Ausgabe 
17.5.1933 Erstes Blatt
 
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Frankfurter Str. 52 Telephon Nr. 2847,

1 Liter und t,2 Liter Vier­zylinder, 1,8 Liter Sechszy­linder und Regentmodelle PREISE VON RM 1 890 BIS RM 3950 ab Werk

Die günstigen Bedingungen der Allgem. Finanzierung» G. m. b. H. und der Opel- Automobil - Versicherung» A.G. erleichtern Ihnen Ahp Schaffung und Betrieb.

Audi für Automobil preise gibt es eine natür­liche, vernünftige Grenze. Sie wurde von Opel gezogen.

Die repräsentativen Wagen der größten Auto­mobilfabrik Deutschlands beweisen, daß jeder sachliche Qualitätsanspruch und jeder prak­tisch wichtige und zweckmäßige Gegenwert innerhalb der Opel-Preisgrenze geboten wer­den kann. Allerdings ist dazu die große Pro­duktion» der bedeutende Export, die vorbild-

nerstag, 18. Mai, 20.50 bis 21.15 Llhr einen Dor­trag des Herrn Deichskommissars und Staatsmini­sters Dr. 5 r a n f 11. über das ThemaDeut­sches Rech t.

Fräulein von Salvati, findet am 3. 3urti i n Bonn statt. Das Brautpaar weilt bis zum Hochzeitstage auf dem Gute des Prinzen in Schle­sien.

liehe Fabrikationsart und die umfassende Or­ganisation der Opel-Werke notwendig.

Ein Opel erfüllt jeden Repräsentationsan­spruch. Man fragt sich, warum man mehr für einen Wagen ausgeben sollte, da ein Opel doch, alles bietet, was praktisch, wertvoll und nütz­lich ist.

DESHALB: Kaufen auch Sie keinen Wagen, be­vor Sie nicht eine Probefahrt im OPEL gemacht haben.

Vergebung von Gemeindeaufirägen in Preußen.

Der Deutschlandsender überträgt und deutschen Sender übernehmen am

Die Hochzeit des ältesten Kronprin­zensohnes, Prinz Wilhelm von Preußen mit

ehemalige Arbeitersamariter- ist in den Rationalsozialisti- Samariterbund umgewandelt

Ist die Lust nicht heiter und der Himmel blau? Wenn wir nun in diesen Maientagen

Präsident Roosevelt hat den Staatssekre­tär Hüll zum Führer der amerikanischen Dele­gation aut der Weltwirtschaftskonferenz ernannt. Der ehemalige Gouverneur des Staates Ohio, Cox, und Senator P i t m a n wurden zu Dele-

Dergstock und Rucksack hinauswandern in grüne Ratur, lassen wir Sorgen und Kummer zu Hause. Die Bächlein stürzen in hellen Wellen rauschend durch das Steinbett hernieder, und dort, wo sich das Tal öffnet, leuchten die grünen, jungbelaubten Kronen der Buchen und Eichen zwischen den dunklen Tannen auf. Ganz oben auf dem Hügel steht einsam eine liebliche Dirke und läßt sich vom Frühlingswinde schaukeln.

Durch das zarte Laub der Buchen blitzt die Sonne, vom hohen Baum lockt der Tauber, in der Ferne ruft uns der Kuckuck, und der Häher läßt seinen heiseren Schrei hören. Der Specht hämmxrt an der Kiefer, und die Rotkehlchen tummeln sich im Buschwerk.

Ein solcher Frühlingstag auf der Wander­schaft ist eine Erlösung, ist ein Rufatmen von der Alltagsarbeit der Woche. Die Bogellieder des Waldes tragen unsere Seele hinweg von der Erde in die blaue Ferne des Himmels. Du glaubst, du hättest das Lächeln verlernt. Hier im grünen Wald lernst du es wieder, denn ganz nahe sind dir die Blumen, die Tannen, das Gras, der Wind, die Berge und der Himmel.

Du fühlst dich krank zwischen den Wänden deines Zimmers, du kannst nicht atmen in den Straßen der Stadt. Alle Arzneien und Pillen helfen nicht. Wandre hinaus ins Freie, und du wirst gesund werden I Rühe jede Minute, die du frei hast, in Gottes schöner Ratur zu leben!

