Ausgabe 
18.4.1933 Erstes Blatt
 
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Nr. 90 Erstes Blatt

183. Zahrgang

Dienstag, 18.Aprll 1933

»Ericheinl tägltd), autzei ' Sonn,aas und Feiertag»

ettlagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat >m Bild Die Scholl»

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Chefredakteur

Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und lür den An­zeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich in Wie e'

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Meine politische Nachrichten.

Dienstag abend veranstaltet anläßlich des Ge­burtstages des Reichskanzlers Adolf Hitler die deutsche Kolonie in Rom eine Feier, bei der Ministerpräsident Göring die Festrede halten wird. Auch Vizekanzler von Papen wird das Wort ergreifen. Die Feier wird durch den Ber­liner Sender nach Deutschland übertragen, und zwar von 20.30 Tlhr bis 21.45 Uhr.

Jakob Sprenger

Neichsstaltßalter des Hesfenlandes.

Bon besonderer Seite wird uns aus Darmstadt geschrieben:

Wahlvorschlag Nr. 4: Deutsche Zentrumspartei:

Hoffmann, Hans, Ministerialrat, Darmstadt. Schul, Joses Maria, Amtsgerichtsrat, Offen­bach.

Blank, Pankraz. Landwirt, Gaulshelm.

Amtlich wird aus München mitgeteilt: Der 20. April ist der Geburtstag des Herrn Reichs­kanzlers. Dieser Tag ist in Bayern schulfrei. An Schulen, bei denen der Unterricht nach Ostern am 19. April zu beginnen hätte, ist auch dieser Tag schulfrei. Zum Ausgleich für den am 19. April ausfallenden Unterricht verschiebt sich der Beginn der Sommerferien um einen Tag.

4. Widmann, Ernst Wilhelm, Landesportei­sekretär, Offenbach a. M.

5. Dr. G u m b e l. Konrad, Diplom-Vollswirt, Gießen.

6. A n t h e s IV., Wilh., Schlostermeister, Sprend­lingen. Kreis Offenbach.

7. Lorenz, August, Maurer, Erzhaufen.

8. Freitag, Alfred, Parteisekretär, Mainz.

9. Rink, Georg Alois, Metallarbeiter, Urberach.

heim.

Dr. Best, Werner, Regierungsrat, Gonsen­heim.

Claß, Friedrich, Obersteuerinspektor, Darm- stadt.

Schwinn, Wilhelm, Gast- und Landwirt, Ober-Kainsbach

Diehl, Ed. Phil., Landwirt, Gau-Odernheim.

Hauer, Daniel, Bürohilfsarbeiter, Darm-

Der neue Hessische Landtag.

Oie Verteilung der Abgeordnetensitze auf die Wahlvorschläge.

seiden.

Harth, Dr., Friedrich, Tierarzt, Allendors an der Lumda.

Ziegler, Adolf, Kaufmann, Michelstadt

Wahlvorschlag Jlr. 2:

Sozialdemokratische Partei:

Adelung, Bernhard, Staatspräsident a. D., Traisa b. D.

Lux, Anton, Gastwirt, Rieder-Florstadt.

Zi n n k a n n , Heinrich, Metallarbeiter, Darm­stadt.

10. Harth, Jean, Parteisekretär, Rüsselsheim.

11. Glenz, Georg Philipp, Oberjustizsekretär a. D. Büdingen.

4. Wesp, Johann, Bezirksleiter, Darmstadt.

5. Diehl, Lorenz, Generalsekretär, Mainz Kastel.

6. He in stadt, Anton, Studienrat, Bensheim.

7. Weckler III., Heinrich, Landwirt und Unter­erheber, Rockenberg.

Wahlvorschlag Tlr. 5: Kampffront Gchwarz Weiß-Rot.

1. Böhm, August, Amtsgerichtsrat, Bad-Rau- heim.

stadt.

H e y s e, Master, Dipl.-Dolkswirt, Darmstadt. _ Renz, Franz, Friseurobermeister, Alzey.

16. Geiß, Otto, Landwirt, Badenrod.

Brückmann, Georg, Kaufmann, Auerbach.

18. Herbert, Willi, Friseur, Darmstadt.

Hartmann, Otto, Bergmann, Rieder-

bei den Washingtoner Besprechungen vertreten soll, hat am Ostermontag an Bord derIsle de France" Le Havre verlasse n. Herriot er­klärte, seine Aufgabe werde er als ein Mann er­füllen, der zwar keine Wunder tun könne, der aber den Frieden aller Bölker wünsche, in dem allein die Größe und die Freiheit Frankreichs sich entwickeln könne.

