Ausgabe 
23.10.1933 Drittes Blatt
 
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119681 120236

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247751

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20 »097 229286 2L 3024 281839 326851

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287724 315346 341736 375254

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262674 279338 296588 328608 388716

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234 332 248666

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Nach unseren Feststellungen auf Grund der Jahresrcchnungen und der Belege sind aber vom 1. Januar 1927 bis einschließlich 30. Juni 1933

L «lasse 42. Preußisch-LüdDeutsch« (268. Preuß.) Staat».Lotterie

1

für Bcrroallungsfoflen insgesamt 42 942,21 2Tlf. ausgegeben worden, so daß die bilanzmäßig au»- geroiefene Summe um 25 370,93 Mark über­stiegen ist.

14 »ttolnne in 800 M. 809 8090 10522 177088 138068 299766

wegen zwei In Ni

Lehrer phviogi in ftlafan, Ä

neut erklärt, daß eine Lohn st euerp flicht ber genannten Herren für ihre Tätigkeit bei ber ©e- nossenschaft nicht anerkannt werben könne.

Der Redner beanstandet sodann die Kassen- r e d i f i o n e n der verflossenen Jahre. Die Tätig­keit der Kassenrevisoren hätte sich nicht nur auf die technische Seite, sondern auch auf die sachliche De- grünbuna der Ausgaben erstrecken müssen. Wenn bas geschehen wäre, hätte es nicht vorkommen können, baß Beträge für Derwaltungskosten unter ber RubrikSonstiges" verbucht wurden.

Der Redner vertritt den Standpunkt, daß die Kassenprüfungen nicht ordnungsmäßig geschehen find.

Die neue Leitung ber Baugenossenschaft habe sich im Bewußtsein ihrer Verantwortung verpflichtet gesehen, vor den Mitgliedern und ber Oeffentlichkeit | biefe Aufklärung über die Vorgänge in ber frühe­ren Verwaltung zu geben.

Oer frühere Vorsitzende, Herr Fourier, nahm in ber anschließenden Aussprache Stellung zu den Darlegungen des neuen Auisichtsratsvor- sitzenden. Er wies zunächst auf die vielfachen und großen Schwierigkeiten in der Wohnungsfrage feit Kriegsende hin und und erklärte dann zur Sache selbst, daß schon im Jahre 1921 im Kreise ber frühe­ren Leitung die Ansicht vertreten wurde,man müsse den geschöftsführenden Vorstandsmitgliedern eine Entschädigung geben". Er habe sich gegen diese Meinung gewandt und auch nichts angenom­men. Jrn Jahre 1926 fei bann der Antrag des verstorbenen Vorstandsmitglieds P a i r a n gefom* men, 1,25 v. H. ber Bausumme an die geschäftsfü hre nd en Vorstandsmit- glieder zu gewähren. Er (Fourier) sei an diesem Antrag nicht beteiligt gewesen, er habe sich auch geaen diese Bezahlung gewandt, sein Wider- spruch sei aber erfolglos geblieben, denn es fei ge- fagt worden, eine solche Regelung bestehe überall. Er habe in jenen Jahren schwere Kampfe für die Baugenossenschaft ausfechten müßen, dadurch fei er mübe geworden und habe nicht auch noch Streit mit seinen Mitarbeitern wegen ber 1,25 v. f). haben wollen. Er bedauere, daß erdem bösen Geist erlegen lei". Das Baubarlehen von 12 000 Mark feie I n £? a p f u s". Die Genossenschaft Habe er dabei nicht schäbigen wollen. Die 12 000 Mark würden aber auch heute noch für die Genossenschaft da sein. Die Summe ber Zahlungen müße man auf die einzelnen Jahre verteilen und sich dabei doch auch die großen Schwierigkeiten der Geschäfts­führung in jenen Jahren vor Augen halten. Er habe sich immer ganz besonders bemüht und mit Erfolg, ber Genossenschaft billiges Gelb zu per- schassen, und er habe auch dafür gesorgt, baß nicht fiunberttaufenbe für Zwftchenzinfen zu bezahlen waren, sonbern nur runb 5000 Mark. E r b e bauere, daß er s i ch habe verleiten lassen, seine alten Prinzipien auf- I $ u g e b e n. Wenn es nach ihm gegangen wäre.

