Ausgabe 
22.3.1933 Erstes Blatt
 
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für jede Schadenersatzforderung in derartigen Fal- len nicht gegeben i|t. Außerdem ist nach § 2 des genannten Gesetzes ein Anspruch auf Entschädi­gung nur dann gegeben, wenn und insoweit ohne solche das wirtschaftliche Bestehen des Betroffenen gefährdet wurde. Deshalb scheiden Ansprüche von Inhabern von Ladengeschäften wegen Zertrümmern von Scheiben aus, da nicht anzunehmen ist, daß durch das Zerstören einer Schau ensterscheibe die wirtschaftliche Existenz des Betroffenen gefährdet wird, lieber den Ersatzanspruch ent cheidet ein Aus­schuß, der für Hessen vrooinzweise zusammengestellt wird und dessen Vorsitzender jeweils ein Beamter eines Kreisamts ist.

Was die Aufbringung der Mittel zur Befriedi­gung von Ansprüchen aus Tumullschaden betrifft, so ist im § 10 des Gesetzes bestimmt, daß die zur Befriedigung dieser Ansprüche auf Grund des Ge­setzes, sowie die zur Bestreitung der Kosten des Ver­fahrens notwendigen Mittel, vorbehaltlich ander­weitiger landesgesetzlicher Regelung, in Höhe von zwei Drittel das Land, in dem der Scha- den entstanden ist, und In Höhe von ein Drittel die beteiligte Gemeinde zu tragen hat. Da die hessische Gesetzgebung von der ihr durch Reichs­gesetz zustehenden Ermächtigung keinen Gebrauch

gemacht hat, wonach an Stelle des Landes ganz oder teilweise die Gemeinden oder Gemeindeoer- bände für den Schaden ersatzpflichtig gemacht wer­den können, so bleibt es für Hessen bei den Bestim­mungen des Turnullschädengesetzes in der Fassung der Verordnung vom 29. März 1924. Es besteht zwar noch das hessische Gesetz vom 3. März 1859 über die Verantwortlichkeit der Gemeinden für Ver­letzungen und Beschädigungen infolge von Zusom- menrottungen, welches die betreffende Gemeinde als ersatzpflichtig bezeichnet. Infolgedessen ist dieses Gesetz als außer Kraft getreten zu betrachten, da gemäß dem GrundsatzReichsrecht bricht Landes­recht" durch die reichsrechtliche Tumultschädenrege- lung auf Grund des Reichsgesetzes vom 12. Mai 1920 das hessische Landesgesetz von 1859 als auf­gehoben gilt, zumal dessen Bestimmungen auch im Widerspruch zu den reichsrechtlichen Bestimmungen des Turnultschädengesetzes stehen.

Landesgesetzliche Vorschriften können nur noch im Rahmen und in Uebereinftimmung mit dem Reichs­gesetz vom 12. Mai 1920 in dem durch die Verord- nung zur lleberleitung der Turnultschädenregelung auf die Länder bestimmten Umfange erlassen wer­den. v.

S.-Zf.-ifpori

Spielvereinigung 1900 Gießen.

VfB. Friedberg 11 1900 11 3:3.

Wohl niemand hätte daran gedacht, daß die Dlauweißen nach der 0:4-Diederlage im Dor- spiel sich im Rüaspiel in Friedberg günstiger aus der Affäre ziehen würden. Den Spielvereini­gungsleuten gelang ein verdientes Unentschie­den 3:3 (Halbzeit 1:0). Wohl zeigte auch hierbei der Gastgeber die kultiviertere Spielweise, 1900 aber den größeren Eifer. Friedberg kam erst in letzter Minute zum Ausgleich.

wieseck 1 1900 III 2:6 (2:3).

Die Gießener revanchierten sich für die im Vor­spiel auf eigenem Platz erlittene 2:4-Riederlage. Wieseck ging zuerst in Front. Dann riß aber 1900 die Führung an sich. Der Gastgeber glich aus. Roch vor der Pause ging 1900 erneut in Führung. Rach dem Seitenwechsel waren die Gießener groß in Fahrt und erzielten noch drei weitere Treffer, wäh­rend der Platzverein stets an der Abwehr 1900s scheitelte. Schiedsrichter Po st-Wieseck leitete ein­wandfrei.

