Ausgabe 
21.1.1933 Erstes Blatt
 
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Oberheffen.

Gemeinderat in Gchotten.

x Schotten, 21. Ian. Der Gemeinderat befaßte sich mit den Märkten im laufenden Jahr. Troy der wirtschaftlichen Schwierigkeiten^soll doch an Der Abhaltung des Prämiierungs­marktes und einer althergebrachten Verlo­sung festgehalten werden. Die Bürgermeisterei wurde mit den nötigen Vorbereitungen, Ausschrei­bung des Losevertriebs usw. beauftragt. Bei der Holzsubmission blieben einheimische Firmen Höchstbietende und erhielten den Zuschlag. Geboten wurde für Fichtenstammholz la-Klasse 9 Mark, für Ib-Klasse 10 Mark und 2a-Klasse 11 Mark. Für Fichtennutzknüppel 6,30 Mark 1. SU. und 5,30 Mark für 2. Klasse. Eingehend wurde über die E i n - richtung eines Arbeitslagers für den freiwilligen Arbeitsdienst verhandelt und vom Ge­meinderat die Zustimmung zu den Beiträgen, die die Stadt zu leisten hat, gegeben. Von der maß­gebenden Stelle, die das Lager einrichtet, ist hierzu die H o r t m a n n s ch e Spinnerei, die sich sehr gut dazu eignet, gemietet worden. Die nötigen Räume, Schlafsoal, Küche, Kantine, Unterrichtssaal und die nötigen Nebenräume stehen zur Verfügung. Mit der Einrichtung wird alsbald begonnen werden. Auch das Iugendnotwerk, das die Reichs­regierung ins' Leben gerufen hat, soll unterstützt werden. Gegegen das neue Arbeitsbeschaffungspro- gramm der Reichsregierung hat der Gemeinderat erhebliche Bedenken. Er kann sich nicht dazu ent­schließen, zu den bereits vorhandenen noch neue Schulden aufzunehmen, die wieder eine neue erheb­liche Belastung der Gemeinden mit neuen Zinsen (6 v. H.) usw. bringen. Im Weg des freiwil­ligen Arbeitsdienstes wird aur Zeit der Heldenhain und der Ehrentempel auf dem Wart­berg ausgeführt.

Landkreis Gießen.

ch T r e i s a. d. L d a., 20. Ian. Die e r ft e H o l z- verfteigeruna in unserem Gemeindewald fand unter starker Beteiligung statt. Die Preise bewegten sich durchweg auf der Höhe des Vorjahres. Der Doppelraummeter Buchenscheit galt durchschnittlich 11 bis 13 Mark, Buchenknüppel 8 bis 10 Mark, Eichenknüvpel 7 bis 8 Mark, Fichtenknüppel 6 bis 7 Mark, Kiefernknüopel 6 bis 7 Mark. Für Reiser wurden geboten unb bezahlt: Buchenreiser je fünf Raummeter 5 bis 7 Mark, Eichenreiser 3 bis 6 Mk., Fichtenreiser wurden nur zum Aufbinden angeboten, je Los bis zu 5 Mark, Fichtenstöcke galten 5 bis 6 Mark, Eichenstöcke 5 bis 7 Mark.

ch Aus dem Lumdatal, 20. Ian. Ab 1. Ja­nuar ist in allen Gemeinden unserer Gegend der Milchpreis um durchschnittlich 2 Pf. pro Liter gesenkt worden. Er beträgt nunmehr im oberen und mittleren Lumdatal, ebenso angrenzen­

den Gebieten noch 14, in den Dörfern des unteren Tales 18 Pf. pro Liter ab Stall.

Lang-Göns, 20. 3an_ Trotz der schlech­ten Wirtschaftslage konnte der hiesige G e f l ü - gelzuchtverernmit Befriedigung auf das ab­gelaufene Jahr zurückblicken. Die großen Erfolge, die der Devein unter der bewährten Leitung seines Vorstandes, nicht zuletzt des rührigen 1. Vor­sitzenden. Herrn Otto Äl a h. während der letz­ten Ausstellungssaison zu verzeichnen hatte, be­friedigen außerordentlich. Der Verein beteiligte sich an der Dezirksschau zu Lich. der Provinzial- schau Vilbel, der Landesverbandsschau Zwingen­berg, sowie an den Allgemeinen Schauen Bad« Aauheim. Gießen, Marburg. Kirchhain, Londorf, Würzburg, Leipzig und Laubach. Er konnte bei einer gesamten Zahl von 120 ausgestellten Num­mern Geflügel nicht weniger als 86mal die Note ,Sehr gut" sowie 29 Ehrenpreis« erringen. An diesen Auszeichnungen waren folgend« Züchter beteiligt: Herr Otto May (schwarze Mi- norla und Sussex bunt), Karl Stoll (Rhodelän-