58 e-tomn. ! 600 er. 1037 11153 19180 22434 42182 43866 57658 83477 95912 122449 126280 139565 165345 161518 184808 206509 252139

pingen Als Herr D ö l s e r nach Kassel verzog, beim Vorstand der Genossenschaft, ihm auf diese Sonderaufwendungen 1 b00 Mark

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Baugenossenschast 1894.

Die neue Leitung berichtet über den Stand der Genoffenschaff.

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Die verfehl! nen gttf unb mehr /teigerni Ursachen bafüi solches Lu vaugewerbe, 6 mr Baulätigt r'nen Teilen Men.

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8n ber heutigen Rachmittaasziehung worden Dewim» über 100 M. gezogen

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1. Ziehungstag 20. Oktober 1933

3n ber heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinns über 100 M. gezogen

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2 ®«winne tu 1000- HL 127761

zefchäftsführenben Vorstandsmitglieber gewährt wer- >en sollen, d. h. biefer Saß wurde auch für 1926 bei- behalten. Die Summe dieser 1K v. H. belief sich auf 2500 Mark und wurde an die Herren Fou - r i e r unb Wölfer verteilt. Herr Fourier wünschte dann, da die Beträge sonst zu hoch kämen, die Fest- etzung einer beftimmttn zährlichen Ent- chäbigungssumme. In den späteren Proto- .

sollen bis zur Gleichschaltung ist eine weitere Be- schränken mußte. Er Hobe angeiwmmen, _ chlußfassung über die 1K Prozent nicht festzu- Ausgaben ein ordnungsmäßiger Beschluß zugrunde teilen. I aeleaen habe. Der Satz von IV« o. H. Verwaltungs-

Aach einem Auszug der Bilanzen von 1927 bis zum 30. Juni 1933 find für Berwaltungskosteu 15 771,28 Mark als verausgabt ausgewiefen.

Denn man cher ber Fach! nti würbe, tannen fort* xm bas täM trflörlrt- Mwgroph dec Hal auch die neuer fleld tätigen. Stil w ist ernt große ht ungeMue Partt brad)tei teuren gefchaff lerri bezeichnt Jähn |o ft« ftbtm Haufe i btimbtl

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71823 77743 84181 89207 97474 105257 1 2757 160774 182247 198486 199878 208875 216268

253719 261706 285877 307475 321336 352411

373656 386180 351485 394785 398469

192 »«winne m 200 «L 9200 13095 1 3933 15403

16189 16607 20589 21359 22020 30666 34947 43750 49758 54490 57449 59126 63411 66129 73920 77273 80116 82706 83659 ------ ----- 123420 124319

Auf lebt gezogene Rümmer sind zwei Gleich hohe Gewinne gefallen, unb zwar |e einer aus bie Lose gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I unb II ____________

Wie uns das Kreisveterinäramt mitteilt, wurden bei drei geschlachteten Schweinen m Neu- Isenburg, Kreis Offenbach, Trichinen fe ft ge­lt eilt Da bekanntlich der Genuß von rohem tn- chinöfem Schweinefleisch beim Menschen eine schwere Darm- und Muskelerkrankung mit tätlichem Aus- gang zur Folge hat, empfiehl die zuständige Re- gierungsftelle, bei den nun einfetzenden fog. Haus- jchlachtungen, die leider bis heute nicht der amt­lichen Schlachtvieh- unb Fleischbeschau und Tri­chinenschau gemäß 8 2 bes Reichsfleischbeschaugesetzes unterstehen, reichlich von der Untersuchung des Fleisches auf Trichinen durch die zuständigen Fleisch- beschauet und Trichinenschauer ber betreffenden Gemeinden Gebrauch zu machen. Es ist ein Selbst­schutz, der, wenn er nicht beachtet wird, gegebenen- falls bitter bereut wird.

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wäre alles beim alten geblieben, b. h. bie beatw stundeten Zahlungen wären nicht erfolgt Er fd nicht auf bas Verdienen gewesen, aber er habe sich doch auf den Standpunkt stellen müßen,was dem einen recht ist, ist dem anderen billig-, unb für bie geleistete Arbeit war bie Entschädigung auch ge­ring. Er habe sich immer nur von der Sache unb von dem Bestreben leiten lasten, billig und solch Wohnung zu schäften. 3u der neuen Leitung könnten bie Mitglieder volles Vertrauen haben.

