mtt dazu beitragen, die Kampfkraft des DDL. zu stärken und für die Gemeinschaft und innere Verbundenheit der Deutschen in aller Welt Zeugnis oblegen
hie Aerzen sind zu erhalten durch die Ortsgruppe des VDA. und die Schüler: möchten sie überall eine freundliche Aufnahme finden Der geringe Preis von 10 Pf. erlaubt jedem deutschen Volksgenossen, sich an dieser Weihnachtskundgebung für den Volksdeutschen Gedanken zu beteiligen.
lÖir mahnen!
Wohl tn Tausenden von Versammlungen haben Volksgenossen in den letzten Monaten dem Führer uno seiner Bewegung zuaejubelt. Unzählige Opfer baden bewiesen, baß es selbst dem letzten Manne des Volkes klar ist, worum der Aamps geht und baß auch seine Mitarbeit unentbehrlich ist Nun, agl man, wo gilt es noch zu schaffen und zu Helen-' Bei dir selber, antworten wir ihm. Es frage ich jeder, ob er nicht im täglichen Leben, wo die Befolgung von Grundsätzen und Richtlinien hart und schwer fällt, weil die bengalische Beleuchtung fehlt, die den Idealen sonst eigen ist, allzuoft das Lügen straft, was er am Abend zuvor anderen Volksgenossen gegenüber vertrat. Eine allzu häufige Schwäche vieler Menschen, die jedoch das Erreichen des gesteckten Zieles in Frage stellt.
Weiynachten steht vor der Tür. Du, deutsche Frau, bist dafür verantwortlich, daß das Weihnachtsgeschäft zugleich Mithelfer wird an der Arbeitsbeschas- fung. Du hast es in der Hand, ob durch deinen Kauf sich deutsche Hände regen, oder ob das Geld außer Landes geht Du host es in der Hand, ob durch deinen ftauf sich Hände fleißig schassender Oualitätsorbeiter und Handwerker regen, ober ob du für dein Geld keinen gleichen Wert erhältst, son- bcrn die Taschen eines Geschäftemachers füllst, der das Weihnad)ts„geschäft" erkannt hat und mit marktschreierischen Mitteln das Käuferpublikum anlockt.
Weihnachten ist Freude und Ernst zugleich. Weihnachten 1933 soll mehr Freude, aber auch mehr Ernst sein, als in all den Jahren zuvor Der Frau ist die Möglichkeit gegeben, viel Freude zu spenden Sowohl dem Beschenkten, als auch dem, der dadurch Arbeit erhält. Deutsche Hausfrau, wähle mit Bedacht! Kaufe da, wo man bereit ist, dich zu bedienen und nicht dort, wo man jedem etwas verkaufen will.
Denke daran, daß du die Pflicht hast, den Fachhändler und den Handwerksmeister zu unterstützen ^■bcr von euch ist daraus angewiesen, daß die Mittelschicht dem Volke erhalten bleibt Ohne eine Vielzahl von kleinen Vermögen sind auch größere Vermögen auf die Dauer nicht denkbar.
Noch hat sich wenig an dem Umstand geändert, daß der größte Teil der dem Handels- und Hand- werksstanoe zugehörigen Personen als Proletariat zu betrachten ist. Weiht du, daß ein Großteil der deutschen Händler und Handwerker den Verdienst eines u n gelernten Arbeiters haben? Der Hundertsatz, in denen der Händler und Handwerker mehr verdient als ein gelernter Arbeiter, ist gering. Vergessen wir dabei auch niemals, daß der Lohn eines Arbeiters ebenfalls zur Zeit als gering bezeichnet werden muß
Vergessen wir auch nicht, tn welch' mühevoller Arbeit her kleine Kaufmann und Händler fein Brot verdient Nicht wenige sind es, die schon um 4 Uhr, 5 Uhr morgens ihre Einkäufe machen müssen und noch um 8 Uhr abends mit der Abrechnung der Kasse beschäftigt sind Es soll keiner glauben, daß die Arbeit des Kaufmanns im Verkaufen und Gelb- oerdienen besteht: sein Beruf ist weit mühevoller, als es viele glauben!
