Wird Oesterreich ablehnen?
Der Reichskanzler spricht in Köln
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was an.
und der Einheit.
wahren suchen, und zwar Gewalt auf irgendeine
auch dann, wenn m i t Art der Kampf gegen
Amtliche Klärung K u n st - und der
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London. 19. Febr. (TU.) Der japanische Ministerpräsident Saito hat dem Berichterstatter des ,Sunday Chronicle" während der Reise von Tokio nach Okitsu, wo er mit dem Prinzen Sai- onji eine Besprechung haben wird, eine Unterredung gewährt. 2m Augenblick, so erklärte Saito, werde sich Japan noch nicht vom Völkerbund zurückziehen. Die Entschei-
dah Japan die Anerkennung des neuen Staates Mandschukuo auf keinen Fall zu- rüclziehen werde.
Ministerium eine schnelle Gesamtuntersuchung in die Wege «geleitet: ob zu ihrer besseren Durchführung die Kunstschule vorübergehend zu schließen ist, unterliegt noch der Prüfung.
Reichsminister Göring empfing den Führer des Rationalsozialistischen Studentenbundes Berlin, H i p p l e r , der erklärte, daß er die Vorgänge an der Staatlichen Kunstschule zwar nicht decken könne, sie aber durch die Erregung verstehe, welche das anstoherregende Verhalten gewisser Lehrkräfte an der Kunstschule hervorgerufen hat. Reich: tagsabgeordneter Hinkel erklärte, die deutsche Künstlerschaft fordere, daß die Kunstschule zunächst geschlossen und in ge- sundem deutschen Sinn wiedereröffnet werde. Dort habe eine Lehrmethode überhand genommen, die in ein unästhetisches und aller Ethik widersprechendes bolschewistisches Gebaren ausgewachsen sei. Auch an der Hochschule für W usi k, wo sich kürzlich ähnliche Vorgänge abgespielt hätten, wie in der Kunstschule, mühten Veränderungen erfolgen. Die ganze deutsche Künstlerschaft fordere insbesondere die E n t f e r n u n g der Professoren Bruno Paul und P o e l z i g von ihren Aemtern.
Japans Angriff auf Zehot im Gange.
Kleine politische Nachrichten.
2m Reichsanzeiger wird eine Verordnung über Zollrnahnahmen veröffentlicht, die Zollerhöhungen vorsieht für Buchweizen, Speiseerbsen, Futterbohnen, Grünfutter, Rot-, Wirsing- und Weihkohl, Salat, rohes Schweine- und Gänsefett, Rindertalg, Tafelkäse, eingedickte Milch, frische Seefische, Sprotten, Karpfen, Schleie, Forellen. Lachse und Hechte und Bienenhonig.
regierung eines gefallen, nämlich der Sah: „Wir wollen nicht lügen und nicht schwindeln." 2ch sage Gottseidank, dah Hitler diesen Grundsatz proklamiert hat. Wenn man sich daran hält, dann wird auch in der Zukunft die Möglichkeit bestehen, den Hah abzubauen. Man sagt letzt, es müsse einGleichklangzwischen Reichsregierung und Länder regierungen hergestellt werden, das heiht die Länder sollen zu Provinzen gemacht werden. So _ist aber die Verfassung nicht zu verstehen. Die Länder haben ihre Regierungen nach ihremWil- len undGewissenselbstzubild en. Wer diesen Gedanken angreift, der greift damit den staatlichen Charakter der Länder selbst an. Das hat Herr von Popen in einer so ausgiebigen Weise getan wie kein anderer. 2ch werde getreu der Verfassung bis zum äußersten die bayerische Selbständigkeit zu
lehnt.
Zunächst noch kein Austritt aus dem Völkerbund.