Die weitere Aussprache.

Lus bem weiteren Verlauf ber Aussprache ist hervorzuheben, daß Herr Degenhardt an seins Oppositionsstellung gegen die frühere Verwaltung der Genossenschaft erinnerte unb betonte, er müsse aber trotzdem anerkennen, daß die damalige Ber- waltung das beste für bie Genossenschaft heraus- holen wollte. Bei feiner kritischen Betrachtung ber früheren Verwaltung habe er immer den Stand­punkt vertreten, daß bas frühere Vorstandsmitglieb P a i r a nber unsoziale Geist in ber Verwaltung war". Für die verausgabte Summe von 42 000 Mark hatte die Genossenschaft auch einen besoldeten Geschäftsführer anstellen und damit einem Manns

flung der DHV -Kasse nicht mehr umstritten werden I rann. Diese Tatsache unterstrich auch Stoll. Bläß, der ehrenamtliche Führer ber Kasse des Bezirks Main-Weser, sti seinem Schlußwort.

" Schmuckausstellung Heinrich Kü­chel Im Hotel Prinz Corl zeigte der Metallbild­hauer Heinrich Küchel am Samstag und Sonntag wieder eine stattliche Reihe seiner Ar­beiten, die dem Interesse eines breiten Kreises begegnete. Der Künstler, der sich in ernsthaftester Welfe um zeitgemäße Schmuckgestaltung bemüht batte u. a. Arbeiten ausgestellt, bie zum größten Teil in Silber getrieben, burch Halbedelsteine und Edelsteine verziert, in sicheren Formen für bas Kleid ber Dame, für bcn Anzug des Herrn als wertvolle Ergänzung bienen können Die Stücke zeichneten sich besonders durch materialgerechte Ver­arbeitung aus, ließen erkennen, daß ber Künstler bemüht ist. die Form des Schmuckes sinnvoll dem zu erfüllenden praktischen Zweck unterzuordnen und dabei doch etwas persönliches zu schaffen. Mit be­sonderem Jnterelle betrachtet man jene Schmuck- stücke, die In ihrer ornamentalen Verarbeitung, wie auch in ihrer Gesamtsorm. künstlerische Rach- schöpfungen nach alten nordischen Vorbildern (bie Herr Küchel an Heidestinden in Rn-dbeutlchlanb studieren konnte) geschaffen wurden. Man sah auch bas Hakenkreuz als Schmuck, zum Teil in feinen ältesten Formen, künstlerisch verwertet unb stilisiert. Besonbere Anerkennung verdient die Bemühung, des Künstlers, sein Teil dazu beizutragen, bie deutsche Bernsteininbustrie Im deutschen Osten zu iordern, indem er den Bernstein in verschiedenen iomblnationen mit Silber zeigte unb damit wert- volle Anregungen gab. Die Ausstellung die lehr gut besucht, übrigens in Ihrer äußeren Form 'ehr ansprechend gestaltet war, hmierfiefc den denkbar b-sten Eindruck von bem Schäften be« heimischen Künstlers.

3m vollbesetzten Saale des Gewerkschaftshauses fand am Freitagabend eine außerordentliche Generalversammlung der Baugenos­senschaft 1 894 statt, in der die neue Leitung über ihre Tätigkeit seit der Amtsübernahme und über das Ergebnis ihrer Prüfung der Geschäfts­führung in den letzten Jahren Bericht erstattete.

Die Versammlung wurde von dem Aufsichtsrats- Vorsitzenden H. Schneider geleitet, der einleitend betonte, daß durch die Gleichschaltung der Genossen­schaft auch eine völlige Umgruppierung in der Ver­waltung stattgefunden hat, bie in einer geaen früher völlig veränderten Auffassung der Geschäftsführung zum Ausdruck kommt.

Der Vorsitzende des Vorstandes, Zustizinspektor Allendörfer, erstattete zunächst kurz Bericht über die Tätigkeit des neuen Vorstandes feit der Amtsübernahme. Rach der Uebernahme der Geschäfte hat eine ein­gehende Prüfung der Rechnungen bis 1927 rück- roärts stattgefunden; darüber berichtet der Aufsichts- ratsvorsitzende. Die vom alten Vorstand noch in Angriff genommenen Neubauten find soweit fertig­gestellt und bezogen. Weitere Neubauten sind für bie nächste Zukunft nicht vorgesehen.

