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Der Tag derIugend in Gießen
23fB.-19OO 3:0 (2:0)
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Gegen üblen Mundgeruch
Chlorodont
die Qualitäts- Erzeugnisse
Die Kirche im Dienst der Zamiliensorschnng
Das löste die Begeisterung aus, als der Ober» bannsührer das Wort ergriff. Deshalb mußte der m feiner Rede oft innehalten, bis die Begeisterung sich etwas gelegt.
Diese Jugend läßt sich nur führen von Fichrem, die jung sind wie sie, die oom Führer oder feinem
Stellvertreter, dem Reichsjugendführer, ernannt sind.
Das war eine Kundgebung der Jugend wider das Alter. Richt wider das Alter von Jahren, sondern wider das Alter an G e i ft.
Das war eine Kundgebung der Jugend für das Reich der Jugend, für das neue Reich, das Adolf Hitler dieser Jugend geschenkt.
Zugleich bestimmt ein Lrlah des Ministers, daß alle Urkunden, die Personenstandsaufzeichnungen enthalten, insbesondere die Kirchenbücher, 23 ür- gerbücher, Leichenpredigten und kirchenbuchähnliche Auszeichnungen, besonders der öffentlich- rechtlichen Religionsgesellschasten, unter Schrist- denkmalschuh gestellt werden.
Damit ist die Erhaltung dieses wertvollen Besitzes unter kirchlicher Obhut gewährleistet.
Oie Ergebnisse der Bezirksklasse.
Nauheim — Butzbach 9:1 (3:0); Groh-Karben — Marburg 2:4 (1:0); VfB. Gießen — 1900 Gießen 3:0 (2:0); Wetzlar — Steinberg 8:0 (2:0); Ockershausen — Lollar verlegt.
Oie Verbandsspiele in Aordheffen.
Das markanteste Ergebnis des Sonntags im Gau Nordhessen ist das 7:2 von Borussia Fulda über Kurhessen Kassel. Es scheint, daß den Borussen die vierzehn Ruhetage ausgezeichnet genützt haben, denn ein so hoher Sieg über einen Verein, der bisher mit die beste Rolle zu spielen verstand, kommt nicht von ungefähr. Bemerkenswert sind weiterhin auch die neuen Siege der ehemals „süddeutschen" Mannschaften Hanau 93 und VfB. Friedberg. Die Friedberger fertigten Hessen Hersfeld auf eigenem Platz etwas knapp mit 2:1 ab, und die Hanauer holten bei Kurhessen Marburg einen sicheren 4:2- Sieg heraus. Die beiden Kasseler Lokaltreffen brach- ten die erwarteten Ergebnisse: SE. 03 schlug Her-
Wenn die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit leicht enttäuscht hatte, so übertraf sie nach bcr Pause alle Erwartungen. Sie ließ sich von dem
sich dabei gezeigt,
daß das Wissen um die Slppengeschichte die volksbiologifche Bedeutung hinaus
Mes Vater, von hin. konzler Adolf ’t stimmte die tinfam wurde Jes gesungen, net.
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im Lahngau n Saargebiet Sorten. „Die ;ie bleibt i, werden wir danken haben, 'eutsches Reich nicht gekannt bah folgendes rer unö
i st die Saar und wird sie ewig bleiben. Bis 1935 werden wir aushalten, mag Frankreich
i einer Saar- ,a\i5 vrrfam- jen, Marburg rem hundert» ^Freiheit cn Ausbau eiten.'
i den Reichs- et, Vizekanzler er Gauleiter der Deutschen abgesandt Die
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sicher zeigte.
Zwei deutsche Treffer nach der Pause.
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$ Die Ausführungen der Redner wurden oft durch lanaanhaltenden Beifall unterbrochen, der am Schluß der Ansprachen besonders stark war.
