SJLtfpoit
101. Gauturnlag derHesienturner
Am morgigen Sonntag findet in der Turnhalle des Turnvereins 1846 in Gießen der 101. Gauturntag des Gaues Hessen (DT.) statt. Er beginnt mit einer einführenden turnerischen Kundgebung und hat dann eine umfangreiche Tagesordnung zu erledigen. Don besonderer Dedeutung sind u. a. die Ersatzwahlen zum Gauvorstand und Turn- a u s s ch u ß. 11. a. ist der Gauoberturnwart neu zu wählen, da Ehren-Gauobcrturnwart W. Will mit Rücksicht auf sein Alter eine Wiederwahl nicht mehr annimmt. Als sein Nachfolger wird Rudolf Paul (Gießen) genannt, der sich als Frauenturnwart des Gaues in der turnerischen Führung erfolgreich bewährt hat und auch vom Lurnausschuß einstimmig in Dorschlag gebracht wird. Zu wählen sind ferner die Vertreter für den am 30. April in Saarbrücken stattfindenden Kreisturntag. Apch sind die Orte für das G a u - turnfest 1 9 3 3 (Alsfeld wird als Bewerber genannt) und für die verschiedenen Wettkampfveranstaltungen der Fachgebiete in 1934 zu bestimmen.
VfB. Gießen.
VfB. Gießen — Germania Marburg.
Die Grünweißen empfangen am Sonntag wieder einmal nach langer Zeit einen Gegner aus der Bezirksliga, die 1. Mannschaft von Germania Marburg. Man darf ein interessantes Spiel erwarten. Obwohl die Germanen in ihrer Tabelle keinen sehr guten Platz haben und voraussichtlich dem Abstieg verfallen sein dürften, so muß man doch berücksichtigen, daß die Mannschaft ihre Spiele zwar verlor, aber von den starken Gegnern des Bezirks nur mit knappen Ergebnissen verlor. Die Germanen stellen nach wie vor eine kampfkräftige Mannschaft dar, denen die Grünweißen ihre ganzen Kraftreserven entgegenstellen müssen. Der Borsonntag hat gezeigt, daß die BfBer imstande sind, zu kämpfen, wenn die Mannschaft ein einheitlicher Geist beseelt. So rechnet man für den morgigen Sonntag, wenn auch nicht unbedingt mit einem Sieg, so doch mit einem Unentschieden.
Gleichzeitig mit der 1. Elf, gastieren auch die erste Jugend und die erste Schülermannschaft der Germanen in Gießen und treten gegen die gleichen Mannschaften des BW. an.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 I — VfB. Friedberg.
Der Spielausschuß des Dereins hat aus dem Ausgang des Lolalderbys die längst fällige Konsequenz gezogen. Die 1. Mannschaft der Dlauweißen hat am Sonntag in Friedberg gegen d^e dortige 1. Elf anzutreten und sie tut das in wesentlich veränderter Aufstellung. Folgende Mannschaft wurde nominiert:
Schlarb ßuft Lippert Schmidt Henrichs Gath
Dörr Heinbach Heilmann Koch Schomber
Diese Elf rekrutiert sich nun zum größten -teil aus jüngeren Spielern. Es besteht die Möglichkeit, daß Henrichs vielleicht noch nicht antreten kann und an seiner Stelle Heilmann spielt, Mi^ telstürmer würde dann Schmelz sein, der sich schon einige Male recht hoffnungsvoll in der ersten Mannschaft zeigte. Das Spiel gegen Friedberg wird diese Mannschaft allerdings kaum gewinnen können. Es dürste die nötige Härte fehlen, die zum Sieg gegen diesen Gegner unbedingt notwendig ist. Es hängt viel davon ab, wie sich die Mannschaft zusammenfindet und dazu auch den Willen aufbringt. Dem Ausgang des Kampfes sieht man in Anbetracht der neuen Sachlage mit großem Interesse entgegen. Der nächste Sonntag wird der gleichen Mannschaft eine weitere Kraftprobe bringen, denn nächster Gegner ist „Germania" Fulda.