Oasenglisch-russischeHandels- abkommen obgelaufen.

London. 18. April. (WTB. Funkspruch) Dos englisch-russische Handelsabkommen ist gestern abgelaufen. Eine russische Einfuhr nach Großbritannien kann weiter erfolgen, bis die britische Regierung sich entschließt, das kürzlich an« genommenne Gesetz zur Lerhinderung der Einfuhr russischer Waren in Straft zu setzen. Dieses Gesetz gibt der Regierung die Voll- macht, wenn nötig durch Proklamation ein voll­kommenes Verbot für russische Einfuhr anzu­ordnen. Man erwartet, daß eine Entscheidung dar- über bei der nächsten Sitzung des Kabinetts gefaßt werden wird. Baldwin wird die Minister zusammen- berufen, sobald das (Ergebnis des Mos­kauer Prozesses seststeht und das Moskauer Urteil einen solchen Schritt erforderlich macht.

Wie steUi sich England zum neuen Reich?

Oer deutsche Protest gegen die Llnierhausdebaite.

Verhältnisse die Erinnerung wach hallen, wobei wir uns nach wie vor der sesten Hoffnung hinge- ben, daß dem Durchschnittsengländer sein Höria- keitsverhältnis zu Frankreich doch einmal bewußt

rung verlassend.

In der Nacht des 6. März betrat er das schwer besetzte Regierungsgebäude in Darmstadt mit ganz geringer Begleitung, wohnte der Entwaffnung der roten Hundertschaften" und der Uebergabe der Po- lizeigewalt an den von ihm vorgeschlagenen Reichs« kommissor Dr. M ü l l e r bei. Die dann folgende Ent­wicklung trug als Ergebnis feiner Politik auf lange Sicht s e i n e I n i t i a t i v e. Richt diktatorisch aller- dings und nicht engherzig, sondern immer getragen von der Anerkennung feiner Persönlichkeit und dem Vertrauen der Herren der hessischen Führung.

Durch die Presse ging vor acht Tagen die Meldung, daß Sprenger zum Führer der Deutschen Beamtenschaft berufen wurde. Binnen weniger Tage gelang es chm nun. 1,5 Millionen deutsche Beamte unter seine Fuh- rung im Deutschen Beamtenbund zu vereinigen. Damit steht derReichsstatthalter des Hessen- landes" noch über das für ihn vorgesehene Amt hinaus im Vordergrund der deutschen Politik. Riemand wird dem Hessenvolk seine überall laut­werdende aufrichtige Freude über die von dem Dolkskanzler getroffene Wahl verdenken. Die Hoffnung des Landes kann nicht enttäuscht wer­den, wenn Sprenger seine bisherige Arbeits­weise des Gauleiters nun auf die Arbeit des Statthalters überträgt Wer ihn kennt, wird daran nicht zweifeln.

jetzt nach dem Sturz Hitlers schrien, mit viel lauterer Sllmme nach einer RückkehrHit- lers gerufen haben. Auch die liberale R e w s C h r o n i c l e" sagt, daß es in Eng- land nur wenig Menschen gebe, die Deutschland übel wollten, während viele Engländer die Pflege der bestmöglichen Beziehungen zu Deutschland ehrlich wünschten.

Macdonald unl> Herr ot auf der Fahrt nach Amerika.

London, 15. April. (TTl.) Der englische erste Minister Macdonald ist am Samstagvormittag mit derBerengaria" (früherImperator") nach Amerika abgereist- Er erhielt ein Abschiedstele­gramm vom englischen König, ferner ein Tele­gramm von Präsident Roosevelt, der seine Freude ausdrückte, ihn bald begrüßen zu können.

Macdonald sagte Pressevertretern, daß er nicht erwarte, mit irgendwelchen besonderen Einzelab­machungen zurückzukehren. Er wolle nur einen gemeinsamen guten Willen zustande- bringen und erreichen, daß eine gemeinsame Me­thode zur Inangrissnahme der großen und schwie­rigen Wirtlchastsfragen, denen England und Ame­rika gegenüberstehen, gefunden werde.

Auch der ehemalige französische Ministerpräsi­dent Herriot, der die französische Regierung

werden wird.

