Ausgabe 
15.12.1933 Drittes Blatt
 
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Oberheffen.

Vas Gießener Stadiiheaier in Alsfeld.

-- Alsfeld, 14. Dez. Das G i e ß e n e r S t a d t- t h e a t e r eröffnete feine diesjährige Winter­go st f p i e l e in Alsfeld am vergangenen Sonn­tag mit Lessings berühmtem LustspielMinna von Barnhelm". Das köstliche Lustspiel, das geschaffen und hineingestellt ist in ein Heldenzeitalter der Ge­schichte, übt noch heute seine Wirkung aus. Es ist immer noch eins der besten Lustspiele, die wir be­sitzen, und mit diesem Theaterstück war ein höchst bedeutsamer Schritt auf dem Wege Aum deutschen Nationaltheater geschehen. Die Aufführung war in allen Teilen auf voller Höhe, man hatte den Ein­druck, daß alle Mitwirkenden ihr Bestes gaben. Das Publikum hatte feine helle Freude an dem ge­botenen Genuß und spendete dankbaren Beifall. Das erste Gastspiel des Gießener Stadttheaters mitMinna von Barnhelm" war ein sehr guter Griff, und wir wollen hoffen, daß auch die nächst­folgenden Aufführungen uns Stücke von gleichem Gehalt und literarischem Wert bringen werden. Oer neueBürgermeistervon Lauterbach

& Lauterbach, 13. Dez. An Stelle des seit­herigen Bürgermeisters Dr. M a h r, der bekannt­lich zum Staatspresseches ernannt wurde, ist der seitherige Beigeordnete Pg. Peter zum Bürger- meister von Lauterbach berufen worden. Der neue Bürgermeister ist bewährter Kämpfer der nationalsozialistischen Bewegung. Er leitete über 20 Jahre lang die hiesige Bezirkssparkasse und ent­wickelte sie zu einem leistungsfähigen Bankinstitut. Der neue Bürgermeister hat sich darüber hinaus in zahlreichen Ehrenämtern bewährt. Mit der Stadt Lauterbach ist er auf das engste verwachsen. Für den Bürgermeister wurde der Finanzbeamte Kon­rad Friedel zum 1. Beigeordneten bestimmt. In der jüngsten Sitzung des Stadtrats wurden der neue Bürgermeister Peter und der 1. Beige­ordnete Friedel in feierlicher Weise In i h r Amt eingeführt. Der Sitzungssaal war reich geschmückt, SA., SAR, HI. und NSBO. nahmen mit Fahnenabordnunqen an der Feier teil. Die Sitzung wurde von Stadtrat Koch eröffnet. Kreis­leiter Dr. Lang schilderte sodann die Persönlich­keit des neuen Bürgermeisters, der die Gewähr dafür biete, daß das Vermögen der Stadt Lauter­bach in nationalsozialistischem Geiste verwaltet werde. Der neue Bürgermeister, selbst Lauter­bacher Kind, werde am besten wissen, wie er der Bevölkeruna dienen könne. In ähnlichem Sinne sprach der Krrisleiter auch von dem neuen 1. Bei­geordneten. Bürgermeister Peter dankte dem Kreisleiter für feine herzlichen Worte und ge­lobte, die Verwaltung der Stadt im Geiste des Führers zu leiten, er erinnerte aber auch an den vor 11 Jahren verstorben Bürgemeister S t ö p l e r, der in rastloser 35jäbriqer Arbeit um den gesun­den Grundstock der Stadt bemüht gewesen sei. Bei­geordneter Friedel dankte für das Vertrauen, dis ihm durch die Berufung entgegengebracht wor­den sei. Der Führer der Ortsgruppe der NSDAP. Dr. K i s s e l, schilderte die Ernannten als echte Kämvker Adolf Hitlers. Durch Handschlag nahm der Kreisleiter den beiden Kämpfern das Ver­sprechen ab, stets mit dem Blick auf den Führer gerichtet ihre Pflicht zu tun. Beide geloht-n es mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer. Die Standartenkapelle, die vor dem Sißunasfaale Auf- sttlluna aenommen hatte, spielte zum Schlüße noch das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied, in das die Teilnehmer der Feier freudig einstimmten.