Bei ber Uebernahme ber Geschäfte ber Bau­genossenschaft burch den neuen Vorstanb wurden Zinsrückstände von rund 19 000 Mark und be­trächtliche Steuerrückstände oorgefunden.

Stelle. Die neue Leitung sah sich verpflichtet, die Hypothek zum nächstzuläfsigen Termin zu kundigen. Wir haben mit Herrn Fourier versucht, diese Sache zu bereinigen, leider ist es uns aber nicht gelungen.

An Hand des Protokolls haben wir festgestellt, daß der Witwe eines ehemaligen Vorstandsmitglie­des von der Genossenschaft 1000 Mark als zinsloses Darlehen gegen Sicherheit zur Verfügung gestellt wurden. Eine Rückzahlung die- (es Darlehen war nicht festzustellen.

Während manche Mieter drei bis vier Untermie­ter haben, wurde von der früheren Verwaltung einem anderen Mieter, der feine Wohnung gut in Ordnung hielt unb auch einen Zuschuß zur Her­richtung ber Wohnung leistete, die Miete erhöht, weil er einem jungen Ehepaar aus Menschenfreund­lichkeit Unterkunft gab. Einem anderen Mieter, der eine gleiche Wohnung innehatte, wurde die Miete unverändert gelassen. Die neue Verwaltung hat diese unterschiedliche Behandlung ausgeglichen, in­dem sie die beiden Mieten gleichwertig festfetzte.

Der frühere ehrenamtliche Rechner, Herr Wölfer, machte für feine Wohnung in ber Karl-

i Vogt-Straße 10 Sonderaufwendungen in Höhe von 3000 Mark, die zu feinen Lasten

eine Existenz bieten können. Im übrigen nahm ber Redner Stellung gegen die Wasserverschwendung unb begrüßte Wohnungsreparaturen in ben Hau- fern inPlattenhausen .

Das frühere Vorstandsmitglieb Herr Mülles erklärte, daß die Derwaltungskosten nicht über bas normale Maß hnausgeganaen feien. In biefen Kosten feien auch bie Jnflationsjahre mit ihrer Mehrarbeit enthalten. Nicht nur Herrn Wölfer, sondern auch anderen Mietern feien bie Ausgaben für Verbesserungen ersetzt worben.

Der frühere Kassenrevisor Herr Schneiber, erklärte, daß er wegen Mangel an Zeil bei ben Revisionen nicht jeben Posten habe prüfen können, sondern sich nur auf die technische Prüfung be-

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zurückzuzahlen. Diesem öntrag wurde statt- gegeben;

Herrn Wölfer wurden also 1800 Mark zurückerstattet.

Ich habe in ber ordentlichen Generalversamm­lung schon den Standpunft vertreten, daß bei ber umfangreichen Arbeit bie Tätigkeit bes Geschäfts­führers hauptamtlich ausgeführt werden muß, um dadurch praktischen Sozialismus zu bekunden, der einem Volksgenossen eine Existenz schasst. Die neue Leitung hat unseren ersten Rechner mit der haupt­amtlichen Geschäftsführung betraut unb ihm da­durch eine Existenz erschlossen. Alle übrigen Mitglieder ber Leitung üben ihre Tä­tigkeit ehrenamtlich aus.

Am 20. Januar 1926 stellte bas verstorbene Vor- tanbsmitglieb Pairan ben Antrag IV« v. H. ber Bausumme von dem Bau S (Wohnhausbau am Kugelberg) an den geschäftsführenden Vorstand zu verteilen. Bei einer Bausumme von 60 000 Mark machten die VA v. H. 750 Mark aus. Diesem An­träge wurde stattgegeben.

