für wissenschaftliche Spezialapparate und bald zählten zahlreiche Universitäten der Welt zu seinem Kundenkreis. Im Seltersweg wurde ein gutgehendes Ladengeschäft eröffnet. Bei Ausbruch des Krie- Ses kam der Inhaber der Firma mit dem 116ern i das Feld und kehrte, allerdings schwer verwundet und krank, zurück. Dadurch war Herr S ch u n ck in seiner geschäftlichen Entfaltung für die Zukunft stark behindert. Das Ladengeschäft wurde nach der Bahnhofstraße verlegt, die Fabrik mußte aufge- geben werden, die Installation konnte auch nicht mehr ausgenommen werden. Das Geschäft in der Bahnhofstraße, das sich einen treuen Kundenkreis erhalten hat, führt der Jubilar in gewohnter Weife fort.
** Bund der Freundinnen junger Mädchen. Man berichtet uns: Am Sonntag fand im Gemeindesaal der Krippe die Oberhessische Mitgliederversammlung des Bundes der Freundinnen junger Mädchen statt. Trotz des ungünstigen Zusammentreffens mit anderen Veranstaltungen war die Versammlung gut besucht. Die Nationalschriftführerin, Frau Dr. B l an k - Heidelberg, wußte interessant und packend zu sprechen: wie der Verband im neuen Reich eingegliedert ist in das Frauenwerk der evangelischen Kirche, wie aber seine Arbeit und Pflichten dieselben bleiben wie
früher: Schutz der weiblichen Jugend in Heimat und Fremde.
** Herb st-Pferdemarkt Gießen 1933. Vom städtischen land- und forstwirtschaftlichen Ver- waltungsausscbuß unter der Mitwirkung des Hessischen Landespferdezuchtvereins Darmstadt, der Hessischen Bauernkammer und des Tierzuchtamtes Gießen wird am Mittwoch, 27. September, 8,30 Uhr, auf den städtischen Marktanlagen an der Rod- heimer Sttaße der Herbst-Pferde- untP -Fohlenmarkt veranstaltet, mit dem auch in diesem Jahre wieder eine Prämiierung verbunden sein wird. Die Hessische Bauernkammer, der Hessische Landes- Pferdezuchtverein und das Tierzuchtamt Gießen haben wieder Geldbeträge als Preise für die Prämiierung gestiftet. Für die Zeit von 11—13 Uhr ist ein Konzert vorgesehen. Nach Beendigung des Pferdemarktes (etwa gegen 12 Uhr) veranstaltet der Verkehrsverein Gießen auf den Wiesen hinter dem Schlachthof reitsportliche Darbietungen, Jagdspringen usw., ausgeführt von der Reichswehr und den Reitervereinen des Oberhessischen Provinzialverbandes.
** Sonntagsrückfahrkart en z u den Messen na ch Köln. Zu der in den Tagen vom 16. bis 24. September in Köln stattfindenden Westdeutschen Gastwirtsmesse, zu der Herbstmesse für
Haus- und Küchenbedarf (17. bis 19. September) und zu der für die Zeit vom 23. September bis 1. Oktober vorgesehenen Rheinischen Gartenbauausstellung werden von allen Bahnhöfen im Umkreis von 150 Kilometern um Köln und von den Bahnhöfen Gießen, Wetzlar und den Frankfurter Bahnhöfen Sonntagsrückfahrkarten nach Köln ausgegeben. Die Sonntagsrückfahrkarten haben im Einzelnen folgende Geltungsdauer: vom 16 bis 19. September. Hinfahrt: vom 16. September 0 Uhr bis 19. September 24 Uhr. Rückfahrt: vom 16. September 12 Uhr bis 19. September 24 Uhr (Antritt der Rückfahrt); am Gastwirtetag (21. September) mit eintägiger Geltungsdauer von 0 bis 24 Uhr (Antritt der Rückfahrt); am 23. und 24. September sowie am 30. September und 1. Oktober (Samstags ! und Sonntags) Hinfahrt: jeweils vom Samstag 0 Uhr bis zum folgenden Tag (Sonntag) 24 Uhr (Ende der Hinfahrt), Rückfahrt: jeweils vom Samstag 12 Uhr bis zum Montag 12 Uhr (Antritt der Rückfahrt). Am 18. September (Montag) nach 12 Uhr, am 19. September und am Gastwirtetag (21. September) sollen die Sonntagsrückfahrkarten nur dann zur Rückfahrt als gültig anerkannt werden, wenn sie auf der Rückseite von der Messe- und Ausstellungs-Ges. m. b. H. in Köln im Ausstellungsgebäude abgestempelt werden.
