Aus aller Welt
rgsburaer Zeitung" meldet, hatte Wörisyofen am Mariä-Himmel-
Wie die „Neue Au
■Ti war, bald auf.
vier englische Alpinisten tödlich abgestürzt.
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— die Qualitäts-Zahnpaste —
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freundliches und meist trockenes Wetter.
Lufttemperaturen am 18. August: mittags 22,8 Grad Celsius, abends 19,6 Grad: am 19. August: morgens 18 Grad. Maximum 23,6 Grad, Minimum 16,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. August: abends 22,6 Grad: am 19. August: morgens 19,1 Grad Celsius. — Niederschläge 0,7 mm. —
Die neue Form her Landes-ÄgendweMmpse. $ür alte Schulen, Schüler und Schülerinnen verbindlich. — Oer Einzelne wird im Nahmen der Gemeinschaft gewertet.
sem. Die Bestimmungen über die Bildung der Kampsgemeinschaften einer Klasse, die Bewertungsart der Leistungen, die Zusammenfassung in Klassengruppen, die Auszeichnungen finden ebenfalls unverändert Anwendung.
lenem Knecht Jaidhaujer angestistet zu haben, er damals auf 1000 Kronen hatte versichern
tritt der wettkämpferische Gedanke im allgemeinen nicht so stark in Erscheinuni
aussen.
Lin Mörder auf Grund einer Selbstbezichtigung verhaftet.
ahren gegen den Nürnberger i.$. Dr. Luppe und Dr. sor in Nürnberg, wurde An« ti fortgesetzten gemeinschast« rgehens der Untreue gegen ien eineS weiteren selbständig ntreue erhoben.
laisen und der von einem Gang auf die Alp nicht n ?hr zurückgekehrt war. Der alte Mann erklärte, tn habe jetzt Angaben über seine Tat gemacht, weil tu glaubte, sie sei bereits verjährt.
Ianziger Hitler-Jugend bei Krakauer Pfadfindern zu Gast.
«Line Gruppe der Danziger Hi11er - 2 u
Wettervoraussage.
Der hohe Druck setzt sich über dem Kontinent weiter durch und bestimmt vorwiegend die Wetterlage. Durch die Wettluft wird wohl vorübergehend noch wechselhafte Bewölkung auskommen, doch bleibt das Wetter im allgemeinen freundlich und meist trocken.
Aussichten für Sonntag: Teils heiter, teils wechielnd bewölkt, Temperaturen der 2ahres- zeit entsprechend, meist trocken.
Aussichten für Montag: 2m ganzen
und verlebten dort zwei Tage als Gäste der Krakauer Pfadfinder. Bei dem Empfang durch die polnischen Pfadfinder erschienen diese mit der polnischen Fahne, die jungen Danziger mit der Danziger Fahne und mit nationalsrziali- stischen Wimpeln- 2.de Gruppe erwies der Fahne der anderen Gruppe ihre Ehrenbezeugung. Beide Gruppen veranstalteten dann Kundgebungen zu Ehren der beiden 'Soifer und sangen polnische und deutsche Lieder. Es folgten in herzlichem Ton gehaltene Reden- Sodann wurden Telegramme an den polnischen Generalkommissar in Danzig P a p 6 e und an den Danziger Senat-Präsidenten R a u s ch n i n g gesandt. Die Danziger 2ugend besichtigte Krakauer Denkmäler und die Salzbergwerke von Wieliczka.
„Der fidele Bauer“ wird nicht mehr ausgeführt.
nekitung, 2&mira! Dr. h. c im 20. Qluguft nad) Trave« am 21. August an drn der Flotte an ‘Sori bd ttlzunehmen. Am 22. un'. er Reichswehrminister De> g und der Ehes bei NRa- Dr. h. c Aaeder, di« -Friedrichsort, die Torpedo« iemförbe, die Torpedo- unb die Marineschule in Flenr« iigen.
nicht so stark in Erscheinung, wie bei den Jungen. Trotzdem soll der erzieherische Einfluß eines Wettkampfes, besonders wenn dabei eine Gemeinschaft um die bessere Leistung kämpft, auch hier wirksam
wurde hierfür zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr drei Monaten verurteilt.
