Ausgabe 
15.12.1933 Zweites Blatt
 
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Sen am Arm und Rückgrat zu i*nb wird einige eil mit dem Training ausfefoen müssen.

Mar 6 d) m e I i n g reist am 29. Dezember an Bord DerBremen" nach Amerika. Er hat also noch genügend Zeit, sich auf seinen Kampf gegen Tommy Loughran am 31. Januar in Atlantic City oorzubereiten.

Eine Hallenmeisterschaft im Kunst­springen, wird der Deutsche Schwimmoerband nunmehr alljährlich ausschreiben. Die erste Mei­

sterschaft geht am 19. Januar 1934 m Holle in Szene.

Der Fußball-Rückkampf England Deutschland soll im nächsten Jahre Tatsache werden. Wie verlautet hat der englische Verband Deutschland für Dezember noch London eingeladen

2i u ft r i a Wien wurde bei ihrem ersten Eng- landlpicl am Mittwoch vom FC. Liverpool sicher mit 2:4 (1:4) geschlagen. Die Tore für die Wiener erzielte Sindelar.

Es ist ein altes Gesetz, dost immer am Ende einer Saison sich die Abschiedsgesuche von Sporigrößen, deren Romen einst im hellsten Lichte strahlten, zu mehren beginnen Ebenso oft ändern aber auch die Sportler ihre Pläne, denn der Entschluß, von der Buhne abzutreten, fällt ihnen doch zu schwer.

Der belgische Dauerfahrer Victor Linorl. der heute bereits 45 Lenze zählt, hot schon unzählige Male seinen Rücktritt angekündigt. aber dennoch erscheint er alljährlich wieder hinter der Scheitt- machermaschine.

Richt immer ist es das Alter, das an die Tür der scheidenden Meister pocht, sehr oft spielen auch andere Dinge eine Rolle, wie zu starke berufliche Inan­spruchnahme ober gar Verärgerung bei den Ama­teuren

Aus einem Gefühl der Verärgerung heraus ist wohl das Abschiedsgesuch von Arthur Jonath zu bewerten, der sich getroffen fühlte, als die Deutsche Sportbehörde ihm wegen seines Formrück­ganges eine Sperrfrist auferlegte. Dieses Startverbot stellte nicht etwa eine Strafe dar. denn Jonalh hatte sich nichts zuschulden kommen lassen: die DSB- wollte lediglich durch eine Schonfrist er- reichen, daß der Westdeutsche wieder zu Kräften kam, nachdem er sich durch zu viele Starts ein wenig ver­zettelt hatte Jonalh aber spielte den Beleidigten und schrieb fein Rücktrittsgesuch, wobei er berufliche In­anspruchnahme vorschützte

Der Lochumer ist erst 24 Jahre alt, und viele seiner Freunde hoffen, hpß er sich die Sache noch einmal überlegt.

Persönliche Verärgerung ist auch der Grund des Rücktritts des deutschböhmischen Tennismeisters Roderich Menzel, der bei seinem Verband in Ung nabe fiel, weil er sich eine abfällige Kritik er­laubte. Er hat es sott, weiterhin Turniere zu spielen

und will nun Schluß machen. Menzel, ber 1931 in Berlin lebte und Rot-Weiß angehörte, gewann im selben Fahre die Internationale Meisterschaft von Deutschland und Hot auch an verschiedenen Davis- Pokalspielen teilgcnommen.

Aus den Reihen ber Leichtathleten beabsichtigen neben Jonath noch der Kölner Weitspringer Mölle, der Hamburger Langstreckenläufer Husen und ber österreichische Mehrkämpfer Wessely zu scheiben. Letzterer gewann im Rahmen der deutschen Kampf­spiele 1930 in Breslau den Zehnkampf. Husen holte sich 1923 und 1928 die deutsche Waldlaufmeister­schaft. aber auch auf ber Aschenbahn errang er zahlreiche Siege. Er war ber Mann, der einst Be­darfs entthronte und in ebenso guter (Erinnerung ist noch sein granbiofer Stundenlauf gegen Nurnu in Berlin im Jahre 1928. Sein damals mit 18,211 Kilometer aufgestellter Stundenrekord ist heute noch nicht übertroffen.

Roch ein ganz Großer des Sports steht auf ber Liste derjenigen, die wir nicht mehr wiedersehen werden:

helmuth fiörnig! Sein Abschied ist nicht frei- roiUlgcr Natur. Eine schwere Krankheit hat seine Widerstandskraft gebrochen und erlaubt ihm nicht, die Rennschuhe wieder anzuziehen.