Bürgermeister Haug (Darmstadt) spricht.
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Einbringung der Wimpel der Frauenschasten in die Volkshalle.
Die oberhessische Sängertagung in Gießen
wenn sie gäbe zu, deutscher Männer
in dem Titel „Mutter",
es sei. Der Mutter falle die große Auf- Gestalterin der Werte im Kind, Hüterin Art zu sein; sie habe es in der Hand, und Frauen zu bilden, wie sie das Vater-
Kreislreffen der AationalsozialiMchen Frauenschast.
Festgoiiesdienst und Kundgebung. — 7000 Krauen und Mädchen in der Volkshalle
Das Interesse der Volksgemeinschaft erfordere entschiedenes Auftreten gegen diese Eigenbrödelei.
Alle Sänger mühten sich zur Förderung der großen gemeinsamen Sache ein- und unter- ordnen und den Führergedanken als mah- geblich anerkennen.
Erfreulicherweise habe sich in den Vereinen ein harmonisches Zusammenarbeiten entwickelt, auch die Opferbereitschaft werde überall rege bekundet, ebenso sei die tätige Mitarbeit innerhalb der Vereine recht eifrig. Als nächste Hauptaufgabe sei die Neugliederung der Gaue und die Zuteilung der Vereine zu den neuen Gauen vorzunehmen. Dabei dürfe es nicht mehr vorkommen, daß in einem Orte sogar mehrere Gau vertreten seien. In diesem Zusammenhang rühmte der Redner die bisherige, jahrelange verdienstvolle Tätigkeit des Lahntal-Sänaerbundes unter seinem Führer, Berufsschullehrer Gengnagel - Grünberg. Wenn jetzt infolge der Neugliederung der Gaue die Tätigkeit des Lahntal-Sängerbundes aufhören dürfte, so solle doch fein vorbildliches Wirken nicht vergessen werden und beispielgebend für die weitere Arbeit sein. Dem Lahntal-Sangerbund
land brauche. Der Strom der Rasse müsse durch die Frau verantwortungsbewußt geleitet werden. Den Pflichten, Die sich hier ergäben, dürfe sich niemand entziehen, der seinen Pflichten gegenüber Volk und Vaterland genügen wolle. (Lebhafter Beifall!)
Das Frauenschaftslied und ein Marsch der Standartenkapelle beschlossen darauf die erhebende Kundgebung.
Auf der Tagung des Provinzialoerbandes Oberhessen des Hessischen Sängerbundes, die am Sonntag im Gewerkschaftshaus zu Gießen stattfand, berichtete der Prooinzial- führer Wendler- Bad-Nauheim im Anschluß an die grundlegenden Ansprachen und den Vortrag von Prof. Dr. Temesvary (siehe gestrigen Bericht) über
geschäftliche Angelegenheiten des Provinzialverbandes.
Einleitend teilte er mit, daß dem Prooinzialoerband Oberhessen des HSB. vor zwei Jahren 287 Vereine mit etwa 8000 bis 9000 Mitgliedern angehörten, jetzt dagegen nach der Gleichschaltung und Neuorganisation 410 Gesangvereine mit fast 14 000 Sängern im Provinzialoerband zusammengeschlossen sind. Die Tätigkeit der Verbandsvereine soll in vorragendem Maße auch der Förderung und Hin- austragung des Gemeinschaftsgedankens, selbst in den kleinsten Orten und Vereinen, durch das deutsche Lied dienen. Den sog. „wilden^ Vereinen, die sich bisher noch abseits hielten, sei nur noch eine kurze Lebensfrist gegeben.
nach den Worten Löhes: „Was will ich? Dienen will ich!" Wem will ich dienen? Dem Herrn in feinen Elenden und Armen. Und was ist mein Lohn? Ich diene weder um Lohn noch um Dank, sondern aus Dank und Liebe; mein Lohn ist, daß ich darf. Und wenn ich dabei umkomme? Komme ich um, so komme ich um, sprach Esther, die doch ihn nicht kannte, dem zu Liebe ich umkomme, und der mich nicht umkommen läßt." Sein Thema lautete:
„Dem Meister das herz, dem Führer die Hand, so diene Gott und dem Vaterland."