©er deutsche Protest in London

London, 15- AprU- (TU.) Da der englische Außenminister Sir John Simon und der Unter- staatssckretär Bansittard bereits aufs Land gefahren waren, um dort die Oftertage zu ver­bringen, so konnte der deutsche Protest gegen die Unlerha-s. us prache tun dem Ersten Botschafts­rat Graf Bernstorfs, uer an Stelle des von London abwesenden Botschafters v. H o e s ch mit der Durchführung des Berliner Auftrages be­traut war, nur dem zuständigen Beamten des englischen Außenministeriums übermittelt werden- Dieser hat den Protest entgegengenommen, ohne hierzu Stellung zu nehmen.

Die deutschen Vorstellungen richten sich haupt- sächlich gegen folgende Aeußerung Sir John Simons Er glaube nicht, daß die Regierung die Gefühle des Landes zum Ausdruck bringe, wenn sie sich nicht dem anschliehe, was in der Aussprache gesagt worden sei. Damll hat Simon sich also die Worte Sir Austen Chamberlains über den allpreuhischen Im­perialismus, zu dem sich Roheit, Rassenstolz usw. gefeilten, z u eigen gemacht

Die von Sir John Simon am Donnerstag in der Unterhausaussprache ausgestellte Behaup­tung, daß die Ansichten der verschiedenen Redner einschließlich Churchills und Chamberlains die wirkliche öffentliche Meinung in England Deutsch­land gegenüber darstellten, findet keineswegs volle Unterstützung in der Londoner Presse- Der Daily Expreß" bezweifelt, ob alle, die sich in England und Frankreich gegen die deutsche Regierung ereiferten, wirklich wüßten, wor­über sie sprächen- Hiller habe den Dismarckschen Traum der Vereinheitlichung Deutsch­lands erfüllt. E habe die kommunistische Bewegung zerschlagen. Wenn in Deutsch­land der Kommunismus an die Macht gekommen l wäre, so würden viele Leute in England, die

Oie Beisetzung des Staatspräsidenten a. O. Ulrich. Offenbach, 17.April. (W2N.) Am Samstag» Dormittag ist der verstorbene Staatspräsident a. D. Karl Ulrich im Offenbacher Krematorium einge­äschert worden. Der ehemalige Staatspräsident Dr. Adelung, der die Trauerrede hiell, zeichnete ein Bild von dem Leben und Wirken des Verstorbenen. In den neun langen Jahren, während er an der Spitze des hessischen Staates stand, habe er das Vertrauen, das man in ihn fetzte, vollauf gerecht­fertigt. Die Erinnerung daran werde nicht erblassen, mit welchem Geschick und mit welcher Energie Ul­rich während der Besatzungszeit, die so schwer auf dem Hessenland lastete, für sein wirt­schaftlich und seelisch leidendes Volkstum gegen fremde Unterdrückung und gegen separatistische Zer­setzung auftrat. Es habe keinen nationaleren Mann gegeben als den Sozialdemokraten Ulrich, öe* ein langes Leden unter Einsetzung des ganzen Seins gegen Not und Ungerechligkeit innerhalb des eige­nen Volkstums kämpfte, der aber auch mit unbeug» famem Mut und mit Zielklarheit sich an die Spitze des Abwehrkampfes des deutschen Volkes gegen fremde Unterdrückung stellte.

Darmstadt, 15. April. Der Landeswahlleiter gibt folgendes bekannt:

Für den nach dem Vorläufigen Gesetz zur Gleich­schaltung der Länder mit dem Reich vom 31. März 1933 (RGBl. I <5.153) n e u z u b i l de n dc n Hessischen Landtag hat der Landeswahl­ausschuß in feiner Sitzung am 13. AprU 1933 nach den Vorschriften dieses Gesetzes in Verbindung mit Artikel 27 bis 29 des Landtagswahlgcsetzes auf Grund der zugelassenen und festgestellten Wahl­vorschläge dieAbgeordnetensitze nach den Stimmenzahlen, die bei der Wahl zum Deutschen Reichstag am 5. März 1933 innerhalb des Landes auf die Wahlvorschläge entfallen sind, zugewiesen.

In den neugebildeten Landtag rieten demnach ein von den Wahlvorschlägen:

Wahlvorschlag Jlr. 1: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter­partei (Hitlerbewegung):

1. Dr. Werner, Ferdinand, Staatspräsident, Darmstadt.

2. Dr. M ü 11 e r, Heinrich, Staatsminister, Darm­

stadt.

Jung, Philipp Will;., Rechtsanwall, Worms.

Seipel, Wilhelm, Landwirt, Fauerbach v.d.H. o Beyer, Fr., Landarbeiter, Framersheim.