Körnig liegt an Typhus schwer darnieder. Er ist für die Aschenbahn erledigt, die er so sehr liebte. Tau­sende jubelten ihm zu, wenn er wie ein Wirbel­wind bahinrafte und die schnellsten Läufer seiner Zeit bezwang. Schade um ihn, der ein volles Jahr­zehnt lang seinen Sport mit Leidenschaft ausübte. Er, der uns bei den Olympischen Spielen 1928 und 1932 vertrat, wollte sich 1934 verabschieden, aber das Schicksal hat es anders bestimmt. Wenn die Startglocke ruft, wird er sich mit ber Rolle des Zu­schauers begnügen müssen, unb die deutsche Leicht­athletik wird um einen Spitzenkönner ärmer sein!

Wirtschaft.

Tiefstand der Zahlungseinstellungen.

Die Zahlungseinstellungen in ber beutschen Wirt­schaft verharren, wie es im Wochenbericht bes In­stituts für Konjunkturforschung heißt, zur Zeit auf einem Tiefstand, wie er seit der Währungsstab fierung noch nie und in den letzten Vorkriegsjahren nur selten erreicht wurde. Ein Teil des Rückganges ber Zahlunaseinstellungen ist zwar noch nicht auf eine tatsächliche Besserung in der Zahlungsfähig­keit der Schuldner zurückzusühren, in vielen Fäl­len hat die Hoffnung ber Gläubiger auf die fünf- ige Zahlungsfähigkeit ihrer Schulbner geholfen, die formelle Zahlungseinstellung zu überbrücken. Jedoch darf dieses Moment auch nicht überschätzt werden Denn es liegt eine ganz beträchtliche echte Besserung ber Kreditsicherheit vor, anders wäre es jAcnfalls nicht zu erklären, daß die Zahl der Kon­kurse und Vergleichsverfahren im Oktober und No­vember nicht gestiegen ist, obwohl saisonmäßig eine sehr starke Zunahme zu erwarten gewesen wäre.

Ein jtoongdfarteli

in der Zigarettenindustrie?

Der Verband der deutschen Zigarettenindustrie hielt am Mittwoch in Berlin eine Hauptversamm­lung ab, an der fast alle Mitglieder des Verban­des teilnahmen. Wie WTB-Handelsdienst erfährt, fand die Ueberzeugung einhelligen Ausdruck, daß angesichts ber steuerlichen und wirtschaftlichen Be­sonderheiten der Zigarettenindustrie ein straffer Zu- fammenschluh notwendig sei. Ebenso einmütig war man aber auch der Ueberzeugung, daß ein solcher Zusammenschluß nur möglich sei, wenn er durch einen behördlichen Akt erzwungen werde. Rur auf diese Weise könne in ber Zigaretteninbustrie eine Wirtschaftsführung erreicht werden, die dem All- gemeinintereffe und den befonberen Erfordernissen des Fiskus gerecht würbe Die Hauptversammlung beriet im einzelnen den oorgelegten Satzungsent- wurs eines derartigen Zusammenschlusses. Wenn dabei auch eine weitgehende Uebereinftimmung fest-

gestellt werden konnte, so wird doch erst eine end­gültige Abstimmung Klarheit darüber schaffen, ob der Gedanke einxs zwangsmäßigen Zusammen­schlusses weiter verfolgt werden kann ober nicht.

Reue-Arbeitsbeschaffung bei ber I G Farbenindustrie AG. Der Wille ber Regierung, die Arbeitslosigkeit auch den Winter hindurch wirksam zu bekämpfen, findet eine tat­kräftige Unterstützung in dem neuen Leuna-Projekt der IG Farbenindustrie AG Die Leuna-Werke werden ihre Benzinproduktion durch Hydrierung von Braunkohle steigern. Dadurch werden im Be­triebe unb in den Vieferinbuftrien mehr als 10 000 Kräfte zusätzlich beschäftigt.

$ onhurter Börje

Mittagsbörse: zurückhaltend.

Frankfurt a. M., 14. Dez. Nach ber geftri- gen Belebung scheint sich nun wieder die übliche De­zemberstille durchzusetzen. Ein Zeichen für die freundliche Grundstimmung war es jedoch, daß die Kurse, wenn überhaupt, so meist nuf um Bruch­teile eines Prozentes gedrückt waren.

