Ausgabe 
21.9.1933 Erstes Blatt
 
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*e * Füllgrube nn H- Schnell der genannte Lehrmittel. MM»?L %% 5 aa e (eine fireismifgfie. l°st sämtliche Lehrkräfte t 0"en' erschienen waren.

Dr. Culmann oon utfsöollen Erlebnisse hin, uWng in Nürnberg aus. ren Gruß entbot er dem 2DAP., Oberstudiendiret' Büdingen, und Schulrat edberg. Als neuer Amts« !ind- Büdingen und als- Dfienbach a. M. versetzten Lehrer Fritz Teiger- urden für einige Arbeit;- r beftimmt. Dann erteilte nrat Dr. Gros-Rüssels- äußerst lefjrteifyn unb ! Hortrag über ,Mge- chkeifslehre als Grund- ter Zuhilfenahme van trott o\t %tx\awlw^ W brr Dr.rrdmg ein )\e Fragen-.Mr wird Großer Beifall und Herz- Lorschenden lohnten den nen weiteren Vortrag als jema; halten wird. Zm BesichtiWg der historisch und interessanten Aus- urg bei Stockheim mit den empfohlen. Das Lehrer- ch mehrere trefilichr Mu- lauf der Tagung bei. Eie sten Strophe vom Deutsch- el-Lied und dreimaligem räsident und Bolkskanzler v

Roberi Koch besiegt die Cholera.

Oer erfolgreiche Feldzug gegen die Seuche. Das Schreckensjahr 1892.

Kochs große Entdeckung.

*3n diesen Tagen werden es fünfzig Jahre, daß menschlicher Geist zum ersten Male mit Erfolg gegen den Schrecken der Cholera auszog. Bis dahin stand der Mensch dieser Seuche völlig macht­los gegenüber. Wo sie ausbrach. wütete sie grenzen­los, unbarmherzig. Es gab keinen Weg, der aus ihrem Dannreich führte. Die Suche nach der Wurzel dieses Uebels, das seit Jahrtausenden immer wie­der über die Menschheit herfiel, blieb vergeblich. Die ärztliche Kunst sah sich ohnmächtig.

So war es auch im Jahre 1883. In Indien war ! die Cholera wieder ausgebrochen. Tote säumten < ihren Weg, als sie in unheimlicher Schrecklichkeit

sanitären Einrichtungen, die Hamburg um diese Zeit noch nicht kannte ...

Die Quelle all dieses Uebels war die Wasser­versorgung der Stadt. Die zentralen Doster- werke Hamburgs speisten sämtliche Leitungen mit einer Flüssigkeit, die nicht weniger als rem mar, da sie direkt aus dem Elbwasser gepumpt wurde. Dieses Wasser, in das naturgemäß nicht nur alle Abwässer der Fabriken, fonbevn auch Unreinlich­keiten anderer Art hineinströmten, wurde in den Wasierwerken nicht einmal notdürftig gefiltert. Jahre zuvor hatten sich schon einzelne Hamburger Bürger darüber beschwert, daß die Rohrleitungen und die Wasserkästen in den Häusern völlig ver­schlammt und mit grünlichem Tang überzogen

Im Rahmen der bevölkerungspolitischen Auftlärungsaktion des Reichsministeriums für Bolksausklärung und Propaganda ist für den Monat September eine Aufklärungsschrift herausgegeben worden, deren oben wiedergegebenes Titelbild den im ganzen Reich verbreiteten Plakaten entspricht. Dieses kleine Heft enthält das grundlegend Wichtigste, was jeder deutsche Volksgenosie über die Fragen der Erbbiologte und Rasienpflege wissen muß. Die Tatsache, daß die Bevölkerungspolitik die lebenswichtigste und vordringlichste Zukunfts- und Existenzfrage des deutschen Volkes ist, muh jedem Deutschen zur Selbstverständlichkeit werden. Dazu dient diese Broschüre, die von der R. S.-Volkswohlfahrt durch die örtlichen Organisationen der R. S. D. A. P. mit Hilfe der Verbände und Vereine verbreitet wird. Einzelexemplare können auch an jedem Postschalter im ganzen Deutschen Reich für 10 Pf.