Gänq riaqunq in A<Sf*1d

£ Alsfeld, 12. Dez. Am vorigen Sonntag fand imDeutschen Haus" die Gründung des Sängergaues Alsfeld im Rahmen des Deutschen Sängerbundes unter dem Vorsitz von Ludwia Wendler ans Bad-Nauheim, Pronin- zialvorsitzenden des Hessischen Sängerbundes, statt.

Nach einem Eröffnungschor durch den Alsfelder GesangvereinLiederkranz" und Begrüßungswor- len durch dessen Vorsitzenden, Steuerinspektor Lender-Alsfeld, begann die Tagung. In seinen einleitenden Worten gab er einen Rückblick über die seitherige Sängerbewegung und über die kul­turellen Aufgaben der Gegenwart. Er gedachte dabei der fürs Vaterland im Weltkriege gefallenen deutschen Sänger, deren Gedenken die Versamm- luno in der üblichen Weise ehrte.

Bürgermeister Dr. Völsing als Vertreter der Stadt Alsfeld begrüßte die Sänger mit herzlichen Worten und sprach seine Anerkennung dafür aus.

daß die beiden seitherigen Alsfelder Gesangvereine sich jederzeit gern und freudig in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hätten, wenn der Ruf hierzu an sie ergangen sei. Er gab seiner Freude über den Zusammenschluß der Vereine auf neuer Grund­lage kund und wünschte dem neuen Sängergau Alsfeld Blühen und Gedeihen.

In dem anschließenden Vortrag des Vorsitzenden verbreitete sich dieser über Ziel und Zweck des Deutschen Sängerbundes, dis dahin gehen, alle singenden aufbauwilligen Kräfte im nationalsozialistischen Sinne zusammenzufassen. Eine Hauptaufgabe fei die volkstümliche und künstle­rische Pflege des deutschen Volksliedes und der nationalen Freiheitsgesänge. Auch der Kirchenge­sang werde künftig im Rahmen des Deutschen Sängerbundes gepflegt werden. Der Sängergau Alsfeld soll 29 Vereine aus dem Kreis umfassen. Angeschlossen ist noch ein Verein aus dem Kreis Schotten.

Der folgenden Gaugründung ging die Auf­lösung des Schwalmtalsängerbundes voraus. Der Provinzialvorsitzende Wendler ernannte alsdann den kommissarischen Gauvorstand. Als Gauvorsitzen- der wurde Steuersekretär Wöll- Alsfeld und als Gauchormeister Lehrer Zoll- Alsfeld ernannt. An­schließend an den Vortrag fand die Verpflichtung des kommissarischen Gauvorstandes durch den Vor­sitzenden statt. Der gemeinsame Gesang des Horst- Wessel-Liedes beschloß diesen Akt.

Hierauf ergriff Gauchormeister Zoll das Wort, um die Sänger mit der Chorliteratur bekanntzu- machen. Seinen Ausführungen gingen praktische Darbietungen von einzelnen, besonders charakteri- stischen Liedern unter Mitwirkung des von ihm ge­leiteten GesangvereinsErheiterung"-Altenburg voraus. Seine Äusführungen, die in der Forderung gipfelten, daß die Musik und der Gesang in die ge­heiligten Bereiche des Musikerlebens gestellt wer- den müßten, schloß er mit einem begeistert aufge­nommenenSieg-Heil" auf den Schirmherrn des deutschen Gesanges, den Reichspräsidenten von Hindenburg und auf den Führer des Deutschen Volkes Adolf Hitler.

Zum Schluß ergriff nochmals der Leiter der Gautagung, Provinzialvorsitzender Wendler, das Wort, um die Sänger zur freudigen Hingabe an das herrliche Ziel des geistigen Aufbaues des neuen Deutschlands zu ermahnen.