Auch die Frau habe dem Dritten Reich ihren Blutzoll gebracht, in Sorge um den von der roten Meute umlauerten SA.-Mann und Hitlerjungen ist manche in einem Jahr vor dem Umschwung mehrere Jahre älter geworden. Das sei die Zeit der Gebetsschulung gewesen, in der man in dem Ueberwinder von Sünde und Schuld, Tod und Grab Frieden fand. Das so viel gebrauchte Wort „Heil" sei ein bibli - sches Wort: Das sollte nicht vergessen werden. „Dem Führer die Hand"! Das Wort „Führer" kommt in der Bibel nur einmal vor (Psalm 141: ,.2hre Führer müssen gestürzt werden über einen Fels"). Das habe unser Volk durch Adolf Hitler, das Werkzeug Gottes, in höchster Not und letzter Stunde erleben dürfen. Die blinden Blindenleiter seien entlarvt, und es sei Aufgabe der Frauenschaf- ten, dafür zu sorgen, daß der Ekel an ihnen auch noch die abseits Stehenden erfasse. Die Zeit der kalten Bolschewisierung, einst eingeleitet durch Frauen wie Helene Stöcker und die Jüdin Adele Schreiber, die zum Ziele hatte die Entsittlichung, Ent- mutterlichung, Entweiblichung und Vermännlichung der Frauenwelt, sei vorbei. Neidlos erkenne die Frauenschaft die Vevdienste der Neuland-Bewegung, des Deutschen Frauenkampfbundes unter Führung der nun 65jährigen Guida Diehl, ebenso wie die Arbeit der evangelischen und katholischen Frauen- oerbande an. Ganze Arbeit wurde erst unter Adolf H"ler möglich, der aufräumte mit der Zerspaltung in Klassen und Ständen und auch der unserm Volk besonders aufgetragenen Auseinandersetzung der Konfessionen das Bittere nahm. Weil sie diesem Führer vertraue, gebe die deutsche Frau der Schu- lung des braunen und schwarzen Heeres den Mann und den Sohn, den Jungen und das Mädel, ver- zichte auf manches, weil sie in dieser Schule zur Volksgemeinschaft ihre Sieben gut aufgehoben wisse. So werde das Frauenleben zum Gottesdienst, indem es Gott etwas von dem Dank abftatte für das, was Gott an unferm Volk getan. So helfe sie daß es „Gottes Volk" werde; nicht ein auserwähl^ tes Volk, aber eines mit deutschem Wesen, an dem noch einmal die Welt genesen solle. Es bleibe höchste Aufgabe der NS.-Frauenschaft, dazu mizuhelfen, daß das Geheimnis des Dritten Reiches das Geheimnis des Reiches Gottes fein werde. Nach (gebet, Daterunfer und Segen endete mit dem gemein- tarnen Lied „So nimm denn meine Hände" der ein- drucksvolle Gottesdienst.
Die Kundgebung am Nachmittag.
Schon lange vor Beginn der Kreisfrauenfchafts- tagung am Nachmittag hatte sich eine nach Tau- senden zählende Menge von Frauen der NS.- Frauenschaft, sympathisierenden Frauen aus Stadt und Land, Mädchen des DdM. und Knaben des Jungvolks, sowie der Hitlerjugend in der Volkshalle eingefunden. Bei weitem reichten die Stühle
nicht aus, allen Teilnehmerinnen einen Sitzplatz zu verschaffen. Bänke mußten aufgestellt werden, Tische wurden herbeigeholt — kurzum: die Volkshalle war bald bis auf den letzten Platz besetzt. Die Kapelle der Standarte 116 unterhielt zunächst mit einigen schneidig wiedergegebenen Märschen.
Mit dem Badenweiler-Marsch wurde dann die Kreis-Frauenschaftstagung eröffnet. Feierlich wurden die Fahne der Hitler-Jugend und die zahlreichen Wimpel der NS.-Frauenschaften und des BdM. eingebracht, von der Menge mit dem deut- scherz Gruß begrüßt. *
Kreisleiter Or. Harth
hiett eine kurze Begrüßungsansprache. Wenn auch Gießen, so führte er u. a. aus, heute zum Treffen der Frauen nicht geschmückt sei, wenn auch Die
Die zweite große Aufgabe sei die Heranziehung einer tatkräftigen, opferbereiten nächsten Generation. Hier komme es wesentlich auf die Frau ynb Mutter an Die Erziehung müsse vor Volk uni) Vaterland verantwortet werden.