Mit der ersten Elf gastiert auch die Reserve in Friedberg und tritt gegen die dortige 2. Mannschaft an. Das Vorspiel wurde mit 4:0 Toren verloren. Die Aussichten sind auch diesmal nicht sehr groß, denn die Mannschaft mußte ja einige Kräfte an die 1. Elf abgeben. Die 3. Elf trifft in Wiesecks 1. Mannschaft auf einen beachtlichen Gegner. Das Vorspiel wurde mit 4:2 Toreü verloren. Die 4. Elf hat in Daubringen eine kombinierte Mannschaft des Platzvereins zum Gegner. Die Blauweißen werden kaum um eine Niederlage herumkommen.
Lin MnschenaHer turnerischer Mrerarbeii.
Ehren-Gauoberiurnwart Wilhelm Will scheidet aus seinem Amte.
Die bekannteste Turnerpersönlichkeit unseres Heimatturngaues Hessen, Wilhelm Will in Gießen, nimmt nach 30jähriger erfolgreicher Tätigkeit als technischer Leiter des Gaues auf dem morgen in Gießen stattsindenden 101. Gauturntag Abschied von der ihm liebgewordenen und ans Herz gewachsenen Arbeit, um einer jüngeren Kraft das Amt des Gauoberturnwarts in die Hand zu legen. Das ist berechtigter Anlaß, das Wirken und Schaffen dieses verdienstvollen Mannes in einer kurzen Betrachtung zu würdigen.
Wilhelm Will, am 19. Oktober 1864 geboren, ist
55 Jahre ausübender Turner in der Deutschen Turnerschaft,
denn am 15. April 1878 trat er in den Turnverein seiner Vaterstadt Wetzlar als Dorschüler (Zögling) ein und legte hier als eifriger Turnstundenbesucher den Grund zu seinem turnerischen Können, das dem nun bald Siebzigjährigen bis zum heutigen Tage eine seltene körperliche und geistige Frische bewahrt hat.
Rach der Wetzlarer Lehrzeit sehen wir den jungen Turner im Turnverein „Zahn" in Siegen, wo man bald auf seine Fähigkeiten aufmerksam wurde und ihn in die Dorturnerschaft wählte. Don 1884 ab genügte W. Will seiner Militärpflicht beim Infanterie-Regiment Rr. 88 in Mainz. Seine turnerische Dorbildung kam ihm hier, wie nicht anders zu erwarten war, glänzend zustatten. Rach zweijähriger Dienstzeit konnte er als llntereffizier der Reserve wieder zu seinem bürgerlichen Beruf in seine Heimatstadt Wetzlar zprückkehren und seine ganze freie Zeit dem Turnverein widmen. Er gründete dessen Vorturnerschaft und war von 1890 bis 1901 erster Turnwart seines Heimatvereins, der ihm in erster Linie die Erbauung der Turnhalle zu danken hat.
In die Wetzlarer Zeit fällt auch der Beginn der turnerischen Tätigkeit Wills, die ihn über die Vereinsarbeit hinaus im Gau bekannt machte. .Bei den verschiedensten turnerischen Veranstaltung gen wurde er Sieger im Wettkampfe. Er war u. a. beim 17. Gauturnfest in Wetzlar 1889 erster
Sieger im Zwölfkampf der Männer. 1892 rief er mit dem 1931 verstorbenen langjährigen Gau- schriftwart Carl Wenzel, Gießen, den Turnausschuß des Gaues ins Leben, dem von nun ab die Betreuung der rein turnerischen Arbeit des Gaues oblag. W. Will gehört diesem technischen Beirat des Gauvorstandes seit der Gründung an. Man lernte seine turne äschen Kenntnisse und Führereigenschaften schätzen und hatte leichte Wahl, als im Frühjahr 1901 die Stelle des zweiten Gauturnwarts neu zu besetzen war. Die Bewährung in diesem Amte und in der Stellvertretung für den 1902 verstorbenen langjährigen ersten Gauturnwart Dolpertus Schneider. Wetzlar, gaben dem 71. Gauturntag im Frühjahr 1 9 0 3 Anlaß, Wilhelm Will an die Spitze des turnerischen Lebens im Gau zu berufen.