DsB. Gießen.

vfv. 1. Jugend

gegen Germania Marburg 1. Jugend 3:2.

Dach dem Spiel der ersten Mannschaften stan­den sich die beiden Ilugendmannschaften von DfD. und Germania gegenüber. Der Dachwuchs zeigte ein an prech.ndis Spiel, das die DjBer verdient gewannen. Diese lagen mit 3:1 in Führung, aber es bedurfte aller Energie, um den Sieg, sicherzustellen, denn die Gäste waren von großem Angriffsgeist beseelt. Die Schüler begegneten sich v.r dem Ligaspiel. Germania konnte durch Se.bsttor der VsB-Kleinen 1:0 gewinnen. 2n diesem Spiel wurden recht achtbare Leistungen gezeigt.

Handball im Gau Hessen (O.T)

Tv. Heuchelheim I Mlo. Gießen I 4:6 (3:2).

Einen spannenden Verlauf nahm das am Sonntag auf dem Mto.-Platz durchgesührte Handball-Freund­schaftsspiel zwischen den beiden 1. Mannschaften des Turnvereins Heuchelheim und des Mto, Die Gieße- ner konnten nur vier Leute der ersten Garnitur an- treten lassen. So standen sich zwei fast vollkommen gleichwertige Mannschaften gegenüber. Das Spiel nahm einen für die Heuchelheimer recht verheißungs­vollen Anfang: schon nach fünf Minuten Spielzeit führte Heuchelheim 2:0. Die Gästemannschaft war zunächst tonangebend. Rach einer guten Kombi­nation vor dem gegnerischen Tor gelang jedoch den Gastgebern ebenfalls ein Erfolg, dem sogar zwei Minuten später der Ausgleich folgte. Kaum zwei Minuten vor Halbzeit wurde jedoch die Gießener Hintermannschaft überlaufen, und ein scharf placier­ter Wurf des Halblinken brachte den Heuchelheimern abermals die Führung. ,

Durch Umstellung klappte es in der zweiten Halb­zeit bei den Männerturnern besser, so daß diese zeitweise das gegnerische Tor stark bedrängten.

Schon in der 32. Minute hatten die Gießener aus. geglichen, und drei Minuten später durch unhalt­baren Wurf sogar die Führung an sich gerissen. Doch nicht lange währte diese Freude, denn schon noch einer Minute stand das Treffen wieder unent­schieden (4:4). Der Gastgeber ging jetzt stark aus sich heraus und schuf oft brenzliche Situationen vor dem Heuchelheimer Tor. Außer einer ganzen Anzahl von Würfen, die knapp neben ober über das Tor gingen, erzielten die Mtoer auch noch zwei zählbare Erfolge, während die Gäste leer ausgingen.

Tv. Heuchelheim N Mio. Gießen ll 1:8 (0:4).

Aus diesem Treffen gingen die Gießener Männer- hirner verdient als Sieger hervor. Die größere Spielerfahrung und der größere Eifer der Einheimi­schen gab den Ausschlag.

Handball.

In Wieseck fand am Sonntag eine Uebungs- stunde für die Handballer des Bezirkes statt, in der besonders Gymnastik und Dorbereitungs­übungen für das Handballspiel gelehrt wurden.

Anschließend fand ein Blitzturnier statt, an dem sich folgende Handballmannschaften be­teiligten: H^zheim I, Gambach I, Butzbach I, Gie­ßen I und Wieseck. In zwanzig Minuten Spielzeit spielte jeder gegen jeden, so daß zehn Spiele zum Austraa tarnen. Hierbei sah man vereinzelt sehr schöne Leistungen.