Die Kundgebung erhielt noch dadurch ein be- sonderes Gepräge, daß die Jugend durch allerlei sonstige Darbietungen Begeisterung entflammte. Vor allem seien hier die Leistungen der beiden Spielmannszüge und der Fanfarenblaser hervorgehoben, die unermüdlich tätig waren. Auch der Sprechchor des Jungvolkes sowie die von der gesamten Jugend gelungenen Lieder verdienen besondere Erwähnung. Mit dem besang des Harst- Wessel-Liedes fand die eindrucksvolle Kundgebung ihren Abschluß.
Telegramm an Gauleiter und Reichsssatthalter Sprenger.
5000 oder-hessische Hitler-Jungen und -Madels grüßen von ihrer Großkundgebung m Gießen ihren ©a ule i ter unb geloben ihm f este Gefolgschaft im Kampf für em e.mges Deutsches Reich gegen Spießertum und Engstirnigkeit.
Im Namen der 5000
Rupprecht Hainer, Oberbannführer.
Em Rückblick.
Das war ü e r T a g ü e r I u n g e n. Fünftausend marschierten gestern in unserer Stadt. Fünftausend Hitlerjunaen, deutsche Mädel. Jungvolksungen bekannten sich zu dem neuen Reiche
Geradeaus war der Blick, nicht rechts und mch links. Jugend heißt auch schon Kamps. Jugend heitzt auch schon Verantwortung! für
Niemand hat mehr geopfert für Volk, für sein Vaterland als wir. Aus unseren Reihen ftnb 21 Kameraden gefallen für das neue Reich. Nie mand war am 30. Januar glückseliger als w.als das alte System zusammenbrach und unser Führer das Steuer in die Hand nahm. Niemandhat gro ßere Liebe zum Führer als wir, seine Jugend, Die
wr ober ipäfcr Oa-
Deutschland siegt in Zürich 2:0
packender Kampf vor 25 000 Zuschauern.
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rnannia 3:2 und Sport blieb über den Spieloerein mit 3:1 erfolgreich.
Führungswechsel im Gau Sudwest.
Im Gau 13 bringt jeder Sonntag Überraschungen und Sensationen. Diesmal mußte der Tabellenführer Sportverein Wiesbaden daran glauben, der von Borussia Neunkirchen knapp, aber nicht unverdient 1:0 geschlagen wurde. Er wurde in der Füh- rung durch den FK. Pirmasens abgelöst, der aus Mainz einen verdienten 3:2-Sieg mit nach Hause brachte. Eine weitere Ueberraschung ist die zweite Heim-Niederlage des FC. Kaiserslautern, der sich diesmal mit viel Pech den Offenbacher Kickers mit 2:3 beugen mußte und auf den sechsten Platz zurückfiel. Tabellenzweiter ist der Fußbattsportverein Frankfurt geworden, der mit zehn Mann die Saar- brücker Sportfreunde 5:2 zu schlagen vermochte, Eintracht Frankfurt erlitt einen weiteren Punktoer- lüft; sie trennte sich in Worms von der dortigen Alemannia/Olympia mit einem Unentschieden von 3:3.
Am gestrigen Sonntag gestaltete die Hitler- i fugend den Tag der Jugend in unserer ! Stadt zu einem bedeutsamen Ereignis. Um 9 Uhr waren einige Abteilungen der Hitlerjugend und des Bundes deutscher Mädels vor dem alten Rathaus i auf dem Marktplatz aufmarfchiert, um hier dem i Beginn der
öffentlichen Nagelung der HJ.-Schilde beizuwohnen. Diese Nagelung wurde von dem Führer des Bannes 116 R. Buß mit kurzen Worten eröffnet, wobei er den Hammer zum ersten Nagel- schlag an Standartenführer Lutter übergab. Standartenführer Lutter ermahnte in kurzen, ein- dringlichen Worten die Jugend, das Werk, das die Frontsoldaten im Felde für Deutschland begannen und das dann die SA. fortsetzte, weiter zu tragen und zu vollbringen. Dabei müsse sich die Jugend den Nationalsozialismus als Leitgedanken immer vor Augen halten: Alles für Deutschland, nichts für sich selbst! Und sie müsse sich ferner an dem Borbild des Führers für die Ge- jtaltunq des eigenen Lebens und Schaffens das hohe Beispiel nehmen. Mit diesem Wunsche schlug Standartenführer Lutter den ersten Nagel m das HI-Schild ein. Weitere Nagelungen nahmen hierauf vor Prooinzialdirektor G r a e f, Regierungsrat Grein vom Kreisamt, Bürgermeister Dr. Seid und Beigeordneter Bartholomaus von der Stadtverwaltung, Stadtratsmitglied Wenderoth und eine Anzahl weiterer Bürger. Dannging ine Nagelung den ganzen Tag über weiter. Hoffentlich entspricht das Ergebnis den Erwartungen der Jugend, deren Streben darauf gerichtet war, durch diese Nagelung möglichst viel Geld für das W i n - terhilfswerk zum Besten unserer hilfsbedürftigen Volksgenossen zu erlangen.
