die einzige Mög
lichkeit, die Schwarzarbeit wirksam zu beheben, in einer Beseitigung Der Arbeitslosigkeit liege, und lehnte mit dieser Begründung den geforderten Erlaß von Verboten und ähnlichen Maßnahmen ab.
Man unterschätzte die schädlichen Auswirkungen der Schwarzarbeit, die ja nicht nur in dem ungleichen und ungesunden Wettbewerb mit dem regulären Baugewerbe lagen, von denen vielmehr auch Der Bauherr, die Steuerbehörden, die Träger der Sozialversicherung und letzten Endes die Arbeiterschaft selbst betroffen wurden. Die Tätigkeit eines solchen Schwarzarbeiters ging in der Regel so vor sich, daß er, sobald er Aussicht auf die Ausführung einer Bauarbeit hatte, sein Gewerbe polizeilich anmeldete. Er übernahm dann den Auftrag zu einem Preise, der von keinem Baugeschäft gehalten werden konnte, weil ihm die Fähigkeit zu kalkulieren fehlte. Die Arbeiter, die er annahm, mußten sich mit einem Lohn begnügen, der weit unter den Löhnen lag, die tariflich festgesetzt waren
Wenn man sich zurückversetzt in die Seit, in welcher der Fachphotograph noch als Künstler bezeichnet wurde, hätte man nicht geglaubt, daß eine Zeit kämmen könnte, die für ihnen einen harten Kampf um das tägliche Brot bedeuten würde. Aber es ist leicht erklärlich. Seit dem Jahre 1902, in dem der Photograph dem Berufshandwerk eingereiht wurde, hat auch die Photoindustrie erkannt, daß für sie ein neuer Weg geschaffen sei, um sich erfolgreich zu be- tätigen. Mit der Fabrikation der Kleinblldkameras ist eine große Anzahl Spezialfabriken entstanden, die ungezählte Mengen dieser Neuheit auf den Markt brachten und damit ein Heer von Amateuren geschaffen haben. Diese anfangs als Spie- Cerei bezeichnete Tätigkeit hat sich im Laufe der Lahre so stark entwickelt, daß sich heute in fast federn Hause und jeder Familie ein Photoapparat befindet.
Für die Photoindustrie ein Segen — für den berufstätigen Photographen eine Kalamität, sozusagen eine richtige schädigende Konkurrenz! Das Photographenhandwerk ist seit Jahren einer der notleidendsten Berufe, obgleich kein Gebiet der Wirtschaft, der Kultur und Politik die Photographie entbehren kann. Solange die Photographie als Sport oder Liebhaberei betrieben wird, ist sie schön, trenn aber Amateure ihre ganzen Verwandten und Freunde photographieren und ihnen eine Anzahl Bilder liefern, einerlei, ob gegen Entgelt, unentgeltlich ober gegen Erstattung der Auslagen, so verrichten sie damit Schwarzarbeit, sind also Schädlinge der Wirtschaft, denn sie nehmen den Angehörigen des Photographenberufes das Brot.
Durch diese gedankenlose Schwarzarbeit ist nicht nut der überwiegende Teil der selbständi- §en Berufsphotographen völlig verarmt, fon- ern es find auch mehr als 20 000 Photogra- phengehilfen brotlos geworden.
Das Publikum im allgemeinen ist , Augenblick mit diesen kleinen Amateurbildchen scheinbar befriedigt, kommt aber die Notwendigkeit, aus irgend einem Grunde von dem Kleinbild eine Bergröherung unfertigen zu lassen, so stellt sich leider sehr oft heraus, daß unter 100 von solchen Ausnahmen sich kaum eine zum vergrößern eignet.
Dann allerdings kommt die Reue, daß man nicht Den Weg zum Fachphotographen gefunDen hatte. Junge Männer, Mädchen, Kinder, überhaupt jedermann sollte dafür besorgt sein, daß fein Bild in die Familie kommt, bevor es zu spät ist. Gerade heute, wo der Berufsphotograph unter den wirtschaftlichen Verhältnissen am meisten in Mitleidenschaft gezogen ist, sollte es Pflicht eines jeden Volksgenossen sein, zu helfen, zumal er damit sich selbst Den besten Dienst erweist.
