Ausgabe 
21.10.1933 Viertes Blatt
 
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Wirtschaft.

LZochenvenchl vom Sranffurfer vroduktenmarkt

Auch in der abgelaufenen Woche zeigte der Ge- treideoerkehr ein recht ruhiges Bild, doch war die Grundstimmung weiterhin gut stetig. Die Festpreis» regelung dürfte sich anscheinend noch im lieber» gangsstadium bewegen. Das weiterhin sehr schlep­pende Mehlgeschäft und der nur schwache Ab­ruf aus alten Kontrakten bot dem Brotge- t r e i d e m a r k t keine Anregung, so daß das an und für sich nicht starke Angebot zwar nicht preis­druckend, aber geschäftslähmend wirkte. Die Preise blieben auf Basis der Vorwoche unverändert, Wei­zen 194, Roggen 161 bis 162 Mark per Tonne.

Hafer lag stetig, obwohl das Angebot sich et­was verstärkt hatte; Untergebote wurden aber von der Landwirtschaft abgelehnt. Der Preis blieb mit 137,50 Mark per Tonne unverändert.

Von G e r st e n verzeichnete Industrieware bei stetigen Preisen kleines Bedarfsgeschäft, dagegen ist Brauware immer noch schwer unterzubringen. Som­mergerste für Brauzwecke notierte unverändert 182,50 biß 185 Mark per Tonne.

Die Stimmung für Futtermittel war ruhig, doch fanden immerhin einige Abschlüsse bei um 10 bis 20 Pf. höheren Preisen statt, wobei das Inter­esse sich mehr den ölhaltigen Artikeln zuwandte. Das Angebot war klein, auch für Kleie und son­stige Mühlennachprodukte. Je 100 kg in Mark no­tierten: Weizenkleie 8.85, Roggenkleie 8.60, Soya- schrot mit Monopolzuschlag (m. M.) 14,40 bis 14,60, Palmkuchen 14,05 bis 14,20, Erdnußkuchen 16,15 bis 16,30, Treber 15,50.

Don Rauhfuttermitteln war Heu weiter fest und mit 5,80 bis 6 Mark um 40 Pf. höher. Weizen- und Roggenfiroh drahtgepreßt blieb zu 2 bis 2,25 Mark, ebenso wie gebündeltes mit 1,60 bis 2 Mark unverändert.

Kartoffeln: Nach einer leichten Flaute haben sich die Märkte wieder einer Festigkeit )uae- wandt, und das Geschäft war wegen der stärker Dorgenommenen Einkellerung etwas lebhafter und die Preise höher. Industriekartoffeln hiesiger Gegend notierten mit 2,25 Mark per 50 kg bet Waggon- bezug ab Frankfurt a. M. (gegen 2,15 bis 2,20 in der Vorwoche).

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviedmarlt

Obwohl die Zufuhren am Frankfurter Schlacht­viehmarkt in der abgelaufenen Woche etwas stärker waren, nahm das Geschäft keinen unbefriedigenden Verlauf, allerdings ließen sich leichte Preisrückgänge nicht vermeiden.

Der Rindermarkt war mit 1523 Stück um rund 315 Tiere stärker beschickt. Trotzdem nahm das Geschäft einen regen Verlauf und der Markt konnte nahezu geräumt werden. Außer Bullen, die um 1 Mark nachgaben, konnten sich die Preise für Kühe, Ochsen und Färsen auf dem Niveau der Vor­woche behaupten. Es notierten in RM. für ein

Maßnahmen zur Förderung des Außenhandels.

3m Reichsgefetzblatt Nr. 116 wird ein Gesetz über Maßnahmen ,jur Förderung des Außen­handels vom 18. Oktober verkündet. Danach wird bei der Reichsstelle für den Außenhandel ein Außenhandelsrat gebildet. Außerdem kann der Reichswirtfchaftsmimster Außenhandels- stellen errichten.