Deutsche Hausfrau, du hast es täglich in der Hand, wem dein Geld, dein Auftrag zukommen soll. Jetzt zu Weihnachten steht Deutschland besonders auf dich. Mit Worten kannst du jetzt nur Zeit verlieren. Jetzt sollst du richtig handeln DeihnachrsspielplandesGiadtiheaterS Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrie- ben: Sonntag, 24. Dezember außer Abonnement und zu kleinen Preisen von 0,30 bis 1,50 Mark das lustige Märchenspiel mit Gesang und Tanz: „Schneeschweihchen und Rosenrot" von Herrn. Steller Leitung Volck — Kerztsnik — Spohr. Spieldauer von 15 bis 17.30 Uhr
Montag, 25 Dezember (1. Weihnachtsfeiertag), Erstaufführung der Operette „Anneliese von Des sau" von Richard Keßler, Musik von Robert Winterberg. Die frische und nette Operette, die seit ihrer Uraufführung im 3ahre 1924 ständig den Spielplan des deutschen Theaters beherrschie, berührt durch die Anmut und Gefühlstiefe menschlich-sympathisch Ein allerliebstes Kabinettstück, diese Liebesgeschichte dec- jungen Dessauers, textlich und musikalisch weit über dem Durchichnitt Auch Gießen wird diese 'Neuaufnahme des Operettenspielplans unter der Le«, tung von Hub — Euje — Spohr lebhaft begrünen und diesem reizenden Overettenwerk volle Anerkennung tollen Die Erstausführung ist außer Abonnement und zu ermäßigten Operettenpreisen Spieldauer von 19 bis 22 Uhr
Dienstag 26 Dezember (2 Weihnachtstag), sieht «nnächst von 15 bis 17 30 Uhr eine Wiederholung Des luftigen Märchenspiels „Schneeweißchen uno Rosenrot" vor Kleine Preise von 0,30 bis 1.50 Mk. Für den Abend hat die Intendanz die legte Aus- führung der klassischen Operette „Wiener Blut" des Altmeisters Johann Strauß angesetzt, und zwar in der gleichen Aufmachung und Inszenierung wie bei der Erstaufführung Spielleitung PaulWrebe, am Dirigentenpult Kapellmeister Fritz Tu je-, choreographilche Leitung der großen Tanz- und Ballrtteinlagen SaUettmeifter Theo 'Boulte. Die letzte Wiederholung wurde auf Grund der zahlreichen 'Nachfragen nach diesem ausgesprochenen Spielplanerfolg von „Wiener Blut" angesetzt. Die Aufführung geht außer Abonnement bei kleinen Preisen von 0.50 b>s 2.50 Mark in Szene. Spieldauer von 19 bis 21.30 Uhr.
Vorbereitungen zurZungvolk-Dmtersonnwendfeier Man schreibt uns: Gestern mochte ich mit meinem Hunde Brenko den gewohnten Spaziergang durch den winterlichen Sdiiffcnberger Forst. Tiefe Ruhe herrschte Nur ab und zu schrie ein Hoher Da hörte ich plötzlich fröhliche Iungenstimmen Ich ging naher und sah eine ganze Abteilung Jungvolk Hol, sammeln. Das sieht man nicht alle Tage, daß die Söhne von Arm und Reich geeint Holz sammeln Aber auch bei diesem jungen Volke gibt es keine Klassen- unterschiede mehr Nun drängte sich mir die Frage auf Wozu braucht das Jungvolk Holz? Ich denke die Bemittelten unter ihnen stiften immer Kohlen für die Heimabende? Aus meine Frage geht ein fröhliches Lärmen los, so daß mein Hund erschrocken bellte „9a willen Sie denn das nicht9 Wir haben doch Freitag Wintersonnenwendfeier' Da machen wir ein großes Feuer und dazu sammeln wir ppi schon das Holzl Da» gibt ein prima Flammchen!
vensionierung als nationale Tai.