Deshalb nochmals: Vergeßt den Berufsphoto
untereinander, Ingenieure oder sonstige Angestellte größerer Firmen stellen Der Firma ihre photographischen Erzeugnisse zur Verfügung. Sie verhinDern damit eine Auftragserteilung an einen Berufsphotographen. Vielfach wird auch bewußt aus Der Amateurtätigkeit ein ftänDiger Nebenerwerb. Gegen alle Die Wirtschaft IchäDiaenDen Amateure vorzugehen, gibt jetzt Die Verordnung über Die Bekämpfung Der Schwarzarbeit Die Möglichkeit, unD es werden entsprechende Anzeigen der Berufsorgani- sation erstattet. Wirkliche Amateure, Die eine Schä° Digung Der Wirtschaft nicht beabsichtigen, werben es Deshalb für ihre Pflicht halten. Das Entwickeln ihrer Filme unD Platten, sowie Das Kopieren Derselben einem tüchtigen Fachphotographen zu überlassen, um Diesem gelernten Fachmann Verdienst zukommen zu lassen.
Andererseits sind die in früheren reichen Aufträge von Kinderblldern, Studenten- und Vsreinsgruppen dem
und von dem regulären Baugefchäst eingehalten werden mußten.
Sobald Der Bau ausgeführt und ein neuer Auftrag nicht mehr zu erhalten war, meldete der Schwarzarbetter fein Gewerbe wieder ab.
Die Träger Der Sozialversicherungen hatten, ebenso wie Die SteuerbehörDen, in Der Regel Das Nachsehen. Die Arbeit selbst war vielfach schlecht ausgeführt, so Daß sich sehr oft unb sehr halb Mängel ieigten. Der Bauherr, ber ben Schwarzarbeiter ür biese Mängel haftbar machen wollte, mußte ie Feststellung machen, baß er bas Gewerbe längst abgemelbet hatte unb erwerbslos war. Auf biese Weise sinb viele Bauherren um ihr mühsam erspartes Gelb gebracht, ber Arbeiter um seinen Lohn betrogen, bas Baugewerbe geschäbigt unb Versicherungsträger unb Steuerbehärben um ihre Beiträge geprellt worben.
Nach ber Machtergreifung durch die nationalsozialistische Regierung ist auch auf diesem Gebiet ein Wandel zum Besseren eingetreten. Die Reichsregierung hat der Schwarzarbeit entschiedenen Kamps angesagt und unterstützt alle Maßnahmen, die zu einer wirksamen Bekämpfung der Schwarzarbeit führen. In den Bestimmungen über die Gewährung von Zuschüssen für InstanDsetzunHS- und Umbauarbeiten sind Arbeiten, die von Schwarz- arbeitern ausgeführt werden, von der Bezuschussung ausdrücklich ausgenommen; Länder und Gemeinden ordern in Erlassen und Verfügungen ihre nach- jeorbneten Stellen zur Beseitigung dieses Miß- taubes auf.
Erfreulich ist, daß sich auch die Arbetterschafk mit aller Bestimmtheit gegen die Schwarzarbeit einseht.
So hat sich ber ftettoertretenbe Führer bes Ge- I famtoerbanbes ber Deutschen Arbeiter, Pg. B r u k- 1
ter, in scharfer Form gegen die Schwarzarbeit ausgesprochen unb betont, daß derjenige, der Schwarzarbeit leistet, vergibt ober annimmt, sich am Allgemeinwohl versünbigt, ble Wirtschaft schäbigt unb sich an ben elementarsten Interessen ber Arbeiterschaft vergeht. Wer bie Schwarzarbeit bekämpfe, schaffe wirkliche Arbeit.
Das beutsche Hanbwerk unb mit ihm auch das deutsche Baugewerbe können froh fein, daß die
Winterhilfswerk des Deutschen Volkes 1933/34.
Gauführung Heffen-Naffau.
Frankfurt O.2IL, Taunusstrahe 111, Telephon 32288, Postscheckkonto: Frankfurt a. 2H. 28100.
Bankkonto: Nassauische Landesbank. Frankfurt a. HL, Girokonto 6200.
Regierung Wolf Hitlers auch hier Wandlung geschaffen hat und sie noch weiter schaffen wird. Wenn in diesen Tagen das Handwerk zu seiner Werbewoche aufrief, und an die Volksgenossen mit dem Wunsch herantrat, Arbeit für bas Hanbwerk zu schaffen, so war unb ist es bie Pflicht eines jeben, ber Arbeit schaffen kann, biese Arbeit nur an bas reguläre Hanbwerk zu vergeben. Kein Bauauftrag, er mag noch so geringfügig fein, barf bem Schwarzarbeiter erteilt werben!