6. Klo st ermann, Alfred, Lehrer, Dockenrod.

Abt, Ferdinand, Kaufmann, Darmstadt.

Ritter, Heinrich, Bürgermeister, Gau-Odem«

Ohmen.

20. Zürz, Alfred, Maschinist, Darmstadt.

21. ©ödel, Heinrich, Landwirt, Langen.

22. Göbel, Moritz, Kaufmann, Eberstadt.

Haug, Wilhelm, Derwaltungsoberfekretär, Darmstadt.

Schott, Friedrich Heinrich, Schreiner, Beer-

Eine größere Zeitung des Rhein-Main-Gebieies _ - _

schrieb kürzlich:Das Gesetz über die Einfeyuna von Der britische Querschläger Rcichostatthallern in den Landern kann m seiner 11 ' **

Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Presse Fra"rieichs, Polens und der Tsche» Ein Jahrhunderte alter Traum der choslowakei hat übet Karfreitag und Ostern Dte Besten unseres Volkes hat sich erfüllt .. Unterhausdebatte, namentlich aber die Hauung Mit einem Federstrich hat der Reichskanzler Adolf Macdonalds und seines Außenministers zur Basis Hitler die entscheidende Wendung herbeigesührt .." mehr oder minder temperamentvoller AngriNe So rann die Deutsche Allgemeine Zeitung über die gegen Deutschland gemacht. War man aus Der SteUeung, welche dieses Gesetz im Volke auslöst, in einen Seite freudig erregt über dte vom eng- ihrer bekannten Sachlichkeit und ohne Uebertrei- lischen Bundesgenossen angenommeneVernuntt, bung erklären:Das Gesetz über die Bestellung von so wagte sich aus der anderen etn ehemaliger St- Reichsstatthallern in den deutschen Ländern ,ft nanzminister hervor, um den polnischen <^vel zu eine politische Tat, die unter Freunden wie schwingen. Lassen toir das. was sich an Gefühls- Gegnern des Kabinetts Hitler grundsätzlich ausbruchen bei unseren unmittelbaren QMbarn fast einftimmige Zustimmung findet." ereignet hat und noch vollziehen wird, zunächst

Diese erfreuliche Feststellung kann für unser beiseite.

Gebiet um so nachdrücklicher bestätigt werden, als Uns interessiert im Augenblick England, zugleich mit der Bekanntgabe des neuen Amtes laut mit dem wir in einer diplomatischen Lusern» wurde, daß unser Gauleiter Sprenger für andersetzung über die Vorgänge im Unterhaus die Statthalterschaft in Hessen aus- stehen. Mag auch der Schuß, den Chamberlain ersehen fei. Seine Ernennung und Einsetzung in und Churchill unter freundlicher Assistenz Mac» dieses verantwortliche Amt ist der organische donalds und Simons gegen uns abfeuerten, in Abschluß einer durch sein zielbewußtes Handeln Paris, Prag, Warschau und Belgrad em ju- und Führen angebahnten Eytwicklung der entschei- belndes Echo finden, getroffen bat er sticht, bungsreidjen Politik im Hessenlande. konnte auch nicht treffen, well das Ziel schiech

-...... !d)t so, daß Sprenger erst seit gewählt war und die Schützen mehr Wert aus

der llebernahme der Gauleitung Hessen in die Ent- Pose und Gebaren als auf gute Schutzenarbell Wicklung der hessischen Politik eingegriffen hat. legten. Aber das Geschoß ist als Querschläger Man frage nur einmal die alten langjährigen Ra- zurückgeprallt und hat, was dem auf dem Ozean tionalsozialisten im Hessenland, unten in den Tälern schwimmenden Ministerpräsidenten und dem, un- des Odenwalds und im Vogelsberg, wer ihnen dort ferem Botschafter schleunigst ausgewichenen Au- zuerst den Glauben an eine große deutsche Zukunft ßenminister Simon un ersten Augenblick offen- öiebergab. In den Jahren, als alle Hoffnungen des bar nicht gegenwärtig geworden ift, em weithin nationalen Deutschlands gesunken war. In manchem sichtbares Loch in die brllische Ehre gerissen, heute alsNazihochburg" bekannten Ort wird dann die noch jeden Engländer, ob reich ob arm, ob als Antwort der Name des Mannes zu hören sein, Minister oder Dockarbeiter t^rpfllchtete, dem der heute eines der wichtigsten und völlig neuartigen fremder Gewalt ausgelicferten Landsmann -öei- Aemter für Hessen betreuen soll und der damals stand zu leisten, koste es waS es wolle. Aber zu ihnen gekommen war, allein zumeist gegen rote kein Wort war in jener llnterhaussitzuna vom Uebermacht, unbekannt, aber zielbewußt, zähe und Donnerstag über den Mo s k auer Pro- unnachgiebig vor den Feinden der Nation. zeß zu hören, ferne Zunge setzte sich in Vewe-