Wilhelm Dill war bis zum heutigen Tage also 30 Jahre ununterbrochen erster Gauturnwart des Gaues Hessen,
seit 1922 mit der Amtsbezeichnung Gauoberturn- wart.
Als der neue Gauturnwart den Gau übernahm, gehörten diesem in 43 Vereinen etwa 4500 Mitglieder an; heute zählen wir 160 Gauvereine mit rund 15 000 männlichen und weiblichen Gauangehörigen. Diese Zahlen künden mehr als alles andere, was W. W i l l in einem Menschenalter ehrenamtlicher Führertätigkeit für die Turn- sache und damit für Volk und Vaterland getan. Die Turner wissen es, die ihm immer wieder durch einstimmige Wiederwahl ihr Vertrauen schenkten und sich darin niemals getäuscht sahen. Was besondere Anerkennung verdient, ist die Tatsache, daß er auf dem Gebiet des turnerischen Geisteslebens an den traditionellen Grundlagen des deutschen Turnens und des von Jahn vererbten Gedankenschahes unentwegt festhielt, daneben in technischen Fragen sich dem Reuen aber nicht verschloß. Er prüfte es mit Scharfblick und nahm es in den Arbeitsplan auf, wenn eine gesunde Fortentwicklung es für notwendig hielt.
Ein treuer Hüter des urdeutschen Geräteturnens, war D. Will aber auch ein Förderer
des Turnspiels, des volkstümlichen Turnens.
des Schwimmens und des Fechtens, \
wie er auch dem Frauenturnen im Gau den DodkN für eine glänzende Entwicklung bereitete. HeuVe noch ist er Leiter der Frauenabteilung des Tunst' Vereins 1846 Gießen.
Die turnerische Arbeti führte W. Will auch hin^ aus über die Grenzen des Heimqtgaues. Im Mit-- telrheinkreis und in der Gesamt°DT. war er allezeit ein geschätzter Mitarbeiter. Während seiner 30zährigen Amtswaltung als Gauoberturnwart fehlte er auf keinem Kreisturnfest als bewährter Kampfrichter; ebenso stand er auf den Deutschen Turnfesten in Nürnberg (1903), Frankfurt a. M. (1908), Leipzig (1913), München (1923) und Köln (1928) in der Reihe der Männer, die für die sachkundige Bewertung der Hebungen als würdig befunden worden waren.
Lieber die Kreise der Turnerschaft hinaus ist W. Will ein
Vorbild seltener Pflichterfüllung
im Dienste der Allgemeinheit. Die Forderung „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!" war ihm allezeit Richtschnur seiner öffentlichen Betätigung. Dabei ist er trotz einer glücklichen, erfolgreichen Lebensarbeit immer bescheiden geblieben. Obwohl
äußeren Ehren int Grunde seines Wesens abhold, durfte er mit berechtigter Befriedigung die schlichten Auszeichnungen hinnehmen, die ihm feine Turner und die Turnerschaft in dankbarer Verehrung und Hochschähung darbrachten. Bei der Feier seines 60. Geburtstages huldigte ihm der ganze Gau durch einen großen Staffellauf. Neuerdings wird die Will - Staffel als eine 10xl00-Meter°Staffel der sechs Gaubezirke beim Gauturnfest alljährlich ausgetragen. Auf dem XKreisturntag auf der Marksburg 1926 wurde dem
.Jubilar der Chrenbrief der Deutschen Turnerschaft überreicht, und beim 100. Gauturntag der Hessenturner vergangenes Jahr in Gießen erhielt er die Ehrenurkunde der D T.. die höchste Auszeichnung, die die DT. zu vergeben hat, und die unseres Wissens im Gau Hessen zuvor nie einem Turnerführer verliehen worden ist.
Wenn Wilhelm Will auch morgen die technische Führung vom Gauturntag in andere Hände legen läßt, so wird das für ihn kein endgültiger Abschieds fein. Als Ehren-Gau- oberturnwart hat er weiterhin Sitz und Stimme im Gauvorstand und in den Ausschüssen, und man wird seinen erfahrenen Rat hier noch oft und gern in Anspruch nehmen. Die Hesset^urner aber werden nie ihren Wilhelm Will vergessen und ihm in dankbarer Turnertreue verbunden bleiben.
