Wie sie ihn bezwang
Originalroman von 3 Schneider-Zoerstl.
Urheberrechtsschutz. Verlag O. Meister. Werdau i. 5.
2. Fortsetzung. Nachdruck verboten!
„Weiß Gott, ja. Drei Schüsseln sollen Sie haben." Stephanie stülpte die Autohaube über das Blondhaar und schlüpfte in ihren Mantel. Merlin sah wie sich ihre Muskeln spannten, als sie den Motor antrieb. Dann ein Helles Einschnappen der blaulackierten Türe. Mit der Linken winkte sie noch einmal nach Lisaweth zurück, die mit einem Kopfschütteln dem dahinsurrenden Wagen nachblickte.
♦
Stephanie hielt Wort. Merlin brauchte nicht im Geringsten um sein Leben besorgt zu sein. Zwar flitzten die Alleebäume ganz verdächtig rasch vorüber. Aber als man dann in den Schatten des Waldes einfuhr, mäßigte sie das Tempo.
Jedes einzelne Fleckchen kannte sie noch. Ueberall verband sich ein liebes Erinnern damit. Hier hatte sie einmal den ersten Steinpilz gefunden und dort bet einem Picknick zwischen Farn und Moos gelegen. Merlin mußte sich, während sie plauderte, immer wieder vergegenwärtigen, daß es nicht mehr das süße, kleine Ding, sondern eine erwachsene Dame war, die neben ihm am Steuer saß.
An der Försterei, die zu Ichenhausen gehörte, machten sie Halt, tranken Kaffee und aßen von dem Kuchen, den ihnen die muntere Frau oorstellte.
Stephanies Augen waren ganz voll Sonntagsandacht. und während sie einen schillernden Grashüpfer von Merlins Aermel strich, sagte sie versonnen: „Ich weiß gar nicht, wie ich das so lange hab' aushalten können."
„Was denn, Fräulein Steffie?"
„Das Weglein von hier."
„So gern sind Sie da, Kind?"
„3a, so gern!"
Er täuschte sich nicht. Es schimmerte eine Träne auf ihren Wimpern. Er wußte nicht, wie ihm geschah, und wie er die Worte fand, die sich ihm jetzt auf die Zunge drängten. „Aber immer oableiben, gelt, Kinder!, das möchten Sie nicht?"
„Mögen schon!" Es lag nur ein ganz klein wenig Staunen in ihrem Blick. „Aber der Onkel Rochus, der kann mich doch nicht brauchen, ich mein--
für immer und die Mama--"
„Das wäre nicht recht! Nicht wahr?" Er horchte mit geschärftem Ohr und beugte sich etwas zu ihr hinüber, obwohl er kein Viertelmeter von ihr ab saß.
„Die Mama?" Steffie sah nach der Waldwiese auf welcher die beiden Kinder der Förstersleute Bunde- kuh fpielten. „Die ist nur für die Stadt, ja!" Sie holte tief Atem.
„Und Sie, kleine Steffie?"
„Ich möcht' so bitter gern hier bleiben. Aber es geht halt nicht."
Sie erhob sich und knöpfte den Mantel, der ihr zu warm geworden war, wieder in die Oesen. In der Richtung, in welcher der Wagen stand, tauchte jetzt eine Livree auf. „Die Mama hat schon wieder
Angst", sagte sie lachend, als der Jettenbacher Se- bieiue ra>cy zwischen oen Baumen oerscywano. „oie ist immer gleich voll Sorge, wenn ich etwas langer ausbleibe."
„Nun gibt's wohl Zank?" neckte er.
„D nein, das nicht!"
„Sie haben niemals gefühlt, daß es Ihre Stiefmutter ist?"
„Nie! Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, wie meine Mutter ausgeseyen hat. Vier Jahre war ich, als mein Vater sich die zweite Frau ins Haus holte, eie ist mir ans Herz gewachsen wie eine rechte. Ich habe gar nichts an üiebe entbehrt. Nur manchmal ist ihre Sorge zuviel gewesen."