gekauft

'/ nach Aegypten Übergriff. In Europa begann man H bereits zu xittern. Hilfe war notwendig, die ärzt- I liche Kunst hatte sich in den vergangenen Iahrzehn- | len hoch entwickelt, es mußte Mittel und Wege I geben, Dem Feind zu begegnen. In Paris rief i Pasteur die französische Regierung um Hilfe an:

Je solle eine Expedition nach Aegypten senden, um ie Krankheit au studieren, um den Keim dieses ßurchtbaren Todes au entdecken. Am 15. August 1883 trafen die Pariser Aerzte in Alexandrien ein. Kurze Tage später kam auch Robert Koch dorthin. Gin Jahr zuvor hatte er den Tuberkelbazil- lu 9 entdeckt, jetzt sah er eine neue große, eine Weltaufgabe vor sich. Furchtlos ging er ans Werk. Schutzimpfungen gab es noch nicht. Die Arbeit war sihwer. Choleraleichen mußten seziert werden, am ; Krankenlager selbst wartete die Hauptarbeit. Tag und Nacht arbeitete Koch mit feinen getreuen Mit- | arbeitern Fischer, Treskow und G a f f k y. ! Immer wieder wurden die Ausscheidungen unter tic Lupe genommen, bis schließlich nach Dreiwöchi­ger und opferreicher Arbeit der Todeskeim in cen Vibrionen, Die wie winzige schnellbewegliche Schräubchen aussahen, entdeckt wurde. Deutsche ! Iorscherarbeit hatte so vor Frankreich und Eng- \ unb, die ebenfalls in Alexandrien gegen Die Seuche sich eingesetzt hatten, Den Sieg Davongetragen. Noch im Dezember führte Koch in 3nDien, wo Die Cholera immer noch wütete, sein Werk weiter. Dort |mD er auch Die Mittel zur Schutzimpfung t »yd konnte so Den Einbruch Der Krankheit nach | Europa, wenigstens in Dieser furchtbar gefährlichen

Zeit, verhinDern.

Wenn zehn Jahre später Dennoch Das Unheil nach Europa vorDrina^n konnte, mag man Daraus nur «ersehen, wie unye. ..lich schnell unb schleichenD bie- fsrs Uebel über bie Menschheit hereinbrach. Kommt idas Unheil so plötzlich, ist Der ärztlichen Kunst naturgemäß Der Schutz viel schwerer gemacht, als noen77 sie Die Krankheit kommen sieht. So war es w nm August 1892. lieber NorDdeutschlanD lastete eine ch i tz e w e l l e mit Temperaturen bis zu 39 ©roD nm Schatten. Die StäDte glühten. Ihre Bewohner j erschlafften. Hinzu kam noch Die BeDrückung, Die I non Dunklen Gerüchten ausging: Daß im östlichen 1 Europa eine neue Cholerawelle sich west­wärts wälze. Die westlichen NachbarlänDer seien ltedroht, ein Infizierter genüge, um Die Krankheits- Seime in Diese LänDer einzuschleppen. Am gefähr- letften waren unter Diesen UmftänDen naturgemäß * Sie Hafenstäbte, Die zu viele fremDe Elemente in sich vereinigten, als Daß man Die Herkunft unD Den 'desunDheitszustanb Der Einzelnen genau hätte über­prüfen können.

Oie Cholera in Hamburg.

In Den Baracken Des Hamburger Hafenviertels 1 ßaßen AuswanDerer aller Nationen. Sie würben on Der Hamburger Bevölkerung streng ferngehal- im. Man wollte um jeDen Preis eine Berührung . mit ihnen verhindern. Wenn es aber Doch indirekt dazu kam, fo tag Dies nicht an fremDenpolizeilichen Maßnahmen, bie man getroffen hatte, sondern an

werden.

seien. Einzelne Häuser hatten Sammlungen unter den Mietern durchgesührt, um auf eigene Faust eine Filteranlage im Wasserkasten einbauen zu können. Diese Maßnahmen aber waren nur in einzelnen Häusern Derbesseren Viertel" Durchgeführt worDen. Die sanitären Zustände im alten Hamburg, wie etwa im Gängeoiertel, und weiter in den Arbeiter­siedlungen von Barmbeck und Eimsbüttel spotteten jeder Beschreibung.

