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u hat sich in letzter Zeit auch in ngangsiprache eingebürgert,^vhne is das eigentlich bedeutet. In der Geburtstag des Sprachforschers
Friedrich P s i st er dem Wort einen oidmet. Er toill damit ein Beispiel ingen, daß .mit der Veränderung •/er ihren Sinn verändern'. Vas iÄöll" wird gewöhnlich mit. Hei- >er christliche Legriff des„Aci- it durchaus nicht. Vielmehr 6t» 1er Vorstellung der PvihM« i besondere ^rasVnerM.sev es dnlen. WW nur religiöse Vor- nvon berührt, sondern auch toelt» lw das Tabu aus dem Gebiet der : Technil, des Brauches im Kriege, n Sitten und Gebräuchen. Vun ist ese Erlveitemng des Begriffes, die 'ilig“ Bezeichnete hinausgeht, erst inden ist. Auch bei uns im Deut- n Begriff des Tabu, so i.3„toenn m bei irgendeiner feierlichen Ec. ntourde, nachher zerschmetlerltoird, e Segenshandlung eine Moniere i( und .Tabu" geworden ist. H-er .geblieben, aber dasDortdasur )m Germanischen hieb der BeM. ursprünglichen. Tabu die Christianisierung sind je«* 1 und Geweihten von der urfprung Aen Bedeutung losgelost wor- 5!ÄfSi
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nr. 216 SeübattSsadO
183. Zahrgang
$reitagJ5. September 1935
Erjcheln! r ügllch. autzv Sonntag» und Feiertag» Beilagen; Die 3Duftrtert« •iefoener Jamilienblätter Heimat im Bild Die Scholl» monatuBeingsprets:
Mit 4 Beilagen NM. 1L5 Ohne 3Uu(tnerti , 1.80 Zustellgebühr . , —25
Sud) bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.
Hernsprechartschlüfie unter Sammelnummer 225L Anschrift für Drahtnachrichten Hnjelger «leben, poft fdtetffonto;
gronlfurt am Blain 11686.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Drntf «nd Verlag: vrühl'fche U«iverfttüir-Vuch- unö Stdnöruderd B. Lange in Stehen. Schristtettvng unb SeschSftrftelle: SchnMahe 7.
Lonahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.
Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 nun Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re- klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20", mehr.
Thefredaüteur
Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschcin undfür denAn» zeigenteil L D.TH.Kümmel sämtlich in (Biesen.
Gießener Anzeiger vom 16. September an heimatliches Mittagsblatt
Die internationale juristische „Llntersuchungskommission" an der Arbeit.
3m Sinne vielfacher wünsche au» städtischen Leser- kreisen und nach entsprechendem Ausbau der technischen Einrichtungen, sowie des Nachrichten- und Mitarbeiterdienstes erscheint der (Siebener Anzeiger von morgen an zu einer Ausgabe zusammengefaht als gro^e oberhessische Mittagszeitung. Die Zustellung in (Bieben ist unter Mitwirkung von Kraftwagen und durch Verteilung auf dreißig Zubringerbezirke so gesichert, daß jeder Bezieher sein Heimatblatt pünktlich zum Mittagstisch in Händen hat. Aus diese weise wird der Siebener Anzeiger unter Fortfall der leißufteUung am vormittag wieder abgeschloffen und mit einem bis zur Mittagsstunde ausgedehnten letzten Nachrichten- und Bilddienst denkbar frühzeitig an die Leserschaft herangetragen, wir hoffen damit die Zustimmung aller Bezieher in (Bieben zu finden.
Verlag des Gießener Anzeigers
An alle Behörden, verbände und Organisationen.
Am 14. September 1933 erscheint in Deutschland ein Buch von so ungeheurer Wichtigkeit, daß es notwendig ist, alle Kreise des deutschen Volkes auf die- fes Werk aufmerksam zu machen. Das Buch heißt:
„Bewaffneter Aufstand", Enthüllungen
über den kommunistischen Umsturzversuch am Vorabend der nationalen Revolution, von Adolf Ehrt.
Dieses Buch wird die fürchterlichste Antwort des deutschen Volkes für die Herausgeber der söge- nannten „Braunen Bücher" und anderer Sudel- werke werden.