Am 28. September 1927 ist erneut ein Beschluß festzustellen, nach dem VA Prozent der Bau- u m m e von 16 neuerstellten Wohnungen an bie

gelegen habe. Der Satz von IV« v. H Verwaltung»- kosten fei ihm auch bedenklich gewesen. Die Prü­fung der Rechnung sei immer so gewissenhaft wie möglich vorgenommen worden.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzenbe Herr «chnet« der, bestätigte dem früheren Vorsitzenden F o u rier, daß er sich um die Genofsenfchaft große Verdienste erworben habe und baß er auch an bem Zustandekommen der Beschlüsse nicht schuld fei: ZU bedauern fei nur, daß er (Fourier) feine alten Prin- zipien auf gegeben habe. Die Erklärung des frühe-

v . ren Kassenrevifors bestätige nur die Ansicht Der

Die Ausgabesumme verteilt sich auf bie Empfänger neucn Genossenschaftsleitung. Zu den Aeuherungen wie folgt: Herr Emil Müller erhielt in der Zeit be5 Äerrn Müller möchte er nur bemerken, baß von 1. Januar 1927 bis 30. Juni 1933 insgesamt ba5 gahr 1927, von wo ab bie Zahlungen fest- 8152,52 Mark, Herr F ourier bekam in dieser ^stellen waren, kein Jnflationsjahr mehr Zeit 11803,07 Mark, Herr Wölfer erhielt vom roesen fei.

1. Januar 1927 bis zum 31. Dezember 1932 21 924 Nach der Erledigung einer Anfrage aus ber Der- Mark. Aus den Einzelheiten dürfte folgendes in- iQmmlung über eine Derwaltungsangelegenheit der terefsieren: an Herrn Wölfer wurden im Jahre Gegenwart wurde die Versammlung von dem Dor- 1928 gezahlt: nach den Angaben der Bilanz 600 si^nden mit dreimaligen Sieg-Heil-Rufen auf den Mark, in Wirklichkeit jedoch 4930 Mark, im Jahre ^hrer und Dolkskanzler Adolf Hitler und mit 1930 nach der Bilanz 1384 Mark, in Wirk- Am gemeinsamen Gesang de« ersten Verses be» 1 i ch k e i t fedoch nach den Büchern 4659 Mark. Diese Deutschland-Liedes geschlosien. Sonderentschädigungen sind von der früheren Der- __

waltung für Mehrarbeit bei den Bauabschnitten ge- ,

leistet worden. Der neue Vorstand und Auftichtsrat I Amtsgericht Gießen,

stehen fedoch auf dem Standpunkt, daß diese Tätig- »

keit als Vorstandsmitglieder ausgeübt I Der Arbeiter W. O. von Gießen erhiett wurden und nicht als Verwaltungsmänner. Don I Körperverletzung einen Strafbefehl von Wichtigkeit ist auch, daß für die Zahlungen von 1927 M o n ate n Gefängnis. Dor Eintritt bis 1933 eine Beschlußfassung des Dor- Hauptoerhandlung am Freitag nahm Der niy» tanbes und Aufsichtsrats nicht vor- klagte feinen gegen diese Strafe Erhobenen Ein» liegt. Das Finanzamt interessierte sich natürlich sprach zurück. Im Sommer d. I. hatte Der finge- auch für diese Vergütungen wegen der Erhebung der klagte einen Wortwechsel mit einem Anwohner der Lohnsteuer. In Briesen an bas Finanzamt wurde Kläranlage, in dessen Verlaus D. °en Anwohner jedoch erklärt, baß die Herren Fourier, Wöl-s burch einen Steinwurf am Kopf verletzte.______

f e r unb Müller für ihre Tätigkeit bei der Bau­genossenschaft kein Einkommen erhielten, son­bern lediglich Aufwandsentschädigungen in Höhe der tatsächlichen Ausgaben. Auf einen Widerspruch des Finanzamts wurde er-

sicherer Form gestaltet werden.

länger getragen. Allzukurz geschnittenes haar (Her- renschnitt) werde verworfen. Die deutsche Haar­mode betone nach Möglichkeit bie freie Stirne, besonders aber die Nackenlinie. Als Haarfarben seien Bordeauxrot und ähnliche Töne abzulehnen. Zur Behandlung der Haut sollten nur deutsche Er­zeugnisse verwandt werden. Uebertriebene Verwen­dung von Lippenstift unb Schminke seien unange­bracht unb eben alls zu verwerfen. Die Ausführun­gen des Jnnungführers wurden mit großer Auf­merksamkeit oer olgt.