Die Resultate waren: Wieseck Holzheim 4:0, Gießen Holzheim 3:2, Butzbach Gc Mach 1:0, Gießen Gambach 2:1, Butzbach Holzheim 3:0, Holzheim Gambach 0:0, Gießen Butzbach 1:0, Wieseck Gambach 1:1 (für Wieseck gewonnen), Wieseck Butzbach 1:1 und Wieseck Gießen 2:0. Turniersieger wurde Wieseck mit 7 Punk­ten vor Gießen (6 Punkte), Butzbach 5 Punkte, Gambach und Holzheim je 1 Punkt.

Arbeiter-Tuni' und Sportbund.

Wieseck 1 Marburg I 6:0.

Am Sonntag standen sich beide Mannschaften in Wieseck im Freundschaftsspiele gegenüber. Wieseck trat mit Ersatz, Marburg in völlig ver­änderter Aufstellung an. Wieseck lag zunächst etwas mehr im Angriff, aber erst nach geraumer Zeit gelang es dann dem Halbrechten Wiesecks, blitzschnell zum Führungstor einzusetzen. Mar­burg ging nun mächtig aus sich heraus. Ohne Er­folg! Halbzeit 2:0 für Wieseck. Dach der Pause war Wieseck weiterhin sehr gefährlich: zwei Ecken wurden zu Toren verwandelt. Wohl gab sich Marburg noch nicht geschlagen, doch spielte der Sturm zu zerfahren, um zu Erfolgen zu kommen. Wieseck, mit 10 Mann, erhöhte dann noch auf 6:0.

Waldgirmes I wieseck II 0:3.

Wieseck 11 war mit viel Ersatz in Waldgirmes zu Gast. Es dauerte lange Zeit, bis die Gäste die Führung übernahmen. Dann gingen die Platz­besitzer wohl mächtig aus sich heraus, konnten jedoch zu keinem Erfolge kommen. Wieseck erhöhte zum Schluß auf 3:0.

Gauwaidlaus im Lahn-Äünsverq-Gau.

Unter überaus starker Beteiligung ging am Sonntag in LaunSbach der 6. Gauwaldlauf des Layn-Dünsberg-GaueS, vonstatten. Trotz des unbeständigen Wetters traten in vier Klassen annähernd 140 Läufer an. Die zu laufende Strecke war in guter Verfassung, stellte aber infolge hef­tiger Regengüsse an die Läufer große Anforde­rungen. Der erste Startschuß der Deranstaltung fiel für die Jugend-Unterstufe, Klasse D. Die Strecke betrug zwei Kilometer, und sah als Sie­ger Karl Bechthold, (Launsbach), der den Laus in 9:04,5 Minuten bewältigte. 3m Mann- schastslauf siegte der Turnv. Dlasbach mit zehn Punkten. Bei der Jugend-Ober stufe stellte Garvenheirn mit Ludwig Bender und Robert Wirth die ersten Sieger. Der Kamps wurde erst, auf den letzten Metern für Bender entschieden. Im Mannschaftslauf wurde To. Garbenheim erster Sieger. Mit einem Feld von 54 Läufern wurde die 8-Klasse der Handballer über 3000 Me­ter auf die Strecke geschickt. Sieger wurde Karl Pfaff, Launsbach. Sein Vorsprung betrug vor dem zweiten Brück, Burkhardsfelden, etwa 80 Meter. Im Mannschaftslauf kam Burkhardsfelden auf den ersten Platz. In der Hauptklasse über 5000 Meter tarn Bremer, Erda, zum Sieg: zweiter wurde Funk. Leihgestern, vor Ferber, Blas- bad). In diesem Lauf kam der zunächst führende Th. Maid, Hausen, durch schlechte Orientierung um den Sieg. Tv. Wißmar errang im Mannschafts­lauf den ersten Platz. Die Veranstaltung fand in der Siegeroerkündigung ihren Abschluß.

Die Ergebnisse.

Jugend-Unterstufe (2 0 00 Meter): 1. Karl Bechtold, Launsbach, 9:04,5 Minuten-, 2. Hel. Martin, Blasbach: 3. Karl Beppler, Blasbach: 4. Karl Scherer, Wieseck: 5. Paul Heinz, Blasbach: 6. 211fr.. Schilling, Lollar. Mannschaftslauf: 1. To. Blasbach, 10 Punkte.