Du hast keinen Appetit? Durchstreife die Felder und Wälder! Und der Hunger ist da. Das halten deine Rerven nicht aus? Bersuche es nur! 3nt Freien merkst du, daß du gar keine

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worden. Staatskommissar Dommel, Berlin, dem die Gesamtleitung des Rationalsozialistischen Samariterbundes untersteht, bittet, die einzelnen Kolonnen in allen Staaten freizugeben. Es liege im Interesse des Staates, daß der gut ein­gespielte Apparat mit möglichster Beschleuni­gung wieder in Gang gesetzt wird.

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Berlin, 16. Mai. (BDZ.) Die Vergebung ge­meindlicher Aufträge ist ausschließlich Sache der zuständigen Organe der Gemein­den selbst. Deshalb weist der preußische Innen­minister in einem Runderlaß darauf hin, daß s ch c n aus rechtlichen Gründen Vergebungen nicht von dem Einverständnis oder der Zustimmung von Organisationen wie des Kampfbundes £" ~ den gewerblichen M i t t e l ft a n d o sonstiger Einrichtungen abhängig gemacht werden dürfen. Darüber hinaus verlangt der Mi­nister, daß die Gemeindeorgane auch jede Ein­flußnahme von außen her auf die Ver­gebung von Aufträgen ablehnen. Nur die Interessen der Gemeinde selbst, nicht die Sonder- intercssen außenstehender Organisationen oder ihrer Mitglieder dürften ausschlaggebend sein.

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Bühne sich auf den Tag durch die Sendung bzw. Aufführung entsprechender Werke einstellen. Der Frankfurter Sender zum Beispiel wird ein Hörspiel ^.Luthers Berufung" bringen, ein Werk des Frank­furter Rundfunkintendanten. Inhistorischen Stun­den" soll Luther und seiner Mitarbeiter gedacht wer­den. Dabei wolle die GlaubensbewegungDeutsche Christen" aber bewußt einen dieser Mitarbeiter a u s s ch a l t e n, nämlich Philipp M e l a n ch t o n , der den Protestantismus schon in seinen Anfängen verwässert und ihm seine Stoßkraft genommen habe. WehrkreiSpsarrerMüllerübernimmidie Oberleitung der Glaubensbewegung

Deutsche Christen.

Berlin, 16.Mai. (DdA) Im Einvernehmen mit dem jetzigen Reichsleiter Pfarrer Hossenfel - der wird die Oberleitung der Glaubensbewegung Deutsche Christen der Bevollmächtigte des Reichs­kanzlers Wehrkreispfarrer Müller übernehmen. Professor Dr. F e z e r - Tübingen, der Vertrauens­mann für alle deutschen evangelischen theologischen Fakultäten, hat sich der Bewegung angeschlossen. Unter seiner Mitwirkung wurden neue Richtlinien versaßt, die eine neue Kirchenverfassung sordern, welche die Organe kirchlichen Lebens nicht nach dem demokratischen Wahlsystem bestellt, sondern nach der Eignung im Dien st an der Ge­meinde, ferner Vereinigung der Evangelischen Landeskirchen zu einer Deutschen Evangelischen Kirche bei pietätvoller Wahrung geschichuech begrün­deter Sonderrechte.

(Klasse C) erteilt werden. Damit ihm aber beim Grenzübertritt keine Schwierigkeiten erwachsen, be- stehen nach einer Mitteilung des Reichsoerkehrs, Ministers keine Bedenken, wenn die Zulassungsbe­hörden in sinngemäßer Auslegung des § 6 der Ver­ordnung über den internationalen Kraftfahrzeugver- kehr ihm einen internationalen Führerschein für die Klaye A erteilen, wenn er glaubhaft macht, daß er nach dem Auslande nur mit einem Kleinstwagen fahren will. Wie das Vdz.-Bureau meldet, sind aber die geltenden Bestimmungen im innerdeutschen Ver­kehr unbedingt nach dem Wortlaut zu handhaben.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch. Stadt« theater: 20 bis 22 Uhr,Die deutschen Kleinstädter". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Liebe auf den ersten Ton".