Aus dem Verzeichnis der Außenhandelsstellen er­gibt sich die Außenhandels stelle für das Rhein-Maingebiet, umfassend die Bezirke der Industrie- und Handelskammern in Bingen, Darmstadt (ohne Bezirk Wimpfen), Frankfurt (ohne den Bezirk der Landesstelle Hohenzollern), Fried­berg, Gießen, Mainz. Offenbach, Worms und der Handtlsgremien Aschaffenburg unb Miltenberg, Sitz Frankfurt a. M.

Wirtschafisaufschwung und Güterverkehr.

Die Besserung der Wirtschaftslage in Deutschland spiegelt sich deutlich in der Entwicklung des Güter- Verkehrs wieder. Der neueste Wochenbericht des In­stituts für Konjunkturforschung bringt folgende Zahlen: Die Reichsbahn beförderte an Gütern (in Millionen Tonnen) im Januar 1933: 18,9, Februar 18, August 22 und August des Voriahres 19,4. Der Güterverkehr war also erheblich Höher, als um den Jahresanfang und in der gleichen Jahreszeit des Vorjahres. Daß dieser Zuwachs keineswegs auf Kosten der Binnenschiffahrt vor sich gegangen ist, bewiesen die entsprechenden Ziffern der Ein- und Ausladungen im Binnenschifsahrtsoerkehr in den wichtigsten Häfen (in Millionen Tonnen): Januar 1933: 5,5, Februar 6,3, August 1933: 9,9, August 1932; 8,2.

Zentner Lebendgewicht: Ochsen al) 30 bis 32, a2) 26 bis 29, b) 22 bis 25. Bullen a) 27 bis 30, b) 23 bis 26. Kühe a) 25 bis 29, b) 21 bis 24, c) 17 bis 20, d) 13 dis 16. Färsen a) 30 bis 33, b) 27 bis 29, c) 22 bis 26.

Der Kälbermarkt unterlag noch dem saison- mäßigen Einfluß der Konkurrenz von Wild und Geflügel, so daß die Preise, obwohl die Zufuhr mit 1247 nur um 74 Stück größer war, für alle Gattungen durchgängig 1 Mark nachlieben. Das Geschäft verlief ziemlich ruhig, doch konnte der Markt ausverkauft werden. Kälber a) 35 bis 39, b) 29 bis 34, c) 24 bis 28, d) 20 bis 23.

Die gute Nachfrage nach Schafen erhielt sich auch in dieser Woche, so daß bie Zufuhr von 757 (gegen 502 in der Vorwoche) Stück nach relativ lebhaftem Handel glatt geräumt wurde. Die Preise konnten sich nicht voll behaupten, doch hielt sich der Rückgang von etwa 1 bis 2 Mark in engen Gren­zen. Es notierten: beste Schafe 24 bis 26, mittlere 20 bis 23 und geringe 15 vis 19 RM.

Der Schweinemarkt war mit 4747 (gegen 4739) Stück annähernd gleich stark, wie in der Vor­woche beschickt. Die seither lebhafte Nachfrage nach fetten Schweinen hat nachgelassen. Bei langsamem Geschäft verblieb etwas Ueberftanb. Die Preise be­wegten sich zunächst auf ber Höhe bes vorwöchigen Hauptmarktes (zirka 46 bis 53), später ließen sie aber um runb 2 Mark nach unb notierten in RM. wie folgt: vollst. Schweine von zirka 240 bis 300 Pfunb 47 bis 50, bo. von zirka 200 bis 240 Pfund 47 bis 50, do. von zirka 160 bis 200 Pfund 44 bis 48.

* Ford M o t o r A G., K ö l n. Wie WTB. Han- delsdienft erfährt, hat ber Absatz ber Forb Motor AG., Köln, in den bisher abgelaufenen Monaten bes Geschäftsjahres 1933 sowohl mengen- als auch wertmäßig nicht unerheblich zugenommen. Das Werk ist auch gegenwärtig mit einer Belegschaft von 800 Personen zusriebenstellenb beschäftigt.