Im Anschluß daran wurden durch praktische Vor­führungen (Dnbuüeren am modernen Bubikopf, Le­gen von Wasserwellen, Frisieren und Haarschneiben für Herren usw.) die vielen Möglichkeiten geschmack­voller und künstlerischer Haargestaltung in eindrucks­vollster Weise gezeigt. Der Jnnungssuhrer gab Die notwendigen (Erläuterungen. Meister Gehilfen unb Gehilfinnen zeigten ihr Können und dienten mi ausgezeichneten Arbeiten, die aUgemeinen. Beifall fanden. Besonders konnte man bie Feststellung ma dien, baß sich die Beteiligten ernsthaft um eine Dollenöete Anpassung der Frisur an Gesichtsform und an die Kleidung anftrebten unb dadurch den jeweiligen Gesarnteinbruck zu erhöhen wußten- Der Quherorbentsiche lehrreiche und unterha sarne De- monftrationsabenb würbe burch musikalische Dar- bietungen verschönt. Die Veranstaltung in ihrer Ge- samtheit bars als wohlgelungen bezeichnet werben.

Vorsicht Trichinen!

258611 259824 262040 276833 315989 323028 326087 329430 343050 365620 372985 396228

150 »twi-ne iw 200 OL 10438 12138 17621 20016 39366 45515 50742 56150 64766 71490 77531 ----- -----..... 108120 ------

264976 266086 272638

298187 318777 320638

336230 337173 338297

350050 363996 380157

20 rage-pränneu.

Äuf jede gezogene Nummer sind 2 Prämien >n tf 1000 RM gefallen, unb zwar je eine auf bir Lose gleicher Nummer in ben beiden Abte Hunger»

1 unb IL

0115 24564 76180 98216 134807 188638 178060 186391 236182 836113

Der neue Vorstand vertritt bie Ansicht, baß es besser gewesen wäre, wenn bie frühere Leitung bie jüngsten Neubauten nicht oorgenommen unb bafür besser bie Verpflichtungen ber Genossenschaft erfüllt hätte. Zu einer Mietsenkung ist bie neue Leitung bereit, sobalb bie Mittel biefe Maß­enden nahmen erlauben. Zur Zeit schweben mit ber Stabt . Verhandlungen über eine Zinssenkung. Falls diese Verhandlungen zu dem gewünschten Ziele führen, wird der Frage der Mietsenkung näher- | getreten. Der Vorstand beanstandet den hohen <«01 non^n_ Wasserverbrauch in manchen Häusern, der

Tageskalender für Montag:^ Licht- I teilweise den normalen Verbrauch um bas 2V-fache spielhaus, Bahnhofstraße: .^Hitterjunge Quex . übersteigt. Wenn hier nicht freiwillig gespart wirb, Aus bem Stadttheaterburo wird mu6 foer Mehrverbrauch an Wasser auf bie Miete uns berichtet: Morgen Dienstag: vierte Vorstellung umgelegt werben. Eine Besichtigung ber im Dienstag-Abonnement mit einer Wieberholung I Wohnungen hat ergeben, baß manche Wohnun- der luftigen und entzückenden Operette:Die Man- I gen j0 pfleglich behandelt werden, wie es er- ner sind mal so", von Walter Kollo. Spielleitung: I forderlich ist; teilweise ist die Beschaffenheit der Heinrich Hub. Musikalische Leitung: Konzertmeister I Wohnungen so, daß eine vollständige Reparatur am Kerzisnik. Operetten-Preise. Spieldauer von Platze wäre, wozu aber die Mittel fehlen. Eine 20 bis 22 Uhr. I Neuherrichtung ber Wohnungen ist einstweilen aus-

SA. - Reserve Gießen, Sturm I, geschlossen

heute, Montag, 20.30 Uhr, Sturmabend bei Soldan.

Oer Vorsitzende des Aufsichtsrats

** Das Fest ber Silbernen Hochzeit Schneider

begehen morgen Dienstag die Eheleute Kaufmann . ,.,ri ...

Christian Iughard und Frau Marie, geb. Häuser, erinnerte zunächst an die grundlegende Umgcftal- Ludwiastraße 36 tung der Leitung der Genossenschaft durch die

"Mitalieberverfammlungdes DHV. Neubildung des Vorstandes unb Aufsichtsrates.