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Berlin, 18. Febr. (WTB.) Der Preußische Pressedienst teilt mit: Zur der Vorgänge an der Staatlichen schule in D e r l i n - S ch ö n e b e r g Klagen über gewisse Zustände an der Schule, die zu dem Vorgehen eines Teiles der
Schülerschaft Anlaß gegeben haben, hat der Reichskommissar für das preußische Kultus-
ÄtiTm
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L ie Vorgänge an der Staatlichen Kunstschule Seriiit
Rcichskommi sar R st ordnet Untersuchung an.
uns ausgenommen wird. 2ch bin darauf gefaßt, und es ifr zu hoffen, dah auch das bayerische Volk darauf gefaßt sein wird. Wenn man daran denkt, mit Gewalt eine Art Dechts- regierung durchzuführen, und man einer Partei dann die ganze Gewalt in die Hände spielen will und sich von dem Gedanken tragen läht, einen Reichsverweser zum deutschen König unter Einschluß von Bayern zu machen, so ist das für uns ein Ding der Unmöglichkeit. Auf allen Falle werden wir keinen preußischen Prinzen als deutschen König bekommen. Was wir Bayern in dieser Angelegenheit zu tun gedenken, ist ganz allein unsere Sache und geht niemand et-
dung werde erst später angekündigt, wenn der Bericht des 19er Ausschusses endgültig vom Völkerbund angenommen sei und die japanische Regierung die Frage sorgfältig studiert habe. 2m weiteren Verlauf der Unterredung sagte Saito.
Ein weißer Rabe in Frankreich.
Paris. 19. Febr. (WTB.) 2n der Zeitung „Petite Gironde" schreibt de Dibrah. man halte Deutschland in zu engen Grenzen und bereite seinem natürlichen Expansionsdrang nach Osten und Südosten Hindernisse. Frankreich müsse die 2nitiative für eine Reugliederung der Weltkarte ergreifen, die Deutschland ein feiner industriellen Stärke und technischen Kultur würdiges Expansionsfeld verschaffe. De V i b r a h regt an, im Einvernehmen mit England und 2talien die Kolonialmandate neu z u verteilen und auch mit Deutschland, England und 2talien über gewisse Erleichterungen für Deutschland auf dem Balkan zu verhandelr
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Erleichterungen für den Krafisahrzeugverkehr.
Berlin, 19. Febr. (WTB.) Den Abschluß der 30. Hauptversammlung des ADAC, bildete eine öffentliche Kundgebung im Herrenhause, bei der Reichsverkchrsminister Freiherr von Elz zu Rübenach in einer Ansprache u. a. ausführte: 2ch hohe bestimmt und glaube es sagen zu können, daß wir zum 1. April eine gewisse Ermäßigung der Kraftfahrzeugsteuer erreichen werden. 2n polizeilicher Beziehung habe ich versucht, dem wesentlichen De- schwerdepunkt der Kraftfahrer Rechnung zu tragen und eine Reihe polizeilicher Vorschriften erleichtert. Die Reichsregierung hat schon im Rahmen des ersten Arbeitsbeschaffungsprogramms 10 0 WillionenWark s ü r die Straßenunterhaltung und den Straßenausbau zur Verfügung gestellt, und die Reichsregierung ist gewillt, in dieser Richtung weiter zu schreiten.
Mm fhr?n bcuti. Prozesse« bt- ’ den Krediten ln?9enoffen' dank ziemlich hoch
Wratsvorsihende ™eiNu& gut,un- E zur Klebung ■ Das in der Oef- drtvonden.Avbl. Kun. Die Beran- Darmstädter Doh- ^Utektenkreisen stehende Schuld die- Aark bei der Boll«, hastenden Senossen -Kreditlage bestehe ' chkeiten von 18000 Fundes". 3m Zu- ahrseier der Stadt e getreten, au« die« kunstler-Kolonie an lonie zu errichten, Wie. damala fei ir Wohnungsbau' t Darmitadt dann leie und andere aplaner ve'rffindert rbene Gelände un- bet auch die Verlast in hohe von ren. Alle drei Se- oorden in der ehr« ft zu unterstützen, rum drei (Benoffen- beantwortet 91 o b I eften nicht gemein- fei der li'rörietung gegebenen Kredite nzwechsel der brache. Ende 1930 drei Genofsenschas- irt in Wechselschul« jetlagten 91ohl, len die Umwand- ^Verringerung. Da lerung, die Wechsel Bilanz „ein schönen Akten des Un- die Stenotypistin, gehört werden.
die Wechsel zum oorden seien, wa- Abschließend mir- on;- und Kredit- - Dollsbank zum hsen.