Wirtschaft.
Berliner Frühbörse.
Berlin, 23. Dtt. (WTB. Funkspruch.) Wie die vergangene Woche geschlossen hatte, lag auch ber heutige Frühverkehr abwartenb. In allen an der Börse interessierten Kreisen herrschte weiter Zurückhaltung, zumal es an neuen Anregungen fehlte. Man rechnet bamit, baß Renten wieder eher gefragt unb Aktien vernachlässigt sind. Kurstaxen werden aber noch nicht genannt.
Am Devisenmarkt errechnen sich über Zürich das Pfund gegen Paris 82,02, Mailand 60,10, Spanien 38,40, Amsterdam 7,96, Schweiz 16,5650 unb Kabel 4,52.
Frankfurter Börse.
Freundlicher.
Frankfurt a. M., 21. Dtt. Zum Wochenschluß erfuhr bas Geschäft zwar keine stärkere Belebung, immerhin war es auf einigen Spezia^ebieten etwas lebhafter als an ben Tagen vorher. Von ber Kunb- schaft lagen überroiegenb Kaufanträge vor, baneben ging auch bie Kulisse etwas aus ihrer Reserve heraus, zumal aus ber Wirtschaft weiter günstige Nachrichten vorlagen, so u. a. weitere Arbeitseinstellun- gen in ber chemischen Jnbusttie, ber erhöhte Rhein- unb Ruhrkohlenabsatz usw.
Trotz einer gewissen Ungleichmäßigkeit in ber Kursbilbung überwogen Durchschnittsbefestigungen oon 0,50 bis 1 v. H. Am Rentenmarkt eröffneten beutsche Anleihen unb späte Reichsschulbbuch- forberungen (86,50) gut behauptet, währenb Stahl- verein-Bonbs (62) um 1 v. H. gebrückt waren. Von Aktien setzten Reichsbankanteile bei recht lebhaftem Geschäft ihre Aufwärtsbewegung um 2 v.H. fort, ferner lagen Deutsche Linoleum, offenbar auf eine Zufattsorber, um 3,13 v. H. höher. Am Montanmarkt blieben Phönix unb Stahlverein gesucht unb plus 1,25 v. H. bzw. plus 1 v. H. Kunstseibe- unb Elektroaktien setzten überroiegenb von 0,25 bis 0,50 v. H. niebriger ein, Siemens waren aber weiter etwas erholt. IG. Farben lagen mit 116 v. H. knapp behauptet unb hatten sehr ruhiges Geschäft, währenb Scheibeanstalt 0,40 und Metallgesellschaft 0,75 v. H. gewannen. Im übrigen eröffneten Südd. Zucker 0,75 v.H., Zement Heidelberg 0,25 v.H. leichter, dagegen Daimler Motoren 0,25 v. H. höher.
Der Verlauf hatte wieder ziemlich ruhiges Geschäft, doch blieben die Kurse in der Mehrzahl gut behauptet. Weiter fest lagen Reichsbank mit plus 1,25 v. H. auf 156 v. H., ferner waren IG. Farben 0,50 v.H. höher, zum Schluß aber nicht ganz behauptet, unb Scheibeanstalt unb Metallgesellschaft zogen um je 0,25 v. H. an. Deutsche Linoleum gaben 0,40 v. H. nach. Fester zur Notiz tarnen u. a. Elektr. Lieferungen (+ 1,13 v. H.), Gelsenkirchen (+ 1,25 v. H.), Mansfeld (+ 0,75 v. H.) unb Rheinstahl (+ 0,50 v. H.), bagegen Harpener (— 1 v. H ). Altbesitzanleihe zogen um 0,25 v. H. auf 79 o. H. unb späte Reichsschulbbuchforberungen um etwa 0,50 auf
87 v. H. an, währenb Neubesitz nur knapp gehalten waren (12,37,50—12,30).