* Gebrüder Stollwerck A G , Köln. Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 1932/33 gehalten werben, wertmäßig trat infolge ber Abwanderuna zu billigeren Sorten eine Verringerung ein. Nach 0,66 (0,64) Mill. Mark Abschreibungen ergibt sich ein Reingewinn von 247 196 Mark. Aus dem Rein­gewinn wird die Ausschüttung von 5 (0) v. H. Di­vidende voraefchlagen. In dem abgelaufenen Teil bes neuen Geschäftsjahres trat eine neue Umsatz­steigerung ein.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörse knapp behauptet.

Frankfurt a. M., 20. Okt. Auch an der heu­tigen Mittaasborfe mangelte es wieder an nennens­werten Aufträgen seitens der Kundschaft, so daß die Kulisse in ihrer abwartenden Stellung verharrte unb die Umfatztätigkeit daher nur kleinstes Ausmaß annahm. Obwohl auf kleine Abgaben, bie hier unb da erfolgten, das Kursnioeau gegenüber der Abend- börfe eher etwas niedriger lag, war die Grund- ftimmung weiterhin nicht unfreundlich unb ziemlich widerstandsfähig. Neben dem günstigen Eindruck, den das Reichskanzler-Interoiew hinterlassen hatte, lauteten auch bie Nachrichten aus der Wirtschaft weiter zuoeiPchilich, unb auch bie außenpolitische Lage wirb besser beurteilt.

Etwas mehr Interesse wandte sich wieder den Renten zu, in denen auch die Umsätze bisweilen etwas größer waren. Alt- unb Neubesitzanleibe, so­wie Stahl rein-Bonds unb Reichsbahn-VA. er­öffneten je 0,13 v. H. höher, dagegen lagen späte Reichsschuldbuchforderungen weiter etwas unter Druck und mit 86,65 um 0,13 v. H. niedriger. Arn Aktienmarkt hielten sich dis Kursveränderungen innerhalb eines Prozentes. Fest lagen Reichsbank­anteile in Erwartung einer Jnterimsdividende mit plus 2 v. H., ferner zeigte sich am Montanmarkt für Stahlvereinswerte auf die bevorstehende Neu­ordnung innerhalb dieses Konzerns etwas Nach- fraae bei bis .zu 0,50 v. H. höheren Shirfen; die übrigen Montanaktien gaben meist nach, etwas stär­ker Harpener mit minus 1,50 v. H. IG.-Farben er­öffneten mit 116 50 0,50 v. H. niedriger, zogen aber bald wieder auf etwa 117 o. H. an. Der Elektro» markt war durch den weiteren Kursoerlust der Sie­mens-Aktie, die auf Dioibenbebefürd)hingen erneut 3 v. H. einbüßten, beeinflußt unb bis zu 1 v. H. schwächer, Bekula gaben darüber hinaus unter Be­rücksichtigung des Dividendenabschlags 2 d. SS. nach.

Im Verlaufe zeigten die Kurse nur unwesentliche Veränderungen, das Geschäft war minimal. IG.- Farben schlossen mit 116,90, Siemens waren um 2 auf 128 v. H. erholt, ferner lagen Reichsbank zu­nächst nochmals 0,75 v. H. höher, schlossen sedoch etwas niedriger, während Phönir einen Iprozen- tiaen Gewinn aufrecht erhielten. Weiter fest waren Siibb. Zucker (plus 150 v H ). Niedriger lagen gegen gestern u. a. Rhein. Braunkohlen (minus

2,75 v. H.) und Zellfwff Waldhof (minus 1,50 v. H ). Am Kassamarkt lagen Roder, Darmstadt mit 40,50 3,50 o. H. höher, ferner gewannen Knorr 2 v. H., Rhein. Hyp Bank 1,50 v. H

Am Rentenmarkt gingen Altbesitz im verlaufe um 0,50 auf 78,50 v. r>. zurück, auch Neubesitz, späte Schuldbücher unb Stahloe rein-Bonds brodelten etwas ab. Golbpfandbricfe waren etwas gefragt, jedoch kursmäßia nicht wesentlich verändert außer Rhein. Hyp. plus 0,75 v. ch. Liquida tionsvfand- briefe unb ftommunal-Dbligationen lagen uneinheit­lich, letztere eher bis 0,50 o. H. niedriger. Stabt-, Staats- unb Länderanleiheti waren gut behauptet. Auslandrenten lagen geschäftslvs, Schweiz. Bahn- werte eher etwas schwächer. Io 4prvzentige 127 nach 128,25 o. H. Tagesgeld zu 3,25 v. H. weiter unver­ändert, Exportvaluta 21,50 bis 21,75 (22 o. H ).