Am Nachmittag trat die Sjitlerjugenb bes Unter- bannes 1 Gießen, des Unterbannes II Großen- Buseck und des Unterbannes III Hungen auf Os- waldsgarten an, von wo aus um 15 Uhr
ein großer und eindrucksvoller Werbemarsch durch zahlreiche Straßen der Stadt mit dem Zielpunkt V o l k s h a 11 e angetreten wurde. Die flott und begeistert marschierende Jugend beiderlei Geschlechts mochte durch ihre straff disziplinierte Haltung und ihren inneren Schwung für die große nationale deutsche Sache den besten Eindruck. Ueberall wurden die Kolonnen der Hitlerjugend, des Jungvolks und des BdM. von den vielen Zuschauern in den Straßen mit herzlicher Sympathie begrüßt. Die Jungens und die Madels können mit Recht stolz sein auf die starke moralische Eroberung, die sie gestern wieder bei diesem Marsche für sich verbuchen konnten.
Nachdem der große Zug am Ziel angekommen war sand zunächst ein >1 u f m a r s ch auf dem Trieb statt. Dann folgte der Einmarsch m die Volkshalle wo
die Kundgebung von Bannführer Buß mit kurzen Worten eröffnet »urtT SUuf Iprad) der ^chäst-sühr-r der 1 NSDAP für das Saargebiet, Schaub, der u. a. folgendes ausführte: Wir Saarländer beneiden Deutschland um bas, was es m dieser Zeit durchleben kann. Wir freuen uns über die braune Armee, die stolz durch die Straßen zieht. Wenn mir Saar- länber uns auch In d-n Dienst i*r braunen Urmu stellen, dann geschieht es, um der Jugend den Weg zu bahnen Wie der Führer aus einem Erschlagenen Deutschland ein einiges Reich schuf, so werden auch wir mit eifernem Willen dafür kämpfen daß die Saar wieder zu Deutschland kommt. Das Saargebiet hat gezeigt, daß es nicht ein Atom französisch ist. Der Ausspruch des Führers, daß es in der Saarfrage kein Verhandeln ksiüt, laßt un hoffen, daß unser Kampf nicht umsonst ist. Deutsch
Die Kirchenbehörden haben schon seit langem der Pflege der wertvollen kirchlichen Dokumente ihre Sorgfalt zugewandt. So ist für den Bereich der alt- preußischen Landeskirche 1923 auf Grund von Fragebogen, die von allen Pfarrämtern auszufüllen waren, eine genaue Ermittlung über den Bestand an Kirchenbüchern und Pfarrakten angestellt worden. Dabei hat sich herausgestellt, daß die Pfarrarchive in zahlreichen Gemeinden bis in das 16. Jahrhundert zurückgehen, wenngleich in den meisten Fällen erst nach der Zeit nach dem 30jährigen Kriege Aufzeichnungen erhalten sind. Unzählige familiengeschichtliche Anfragen aus allen Bevölkerungskreisen konnten auf Grund dieses Materials die ländlichen ämter in den letzten Monaten beantworten.