6rid)<mi lüglicy, autzei Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte (Biefiener Familienblatter Heimat m Dild Die Scholle
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Dr. Frredr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton l)r H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den Anzeigenteil i. D.Th.Kümmel sämtlich in Gießen.
Darmstadt, 19. Febr. (Lpd.) Auf dem aus 1 allen Teilen des Hessenlandes stark besuchten Landesparte.tag der hesi.schen Deutschen Dolks- partei referierte Landtagsabgeordneter Dr. R i e- poth über die Lage in Hessen. Riemals habe der Hessische Landtag eine solche Untätigkeit entwickelt, wie seit dem Rovember 1931. Trotzdem die Rationalsozialisten mit 32 Mandaten jetzt die größte Partei des Landtags seien, wäre das Hauptziel der Reuwahlen, der Sturz der Regierung, nicht erreicht worden. Cs ergäbe sich die eigenartige Lage, daß Leute, die zweimal ein Mißtrauensvotum des Volkes erhielten, weiter an der Macht wären und ungehindert der Landtagsbeschlüsse täten, was sie wollten. Der Vorschlag der DVP., die Verfassung dahin abzuändern, dah die Regierungs- gcwalt auf eine autoritäre Richtparteiregierung übergehen sollt«, wenn innerhalb einer bestimmten Frist der Landtag eine Regierung nicht bilden könne, warte seit Sommer 1932 auf seine Behandlung. Der Etat, mit dem sich der Landtag z. Z. beschäftige, werde auch wieder durch Rotverordnung der Regierung in Kraft gesetzt werden. 2m Landtag beschränkten sich die Parteien auf Aktionsanträge, eine unhaltbare Situation, deren Ende noch nicht abzufchen sei.
Oer Parteiführer Oingeldey
sprach dann über das Thema „Klarer Kurs in verworrener Zeit". Die Volkspartei stellte sich hinterPapen, weil durch ihn zum erstenmal der Gedanke der Autorität vertreten war und der Kampf gegen wirtschaftliche und politische 2rrlehre geführt wurde. Um einen Bruch der Verfassung zu vermeiden, habe Hindenburg jetzt einen letzten Appell an dasVolk gerichtet, eineMehrheit für einenationale Regierung zu schaffen. Der Volkspartei werde es nicht leicht gemacht, sich vorbehaltlos hinter die große nationale Front zu stellen. Wer sich den klaren Kopf nicht durch Rauchschwaden von Fackelzügen verdunkeln lasse und die tatsächlichen Ziffern der Machtverteilung in Deutschland kenne, wisse, daß der Kampf um die nationale Mehrheit schwer sei und mit Sicher-
Köln, 19. Febr. (WTB.) Als Abschluß eines Treffens der rhc.n.schen Rational'ozialisten fand am Sonntagabend in der Kölner M e s s e - Halle eine Massenversammlung statt, in der Reichskanz er Adolf Hitler sprach. Mit stur- m.sch.n Be.fallskundgebungen nahmen es cue Ber- sammlungsbe'ucher auf. als unter Vorantrttt einer uniformierten Polizeikapelle mehr er« Hundertschaften der Kölner Schutzpolizei mit einer groß en Hakenkreuzfahne einmarschierten, wobei die Polr- zeiossiziere und die Schutzleute die Arme zum Hitler-Gruß erhoben. Den Polizisten folgte eine Abteilung der städtischen Straßen- bahnet in Uniform. Rachdem die Fahnen und Standarten der SA., der SS., der Ortsgruppen und der Hitlerjungen durch Deputationen her» eingeführt worden waren, ersch.en, mit stur- misch-m 2ubel begrüßt, der Parteiführer Reichs- kanzler Adolf Hitler. Von kleinen Knaben und Mädchen wurden ihm Blumensträuße überreicht.