Aus Erfurt hatten sich zwei Angeklagte zu verantworten, der 30jährige Schlosser Ludw. Bischof und der ebenso alte Arbeiter Otto H a r t w i ck. Beide waren angeklagt, mit dem Vertrieb des kommunistischen ,.Thüringer Dolksblatts" au tun gehabt zu hoben. Bischof erhielt zwei Jahre Zuchthaus, Hartwick ein Jahr Gefängnis.
Sie beiden spanischen Ozeanflieger Hauptmann $»a rberan und Leutnant Collar, die am 2ll. 2uni von Havanna in Richtung Mexiko gestartet waren, blieben, wie erinnerlich sein wird, damal- verschollen. 2hr Verschwinden schemt je -t eine Lösung zu finden, die allerdings etwas phantastisch anmutet. Auf dem Umwege über Umerila wird aus Havanna berichtet, das Flug- 1C31 g sei auf einen Geheimbefehl Machados a b g e s ch o s s e n worden. Diese Darstellung stammt von einem Mitgliede der besonderen 3 huhaarbe Herraras, der unter Prä- "er war. Ein tu-
Ministerialrat Ringshausen hat an die Leitung sämtlicher Schulen ein Rundschreiben über die Durchführung der Landesjugendwettkämpfe gehen lassen, die am 8. September stattfinben werden. Die Richtlinien, zu denen Einzelbestimmungen für 6 Leistungsgruppen (Klettern und Steigen, Schweben und Schwingen, Zielwurs mit Ball oder Keule, Hindernislauf, Schwimmen und Gruppenmarfch) nach Altersstufen gegeben werden, besagen: „Die Schulwettkämpfe sollen allen Schülern und Schülerinnen Gelegenheit geben, in vielseitigen Forderungen ihre Körper- und Willenskräfte miteinander zu messen und sie damit dem erziehlich bedeutungsvollen Einfluß eines sachlich einwandfreien Leistungsvergleichs unterstellen.
Die planmäßige Borbereitung und Durchführung der Landesjugendwettkämpse ist für a l l e Schulen verbindlich. Da Wettkämpfe in der Schule nur dann Berechtigung haben, wenn sie neben förderndem Einfluß auf die allgemeine Arbeit jedem einzelnen 2ugendlichen erziehlich körperlichen Gewinn bringen, müssen alle Schü- ler(innen) teilnehmen.
Befreiungen können nur auf amtsärztliches Zeugnis erfolgen.
Aus der Aeberzeugung heraus, daß der Einsatz der Willens- und Körperkräfte eines Einzelnen im Rahmen und zur Förderung eines gemeinschaftlichen Wollens am höchstwertigsten ist, sind die Wettkämpfe als Mannschaftswettbewerbe gestaltet.
Die Klasse wird daher in mehrere Kampfgruppen eingeteilt, deren jede entsprechend der Gesamtzahl der Schüler dieser Klasse 5 bis 8 Teilnehmer aufweist.
Bei der Bildung der Kampfgruppen trägt der Lehrer oder die Lehrerin dafür Sorge, daß das Kräfteverhältnis der einzelnen Gruppen untereinander bestehen kann Ob die Zusammenstellung der Gruppen durch Auswahl der bestimmten Gruppenführer ober auf einem anderen gerechten Weg erfolgt, bleibt der betreffenden Schule überlassen. Cs ist dabei ratsam, die endgültige Zusammensetzung der genannten Kampfgemeinschaften einer Klasse erst etwa vier bis sechs Wochen vor dem Wettkampftag vorzunehmen, dann aber keine Umstellung mehr zu- zulassen.