Wirtschaft.
Zahlungssperre gegenüber der Tschechoslowakei.
Berlin, 17. März. (WTB.) Die t s ch e ch o s Iowa k i s ch e Regierung hat, ohne mit der deutschen Regierung deshalb vorher Fühlung zu nehmen, eine allgemeine Sperre der Transferierung sämtlicher Zahlungen nach Deutschland angeordnet und bestimmt, daß Zahlungen nur auf Sammelkonten, die bei tschechoslowakischen Großbanken errichtet werden, erfolgen dürfen. Diese Maßnahme gilt für Zahlungen in Waren- und Kapitaloerkehr sowie für sonstige Zahlungen; sie ist getroffen worden, obwohl in Deutschland im Rahmen der Devisenbestimmungen solche Zahlungen nach der Tschechoslowakei bisher stets geleistet werden konnten und durch besondere Abkommen zwischen den beiderseitigen Notenbanken noch weitere Erleichterungen für den deutsch-tschechoslowakischen Zahlungsverkehr getroffen worden waren. Es hat sich deshalb als notwendig erwiesen, deutscherseits geeignete Gegenmaßnahmen auf dem Gebiet des Zahlungsverkehrs gegen das Vorgehen der tschechoslowakischen Regierung zu treffen.
Der Reichswirtschaftsminister hat daher mit sofortiger Wirkung angeordnet, daß Zahlungen auf Warenlieferungen tschechoslowakischen Ursprungs oder tschechoslowakischer Herkunft bis auf weiteres nicht mehr geleistet werden dürfen. Die Konten, die bei deutschen Banken für Rechnung tschechoslowakischer Exporteure geführt werden, sind vorläufig gesperrt worden. Das Zahlungsoerbot bezieht sich auch auf solche Zahlungen in jeder Form, die im Inland für Rechnung tschechoslowakischer Exporteure geleistet werden. Ein gleiches Verbot ist ferner für die Einlösung von Schecks und Wechseln zugunsten von in der Tschechoslowakei ansässigen Personen und für Zahlungen aller anderen Art, wie Zinsen, Dividenden, Kapitalrückzahlungen, Reisekosten usw. nach der Tschechoslowakei oder zugunsten von in der Tschechoslowakei ansässigen Personen im Inland getroffen worden. Ferner wird durch eine besondere Durchführungsverordnung im Zahlungsverkehr mit dem übrigen Ausland auch weiterhin in Kraft bleibende Freigrenze von 200 Mark gegenüber der Tschechoslowakei bis auf weiteres auf 50 Mark herabgesetzt. Diese Bestimmung findet auch auf den Reiseverkehr Anwendung.
Wochenbericht
vom Sronffurkr produkienmarkt.
Der Getreidemarkt lag in der Berichtswoche im ganzen stetig, später neigte die Tendenz allerdings etwas zur Schwäche. Das Angebot seitens der Landwirtschaft hat sich etwas verstärkt, demgegenüber die Mühlen nur vorsichtige Aufnahmeneigung bekundeten.
Auf dem Weizenmarkt wirkte vor allem der ungewöhnlich schleppende Mehlabsah abschwächend. Die Hühnerweizenaktion hat sich bis jetzt noch nicht fühlbar gemacht. Der Weizenpreis schloß mit 212,50 bis 210,00 Mk. um 4 Mark schwächer pev Tonne.
Der Roggenmarkt blieb dagegen sehr widerstandsfähig und der Preis mit 174,00 Mk. per Tonne unverändert. Das vorübergehend etwas verstärkte Angebot wurde relativ leicht aus
genommen. Die neue Verkoppelung von Eosin- roggen mit Kartoffelstock .i hat bisher noch keinen nennenswerten Absatz gesunden.
