S.Upori
^18. Deutsches Bundeskegeln.
In 15 Sünderzügen, aber auch mit den fahrplanmäßigen Zügen, mit Auto- und Omnibus-Kolonnen waren am Samstagabend die Teilnehmer und Gäste am 18. Deutschen Bundeskegeln aus allen Gauen des Reiches in Frankfurt a. M. eingetroffen. Noch am gleichen Abend versammelten sich die vielen Tausende in dem Riesenraum der Festhalle zu einem B e g r ü ß u n g s a k t, bei dem es neben wohltuend kurzen Reden des Festvorsitzenden B o r n - Frankfurt, des Frankfurter Bürgermeisters Linder und des Bundesführers Schluck ein recht unterhaltendes Programm künstlerischer Darbietungen gab. Auf dem großen Festgelände entwickelte sich gleichzeitig ein äußerst lebhaftes Treiben. Man schätzt, daß an diesem Abend über 50 000 Menschen den Festplatz mit seinen vielen Hallen und Anlagen besuchten.
Nach dem schönen Wetter des Samstags gab es am Sonntagvormittag leider schwere Regengüsse, die die Ausstellung des Fcstzuges empfindlich störten. Dennoch gab es, als noch rechtzeitig genug die Sonne wieder durchbrach, einen Festzug, wie man ihn in gleicher Geschlossenheit, Disziplin und farbenfroher Bewegtheit selten bei ähnlichen Veranstaltungen gesehen hat. Der Zug marschierte unter dem Motto „Siegeszug des Sports" und man muß sagen, daß es wirklich ein Siegeszug war, der bei den Zuschauermassen helle Begeisterung auslöste. Unter den Klängen der äußerst zahlreichen Musikkapellen marschierte der Zug ohne Aufenthalt mit militärischer Straffheit. An ihm nahmen die Fahnenabordnungen und Kegelbrüder aller deutschen Gaue teil, aber auch die Turn- und Sportorganisationen, die Schützen, Leichtathleten, Schwimmer, Reiter, Motorsportler, Ruderer, Kanufahrer, die Wanderer und Radfahrer stellten starke und bunte Gruppen. Besonders herzlich begrüßt wurden die Festwagen und Gruppen der Auslands- und Grenzdeutschen.
Nachdem der Zug in die Festhalle einmarschiert war, erklärte der Bundesführer Schluck daS 18. Deutsche Bundeskegeln für eröffnet. Der Bundcssportwart Hecker, Leipzig, gab dann die 46 Bahnen frei, worauf sofort die Kämpfe um die Deutsche Clubmeisterschaft für Dreier-» Mannschaften ihren Anfang nahmen.
In sehr starkem Maße wurden allerdings die Bahnen am Sonntag auch für das sogenannte Ehrenkegeln benutzt. Jeder Kegelbruder, der das Bundeskegeln in Frankfurt besucht, darf 10 Kugeln werfen, die in einem Wettbewerb gewertet werden, für den es wertvolle Preise gibt. Jedoch hat dieses „Ehrenkegeln" mit den eigentlichen Meisterschafts-Wettbewerben und Länderkämpfen nichts zu tun.
Oie Gießener Rudergesettschafi gewinnt 5 Rennen in Limburg.
Die Gießener Rudergesellschaft nahm am Samstag und am Sonntag an der 13. Ruderregatta in Limburg teil. Die Mannschaften konnten fünf Siege erringen. 2m ersten Lahnvierer blieb die GRG. mit 6:34,2 vor Bad Ems mit 6:41,2 Sieger. Den Lahnachter konnten die Gießener mit 6:07 vor dem Limburger Ruderklub (6:11,6) für sich entscheiden. Der Iungmannvierer konnte vor „Hn» dine" Saarbrücken gewonnen werden. 2m ersten Bierer wurde der Kölner RB. 77 auf den zweiten Platz verwiesen. Auch im Lahn-2ungmann-Vierer war ein erster Sieg zu verzeichnen. Lahnstein gab bei 1300 Meter aus. Den Gastvierer verloren die Gießener Senioren nach heldenhaftem Cndkampf mit 75 Sekunde gegen Saarbrücken. Eine Heber» raschung brachte das Rennen im ersten Achter am Samstag, das der Kölner RB. 77 vor Gießen 77 (Kölner Klub für Wassersport zwei Längen zurück) überraschend gewinnen konnte. Am Sonntag siegte im ersten Achter der Kölner Klub für Wassersport. Zweites Boot wurde GRG. vor dem Kölner RB. 77. Die Gießener waren durch zwei vorhergehende sehr scharfe Viererrennen sehr stark geschwächt.