wünschen übrig, man sah nur wenig technische Feinheiten. Bestimmt wurde der Gang des Spieles auf beiden Seiten durch die Verteidiger, die hüben wie drüben sehr wirkungsvoll arbeiteten. Dennoch gab es vor beiden Toren wiederholt kritische Situationen. Einmal verlor Huber den Ball, aber Rasselnberg konnte das Leder nicht in das leere Tor bringen. Wenig später konnte Huber einen Bombenschuß Lachners nur mit Mühe über die Torlatte weg zur Ecke fausten. Auf der anderen Seite wäre Jakob zehn Minuten vor dem Wechsel um ein Haar geschlagen worden, als er sich gegen einen ungefährlichen Ball Hochstraßers recht un
ser Sieg war der Mannschaft des VfB. deschie- den. Man muß, wenn man gerecht fein will, das Ergebnis als dem Spielverlauf entsprechend bezeichnen. Nicht etwa, daß die Blauweißen die an sich chlechtere Mannschaft gewesen ist — nem!~— aber die Eifrigeren waren die Grunweihen. sie spielten mit mehr Elan, fanden sich von Anfang an besser, waren aktiver, schneller als ihre Gaste und, was die Hauptsache ist, in den entscheidenden Momenten vor dem Tor entschlossener. Die 1900er waren innerhalb der Mannschaft unsicherer, insbesondere aber ließ der Sturm alle Wünsche offen und alle Aufbauarbeit der Läuferreihe war vergeblich. Auch das Schlußdreieck war nicht auf der gewohnten Höhe. Gründe für das unerwartete Versagen suchen zu wollen, wäre müßig.
Oie Mannschaften.
19 00: Schlarb; Zeiler, Lippert; Schmelz, Langsdorf, Roth; Bromm, Heilmann, Wilhelmi, Hembach, Luft. .
V f B.: Becker; Leutheuser, Lehrmund; »eufter, Knauß, Michel; Ranft, Heß, Haupt, Schmidt, Feh- fing. , , ... r.
3ur allgemeinen Ueberraschung traten zunächst beioe Mannschaften mit 10 Mann an, um sich jedoch später zu vervollständigen. Das prächtige spätherbstliche Wetter hatte viele Zuschauer heraus- gelockt, so daß dem Kamps der Rahmen gegeben war, dessen er bedurfte. Leider wurden die Zuschauer nicht ganz befriedigt. Man hatte etwas mehr erwartet und hätte zweifellos mehr gesehen, wenn die Blauweihen in besserer Form gewesen waren.
Oer Spielverlauf
sah nach dem Anstoß der Gaste, zunächst nur zag- hafte Angriffe auf beiden Seiten. Die Verteidiger
Die F a m i l i e n f o r s ch u n g ist auf Grund der bevolkerungs- und rassenpolitischen Maßnahmen der Reichsregierung aus einer Sonderbeschästigung weniger Liebhaber zu einem Anliegen des ganze n Volkes geworden. Damit hat zugleich der hohe Wert der alten Kirchenbücher für Volks-, Familien- und Heimatkunde eine neue Würdigung erfahren.
Die Kirchenbücher find eine der wichtigsten, oft die einzige Quelle für die Familienforschung.