Die Tagung wurde mit dem herrlichenLiede der Deutschen" geschlossen.

Landkreis (Siefcen.

)( Großen-Linden, 15. Dez. Im Aushang- Kasten des Standesamt sind 12 Paare auf­geboten, die noch in diesem Monate heiraten wer­den. Konrad Stamm Witwe Christina, geb. Magnus, vollendet am morgigen Samstag ihr 8 0. Lebensjahr.

ch. Watzenborn . Steinberg, 14. Dez. Unsere Gemeinde ist in der glücklichen Lage, keine Wohlfahrtsunter st ützungsempsänger mehr unterhalten zu müssen. Die Na t u ra l i e n - fammluna für das Winterhilfswerk ergab in unserem Orte insgesamt 201,55 Zentner Kartoffel, 20,87 Zentner Korn, 7,63 Zentner Wei­zen, 5,07 Zentner Gerste und 5 Pfund Bohnen. Die hiesige NS. -Frauenschaft veranstaltete in engerem Rahmen eine Ausstellung ihrer ge­opferten Gegenstände, die zum Teil von den Mit- gliedern selbst hergestellt wurden. Es handelte sich ausschließlich um Kleidungsstücke. Einige Tage vor Weihnachten werden 140 hiesige bedürftige Kinder damit beschenkt.

5 Steinbach, 14. Dez. Die NS.-Frauen­schaf t veranstaltete einen Adventsabend un­ter Leitung von Frau K l ü ck e r. Gedichtvorträge wechselten mit Adventsliedern ab. Pfarrer Döll hielt die Ansprache und las zum Ausklang eine Adventsgeschichte. Am 2. Advent abends fand die zweite Adventsandacht im Gotteshause statt. Die Konfirmanden bereicherten die Feierstunde durch den Vortrag eines Gedichtes und von Advents­stimmen, sie sangen auch das AdoentsliedDer Herr bricht ein um Mitternacht".

* Daubringen, 14. Dez. Der hiesige Klein­tierzüchterverein hielt dieser Tage seine dies­jährige Lokalausstellung ab, deren Ertrag der Winterhilfe zugute kam. Obwohl ein Teil der Mitglieder noch arbeitslos ist, bzw. erst seit kurzer Zeit in Arbeit steht, konnten doch alle Unkosten durch die Dereinskasse gedeckt werden. Da alle Besucher der Ausstellung, auch die Mitglieder des Vereins, (Ein­

tritt bezahlten, war es möglich, der hiesigen Sammel­stelle der Winterhilfe 38,40 Mark zu überweisen.

cS Allendorf a. d. Lda., 14. Dez. Am Sams­tag veranstaltete der seit etwa zwei Jahren be­stehende hiesige Kirchengesangverein in der Wirtschaft von Eberhard Ranft Ww. einen Familienabend, der sehr gut besucht war. Chormeister Lehrer Heil von hier hielt zunächst eine kurze Ansprache, in der er besonders auf dis Bedeutung des Kirchengesanges hinwies. Es folg­ten dann Chöre geistlichen und weltlichen Gepräges, die von einer vorzüglichen Schulung des Vereins Zeugnis ablegten. Schüler der 3. Schulklasse trugen Gedichte ernsten und heiteren Inhalts, sowie einige Chöre vor. Zum Schluß wurde den Anwesenden Kaffee und Kuchen gereicht. Den Schluß der Ver­anstaltung bildete der Gesang des ersten Verses des