Kreß wieder Amateur.
Deutschlands früherer Nationaltorwart Willy K r e ß , der bekanntlich wegen Berstoßes gegen die Llmateurbestimmungen disqualifiziert war, ist durch den jetzigen Führer des Süddeutschen Verbandes Flierl wieder begnadigt worden. Der Frankfurter hat sich in Dresden niedergelassen und ist dem Dresdner Sportklub beigetreten, für den er ab 27. September spielberechtigt wird.
Neuer deutscher Reitertriumph in Luzern
Den Höhepunkt des Internationalen Reitturniers in Luzern bildete am Samstagabend die Entscheidung des Preises der Nationen, der wie schon im Vorjahre, von der deutschen Mannschaft mit größter
Ueberlegenheit gegen starke ausländische Konkurrenz gewonnen wurde. Deutschland startete mit Baccarat (Oberleutnant M o m m), Thora (Oberleutnant Brandt) und Olaf (Oberleutnant v. Nostiz- W a l l w i tz). Baccarat und Thora gingen beide Male fehlerlos über den gewiß nicht leichten Kurs, lediglich Olaf machte im ersten Umlauf 9} Fehler. Diese Fehlerzahl konnte jedoch den deutschen Sieg nie gefährden. An zweiter Stelle placierte sich die Schweiz mit 31t Fehlern noch vor Italien und Frankreich, die sich mit je 32 Fehlern in den dritten Platz teilten.
Derby-Sieger Alchimist Sieger im Großen preis von Berlin.
3m großen Preis von Berlin, dem mit 35 000 Mark ausgestattcten größten Flachrennen der Reichshauptstadt, trug der Favorit Alchimist, der Derby-Sieger des 2ahres 1933, einen leichten Sieg davon. Palastpage, der Gewinner des Blauen Bandes aus dem Vorjahre, belegte vor Unten» ruf den zweiten Platz. Die Französin Thaouka unter dem berühmten englischen 2ockey C. Elhiott endete unplaziert.
Bon der „Tour de Sratue".
Die 16. Etappe der „Tour de France", die am Samstag von Aix les Thermes über 165 Kilometer nach Luchon führte, wurde von dem belgischen Touristen Louyet in 5:47,01 Stunden vor dem Franzosen Speicher und Stöpel-Berlin gewonnen. Trotz der erheblichen Steigungen, die diese zweite „Pyrenäen-Etappe" aufwies, kam eine 20 Mann starke Spitzengruppe am Ziel an. Vierter wurde Guerra, während die restlichen 16 Mann, darunter auch der Deutsche Geyer, auf den fünften Platz gesetzt wurden. Thierbach kam mit einer kleinen Verspätung an. Im Gesamt- und Länderklassement haben sich keine Aenderungen ergeben.
*
Die 17. Etappe der „Tour de France" führte am Sonntag von Luchon nach Tarbes zwar nur über 91 Kilometer, jedoch waren hier außerordentlich große Höhenunterschiede zu überwinden. Etappensieger wurde in 2:57,24 Stunden der Belgier Jean Aerts von Martano-Jtalien und Trueba-Spanien. Von den Deutschen kamen S t ö p e l auf den 17. und Geyer auf den 19. Platz.
Der deutsche Außenhandel im Juni und im ersten Halbjahr 1933.
Die Einfuhr ist im 3uni um 23 Millionen Mk., d. h. um fast 7 Prozent, auf 356 Mill. Mk. gestiegen. Durch jahreszeitliche Tendenzen ist diese Zunahme kaum zu erklären, da sich die Einfuhr in den Vorjahren von Mai auf 2uni durchdurchschnittlich kaum verändert hat. Zu einem Teil beruht die Steigerung vielmehr auf einer Erhöhung des gewogenen Einfuhrdurchschnittswertes um 1,50 Prozent. 2m ganzen bedeutet diese Steigerung des Einfuhrdurchschnittswertesl einen zusätzlichen Aufwand für die Einfuhr von fast 5 Millionen Mk. 2m übrigen erklärt sich! die Einfuhrzunahme aus einer mengen-* mäßigen Steigerung der Rohstoff- e i n f u h r , die zum Teil durch den konjunkturell erhöhten Bedarf veranlaßt ist, zum Teil! aber Wohl auch Voreindeckungen im Hinblick auf die steigende Preistendenz darstellen.