Stephanies Hand lag wieder am Steuer. Sic blickte nach der Richtung, in welcher die Sonne durch die Tannen leuchtete und ein blaues Schieferdach dahinter auftauchte.
Merlin faß still. Es erging ihm wie der Lisaweth. Seine Träume umspannen das schone Mädchen, das da im raschen Tempo den Wagen dahingleiten ließ. — Wenn sie die „Rechte" für seinen Einzigen wäre? Es überlief ihn siedendheiß dabei. Sie besaß alles, was eine Frau besitzen muß, um einen Mann zu beglücken: süße Blonoheit und weibhaftes Anschmie- gen. Sorgloses Kinüerlachen und die schönste Gabe, die ein Menschenkind zu verschenken hat, ihre Jugend.
„An meinen Sohn entsinnen Sie sich wohl nicht mehr?" sagte er unvermittelt und erschrak selbst em wenig dabei, als könnte sie sofort erraten, was er wollte.
„Fast nicht mehr, nein!" Der Wagen fuhr jetzt den Ehaufseerand entlang, und sie muhte achthaben, an keinen Baum zu streifen. „Onkel Rochus hat gestern abend gesagt, daß er immens gescheit ist. Da können Sie schon recht stolz auf ihn sein!"
Merlin schwieg und hatte ein wehmütiges Lächeln um den Mund. „Zu Weihnacht werd' ich sechzig, Fräulein Stephanie."
„Tun Sie zehn weg, Baron, das glaubt Ihnen jeder."
„Und hab' noch keine Enkel", übersprang er ihre Zwischenrede.
Beinahe wäre der Wagen an einen Randstein gestreift, so steif hatte sie das Steuer zwischen den Fingern gehalten. „Ein so gescheiter Mann wie Baron Hans Jörg findet eben nickt so leicht eine Frau, die seiner würdig ist", sagte sie mit gewollter Gleichgültigkeit und ärgerte sich, daß ihre Wangen blutübergoffen waren.
„Gescheit müßte sie gar nicht fein, Fräulein Steffie. Nur ihn verstehen, das mühte sie!"
„Und lieb haben", ergänzte das Mädchen, den Blick geradeaus gerichtet, wo jetzt die Umrisse von Schloß Jettenbach auftauchten.
„Ja, lieb haben, Fräulein Steffie."
Das schöne Gesicht neigte sich errötend nach dem Steuer herab.
„Könnten Sie das, kleine Stephanie?" Merlin horchte, als hinge seine ganze Seligkeit von ihrer Antwort ab.
„Ich weih nicht!"
„Nein? —"
„Ich weiß nicht", zitterte es zum zweitenmal zu ihm herüber.
„Schade!" Merlin strich behutsam über den Rücken
ihrer sonnverbrannten Hand, „vergessen Sie, daß ich Sie das gefragt habe, Kind. Manchmal läuft einem halt das Herz über von dem, was man gern haben mochte. Und eine Schwiegertochter wie Sie, und Enkelkinder auf den Knien, das möcht' ich halt fo gern, Fräulein Steffie."
Hundegekläff fuhr zwischen feine Worte. Vier Rüden umkreisten den Wagen und vollführten einen wahren Hexentanz. Von allen Seiten kamen die Jettenbach- schen Gäste, ihnen allen voran Graf Rochus, den Gutsherrn von Ichenhausen zu begrüßen.
Ehe Merlin sich's versah, war er umringt, bestaunt, befragt, während der blaue Wagen die Auffahrt zurückfuhr und um die Ecke des Schlosses verschwand.
Graf Harrach gewahrte den sehnsüchtigen Blick, mit welchem der Freund Stephanie nachsah und hatte so seine Gedanken. Es wäre nicht das erstemal, daß ein alternder Mann sich in ein junges Mädchen verliebte. Das Kind hatte sicherlich keine Ahnung aber er wollte es seiner Schwester sagen, daß sie die Kleine im Auge behielt. Solche Ehen fielen zuweilen sehr glücklich aus, zuweilen — nein, zumeist — nahmen sie aber auch ein ganz trauriges Ende. Man mußte eben Junges zu Jungem und Altes zu Altem tun. Die Mischung war sonst zu ungleich.