Als am 19. August zum erstenmal das Gerücht die Runde machte, die Seuche sei vom Hafen her nach Hamburg eingeschleppt worden, als am 22. August sich dieses Gerücht durch den A u s druck) eines grausigen Massenster­bens bewahrheitete, das über zehn Wochen dauern sollte, veranlaßte die deutsche Regierung die größten Aerzte und Bakteriologen, Untersuchungen über den Ursprung der Epidemie im allgemeinen und die Wasserversorgung im besonderen anzustellen. Nach Ansicht des hervorragendsten dieser Sachver­ständigen. nach Ansicht Robert Kochs, konnte die Seuche dadurch ausbrechen, daß einige am Amerika- Quai untergebrachte russische Auswanderer zum Teil cholerakrank waren und durch ihre Auswurf­stoffe, die durch die Kanalisation in Die Elbe ge­langten. aus Der roieDerum Das Trinkwasser ge­schöpft wurDe, sämtliche Rohrleitungen Der StaDt vergiftet hätten. Die offiziellen Hamburger Stellen weyrten sich natürlich gegen Diese Art Der Dar­stellung, Die einen großen Skandal heraufbeschworen hätte, unD brachten DutzenDe von entgegengesetzten Gutachten auf Den Plan, um Diesen wahrscheinlich- sten aller TatbestänDe zu verDunkeln.

Mittlerweile entwickelte sich Die Cholera, Da nur sehr wenig GrunDsätzliches gegen sie getan werDen konnte, in fürchterlicher Weise. Es gab ein Massen­sterben, wie in Den Jahren Des schwarzen ToDes im Mittelalter Namentlich in Den Arbeitervierteln starben ganze Straßenzüge aus. Im Laufe von sechs Wochen rourDen von Der amtlichen Statistik über 20 000 Krankheitsfälle zugegeben, von Denen 9000 töDlich verliefen. Die StaDt glich einem ungeheuren FrieDhof. Der Verkehr ruhte fast oollstänDig. Sämtliche privaten unD öffentlichen Fahrzeuge, vom Schiebkarren bis zum Möbel­wagen. rourDen für Den Transport Der Toten unD Erkrankten eingesetzt.

Wer GelD hatte, floh aus Dieser StaDt unD wurDe überall in Deutschland von Ort zu Ort ge­jagt, Da man in jeDem Menschen aus Hamburg einen Bazillenträger vermutete. Wer sich aber Die­sen Luxus einer Flucht nicht leisten konnte, der wurDe überfallen von Der Krankheit unb viel- leicht noch schrecklicher von Der ftänDigen, wahn­sinnigen ioDesangft, Die zu hysterischen Krankheits- erscheinungen führte. Arbeitslosigkeit, Hungersnot, Mangel on keimfreiem, trinkbarem Master machten sich überall bemerkbar. Auf einem großen freien Platz in Der Hamburger DorstaDt EppenDorf hatte man, Da Krankenhäuser unD Schulen nicht mehr als Spitäler langten, eine ZeltstaDt aufgerichtet, zugleich Totenkammer und Lazarett. Wiederholt kam es vor, daß Apotheken von der verzweifelten Menge ge- ftürmt wurden. Ueberafl tauchten fliegende Händler

mit irgendwelchen Desinfektionsmitteln auf, die sie zu Wucherpreisen verkauften. Das Leitungsnetz der Stadt war gesperrt. Die Wasserversorgung wurde dadurch aufrechterhalten, daß Lokomobilen mit großen Kesseln abgekochten Wassers, das unentgelt­lich an die Bevölkerung verteilt wurden, auf den Straßen standen für eine so große Stadt ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die Kinderasyle Hamburgs waren noch jahrelang «füllt mit fremden Waisen, die ihre Eltern in der Epidemie verloren hatten. Diese Kinder sind auf einer zeitgenössischen Hamburger Statistik mit einer Zahl von über 4000 verzeichnet.

Kunst unD Wissenschaft.

Physiker- und Mathematiker-Tagung In Würzburg.