Die Ausfuhr ist von 422 Mill. Mk. im. Mai aus 385 Mill. Mk. im 2uni zurückgegan/ gen. Der Rückgang der Ausfuhrzahl erklärt s'ch zum Teil daraus, daß im Vormonat die Aus-' fuhr infolge größerer Sammelanschreibungen von bereits früher gelieferten Maschinen etwas überhöht war. Sieht man davon ab, so hält sich der Ausfuhrrückgang im großen und ganzen in dem durch die Saisontendenz gegebenen Rahmen; der Monat 2uni pflegt saisonmähig stets eine sehr geringe Ausfuhr auszuweisen. Der Rückgang der Ausfuhr war mit rund 10 Prozent am stärksten bei Fertigwaren. Die Rohstoffausfuhr hat nur um rund 5 Prozent abgenommen. Die Handelsbilanz schließt im 2uni mit einem Aus» fuhrüberschuß von rund 29 Mill. Mk gegen 89 Mill. Mk. im Vormonat ab. 2m ersten Halbjahr 1933 betrug die Einfuhr 2087 Mill. Mk-, die Ausfuhr 2378 Mill. Mk. und der Ausfuhrüberschuß somit 291 Mi ll. Mark. Gegenüber dem ersten Halbjahr 1932 hat die Einfuhr wertmäßig um rund 13 Prozent, die Ausfuhr um rund 20 Prozent, und der Ausfuhrüberschuß um mehr als 50 v. H. abgenommen.
Kurze Sporinoiizen.
Gruppenführer B e ck e r l e wurde vom Reichs- fportkommissar zum Sportbeauftragten des Regierungsbezirkes Wiesbaden ^ernannt.
Wiezuerwartenwar, wurde den 200 österreichischen Turnern, die am Turnfest in Stuttgart teilnehmen wollten, von der österreichischen Regierung die Ausreise nach Deutschland verboten.
6:2 (3: 0) schlug Bayern im Hitler-Fußball- Pokal am Samstag in München die Mannschaft von Nordhessen.
Das Interzonen-Finale um den Davis-Coup werden England und Amerika bestreiten, da England im Schlußkampf der Europa-Zone Australien mit 3:2 besiegte. Am letzten Tage schlug Austin den Australier Mac Grath 6:4, 7:5, 6:3, dagegen blieb Weltmeister Crawford über Lee mit 8:6, 7:5, 6:4 erfolgreich.
Zwei neue Deutsche Speerwurf- Rekorde wurden am Sonntag aufgestellt. 2n Amsterdam warf Weimann (Leipzig) den Speer 71,63 Meter weit und im beidarmigen Speerwerfen stellte der Turner G r o ß p i h (Emmerich) mit 111,43 Meter eine neue Bestleistung auf. *
Schöne deutsche Erfolge gab es beim 2nternationalen Sportfest in Amsterdam. Mehner (Eintracht, Frankfurt a. M.) gewann die 400 Meter in 49,7 Sekunden, Welscher (Eintracht, Frankfurt a. M.) die 110-Meter-Hürden in 15,0 I Sekunden, Wegner (Halle) den Stabhochsprung mit 3,90 Meter, Syring (Wittenberg) die 5000 Meter in 15:16,1 Minuten, Tus (Bochum) die 4x100 Meter in 42,1 Sekunden und eine deutsche Damen-Staffel die 4x100 Meter in 49,6 Sekunden.
*
2in Wettbewerb um den Hitler- Pokal im Handball haben sich in der Zwischenrunde die Mannschaften von Wuppertal, Leipzig, Berlin und Magdeburg behauptet. Süddeutschland ist nun ganz ausgeschaltet.
*
Deutschlands Tennismeisterschaften vom 5. bis 13. August in Hamburg werden eine ausgezeichnete Besetzung bekommen. Schon jetzt liegen die Meldungen von Fr. Krahwinkel, Frl. Payot (Schweiz), Satoh und Nunoi (Japan) und von (Tramm vor.
* Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 12. 7.1933 berechnete Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 93,7, sie ist gegenüber der Vorwoche unverändert. Die Indexziffern der Haupt- gruppen lauten: Agrarstoffe 86,1 (—2,1 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89.8 (unverändert), industrielle Fertigwaren 112,8 (unv.), davon Produktionsmittel 113,9 (unv.), Konsumgüter 112,0 (unverändert).
Frankfurter Bnttermarkt.
Frankfurt a. M., 15.Juli. Die Buttermärkte verkehren gegenwärtig in ruhiger Haltung. Nachdem Ende der Vorwoche vorübergehend etwas lebhaftere Umsätze, besonders in billigen Sorten, getätigt worden waren, blieb der Absatz mit Beginn der neuen Woche allgemein schwach, zumal die Preise eine erheblichn Verteuerung erfahren haben. Für deutsche Butter werden 126 bis 128 Mark und für holländische 128 bis 132 Mark verlangt. Die Anlieferungen in deutscher Butter sind ziemlich knapp.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 15. 2uli. Das Geschäft im Frankfurter Eiergrohhandel hat, in der verflossenen Woche keine Besserung erfahren, der Absatz blieb weiter sehr schlecht. Die Zufuhren in deutscher Ware sind weiter im Abnehmen begriffen, trotzdem reichen sie für den momentan besonders schwachen Dedars vollkommen aus, von Auslandseiern werden Holländer ebenfalls knapper angeboten. Die Preise erfuhren kaum eine Veränderung und bewegten sich für deutsche und holländische Eier etwas zwischen 7,5 und 9 Pfennig per Stück franko Frankfurt a. M.
Der Wert der deutschen Heimarbeit.
Es will vielleicht manchem so scheinen, als ob in der Gegenwart kein Platz mehr für die Heimarbeit vorhanden sei. Auch könnte man sich fragen, ob sie noch eine Berechtigung habe, da die maschinelle Herstellung der meisten Fertigprodukte eine viel größere Schnelligkeit des Produktionsprozesses, eine größere Gleichmäßigkeit der Wa-
Wirtschaft.
renferten und vor allen Dingen eine billigere Verkaufsmöglichkeit der Erzeugnisse garantiere. Mit diesen Fragen aber ist die Berechtigung, ja die Notwendigkeit der deutschen Heimarbeit bereits endgültig bejaht! Gerade weil sie eine der letzten Gegenwirkungen gegen Heberproduktion, geschmacklose Uniformität und gegen Schleuderware bietet, ist sie erhaltenswert! Gewiß wird sie den Lauf des industriellen Tempos nicht aufhalten, — was in wiederkehrenden normalen Zeiten auch gar nicht notwendig wäre — aber die Heimarbeit sichert der deutschen Wertarbeit eine gewisse persönliche Note. Heimarbeit ist in den überwiegenden Fällen Handarbeit und hat als solche auch alle Vorzüge vor einer maschinellen Hebereinheitlichkeit. Sie ist darin kulturfördernd im geistigen Sinne.
2n der Spielwarenerzeugung durch die thüringische und erzgebirgische Heimarbeit werden ja auch Serien hergestellt, aber die Erfindungsgabe und Geschicklichkeit sowie die Sorgfalt der Heimarbeiter gibt dem Erzeugnis jenen persönlichen Schimmer — sagen wir eines kleinen Kunstwerkes — der dann zu dem spielenden Kinde spricht. Das Gleiche sehen wir bei den Holzschnitzarbeiten, die in waldreichen Gegenden noch heute hergestellt werden und dem Käufer Freude, sogar ästhetifches Behagen vermitteln, die die Mafchinenware nicht zu bieten vermag.
Weit wichtiger aber ist eine volkswirtschaftliche Doppelauswirkung, die die Heimarbeit leistet. Sie ermöglicht einer Frau, einem Mädchen, daheim mitzuverdienen und zugleich dem Haushalt und der Kinderpflege sich widmen zu können. Eine Hnterstühung irgendwelchen Doppelverdienertums darf hier nicht befürchtet werden, weil das auch heute noch große Heer der Heimarbeiter fast durchweg aus den ärmsten Kreisen der städtischen und noch mehr der bäuerlichen Bevölkerung besteht.