Er schob den Arm durch den des Freundes und zog ihn mit sich fort nach dem Park, wo unter den -Silberpappeln der Tisch gedeckt stand. Von überall her kam Lachen. Jettenbach war in der Tat bis an den Giebel mit Gästen vollgepfropft. Harrachs Töchter mit ihren Kindern, dazu das Dutzend Der- wandter und Freunde, die es sich hier in der Un- gezwungenbeit des Landlebens wohl fein ließen.
Erft fand es Merlin ungemütlich. Er war die Stille und Lautlosigkeit von Ichenhausen gewöhnt. Dann wirkte die Wacholderbowle. Das Lärmen und Lachen steckte an, und als Stephanie für einen Sprung nach dem Tisch der Herren kam und sich über feine Schulter neigte, um ihm ein Vergißmeinnicht ins Knopfloch zu stecken, hielt er ihre Linke fest und drückte einen Kuß darauf.
Harrach drohte mit dem Finger: „Sie ist ein ganz durchtriebener Racker, Merlin. Du hast allen Grund, dick vor ihr in acht zu nehmen."
Der Ichenhausener schickte sein herzhaftestes La- chen in die Sommerluft: „So was fängt man nur einmal im Leben ein, Rochus. Die Zeiten sind vorbei. Jetzt hab' ich andere Wünsche."
„Welche?" dachte Harrach und sah besorgt, wie der Ichenhausener ein volles Glas Bowle auf einen Zug hinunterschüttete. Aber der Ichenhausener--
vertrug schon etwas. — Und wenn wirklich —, dann schickte man ihm eben eine Begleitung mit
Flammensprühend sank die Sonne westwärts zwischen den Bäumen hinab. Man hatte zu Abend gegessen und sich auf der Terrasse niedergelassen. Merlin wollte sich eben eine Zigarre in Brand stecken, als Stephanie in Kappe und Mantel die Stufen heraufkam. „Baron, ich muß Sie leider aus aller Stimmung reißen. Aber dahinten — —" sie zeigte nach der Rückseite des Schlosses, „steht eine Wetter- wand. Das gibt was, wenn es kommt, und ich möchte Sie trocken nach Hause bringen. Ich hab's der Lisaweth versprochen."
Graf Harrach stutzte. War es sckon weiter zwischen den beiden als er vermutet hatte? Er fühlte
sich verpflichtet, dagegen zu sprechen: „Baron Merlin bleibt noch, Stephanie. Wenn wirklich, kann ich ihn ja selber nach Ichenhausen bringen. So ein Gewitter geht oft rasch vorüber."
Steffie sah zu Merlin hinüber und hatte etwas wie eine stumme Bitte in den Augen. Er erhob sich ohne Zögern. ,Lch fahre, Rochus. Nur muß das gnädige Fräulein mir die Versicherung geben, daß es keine Gefahr für fie bedeutet, wenn sie allein den Wca zurück macht!"
„Ich fahre doch sonst auch allein! Nicht wahr, Onkel Rochus?"
Der hätte gern ein Veto eingelegt. Aber es ging nicht. Schließlich war Merlin doch kein Don Juan und alt genug, verantworten zu können, was er tat. Man konnte ihn höchstens kränken, wenn man mit neuen Einwendungen kam. Mochte die Steffie ihn also nach Hause bringen. Ein Teil der Gesell- schäft begleitete die beiden noch zum Wagen. Eine Minute später fprang der Motor an. Der Schatten der Bäume, in welchem sie dahinflltzten, fing das blaue Auto wie ein dunkler Rahmen ein. Der ein- fetzende Wind trug ein fernes Rollen herüber. Dann war es wieder still.
Nur eine Staubwolke hing noch als dünner Nebel über der Straße.