Am Kassarentenmarkt war bas Geschäft ruhig, ©olbpfanbbriefe unb Kommunal-Dbligationen, sowie Stabt-, Staats- unb Länberanleihen lagen ziemlich unoeränbert, ebenso ßiquibationspfanbbriefe, mitunter ergaben sich Abweichungen von 0,25 bis 0,50 v. H., nach beiben Seiten. Am Auslanbsrentenmarkt notierten Türken unb Bosnier etwas höher. Taues- gelb blieb zu 3,25 v. H. unverändert. Exportvaluta 21 v. H. (21,50 bis 21,75 v. H.).
frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u r t a. M., 23. Dtt. Um 10 Uhr vormit- tags war folgende Marktlage: Borauftrieb: 1438 Rinder (446 Dchsen, 95 Bullen, 457 Kühe, 396 Fär- fen), 410 Kälber, 127 Schafe, 3502 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Dchsen 22 bis 31 Mark, Bullen 23 bis 30, Kühe 12 bis 28, Färsen 22 bis 32, Kälber 20 bis 40, Schafe 16 bis 27, Schweine 46 bis 54 Mark. — Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schafe ruhig, Schweine mittelmäßig.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 21.DEL Die Zufuhren in deutschen Eiern blieben sehr knapp, Landeier seh- len weiterhin fast vollkommen. Das Angebot von Auslandeiern ist zwar ebenfalls klein, aber ausreichend. Das Geschäft war verhältnismäßig zufriedenstellend, in der Hauptsache erstreckte es sich aber auf Kühlhausware, Da sie wesentlich billiger als fri che ist. Es notierten in Pfennigen je Stück franfo Frankfurt a. M.: Deutsche Frischeier Klasse S 12,75, Klasse A 12,25, Klasse B 11,75, Klasse C 11. Hol- länber, Flanbern und Dänen Klasse 8 12,50, Kl. A 12,25, Klasse B 12, Klasse C 10,50. Bulgaren 9,75 bis 10,25, Rumänen, Ungarn unb Südslawen 9,50 bis 9,75 Kühlhauseier sogenannte Westware (Hol- länber, Flanbern) 9,75 bis 10,50, bito Dftroare (Balkan usw.) 9,50, beutsche Kühlhauseier 9,50 bis 11.
Frankfurter Buttermarkt.
Fran kfurt a. M., 21. DEL Das Angebot von beutscher Butter war währenb ber ganzen Woche sehr knapp, boch blieben bie Preise hierfür mit 145 bis 148 Mark unverändert. Angesichts ber Bereitstellung von entsprechenben Buttermengen burch bie Reichsstelle für Dele und Fette bürste in ben näch- ften Tagen mit einer stetigeren Marktentwicklung unb auch mit etwas nachgedenben Preisen zu rechnen sein, zumal bie Nähe Des Ultimos Das Geschäft ruhiger roerDen lassen Dürfte. Die eingeführte Aus- lanDbutter stellte sich dagegen weiter teurer, hol- ländische Markenbutter erhöhte sich auf 153 bis 155 nach 148 bis 152 Mark per 50 Kilo franko Frankfurt a. M.
Allgäuer Butter- und Käsebörse.
Kempten, 21. DEL Molkereibutter, 1. Qualität, 125 Mark (zuletzt 125 Mark), 2. Qualität 123 (123 Mark); LanDbutter 116 (116) Mark. Marktlage und Preise unverändert.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an.
Berlin
Jranirun a. M.
Berlin
IVranlfurt a.Trt.
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furt b«rke | börse
20.10. I 21-10.
20.10. 21-10.
Datum
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Philipp Hohmann .... Zementwerk Heidelberg Tcmeoltverk ftadftabt..
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Buderus .....
Deutsche Erdöl Geilenkirchener
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I. ®. Farben-Jndustrte SchetdeansiaU........
Goldschmidt .........
RütgerLwerke........
MelaUgesellschast......
34,5
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2,45
24,13
Hamburg-Amerika-Paiet ..... 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
ManSselder Bergbau .. Koksiverte ...........
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen Ryeinsiahl...........
Bereinigte Stahlwerke. Llavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Wcslcregcln. Kaliwerke Salzdetfurth
Harpener.................
Hoejch Eisen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse......
Klülknerwerke .............
TOannti ................
116,4
172 39,75 45,75
54
0 0
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3 6
0 0
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Hansa-Dampsschiff...........
Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
Berliner Handelsgesellschaft ...
Commerz, und Privat-Bank ...
Deutsche Bank und DiSconto-
Gesellschaft................
Dresdner Bank..............