Eine gewisse Schattenseite der verstärkten Ver- fütterung von Brotgetreide zeigt sich amGerfte- und H a f e r m a r k t, wo die Bestände diesmal langsamer abnahmen, als bisher. Braugerste war nur wenig gefragt,,blieb aber zu 180,00 bis 182,50 Mark per Tonne behauptet, Industrie- und Futtergerste war zu zirka 172,50 bis 175,00 Mk. per Tonne zu haben. Auch in Hafer ist die Vorratsentwicklung unbefriedigend. Die zugesagte Exporterleichterung machte jeden größeren Preisrückgang in Hafer unmöglich.
Das M e h l g e s ch ä f t war bei unveränderten Preisen allgemein nur klein. 2e 100 Kilogramm in Mark notierten: Weizenmehl südd. Spez. 0 mit Austauschweizen 30,50 bktz 31,50, desgl. nieder- rhein. Spez. 0 mit Austauschweizen 30,50 bis 31,50, Roggenmehl 60prozentige Ausmahlung 23,75 bis 24,50.
Der Markt für Kraftfuttermittel verlief ruhig bei uneinheitlicher Preisgestaltung. Infolge des milden Wetters war die Nachfrage nach Kleie gering, und die Preise bröckelten leicht ab. In Soyaschrot blieb das Angebot knapp, so daß der Preis zirka 0,25 Mark anzog. Palmkuchen gaben dagegen 0,25 Mark nach. Treber blieben infolge der Einfuhrsperre auf dem erhöhten Niveau gut behauptet. Je 100 Kilogramm notierten in Mark: Weizen? kleie 8 bis 7,90, Roggenkleie 8,50 bis 8,40, Soyaschrot 10,15 bis 10,75, Palmkuchen 9,25, Erdnuh- kuchen 11,80 bis 12, Treber 12,25.
Das Kartoffelgeschäft blieb klein. Industriekartoffeln hiesiger Gegend notierten unverändert 1,70 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.
Frankfurter Abendbörse fest.
Frankfurt a. M., 17. März. Die feste Tendenz für Aktien und Renten blieb auch an der Abendbörse weiter bestehen. Auf allen Marktgebieten war das Geschäst gleichmäßig lebhaft, doch hielten sich die Kurssteigerungen in bescheidenen Grenzen. Fest lagen späte ReichZschuld- buchforderungen mit 84,£5 Prozent, auch Altbesitzanleihe zogen 0,39 Prozent an. Am Aktienmarkt waren besonders' AEG., IG.-Farben und Schiffahrtswerte, die von 0,50 bis 1,25 Prozent anzogen, als fest zu bezeichnen. Bei letzteren regten Meldungen von Maßnahmen für die Schiffahrt an. Die Börse verzeichnete bis zum Schluß relativ lebhaftes Geschäft, weitere Kursbesserungen ergaben sich aber nur für IG.-Farben, Schiffahrts- und wenige Montanaktien.
Renten blieben auf dem erhöhten Niveau gut behauptet. Goldpfandbriefe und andere festverzinsliche Werte lagen meist um weitere 0,50 bis 0,75 Prozent fester. Don Stadtanleihen tendierten besonders 6proz. Stadt Frankfurt von 1926 mit 70 nach heute mittag 68 Prozent fest. Neu- besihanleihe 11,10 bis 11,15 bis 11,10, Altbesitz 74,91, Schutzgebiete 7,45, 6proz. Stahlverein 78,50 bis 79, Reichsbahn-VA. 98,25 bis 98,39, Reichsbank 140, Harpener 96, Mannesmann 76,75, Phönix 43,50 bis 44, Rheinstahl 87 bis 87,50, AEG. 35,25, Dekula 120, IG.-Farben 127,50 bis 128,25 bis 128, Gesfücel 91,50, Siemens 155, Zellstoss Waldhof 55 bis 55,25, Hapag 18.50 bis 19, Nordd. Lloyd 18,75 bis 19,25, AG. für Verkehrswesen 48,50.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Sranriun a. 2)1.
Senin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß» lurs
Schluß!. Mittag» börse
Dalum
16.3. j
17.3.
16.3. |
17.3.
6% Deutsche tReidioanlettje v. 1921
79,5
—-
79,75
83
6% efjem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929
96,65
——
96
96
6%% ?)oung-21nleif)e oon 1930 ..