Diese Kampfgruppen einer Klasse stellen unter sich in einem Mehrkampf den Leistungsver- gleich an. Diejenige Gruppe der Klasse, die die meisten Punkte im Mannschaftsmehrkampf erreichen konnte, ist Siegergruppe ihrer Klosse und erhält eine Urkunde der NJlinifterialabtei- lung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volks- tum. Sie soll in einem Wechselrahmen in dem be- treffenden Klassenzimmer aufgehängt werden. Die
Send, die im Lager von Mezana geweilt :tte, und eine Abteilung Danziger Pfad- snder, die aus Gödöklö in äl n g a r n ! Sonnenscheindauer 7 Stunden, znrückkehrte, kamen vorgestern nach Krakaus -------
’&ttt Fahri durch Deutsch. Avantgardisten Len« at an Deichsminister Dr. Egramm gerichtet: .Dach danken Ihnen die Nfoan*« ; durch mich von Herzen für ourbigen Empfang, den 6;« L Eie nehmen in ihre Nk, uug mit, die die groharti« chen Deutschlands in ihr« ssen hat. Empfangen Sie mti« ank und meine ergebensten
Zwei Jahre Gefängnis für einen untreuen Landbundkasfierer.
Limburg, 18. Aua. (WSN.) Der gestern abend verhaftete frühere Kassierer des Nasiauischen Land- bundes W. Braun wurde heute bereits durch den Schnellrichter abgeurteilt. Braun war geständig und wurde wegen schwerer Urkundenfälschung und Unterschlagung zu zwei Jahren (8 e f än g n i 5 verurteilt. Der Staatsanwalt hatte 1% Jahre Gefängnis beantragt. Braun war in der vergangenen Woche unter Mitnahme von Geldern aus der Kasse des Landbundes mit seiner Geliebten geflüchtet. Seine Frau hatte aus Gram über die Tat des Mannes einen Selbstmordversuch gemacht und liegt noch immer schwer krank darnieder.
Die Nordwand der Großen Finne bezwungen.
Eines der letzten großen Kletterprobleme der Illpcn, die Rordwand der Großen Zinne in den Dolomiten, die bisher als unbezwingbar galt, jit nunmehr gelöst. Den bekannten Dolomitenberg- IJbrecn 2osef und Engelbert Dimai aus Co^ I na und Emil Conici aus Triest gelang nach hartem Kampse die D u r ch k l e 11 e r u n g der D ordwand, die vollständig senkrecht und glatt i't. Wie groß die Schwierigkeiten waren, geht u a. daraus hervor, daß zu einem Queergang r»n kaum fünf Metern allein zweieinhalb Stun- angestrengtester Kletterarbeit benötigt tour-
Neues von der Soen-Hedin-Lxpcdition.
Das schwedifche Mitglied der Soen-Hedin- Expedition, Dr. Nils A m b o l b t, der lange t it verschollen war, ist jetzt in Leh in Kaschmir auf )riti|d)cni Boben eingetroffen. Er begann (einen W orsch in Kohtan (Dftturteftan) am 14. Juni, In t rum Telegramm an „Stockholms Tibningen" er- litlt Dr. Ambolbt von einem furchtbaren Bür- ierkrieg in Turkestan. Chinesen und Aus- Umdcr würben mit Gewalt zum Mohammcdanismus t« lehrt. Eine Menge Jnber unb Chinesen würbe izerhand getötet. Jetzt herrsche jeboch Ruhe in lurfeftan.
Di« verschollenen spanischen Ozeanflieger Opfer eines Anschlags?
Mter dem Druck van Drohungen des Fries unb ’iner fjintermännerftanb, würbe mit zwei Iah- en unb sechs Monaten Gefängnis be- Außerdem ftanben noch neun Angeklagte wegen ij^oerrats vor dem Strafsenat, bie zu O e fang- iisstrafen von ein bis zwei Jahren rtiyrteilt würben.