In Würzburg wurde die 9. d e u t s ch e Phy­siker- und Mathematiker-Tagung er­öffnet. Die Tagung wurde durch den Vorsitzenden der deutschen Gesellschaft für technische Physik, Prof. Dr. Mey - Berlin eröffnet. Der Physiker und Mathematiker sei berufen, an hervorragender Stelle im deutschen Daterlande mitjuarbeiten. Deutsch­land sei namentlich in wirtschaftlicher Hinsicht in den Hintergrund gedrängt worden. Exportartikel, die von der deutschen Wissenschaft geschaffen worden wa­ren, wurden uns von anderen Ländern genommen. So habe z. B. heute Japan die Hauptlieserung von elekttischen Lampen, mit denen es die ganAe Welt überflute. Es müsse für die deutsche Wissenschaft möglich fein, neue Wege für die deutsche Produk­tion zu finden. Und gerade auf diesem Gebiet sei schon manches zu erwarten in der nächsten Zeit. Regierungspräsident Dr. G ü n d e r hieß die Gäste aus dem Reich willkommen. Geheimrat Pro­fessor Dr. von Laue- Berlin, der Vorsitzende der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, wies darauf hin, daß die Tagungsteilnehmer, wenn sie ins Physikalische Institut der Universität kommen, histo­rischen Boden betreten, denn hier sei es gewesen, wo Roentgen die nach ihm benannten Strah­len erfunden habe. Der Redner gedachte des großen Erfinders und seines Nachfolgers, Professor Dr. von Wien. Im Laufe der Tagung werden zahl­reiche Vorträge aus allen Gebieten der Physik und Machematik gehalten werden.

Reichsamt für kirchliche Kunst der Deutschen Evangelischen Kirche.

Um der gegenwärtigen Not der Künstlerschaft sowie dem droyenden Zerfall wertvollsten deutschen

Shilturgutes zu steuern, haben sich auf Veranlassung des Staatskommissars Hinkel eine Reihe kirch­licher Behörden und Verbände sowie der Kunst- referent im Reichskulturausschuß der Glaubensbcws» gung Deutsche Christen zusammengetan, um ein Reicksamt für kirchliche Kunst der Deutschen Evangelischen Kirche" zu gründen, dessen Aufgabe es fein wird, alle Fra­gen kirchlicher Gestaltung von zentralen Gesichts­punkten aus anzusasien. Die Schirmherrschaft übernahm Landesbischof Wehrkreispfarrer Ludwia Müller. Ehrenpräsident ist Professor D. Rudolf Koch- Offenbach. Geschäfts- und Amtsstelle ist Der KunftDienft Evangelisches Iohannisstift Berlin« Spandau.

Zum 150. Geburtstage von Peter Cornelius.

Der Maler Peter Cornelius wurde vor 150 Jahren, am 23. September 1783, in Düsseldorf ge< boren. Unsere Leser finden im nächsten Familien, blatt eine ausführliche Würdigung des Künftters.

SJ.-fport Ziel-GegelslugHirzenhain-Gießen

Pilot Wiegmeyer vor DemRhönbussard" im Flughafen Gießen kurz nach seiner ßanDung.

Der SMewellkamps der TmnerMen im SSD.-Zezirk Main-Weser.

Der Universitäts-Sportplatz, auf Dem Sonntag unb Montag Der StäDteroettfampf Der Turner- ailDen ausgetragen wurDe, hatte reichen Flaggen­schmuck angelegt. Gegen 14 Uhr marschierten Die Mannschaften Der einzelnen GilDen, Darunter eine Mannschaft Der Polizei Butzbach unD Drei Mann­schaften Der Gießener SA., im schmucken Dreß (ingenD auf Den Sportplatz ein. Nach Der Ehren- runDe, Die von sämtlichen am Kamps beteiligten Mannschaften gelaufen wurDe, erfolgte Der Vor­beimarsch Der Fahnengruppe unD anschließenD über­brachte Der Reichsleitex Otto (Hamburg) Die Grüße Der Reichsleitung. Dem so jäh um Das Leben ge­kommenen Neuorganisator Der Deutschen Gewerk­schaftsbewegung Pg. R. M u ch o w wurde eine Minute stillen Gedenkens gewidmet.

Bezirksturnwart Kuhls übernahm die Organi­sation der Kämpfe, die sich bis 16 Uhr reibungs­los abwickelten. Am Montag, 6.30 Uhr, begann der Start der Mannschaften zum Gepäckmarsch und anschließend hatte jede Mannschaft auf dem Schieß­end des Gießener Schützenoereins fünf Schuß freihändig liegend abzugeben.

Das Ergebnis des Volkssport-Mann­schafts-Siebenkampfes.