82,5
83
83
82,65
Deutsche Anl.-Ablvi.-Schuld mb
Auslos.-Nechten ............
71,75
74,9
71,4
74,5
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% ebein. 8% Heft. Volksstaat 1929
(rückzahlb 102%) ...........
10.6
11,1
10,5
11
78
78
82
Oberheften Provinz-Anleihe mii
Auslos.-Rechlen .............
_
70
Deuftche Komm. Gammclab I.An leihe Serlel mit Auslos.-Recisten
67,5
72,13
66,9
71
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Ban! Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
88,75
90,25
6% ehem. 7% Franks. Hyp^-Banl Goldvfe. 16 unkündbar bis 1936
90
—
_
5%% ehem. 4/i% Franks. Hyp. Bank-Llqu.-Psandbriese .....
87,75
89
_
_
&'/,% ehem. 4ya% Rheinische Hup.-Bank-Liau.-Goldpse.....
88,5
90
—
—
6% ehem. 8% Pr. Landespfand btiefanstalt, Pfandbriefe R. 19
86
88,5
85
88,5
6% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanftalt, Pfandbriefe R. 10
86
88,5
4% Oesterrelchische Goldrente...
13
13
13,25
13,1
4,20% Oesterrelchische Silberrente
—
1,25
1,25
1,25
4% Ungarische Goldrente ......
4% Ungarische Staatsrente V. 1910
—
—
—
-
4%% desgl. von 1913 .......
—
—
—
6% abgeft. Goldmerikaner von 99
6,25
6
',25
6,05
4% Türkische Zollanleihe von 1911
5,1
5,1
i,2
5,1
4% Türkische Bagvadbahn-Anleihe
Serie 1 ....................
—
—
5,5
5,5
4% vesgl. Serie 11 .............
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
1,45
5,4
5,4
5.6
6,8
7
—
6,5
L^%Ruman.vereinh.Rontev.l913
10,25
10,25
10,13
10,2
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,5
5,55
3,45
5,6
B%% Anatolier ...............
—
24
24,25
24
.rtannuri u. Ml.
Berlin
Schluß» kuts
Schluß!. Abend« börse
Schluß» turs
Schluß!. Mittag» börse
Datum
16-3.
17.3.
16-3.
17.3.
Hamburg-Amertta-Pakei .....c
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa Dampfschiff........... O
Norddeutscher Lloyd ......... O
A &. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz, und Privat-Bank... 6 Deutsche Bank und Disconio-
Gesellschaft......... O
Dresdner Bank..............O
Reichsbank ................. 1
A.E.G......................0
Elektr. Lieferungsgeselischast ... 5 Licht und Kraft ............6
Felten & Guilleaume ........o
Gesellschaft für Elektrische Unter-
nehmungen............... 4
Rheinische Elektrizität ........6
Schuckeri LCo..............0
Siemens & HalSke...........S
Lahmeyer & (Jo............ .10
17,65
18,13
45,5
92,5
53
70,25
61,5
138
32,65
92
101
63
88,65
94.5
151,75
133
59,5
104
66,5
93,5
117
63,5
74,25
27,5
41,5
209
86,25
19
19,25
48,5
92.5
53
70,25
61,5
140
35,25
92
103,25
66
91,5
96
155
134,5
60 106,25 69.5
96
163
119,5
64 76,75 28,5
44
210
87,5
17.4
35,65
29
17,9
45,9
92.5
53,5
70,25
61,5
138
32,25
90,9 101,25
63.25
88,65
94,5
152
133,75
59,25
103.75
67
92,5
71,13
153
117
63,5
74,4
27,5
81,75
41,9
209,5 86
17,13
37
29,65
17,9
47,65
92,5
53,5
70,25
61,5 139,9
34,13
91,5
103,5
65,75
90,5
95,75
156
134
59,75
105,9
69,4
94,5
71,13
163
117,75
64
76
27,25
82,75
43,5
210
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Buderus ....,..............o
Deutsche Erdöl .............4
Gelsenkirchener............ o
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«
9
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Zarpener...................o
loesch Eilen—Söln-Neuessen.. o
Ife Bergbau ............ 7
Ise Bergbau Genüfte........ 7
löcknermerke ..............o
lanneSmann-Röhren........0
kansfelder Bergbau....... 0
)berschles. Kokswerke.........0
chönir ’5erg6au.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
ihetnstahl ..................o
Frankfurt a.M
Serlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt
i. rn.