großen Elan, den die Eidgenossen nach dem Wechsel entfalteten, nicht aus dem Konzept bringen. In einem schwungvollen, technisch und taktisch immer besser werdenden Spiel warf sie den Gegner völlig zurück. Abgesehen von wenigen Phasen, in denen die Eidgenossen zu verzweifelten Gegenangriffen schritten, beherrschte unsere Mannschaft in dieser Halbzeit des Kampfes die Roten völlig,
Der Führungstreffer für unsere Elf ließ allerdings noch lange auf sich warten. Die Deutschen erzielten Eckball um Eckball und auch mancher gute direkte Schuß wurde abgewehrt. Zwischendurch gab es einige sehr energisch Angriffe der Schweizer. Endlich fiel in der 28. Minute der erste Treffer. Im Anschluß an eine weitere Ecke gab es ein Gedränge, Hohmann erwischte das Leder und fand kurz entschlossen mit einem sehr scharfen Schuß in der Abwehrmauer des Gegners eine Lücke. Sie Schweizer setzten sofort mit heftigen Gegenangriffen ein, doch ließ die deutsche Elf nicht locker. Sie stürmte immer wieder vor und entschied schließlich in der 40 Minute endgültig das Treffen. In einem Gedränge vor dem Schweizer Tor entstand hohe Gefahr und als Hufschmidt sie mit einem verzweifelten Sprung bannen wollte, lenkte er das Leder ins eigene Tor. Die Roten gaben sich aber noch nicht geschlagen, sie setzten noch einmal alles auf eine Karte und erzwangen auch noch einige Ecken. Ader die deutsche Verteidigung hielt stand.
Don den Torwärtern war Huber mehr beschäftigt als Jakob, doch machte er seine Sache recht gut.
Der Schiedsrichter Barlassini (Italien) leitete den spannenden, in seiner Gesamtheit befriedigenden Kamps korrekt.
Warschau in Oanzig besiegt.
8000 Zuschauer bedeuten für Danziger Verhältnisse einen neuen Rekord. Diese Zahl sah am Sonntag den mit Spannung erwarteten Fußball-Städte- kämpf zwischen Danzig und Warschau, den die Danziger mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Beide Mannschaften zeigten recht beachtliche Leistungen, wobei die Polen technisch vielleicht um etwas besser waren. Den größeren Kampfgeist besaßen aber die Danziger, und das gab auch den Ausschlag für den Sieg.
trieben aber den Ball immer wieder in das Feld. VfB. lag einige Male mehr vor dem Tor des Gegners. Haupt vergab in der 6. Minute eine Kopfballchance. Knauß bediente den Sturm mit tadellosen Vorlagen. Die Blauweißen bemühten sich, an Einheit zu gewinnen. Es war fast vergeblich. Die Grünweißen ließen keinen Angriffsaufbau zu. Die 1900er gaben den Ball auch viel zu ungenau ab, [o daß er dem Gegner immer wieder vor die Beine kam. So blieb VfB. leicht feldüberlegen, ohne jebod) das Spiel zu diktieren. In der 14. Minute brach der Bann. Fehling hatte eine Flanke von Ranft glatt und gut placiert verwandelt. Schlarb tarn zu spät. 1:0 für den Platzverein! Die Blauweißen rafften sich nun etwas mehr zusammen, trugen einige rasche Angriffe vor, aber der Sturm schoß entweder daneben ober darüber. Becker im Tor der Grünweihen hielt außerdem gut. Der Kampf gestaltete sich ausgeglichener. Den Blauweihen blieb aber trotz einiger Chancen jeder Erfolg versagt. Ein Eckball für 1900 schuf eine gefährliche Situation vor dem VsB.-Tor. Es kam aber nicht zum Ausgleich. Bald darauf hatte wieder Schlarb zweimal einzugreifen. Er tat es mit viel Geschick. In der 33. Minute brachte Heß durch einen entschlossenen Schuß seine Mannschaft mit 2:0 in Führung. Der
Ganz Zürich stand am Sonntag unter dem Eindruck des 18. Fußballkampses zwischen Deutschland
, und der Schweiz. Mit 2 5 0 0 0 Z u s ch a u e r n war der Platz der Grashoppers überfüllt. Das Wetter
I war ideal, befriedigend auch der Spielboden. Als kurz vor 14.30 Uhr die beiden Mannschaften dicht
I hintereinander erschienen, wurden sie von einem I herzlichen Beifall begrüßt.