der), Karl Schäfer (Rhodeländer), Otto Eck­hardt (Altsteirer, Sussex hell und Gvldsebright). Otto Heß (Zwergwyandottes weiß und schwarz, Cajuga-Enten). Karl Müller 11. (Millefleur und Antwerpener Dartzwerg«), Willi Frey (Italiener rebhuhnfarbig und Gvldsebright), Willi Römer (Zwergkämpser rotscheckig). Albert Schmidt (hessische Kröpser blau). Di« Firma Robert V r ü ck e l erhielt für die als Spezialität hergestellt« Heizungsanlage für Kückenheime die silberne Medaille.

* Lich, 21. Ian. Die H o l z v e r st e i g e r u n - gen gehen bei dem trockenen Winterwetter rasch ihrem Ende entgegen. So zeigt die Fürstliche Ober­försterei Lich im heutigen Anzeigenteil bereits ihre letzten Versteigerungen an. Das Buchenscheitholz erzielte seither einen Preis von 14 bis 16 Mark, die Buchenknüppel einen solchen von 10 bis 13 Mark je 2 Raummeter, 2 Raummeter Stockholz kosteten 7 bis 10 Mark, 50 Wellen 5 bis 10 Mark je nach Qualität.

SJ.Jporl

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Die 1. Mannschaft des Sportvereins 1920 emp­fängt am Sonntag die 1. Mannschaft vom Sport­verein Wieseck zum fälligen Derbandsspiel. Die Wiefecker stellen einen ernst zu nehmenden Gegner dar. Wenn die Einheimischen etwas mehr Ener­gie als in den beiden letzten Spielen aufbringen, so sollte man annehmen, daß sie den Sieg sicher­stellen.

(Sportverein 1920 Lollar.

Am morgigen Sonntag stehen di« 2. und 3. Mannschaft von Lollar wieder in Verbandsspur- len. Die 2. Mannschaft spielt gegen Steinbach und die 3. muh zum VfB. Krofdorf. Während die 2. von Lollar einen sicheren Sieg landen wird, muh sich die 3. gewaltig anstrengen, um Sieg und Punkte von Krofdorf mitzubringen. Die 1. Mannschaft ist voraussichtlich spielfrei.

Am vergangenen Sonntag spielte die 1. Elf von Lollar gegen die 1. des DfR. Lich und siegte mit 4:2 Toren verdient.

Arbeiter-Tum' und Sportbund.

In der Fortsetzung der Spiele um die Kreis­meisterschaft ist Naunheim I am kommenden Sonn­tag in Ditzenbach zu Gast. Das Spiel trägt bereits den Charakter einer Vorentscheidung. Die Platz­besitzer gelten als stärkste Anwärter für die Kreis­

meisterschaft, doch sollten den Gästen die Sieges­aussichten nicht ganz fehlen. Ein spannendes Spiel steht zu erwarten.

Bockenheim I Bornheim I stehen sich im Lo­kaltressen gegenüber, bei dem Bockenheim die mei­sten Siegesaussichten hat.

Um die B e z i r k s m e i st e r s ch a f t der 1. B e° zirksklasse stehen sich Lollar I und Alsfeld I in Lollar gegenüber. Auch dieses Spiel trägt entschei­denden Charakter. Gelingt es Lollar Sieger zu werden, oder nur ein Unentschieden herauszuholen, wird es als Bezirksmeister den 3. Bezirk bei den Spielen um den Aufstieg zur Kreisklasse dieses Jahr vertreten. Vorher: Lollar Jugend gegen Heuchel­heim Jugend.

Naunheim Jugend und Wieseck Jugend stehen sich in Naunheim im Rückspiel um die Bezirksjugend­meisterschaft gegenüber.

Auf dem Trieb stehen sich im Freundschaftsspiel Gießen I und Großen-Buseck I gegenüber. Hier dürf­ten die Platzbesitzer sicherer Sieger werden. Vorher: Gießen II und Gleiberg I.

