Ausgabe 
19.12.1933 Drittes Blatt
 
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Pensionierung als nationale Tat!

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Obecheffen

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und Gewerbeschule Mainz;

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destheater Darmstadt;

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lerschule Friedberg;

Technische Lehrerin Herrmann an der Vik- toriaschule Darmstadt;

Hausmeister B i e r b a u m an der Oberreal­schule Mainz;

Studienrat M i t t e r b a u e r an der Kunst-

Studienrat Hirsch an der Liebigs-Oberreal- schule Darmstadt, unter Verleihung der Amts­bezeichnungOberstudienrat";

Oberreallehrerin Nick an der Viktoriaschule Darmstadt;

Oberrallehrerin Krüger an der Viktoria­schule Darmstadt;

Oberreallehrerin Grauer an der Eleonoren-

Bibliotheksobersekretärin Wagner an der Landesbibliothek in Darmstadt;

Kammermusiker Brückmann am Hessischen

Landestheater Darmstadt;

Kammermusiker E y m a n n am Hessischen Lan­destheater Darmstadt;

Darmstadt;

147. Technische Lehrerin Wilhelmine Graf Darmstadt;

148. Technische Lehrerin Margarete Sanio

101. Oberin Meis an der Studienanstalt in Mainz;

122. Studienrat Eckel an dem Realgymnasium in

145. Technische Lehrerin Else Frank in Offenbach;

146. Technische Lehrerin Anna Kriegbaum

schule Worms;

114. Oberstudiendirektor Como an der Aufbau­schule Bensheim;

115. Oberreallehrerin Heumann am Lyzeum Bensheim;

116. Studienrat Kaus an dem Adam-Karillon- Gymnasium Mainz, unter Verleihung der AmtsbezeichnungOberstudienrat";

117. Studienrat Horst an der Weidig-Werner- Oberrealschule in Butzbach;

118. Oberstudiendirektor Heyder am Adam-Kar- rillon-Gymnasium in Mainz;

119. Studienrat Richter an der Ludwigs-Ober­realschule Darmstadt;

120. Oberstudienrat Lampas an der Augustiner­schule Friedberg;

121. Studienrat Hahn am Realgymnasium Mainz, unter Verleihung der AmtsbezeichnungOber­studienrat";

122. Oberreallehrerin Wetter an der Studien­anstalt und Frauenschule Mainz;

123. Oberreallehrerin Birnbaum an der Schil-

107. Studienrat Wassem an der Liebigs-Ober- realschule Darmstadt, unter Verleihung der AmtsbezeichnungOberstudienrat";

108. Studienrat Wentzel an dem Ludwig-Georgs- Gymnasium Darmstadt, "Unter Verleihung der AmtsbezeichnungOberstudienrat";

109. Oberstudiendirektor Kraemer an dem Gym­nasium Bensheim;

Darmstadt;

Oberreallehrer W a g n er an der Studienan­stalt Gießen;

Studienrat H o h e n st e i n an dem Ludwig. Georgs-Gymnasium Darmstadt unter der Ver- leihung der AmtsbezeichnungOberstudienrat"; Oberstudienrat Dr. Glaser an dem Ludwig- Georgs-Gymnasium Darmstadt;

Studienrat Schönberger an dem Real­gymnasium Darmstadt, unter Verleihung der AmtsbezeichnungOberstudienrat";

Kammermusiker Klinge am Hessischen Lan­destheater Darmstadt;

131. Kammermusiker M e ch l e r am Hessischen Lan-

132. Oberrechnunasrat Kratz bei der Ministerial- abteilung für Bilüungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum, Darmstadt;

133. Lehrerin Lina Berg st räßer in Darmstadt;

134. Lehrer Fr. Häuser in Selters;

135. Lehrer Heinrich Lenz in Kriegsheim;

136. Lehrer Hermann'W ei n h e i m e r in Mainz;

137. Rektor Friedrich Schmidt in Zwingenberg;

138. Rektor Joh. Diehl in Weiskirchen;

139. Lehrer Konrad Jung in Ober-Mockstadt;

140. Lehrer Wilhelm Frankenberger in Gins-

sparkasseMathildenstift" Friedberg gegründet wurde. Die Gründung der Sparkasse er­folgte zum Andenken an die Vermählung des Groß- hcrzogs Ludwig III. mit der Prinzessin Mathilde von Bayern, welche am 26. Dezember 1833 statt­fand; von der Fürstin wurde der Sparkasse der NameMathildenstift" verliehen. Aus kleinen An­fängen hat sich die Sparkasse im Laufe der hundert Jahre zu einem für den Friedberger Bezirk äußerst wichtigen und segensreichen Geldinstitut entwickelt. Seit ihrer Gründung wurden aus den jährlichen Ueberschüssen 621 295 Mark an Unterstützungen für wohltätige und gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet. Der Jubeltag soll am 27. Dezember 1933 durch eine kleine Feier würdig begangen werden.