Man wolle heute keine geschminkte und gepuderte Frau. Mit der deutschen Frau sei auch lange Schindluder — von der Mode her — getrieben worden. Modewechsel, dreimal im Jahre, sei um der Warenhausjuden willen geschehen. Deutsche Frauen und Mädchen sollten wieder so werden, wie die Mütter waren. Ohne die Frau sei eine Umstellung des Geistes in unserem Volke nicht möglich. Es dürfe in Zukunft niemand mehr nach Geld und Gold eingeschätzt werden, sondern nach der Arbeit, die er leiste für Volk und Vaterland. Diese Geisteshaltung bedeute Bruch mit allem Liberalismus.
Es gebe in der Zukunft Aufgaben für den Mann, in die sich keine Frau drängen dürfe.
Die Frau habe ihre ureigensten Gebiete. Sie müsse in Zukunft in der deutschen Sozialpolitik an erster Stelle stehen.
Da sei überall die Frau zur Mitarbeit heranzuziehen. Sozialpolitik müsse anders als bisher und nicht ohne breite Grundlage getrieben werden. Ader auch auf dem Gebiete der Fürsorge müsse nationalsozialistisches Denken Einzug halten. Nebeneinander und Uebereinanber in der Fürsorge werde unter der Dachorganisation, unter Führung und Kontrolle der NS.- Dolkswohlfahrt betrieben. Nicht internationale Solidarität, sondern ein deutscher Sozialismus müsse dem gesamten deutschen Volke vor Augen stehen. Es sei dem Nationalsozialismus ernst mit feinem Sozialismus. Wenn heute ein Fürst zu feinem Volke zurückkehre, so wolle das nichts bedeuten, es fei aber viel wert wenn 100 000 Arbeiter sich wieder dem Vaterland mit innerstem Herzen zuwenden. Mit der bisherigen Form der Sozialpolitik werde gebrochen.
Für die soziale Arbeit würden in Zukunft nur noch drei Organisationen anerkannt sein: das Rote Kreuz, der Eharitasverband und die Innere Mission, überwacht durch die NS.-Volkswohlfahrt. Man werde dafür sorgen, daß jede Spende richtig eingesetzt werde. Das bevorstehende große Winterhilfswerk werde nicht möglich sein ohne das Opfer eines jeden Volksgenossen. Sozialismus der Tat in nationaler Verbundenheit fei der Weg.
Zum Opfer müsse jeder bereit'fein, solange es noch Arbeitslose gebe.
Wer Besitz habe, sei verpflichtet. Es dürfe nicht mehr sein, daß nur der ärmste Sohn des Vaterlandes treuester Sohn fei. Der Nationalsozialismus könne eine Mission nur mit Hilfe der Volksgesamtheit er üllen. Angesichts der Forderung zu neuem Opfer olle man sich der zwei Millionen deutschen Toten des Weltkrieges und der 300 Toten der Freiheitsbewegung erinnern. Es gelte, die Zeichen der Zeit zu verstehen, zu wissen, daß der Nationalsozialismus die letzte Reserve für die Erhaltung deutschen Wesens sei. Jeder sorge dafür, daß er nicht einst zu leicht befunden werde. Jeder müsse an Deutschlands Zukunft glauben, denn unser Vaterland soll über Jahrtausende sicher und felsenfest stehen. (Starker Beifall!)
Deutsche Volkskunst.
Mit großer Freude wurden sodan» die deutschen Lieder und Volkstänze ausgenommen, die durch den Bund deutscher Mädchen zum Vortrag und zur Aufführung gelangten. Der Heimatdichter Georg Heß hatte sich zur Verfügung gestellt und Lieder und Tänze mit luftiger Dialektdichtung feines Hüt- tenbergs verbunden. Er rief alte Sitte und Tugend herauf, er sprach von der Liebe zur Heimat in urwüchsigster Sprache, er erzählte in luftigen Reimen von alten Gebräuchen und begleitete außer- dem einen der Volkstänze auf der Ziehharmonika
In der dichtbesetzen, schön aeschmückten Volkshalle zogen am Sonntag um 11.30 Uhr unter dem Vorspiel „Preies und Anbetung" der Standartenkapelle (Leitung Pg. N e b e l i n g) die Wimpelträgerinnen ein und nahmen vor der Bühne Aufstellung. Auf dieser war der Altar vor einem vier Meter hohen, silbernen Kreuz mit Grün, Blumen und brennenden Kerzen aufgebaut. Nach zwei Versen des Ehorals „Großer Gott wir loben Dich" hielt
pg. Pfarrer Sattler-Wieseck
die Festpredigt über das Wort: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." Im Blick auf das gleichzeitige 100- Jahr-Jubiläum der weiblichen Diakonie wünschte er I der NS.-Frauenschaft Mariensinn und Marthaart I
mit origineller Musik. Don einem Chor der Frauen, schäft wurde das „Deutsche Frauenliod" von Marie Wolkewitz (Gießen) gesungen.