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Horst-Wessel-Liedes. Am Sonntag fand, eben­falls in der Wirtschaft Ranft, em (Eltern- abend der 3. Schulklasse statt. (Eröffnet wurde die Feier mit einer kurzen Ansprache von Klassenführer Heil. Gedickte ernsten und heiteren Inhalts, Zwiegespräche und Chore wechselten mit­einander ab. Umrahmt wurde die Feier durch den Vortrag einiger Chore des Kirchengesangvereins. Mit dem Gesang des ersten Verses des Horst-Wes­sel-Liedes schloß die Feier. Am Sonntag wurde der hiesige Altbürgermeister Christian Rein zu Grabe getragen. 40 Jahre lang hat er unserer Ge­meinde vorgestanden, bis er im Jahre 1930 frei­willig von seinem Amte zurücktrat. Unter seiner Amtsführung sind in unserer Gemeinde verschiedene segensreiche Einrichtungen zustandegekommen (Was­serleitung, Kanalisierung, Erbauung eines neuen Schulhauses, Feldbereinigung usw.). In dem Ver­storbenen ist ein Mann aus der Gemeinde geschie­den, der schlicht und einfach, stets ehrlich und gc». rade durch Leben gegangen ist. Ohne Ansehen der Person war er immer gegen jeden hilfsbereit. Der Männergesangverein, dessen langjähriges Ehren­mitglied er war, brachte ihm am Grabe zwei Lie­der dar. Es wurden dann Kränze niedergelegt: im Auftrag der Gemeinde von Bürgermeister Schnei­der, von Rechner F o r m h a l s für die Beamten und Bediensteten der Gemeinde und von Führer Doll für den Männergesangverein.

< Querfborn, 14. Dez. Am vorigen Sonntag sprach Missionar Blümer von der Leipziger Mis­sion in der gutbesetzten Kirche über seine über 25jährige Tätigkeit in D e u t s ch - O st a f r i k a. Seine oft mit Humor gewürzten Ausführungen an Hand von eigenen Lichtbildaufnahmen fanden ver­dienten Beifall.

^»Langsdorf, 14. Dez. Der hiesige Gemeinde­rat und der evangelische Kirchenvorftand berieten in gemeinsamer Sitzung über den Zustand unse­rer Kirche, der 'schon lange zu wünschen übrig läßt. Der rechtlich zuständige Gemeinderat beschloß, dos Innere der Kirche unter Zuhilfenahme des Reichszuschusses noch vor Ende des Winters wieder­herstellen zu lassen. Eine gründliche Aenderung der Heizung wird geplant, da die seitherigen Oefen, seit 60 Jahren brennend, althändlerreif sind. Im (Ein- vernehmen mit dem Hochbauamt und dem Denk­malpfleger hofft man, die Kirche in einen würdigen Zustand versetzen zu können.

Kreis Friedberg

Melbach, 14. Dez. Die hier abgehaltene Treibjagd ergab eine Strecke von 175 Hase» und zwei Füchsen. Jagdpächter sind hiesige Land­wirte.

Kreis Büdingen.

Echzell, 14. Dez. Kommenden Samstag fin- det imSolmser Hof" eine Bauernversamm- l u n g statt, bei der Landesbauernführer Dr. a g ner und Pg. Schönheit über das Erbhofgesetz sprechen werden. Am Sonntag findet hn gleichen Lokal ein Deutscher Abend, veranstaltet von der NSDAP., Zelle Echzell, statt. Die Veranstal­tungen stehen im Zeichen der Winterhilfe.

B i n g e n h e t m, 14. Dez. Bei der Viehzäh­lung wurden in unserer Gemeinde 79 Pferde, 434 Stück Rindvieh, 763 Schweine, 143 Ziegen, 2597 Stück Geflügel und 24 Bienenstöcke gezählt.

Kreis Alsfeld.

11. Merlau, 12. Dez. Dieser Tage wurde das Getreide für das Winterhilfswerk abgeliefert. Es gingen 35,70 Zentner ein. Auch die Kleidersammlung wies einen schönen Erfolg auf. Im Aushang des hiesigen Standesamtes sind zur Zeit siebenPaare verzeichnet, die in den Stand der Ehe treten wollen. Es ist dies eine Zahl, die in unserem Orte bisher noch nicht erreicht worden ist. Die amtliche Viehzählung vom 5. Dez. brachte hier folgendes Ergebnis: 31 Pferde, 336 Stück Rindvieh, 314 Schweine, 52 Ziegen und 1526 Stück Federvieh.