Oer Reichskanzler
führte dann u. a. aus: Der 30. Januar 1933 wird in her Geschichte fortleben als der Tag einer unerhört großen Umwälzung, größer als der Umwälzung vom Rovember 1918. Damals trat un Grunde genommen nur eine Parte.welt nach außen, die innerlich Deutschland schon vorher beherrscht hat. Das Ergebnis dieser 14jäyngen Herrschaft ist ein Z. sammenbruch, wie ihn Deutsch- land schlimmer noch nicht erlebt hat. Wir übernehmen von dieser Herrschaft ein schlimmeres Erbe, als sie es 1918 übernahmen. Sie <agen, unsere Bewegung sei eine Folge der wirtschast- lich n 2lot. 2ch antworte: Das ist die Rot, die 2hr über Deutschland gebracht habt!
Der Reichskanzler verlas hierauf aus dem Aufruf der Zentrumsverbände einzelne Sähe, wenn das Zentrum uns vorwirft, wir hätten die Ordnung gestört, fo will es damit offenbar den Anschein erwecken, als hätten in den letzten 14 Iahreu Ruhe, Sicherheit, Friede, Zucht und Disziplin geherrscht, und erst seit drei Wochen seien sie ins Wanken geraten.
Wenn ich jetzt an das Volk appelliere, so wird das in dem Flugblatt als ungesetzlicher Vorgang bezeichnet, weil ich nach der Mehrheit strebe. Gewiß strebe ich nach der Mehrheit. Das muß ich ja tun, wenn ich der Weimarer Verfassung gerecht werden will. Diese Verfassung habe ich ja nicht gemacht. Wenn die Urheber dieser Verfassung jetzt plötzlich die Mehrheit als etwas Unpassendes ansehen wollen — nun, ich bin auch bereit, mit einer Minderheit zu regieren. In dem Ausruf wird weiter ausge- führt, man müsse die Treue gegenüber dem Schwur auf die Verfassung aufrechterhalten. Jawohl, das Wort höre ich gern. Ich war Soldat und habe einen Schwur geleistet. Diesen Schwur habe ich gehalten, und ich habe ihn nie vergessen und begreife nicht, wie leicht die anderen diesen Schwur von damals preisgeben konnten. Diese Leute wollen beute von Schwur und Cid reden? Wer sich auf den Boden des 9. November steltt, der hat überhaupt kein Recht, von Eid und Verfassung zu reden, (stürmischer Beifall.) Vom Christentum wird viel in dem Aufruf gesprochen. Wir wollen durch die ~ a t den christlichen Gedanken im Staat durchführen, während das Zentrum 14 Jahre lang im Bunde mit Atheisten und Gottesleugnern regiert hat.
wenn in dem Aufruf weiter an uns die Aufforderung gerichtet wird, wir sollten auch die Freiheit des Gegners achten, fo frage ich, ob man unsere Freiheit geachtet hat. wir sind in schlimmster Weise verfolgt worden, als wir mit einer Hand voll Männer unsere nationale Bewegung ins Leben riefen. Cs muh doch als ein Zeichen der Vorsehung betrachtet werden, wenn es uns möglich war, aus die.er Hand voll Männer die größte Bewegung Deutschlands zu machen.