Von Montanwerten gaben stärker nur Man­nesmann um 1,13 d. H nach, Mansfelber, Rhein­stahl und Stahloerein erhöhten sich um bis 0,50 v. H-, dagegen lagen Harpener unb Klöckner je 0,25 o. H niedriger. Elektroaktien lagen ziemlich einheit­lich schwächer. AEG und Licht & Kraft je 0,50 v. H , Schlickert 0,75 o. H. unb Bekula 1 v. H Während JG.-Farden und Scheideanftall ihren Vortagskurs halten konnten, gaben Dt. Erdöl 0,65 v H. nach Dagegen lagen Kunstseideaktien freundlich auf Die neuen Einsuhrzollbestimmungen Schiffahrtswerte büßten bis 0,50 o. H. ein, ebenso Reichsbankanteile Daimler verloren 0,25 v. H., dagegen waren Adler- Kleyer .im Freiverkehr mit 30 o. H. um 1,50 v. H gebessert. Der Verlauf brachte infolge der Geschäfts- stille um ca. 0,50 bis 1 o. H abbrörfelnbe Kurse, später konnten sich IG. Farben, Gelsenkirchen unb

Rheinstahl mieber befestigen. Fester waren lebtgfid) Süddeutsche Zucker mit plus 1 o. H.

Der Rentenmarkt tag vernachlässigt, Altbeptz 0,40 o. H gedrückt unb Später weitere 0,25 v H niebri- ger, Neubesitz allerdings nach den ersten Kursen leicht gebessert, ebenso späte Reichsschuldbuchforde- rungen um 0,25 o. H Stahloerein Bonds zogen 0,40 o. H an. Altbesitz waren am Schluß der Vorfe um 0,25 o. H. höher. Der Vfanbbriefmarft zeigte nur geringe Umsätze und war fast völlig unverändert. Rhein. Hypotheken Gold plus 0,50 o. H. von Stabt- anleihen gaben 7 v-H. Frankfurter von 26 1 vH unb 6 o. H Mainzer je 0,50 v. H. nach, 6 v. H. Frank- furter Wertbestänbige waren um 3 v. H. fester 6 v. H Darmstadt kamen nach Pause ca. 3 v. H. niedriger zur Notiz Staats- und Länderanleihen lagen behauptet, von Auslandsrenten zogen Schweizer Bundesbahn-Anleihen um 2 dis 2,50 v H an. Tagesgeld blieb zu 3,50 v. H unverändert. Abendbörse: zurückhallend, aber widerstandsfähig.

Auch an ber Abenbbörse hielt die schon im Mit- tagsocrkehr herrschende Zurückhaltung weitaehend an. Umsätze waren nur sehr selten An sich war die Haltung aber weiter widerstandsfähig. Einzelne Kurse bröckelten angesichts der kaum zu überbieten- den Geschäftsstille um Bruchteile eines Prozentes ab. An den Rentenmärkten waren ebenfalls kaum Umsätze zu verzeichnen. Reichsanleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen lagen auf Mittags­basis unverändert. Zertifizierte Dollarbonds blieben freundlich veranlagt und lagen meist um 0,50 o H höher. Von Auslandsrenten gingen Schweiz. Bun- desbahnanleihen nach ber Befestigung von heute mittag um 0,50 bis 1 v. H zurück U. a. notierten: Reubesitz 16,55 bis 16,52'/,, Altbesch 89,75, Schutz- gebiete 8,72'/», 4proz Schweiz. Bundesbahn-An- leihe von 1912 127,50, 3"»proz. bto. 121,50, Reichs­bank 162,25, Gelsenkirchen 54, Mannesmann 59, Phönix 42,25, Stahloerein 35, AEG. 23,65, Bekula 116,13, Daimler 32, Deutsche Linoleum 42,75, IG Farben 123, iGMfürel 84, Holzmann 64HO

Frankfurter Lchlachtvichmarkt.