Es zeigt eindeutig, wie kommunistischer Blut- terror die Besten unseres Volkes dahingemordet hat.
Amtliche Bilder, Urkunden, Statistiken und Bekenntnisse von Kommunisten reden eine derart deut- liche Sprache, wie es bisher noch in keinem Werk zum Ausdruck gekommen ist.
Wer dieses Buch der Praxis und Taktik der kom- munistischen Blutherrschaft, wie sie es sich in Deutschland dachten, gelesen hat, weiß, daß Deutschland im Januar 1933 nur durch die geniale Tat unseres Führers Adolf Hitler der kommunistischen Anarchie entronnen ist.
Das Buch ist so ungeheuer aufschlußreich, daß es in 14 Tagen wohl kaum mehr einen deutschen Volks- genossen geben wird, der es nicht kennt.
Wenn es auch im allgemeinen nicht wünschenswert ist, direkt zum Kauf eines Buches zu veranlassen, so muß doch in diesem Falle darauf gedrungen werden, daß jeder Beamte, jeder SA.- und SS-Mann, jeder Angehörige eines Vereins, jeder Angestellte oder Arbeiter dieses Buch in die Hand bekommt.
Sammelbestellungen wollen Sie umgehend bei unserer Dienststelle oder einer Buch- Handlung aufgeben. Der Preis des Buches beträgt 1,40 Mark, bei Abnahme von mehr als 20 Stück ermäßigter Preis von 1,25 Mark pro Exemplar.
heil Hitler!
Der Leiter der Landesstelle Hessen-Nassau des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.
gez. Müller-Scheld.
Genauer Xitel des Buches:
„Bewaffneter Aufstand", Enthüllungen über den kommunistischen Umsturzversuch am Vorabend der nationalen Revolution, von Adolf Ehrt.
herausgegeben vom Gesamtverband Deutscher anti- kommunistischer Vereinigungen e. V.
Aus dem Inhalt:
Vorwort des Herausgebers. — System und Geschichte des Kommunismus in Deutschland. — Verschwörung. — Landesverrat. — Hochverrat. —
Der bewaffnete Aufstand. — Die Ausgabe.
Neue Spenden
für das Wmierhilsswrrk.
Berlin, 14. Sept. (WTB.) Zu den gestern bekanntgegebenen Zeichnungen für das Winterhilfswerk geben wir die heute weiter eingegangenen Beträge bekannt:
Jürgens van den Bergh, Margarineoerkaufs- union G. m. b. h., Berlin, 50 000 RM.; Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik AG., Düsseldorf, 50 000 RM.; Schulkheih-Patzenhofer Brauerei AG., Berlin, 50000 RM.; Berlinische Bodengesell- schaft, Berlin, 10 000 RM.; Verein Deutscher Zeitungsverleger 50 000 RM.; Preußische Landespfandbriefanstalt, Berlin, 10 000 RM., Gau Kurmark der NSDAP. 10 000 RM.; Märkischer Adler 500 RM.; Gau Groß-Berlin der Nationalsozialistischen Handels-, Handwerks- und Gewerbeorganisation 5000 RM.; 10 Kreise derselben Organisation 10 000 RM; Deutsche Linoleum-Werke AG., Bietigheim, 25 000 RM.. Knorr-Bremse AG-, Berlin, 30 000 RM.; Städtische Beamtenschaft Bodewisch 8 v. h. vom Oktobergehalt; Robert Bosch AG. und Dr. Robert Bosch, Stuttgart, 75 000 RM.; Gewerkschaft Sophia Jacoba, Hückelhoven, Kreis Erkelenz, 10 000 RM.; Degea AG-, Berlin, 10 000 RM.; Direktorium der Thüringischen Staatsbank Weimar 10 000 RM.; Mechanische Weberei Gustav Winkler,
Drei „Nichier" mcht erschienen. — Die Oeffenttichkeit nur sparsam zugelaffen.