Frau von Brentano zog die hohen Fenster mit kräftigem Ruck herein und hakte fie fest. Unten auf dem Ries, der von den vielen Menschen, die tagsüber darauf herumgelaufen waren, ganz vertreten lag, waren Schritte hörbar, die im Eilmarsch vor überftrebten. Sie bog sich über das Sims und rief Stephanies Namen.
Es kam keine Antwort. Statt dessen aber sprang die Türe auf und sich zurückwendend sah sie ihren Bruder über die Schwelle treten. „Ist Stephanie da?" Ihr Blick war erwartend auf ihn gerichtet.
„Noch nicht!" Er durchmaß die Länge des Zimmers und stand nun neben ihr an dem Fenster, gegen dessen Scheiben die ersten schweren Tropfen schlugen. „Ich wollte dich bitten, Maria, daß du etwas mehr auf deine Tochter achtest. Ich fürchte --ich habe--es scheint mir--", er wußte nicht wie er die Worte stellen sollte, um Merlin nicht in ein schiefes Licht zu bringen. „Also, ich meine die Beobachtung gemacht zu haben, daß Merlin ein wenig Feuer gefangen hat!"
„Das ist ja Unsinn!" fiel fie ihm ins Wort.
„Ich kann mich auch getäuscht haben", versuchte er seine Worte abzuschwächen. „Immerhin kom- men solche Sachen vor. Das Kind ist neunzehn. Er wird sechzig. Wenn es ihm auch fein Mensch ansieht, der Altersunterschied ist ein für allemal zu groß."
„Ich sagte dir schon, es wäre Unsinn, Rochus. Und überdies, Stephanie ist nicht das Mädchen, sich in einen alten Mann zu verlieben. Du weißt, daß sie den amerikanischen Botschafter ausschlug, nur, weil er schon achtundvierzig Jahre zählte. (Übrigens, wenn du derlei Befürchtungen hegst, warum hast du sie dann den Baron nach Hause bringen lassen? Es hätte doch genügt, daß sie ihn geholt hat.
„Ich wollte Merlin nicht vor den Kopf stoßen. Aber jetzt müßte sie längst zurück sein."
(Fortsetzung folgt.)
Bei 'Unbehagen, H
UW undSchmer^ti
In eilen Apotheken erhMIHTd» zum Prelle von RM. 0.89, 1.30,1.88. Nix echt mit dem Nemene- lug »m* jeder Packung.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister, Abteilung A, wurde eingetragen: 11870
1. am 27. Januar 1933 bezüglich der Firma Gedr. Isenberg, Gießen: Die Firma ist erloschen.
2. am 13. Februar 1933 bezüglich der Firma 3. Rickersche Unioersitäis-Buch- hcmdiung (Ernst Legler), Gießen: Friedrich Robert' Ernst Legler von Gießen ist durch Tod aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden.
3. am 14. Februar 1933 bezüglich der Firma Tart Schwaab, Gießen: Die Firma nebst dem unter dieser Firma betriebenen Geschäft ist ab 1. Januar 1933 auf den Kaufmann Friedrich Seebolb in Gießen übergegangen. Der Friedrich Seebolb Ehefrau, Emilie geb. Haas, in Gießen ist Prokura erteilt.
L am 14. Februar 1933 die Firma Wilhelm Stroh. Großen-Linden. Inhaber: Wilhelm Stroh, Kaufmann in Großen- Linden.
Gießen, den 15. Februar 1933.
__________Hessisches Amtsgericht.__________
Bekanntmachung.
Nachdem die Zustellung der Bescheide über die kommunale Grundsteuer, Gewerbsteuer und Sonbergebäubefteuer für bas Rechnungsjahr 1932 an die Zahlungspflichtigen dzw. Empfangsberechtigten ftattgefunben hat, wird als Tag, an dem die sämtlichen Bescheide als zugestellt zu gelten haben, der 16. Februar 1933 hiermit festgesetzt. 1216C
Diejenigen Pflichtigen, die bisher einen Bescheid nicht erhalten haben, werden auf- gefordert, dies alsbald beim Städtischen Rechnungsamt im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Str. 29, anzuzeigen.