Unter besonderer Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opsersinns traten weiter folgerte 'Beamten in den Ruhestand:
151. Technische Lehrerin Anna Hotz inSWba.
152. Technische Lehrerin Wilhelmine Ruhl, Darm-
153. Nektar Martin Gerhard in Herbstein
1.54 . Lehrer Heinrich Rausch in Büdesheim.
155. Rektor Friedrich Wilhelm sargk in vchlltz.
156. Lehrer W Weitzel in Stockhausen.
157. Technische Lehrerin Margarete H e ß in Mainz.
158. Rektor Fr. Jung in Neu-Isenburg.
159. Technische Lehrerin Susanne R e d e r in Monsheim.
160. Lehrer Fr. Eberle in Michelnau.
161. Lehrer Georg Knab in Neu-Isenburg.
162. Lehrer Georg Michael M a n d e l in Mühlheim.
163. Lehrer Wilhelm Eller in Wörrstadt.
164. Lehrerin Margarete Großart in Mainz.
165. Lehrerin Margarete Schmitt in Heppenheim (B).
166. Lehrerin Anna Nothof in Mainz.
167. Lehrerin Fanny Spahn in Mainz.
168 Technische Lehrerin Wilhelmine Ott in Worms.
169. Lehrer Heinrich Diehl in Worms.
170. Rektor Jakob Köhler in Nieder-Saulheim.
171. Lehrer Jakob Kilian in Heppenheim a. d. B.
172. Lehrer Franz Jakob in Dffenbad) a. M.
173. Lehrer Heinrich Krämer in Saafen.
174. Lehrerin Maria Hirfchbiegel in Mainz.
175 Lehrer Christoph Kredel in Schwalheim.
176. Lehrer Eugen Reinhardt in Offenbach-M.
177 Lehrer Karl Schenkelberg in Mainz.
178. Lehrerin Wilhelmine Harrach in Mainz.
179 Lehrerin Maria Schröder in Mainz.
180. Lehrerin Alma Best in Mainz.
181 Lehrer Jakob M e tz in Budenheim.
182. Technische Lehrerin Katharine Schmant in Dffenbad) a. M.
183. Technische Lehrerin Elise Fey in Darmstadt.
184. Technische Lehrerin Katharine S a h m in Weiskirchen.
185. Lehrer Wilhelm Reeg in Darmstadt.
186. Lehrer Jakob Becker in Offenbach a. M
187 Lehrerin Auguste Kredel in Bad-Nauheim.
188. Lehrer Georg Scheuer in Neu-Isenburg.
189. Lehrer Paul Appel in Bauschheim.
190. Technische Lehrerin Katharine Lauten«
s ch l ä g e r in Worms.
191 Technische Lehrerin Margarete Dietz in
Worms.
192. Lehrerin Hedwig Marcks in Mainz.
193. Lehrerin Regina Falken st ein in Worms.
194. Technische Lehrerin Ida Mahr in Darmstadt.
195 Technische Lehrerin Eva Stenner in Laubenheim.
196. Rektor Friedrich Seresse in Sprendlingen (Rhh.).
197. Lehrer Heinrich Best in Worms.
198. Lehrer Hermann (9 ö 11 e l m a n n in Dittelsheim.
199. Rektor Wilhelm Daum in Alzey.
200. Rektor Adam Kneipp in Gießen.
201. Berufsschullehrer Bopp in Nidda.
202. Bauschuloberlehrer Scheich an der Adolf- Hitler-Bauschule Darmstadt.
203. Studienrat Greb an der Höheren Bauschule Bingen.
204. Amtsobergehilfe Mischlich an der Realschule Groß-Gerau.
205. Studienrat Weißbart an dem Wolfgang- Ernst-Gymnasium Büdingen, unter Verleihung der Amtsbezeichnung „Oberstudienrat".