Schulpersonalien. Das Hessische Mi­nisterium für Kultus und Dildungswesen gibt bekannt: Mit sofortiger Wirkung mit der kom­missarischen Wahrnehmung der Dienstgeschäfte eines Rektors wurden beauftragt: der Lehrer August B e i k l e r an der Bolksschule zu Bieber (Kreis Offenbach): der Lehrer Paul Rebe^ l i n g an der Bolksschule zu Gießen; der Lehrer Adolf Mathes an der Bolksschule zu Rieder- Ingelheim (Kreis Bingen). Ernannt wurde: der Berufsschullehrer Friedrich Kaufmann zu Ortenberg (Kreis Büdingen), zur Zeit kom^ missarisch an der Bolksschule daselbst, zum Haupte amtlichen Berufsschullehrer an der Berufsschule zu Büdingen, mit Wirkung vom 16. Mai 1933 ab. Aus dem hessischen Staatsdienst ent­lassen wurde die Reallehrerin an der Realschule zu Ridda Marianne Schmidt mit Wirkung vom l.Mai 1933 an aus ihr Rachsuchen.

** Ehrung eines alten Eisenbahners. Der Bremser i. 9t. Friedrich Eckhard in Klein- Linden feiert heute in körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlaß wurde ihm von der Reichsbahndirektion Frankfurt (Main) eine Anerkennung zuteil.

** Städtische Gras-Versteigerungen finden am Montag, Dienstag und Mittwoch nächster Woche statt. Interessenten seien auf die heutige Be­kanntmachung der Bürgermeisterei besonders hin­gewiesen.

** Heimattag. In Garbenteich veranstaltet die dortige Ortsgruppe der Heimatvereinigung Schiffenberg am nächsten Sonntag einen Heimat­tag. Im Festzug werden etwa 60 bis 70 Mädchen in verschiedenen hessischen Trachten zu sehen fein, ebenso werden einige historische Wagen, wie Spinnstube, Brautwagen, die Flachszubereitung u. a. mitgeführt. Auf dem Festplatz sind volks­tümliche Darbietungen geplant. Der oberhessische Heimatdichter G8- Heß wird unter dem Ge­leitwortHeimatgrüße" wieder eine hübsche Auf­führung bringen, bei der Volkslieder und Volks­tänze der Trachtengruppen im Mittelpunkt stehen. Näheres wird im Anzeigenteil noch bekannt­gegeben.

** Maienblasen. Bei dem heutigen Maien­blasen um 19 Uhr vom Turme der Stadtkirche aus werden folgende Stücke zu Gehör gebracht: 1. Choral:Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut"; 2. Abenddämmerung" (Idylle von Ruh); 3.Im schönsten Wiesengrunde" (Volkslied).

" Schokoladen-Verkaufsapparate Primosa"derFirmaTrumpf bisauf weiteres zu gelassen. Am Montag tourte in unserem Anzeigenteil eine Bekanntmachung des Kreisamtes Lauterbach toiedergegeben. durch welche auf Anweisung des Staatskommissars für das Polizeiwesen in Hessen die Aufstellung der Schokoladen-BerkaufsapparatePrimosa" der Firma Trumpf in Wirtschaften und an anderen öffentlichen Orten pntersagt wurde. Wie wir hierzu vom Kreisamt Gießen hören, ist die Durch­führung der vom Kreisamt Lauterbach verkünde­ten Anordnung des Herrn Staatskommissars für das Polizeiwesen mittlerweile durch eine neue Bersügung des Staatskommissars vorläufig sus­pendiert worden, so daß also die Derkaufsappa- ratePrimosa" bis aus weiteres ausgestellt fein dürfen.

3811 Studierende im Marburger Sommersemester.

WSR. Marburg, 16. Mai. Mit dem gestri­gen Tage fanden die Einschreibungen der Studierenden zum Sommerfeme st er ihren Abschluß. Insgesamt wurden 3010 männ­liche und 801 weibliche Studierende, zusammen 3811, gezählt. Theologie 454 Männer und 28 Frauen, Rechts- und Staatswissenschaften 608 Männer und 36 Frauen, Mediziner 1039 Män­ner und 216 Frauen, Philosophen 909 Männer und 521 Frauen. Gegenüber dem Sommerseme­ster 1932, in welchem 4017 Studierende (3171 Män­ner und 846 Frauen) verzeichnet wurden, ist also ein Rückgang in der Studierendenzahl eingetreten.