Aburteilung
Oer 78jähriae Gelegenheitsarbeiter Habacher in L inz an der Donau würbe auf Grunb seiner An- aeben verhaftet, daß er im Sommer 1917 auf einer * tüpe bei Spital am Pyhrn einen Mann, ber ihn urgebettelt unb schließlich überfallen unb gewürgt b«cbe, burch einen Messerstich in ben Bauch getötet habe. Gleichzeitig würbe ber Dienstgeber bes Erstochenen, ber Bauer Rentner, unter bem F-r dacht verhaftet, den Habacher zum Mord an
flauer Bauhauses rÄ ‘’E * n°ch tourte, ben Beschluß 18 °us toittschastlichenN
Bei ber Besteigung bes Piz Roseg in ben Ber- iiir.a-2llpen sinb vier englische Touristen löblich idge stürzt. Ihre Leichen würben von mehre- i m Bergführerpartien, bie bie gleiche Tour aus- > 'utren wollten, am Fuße einer hohen Felswanb nlbedt. Es würbe eine Bergungskolonne oraani- nett, bie bie Verunglückten nach Pontresina schaf- jen soll. Die Abgestürzten — es hanbelt sich um malische Lehrer unb Professoren — waren geübte Bergsteiger. Man erklärt sich bas Unglück baburaj, )as> sie in ber obersten weichen Schicht ber Berg- rrinb mit ihren Steigeisen keinen Halt mehr fanden.
Zur Herstellung der herrlich erfrischend schmeckenden Chlorodont-Zahnpaste werden nur die anerkannt besten Rohstoffe verarbeitet. Chlorodont, morgens und vor allem abends benutzt: beseitigt häßlichen Zahnbelag und üblen Mundgeruch ist sparsam im Verbrauch und daher preiswert.
DSN Kassel, 18. Aug. (WSN.) Der Strafemat des Oberlandesgerichts Kassel ver- ,nudelte heute gegen kommunistische Agitatoren. Cor 38 Jahre alte Elektrotechniker Karl Knörzer Franksurt a. M. war dabei erwischt worden, er mit Schreibmaschine und Verfielsältigungs-
die Liedertafel Bad , .
fahrtstag in Anwesenheit des Reichsministers und Reichsbauernführers D a r r 6 die Overette „D e r fidele Bauer" zugunsten der SA. aufgeführt.
Darmstadt, 18. Aug i WSR.) Zur 6. AuS - kandlehrertagung haben sich etwa 300 Lehrer und Lehrerinnen in Darmstadt eingc- fanden. Die heutige Tagung im Fürstensaal, zu der sich u. a. Schulrat Großmann als Vertreter des Reichsstatthaltcrs, Ministerpräsident Prof Dr- Werner unb zahlreiche Vertreter der interessierten Reichsministerien und Fachschaften, sowie der Rcichsführer des VDA-, Dr. Steinacher, eingcfunden hatten, eröffnete der erste Vorsitzende
Staatsrat Block-Oarmftadt.
Er wiederholte die Worte, die er bei der Entstehung des Vcrein-verbandes vor sieben Jahren gesprochen und die auch heute noch Geltung hätten. nur mit dem Unterschied, daß aus der damaligen Sehnsucht nach Volksgemeins ch a f t und Einheit, nach Einigkeit der Führer und Erzieher die Verwirklichung ein- gctrosfcn sei. Mit Worten herzlicher Freude und aufrichtigen Dankes über diese Vollendung verband er das Gelöbnis unverbrüchlicher Treue an den Führer, den un- die Vorsehung in der Stunde größter vaterländischer Rot geschenkt habe. Rach herzlicher Begrüßung der Ehrengäste gedachte er besonders Dr. Steinachers, bed Reichsführers des VDA., der im Wcltlrieg und in der RachkriegSzeit, in Kärnten, Oberschlesien, an der Ruhr und beim Separa- tistenspul dem Vaterland unvergängliche Dienste geleistet habe. Getragen von dem Vertrauen des Reichskanzlers vereinigten sich in der Hand Dr. Steinachers immer mehr die Fäden der neben der amtlichen Fürsorge zu leistenden freiwilligen Volkstumsarbeit. Die Auslandlehrer, betonte Staatsrat Block, sähen voller Vertrauen und Zuversicht der weiteren Entwicklung der Auslandschulen, der fürsorgcnden Förderung durch das Reich und der wachsenden Erkenntnis von der Bedeutung der deutschen Auslandschulen in allen Volkskreisen entgegen. Sie erwarteten ' erhöhte amtliche und reichseinheitliche Betreuung und stärkere Auswirkung der Erfahrungen der Auslandlehrer im Bereich der diplomatischen Auslandverttetungen. Rach einem Rückblick auf das Wollen des Weltbundes der Auslandlehrcr schloß Staatsrat Block mit dem Ausruf: „Frischauf zur neuen Arbeit im Geiste des Führers."