Schluß»
Echlußl.
Schluß»
Schluß!. Mittag» bör-e
16. März
17. März
kurs
börst
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Amtliche Notierung
Amtliche Dotierung
Datum
16.3.
17.3.
16-3.
17.3.
O'Clf'
Zlrie
Geld
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Helsingsors.
Wien.......
6,399
48,45
6,411
48,55
6,384
18,45
6,396
48,55
Vereinigte Stahlwerke.
......u
41,25
44
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43,75
Otavi Minen ........
......0
18,9
18,7
18,13
19
Prag.......
—
—
Kaliwerke Aschersleben.
......6
136
139
135
139
Budapest ...
—
—
—
—
Kaliwerke Westeregeln .
......6
139
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136,5
141
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kaliwerke Salzdetfurth
......v
203
207
203,5
208
Holland ....
'69,58
169.92
169,48
169,82
Oslo.......
73,98
74 12
73,93
74.07
Kopenhagen.
64,44
64,56
64.44
64,56
F G. Farben-Jndusirie Scheideanstalt........
Goldschmidt .........
Rütgerswerke........
Metallgesellschaft......
.......7
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.......0
.......0
124 171,75 43,13
54 40,5
128 172,5 43,5 -4,5 40,5
123
42,75
54,65
40 5
127
38,5
53,9
40,25
Stockholm... London .....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien.....
76,42
14,46
',823
1,181
58,74
21.48
76.58
14,50
9,827
4,189
58,86
21.52
76.42 14,45 0,818 4,182 58 69 21,51
16,51
76,58 14-49
• 0,822 4,190 58.81
21,55
Paris.....
16,535
16,575
16.55
Schweiz ...
81,37
81,53
81.22
81,38
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..
.......0
54,5
56,5
54,75
56,75
Spanien....
35,16
35,24
35.26
35,34
......4
.......0
62
64
Danzig....
Japan.....
82,27
0,899
82,43 0,901
82,17. 0,909
82,33
0,911
Wayß & Freytag .....
.......0
3,8
4,13
—
Rio ve Jan.
0,239
5,554
0,241
0,239
5,495
0,241
Jugoslawien Lissabon....
5,566
5,505
13,16
13.18
13,15
13,17
Schultheis Patzenhofer.....
... O
37,5
44,25
38,5
112,75
37
44 7 5
113,5
38,5
Banknoten.
Bemberg................
yellstosk Waldhof.........
... o
Derlin, 17.März
Geld
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... 0
53^65
55,25
52,5
54,5
Amerikanische Not«..............
4,166
4,186
Zellstoff Aschaffenburg ....
... 0
24,25
24
26
23
Belgische Noten..................
58,53
58,77
Dessauer GaS ............
... 7
114,25
116,75
Dänische Noten .................
64,07
64,33
Daimler Motoren.........
... O
27,65
29,75
28,13
29,9
Englische Noten .................
14,41
14.47
Deutsche Linoleum .......
... O
36.75
38,5
<6,75
36,5
Französische Noten...............
16,47
16,53
Orenstein & Koppel .......
... 0
52,25
52,75
Holländische Noten...............
169,11
169,79
Leonhard Tietz...........
... 6
34
32
33,5
32
Italienische Noten................
21,44
21,52
Thade...................
...12
130
130,5
130
129,5
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Sch Ulina
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten ...............
73,75
2,46
74,05
2,48
76.55
31,36
Kritzner.................
... o
32 1 32.75
32
1 Schweizer Noten.................
81,04
Mainkrafiwerke Höchst a.8L
79 7S
73
72,75
Spanische Rot«.................
35,13
35,27
Süddeutscher Zucker ......
160
162
163
162
Ungarische Rot« ................