Wieseck II ist im Freundschaftsspiel in Großen- Linden zu Gast. Im Spiele gegen die dortige l.Elf wird sie alles hergeben müssen, wenn eine Nieder­lage vermieden werden soll. Vorher stehen sich Großen-Linden II und Heuchelheim II gegenüber. Wieseck III ist in Fellingshausen zu Gast und sollte siegreich sein.

Wetzlar I ist in Kinzenbach der Gegner und sollte von dort einen Sieg mit noch Hause nehmen. Lang» göns I hat in Wetzlar III einen gleichwertigen Geg« ner vor sich.

Wißmar I ist in Lich zu Gast und wird der bot> tigen 1. Elf den Sieg schwer machen. Lindenstruth 1 hot Daubringen I zum Gegner und wird einen schweren Stand haben. Grüningen I ist in Burk« hardsfelden zu Gast und hat nur wenig Siegesaus­sichten.

Ferner spielen: Nieder-Ohmen I Hungen I* Londorf I Klein-Linden I, Rodheim I Detz- berg I, Leun I Waldgirmes 1, Leun II Wald­girmes II und Frankenbach I Blasbach I.

Handball.

Nach langer Paufe stehen sich am kommenden Sonntag aus dem Sportplatz Wieseck Wieseck I und Butzbach I im Freundschaftsspiel gegenüber. Die Gäste zeigten in ihren letzten Spielen eine Form­verbesserung und werden in diesem Spiele den Platzbesitzern den Sieg sehr schwer machen.

Berliner SC. schlägt Göta Stockholm 3:1.

Der schwedische Eishockey-Meister Göta. Stock­holm, weilte am Freitag zum zweiten Male im Berliner Sportpalast und spielte wieder gegen den Berliner Schlittschuhklub. Die Berliner, di« diesmal besser aufgelegt waren als im ersten Treffen, siegten nach überlegen geführtem Kampf zum Schluß verdient mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0). Brandenburg" Berlin schlug den VfL. Rasten­berg 3:1 (1:0, 0:1, 0:2) im zweiten Spiel deS AbendS.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 22. Januar, von 15 bis 17.30 Uhr: 3m weihen Röhl. Von 19 30 bi« gegen 23 Ufor: Der Postillon von Lonjumeau; hierauf: Die Puppenfee. Montag, 23.: Geschlossen. D enstag, 24., von 20 bis 22.45: Cavalleria rusti- cana; h erauf: Der Bajazzo. Mittwoch, 25-, von 20 bis 22.30 Uhr: Tiefland. Donnerstag, 26., von 19.30 bis gegen 23 älhr: Der Postillon von Lon­jumeau: hierauf: Die Puppenfee. Freitag, 27., von 19.30 bis 22.45 Llhr: Die CsardaSfürstin. Samstag, 28., von 19.30 bis 23.15 U&r: Pale- strina.

Schauspielhaus. Sonntag, 22. 3anuar, von 15 bis 18.15 Uhr: Der Hauptmann von Köpe­nick. Von 20 bis gegen 23 Uhr: Die Journalisten. Montag, 23., von 20 bU nach 22.15 Uhr: Moral. Dienstag, 24., von 20 bis 22.30 Uhr: Amphitryon. Mittwoch, 25., von 20 bis gegen 23 Uhr: Die Journalisten. Donnerstag, 26., von 20 bis gegen 23 Uhr: Der Verschwender. Freitag, 27., von 20 bis 22.30 Uhr: Amphitryon. Samstag, 28., von 20 bis gegen 23 Uhr: Die 3ournalisten.

Bekanntmachung.

Der nächste Diehmarkt in Gießen findet statt: 479C

Dienstag, 24. Januar 1933, Rindvieh- (Ruhoieh) Markt,

Mittwoch, 25. Januar 1933, Schweine- martt.

Auftriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormit­tags. Auf dem Rindviehmarkt wird sämt­liches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Gießen, den 21. Januar 1933. Bürgermeisterei Gießen.

I. V-: Dr. Rosenberg.

Vergebung

von Slrahenunterhaltungsmaterial.

Auf Grund Der Reichsoerdingungsord- nung soll nachstehendes Material für Un­terhaltung der provinzialstraßen im Rj. 1933 nach Losen getrennt frei verwen- dungsstelle vergeben werden: 383D

29500 cbm Unterhaltungskleinschlag aus Hartbasalt (Taunusquarzit),

10500 cbm Bindematerial (Splitt, Kies, Sand).