Nach einer längeren Pause sprach der Sachverständige für Rassefragen beim Reichsministerium des Innern,
Dr. Achim (Serke.
Seinen Ausführungen sei folgendes entnommen: Die Tage von Nürnberg seien verklungen. In allen Reden, die in diesen denkwürdigen Tagen gehalten worden seien, sei nie vergessen worden auf die Wichtigkeit der Rassefragen einzugehen. Rasse gehe jeden einzelnen an. Jeder müsse wissen, was Rasse sei. Unter Rasse verstehe man, ganz allgemeinverständlich ausgedrückt, eine große Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Anlagen. Das deutsche Volk werde wieder ganz zu sich selbst finden müssen. Die Bande des Blutes müßten enger verknüpft werden. Man werde den Nationalsozialismus nie ganz verstehen, wenn man nicht lernen wolle, was Rasse bedeute.
Rasse fei ein Strom, der Erbgut mit sich führe, von den Ahnen her, durch uns hindurch, hin kommenden Geschlechtern.
Der einzelne habe ganz bestimmte Verpflichtungen gegen Volk und Vaterland zu erfüllen. Erbgut müsse schlackenlos an die Nachfolgenden weitergegeben werden. Für ein Volk in seiner Gesamtheit komme es darauf an, die Rasse gesund und rein zu erhalten. Griechenland, Rom und Sparta hätten vergehen müssen, weil sie ihre Art nicht rein zu erhalten vermochten.
Rafsenverfall gehe einig mit Sittenverfall. Kulturgut, auf das engste mit Blut und Heimat verbunden, könne nicht gehalten werden, rBcnn die Rasse verfalle.
Rasse dürfe nicht in Großstädten verloren gehen. Wer sich Heimatsinn bewayrt habe, werde immer zur Heimat zurück wollen. Der Einzelne habe die Aufgabe, seine Gesundheit und seinen rassischen Wert zu verteidigen; wer es nicht tue, aber Kinder zeuge, begehe ein Verbrechen. Rassische Werte gelte es nicht nur nach außen, sondern auch gegen sich selbst zu verteidigen, wenn es notwendig sei. Der „Jch-Mensch" habe im Dritten Reich keinen Platz. Leistung für die Volksgesamtheit sei richtungweifend. Das Recht auf den Körper sei nicht so wichtig, wie die Verpflichtung gegen den eigenen Körper. Die hoffnungslos Kranken wolle die Regierung unfruchtbar sehen, damit nicht an ihren Nachkommen Volksvermögen verloren gehe, das besser den Gesunden zur Förderung dienen könne. Deutschland brauche gesunde Geschlechter. Dieses Ziel gelte es eisernen Willens zu verfolgen. Der Kampf um die Volkskraft werde nicht einfach fein. Rassefragen dürften aber nicht mehr nur Angelegenheiten des grünen Tisches und der Wissenschaft sein, vielmehr müsse jeder Volksgenosse über die Probleme der Rasse aufgeklärt fein. Der im besten Sinne Deutsche müsse sich entfalten können. Das Schöne dürfe nicht dem Verderben anheimfallen. Schön sei immer, was gesund und kräftig sei. Platinblond und nachgezogene Augenbrauen, rotgeschminkte Lippen und gefärbte Fingernägel seien nicht schön; schön allein fei der Mensch in strahlender Gesundheit. Liebe solle man nur Menschen entgegenbringen, die ihrer wert seien. Die Leistung des Mannes sei bisher vielfach durch den Titel ausgedrückt worden.