A ÄI a f f e : 1. Gilde Gießen I 20 Punkte; 2. Staffel I 25 P.; 3. Frankfurt a. M. I 27 P.; 4. Gießen II 41 P.; 5. Mainz I 56 P.; 6. Darm- ftabt I 62 P.; 7. Wiesbaden I 68 P.; 8. Gießen III 69 P.; 9. Offenbach I 78 P.; 10. Frankfurt a. TI. II 87 P.; 11 Offenbach II 93 P.; 12. Mainz II 95 P.; 13. Staffel II 95 P.; 14. Gilde Offenbach III ohne Wertung, da im Gepäckmarsch ausgeschieden.

Bestleistungen in der A-Klasse: Ku- gelstoßen, beidarmig, 18,71 Meter (Böcher, Frank- furt a. M); Keulenwurf 52 Meter (Arzböcher, Gießen); Weitsprung 5,55 Meter (K. Müller, Gießen); 3000-Meter-Mannschaftslauf 11:20.6 Min. (Gilde Gießen I); 5X100-Meter°Hindernislauf 1:18 Minuten (Gilde Gießen I); Gepäckmarsch, 25 Kilo­meter, mit 25 Pfund Gepäck 3:13 Stunden (Gilde Gießen I); Schießen (Kleinkaliber) 155 Ringe (Gilde Frankfurt a. M. I).

V-Klasse: 1. Gilde Kastel I 14 Punkte; 2. Kassel II 17 P.; 3. Offenbach I 19 P.; 4. Darm- ftabt I 28 P.; 5 Gießen I 30 P.; 6. Gilde Offen- bach II 39 Punkte.

Bestleistungen in der 6 - Klasse: Ku­gelstoßen (5 Kilogramm), beidarmig, 18,90 Meter (Sennhenn, Kassel); Keulenwurf 46 Meter (Senn- Henn, Kassel); Weitsprung 5,40 Meter (Schwab, Offenbach); 2000-Meter-Mannschaftslauf 7:25 Min. (Kassel 1); 5X100-Meter-Hindernislauf 1:24.1 Min. (Kassel I); Gepäckmarsch 3:15,5 Stunden (Gilde Gießen I); Schießen 150 Ringe (Gilde Offenbach I).

Gäste-Klasse: 1. Polizei Butzbach 41 Punkte; 2. Sturm 11/116 44 Punkte; 3. Sturm 14/116 75 Punkte.

Bestleistungen in dieser Klasse: Ku­gelstoßen, beidarmig, 18,35 Meter und Keulenwurf 45 Meter (Miebach, Sturm 14/116); Weitsprung 5,45 Meter (Strack, Sturm 11/116); 3000-Meter- Mannschaftslauf 11:33 Min. (Polizei Butzbach); 5X100-Meter-Hindernislauf 1:18.4 Min. (Sturm 11/116); Gepäckmarsch, 25 Kilometer, Belastung 25 Pfund, 3:23 Stunden (Sturm 11/116); Klein­kaliberschießen 191 Ringe (Polizei Butzbach).

Gestartet wurde in den volkstümlichen Wett­kämpfen in einfachen Turnschuhen (also ohne Renn- schuhe).

In der K l a s s e A errang also bie Gilbe Gießen I wie im vorigen Jahre ben Wanberpreis bes Be­zirks Main-Weser. In ber Klasse B würbe Kassel I Sieger unb holte sich hier ben Wanberpreis. In ber Gäste-Klasse konnte bie Polizei-Butzbach als Sieger hervorgehen.

Bereinsturnen

des Turnvereins Krofdorf.

Der Turnverein Krofborf hiell am Sonn­tag bei schönstem Herbstwetter ein Vereins- turnen ab, bas einen Verlauf nahm, ber bem Verein alle Ehre machte. Bereits am frühen Mor­gen fanb ein Gepäckmarsch statt, bem sich ältere Turner als Einzelbewerber unterzogen, während die jüngeren Jahrgänge gruppenweise starteten. Es wurden recht gute Leistungen erzielt. Mittags traten sämtliche Abteilungen unb viele ältere Ttitglieber zu einem Werbeumzug an, ber, von bem roieber neu ins Leben gerufenen Trommler- und Pfeiferkorps mit flotter Marschmusik durch bie Orts» straßen geführt würbe. In unb bei ber Turnhalle setzte bann der wohlorganisierte Turnbetrieb unter Leitung von Turnwart Hch. Amend und einem