Gießen, den 14. Februar 1933.
Bürgermeisterei Gießen: Dr. Keller.
Ruhholzversteigerung.
Mittwoch, den 22. Februar b. 3.» kommt im Gemeindewald Waldgirmes in den Distrikten Pferdheck, Pfingstweide u. a. folgendes Nutzholz zur Versteigerung:
Liche: 55 Stä. und Abschn. 1. bis 7. Kl. mit 29,59 fm (davon 17 km Alteiche).
Eiche: 6 rm Nutzscheit, gespalten, 1,2 m lang.
Bud;«: 18 Stä. und Abschn. 3. bis 6. Kl. mit 14,75 fm.
Nadelholz: 300 Fi.- und Kiefernstämme und -Absch. la» bis 4a-Kl. mit 160 fm.
60 Fi.-Stangen 1. Kl.
35 „ 2. „
100 „ 3. „
Zusammenkunft um 10 Uhr vormittags
in der Etzbach, 300 m oberhalb der Schwal- benmühle. 12240
Waldgirmes, den 17. Februar 1933.
Der Bürgermeister: Schmidt.
Vrennholzversteigemngen I Bekanntmachung.
höf föfrthf rtSlpßptl ! Der Zettelanschlag an die vorhandenen,
der Stadl Gießen
Der Zettelanschlag an die vorhandenen städtischen Anschlagsäulen und -tafeln soll
1220C
Dirken-
und
und Stelle versteigert:
12230
Fichten-
und
120
11970
den statt:
0,9
27,0
3
4a-
2,49
Derbffangen: Eiche: Deichsel 1 St. = 0,06 fm
rm
Los 1. 18 Stück 2. Klasse
2.
15
3.
ist
10
1,4
14,9
24
51
24
2. Kl.
5. Kl.
12
3
8,55
2,80
202
16
66
6
3
A. Mittwoch, den 22. Februar 1933, 9% Uhr, aus den Abt. 29 und 30 des Ferne-
1875
2000
65
29 40
35
14
21
11
9
2
1
2,28 fm
11,76 „
12
1
4,9
127,8
24,6
32,4
125
680
5,0
3,2
9,0
8,12
1,06
7,05 fm
8,42 „
rm Eichenstöcke
Fichten-Derbstangen 1. und
Fichten-Derbstangen 4. und
B. Kiefern-Langhol; N.
63 Stück 2a-Klasse = 37,04 fm
2b- 3a- 3a-
2. Id.
3. 2a-
4. 2a«
5. 2b-
6. 2b.
7. 3a-
8. 3a-
9. 3b-
10. 4a-
3b- 4a-
Holzsorti- 12050
Kataloge und Prospekte Mert «ne Brühl'sche Druckerei
C. Fichten-Lcmgholz N.
233 Stück la-Klasse = 46,51 fm
- 71,10
- 8,93
- 1,05
54,22
6,13
2,53
Flchfen-Abfchnitte (Güteklasse N). 3b-Klasse 3 Stück = 2,07 fm
Los 7.
„ 8.
„ 9.
io.
Los 3.
„ 4.
„ 5.
„ 6.
281,0 „
10,5 „
2,5 „
60,5 „
55,0 „
3,5 „
50,0 „
18,4 „
11,0 „
20,0 „ vormittags
- 44,0 rm - 199,0 „
3b- 4a.
1b-
2a-
3a-
» 29,35 - 30,58 - 17,52 - 26,60 = 16,64 - 16,79 - 3,96 x 2,89
führung, günstige Preis Vorschläge bietet Ihnen die
Brühl'sche Druckerei, Gießen, Schulstr. 7, Anruf 2251
waldes. Försterei Hochwart:
14,4 rm Buchenscheiter 1. Kl.
(Güteklasse N.)