Angebotsvordrucke find, soweit Vorrat reicht, nur bei unseren Bezirksbaubeamten Enders in Gießen, Rodheimer Straße 41; Kaletsch in Gießen, Marburger Straße 14; Schmier in Laubach, Kahlenberg in Hom- berg (Oberh.); Walter in Alsfeld; Dammei in Lauterbach; Römer in Nösberts; Rückert in Schotten; Brenner in Nidda; Schött in Büdingen; Fiedler und Schilp in Friedberg (Hessen) und Phul in Butz­bach erhältlich, woselbst auch die Bedin­gungen offenliegen.

Die Angebote sind bei den Vezirksbau- beamten bis zum Eröffnungstermin Mitt­woch, den 15. Februar 1933, vormittags 11 Uhr, verschlossen und postfrei, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, einzu- reichen.

Zuschlagsfrist 6 Wochen.

Gießen, den 14. Januar 1933.

Prooinzialdirektion Oberheffen.

___________Tiefbau.__________

Die Holzoersteigerung am 26.Lin. im Staatswald Ober- und Nieder-Seilbach sindet in der Wirtschaft des Emll Schäfer, Daubringen, statt. Das Nutzholz wird zu­erst ausgeboten. 511D

Hessisches Forstamt Gießen.

Holzversteigerung.

Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern, Distrikt Heegstrauch, kommt am Dienstag, dem 24. d. uln folgendes Brenn­holz zur Versteigerung: 474D

534 rm Buchenscheiter

67 rm Eichenscheiter, zum Teil rund 25 rm Fichtenscheiter, rund 49 rm Buchenknüppel 21 rm Eichenknüppel

20 rm Fichtenknüppal

411 rm Buchenreiser

52 rm Eichenreifer

193 rm puchenstöcke.

36 rm Eichenstöcke. .

Die Zusammenkunft ist vormittags >41« Uhr am Waldeingang Kreisstraße Beuern- Allertshaufen.

Beuern, Den 19. Januar 1933. Bürgermeisterei Beuern k Linden st ruth.

Drei weitere

Holzversteigerungen

der Fürst zu Solms-Lichschen Oberförsterei Lich.

Montag, 23. Januar, werden in der Hard versteigert: rm Scheitholz: Buche 117, Eiche 2, Kiefer 11, Fichte 8; Knüppel: Buche 28, Eiche 10, Kiefer 4, Fichte 15; Stockholz: Buche 18, Fichte 3; Reisholz (Wellen): Buche 1475; außerdem: Im Schnittholz: Buche (4.) 1,63; Stammholz: Eiche (2.) 0,58, Lärche (2.) 5,30, (1.) 2,00, Kiefer (2.) 0,56, Fichte (3.) 1,43; Stück ausge­suchte Fichten-Derbstangen I. 322. II. 282, III. 425; Bohnenstangen (gebün­delt): 2300; rm Gartenpfosten: Eiche 6; Schichthaufen Fichte 25. Durch­gehende Chausseeverbindung nach Köln- Hausen! 323D

Zusammenkunft: 9% Uhr Waldein- gang oberhalb Kolnhausen.

Dienstag, 24. Januar, werden im Haler versteigert: rm Scheitholz: Buche 455, Eiche 14; Knüppel: Buche 69, Eiche 6; Stockholz: Buche 123, Eiche 19; Reisholz (Wellen): Buche 3540, Eiche 200; außerdem: km Schnitt­holz: Eiche (5.) 3,26, (4.) 5,59, Buche (4.) 4,19, (3.) 2,33; Stück ausgesuchte Fichten-Derbstangen (III.) 100; Bohnen­stangen 520; 1,3 rm Eichenpfosten. Das Holz sitzt meist an chauffierten Wegen.

Zusammenkunft 9>5 Uhr: Alte Gie­ßener Straße, Waldeingang bet Stein­bach.

Mittwoch. 25. Januar, werden im Riedwald versteigert: rm Scheitholz: Buche 165, Eiche 9; Knüppel: Buche 67, Eiche 10; Stockholz: Buche 49; Reisholz (meist Forstwellen): Buche 6260, Eiche 350; außerdem km Schnitt­holz: Eiche (5.) 1,94, (4.) 4,52; Buche (4.) 4,37, (3.) 0,70; Stammholz: Hain- buche 0,33; Stück ausgesuchte Fichten- Derbstangen II. 60, III. 140. Das Holz sitzt an guten Wegen; die guten Forstwellen z. T. in der Meilbach.

Zusammenkunft: 10 Uhr Pfaffen­schneise (Hattenrod Ettingshausen), Waldeingang.