206. Dberftubienrat Axt an der Liebigs-Oberreal- schule Darmstadt.
207. Technische Lehrerin Feller an der Schiller- schule Friedberg.
208. Dberftubienrat Freiherr von Gall am Land« gras-Ludwigs-Gymnasium Gießen.
209. Hausmeister Wehling an der Aufbauschule Bensheim
210. Hausmeister Emich an der Aufbauschule
Eriebberg.
berstudiendirektor Altendorf am Land« gras-Ludwigs-Gymnasium Gießen.
212. Studienrat Stumpf an der Adolf-Hitler- Bauschule Darmstadt.
213. Dberftubienrat Hartmann am Gymnasium Dffenbod) a. M.
214. Studienrat Decker am Realgymnasium Gießen, unter Verleihung der Amtsbezeichnung „Dberftubienrat".
215. Zeichenoberlehrerin Klein an der Studienanstalt und Frauenschule Mainz.
216. Studienrat Weber an der Dderrealschule Gießen, unter Verleihung der Amtsbezeichnung „Dberftubienrat".
217. Oberstudiendirektor Dr. Köhm an der Oberrealschule uito Progymnasium Alzey.
218. Hausverwalter Kabel am Landesmuseum tn Darmstadt.
219. Dberftubienrat Dr. Maennchen an der Dberralfdjule Gießen.
220. Studienrat Dölzing am Realgymnasium Gießen, unter Verleihung der Amtsbezeichnung „Dberftubienrat".
221. Dberftubienbireftor Kalbfleisch an der Studienanstalt Gießen.
222. Dberftubienbireftor Roller an der Oberrealschule Gießen.
223. Dberftubienrat Tempel an der Ludwigs- Dberrealfd)ule Darmstadt.
224. Dberreallehrerin Marie Schöppler an der ©tubienanftalt Mainz.
225. Lehrer Kratz in Darmstadt.
Der Abschied der vorgenannten Beamten ist nach unserer Verfügung vom 8. Mai 1933 — K. M IV. 20 849 — mit einer würdigen Feier zu umrahmen.
Darmstadt, den 8. Dezember 1933.
Hessisches Staatsministerium,
Ministerialabteilung für Bildungswefen, Kultus, Kunst und Volkstum.
Ringshaufen.
So riefen alle durcheinander. Und dann malten sich alle mit glühenden Backen die Feier aus Einer wußte immer noch mehr als der andere Man merkte, hier hilft die Begeisterung mit, denn es ist kein Vergnügen, bei diesem Wetter Holz zu sammeln. Die Stimme des Führers mahnte jedoch wieder zur Arbeit, und mit einem kräftigen «Heil Hitler!" trennten wir uns. Ja diese Jugend feiert die Wintersonnenwende, sie freut sich auf die wieder- kehrende Sonne. Und wir Alten können frohen Herzens mitfeiern, denn die Sonne unseres Volkes, die Einigkeit, ist aus dem Schutt der letzten 14 Jahre neu und rein auferstanden. M. R.
/Der Cieg des Glaubens."
Der Film vom Reichsparteilag zu Nürnberg.
Das Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, bringt vom morgigen Donnerstag ab unter Mitwirkung der SA- Kape11e 91. 1 1 6 ben Film vom Nürnberger Parteitag heraus. Die alte Freie Reichsstadt klangvollsten Namens in der beutschen Geschichte war der Schauplatz jener großen Tage bes Deutschen Volkes, beren Ereignisse und tiefen Sinn ber Führer in bem Wort: „Der Sieg bes Glaubens" zufammenfaßte. Der Bildstreifen gibt eine erschöpfende Ueberschau über diese größte Veranstaltung des Jahres und bringt in hervorragenden künstlerischen Bildern das gigantische Erleben jener Tage' nahe Der Empfang im Rathaus, die Feiern im Luitpolbhain, die Kundgebungen im Stadion, das eindrucksvolle Gefallenen Gedenken, die Amtswal- terfunbgebung, der Aufmarsch vor dem Führer, der in ber Weltgeschichte ohne Beispiel ist, bas alles werben bie Bilber nacherleben lassen Alle jene, die nicht dabei sein konnten, werden die Kraft verspüren, die In ber Bewegung lebt und gerade im Nürnberger Reichsparteitag 1933 ihren sinn- fäUigften Ausdruck fand Der Besuch dieses Filmes sollte von niemand versäumt werben! Jedermann sollte, sei cs hier auch nur vor Bildern, Zeuge dieser geschichtlichen Ereignisse werden Aus die heutige Anzeige sei besonders aufmerksam gemacht.