Der frühere braunschweigische Ministerpräsident Dr. Küchenthal, der bisher der DNVP. ange­hörte, hat seinen Uebertritt zur NSDAP, vollzogen. Er wird am Montag das ihm übertragene Amt des Präsidenten der Braunschwei­gischen Staatsbank übernehmen.

Zum englischen Botschafter in Berlin ist als Nachfolger des demnächst in den Ruhestand tretenden Sir Horace R u m b o l d der bisherige enalische Gesandte in Wien, Sir Eric Clare Edmond P h i p p s ernannt worden.

Aus aller Wett.

Schwarze Liste undeutscher Schriftsteller.

Der Vor st and des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler ist sich mit der Reichsleitung des Kampfbundes für Deutsche Kultur und der Zentralstelle für das deutsche Bibliothekswesen darin einig geworden, dah die zwölf Schriftsteller Lion Feuchtwanger, Ernst G l a e s e r, Arthur Holitscher, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Emil Ludwig, Heinrich Mann, Ernst Ot twalt, Theodor Pli vier, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky (alias Theobald Tiger, Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser), Arnold Zweig für das deutsche Ansehen als schädigend zu erachten sind. Der Vorstand erwartet, daß der Buchhandel die Werke dieser Schriftsteller nicht weiter ver­breitet.

Explosion und Großfeuer in Rotterdam.

16 Personen verletz!.

Im Lagerhaus einer Fabrik in Rotterdam, in dem sich große Mengen von Chemikalien befanden, er­eignete sich eine heftige Explosion, die ein G r o h f e u e r zur Folge hatte. Explodiert war eine große Flasche mit Aether. In dem dreistöckigen Ge­bäude befanden sich etwa 65 Menschen. 16 Personen wurden verletzt.

Kleine politische Nachrichten.

Reichspräsident von Hindenburg empfing Reichskanzler Hitler zum Bortrag über die politische Lage. Der Reichspräsident empfing ferner Botschafter Radolnh zum Be­richt über die Genfer Verhandlungen.

Der Reichspräsident hat das Mitglied des Reichstages Karl Kaufmann zum Reichs st atthalter In Hamburg und das Mitglied des Preußischen Landtages Dr. Al­fred Meyer zum Reichs st atthalter in Lippe und Schaumburg-Lippe ernannt.

Rerven hast.

Schau auch die Kinder an! Können wir sie uns gesund und frisch denken ohne das tägliche Luftbad, das sie draußen in der freien Ratur nehmen? Haben sie auch schon Rerven? Dann aber ist es Zeit, hinauszuwandern mit ihnen und Sonne und Wind zu suchen!

Hast du schon am blühenden Waldabhang ge­legen und hinauf nach den fliehenden, weihen Wölkchen geschaut? Und dann umfängt dein Blick das duftende Wunder ringsum. Der Mit­tagswind flüstert im Gras, die Lerche steigt zum Himmel, die Käfer und Bienen summen: Du hörst das Lied des Frühlings. Klein und lächerlich erscheinen dir die Kümmernisse des Lebens. Der Platz auf der Wiese bedeutet dir Freude und höchstes Glück.

Drum fliehe aus deinem Zimmer und bade dich gesund in der freien, reichen Ratur. W.

Absahsicherung für deutsche Wolle.

(WTB.) SA. und Stahlhelm haben mit dem Reichsministerum für Ernährung und Landwirt­schaft vereinbart, daß in Zukunft nur noch solche Uniformtuche von ihren Mitgliedern getragen werden, die mindestens 40 Prozent deutsche Wolle enthalten. Die Beschasfungsstellen der genannten Verbände werden bei der Bestellung von Uni- formtuchen entsprechende Bedingungen machen. Auf der Wanderausstellung der Deutschen Land­wirtschaftsgesellschaft in Berlin werden solche Uniformen bereits von Mitgliedern der SA.