Als gleich der italienifche Schiedsrichter Barta f f i n i die Spielführer zur Wahl pfiff, formierten sich die Mannschaften in den zuletzt angetünbig- i. ten Aufstellungen. Bei ber Schweiz fehlte, wie
__ _...... .... „ ) schon am Samstag bekannt geworden war, ber
uns bieten, *nräs es will. Unser Schicksal" liegt in ber verletzte Torhüter Söchehaye, für ihn stand Huber Hand Deutschlands, jeder einzelne Deutsche trägt (Grashoppers) zwischen den Pfosten.
die Verantwortung. Der 12. November hat gezeigt, <ToriDf» erste Halbheit.
daß sich das deutsche Volk roiebergefunben hat, es ’ ' J*' ® . ...
marschiert in eine neue Zukunft, in Arbeit und Gleich nach dem Anstoß der Schweizer bemach- Frieden. Ueberall in ber Welt regt es sich, die tigten sich die deutschen Sturmer des Leders imb Ideen des Führers, wenn auch in anderer Form, man sah nun fünf Minuten lang bte Deutfchen mit dur-hzusetzen. Wenn der Nationalsozialismus die frischem Spiel in Front. In dieser Zeit hatte un- Welt beherrscht, gibt es keinen Krieg mehr. Sobald bedingt ein Führungstreffer erzielt werden muffen, gegenseitige Achtung besteht, wird die Welt gesun- aber eine ganze Serie oon guten Chancen wurde den Wenn wir 1935 frei werden, hoffen wir sagen vergeben. Rasselnberg tat sich darin besonders her- zu tonnen, bas beutfdje Volk Hat feine Pflicht getan, cor. Der Kampf war m der Folge b'-zur Paufe 0 Oberbannführer Hainer sprach für den am Er- sehr wechselvoll, zeitweilig wurde er auch recht hart scheinen verhinderten Gebietsführer Reichstagsab- geführt. Die Qualität bes JSpielesJiefe etwas zu geordneten Kramer Er gab zunächst Kenntnis wünschen ubrr von einem an den Gebietsführer Kramer ge- 1 richteten Begrüßungstelegramm. Dann sagte er u.a.: Die deutsche Jugend gebe sich nicht damit zufrieden, bas Geschaffene zu berounbern, sondern sie kämpfe bis zur höchsten Vollendung. Niesnanb habe ein größeres Recht für ben Staat einzutreten, als die Jugenb, bie später das Erbe übernehmen solle. Die Jugend fordere nicht, sie tue nur das, was be.r Führer von ihr verlangt. Die deutsche Jugend habe stets gekämpft und geblutet, so werde auch die heutige Jugend kämpfen und bluten, bis der Staat so geformt' sei, wie es die Jugend haben wolle. Möchten die welche die Jugend nicht verstünden, karnp- en und toben, ben Geist ber Jugenb könnten sie nicht beseitigen. Die Jugend grüße ten Führer und gelobe ihm Treue heute, morgen und für die
Wert ist. weil dadurch die oft gelockerten Beziehungen zu Familie, Heimat und Heimatkirche gefestigt und versteift werden.
Gegenüber ben Vorschlägen, die Kirchenbücher zu ihrer Sicherung unb Auswertung in Kreis- und Provinzialarchiven zu sammeln, hat der Sachverständige für Rassenforschung im Ministerium des Innern, Dr. (Berte, angeregt, lediglich photographische Wiedergaben der Bücher in einem zentralen Archiv zusammenzutragen, jo daß die Originale, deren heimatkundlicher Wert nur an Ort und Stelle lebendig bleiben kann, an ihrem Heimatort belassen werden. Dieser Auffassung hat sich auch der Reichsinnenminister angeschlossen; er hat dabei die Kirchen mit seinem Danke für ihre bisherigen Dienste auf diesem Gebiet um ihre weitere Unterstützung gebeten.