London, 14. Sept. (CNB.) Die sogenannte „Internationale juristische Untersuchungskommission" über den Reichstagsbrand hat heute, wie bereits gemeldet, ihre „Verhandlung" über den Brand i m Gerichtsraum der Law Society begonnen. Größte Vorsicht war angewendet worden, damit niemand ohne Einlaßkarten den Raum betreten konnte. In der Mitte einer langen Reihe von „Richtern" saß der englische Advokat Pritt, der zum Vorsitzenden der Kommission ernannt worden war. Anwesend war u. a. der englische Arbeiterführer Lansbury; natürlich fehlten auch nicht der englisch-indische Kommunistenführer S a k l a t v a l a und der sozialistische Schriftsteller Wells. Interessant war, daß der Vorsitzende Pritt die Photographen bat, keine Lichtbilder von den versammelten „Zeugen" zu machen. Der Generalanwalt der letzten Arbeiterregierung, das Unterhausmitglied Rechtsanwalt Sir Stafford Cripps, fungierte als „Berichterstatter" und bemühte sich, die „Notwendigkeit" des Londoner Ausschusses darzulegen, wobei er sich der gleichen Argumente bediente, mit denen die jüdisch-marxistische Presse die Greuelpro- p a g a n b a bestreitet.
Eine große Enttäuschung mußte Cripps den Befürwortern dieser seltsamen Verhandlungen mit der Mitteilung bereiten, daß drei der ursprünglichen Mitglieder der Kommission es oorgezogen haben nicht zu erscheinen. Es sind dies der frühere italienische Minister Nitti, der französische Advokat G i a f f e r i und der Schweizer Dr. Huber. Daß die „Untersuchungskommission" übrigens keineswegs die Absicht hat, im Lichte der Öffentlichkeit zu arbeiten, ging aus einer Mitteilung des Sekretärs der Kommission, Lawson, hervor, der bekanntgab, daß jeder öffentlichen Sitzung eine private Sitzung vorhergehen soll, bei der das Material, das öffentlich im Laufe jeden Tages geprüft werden soll, behandelt werde. Ein Mißgeschick gab es bann gleich zu Beginn der Verhandlung, als man nämlich entdeckte, daß der Dolmetscher, der das amtliche deutsche Presse- KommuniguS über den Brand auf Englisch vorlesen sollte, nirgends zu finden war.
Als „Zeuge" wurde zunächst Dr. Hertz gehört, einer der vielen „konfessionslosen" früheren sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten, der eine ausführliche Beschreibung des Reichstagsgebäudes lieferte.
Der nächste „Zeuge" war der ehemalige Polizeipräsident G r z e s i n s k i, der sich stundenlang über den Preußischen Pressedienst verbreitete, von dem die erste amtliche Mitteilung über den Brand ausgegangen war. Zuhörer hatten den Eindruck, daß Grzesinski von den eigentlichen Vorgängen keine Ahnung hatte. Am Abend war eine sichtliche Enttäuschung bei denjenigen Zuhörern bemerkbar, die sich em für die deutsche Regierung ungünstiges Ergebnis versprochen hatten. Objektive Beobachter äußerten sich schon dahin, daß die bisherigen „Verhandlungen" dieses „Untersuchungsausschusses" sehr für die Wahrscheinlichkeit sprächen, daß die Kommunisten tatsächlich die Brandstifter seien.
Der Ausschuß beabsichtigt, Dienstag mit seiner Tätigkeit fertig zu werden. Diese Beschleunigung erfolgt zu dem Zweck, schon vor Beginn des Leipziger Prozesses mit einem „Ergebnis" aufwarten zu können.
Propaganda im falschen Mantel des Rechts.
Gegen den Mißbrauch der englischen Gastfreundschaft.