Man berichtet uns: Auf Veranlassung der DHV.- Weiter erklärte ber Rebner u. a.: 2me «Beratungen Kasse Berufskrankenkasse ber Kaufmannsgehilfen, werben vom Vorstand unb Aufsichtsrat gemeinsam Ortsgruppe Gießen, hielt Herr Dr. Kranz, ber geführt, womit beide Stellen außer der rechtlichen Leiter ber Abt. Erbgesuickiheits- und Rassenpflege auch die moralische Derantwortung gemeinsam vor bei der Hess. Aerztekammer, einen Dorttag über bas den Mitgliedern und der Oeffentlich eit übernehmen. ThemaVolk in Gefahr". Ausgehend von einer Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben m biologischen Betrachtung bes Werdens und Der- wochenlanaer mühevoller Arbett eine Prüfung des gehens ber Kulturvölker und der Bedeutung der gesamten kaufmännischen Materials Dorgenommen Geburtenziffer für das Leben dieser Völker wurde um festzustellen, wie früher m ber Genossenschaft bie Bevölkerungsentwicklung unb Bevölkerungsbe- verwaltet wurde Wahrenb iN iebem ordungsmahig wegunq in Deutschland während ber vergangenen geführten Geschäft die Geschäftsbücher entsprechend Jahrzehnte näher besprochen. An Hand von reichem der gesetzlichen Vorschrift von den letzten 10 Jahren Kurven- und Zahlenmaterial zeigte der Dorttagende, vorhanden sein müssen, sind

daß wir ein sterbendes Volk wären, wenn es nicht hri ber Baugenossenschaft 1894 außer den

gelingt, die Geburtenziffer auf die notwendige Höhe Iahresrechnungen unb ben Belegbänben weber

Ä ÄZX 7/nn^n »'« jage, noch «affend Ehanden.

wir nur durch eine energische Bekämpfung bes Ge- Das Fehlen biefer Bücher behinberte bie Prüfungs- burtenriKfganges begegnen. Durch wirtschaftliche arbeit außerorbentlich. Jnfolgebessen konnte bisher und soziale Maßnahmen der Staatsregierung allein nicht aufgeklärt werden, ob die Nachweisungen über sei dies aber nicht möglich, wenn nicht gleichzeitig bie Geschäftsanteile der Mitglieder in Ordnung sind, eine Umstellung aller Volksgenossen in weltanschau- Nach Lage ber Dinge war bie neue Leitung ge- licken und sittlichen Fragen herbeigeführt werde, zwungen, einen Anwalt in Anspruch zu nehmen. Wir brauchen nicht nur ein Staatsbewußtsein, Nach Auffassung ber neuen Leitung ist ber frühere sondern auch ein gesteigertes Dolksbewußftein, roel- Vorsitzenbe Fourier an bem Fehlen b e r ches von einem betonten Rassebewußtsein getragen Bücher schuldlos; er hat nichts unversucht weiden muß. Ausgeprägter Rationafttolz und Ra- gelassen, um die fehlenden Bücher in den Besitz tionalbewußtsein auf der Grundlage der nordischen ber neuen Leitung zu bringen. Weitere Ausfüh- Rasse sollen unser Ziel sein." Im Anschluß an den rungen zu dieser Angelegenheit sind jetzt nicht mog- überaus beifällig aufgenommenen Vortrag berief)- |jch. ba sonst in schwebende Verhandlungen einge- tete ber örtliche Rechnungsführer der Kasse, Koll. griffen würde.

Geitz, über die Entwicklung der Ortsgruppe Gie- Meine Ausführungen tragen nur orientie­ren ber DHV.-Kasse, während der Geschäftsführer renden Charakter, in eine Verhandlung über des Bezirkes Main Weser, Koll. Rüdiger, einen biete Sache kann jetzt nicht eingetreten werden, kurzen Ueberblirf über bie Lage der Kasse hn All- I Nach dieser Maßgabe habe ich einige besonders gemeinen gab. Einheitliche Satzungen und sonstige bemerkenswerte, bis jetzt festgestellte Fälle bekannt- Reformen werden zum 1. Januar 1934 erwartet, zugeben

ffeft steht ^ber schon jetzt, daß die Daseinsberechti- | einem blcfigcn Bürqcr wurden aus den Mitteln der Baugenossenschaft zu einem Wohnungsbau, an dem die Genossenschaft kein Interesse hatte, 12 000 Mark zur Verfügung gestellt. Das geschah ohne Genehmigung des Vorstandes und Auf­sichtsratz der früheren Verwaltung, lediglich auf Veranlassung der Herren Mölfer und Fourier.

Die Hypothek kam noch dazu an die dritte