Die Leistung der Frau müsse ausgedrückt werden
Behörden nicht geflaggt hätten (obwohl sie eigentlich selbst wissen müßten, was sich in solchen Fallen gehöre), so seien doch die Teilnehmerinnen der Tagung innerlich geschmückt, eins mit der Bewegung und gewillt, mit den Männern zusammen zu kämpfen für die deutsche Zukunft. Leider müsse er aber mitteilen, daß die Reichs-Frauenschaftsführerin Lydia G o ttsch e w s ky - Berlin durch eine wichtige Besprechung in Berlin am Erscheinen verhindert sei. An ihrer Stelle spreche der Sachverständige für Rassefragen im Reicysministerium des Innern, Dr. Achim G e r f e.
Ein schöner Vorspruch, von Fräulein Messinger verständnisvoll oorgetragen, sand Beifall. Sodann sprach die
Gauleiterin, pgn. Brüchmann-Oarmstadt.
»sein, heiße treu fein, so führte sie aus, treu olke und dem Vaterland. Treue fei kein leerer Wahn. Zur Genüge hätten das die Helden des Weltkrieges bewiesen, Strapazen, Not und Tod aus sich nehmend. Aber auch die Frauen in der Heimat hätten es bewiesen, die die Arbeit der Männer auf sich nahmen. Not und Hunger sei von den Frauen ertragen worden und in heroischer Stille auch die Nachricht vom Tode des Mannes, des Sohnes oder des Bruders. In Spitälern habe die deutsche Frau die Kranken gepflegt, nichtachtend der eigenen Gesundheit. Treue werde auch in Zukunft gehalten. Aeußeres Zeichen der Treue der deutschen Frau im Dritten Reiche sei der Wimpel der NS.-Frauenschaften, der Wimpel sei ein Zeichen des Glaubens an die Unvergänglichkeit Des Nationalsozialismus. So weihe sie auch die Wimpel der NS.-Frauenschaften des Kreises Gießen, des Kreises Friedberg und des Kreises Alsfeld, als das Zeichen der Ehre, als ein Zeichen des Bekennt- niffes zum Nationalsozialismus und zum Geiste des Gedankens „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!". — Spontan wurde sodann der erste Vers des Deutschland-Liedes gesungen.
Als erster Redner sprach hierauf
Pg. Bürgermeister Haug-Darmstadt:
Mit Stolz und Freude stehe heute, so begann der Redner, der alte Nationalsozialist vor dem Volke. Er tue es deshalb mit Stolz, weil er wisse, daß der Kampf der Bewegung nicht umsonst geführt worden sei. Das Samenkorn des neuen deutschen Staatsgsdankens fei prächtig aufgegangen. Der Na- tionalfozialift habe aber auch nicht nur vor den jeweiligen Wahlen um den deutschen Volksgenossen gerungen, sondern zu jeder Stunde. Heute sei der Nationalsozialismus der Staat und das deutsche Volk. Uebera'? sei das Bekenntnis zu Volk und Reich lebendig geworden. Auch diese Versammlung der NS.-Frauenschaft sei dafür ein Zeichen und stehe hn Zeichen der Gesundung. Es gebe keine Gesundung unseres Volkes ohne die deutsche Frau!
Der Nationalsozialismus habe wie ein Magnet die gesund empfindende Frau angezogen. Die deutsche Frau habe die große Mission, Trägerin und Mittelpunkt der Familie zu fein. Der Staat, der sich in feinen kleinsten Einheiten aus der Familie bilde, könne deshalb auf die Arbeit der Frau und Mutter nicht verzichten.
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Damit falle jebodj in l der @e[angoereine ober he», sondern man woll Sängergeist überall sein
machen tonne.
Der hessische leine Privator; eine amtliche Sie sation, die im 3 im Dritten Reiche füllen habe und al- Dabei werde sich bi, in Debatten und fi liehen, sondern die gi diger Unterordnung gehen müssen und , beim kulturellen Wii Vaterlandes werden.
Dank or
Anschließend brach Z- k sSchlitz) nam provinzial,uhrer uni l-chen Dank für ihre und zugleich ein rück ’R »eiferen Führun y Vertrauen, daß u
। h leint1" *^)on! ul^
Eventuell solle eine I siundeabends m wenn aus anderem T beiderseitigen Lerpslich (gesangvereinsmitgliede Der Provinzialsuhri letzter Zeit Bestrebt die Gründung von (! abteilungen in Fabr usw. abzielten. Um die gerbewegung entgegen Vorstand beschlossen, gründungen übe wo sie nicht angängig RS.-Lehrer-Sängercho lungen der verschied! Kriegervereine, Schütz
Die Gesangvereine Sängerbund eingeg ständen werde der
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