F r a n k f u r t a. M.. 14. Dez. Auftrieb: Rinder 55 (gegen 43 am letzten Donnerstagmarkt), Kälber 906 (884), Schafe 468 (351) darunter 166 (146) Hämmel, Schweine 945 (595). Rotiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Kälber, Sonderklasse, nicht notiert, andere a) 38 bis 40, b) 34 bis 37, c) 30 bis 33, d) 25 bis 29. Hämmel b2) 26 bis 27,

c) 23 bis 25, d) 19 bis 22; Schafe e) nicht notiert,

f) 18 bis 21, g) 13 bis 17. Schweine a) 49 bis 50,

b) 47 bis 49, c) 46 bis 48, d) 43 bis 47. Im Preis­

oergleich zum letzten Donnerstag zogen Kälber um 2 bis 3 Mark an, Hämmel und Schweine lagen be­hauptet, während Schafe bis zu 2 Mark einbüßten. Marktoerlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittel­mäßig, geräumt Schweine ruhig, geringer lieber- stand. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 911 Viertel Rindfleisch, 149 ganze Kälber, 48 ganze Schafe bzw. Hämmel und 500 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Reichsmark: Ochsen- und Rindfleisch! 45 bis 52, II 45 bis 50, Bullenfleisch 45 bis 50. Kuhfleisch II 32 bis 38. III 23 bis 28. Kalbfleisch II 60 bis 68, III 50 bis 60. Hammelfleisch 55 bis 60. Schweinefleisch I 63 bis 70. Geschäftsgang rege.

Mannheimer Vichmarkt

Mannheim, 14. Dez. Auftrieb: 33 Kälber, 27 Schafe, 101 Schweine, 282 Ferkel, 145 Läufer. Es kosteten das Stück: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 5 bis 8 Mark, über sechs Wochen alt 11 bis 17 Mark, Läufer 17 bis 19 Mark. Marktverkauf für Ferkel und Läufer ruhig.

Mannheimer vetreidevörje

Mannheim, 14. Dez. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim 19,90 bis 20 Mark, per Dezember Bezirk 9 19, Bezirk 10 19,20, Bezirk 11 19,50; Sommerweizen (80 kg) 20,20 bis 20,30; Roggen (71/72 kg, süddeutscher, frei Mannheim) 16,75 bis 16,90, per Dezember Bezirk 9 16,10, Be- zirk 8 15,80; Hafer (inländischer) 14,25 bis 14,50; Sommergerste (inländische, Ausstichware über No­tiz) 18 bis 19, Gerste (Pfälzer. Ausstichware über Notiz) 18 bis 19, Futtergerste 17 bis 17,50; Mais (ii Sack) 19,50 bis 19,75; Erdnußkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Sojajchrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14; Palmkuchen 15.50 bis 15,75; Kokos­kuchen 17,50, Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 9.50; Rohmelasse 18,50; Wiesenheu (loses) 6,20 bis 6,60, Rotkleeheu 6,50 dis 6,80; Luzernekleeheu 7,20 bis 7,60; Stroh, Preßstroh, Roggen-Wei,zen 2, Hafer Gerste 1,80 bis 2, geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70; Hafer-Gerste 1,20 bis 1.40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Aus­tauschweizen) per Dezember 29 40. per Januar 29,40, per Februar 29,40. Weizenmehl (Spezial 0, aus In- landweizen) per Dezember 27.90, per Januar 27.90, per Februar 27,90. Roggenmehl (70'60 v. H., nord­deutsche, prompt) 22 50 bis 2-3,50; Roggenmehl (Pfälzer und süddeutsches, promot) 23,50 bis 24 50; Weizenkleie (fein, mit Sack) 10,75 bis 11; (grob, mit Sack) 11,25 bis 11,50. Roggenkleie 10,50 bis 11,50;

Weizenfutlermehl 12; Roggenfuttermehl 11,50 vi» 12.75. Weizen nachmehl 15,25 bis 16 50 Mark Tendenz Infolge des anhaltenden Frostwetters wur­den die Preise für Brotgetreide erhöbt. Futtermitte* liegen nach wie vor fest

©ropr Strafkammer Stehen.

Die Taren eines gewohnheitsmäßigen Verbrechers fanden gestern ihre Sühne. Der Gärtner Rudolf Ciebener, zur Zeit in ber Strafanstalt in Ziegenhain, ber schon vielfach vorbestraft ist. erhielt wegen mehrerer einfacher unb schwerer Diebstähle, begangen in Gießen und Friedberg, eine G e - samtzuchthausstrafe von 7 Jahren 6 Monaten. Aberkennung ber bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre, außerdem ordnete bas Gericht nach Verbüßung ber Strafe Stellung unter Polizeiaufsicht an. Der Angeklagte, dem beachtliche Wenc in die Hände fielen, benutzte die Abwesen­heit von meist TOanfarbenmietern, um in die Wohnungen einzudrechen vor einiger Zeit stand er wegen derselben Verbrechen in Frankfurt vor Gericht, in nächster Zeit sieht er feiner Aburteilung in Darmstadt entgegen.