Werksgememschast verhindert Arbeiterenilaffungen.

WSN. Wölfersheim, 18. Dez. Die bei Ein­bruch des Frostes unmöglich gewordenen läge- bau-Arbeiten hätten zwangsläufig zur Ent­lassung von ca. 70 Arbeitern gefüyrt. Durch Umstel­lung der Arbeitsschichten und andere technische Maß­nahmen hat es die Werkslsitung der H e f r a g er- möglicht, daß die fraglichen Arbeiter restlos in dem Schwelkraftwerk untergebracht worden sind. Natür­lich mußte auch eine gewisse Arbeitskürzung erfol­gen. Werksgemeinschaft und Volksgemeinschaft er­hielten hier sichtbaren Ausdruck.

Schulungstagung in Schotten.

# Schotten, 17. Dez. In dem heutigen Schu­lungskurs der NSDAP, für den gesamten Kreis referierte zunächst Pg. Ortsgruppenleiter Klein (Gedern) über die Innen- und Außen­politik der Reichsregierung. Als sehr er­freulich bezeichnete er die Tatsache, daß das gesamte Ausland langsam beginne, unsere Bewegung zu ver­stehen und deshalb von der Greuelpropaganda mar­xistischer Hetzer abzurücken. Gauschulungsredner, Pg. Dr. Schmidt (Darmstadt) ergänzte die Ausfüh­rungen über die Außenpolitik, sprach über die Reise Paül-Boncours zu den Hauptstädten der Kleinen Entente und über Spanien, von dem er sagte, es könne den Weg nach oben erst dann finden, wenn sich der nationalsozialistische Gedanke von Blut und Boden auch im spanischen Volke durchsetze. In die­sem Zufammenhang wies der Redner an Hand der deutschen Geschichte der letzten 14 Jahre nach, daß

heim (Mainz);

Lehrer Fr. Dietz in Hillesheim;

Lehrer Friedrich Schmitt in Lindenfels;

Lehrerin Elisabeth Au e r in Offenbach a. M.

Technische Lehrerin Berta H o tz in Offenbach

Unter besonderer Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns traten weiter fol­gende Beamten in den Ruhestand:

Pfarrer v.^ritsch-Hupperisburg 75 Zahre alt.

(D Ruppertsburg, 18. Dez. Unser allver- ehrter Ortsgeistlicher Pfarrer D. Fritsch, der seit dem Jahre 1896 hier in großem Seyen wirkt und im kommenden Jahre auf eine 50jährige Tätig­keit als Geistlicher wird zurückblicken dürfen, konnte am gestrigen 3. Adventssonntag in voller körper­licher und geistiger Frische die Feier seines 7 5. Geburtstages begehen. Zu der Feier, die im engsten Familienkreise vor sich ging, hatte sich am Nachmittag eine Abordnung der Dekanatsgeistlich­keit, bestehend aus Dekan Widmann (Schotten) und Dekanstellvertreter Pfarrer Römer (Schotten), eingefunden, um dem Altersjubilar die Glückwünsche der Amtsbrüder und des Dekanatsausschusses zu überbringen. Pfarrer D. Fritsch, der Senior der Geistlichen des Dekanats Schotten und der Zweitälteste der im Dienst befindlichen Pfarrer der Landeskirche, dankte mit bewegten Worten für die ihm zuteil gewordene Ehrung. Der Posaunenchor und der Gesangverein brachten ihm ein Ständchen. Möge es ihm beschicken sein, in gleicher Frische im Jahre 1934 sein 50jähriges Amtsjubiläum zu feiern 1

Heimaisefchichtliche Arbeitsgemeinschaften.

WSN. F r i e b b e r g, 18. Dez. In einer Erzieher­versammlung wurde dieser Tage für den Kreis Friedberg eine Arbeitgemeinschaft Heimatgeschichte" imNS.-Lehrerbund gegründet, die sich in die vier Bezirke Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach und Vilbel mit je sieben Arbeitsgemeinschaften gliedert. Innerhalb dieses organisatorisch festen Rahmens soll auf dem Ge­biet der Volks- und Heimatkunde auch für die brei­tere Öffentlichkeit fruchtbare Arbeit geleistet wer­den. Nach sorgfältiger Prüfung sollen die For­schungsergebnisse in Schulen usw. vorgetragen, sowie in Tageszeitungen und Geschichtsblättern ver- öffentlich! werden. Leiter der neugegründeten Ar­beitsgemeinschaft ist Professor Blecher- Friedberg.