Jugend-Oberstufe (3 000 Meter): 1. L. Bender, Garbenheim, 12:22,5 Minuten; 2. Rob. Wirth, Garbenheim; 3. Hch. Hillgärtner, Kesselbach: 4. Fr. Bink, Garbenheim; 5. Hz. Schmidt, Kinzen­bach; 6. W. Hasselbach, Rodheim; 7. Otto Bruch, Blasbach. Mannschaftslauf: 1. Tv. Garben- heim, 7 Punkte; 2. T. u. Spo. Rodheim, 26 Punkte.

Klaffe B, Handballer (3000 Meter): 1. K. Pfaff, Launsbach; 2. Ph. Brück, Burkhards­felden; 3. Karl Förster, Erda- 4. L. Lich, Londorf: 5. Wilh. Bruch, Erda; 6. Willi Hinter, Burkhards­felden; 7. K. Rolshausen, Launsbach; 8. Th. Bach­mann, Burkhardsfelden; 9. Fr. Kraft, Staufenberg: 10 Wilhelm Balser, Albach; 10. H. Groß, Erda. M a n n s ch a f t s l a u f: 1. To. Burkhardsfelden, 16 Punkte; 2. Tv. Londorf, 35 P.; 3. Tv. Erda, 41 Punkte.

Klaffe A, Aktiv (5000 Meter): 1. Adolf Bremer, Erda: 2. Otto Funk, Leihgestern; 3. Otto Ferber, Blasbach; 4 Willi Becker, Wißmar; 5. Hugo Winter, Launsbach; 6- Alb. Todt, Wißmar; 7. W. Peter, Reiskirchen; 8. K. Opper, Daubringen-, 9. Willi Best, Wißmar. Mannschaftslauf: 1. To. Gut-Heil Wißmar, 19 P.; 2. To. Frischauf Leihgestern, 28 P.; 2. To. Blasbach, 28 Punkte

Obecheffen.

Oberhessischer Schä.ertag.

WSD. Bad-Dauheim, 19.März. Unter starker (Beteiligung der Bevölkerung aus allen Teilen Oberhessens wurde hier der Oberhessische Schäfertag abgehalten, der vom hiesigen 2er- kehrsverein zu einem eindrucksvollen Volks- und Heimatfest ausgestaltet worden war. Dormittags fand die geschäftliche Sitzung statt, die vom Dorsitzenden des Ober- hessischen Schäfereiverbandes, Wir t h, geleitet wurde. Als Ehrengäste waren u. a. anwesend Oekonomierat Breidenbach von der Hessischen Landwirtfchastskammer, Bürgermeister Dr. Ahl als Dertreter der Stadtverwaltung, sowie De- gierungsrat Dr. G r o ß h o l z als Dertreter der hessischen Regierung und des Kreisamts. Die Grüße der süddeutschen Schäfer und Schafhalter überbrachte der Geschäftsführer des Süddeutschen Schäfereiverbande Theodor Körner, der ferner in treffenden Ausführungen die volkswirtschaft­liche Bedeutung der Schafzucht umrih und sich für deren Hebung und Förderung durch ver­mehrten Absatz ihrer Produkte einsehte. 3n zwangloser Aussprache wurde dann noch eine Reihe von Schäfereifragen besprochen.