Reichsbank ................ :
Schultheis Payenhofer .......0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 0
Zellstoff Waldhvs ............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer GaS ............... 7
Daimler Dlotoren............0
Deutsche Linoleum...........0
Orenslein S Koppel.......... 0
Leonhard Tietz ..............0
Lhade......................10
Accumulatoren-Fabrik........0
Sonti-Gumml............... 0
I Gritzner....................01
I Mainkrastwerke Höchst a,$U.. 4
• Süddeutscher Zucker......... •!
4% Oesterrelchtsche Goldrente...
4,80% Oesterreichische Silberrente <% Ungarische Goldrente.......
<% Ungarische Staatsrente V. 1910 4J4% dergl. von 1913..........
1% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 «^Türkische Bagdadbahn-Anlethe
4% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% ehem.7°/o Dt.ReichsanI.v. 1929 iy*% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche SInl.-Mlös.-Schuld mit Auslos.-Rechlen .............
Dergl. ohne Aurlos.-Rechte......
4% ehem.8°/„ Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
i% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................
Wt% Heft- Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ltaut.........
vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslof.-Rechlen .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten «% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 t% ehern. 7% Franks. HyP.-Banl Goldpfe. 16 unkündbar brs 1936
H4% ehem. 4'/,% Franks. Hyp.- Bank.Liqu..PIandbrtese.......
Wx% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe. .. - - 1% ehem. 8% Pr. Landerpsand- briesanstalt, Psandbriese R. 19
<% ehern. 7% Pr. Landespfand- briesanstalt, Psandbriese R. 10 kteuergutsch. Verrechnungskurs • ■
............................0
Bekula.....................o
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Krast ............. 6
Felten 8 Guilleaume.........0
Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........ 6
Schlickert & (Io. .............5
Siemens L Halske............ 7
Lahmeyer L Eo.............10
börfe
21.1 -
89 RS9,13 85,4
Berlin
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Datum
S% desgi. Serie 11 .............
5% Rumön. vereinh. Mente v. 1903 4V-%RumSn.vereinh.Rentev.l913
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31
10
110
110
152
Devisenmarkt Berlin —
tanffuti a. N.
20.Oktober
21 .Oktober
Amtliche Roiierung
Weif' | Arie
AmtllMe Notierung
Geld | Arie
Helsingsor».. Wien.......
Prag.......
Budapest... Sofia......
Holland .... Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires 9?eupod .... Brüssel.....
Italien.....
Paris......
Schweiz.... Spanien.... Danzig.....
Japan......
Rio de Ian. . Jugoslawien.
Litiabo» ....
5,924 48,05
12,44
3,047
169,23 67,38
59,89 69,13 13,41 0,963
2,962
58,45
22,12 16,41
81,19 35,11
81,62 0,799 0,227 5,295
12,68
5,936 48,15
12,46
3,053
169,57
67,52
60,01
69,32
13,45 0,967
2,968
58,57
22,16
16,45
81,35 35,19
81,78 0,801
0,229 5,305
12,70
5,954 48,05
12,42
3,047
169,23 67,78 60,19 69,58 13,48 0,963 2,977 58,49 22,06
16,41
81,27 35,08
81,67 0,809 0,227
5,295
12,68
5,966 48,15
12,44
3,053 169,57
67,92 60,31
69,72 13,52 0,967
2,983 58,61
22,10 16,45
81,43 35,16
81,83 0,811
0,229 5,305
12,70
27,4
40.5
27,25
86 27,25
85
27
Banknoten.
40
40
39
Scrlln, 21 .Oktober
Geld
2?nef
33
33,5
33,4
33
Amerikanische Noten..............
2,93
2,95
——
—
—
19,9
Belgische Noten..................
58,33
58,57
—
—
98
98,75
Dänische Noten .................
59,93
60,17
26,25
26,5
26,13
26,4
Englische Noten .................
13,44
13,50
_
40
37
26,25
40,75
27,25
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
16,37
168,81
16,43
169,49
15
15
15
15
Italienische Noten................
21,94
22,02
150
152
151,5
152
Rorwegische Noten ..............
67,61
67,89
162,5
162
162,13
162,25
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schwing
—
—•
12/
126,5
127,5
128,25
Rumänische Noten..............
—
—
Schwedische Noten...............
69,41
69,69
—
15
81,09 34,95
81,41
59 m
170^5
170,5
170
Spanische Noten.................
Ungarische Note» .............—
35,09