2m Auftrag« d«S Reichsstatthalters in Hessen, Gauleiter Sprenger, und des verhinderten Ministerialrats Ringshausen betonte
Schulrat Großmann
den hohen Wert der Pionierarbeit des Auslandslehrers für den deutschen Gedanken in der Welt. In Anerkennung der hohen kulturellen und politischen Bedeutung habe dal hessische Kultu-mini- sterium verschiedenen deutschen Schulen Bildnisse des Führers verliehen.
Seiner besonderen Freude, als Volks - und Bcrussgenosse vor den Auslandslehrern sprechen zu können, gab
Ministerpräsident Dr Werner
Ausdruck, der den AuSlandslchrern zu ihrer Arbeit reichsten Erfolg wünschte.
Rach weiteren Vegrühung-ansprachen der Vertreter der Rcichsstellen, u. a. Geh. LegationSrat Dr. Böhme sür da- Ministerium de- Auswärtigen und das ReichS.ninisterium des 2nnern. Ministerialrat Dr. H e n s c als Vertreter de- preußischen Kultusministeriums gedachten die Aus- landslchrer der Toten der nationalen Erhebung.
Den Reigen ber Vorträge eröffnete bann ber Reichssührer bes VDA.
Sr. Slctnacher-VerUn
Er behanbelte in seinem Fcstoortrag b i e B e b c u • tung der deutschen Auslandschulen im Rahmen der Weltausgaben bes Deutschen Reiches. Ausgehend von bem Umschwung im Reiche umriß er bie großen Auswirkungen, bie daburch bereits in ber ganzen Welt zu spüren seien. Staat und Volk hätten sich im Reiche gesunden. Im Sinne Fichtes, Arnbts, Steins unb Scharnhorsts müße basür gesorgt werben, baß wir jetzt nicht in bcnselben Fehler wie vor 100 Jahren fielen. Volk unb Volkstum seien bas Primäre. Der Kampf gegen bas brutsche 100- Millionen-Dolk sei namentlich gegen bie Deutschen im Auslanbe mit aller Krast geführt worben. Der PDA. werbe bie deutsche Heimat mobilisieren, um ben in ber Frembe Kämpfenden einen Rückhalt zu bieten. Zum Schluß unterstrich Dr. Steinacher die Notwendigkeit, den deutschen Auslandsichrer unb -lehrerinnen zu Hilfe zu kommen.
Oie Vorträge des Nachmittags leitete Direktor Weber (Berlin) mit einer Schau über die Lehrrnittel-Dücherbetreuung für dideutschen Auslandschulen, die unter dem Mangel an Lehrmitteln und Büchern stark zu leiden hätten, ein. Das Radiogerät bedeute für viele einsame AuSIandgemeinden ost die einzige lebendige Verbindung mit dem Vaterlande. 2edes deutsche Buch erhalte uns einen deutschen Menschen, bedeute aktive Verbreitung der deutschen Sprache in der Welt und stelle damit eine Vorbedingung dar für die internationale Aufklärung und Werbung im Ausland.
Lehrer Lapper (Feldkirchen) sprach über die aus dem Mangel an Lehrmitteln geborene Selbsthilfe des AuS.andlehrers.
Heber die Auswahl der Lehrkräfte für die die AuSlandlehrtätigkeit sprach Dr. Dernahki' (Rieborowitz, O.-Schl.). Charakter und Leistung, innere Reife, Autorität und Deutschtum seien die Voraussetzungen, die an den AuSIandlehrer gestellt werden mühten, der aus Rassestolz, nationaler Würde und im Bewußtsein deutscher Kul- turmission Führer sein könne dem Deutschtum im Auslande.