London, 14. Sept. (TU.) Die Tatsache, daß der englische Boden und die englische Gastfreundschaft von dem „Internationalen Untersuchungsausschuß über den Reichstagsbrand" für Propagandazwecke mißbraucht werden, wird in einem Leitartikel des „Eoening Standards" auf das Stärkste kritisiert. Die englische Oeffentlichkeit solle sich, so sagt das Blatt, über den wahren Charakter dieses Ausschusses nicht durch eine einseitige Propaganda täuschen lassen. Man müsse dagegen Einspruch erheben, daß sich dieser Ausschuß mit dem Mäntelchen einer pseudorechtlichen Form bekleide, die in Wirklichkeit nichts weiter sei als ein Propagandafeldzug. Die Internationalisten, die sich hier in London geschäftig machten und die englische Gastfreundschaft mißbrauchten, seien keineswegs eine rechtliche Körperschaft, die ein Urteil abgeben könne. Sie seien auch nicht einmal von Sympathie für die Deutschen angetrieben, son-
Bochum, 14. Sept. (WTB.) Einen würdigen Heimgang bereitete die Stadt Bochum und die NSDAP, ihren toten Kameraden der SA.-Standarte 17. Alle öffentlichen Gebäude und fast alle Privathäuser hatten h a l b m a st geflaggt. In der in einen Lvrbeerhain umgewandelten Turnhalle des Lyzeums versammelten sich in der Mittagsstunde die Führer der SA. und die zahlreichen Ehrengäste sowie die Angehörigen der Toten mit der Geistlichkeit beider Konfessionen, während von allen Türmen der Stadt die Glocken läuteten. Die Reichsregierung hatte den Präsidenten des Landesfinanzamtes Münster als Vertreter entsandt. Erschienen waren ferner der Oberpräsident von Westfalen F r h r. v. L ü n i n ck, der Regierungspräsident von Arnsberg F r h r. v. Stockhausen, der Oberbürgermeister von Bochum Dr. P i c l u m , der Oberbürgermeister von Solingen Dr. Otto, die Oberbürgermeister der benachbarten Städte, als Vertreter des Kronprinzen Oblt. v. Einem, Staatsrat Gauleiter Wagner und zahlreiche Vertreter der NSDAP, sowie die Führer der einzelnen Organisationen.
Noch Ansprachen der Geistlichen wurden die zehn Särge, mit der hakenkreuzfahne und Blumen geschmückt, zum nahe gelegenen Ehrenmal getragen, wo die Särge aufgebahrt wurden. In geschlossenen Formationen begann hierauf der Vorbeimarsch der Standarte 17. Zu beiden Seiten der Straße, durch die der Trauerzug seinen Weg nahm, bildete SA., SS., Hitlerjugend und Stahlhelm Spalier. Eine ungeheure Menschenmenge erwartete den Leichenzug, der sich gegen 15.30 Uhr zum Friedhof in Bewegung setzte. Nachdem das Banner der Standarte 17 vor der Gruft und die zahlreichen Angehörigen zu beiden Seiten Aufstellung genommen hatten, wurden die zehn
dem ihre Feindseligkeit gegen Deutschland beruhe auf ganz anderen Gründen.
Der amerikanische Rechtsanwalt h a y s, der ebenfalls an dem Ausschuß beteiligt ist, hat anscheinend schon Zweifel an der Zweckmäßigkeit des ganzen „Verfahrens", Pressevertretern gegenüber sprach er sich voller Vertrauen zu dem Leipziger Gerichtshof aus.
Oie englische Regierung lehnt jede Verbindung ab.
London, 14. Sept. (WTB.) Zu der heute eröffneten „Internationalen juristischen Untersuchungskommis, sion" über den Reichstagsbrand hat, wie Reuter er- fährt, das britische Außenministerium mitgeteilt, daß eine amtliche Verbindung zu dieser Veranstaltung nicht bestehe.
hierzu erfährt WTB.: Der deutsche Geschäftsträger in London hat die englische Regierung a u f d i e Verantwortung hingewiosen, die sie da- mit übernähme, wenn sie solche Veranstaltungen zu ließe. Seitens des englischen Auswärtigen Amtes wurde der deutsche Geschäftsträger dahin unterrichtet, daß es der englischen Regierung a n irgendeiner gesetzlichen handhabe fehle, um derartige rein privaten Veranstaltung gen zu verhindern.
Särge unter den Klängen eines Chorals zu den Gräbern getragen und beigesetzt. Dann erfolgte d i e Einsegnung der Gruft durch die Geistlichkeit der beiden Konfessionen, hieraus sprachen Po- lizeipräsident Schepmann (Dortmund), Oberführer v. Krauler (München) für den Reichskanzler, Staatsrat und Gauleiter Wagner für die westfälische NSDAP, und als Vertreter der Reichsregierung der Präsident des Landesfinanzamtes Münster. Eine dreifache Salve durch die Ehrenbereitschaft der Schupo kennzeichnete die Verblichenen als „Soldaten des Dritten Reiches". Flugzeuge umkreisten den Friedhof. Das Lied „Ich hatt' einen Kameraden" beschloß dis würdige Feier.