* belegen, wie es bei dem einen schon der Fall ist. l.jRan beseitigt eben die Pflastersteine, nachdem die „ Randsteine seit einigen Tagen sitzen. Hierbei zeigte »sich bei einem größeren zweistöckigen Haus die sehr Imangenehrne Tatsache, daß die Kellersenster durch »die notwendige Erdaufschüttung vorn Lichteiniall fe oollig abgeriegelt würde. In Erkenntnis dieses unhaltbaren Zustandes wurde ein Teil der Randsteine wieder beseitigt. Andere Häuser an derselben Seite leiden auch mehr oder weniger durch die Hoher- leoung. Seitenstraßen und Hofnrigange unb -fahr- ten müssen alle erheblich erhöh werden Vorschläge meiner kleinen Senkung des etwa 160 Meter westlichen Fußsteiges sollen erwogen worden fein, um ouf bessere Weise ^m Zirie zu kommen da die ganze Häuserreihe sonst em schlechtes Bild bieten ^ow2 Ober-Widdersheim, 18. Noo. Auch
!in unserer Gemeinde hat die Ankurbelung der Arbeit schon Früchte getragen. Nicht nur im Basaltwerk sind von hier und aus den Nachbarorten über 200 Leute beschäftigt, auch der Reichszuschuß für Arbeitsbeschaffung macht sich segensreich bemerkbar. Das Maurer- und Weißbinder- gewerbe ist feit Wochen beschäftigt. Es wurden mehrere Wohnhäuser im Innern gründlich erneuert, ! andere durch Anbauten und Umbauten wiederhergestellt. Gegenwärtig ist ein Wohnhausneubau im Entstehen. — Gestern mittag ereignete sich im
hiesigen Basaltwerk ein Unglücksfall. Der , Reich zu übernehmen haben. Und wir haben das Steinbrucharbeiter Louis Mobus von hier würbe I Recht, dieses Reich jetzt schon in der Jugend so zu von einem h e r a b f a 11 e n d e n Stein so wollen, wie wir es dereinst zu übernehmen wünschen, heftig getroffen, daß er einen Bruch des Grenzpsähle sind gefallen. Gut. Jugendlicher Oberschenkels erlitt und mit dem Krankenauto der I Ueberschwang. Möglich. Vielleicht war der 0^11! Freiwilligen Sanitätskolonne Nidda in die Klinik überstürzt Vielleicht Aber ewig wird sein der Wille nach Gießen verbracht werden mußte. I der deutschen Jugend, im Sinne des Führers zu
-------- schaffen das Deutsche Reich.
Amtsgericht (Sieben. Das war der Geist, der diese Fünftausend be-
Der in Marburg wohnhafte Nikola Müller seelte, der sich zeigte, als sie vor dem Oberbannhatte sich wegen Körperverletzung und gemeinschaft- führer an der Dolkshalle vorbeimarschierten.
lieber Sachbeschädigung zu verantworten. Der An- Das war der Geist, als sie unter Trommelwirbel geklagte hatte im November 1932 nach oorausge- und Paukenlchlägen und Fanfarengeschmetter m die gangenem Streit der Ehefrau Walldorf mit Halle einmarschierten.
einem Pfahl derart auf den Kopf geschlagen. In die Halle, von der aus dreimal der Führer daß diese bewußtlos zusammenbrach. Danach schlug I zu den Massen gesprochen, sie wachgeruttelt und der Angeklagte zusammen mit dem Zeugen Peter wachgehämmert, um zu schaffen das neue Reich für Haas die Scheiben des Walldorfschen Wohn- uns, seine Jugend.
wagens ein. Wegen dieser Delikte erhielt der Das war der Sinn der Telegramme an den Ge- Anaeklagte einen Strafbefehl über drei Monate bietssührer Reichstagsabgeordne en Kramer und Gefängnis, gegen den er das Rachtsmittel des | an den Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger. Einspruchs verfolgte. Nach eingehender Beweisaufnahme, in der sich die verschiedenen Zeugenaussagen öfters widersprachen, kam das Gericht zu der im Strafbefehl angesetzten Strafe von 3 Monaten Gefängnis. Die Kosten des Verfahrens trägt der Angeklagte. Der Antrag des Amtsanwalts ging auf 4 Monate 1 Woche Gefängnis.