11. Ilsdorf, 12. Dez. Dieser Tage feierten Kirchenvorsteher Konrad Heßler und seine Ehe­frau Katharina das Fest der goldenen Hoch­zeit. Pfarrer Kalbhenn - Merlau überreichte dem Jubelpaar im Auftrage des Landeskirchen­amtes ein Gedenkblatt und ein Gesangbuch.

11. W e 11 f a a \ e n, 12. Dez. Unsere Gemeinde stellt den Antrag, 40 Morgen schlagreifen Waldes abzuholzen und das Land urbar zu machen. Das urbare Land würde für die Klein­bauern und Arbeiter eine Stärkung der wirtschaft­lichen Verhältnisse bedeuten.

ch N i e d er - G e m ü n d e n, 14. Dez. ^Auf der am vergangenen Sonntag in Alsfeld abgehaltenen Kreisschau errang unser Geflügelzuchtoerein mit 198 Punkten die beste Gesamtleistung. Er erhielt den Leistungspreis des Kreises zugesprochen. Nach­folgend nennen wir die mit sg (sehr gut) bewerte­ten Zuchten der Mitglieder unseres Verein. Die außerdem erhaltenen Ehrenpreise, Zuschlagsehren­preise stehen alsE" in Klammern: Hühner: Wyandotten schwarz: K. Wald, Lehrer Lotz: Wyan- dotten weiß: August Schlosser (E): Wyandotten gestreift: K. Wittich: Barnevelder: I. Schüßler (E): Italiener silberhalsig: K. Werner; Hamburger Silbersprenkel: 0. Södler (E): Lakenfelder: P. Krug (E). Zwerghühner: Deutsche Zwerge, goldhalsig: P. Krug (E), H. Reitz; Zwerg-Wyan- dotten, schwarz: Lehrer Lotz (E), Feders. Porzel­lans. Zwerge: 0. Södler (E). Wassergefügel: Pommern-Enten: 0. Södler (E). Stämme: Wyandotten weiß: 0. Södler (E), 0. Herbst (E); Deutsche Zwerge, golhalsig: H. Reitz. Tauben: Englische Kröpfer: 0. Södler; Schildmövchen: P. Krug.

° Homb erg, 12. Dez. Am Samstag fand in der bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle ein Werbeabend der HI. -Gruppe Hom­berg statt. Flotte Märschk der verstärkten Kapelle Magel leiteten den Abend ein. Dann zogen HI. und BdM. in den Saal und sangen ein gemeinsames Lied. Ortsgruppenleiter Pg. Damm hielt eine An­sprache an die Jugend und sprach von ihrer Bedeu­tung für das Dritte Reich. Die Erwachsenen bat er um treue Mitarbeit. Ein heiteres Gedicht, ein sehr beifällig aufgenommenes Lustspiel und Tänze des BdM. wurden dankbar aufgenommen. Das Schla- geterlieb, von der HI. vorgetragen, versetzte in die Frühzeit der nationalsozialistischen Bewegung. Fri. Dorothea Gratz brachte ein schönes Gedicht zum Vortraa. Ein Sprechchor des IV., ein Lied von 5)er­mann Löns, vom BdM. gesungen, eine amerikanische Versteigerung, ein wiederum von HI. und BDM. gemeinsam gelungenes Lied füllten die anregenden Stunden. Gemeinsamer Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes beschloß den eindrucksvollen Abend. In der vergangenen Woche wurde auf der Michelbach, wie auch auf der Ohm das Eis ge­brochen und in den Eiskeller der Bierniederlage im Brauhausturm geschafft. Dieser Tage verließ Gendarmeriemeister Roth mit feiner Familie un fere Stobt, um seine neue Dienststelle in Eberstadt bei Darmstadt anzutreten. Der allzeit pflichttreue Be amte versah hier 31/« Jahre seinen gerade im hiesi­gen Bezirk überaus anstrengenden Dienst. Die Be

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