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Provinz 2ehol, hat der japanische Angriff auf die Provinz in der Rächt zum Sonntag begonnen. Die 2 a p a n e r stürmten wiederholt die chinesischen Stellungen, wurden aber zurückgeschlagen. Die Kämpfe sind im Gange. Die Regierung der Provinz 2ehol hatte vorher das japanische Ultimatum, die Stadt Tailu freiwillig zu räumen, abgc*
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Man verlangt die Vorlegung unseres Programms. Ich will nicht meine Arbeit mit der Lüge beginnen, daß wir vielleicht mit einer Notverordnung gleich nach der Wahl das Deutsche Reich retten und alles in Ordnung bringen. In den vierzehn Jahren ist Deutschland so zerstört worden, daß e9 jahrelanger 21 r b ei t bedarf, um das wieder gutzumachen, was die anderen in vierzehn Jahren zertrümmert haben. Wenn ihnen vierzehn Jahre bewilligt wurden, dann muß ich für mich vier Jahre verlangen. Dann werde ich mein Werk dem Urteil des Volkes überlasten Dieses neue Reich wollen wir aufbauen nicht durch solche Methoden, bei denen die Grenzen zwischen Privateigentum und Staatseigentum verwischt werden. Wir wollen schaffen das große Deutschland eines sozialen und gerechten Ausgleichs unter Ueberwindung von ötan» besoorurteilen und Klastendünkel, unter Beseitigung von Jnterestentengruppen, die nur sich l^eP unö nicht die Nation. So wird kommen dieses Reich Der Einigkeit und der Größe und der Kraft und der Herrlichkeit. (Langanhaltender Beifall und Heil- Rufe.)
Bayern und Reich.
bineWahlrcdcdesMinisterpräsidcntenHcld
Amberg (Oberpfalz), 19. Febr. (ERB.7 Der bayerische Ministerpräsident Dr. Held hielt in einer Versammlung der Bayerischen Volkspartei eine zweistündige Rede, in der er erklärte: Mir hat in der Proklamation der Reichs-
Jn Doberan (Mecklenburg), Chemnitz, Erfurt Wuppertal, Frankfurt a. M. und Osthofen bet Worms kam es während des Wochenendes zu schweren politischen Zusammen st ößen zwischen Nationalsozialisten, Reichsbannerangehörigen und Kommunisten, wobei es fünf Tote und mehrere Schwerverletzte gab.
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Wie Minister Leus chner mittetft, wird er am 1. April d. 2. nicht nach Genf übersiedeln, vielmehr in den Bundesvorstand der Freien Gewerkschaften eintreten, der seinen Sih in Berlin hat. Seine Tättgkeit im Internationalen Arbeitsamt wird ihn nur zu Konferenzen nach Genf führen.
Der Oberpräsident der Provinz Hessen-Rassau hat die in Frankfurt a. M. erscheinende sozial- demokratische .Volksstimme" bis emschlieh-
Jm Reichsanzeiger wird eine Verordnung veröffentlicht, durch dis die Zölle für Holz neu geregelt werden. Hervorzuheben ist insbesondere die Erhöhung des Zolles für hartes Rundholz auf 36 Pf. und für stärkeres Nadel rundholz auf 40 Pf. je Doppelzentner. Dementsprechend sind die Zölle für Schnittholz aus hartem Holz auf 3 Mk. und für solches aus Nadelholz auf 2,50 Mk. je Doppelzentner festgesetzt. Die Zölle für Holzwaren sind entsprechend gestaltet worden. Die durch diese Maßnahme zu erwartende Verbesserung des Absatzes für deutsches Holz wird auch zu einer günstigen Beeinflussung der Preise führen, die zur Zeit nur etwa auf der Hälfte der Friedenspreise liegen.
General-Anzeiger für Oberhessen
t)rrd vnd Verlag: vrLhl'sche Universttäls-Vuch- und Stetnöruderel R. Lange in Stehen. Zchristlettung und Geschäftsstelle: Zchnfttrahe 7.
Nr 43 Erstes Blatt 183. Jahrgang Montag, 29. Februar M3
GietzenerAnzeiger
Außenpolitischer Kurswechsel in Wien-
Wien, 19. Febr. (TU.) 2n Klagenfurt- (Kärnten) hielt der österreichische Vizekanzler Winkler auf einem Vertretertag des österreichischen Landbundes vor 400 Mitgliedern eine Rede, in der er sagte, durch die Hirtenberger Affäre sei Oesterreich ineine schwere Krise gekommen. 2n dem Ultimatum würden Forderungen aufgestellt, die mit der Unabhängigkeit eines Staates unvereinbar sind und in Widerspruch zu seiner Wurde stehen. Der Lausanner Pakt werde von der Erfüllung dieser Forderungen abhängig gemacht. Gr gab dann seiner Meinung Ausdruck, daß da- Ulti- matum abzulehnen sei.