Den Schlußvortrag hielt Direktor Sch röter (Petershagen), der einen Einblick in die schwierige finanzielle Lage der Auslandschulen, insbesondere in Südamerika, gab.
' 2er Münchener Universitätsprosessor Dr. Georg h erg st räßer ist an ber Südfpitze bes Watz- gnanns abgestürzt. Da ber Körper keine nen- nswerten Verletzungen aufwies, bürste ein Her z» 1 t)l Q g die eigentliche Tobesursache sein. Die alpine Whtfer“ ■ Rettungsstelle Berchtesgaben sanb den Toten, ber
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Wegen ber satirischen Behandlung des Bauern in diesem Stück und wegen der darin enthaltenen Hervorhebung von Klassenunterschieden, bie unvereinbar ist mit bem Gebanken, baß ber Bauernstanb die Grundlage für das neue Deutschland ist, hat Reichsminister DarrL veranlaßt, daß weitere Aufführun- gen dieser Operette u n t e r b l*e i b e n.
Riesiges Brücfenbauprojeft für Neuyork.
Die Bundesregierung der USA. hat 44 Millionen Dollars zum sofortigen Baubeginn einer riesigen breiarmigen Brücke bewilliat, bie Manhattan mit ben Stabtteilen Bronx unb Queens oerbinben soll. Die Gesamtlänge ber aus vier Einzelgliebern bestehenben Brücke wirb etwa sechs Kilometer betragen. Die Brücke soll bereits im Frühjahr 1935 fertiggestellt sein. Man rechnet mit einer täglichen Verkehrsziffer von 27 000 Kraftwagen. Die Kosten bes Brückenbaues sollen burch ein Brückengelb, ähnlich wie bei ber George-Washington-Brücke, aufgebracht werben. Bei bem Bau werden zunächst 18 000 Arbeiter beschäftigt.
Schamlose Ausbeutung von Blinden.
Ein seit langen Jahren durchgeführter grober Betrug, den Düsseldorfer Konzertunterneh- | mungen an blinden Künstlern begangen | haben, wurde vor kurzem aufgedeckt. Die Künst» ; ler erhielten jeweils nur 30 bis 40 Mk. Den Löwenanteil aber, tO) bis 800 Mk. pro Veranstaltung, steckten die Llnternehmer in die eigene Tasche. Unter der Angabe, daß etwas für die Blinden getan werden müßte, ließen sich die Konzertbesucher oft bewegen, Geldbeträge für diesen guten Zweck zu zeichnen. Die gezeichneten Beträge aber wurden wieder ausradiert und kleine Kartenpreise eingesetzt Wie hoch die Einnahmen der Unternehmer infolge dieser fortgesetzten Betrügereien waren, ist daraus zu ersehen, daß sich einer der Unternehmer eine Villa, zwei Personenkraftwagen und Pelzmäntel im Werte von 1103 Mk. zulegen konnte. Die Festgenommenen wurden vom Schnellrichter zu längeren Freiheits- und Ehren strafen verurteilt.
Der Kampf gegen die Lhikagoer „Unterwelt".
Die Bunbesregierung der USA hat zu einem großen Schlag gegen bas Chikagoer Ver- bredjertum ausgeholt unb bie lang angetünbigte Einkreisungunb Bekämpfung bes Gangsterunwesens begonnen. Mit einem großen Polizeiaufgebot würbe der Kamps ausgenommen. 300 Polizisten mit Maschinenpistolen unb Gasbomben, von Armeeflugzeugen mittels Kurzwellenfunk unterstützt, umstellten ben im westlichen Stabttei! gelegenen Schlupfwinkel ber berüchtigten Entführerbanbe, bie kürzlich ben bekannten Delfpetulanien John Factor, sowie ben Delmagnaten Charles Ur f bei, ber erst gegen ein Lösegelb von 270 000 Dollar freigelassen würbe, entführt hatten. Die Gangsters waren auf ber Hut unb empfingen bie herannahenben Polizisten mit schar- fen Schüssen, woraus sich zwischen ben Banbiten unb ber Polizei ein regelrechtes Feuergefecht entwickelte. Die Gangsters leisteten sehr harten Wiber- stanb, burchbrachen schließlich ben Polizeikorbon unb enttarnen in einem 16zylinbrigen Panzerauto.