100 Jahre Bezirkssparkaffe Mathildenstift" Friedberg.

WSN. Friedberg, 18. Dez. Am 26. Dezember 1933 werden es 100 Jahre, daß die Bezirks-

Offenbach a. M.;

149. Technische Lehrerin Katharine Volk in Klein- Steinheim;

150. Technische Lehrerin Barbara Windecker in Mainz.

Der Abschied der vorgenannten Beamten ist mit einer würoigcn Feier zu umrahmen (s. Derf. v. 8. Mai 1933 K. M. IV. 20 849).

Darmstadt, den 5. Dezember 1933.

hessisches Staatsministerium

ANnifterialabteilung für Vildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum.

Rtngshausen.

ErsatzbeschaffungbringtArbeit und Gteuernachlaß.

Aufruf des Gauwirtschaftsberaters!

Nach Abschnitt II des Gesetzes zur Verminderung der Arbeitslosigkeit vom l.Juni 1933 können Auf­wendungen für Ersatzbeschaffungen in Maschinen, Apparaten, Geräten und dergl. für gewerbliche und landwirtschaftliche Unternehmungen bei Er­mittlung des Gewinnes für die Einkommen-, Kör- perfchafts- und Gewerbesteuer in Abzug gebracht werden. Voraussetzung ist, daß es sich um ein in­ländisches Erzeugnis handelt, und daß der neue Gegenstand einen bisher dem Betriebe dienenden gleichartigen ersetzt.

In diesem Falle können die Anschaffungskosten von dem zu versteuernden Einkommen in Abzug gebracht werden. Beispiel:

Zu versteuerndes Einkommen 20 000 Mk.

Auswendungen durch Ersatz­

beschaffungen 5 000 Mk.

bleiben zu versteuern lediglich 15 000 Mk.

Diese Steuervergünstigung genießen alle Gewerbe­treibenden, Handwerker, Industrielle, Aerzte, An­wälte und sonstige Angehörige eines freien Berufs, Landwirte, Forstwirte und Gärtner, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sie buchführende Steuerpflich­tige sind ober nicht. Gewerbetreibende, Handwerker, Industrielle usw. in diesem Sinne sind nicht nur Einzelpersonen, sondern selbstverständlich auch Ge­sellschaften.

Ich weise besonders darauf hin, daß die Kosten für Ersatzbeschaffung bereits in der Steuererklärung für das Jahr 1933 abgesetzt werden können, wenn die Anschaffung noch bis zum 31. De­zember d. I. erfolgt. Die auf diese Weise er­sparten Steuerbeträge stehen also bereits im kom­menden Jahr als zusätzliche Betriebsmittel zur Ver­fügung. Wird dagegen die Ersatzbeschaffung erst nach dem 31. Dezember d.J. vorgenommen, dann wirkt sich die Steuerersparnis erst im Jahre 1935 aus.

Alle Finanzämter geben bereitwilligst Auskunft über Einzelheiten des Gesetzes und seine Ausfüh­rungsbestimmungen.

Im Kamps gegen die Arbeitslosigkeit weise ich hiermit erneut auf das Gesetz hin; denn jede Ersatzbeschaffung bedeutet Arbeit und Brot für erwerbslose Volksgenossen!

Heil Hitler!

gez.: E ck a r d t, Gauwirtschaftsberater des Gaues Hessen-Nassau.

es nicht genügt, ein Volk auf den rechten Weg zu führen, wenn ein hoher Prozentsatz rechtsstehender Parlamentarier an der Spitze einer Nation stehe. Nach einem kurzen Streiflicht auf Oesterreich und die Bedeutung des deutschen Konkordates mit der Römischen Kirche sprach der Redner ausführlich über bas große Gefahrenmoment, das uns in wirt­schaftlicher Hinsicht von ber gelben Rasse, besonbers Japan brohe. Wenn der Japaner in ber Lage sei, ein Herrenhemd für 50 Pfennig und ein Fahrrad für 12 Mark auf dem europäischen Markt anzubie- ten, so nur deshalb, weil der japanische Arbeiter und der chinesische Kuli so geringe Lebensbedürfnisse hätten, daß wir das gar nicht begreifen könnten. Weiterhin erläuterte ber Redner ausführlich, daß eine Herabsetzung der Verkaufspreise notwendig auch

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