Abenbbörie sehr ruhig.

Die Abendbörse nahm einen sehr ruhigen Verlauf, da sowohl Kundschaft, als auch Kulisse Zurückhal­tung bekundeten. Die Stimmung war ober keines­wegs unfreundlich Die Berliner Schlußkurfe lagen bei geringster Umfahtätigleit meist gut behauptet. Aku, Daimler unb Klöckner eröffneten um Bruch­teile eines Prozentes höher. IG.-Focken waren zu 116,50 o. H. unverändert, währcrch Phönix ihren Höchststand nicht voll behaupten konnten. Weiteres Interesse zeigte sich für Reichsbankanteile, die gegen den Berliner Schluß 0,25 v. H. gegen den hiesigen aber 1,25 o. H. anzogen.

Der Rentenmarkt lag bet fast unveränder­ten Kurien gleichfalls außerordentlich still. Bon Kasiaremen waren Rhein. Hyp.-KO. gebucht und mit 85 o. H. um 1 v. H. fester U. a. notierten: Neu. besitzanteile 12,35, Aiibesitzanleihe 73,50. Schuyge. biete alle 7,75, Reichsbank 152,75, Gelsenkirchen 45,25, Klöckner 50,50, Phönix 33.25, Slahlverein 31, AKU. 27,40, Bekula 105,50, Daimler 26.25, IG.. Farben 116,50, Lohmener 114, Siemens 128, AG. für Verkehr 38,75, Rordd. Lloyd 10,75, Hapag 10.

Mainzer ttctreidernarkt.

Mainz, 20. Oft. Bei ruhiger Desamttendenz für (Betreibe unb Mehl, für Futtermittel angeregter, notierten (Großhandels-Einstandspreis per 100 kg loko Mainz): Weizen 19,25 bis 19,40, Roggen 16 bis 16,25, Hafer 13,25 bis 13,50, Braugerste 18 bis 18,50, Inbustriegerste 17 bis 17,50, Futtcrgcrste 15 bis 15,50, Malzkeime 11,75 bis 12,25, Sübb. Wei- zenmehl Spey 0 29,65, Roggenmchl 60prot. Aus« Mahlung norbb. 22,50, bo. sudb. 23 bis 23,50, Wei- zenkleie fein 9,40 bis 9,50, bo. grob 10,25 bis 10,40, Roggenkleie 9 bis 9,50, Weizenkuttermehl gestrich-n, Biertreber 15,75 bis 16, Soyaschrot 14,65 bis 14,85, Trockenschnitzel 9 Mark

Kölner Buttcrmarlt

Köln, 20. Okt. Nach bem Preisbericht ber Köl­ner Warenbörse stellt sich ber Großeinkaussvreis für 100 Pfd. ab Dersanbstation einschl. Fatz in Mark wie folgt: Deutsche Markenbutter 135 bis 138, beutsche Molkereibutter 1. Dual. 134, bo. 2. QuoL.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 22. Oktober.