3a-Klasse 21 Stück - 12,60 fm
1. Nutzholz. Kiefern-Abschnitte (Güteklasse A). 3a-Klasse 28 Stück = 16,02 fm
Buche: Scheit Knüppel Reisig Stöcke
Eiche: Scheit Knüppel
Kiefer: Scheit Knüppel Reisig
Fichte: Scheit Knüppel Reisig
Die Zusammenkunft
Uhr im Forstort Rabenauer Straße Abt. 14 bei Brennholz Nr. 749 in der Geiff- schneise.
Allendorf a. d. Lda., 17. Februar 1933.
Hessische Bürgermeisterei.
__________Schneider. _________
Zusammenkunft: Hauptschneise bei Ab- teilung 30.
B. Freitag, den 24. Februar 1933, 9% Uhr. aus den Abt. 4, 5, 6 und 7 Ltoizen- morgen und 10b des Stadtwaldes. Försterei Rödgen:
1,8 rm Hainbuchenscheiter 1. Kl.
92,2 rm Eichenscheiter 1. und 2. Kl.
14,8 rm Kiefern-, Fichten- und Lär-
21,9 rm Eichen-, Ahornscheiter 1. und 2. Kl.
32,0 rm Buchenknüppel
90,0 rm Eichenknüppel
45,4 rm Ahorn-, Birkenknüppel
Die Holzversteigerungen
in Watzenborn am 7. d. M. und in Klein- Linden am 15. d. M. sind genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine bei den zuständigen Kassestellen, Ueberweisung und 1. Abfuhrtag: Montag, den 20. d. M. Ablauf der Zahlungsfrist für unverbürgte Holzgeldschuld am 13. März 1933. Bei Barzahlung bis 13. März 1933: 4 v. H. Skonto.
Gießen, den 17. Februar 1933. (1226D Hessisches Forstamt Schiffenberg.
Nicolaus.
Bekanntmachung.
Die nächsten viehmärkte in Gießen fin-
ab 1. April 1933 auf fünf Jahre neu verpachtet werden. Die Bedingungen liegen auf dem Stadthaus (Bergstraße 20), Zimmer 28, zur Einsicht offen. Angebote auf vorhandenen Vordrucken, die ebenfalls im Stadthaus bezogen werden können, find bis spätestens 1. März 1933 bei der Stadtverwaltung Gießen einzureichen. 1215C Gießen, den 15. Februar 1933.
Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr. Hamm.
Ruh- und
! Brennholzversteigerung
der Stadt Allendorf a. b. Cumba.
Am Mittwoch, bem 22. Februar L 3., werden in der Försterei Allendorf (Lumda) aus den Forstorten Rabenauer Straße Abt. 14, Eichstachel Abt. 9 und Homberg Abt. 3 nachstehende Holzsortimente an Ort
Das Holz aus den Abt. 4 und 10b wird nicht vorgezeigt.
Zusammenkunft: Straße nach Rödgen — Kreuzung nach dem Flughafen.
Gießen, den 17. Februar 1933.
Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Dr. Rosenberg.
Eichen- und Eschen-Derbstangen
2. Kl. (Deichseln)
rm Eichen-Nutzscheiter 1. Kl.
(1,25 m lang)
Holzsubmission.
Die Gemeinde Alten-Buseck verkauft im Wege schriftlichen Angebots das nachverzeichnete Holz: 1210D
A. Lichen-Langholz und -Abschnitte N.
Werben Sie
mittelst der Zeitungsanzeige und In geeigneten
Fällen auch durch gute Drucksachenl
Dienstag, 21. Februar 1933, Kinbolefj- (Nutzoieh-) Markt,
Mittwoch, 22. Februar 1933, Schweinemarkt.
Austriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormittags. Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuch« schutzgeimpft.
Gießen, den 18. Februar 1933.
Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Dr. Rosenberg.
Ruhlnüppel: Eiche: Gartenpfosten -- 9 - 6,30 fm.