Namen ber Teilnehmer ber Siegergruppe sinb auf ber Urhinbe einjutragen.
lieber biefe Mannschaftskämpfe innerhalb einer Klasse hinaus sinb M a n n schaftsmchr- kämpfe ber Klassen gleicher Alters- stufen durchzuführen. Dafür wirb in jeber Klasse eine Kampfgruppe aus ben 8 leistungsfähigsten Schülern aebilbet. Das Alter spielt babei keine Rolle: enqdjeibenb ist allein bie Klassenzugehörigkeit.
Für ben Leistungsvergleich ber Klassen miteinander werben folgenbe Gruppen gebildet: 1. Gruppe: 5. unb 6. Schuljahr — Sepa unb Quinta. 2. Gruppe: 7. unb 8. Schuljahr — Klasse IV unb lllb 3. Gruppe: Klasse Illa unb Ilb. 4. Gruppe: Klasse Ila, Ib unb la.
Die siegende Klassenmannschaft jeder Gruppe er- hält als Wanderpreis einen Wimpel bes Herrn Reichs ft atthalters unb bie teilnehmenden anberen Mannschaften eine U r f u n b e, bic Leistung und Namen der Teilnehmer nachweist.
Während die Mannschaftsmehrkämvfe innerhalb einer Klasse ohne besondere Veranstaltung durchge- führt werden können, sollen die Leistungsvergleiche verschiedener Klassen und Schulen einen Hauptteil des Tages ber Iugenb barstellen, ber in seiner Gesamtgestaltung bie Kennzeichen trägt: Körper- liche Tüchtigkeit — Gemeinschaftsstreben — Vater- lanb."
Für die weibliche Fugend
Aernschreibverkehr
auf Telegraphen- unb Fernsprechleilungen.
Die Reichspvst hat sich entschlossen, einen besonnen Fernschreibvermittlungsbienst iut Telegraphen- unb Fernsprechleitunyen einzusüh- en. Die Teilnehmer an bem Bermittlungsbienst ib«er Telegraphenleitungen, der zunächst zwischen Barlin und Hamburg eingerichtete wird, werben nu:ch besondere Anschlußleltungen mit ber Fern- ch.:eibvermittlungsstelle oerbunben. Die Anlage ist iiü! Selbstwähler ausgestattet. Der Fernjchreibver- cfjr auf Fernsprechleitungen wickelt sich ähnlich ab.
Münchener Universitätsprosessar am wahmcmn tödlich abgestürzt.
fu t a. fD?„ W 3 chutzgarbe Ferraras j) her im > htent Machabo firiegsmimfte.
- un) in einer banifcM Militärflugzeug habe auf Machados Bc- ..-.-.Urhun. fe 51 die beiden spanischen Flreger fündig Serin eilen westlich von Havanna zur Strecke bringen
SäffiSSt | laflung der Auslandlehrer in Darmstadt
sechs Monate Zuchthaus • u -- - — —
Bei bem Verteilen von Flugblättern war ber 24 Jahre alte Arbeiter Fritz Hanbwerk, ebenfalls aus Frankfurt a. TL, erwischt worden. Die Polizei hatte damals so schnell zugegrifsen, daß er nur ein einziges Flugblatt hatte absetzen können. Er
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T kommunistischer Flugblattverteiler.
MSN.) Vor bem Straffenat Gerichtes in Ka( Tagen eine Reihe non )tro9 Vorbereitung dazu Sunl.rii.nilne<ll*»W bes verbotenen Rotfr >
•sfS-5- sä gsfs wer M Frank- iss»-" ägie «« ‘‘Ä'l'.it8» franksurt Funktionär I Spater ^ er Organ arbeitender \\t * MS
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