6.35 Uhr: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.45: Missionshaus Knechtfteben am Nieberrhetn: Katho­lische Morgenfeier. Der Missionsdefehl bes Heilands: Gehet hin in alle Welt unb lehret alle Völker und taufet fie". 9.30: Feierstunde des Schaffenden. 10: Evangelische Morgenfeier. 10.45: Stunde des Chor- aefangs. 11.30: Von Leipzig: Reichsfendung:Ich habe genug", Kantate von Johann Sebastian Bach. 12: Mittagskonzert. 13: Kleines Kapitel der Zeit. 13.15: Musikalische Nachspeise. 13.45: Zehnminuten­dienst der Lanbwirtschaftskammern. 13.55: Stunde des Landes. 14.05: Das Tierzucht-Institut Oberer Haardthof bet Gießen. 14.30: Kasperlstunde: .Ka­sperls Höllenfahrt". 15.15: Feierliche Kundgebung In der Paulskirche. Schlußtag ber Reichs-Hand- werks-Werbewoche. 16: Nachmittagskonzert. Ein­lage: 17: Duisburg: Fußball-Länberkampf Deutfch- lanb Belgien, 2. Halbzeit. 18: Herbftmarkt zu Friedberg in ber Wetterau, Hörbericht. 18.25: Fröh­liches Zwischenspiel. 18.55: Achim Akermann lieft eigene Gedichte 19.20: Sportbericht. 19.30: Buch unb Mensch: Die Großherzogliche Kabinetts-Biblio­thek in Darmftabt. 20: Stimmen der Zeit ober: Die Bunte Stunbe des Zeitfunks. Verantwortlich: Wilfrib Schreiber, Dr. Wahl. Spielleitung: Riety. 21: Abendkonzert. Das Orchester des Westdeutschen Rundfunks. 22.20: Du mußt wissen... 22.45: Hasenpfeffer, eine bunte, heitere Iägerstunde.

Montag, 23. Oktober.

6.05 Uhr: Morgenkonzert. Anschließend: Früh- konzert. 12: Mittagskonzert. 16: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18: Französischer Sprach­unterricht. 18.20: Karlsruhe:Homunculus ein Blick in die Werkstatt ber Natur", Vortrag von Pros. Dr. Abolf König. 18.35:Wandlung im beulten Menschenbtlb", Vortrag von Rubolf Dill­mann. 19: Berlin: Reichssendung: Stunde der Nation: Dem Gedenken Rudolf Peterkas. 20: Griff ins Heute. 20.10: Aus dem Großen Saal des Saal­baues Frankfurt a. M.: Erstes Montagskonzert des Frankfurter Orchester-Vereins. 22.20: Du muht wissen... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23 bis 24: Von BudapestLondon: Nachtmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.

Dienstag, 24. Oktober:

6.05 Uhr: Morgenkonzert. Anschließend: Früh- konzert. 12: Mittagskonzert. 16: Nachmittagskonzert. 17: Kammermusik. 18: Italienischer Sprachunter­richt. 18.20: .Lehren der australischen Wirtschafts­krise", Vortrag von Dr. Hans Schmidt, Forst. 18.35: Humanismus im Dritten Reich", Vortrag von Dr. Arthur Pfeiffer. 19: Vom Deutschlandsender: Reichs­sendung: Stunde der Nation: Großes Orchester- Konzert. Bach-Brahms-Stunde. 20: Von Berlin: Vortrag des Reichsbundes für deutsche Sicherheit: Genf und die Weltwirtschaft", Vortrag von Ge­heimrat Grueher, Vizepräsident des Reichsbundes. 20.20: Fehlzündungen. Vom unfreiwilligen Humor. Zusammenstellung: Paul Enderling. 20.45: Lin kleines Kapitel Mozart. 21.20: Duellen, die die Wirtschaft speisen:Kautschuk". Geleitet von Karl Röftlin. 22.20: Du mußt wissen... 22.45: Unter­haltungsmusik. 23: Handwerkerschwänke. 24 bis 0.45: Von deutscher Seele. Deutsche Kantate.

Mittwoch, 25. Oktober.