2. Brennholz.
Angebote sind getrennt nach Klassen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Donnerstag, den 23. Februar d. 3„ nachmittags 3 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, woselbst im Beisein der erschienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Das Holz ist ohne Rinde gemessen und wird entrindet. Es empfiehlt sich vor- beuge Besichtigung des Holzes, da spätere Beanstandungen nicht berücksichtigt werden.
Alten-Buseck, den 17. Februar 1933.
Bürgermeisterei Alten-Buseck.
Wellen Kiefernreisig 2. Kl.
Wellen Fichtenreistg 2. Kl.
1,6 rm Fichtenreisig 1. Kl.
Fagd-Verpachtung.
Die Eigenjagd des Fürsten zu Solms- Hohensolms-Lich m den Gemarkungen Burkhardsfelden, Meilbach und Ettingshausen soll auf neun Jahre freihändig verpachtet werden. ZusammenhängendesJagd- gebiet, vervollständigt durch die Gemeindejagden Burkhardsfelden und Hattenrod, die im März d. I. und im Frühjahr 1934 als Schutzjagden angepachten werden können. — Guter Rehstand! — Bester Schnepfenstrich der Gegend! — Größe der Jagd: 407 ha Wald, 40 ha Feld, dabei mehrere große Waldwiesen. <^olz zu einer Jagdhütte wird gestellt, weitere Auskunft gern erteilt. Gebote schriftlich, verschlossen mit der Aufschrift „Jagd" bis zum 27. d. M. erwünscht. 1031D
Fürst zu Solms-Lichsche Oberförsterei.
Die Rutz- und Brennholzversteigerung vom 1. Februar 1933 im Markwald Grüningen-Dorf-Gill
ist genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine, Ueberweisung und 1. Abfuhrtag: Montag, den 20. d. M. Ablauf der Zahlungsfrist für unverbürgte Holzgeldschuld am 15. Marz 1933. Bei Barzahlung bis 15. März 1933: 4 v. H. Skonto. 1225D
Gießen, den 17. Februar 1933.
Der Vorsitzende des Markvorstandes.
N i c o l a u s, Oberforstmeister.
Holzsubmission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Al-
Angebote sind bis zum Mittwoch, dem 22. Februar 1933, nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Stelle abzugeben, woselbst nach Bekanntgabe der Bedingungen die Eröffnung der Angebote erfolgt. Das Holz ist ohne Rinde gemessen, jedoch noch nicht entrindet.
Hessische Bürgermeisterei Allertshausen.
Reinhardt.
chenscheiter 1. und 2. Kl.
rm Buchen- u. Hainbuchenknüppel
rm E'chenknüppel
rm Kiefern-, Lärchen- und Ahornknüppel
rm Fichtenknüppel
Wellen Buchen- und Hainbuchenreisig 2. und 3. Kl.
Wellen Eichenreisig 2. und 3. Kl.
lertshausen sollen nachstehende mente verkauft werden: Fichtenstämme.
Los 1. la-Klasse 11 Stück =
Wellen Buchenreisig 3. Kl.
rm Eschen- und Fichtenreisig 1. Kl.
rm Buchenstöcke
rm Eschen- und Eichen-Derbstan-
gen 2. Kl. (Deichseln)
Fichten-Derbstangen 3. Kl. (Leiterbäume)
rm Eschen-Nutzknüppel (2,50 m lang)
rm Eichen-Gartenpfosten (2,20 m lang)
Bekanntmachung.
Die Zulassung einer weiteren gewerbsmäßigen Leichenwärterin ist erforderlich geworden. Bewerberinnen um diese Stelle, die zuverlässig, gesund, gut zu Fuß, unbescholten und für die Ausführung des Dienstes besonders geeignet sind, ersuchen wir, unter Angabe der persönlichen Verhält- nisse sich schriftlich bis zum 1. Mär; 1933 bei uns zu melden. Bevorzugt werden solche Personen, die in der Krankenpflege tätig gewesen sind. 11890
Gießen, den 14. Februar 1933.
Bürgermeisterei Gießen. I. D.: Dr. Hamm.
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