Holzversteigerung

im Fürst zu Solms-Braunfelsschen Forst­revier Hungen, Distrikt Fuchsstrauch bei Garbenteich am Donnerstag, dem 26. d. M. Zusammenkunft 10% Uhr vormittags am Bahnwärterhaus Fuchsstrauch. Zum Ver­kauf kommen: 497D

37 rm Buchenscheiter

6 rm Eichenscheiter

11 rm Duchenknüppel

7 rm Eichenknüppel

29 rm Fichtenknüppel

4 rm Buchenstöcke

44 rm Buchen-Astreiser

55 rm Fichten-Schlagraum.

Fichten-Derbstangen:

126 Stück I. Klasse

218 n. ,,

335 HL

Flchten-Reisstangen:

298 Stück IV. Klasse

342 V.

48 rm (Bohnenstangen).

Die letzten

Holzversteigerungen der Fürst zu Solms-Lichschen

Obersörsterei Lich.

Montag. 30. Januar, werden im höler, Kellersberg, Fuchsstrauch versteigert: rm Scheitholz: Buche 118, Eiche 8; Knüppel: Buche 107, Eiche 115, Nadel 30; Stockholz: Buche 28; Reisholz (meist vorzügliche Forstwellen): Buche 3400, Eiche 3150; ferner km Schnittholz: Buche (3. und 4.) 7, Eiche (4. und 5.) 2; Stück Wagnerholz: Eiche, Esche, Akazie 30; ausgesuchte Derb- langen: Fichte (I.III.) 850; Garten- ifosten und Weidepfähle: Eiche 380 (34 rm), Bohnenstangen 500 und Reisslängen in einigen Schichthaufen. Gute Abfahrt!

Zusammenkunft: 10 Uhr Straße Lich Garbenteich, Waldeingang.

Dienstag, 31. Januar, werden im Brun­nenwald, Graudorn versteigert: rm Scheit­holz: Buche 86, Eiche 11; Knüppel: Buche 73, Eiche 19, Nadel 10; Stockholz: Buche 25, Eiche 3, Nadel 7; Reisholz (Wellen): Buche 1530; ferner km Schnittholz: Buche (3. und 4.) 7, Stammholz: Eiche (2. und 3.) 4; Bauholz: Fichte (la3b, langfchaftig und vollholzig) 70, meist 2a und 2b; Stück Gartenpfosten: Eiche 330 (29 rm).

Zusammenkunft: 10 Uhr Albacher Hof.

Mittwoch, 1. Februar, werden in Meil­bach. Münchwald versteigert: rm Scheit­holz: Buche 81, Eiche 15, Nadel 34; Knüp­pel (meist gute Stammknüppel): Buche 191. Eiche 68, Nadel 21; Stockbolz: Buche 6- Reisholz (Wellen): Buche 5100; ferner km Schnittholz: Eiche (4. und 5.) 3, Kiefer (3.) 3; Bauholz: Fichte (langfchaftig la bis 3a) 60; Stück ausgesuchte Derbstangen: Fichte (I.III.) 500; Bohnenstangen 500 und einige Schichthaufen. 505D

Zusammenkunft: 10 Uhr Straße Lich Haltenrod, Kreuzung Burkhardsfelden Nieder-Bessingen. Die sehr guten Forst- roeUen (gute Abfahrt) kommen zuerst.

Auhholzversteigerung.

Donnerstag, 26. Januar 1933, kommt aus den Waldungen der Gemeinde Rein- hardshain folgendes Ruhholz zur Der- fteigerung: 469D

fiiefernffämme: 2a-Kl. 15 Stck. 7,16 km 2b- 36 25,06

3a- 9 9,01 .,

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr im Forstort Reitzenberg.

Reinhardshain, den 18. Januar 1933.

Hessische Bürgermeisterei.

Gieß.

Brennholzversteigerung

Freitag, den 27. Januar 1933, vormit­tags 10 Uhr anfangend, werden im Gast­hausZum Bahnhof", dahier, folgende

Mengen Holz öftentlich versteigert:

Distrikt 4, 19a, 19b, 32c, 36a und 40:

329 rm Eichenfcheit

240 rm Eichenknüppel

135 rm Buchenrollen

486 rm Buchenknüppel

8520 Stück Buchenwellen

55 rm Nadelholzknüppel. 4781)

Brandoberndorf. den 19. Januar 1933.

Der Bürgermeister: Stahl.