Der Besuch des Parieitagfilms «-Der Sieg des Glaubens" durch die
Gießener Gcbulen
Das Stadtschulamt weist darauf hin, daß auch die Berufsschüler den Film zum gleichen Preis wie die Volksschulen (25 Pfennig pro Perfon) besuchen fön- nen «ie tonnen sich einer Schülervorführung die vom Donnerstag bis zum Samstag vor- mittags und nachmittags stattfinden, anschließen.
71(5 »tehrerbunö.
Betr.: Arbeitsgemeinschaft.
Am heutigen Mittwoch. 20. Dezember, 17 Uhr spricht (Bauobmann Dr Henß über „Mundart und Zweisprachigkeit". Gaste sind will- kommen. (Neue Pestalozzischule in ben Eichgärten.)
Neue Beitragsmarken in der Invalidenversicherung.
... Lanbesoersicherungsanstalt Hessen schreibt Au, Grund de» § 1411, Abs 2, ber RVO unb des >5 37 des Gesetzes zur Erhaltung der Leistung», lahigfeit der Invaliden-, der Angestellten- und ber knappschastlichen Versicherung vom 7. Dezember 1933 ist folgende» bestimmt worden: Dom 1. 3a- nuar 1934 ab werden neue, für alle Landesver- lirtKrunasanftallen gültige Beitragsmarken der ^hnklasse V11 und VIII und der Beitragsklallen IX und X für eine Woche ausgegeben. Der Geld w.rt der neuen Einwochenmarken beträgt: In der I IvbnffaHe VII (Wochem. rdienst von mehr al» 36 1 SS J2 210 Vf m der Vshnhafie VIII (Wochenverbienst von mehr al» 42 Mk.) 2-40 Pf.
Für die freiwillige Beitragsentrichtung werden die Beitragsklaffen IX mit 270 Pf. und X mit 300 Df. gebildet Die seitherigen Beitragsmarken der VII. Lohnklasfe zu 200 Pf. für eine Woche unb für zwei Wochen zu 400 Pf., sowie für 13 Wochen zu 26 Mk. werden vom 1. Januar 1934 ab von den Verkaufsstellen nicht mehr verkauft.
Die Nebenbeschäftigung.
Das Kreisschulamt Gießen bringt den Schulvorständen der Landgemeinden des Kreises zur Kenntnis, baß das Hessische Staatsministerium, Ministerialabteilung für Bildungswefen, Kultus, Kunst und Volkstum, im Anschluß an bie Ausschreiben des Herrn Staatssekretärs vom 19. Juli 1933 und Verfügung des Hessischen Ministeriums für Kultus und Bildungswefen vom 25. April 1933 über die Nebenbeschäftigung folgendes bestimmt hat:
1. Die Ausübung von Rechnerämtern wird grundsätzlich untersagt. Ausnahmsweise kann die Uebernahme des Kirchenrechnerdienstes einer kleinen Diasporagemeinde gestattet werden, in der sich bei der gewöhnlich kleinen Mitgliederzahl, die sich vielfach noch in der Hauptsache aus Beamtenfamilien zusammensetzt, eine sonstige geeignete Person für die Uebernahme des Dienstes nicht findet.
2. Die Versehunq des Organistendienstes sowie die Leitung von Kirchengesangoereinen und sonstigen Kirchenchören wird gestattet.