So gibt die Heimarbeit der Familie Brot, ohne den Haushalt verwahrlosen zu lassen, wie es leichter geschieht, wenn das Ehepaar oder die Witwe auf Außenarbeit geht.
Außerdem darf man die Heimarbeiter getrost als die Hilfstruppen der Industrie bezeichnen. Es gibt eben eine ganze Reihe von Zurichtungen an einer entstehenden Ware, die dem persönlichen Zugriff Vorbehalten sind, weil die unpersönliche Maschine hier versagt oder zu teuer arbeitet. So gibt die Kar- tonnageninöuftrie auch heute noch in verschiedenen Gegenden Deutschlands die zugeschnittene Papier- und Pappware zur Klebung den Arbeitern — zumeist Frauen — ins Haus. Ebenso bedienen sich z. B. in West- und Süddeutschland kleinere Zigarrenfabriken der Heimarbeit zum Zwecke des „Tabakrippens", der Entfernung der größeren Rippen im Tabakblatte. Die bereits erwähnte Spielzeugheimarbeit ist heute kaum noch Selbstoerkäufer an den Konsumenten wie früher, sondern zumeist Lieferant des Großhandels. Die Großkonfektion kann besonders zur Herstellung billiger Serienwaren nicht auf die Heimarbeit der Frauen und Mädchen verzichten und beschäftigt in den Großstädten Deutschlands Hun- derttaulende von Frauen aber auch Männer, die auf diese Weise Lohnarbeit und Hausarbeit vereinigen können.
Allerdings ist eine Hebung der die Existenz der Heimarbeiter schwer bedrohenden schlechten wirtschaftlichen Lage notwendig. Bon allen moralischen Erwägungen abgesehen, wäre das Absterben der deutschen Heimarbeit nicht nur ein unersetzlicher Verlust für die betroffenen Heimarbeiter, sondern für die Industrie selbst und zugleich für die gesamte deutsche Volkswirtschaft und die deutsche Kultur!
W. L.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus: Sonntag, 16. 2uli, 20 Hhr: Der Vetter aus Dingsda. — Montag, 17., 20: Madame Butterfly. — Dienstag, 18., 19.30: Der Graf von Luxemburg. — Mittwoch, 19., 20: Martha. — Donnerstag, 20., Geschlossen. — Freitag, 21., 19: 2n neuer Einstudierung: Der Rosenkavalier. — Samstag, 22., 19.30: Der Graf von Luxemburg. — Sonntag, 23., 19: Der Rosenkava- lier. — Von Montag, den 24. 2uli 1933 an bleibt das Opernhaus ferienhalber geschlossen.
Schauspielhaus. Sonnlag, 16. 2uli, 20.15 Hhr: Römerberg: Egmont; 20 Hhr: Der Meister- boxer. - Montag, 17., 20: Zum ersten Male: Der Kampf mit dem Drachen. — Dienstag, 18., 20: Der Kampf mit dem Drachen. — Mittwoch, 19., 20.15: Römerberg: Egmont; 20: Der Kampf mit dem Drachen. — Donnerstag, 20., 20.15: Römerberg: Geschichte Gottfriedens von Derlichingen mit der eisernen Hand (Hrgöh); 20: Der Kampf mit dem Drachen. — Freitag, 21., 20: Römerberg: Egmont; 20: Der Kampf mit dem Drachen. — Samstag, 22., 20.15: Römerberg: Geschichte Gottfriedens von Derlichingen mit der eifernen Hand (Hrgöh); 20.15: Der Kampf mit dem Drachen. — Sonntag, 23., 20.15: Römerberg: Egmont; 20: Der Kampf mit dem Drachen. — Montag, 24., 20: Neu einstudiert: Die selige Exzellenz.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.
.rrantiur u. 2M.
Zkrhn
Schluß» hird
Schluß! Abend- börsc
Gchluß- kurs
Schlußk. Mittag« börse
£>atum
14 7 |
15.7
13.7
14.7-
6% Deupche Retchsanleihe v. i»2i
83
82,65
82,9
82.65
6% eljem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 X>Vi% Doung-Anleihe von 1930 .
93,5
94,25
-2,75
93,75
80,25
80
80
80,25
Drilliche Anl.-Ablöi.-Schuld ml
Auslos.-Rechten .......... .