Dachmittags fand ein großer Festzug mit zahlreichen Festwagen statt, der In 34 Schau­nummern die Schafhaltung und ihre wirtschaft­liche Bedeutung sowie Ausschnitte aus dem ober« he, suchen Volksleben zeigte. Daran schlossen sich in den Trinkkuranlagen unter Leitung des ober- hessischen Heimatdichters Georg Heß, Leih­gestern. weitere oberhessische Dolkskunstdarbietun- gen mit Volkstänzen und Dolksliedern an, die vom Südwestdeutschen ^Rundfunk auf Wachs­platten für eine spätere Hebertragung ausge­nommen wurden. Aus dem traditionellen Schä­ferlauf gingen Karl Wenzel, Ulfa, und Emilie Pfannkoch, Didda, als Schäferkönig bzw. Schäferkönigin hervor.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 19. März. Auf Ein- ladung der BurschenschaftFidelio" fand am Samstagabend, ausgeführt von der Kapelle des Gießener Reichswehrbataillons (Leitung: Obermusitmeister Krauß e) ein Militärkon- z e r t statt. Die Darbietungen der allgemein be­liebten Kapelle fanden stärksten Beifall. Der Reinertrag der Veranstaltung soll wohltätigen Zwecken bienen.

* Mus chenheim. 18. März. Die hiesige Ein­wohnerschaft vereinte sich heute abend zu einer großen nationalen Kundgebung anläß­lich de« Wahlsieges der hinter der Reichsregie­rung stehenden Parteien und zu Ehren deS neuen

hessischen Staatspräsidenten Prof. Dr. Werner. Ein großer Zug, in dem die Schul­jugend, die politische Leitung der DSDAP., die SA. von Dettenhausen und sehr viele Ortsein­wohner marschierten, begab sich von der Orts- mitte aus nach dem nahen Krahert, wo ein großes Siegesfeuer angezündet wurde. 3m An­schluß an eine Rede von Lehrer L a u n richtete Herr 3 u n g, Gießen, eine Ansprache an die Menge, wobei er die politischen Vorgänge der jüngsten Zeit beleuchtete. Dach dem Horst-Wessel- Lied marschierte der Zug zur Turnhalle zurück. Hier eröffneten Ortsgruppenleiter Balser. Bettenhausen, eine Feier, in deren Verlauf die Schulkinder einen Sprechchor darboten, der Ge­sangverein schöne deutsche Lieder fang und Fräu­lein Balser. Bettenhausen, einen Prolog sprach. Die Hauptrede hielt bei dieser J§eicc Herr 3ung, Gießen. Ortsgruppen!lller Dal- f e r forderte zum Schluß zum Eintritt in die DSDAP. auf, worauf sich 21 Volksgenossen zur SA. meldeten. Mit dem Horst-Wessel-Lied und dem Deutschlandlied schloß die eindrucksvolle Feier.

* Bettenhausen, 18. März. Hier fand an­läßlich des großen Wahlsieges der DSDAP., für die in unserem Orte 214 Einwohner stimm­ten, während 16 Stimmen auf die Deutschnatio­nalen und 3 auf die SPD. entfielen, eine Fe .r statt, in deren Verlauf sich ein Fackelzug m.t Fahnen unter Gesang der Teilnehmer durch die Straßen unseres OrteS bewegte. Ortsgruppe :- führer Balser feierte in seiner Ansprache t:n Wert der deutschen Einigkeit, der erfreulicher­weise auch in unserem Orte durch diesen Wahii- ausfall dokumentiert wird.

Wettervoraussage.

Das Kaltlufthoch hat sich über Zentraleuropa weiter aufgebaut und wird bestimmend für unsere Wetterlage. In seinem Bereich kommt es zur Bil­dung verbreiteter Frühnebel, die sich aber beim Ab­sinken der Luftmassen tagsüber auflösen. Die Tem­peraturen erfahren zwischen Taa und Nacht stärkere Gegensätze. Während die Werte nachts unter den Gefrierpunkt zu liegen kommen, tritt tagsüber dmch Begünstigung der Sonnenstrahlung Milderung ein.

Aussichten für Donnerstag: Frühnebel mit Aufheiterung, trocken, nachts leichter Frost, tagsüber milder.

Lufttemperaturen. Am 21. März mit­tags 2,5 Grad Celsius, abends 2,9 Grad. Am 22. März morgens minus 1,5 Grad. Maximum 6,5 Grad, Minimum minus 2,0 Grab. Dieder­schläge 1,8 Millimeter. Sonnenscheindauer S5/*

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Gießen, den 6. März 1933.

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