3. Grundsätzlich wird die Leitung nur eines weltlichen Gesangvereins gestattet. Zur Leitung von mehreren Gesangvereinen ist von Fall zu Fall unsere Genehmigung einzuholen
Werden bei Ausübung einer Nebenbeschäftigung Vergütungen aus öffentlichen Mitteln gewährt, fo sind ste jeweils alsbald der vorgesetzten Dienststelle zur Mitteilung an uns anzuzeigen.
Die uns vorliegenden Gesuche um Genehmigung der Ausübung von Nebenbeschäftigungen sind durch dieses Ausschreiben erledigt.
Die Anwartschaft
in der Angeftelltenverficherunq.
Die Vorschriften über die Aufrechterhaltung der Anwartschaft in der Angestelltenversicherung haben durch das neue Gesetz vom 7 Dezember 1933 wesentliche Aenderungen erfahren.
Zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft in der Angestelltenoersicherung ist es erforderlich, daß der Versicherte
a) für die Zeit vom 1. Januar 1926 bis 31. De- zember 1933, soweit er in dieser Zeit im zwei- ten bis elften Kalenderjahre feiner Versiehe- rung steht, jährlich mindestens acht Beitragsmonate, soweit er schon länger versichert ist, jährlich mindestens vier Beitragsmonate noch- weist,
b) für die Zeit vom 1. Januar 1934 in jedem Jahre mit Ausnahme bes Jahres, in dem der Eintritt in bie Versicherung erfolgt, jährlich mindestens sechs Beitragsmonate nachweist
Die Anwartschaft erlischt zunächst, wenn diese Minderzahl nicht erreicht wird.
Die Anwartschaft lebt allerdings wieder auf, wenn ber Versicherte die erforderlichen Beiträge in- nerhalb der zwei Kalenderjahre nachentrichtet, die dem Kalenderjahre der Fälligkeit folgen. Das neue Wefeft läßt ober als Uebergangsbcftimmung zu, daß freiwillige Beiträge, die am 31. Dezember 1931 für einen zurückliegenden Zeitraum noch entrichtet roer- ben durften, bis jum 31 Mär, 1934 entrichtet wer- ben können, solange der Versicherungsfall nicht eingetreten ist. Hiernach können also die freiwilligen Beiträge^ die zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft für bi* Jahre 1929 und 1930 etwa fehlen, sowie frei- willige Beiträge für jeden Monat des Jahres 1931 unb für Dezember 1930 noch bi» zum 31. Mär; 1934
Deutsche Volksgenossen!
Seid Ihr schon im Besitz der Weihnachts« aabenkarte des Winterhilsswerksd Vergeßt nicht, daß diese Karte jeder haben mußt Der Erlös wird die letzten für Weihnachten noch fehlenden Mittel erbringen Hunderttausenden wird damit eine Freude gemacht werden können. Euch selbst aber wirb die Karle Freude machen, die in Bild und Text vollkommen ist. Es ist E h r e n s a ch e, daß in wenigen Tagen die Karten, die nur in unserem Gau ausgegeben werden, re ft los aus» verkauft sind Wenn niemand mit der Karte an Eure Tür kommen sollte, dann verlangt sie vom nächsten Euch bekannten Angehörigen der Winter» HUfe ober der NS.-volkswohlfahrt'
Denke daran, du bist im Licht, Du hast noch Freude und spürst es nicht wie weh es tut, wenn leise sich senkt die klirrende Nacht und den umfängt, der einsam ißt sein karges Brot und nichts zu eigen hat als Not; denke daran, daß der Winterwind um Fenster streicht, die dunkel sind — und wenn das fromme Weihnachtsbild mit Kinderlachen dein Haus erfüllt, daß einer am Ende von Frost durchweht, verlassen, oergesfen noch draußen steht.
Georg Poppe.
entrichtet werden, solange der Versicherungsfall nicht eingetreten ist.
Fehlende Anwartschaftsbeiträge für 1932 können bis Ende 1934, für 1933 bis Ende 1935 nachgezahlt werden.