Der Straßburger Sender sowie das sozialdemo­kratische Blatt in Kopenhagen meldeten, dah der frühere Vorsitzende der deutschnationalen Recchs- tagsfraktion Oberfohren ermordet worden fei da er wichtiges politisches Material an aus­ländische Zeitungen geliefert habe. Amtlich wird erklärt, dah die Meldung in allen Teilen unwahr ist und jeder Begründung entbehrt. Dr. Oberfohren hat am Sonntag, dem 7. Mai in seiner Wohnung in Kiel infolge Rervenzufammen- Selbstmord begangen.

und des Stahlhelms gezeigt werden. Die Ver­bände folgen mit dieser Vereinbarung dem Bei­spiel von Reichswehr, Reichsbahn, Reichspost, Schutzpolizei, Arbeitsdienst und anderen Ver­waltungen. Cs ist zu hoffen, daß das Vorgehen der Behörden und Organisationen nunmehr auch in allen Teilen des Bolkes einen lebhaften Wi­derhall und tatkräftige Unterstützung findet. Der jetzt vorliegende äußerst erfreuliche Anfangs­erfolg zur Absahsicherung für deutsche Wolle muß mit aller Energie ausgebaut werden zu einem großen Vormarsch auf das national- und wirt­schaftspolitisch gleich wichtige Ziel der weit­gehenden Selbstversorgung des deutschen Volkes mit Kleidung aus deutschen Rohstoffen und deutscher Arbeit.

Unser neuer Roman.

Nachdem wir in der gestrigen Ausgabe des Gießener Anzeigers den RomanDie stummen Gäste von Zweilinden" von Anny von Panhuys zum Abschluß gebracht haben, beginnen wir, wäh­rend in den Familienblättern die Schilderung eines höchst merkwürdigen und fesselnden Krimi­nalfalles unter dem TitelDie Dame mit dem Otterpelz" ihren Fortgang nimmt, in der heu­tigen Rümmer mit der Veröffentlichung eines gro­ßen vaterländischen Romanwerkes. Wir find über­zeugt, mit dieser Ausgestaltung unseres Roman­teils nach Möglichkeit allen Wünschen und Ge­schmacksrichtungen innerhalb eines ausgedehnten Leserkreises in Stadt und Land Rechnung zu tra­gen. Linser neuer Roman heißt:

Oer Kurier der Freiheit" von Hanö Dichte

Er führt den Leser in die Zeit des großen nationalen Aufbruches in Preußen in der Zeit vor 1813, und wir glauben, daß eine derartige Schilderung gerade heute, in den Tagen einer das ganze deutsche Volk erfassenden nationalen Erhe­bung und Einigung begeisterten Widerhall fin­den wird. Der RomanDer Kurier der Frei­heit" schildert, von prächtigem-Schwung und einer glühenden Liebe zum deutschen Volk und Vater­land getragen, in mitreißender, stürmisch fort­schreitender Handlung und in einer Fülle wahr­haft dramatischer Szenen die Schicksale eines preu­ßischen Offiziers in der Zeit der nationalen Er­niedrigung und Erhebung vor dem packenden Hintergrund großer deutscher Geschichte.

Eine ebenso zarte wie spannende Liebesgeschichte ist in die Romanhandlung hineinverwoben und gibt der packenden Schilderung einen ungewöhn­lichen Reiz, dem sich insbesondere der weibliche Teil unserer Leserschaft nicht wird entziehen kön­nen. So sind wir gewiß, mit dem neuen Roman eine gerade jetzt hervorragend aktuelle Lektüre ausgewählt zu haben, mit der wir bei allen un­seren Lesern und Leserinnen Ehre einzulegen und ungeteilten Beifall zu finden Wohl erwarten dürfen-

Auslandsausweise für Kleinstkrastwagen.

fBbß. Beabsichtigt der Führer eines Kleinstwagens, der lediglich im Besitze eines Führerscheines der Klasse 1 ist, in das Ausland zu fahren, so könnte ihm nach dem Wortlaut der geltenden Bestimmungen nur der internationale Führerschein für Krafträder