Der zur Zeit in Haft in Mannheim gehaltene Chr Sch. wurden wegen Betrugs zu 6 Monaten Gefängnis ocrurteilt. Der Angeklache wohnte in Grünberg zur Miete, ohne seiner Wirtin den fälligen Mietzins zu zahlen. Er brachte sogar noch ein Fahrrad, das man ihm zum Gebrauch über- lassen hatte, auf unredliche Weise an sich Der Staatsanwalt beantragte ein Jahr Zuchthaus. Das Gericht hielt die Strafe ber Vorinstanz aufrecht.

Im August dieses Jahres fuhren die Angeklagten F. W. und E. R. aus Alsfeld beim Passieren bes Dorfes Eifa mit ihren Motorrädern ein zwei- jähriges Kind an, das kurz darauf an einem Schädelbruch verstarb. Born Gießener Schöffen­gericht wurde W. zu 2 Monaten Gefängnis ver­urteilt. Im Falle R. erfolgte Freispruch. Die gegen dieses Urteil von W. unb ber Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung wurde gestern zurückgewiesen.

®etpinnan$iufl

3. Klasse 42. Preuß'sch-LSbbenksche (268. Preuß.) Staats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verböte*

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich Hobe Gewinne gefalle». trab zwar je einer aus Ne Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I »nb II

1. Ziehungstag 13. Dezember 1933

3n der heutigen Bormittagsziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen

2 eewtane « 60000 SOL 7125

4 ®ewinne in 3000 M. 303270 328428 4 »«Winne m 2000 M 204667 269370 6 »ewmne in 1000 «L 66836 314740

12 Gewinn« ,, 800 M. 31874 68094

88089 99808 239399

36 Gewinn, n 600 HL 36501 74970

99672 105717 118984 160950 170404 211338 224089 225346 233887 291249 297560 386740 387780

178 *«W.nn. in 400 M. 835 1683 9657

14725 24060 24982 25337 29043 30781 36060 38019 39140 40475 47130 47163 53844 56711 57975 60787 66411 77849 86043 85206 98445 112467 130020

143990 152070 155989 161601 163217

177912 185072 185928 192471 202362

204982 212507 217076 221232 224767

225702 226870 232420 244139 217701

252985 255782 256758 258618 258743

281574 283063 287496 287735 289899

300523 314075 314720 325606 330247

345246 348619 350672 351225 352410

360271 361722 364376 369818 370220

373468 388396 395171 396430

372349

85347

82679 180455 294859

13769 34517

48206 82653

143253

176378

204260

225385

249655

276318 296418 344374 353110 370852

In ber heutigen Nachmittaasziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen

2 Gewinn, m 10000 SOL 39659»

2 Gewinne,n 5000 DL 334706

. 6 »«winne ,n 2000 M. 60008 142189 157432

20 »ero nne >n 1000 UL 17261 73463 75422 99694

109234 141605 210174 238108 295492 393188

20 Gewinne n 800 M 10705 62372 86109 112872

149049 227681 229490 244909 373558 389105

66 ®ew nne in 500 ®L 6182 27214 60754 64579 65733 81054 88912 93714 9960 103165 116896 123736 144692 175641 177761 200616 201480 216692 222583 223133 291308 314961 316130

101239 145866

170154 194889

206047 221765 2j8004 293819

312413 341274 378613

107073 152473

180169 198439 208169 233314 272743

295593 322768

352993 387029

114934 157976 185803 204324 212368 236317

2 907 i8 307012 326619 359774 388893

105880 146761

179241 195827

208089 232730 260603 294577 321278 342593

380147

108655 154382 181171

200778 208745 233396 280435 300234 326149 358367 388031

316214 364356 369338 372433 395607

192 Gewinne ,n 400 W. 849 7888 9248

14429 18430 19754 20615 23770 24742 45126 46320 48269 50678 54749 55075 55693 56599 76437 84718 87015 99099

13450

43210

55150

100104

135443

166909

194883

219563

241945

283300

309136

333882

367176

394912

80 TageSprämien.

Auf kbe gezogene Nummer sind 2 Prämien »u je 104M) 91 Di g. fallen, unb Aroar e eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Anleitungen i und n.

25840 37558 155639 237454 296206 810464

334520 348381 358233 386284

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlofjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 vH.. Lombardzinsfuß 5 o. H.

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