6.05 Uhr: Morgenkonzert. Anschließend: Früh- konzert. 10.10: Schulfunk: Vor der Berufswahl.

Lin Gespräch mit Abiturienten. Vortrag von Dr. Elauß. 12: Aus dem Städtischen Saalbau Essen: Mittagskonzert bes Essener Sinfonie-Orchesters. 14.30: Stunbe ber Iugenb. 16: Von Freiburg: Nachmittagskonzert. Melodien aus ben Bergen. 17: Alle unb neue Tänze. 18: Deutsch für Deutsche. Unioersitätslektor Dr. M. Weller:Sprecherziehung" (Gedichtvortrag). 18.20:Rasse ist entscheibenb". 18.35: Zeitfunk. 19: Reichssendung: Stunbe ber Nation: Deutscher Tanz. Eine Folge klassischer Tanzmusik von Haybn bis Strauß. 20: Griff ins Heute. 20.10:Madame Liselotte . Oper in drei Akten. 22.20: Du mußt wissen... 22.45: Unter­haltungsmusik. 23 bis 24: Nachtmusik. Ouvertüren unb Arien aus älteren Spielopern. 24 bis 1: Nacht­musik.

Donnerstag, 26. Oktober.

6.05 Uhr: Moraenkonzert. Anschließend Frühkvn- zert. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 16: Bunter Nachmittag. 18: Spanischer Sprachunterricht. 18.20:Die ge­staltende Volksseele", Vortrag von Albrecht Leo Merz. 18.35:Die Organisation der nationalsozia- listischen Kriegsopfer-Versorgung". Lin Zwiege- spräcy zwischen dem Gau-Obmann Pg. Wagner unb bem Gaupropagandawart Pg. Finkenauer. 19: Karlsruhe: Reichssendung: Stunbe ber Nation, Kon­zert ber badischen Staatskapelle. 20: Griff ins Heute. 20.10: Karl Maria o. Weber, Hörbild von Llse P aff. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45 Unter­haltungsmusik. 23 : 6000 Funken in 60 Sekunden! Horbencht aus den Bosch-Werken. 23.30: Nachtkon­zert. 241: Nachtmusik.

Jrelfag, 27. Oktober.

6.05 Uhr: Morgenkonzert Anschließend Früh­konzert. 12: Mittagskonzert. 14.4015: Der Haus­frau zur Erholung. 1515.25:Die deutsche Stu­dentin als Frau", Vortrag von Tlargit Abmann. 16: Nachmittaaskonzert. 18: Englischer Sprachunter­richt. 18.20: Warum Familienforschung? 18.35:Der deutsche Kaufmann im neuen Staat , Vortrag von Dr. Dr. Alfred Hartwig, Mainz-Mombach. 19: Leipzig: Reichssendung: Stunde der Nation: Den kleinen deutschen Musikfreunden. 20: Griff ins Heute. 20.10: Deutscher Amateur-Sendedienst. Ein Hörbericht. 20.35: Unterhaltungs- unb Tanzmusik. 21.30: Die Landschaft spricht: Eifelmaare. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaltungsmusik. 2324: Nachtmusik. 240 45: Vom Schicksal des deutschen Geistes:Deutschtum und geistige Kul­tur", Vortrag von Dr. Kurt Hildebrandt.

Samstag, 28. Oktober.

6.05: Morgenkonzert. Anschließend: Frühkonzert. 10.10: Sepp Bauer, München:Der Kamps um ben Everest". Dazu tibetanische Volkslieder. 12: Mit­tagskonzert. 14.30: Stunde der Jugend: Aus der deutschen Vorgeschichte. 15.15: Lernt morsen! 16: Nachmittagskonzert. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Wochenschau. 18.35: Stegreifsendung. 19: Breslau: Reichssendung: Stunde der Nation: Oswald Boelcke. Dem Führer der deutschen Jagdflieger zum Gedächt­nis. 20: Griff ins Heute. 20.10: Von 6 bis 24. Ein luftiger Querschnitt durch ein Rundfunk-Tagespro- gramm. Manuskript: Theo Rausch. Leitung: Curt Baumgarten. 1. Teil. 22.20: Du mußt wissen... 22.45: Von 6 bis 24 (Fortsetzung) 2. Teil: 242, Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt deichlosfenen Dloibenbe an. Reichsbankbiskont 4 o H. Lombardzinsfuß 5 o H

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