Man frage jetzt in den Tagen der großen gung, um die auf der Folter liegenden eng- nationalen Boykottaktion einmal, wer der Un- tischen Ingenieure in Schutz zu nehmen, um das Verschämtheit der Viehjuden nach dem Rovember- bolschewistische Shstem anzuprangerw Höhnisch verbrechen zum ersten Male blitzartig scharf und kräuselten sich die Lippen der bolschewistischen schneidig vor nun schon fast einem Jahrzehnt Drahtzieher im Kreml ob dieses wenig mann- en ncgentrat Wochenlang war damals der I haften Verhaltens der Besten der englischen Sprengerd s > i e I m a r k t e s v o n D e e r» Ration. Der britische Lowe hat es nicht fe.den Tagesgespräch, besonders im Starken» I gewagt, den Bolschewisten auch nur eine b rger Lande. Uni) als der Kamps dann größere Kralle zu zeigen, dagegen hat er auf Geheiß des Ausmaße gewann und der Terror auch in Hessen Rachbarn vom andern Kanalu^er em wütendes wuchs, als Mainz, Offenbach. Vilbel, Isenburg. Gebrüll gegen Deutschland angesttmmt. Michelstadt und Worms erobert wurden, als Er hat seine Kraft dort'entfaltet wo durch den der Vogelsberg zum ersten Male unifor- Versailler Vertrag von mehr als ernem Iahr- mierte SA. in Kolonnen sehen sollte, da gab es zehnt bereits jede Voraussetzung für einen Wider- für die vorbildlich tapferen kleinen Häuflein stand ausgeräumt worden ist.

hessischer <5QL keine freudigere Nachricht und Sin Ruhmesblatt in der Geschichte des englischen für die brutalen Gegner keinen jäheren Schreck, Volkes war diese llnterhaussihung nicht. Wir hal- als den Rus:Achtung! Sprengers SA. ten abcr die englische Ration für gesund genug, i st d a, die Frankfurter kommen!" Die rote Re- daß ihr bald das Törichte des Verhaltens ihrer gierung Leuschner-Adelung wußte wohl, warum Führer im Unterhaus llar werden wird, die sie solche Transporte später verbot. einem Gegner, der ke i n G e g n e r ist, ein Gefecht

Seinen engsten und vertrautesten Mitarbeiter lieferten, dafür aber um den tatsächlichen Feind Peter Gcmeinder hat Sprenger an den Gau einen weiten Bogen schlugen. Die Donnerstags- Hessen abgetreten und dann dem Gauleiter Ge- sihung des Unterhauses wird so rasch nicht Der» meiner auch freie Auswahl unter den Amtswal- aef|en werden, wir werden duech unsere Proteste tem seines Gaues für den Hessengau gewährt. Er bie ungebührliche Einmischung in unsere inneren hat allen denen, die Gelegenheit hatten, es zu "" **

beobachten, die vielfachen Beweise dafür erbracht, welch große Anteilnahme er dem Hessenland wid­mete, gerade auch in solchen Zeiten, wo er es .offiziell" nicht nötig gehabt hätte.

So ist es zu verstehen daß der Führer auf ihn zurückgriff, als Hessen einen Gauleiter brauchte, so zu erklären, wie die Amtswalter der hessischen Rationalsorialisten bei ihm oft ein förm­lich überraschendes Verständnis für ihre Ange­legenheiten sanden. Unter seiner Führung setzte sich das Hessenvolk in der nationalen Revolution an die Spitze aller Deutschen einst rot und schwarz regierten Länder. Sowie die draußen we­nig bekannt gewordene Kunde vonWiderstands- gellisten" der Systemregierung bekannt wurde, war der Gauleiter durchs Land geeilt, überall feste Entschlossenheit findend und dann frohe Begeiste-

Aus Sonthoken (Allgäu) wird gemeldet: bekannte Paßhöhe zwischen Hindelang-O Schattwald wird in Zukunft den Romen H i 11 e r - P a ß" führen. Diese Desti der Sonderkommissar beim Dezirksam Hosen und der Kreisleiter der 2SDAP.

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