76,4
76,5
76
76,25
DeSgl. ohne AuSIos.-Rechte......
6% ebem. 8% Heft. Bol'.sstaat 1929
10,6
10,8
10,2
10,6
(rückzahlb. 102%) ...........
Oberhessen Provinz-Anleihe mt
76
76,5
76
Auslol.-Nechten ............
6% Heil. Landesbank Darmstadl
66
66
—
—
GoldN. 12..........
6 yt°/o Hel!. Landes Hnpotheken.
bank Darmstadt 2iqui......
79
79
79
78,5
84.75
84,75
—
—
Deutsche Komm, cammelab I.An
leihe Seriel mit Au-los.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban!
67
67
66,65
66,9
Golvpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyv.-Baw
81,5
82,5
—
—
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 b'/r% ehem. 4Y2% Franks. Hyv.
81,25
82,25
—
—
Bank-Liqu.-Psandbriese .....
b'/,% ehem. 4'/.% Rheinische
87
86,75
—
—
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. .... 6% ehem. 8% Pr. Landespsand
86
86,4
—
briefanstalt, Pfandbriefe 91. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespsand
81,5
81,5
81,25
80,5
briekanstall. Psandbriese R. V
81
81
80,5
81
Verrechnungskurs ............
86
86
86
86
4% Oesterreichische Moldrente...
—
_
14,2
—-
4,20% Oesterreichische Silberrente
—
1,2
1,15
—
4% Ungarische Goldrenle.......
5,45
5,4 5
5,45
5,25
5,5
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5,1
4>/,% desgl. von 1913..........
—
4,9
5,1
—
5% abgest. Goldmerikaner von 99
9
9
9,5
9,13
4% Dürkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlelhe
5,45
5,425
5,5
5,4
Serie I....................
—
5,4
5,25
iVranffurt a. 31
Berlin
Schluß« furd
Schluß! Abend- börfe
Schluß« kurs
Schlutzk. Mittag« börfe
Dalum
14-7
15.7
13-7-
14.7-
4% desgl. eene 11 ...........
5,5
5,4
5,5
5,45
6% Rumän. vereinh. Diente v. 1903
4,75
4,75
4,5
5
4'/r%Numän.vereinh.Nenlev.l913
8,5
—
8,5
9
4% Rumänische vereinh. Diente
4,13
4,1
4,25
4,25
25,75
8%% Anatolier.............
26
25,75
26.25
Hamburg-Amerika-Paket .....
Hamburg-Südam. Dampsschisf.
0
16,4
16,5
16.13
16,4
0
—
—
22
—
Hansa Damvsschiss...........
0
—
—
—
—-
Norddeutscher Lloyd .........
0
17,25
17,5
17,13
17,25
A G. für Verkehrswesen Aki. ..
0
42,25
44
42,13
43
Berliner Handelsgelellschasl....
4
91
—
91,5
91
Commerz- und Prival-Bank...
0
50.25
50,25
50.25
50,25
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................
<
54
54
54
54
Dresdner Bank..............
(•
45,25
45,25
45,25
45,25
Reichsbanl .................
1
146,75
146,9
145,75
147
A.E.G......................
(
21,75
22,25
21,5
21,75
Eleklr. LleferungSgefellschast ...
6
85,5
86
84
85,5
Lichl und Kraft .............
6
103,4
102,5
102,5
103,5
Felten & Guilleaume ........
0
50,5
51
48,25
49,5
Gefellfchaft für Elektrische Unter-
nehmungen...............
4
82
81.5
81,25
82,4
Rheinische Elektrizität ........
5
98,25
97,25
97
97
Schuckert L Co..............
O
103,5
104,5
101,5
104
Siemens & Halske ...........
■
155
154,5
152,25
154,75
Lahmeyer «Co..............
10
122.5
122
120,75
123
Buderus .........
1
73
73,4
72
73
Deutsche Erdöl .............
■1
115,25
117,25
114
115,13
Gelsenkirchener..............
0
59,75
61,5
58,13
60
Harvener...................
c
98.5
99
98,4
98,5
Hoesch Eilen—Köln-Neuelfen..
0
61
63,9
Ille Bergbau ...............
7
161
161
159,5
156
Ilse Bergbau Genüsse........
7
113,25
114,5
112,25
112,5
Klöcknerwerke ...............