Es wird erneut darauf hingewiesen, daß es zweck- mäßig ist, bie Entrichtung noch erforderlicher Beiträge nicht bis zum letztzulässigen Zeitpunkt zu ver- schieben, sondern bie freiwilligen Beiträge für jedes Jahr vor dem Ende bes Jahres zu zahlen.
Für bie Zeit vom 1. April 1933 an wird die Zeit, während der ein Arbeitsloser oersicherungsmäßige Arbeitslosenunterstützung ober Krisenunterstützung erhält ober aus ber öffentlichen Fürsorge unterstützt wird, als Ersatzzeit für die Aufrechterhaltung ber Anwartschaft angerechnet.
Freiwillige Beiträge sind in der dem jeweiligen Einkommen entsprechenden Gehaltsklasse, mindestens aber in Klasse B zu entrichten In Klasse B können hiernach Beiträge nur von solchen Versicherten ge» leistet werden, die ohne Einkommen sind ober deren Einkommen im Monat den Betrag von 100 Mark nicht übersteigt.
Gründung der Gchreinerzwangs- innung für den Landkreis Gießen.
Dieser Tage wurde im Gewerkschaftshaus die Gründung einer Zwangsinnung für die Schreinen» meister des Landkreises Gießen vorgenommen
Zu Beginn der stark besuchten Versammlung machte Schreinermeister Ludwig Rinn (Heuchelheim) auf die Bedeutung ber Versammlung aufmerksam und begrüßte die erschienenen Meister. Fev» ner begrüßte er die Vertreter des Kreisamtes Gießen, der Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen und den Referenten für bas Handwerk
Sobann berief der Vertreter des Kreisamts, Herr Weißgerber, folgende Schreinermeister in den Vorstand der Innung zum ersten Führer Ludwig Rinn 17.-Heuchelheim, zum zweiten Führer Heinrich Becker 12 -Ireis a. d Lumda, zum ersten Schriltwarl Wilhelm Fey - Klein-Linden, zum zweiten Schriftwart Heinrich M e n g e s - Lich, zum Kasienwart Otto Möser- Wieseck, als dessen Stellvertreter Hermann S ch m i d t - Hungen, zu Bei. sitzern die Schreinermeister Herzberger - Lollar (Behringer- (Brünbera, Arnold- Beuern und Gried-Treis a. d. Lumda. In den Gesellen- Prüfungsausschuß wurden Heinrich Becker unb Heinrich Kehr, Treis a. b Lumda berufen Zu Fachberatern in dem Ausschuß für Lehrlingsstreitigkeiten wurden die Meister R e u s ch l i n g - Heuchel- heim und Kehl- Klein-Linden ernannt Das Amt ber Lehrlingsüberwachung übernimmt Ludwig Wilhelm Arnold- Beuern Die Berufungen in den Vorstand und in die übrigen Aemter wurden von allen Meistern gut geheißen.
Hieraus gab Syndikus Röhr von der Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen in großen Zügen die Stellung der Regierung zum deutschen Handwerk kund und forderte zur tatkräftigen Mithilfe im Sinne unsere» großen Führer» Adolf Hitler auf. Herr Steinhäuser- Gießen machte al» Referent für das Handwerk mit den Arbeiten und Vorteilen der NS -Hago und GHG bekannt. Er ermahnte alle noch Außenstehenden eindringlich zum Anschluß an die Organisation und sprach bann über die deutsche Arbeitsfront
Der neue Innungsführer, Schreinermeister Ludwig Rinn 17 -Heuchelheim sprach den Vortragen- ben den Dank der Versammlung aus und gab noch Aufklärung über die Gründung einer Instand- fetzungsgenosienschaft. Mit bem „Sieg-Heil" auf unseren Volkskanster Adolf Hitler wurde bie Versammlung geschlossen.
Taten für Mittwoch, 2si Tezcmber.
1552: Luthers Gattin, Katharina von Sora, M Torgau gestorben (geboren 1499); — 1795: ber Gc»