Nächsten Dienstag, den 24. Januar 1933, kommt in den Waldungen der Gemeinde Hattenrod folgendes Nutz- und Brennholz zur Versteigerung: 489D

Ruhholz.

Langholz-Abschnitte:

Eiche 1. bis 5. KL = 12, km

Abschnitte: Kiefer lb-Kl. 1 St = 0,15 2a- 10 - 1,97 2b- 13 - 3,66,

_ 3a- 6 - 3,20

3b- 9 ° 4,30

w 4a- 3 1,86

- Fichte 2a- 3 - 0,70

3a- 1 = 0,45

3b- 1 = 0,52

Derbstangen: Fichte I. KL 118 Stck., II. Kl. 271 Stck., III. Kl. 888 Stck.

Nutzreiser (Schichthaufen) 59 rm. Nutzfcheitholz: Eiche (rund) 6,4 rm.

Brennholz (Rest).

Rundscheit: Eiche 7 rm

Kiefer 67

Fichte 21

Knüppel: Eiche 4

Kiefer 14

Fichte 10

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr: Struth, Waldeingang. Die Abschnitte sind für Schnittholz und Schreiner geeignet.

Hessische Bürgermeisterei Hattenrod. N e e b.

Fischerei-Verpachtung.

Montag, Den 30. Januar 1933, vormit­tags 11 Uhr, roerDen auf Dem Amtszimmer des Forstamts Romrod folgende Doma- nial-Fifchereibezirke öffentlich meistbietend auf die Dauer von 12 Jahren vom 1. Ja­nuar 1933 bis zum 31. Dezember 1944 verpachtet.

1. Fischereibezirk Rr. IDie Schwalm in Gemarkung Altenburg", und zwar vom sog. Hoffmannswehr bis zur Alsfelder Gemarkungsgrenze, sowie die dazu gehörigen Mühlgräben mit einer Gesamtlänge von zirka 3800 m.

2. Fischereibezirk Rr. IVDie Antrifft in Gemarkung Zell" von der Gemar- fungsgri >ze Romrod bis zur Ein­mündung der G'ringerbach mit einer Länge von zirka 2250 m.

3. Fischereibezirk Rr. VDie Autrifft in Gemarkung Zell und Billertshausen", und zwar innerhalb Der Gemarkung Zell von Der Steinesmühle bis zur Gemarkungsgrenze Billertshausen und von dort innerhalb Der Gemarkung Billertshausen bis zur Gemarkungs­grenze Angenrod.

Zugelassen zum Mitbieten werden nur solch? Personen, von denen eine ordnungs­gemäß- und pflegliche Ausübung der Fischerei zu erwarten ist.

Nähere Auskunft erteilt das unterzeich- nete Forstamt. 502D

Romrod, den 19. Januar 1933.

Hessisches Forstamt Romrod.

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Am Freitag, dem 27. 1. 1933, nut 10 Uhr auf dem Hofe der Neuen Kaserne

Verkauf

von für den Kasernenhaushalt nicht mehr geeigneten

Geräten und Altmetallen

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Ruh- und Brennholzversteigerung im Licher Stadtwalde.

Im Distrikt Gänsweide, Dickstelle, Eisen- kaute, Mönchköpfe und Oberspeierlings- kopf werden nach vorheriger Zusammen­kunft am Kreuzungspunkt des Burkhards- felder Wegs und der Mittelfchneise am Donnerstag, dem 26. Januar 1933, vor­mittags 10 Uhr, versteigert:

Buche, Hainbuche, Eiche, Birke, Fichte, Weymouthskiefer und Weichholz: Schei­ter 55 rm, Knüppel 190 rm, Stöcke 25 rm, Reisig: Astwellen 3280, Durch- sorstungswellen 6200, Schlagreisig: Eiche, Weymouthskiefer und Fichte zirka 15 Lose.

Stämme: Eiche 2., 3. und 4. Kl. 3 Stück, 2,29 fm; Ahorn 3. Kl. 0,45 km, Lärche lb-Kl. 0,10 fm; Esche 2 St. 0,37 fm.

Derbstangen: 1. bis 5. Kl. Esche 2 Stück, Eiche 1 Stück, Fichte 2662 Stück.

Bohnenstangen: Fichte 2335 Stück.

Nutzscheiter: Eiche 8 rm; Nutzknüppel:

Eiche und Fichte 5 rm.

Bei dieser Versteigerung kommen erst­klassige Durchforstungswellen zum Aus- gebot. 4750

Lich, den 19. Januar 1933.

Hessische Bürgermeisterei Lich. Geil.