2m Zusammenhang mit dem Leitartikel der christlich-sozialen „Reichspost" vom Sonntag wird die Rede des Vizekanzlers als eine Absage an die Kleine Entente angesehen. Auch dachristlich-soziale „M o n t a g s b l a t t" unterstreicht, daß eine Erfüllung der schroffen Forderungen der französischen Rote nichts andercs
. bedeuten würde, als dah sich Oesterreich jener
Landesvarieüag
der Deutschen Votksparter m Hessen.
V ll freundlicher Akt auf gefaßt werden. Oesterreich
heit verloren gehe, wenn nicht alle natio- werde seine Neutralität nur verletzen, wemi eS nalenKräfte in Die nationale Sront dazu gezwungen wurde. 2n diesem Falle v^rde eingespannt würden. Eine nationale Kon- Oesterreich aber nicht nergeffen, ba& l m Deut, zentration habe nur Sinn, wenn alle Kräfte zum chen Reich 6 0 Milli o n e n 2t ■u der Kambs aeaen die Gegner und nicht leben, die mit Oesterreich m den fahren 1914 gegen die Freunde benutzt würden. Er bis 1918 die schwersten Blcktopser gebracht haben wolle nicht prüfen, wicviele von denen, die heute und an die Oesterreich eine mehrhundertiahrlge durch die Straßen der Städte ziehen, nvch vor gemeinsame Geschichte binde.
wenigen 2ahren im Lager der Revolution standen, und wenn sie enttäuscht werden, morgen wieder in diesem Lager stehen. Bestand und Aussicht habe ein Kampf gegen die Macht der Revolution nur, wenn er getragen werde von Menschen, die nicht
aus Rutzlichkcitserwägungen in ein politisches La- Schanghai, 19. Febr. (TU.) Rach einer ger hineinflüchteten. Wer zur nationalen Front Meldung aus Tsch ende, der Hauptstadt der gehört, darüber entscheide kein Parteiführer, dar- | Provinz 2 e hol, J)at der j a p a ni s ch e 21 n - über entscheide einzig und allein die Ges Innung derer, die sich zu ihr bekennen.
Um eine schwarz-braune Koalition als Folge dieses Wahlkampfes zu vermeiden, gelte es, das bürgerliche nationale Element um Volkspartei und Christlich-Sozialen Volksdienst so stark als möglich zu machen. Unter dem Deckmantel eines Kampfes gegen den Bolschewismus dürfen nicht dumpfe reaktionäre Kräfte zum Schaden des deutschen Volkstums und der geistigen Freiheit ihr Werk treiben. Was während der letzten Tage in Ersetzung alter Parteibuchbeamter erfolgt sei, verdiene Beachtung, damit nicht Parteibuchbeamte der einen Partei durch solche der andern Seite ersetzt würden. Die Regierung Hitler steht vor erheblichen staatlichen und wirtschaftlichen Aufgaben. Gewiß braucht sie Zeit, um sie zu lösen, aber das Dolk_ würde gern vor der Wahl wenigstens etwas über öie allgemeinen Grundlinien hören, die bei der Lösung dieser Aufgaben eingehalten werden sollen, insbesondere auf wirtschaftspolitischem Gebiete, das mit der Währungspolitik eng zusammenhängt und in sozialer Hinsicht. Der Kampf wird schwer sein, denn noch immer beherrscht die Leidenschaft unser Volk. 2ede Rächt fordert Tote im Bruderkampf, und Haß wird gesät. Wir stellen dem gegenüber den Gedanken der vaterländischen Volksgemeinschaft
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