(
54,9
56
52
54,4
Mannesmann-Röhre»........
0
62
63,75
60,5
62
Jranttun a. 31
3erlm
Schluß. kurS
Schluß! Abend- börsc
Schluß- kurS
Schlußk. Minag- börse
Datum
14 7
15.7
137
14.7-
Manstelder Bergbau.........
0
22
23
20,5
23,25
Kvkswerke ..................
0
—
—
76,75
77,65
Phönii Bergbau.............
0
35,13
36
33,5
35,5
Rheinische Braunkohlen .....
10
211
211
211
209,9
Rheinstabl ...............
0
91,65
91,75
90,5
91,75
Bereinigte Stahlwerke.......
0
35,5
36
33,75
35,75
Otavi Minen ...............
0
15,5
15,5
15,25
15
Kaliwerke Aschersleben.......
6
122,5
122,5
123
123
Kaliwerke Westeregeln.......
6
126
126
125,5
122,5
Kaliwerke Salzdetfurth......
k>
163
163
162,25
163,5
I G. Yarben-Jndustrie......
Schcideanstalt..............
133
132,9
131
133,13
10
170,5
171,5
—
—
Goldschmidt ...............
0
44,25
45,25
44
44,5
Rütgerswerke ..............
0
59
59,9
58
59,25
Metallgesellschaft...........
c
57
57
57
57
Philivv Holzmann___ ......
0
52,5
55
52,5
54
4
03
83.5
-
-
Cementwerk Karlstadt."......
0
77
77
-
-
Schultheis Patzenhofer.......
0
—
—
118,25
116,75
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
Bemberg..................
0
36,75
36,65
38,75
36,5
49
n
49
49,5
48,75
Zellstof'"Waldhof ...........
0
42,5
42
40
41,5
Zellstoff Aschaffenburg ......
0
19,5
18,75
19
19
Dessauer Gas ..............
7
—
—
106
107
Daimler Motoren...........
0
29,75
43,75
30,5
28,13
30
Deutsche Linoleum .........
0
44
41,25
43
Orenstcin & Koppel .........
0
—
—
36,13
38
Leonhard Tietz .............
6
17,25
17
16,5
17,13
Chade.....................
12
179
179
184
179
Grihner...................
L
1 23
1 23,25
1 23.5
-
Mainkraftwerke Höchst a.M. ..
4
63,25
| —
-
Süddeutscher Zucker ........
5
I 152
152
152
1 151,75
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Banknoten.
13.3uH
14. Zull
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Arie
Geld
Brie
Hclsingsors.
6,184
6,196
6,184
6,196
Wien......
46,95
47,05
46,95
47,05
Prag......
12,54
12,56
12,54
12,56
Budapest ..
—
—
—
—
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ...
169,43
169,77
169,48
169,82
Oslo.......
70,18
70,32
70,33
70,47
Kopenhagen
62,44
62,56
62,59
62,71
Stockholm..
72,18
72,32
72,28
72,42
London .....
13,97
14,01
14,00
14.04
Buenos Aire>'
0,928
0,932
0,928
0,932
Neuyork ...
2,927
2,933
2,932
2,938
Brussel.....
58,54
58,66
58,49
58,61
Italien.....
22,23
22,27
22,24
22,28
Paris.....
16,42
16,46
16,42
16,46
Schweiz ...
91,32
81,48
81,17
31,33
Spanien....
35,08
35,16
35,08
35,16
Danzig ....
81,67
81,83
81,62
81,78
Japan.....
0,874
0,876
0,879
0,881
Rio de Jan.
0,234
0,236
0,234
0,236
Jugoslawien
5,195
5,205
5,195
5,205
Lissabon...
12,71
12,73
12,74
12,76
Berlin, 14-Juli "
Geld
Dries
Amcrikantlche Noten...........
2,885
2,905
Belgische Noten................
58,33
58,57
Dänische Noten ..............
62,33
62,57
Englische Noten ................
13,96
14,02
Französische Noten...............
16,38
16,44
Holländische Noten...............
>69,06
169,74
Italienische Noten................
22,13
22,20
Norwegische Noten ..............
70,16
70,44
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
—
——
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten..............
72,11
72,39
Schweizer Noten.................
80,99
81,31
Spanische Noten.................
34,95
35,09
Ungarische Noir» ................
—-