0er Führer besucht die verletzten EA-Männer.
Berlin, 14. Sept. (WTB.) Die Reichspresse- stelle der NSDAP, teilt mit: Reichskanzler Adolf Hitler, der heute dem durch Brand so schwer heimgesuchten Dorfe Oeschclbronn in Baden einen Besuch abstattete, hatte die Absicht, am Nachmittag an der feierlichen Beisetzung der zehn durch Unglück ums Leben gekommenen SA.-Kameraden auf dem Ehrenfriedhof in Bochum teilzunehmen. Die Kundgebungen der Bevölkerung auf dem Wege vom Flugplatz Karlsruhe bis zum Dorfe Ocfchelbronn verzögerten d i e Fahrt des Führers jedoch so lange, daß es auch mittels Flugzeuges nicht mehr möglich war, zum vorgesehenen Zeitpunkt Bochum zu erreichen. Der Reichskanzler konnte daher zu seinem größten Bedauern an den Trauerfeierlichkeiten in Bochum nicht teilnehmen.
Oie feierliche Beisetzung derverunglücktenBochunierSA-Männer
Berlin, 10 000 RM.; Allgemeine Deutsche Credit- anftalt, Berlin, 10 000 RM.; Landrock, Berlin- Köpenick 1000 RM.; 21. & C. Brenninckmeyer, Berlin, 100 000 RM. Ferner stellte das Lichtspielhaus Mercedes, Berlin-Neukölln, Hermannstraße, die Reineinnahme vom Dienstag, 19. September, und außerdem wöchentlich 1000 Freikarten für Minderbemittelte zur Verfügung.
Die Reichsrundfunkgesellschaft mbH. zeichnete für das Hilfswerk „Kampf gegen hunger und Kälte" 50 000 Mark.
Die Autounion AG. hat für die Winterhilfe einen Betrag von 50 000 RM. zur Verfügung gestellt.
Es wird gebeten, weitere Spenden auf das Postscheckkonto Berlin Nr. 77100 NS.-Volkswohl- fahrt, Reichsführung, Konto „Winterhilfswerk" oder auf das gleichlautende Konto bei der Reichsbank ein- zuzahlen.
Telephonische und telegraphische Mitteilungen über Spenden werden an den vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und der NS.- Volkswohlfahrt beauftragten Inspekteur Heinz 3 e t • ter, Berlin W 9, Vohstraße 11, Telephon Jäger Nr. 0029, Stichwort „Winterhilfswerk" erbeten.
Oie Hilfe der deutschen Zeitungen.
Berlin, 14. Sept. (VDZ.) Der Verein Deutscher Z e i t u n g s v e r l e g e r hat für das von der Reichsregierung geführte Winterhilfswerk 50 000 Mark gestiftet. Das Präsidium des Vereins wird alsbald zu der Frage Stellung nehmen, in welcher Weife die deutschen Zeitungsverleger ihre Blätter in den Dienst des Winter k a m p f e s gegen Hunger und Kälte einfetzen, um auch ihrerseits zu einem größtmöglichen Erfolg beizutragen.
Reichsbund der Kinderreichen unter Schutz der Regierung.
Berlin, 14. Sept. (WTB.) Der im Jahre 1919 gegründete Reichsbund der Kinderreichen hat feit der Gründung bei 21 Regierungen d i e Bevor- rechtung der Kinderreichen zu erreichen versucht. Der Erfolg blieb aus. Schlagartig änderte sich diese Einstellung mit dem Tage der nationalen Erhebung. Der Reichsbund der Kinderreichen wurde dem Reichsausschuß für Volksgesundheitsdienst im Reichsministerium des Innern eingegliedert. Durch diese Eingliederung und den Eintritt in eine Arbeitsgemeinschaft mit der NS. -Volkswohl- fahrt unterhält der Reichsbund nahe Verbindung zur Reichsregierung und zur NSDAP, und genießt damit den Schutz der Regierung. Nachdem die Auflösung aller sogenannten wilden Verbände angeordnet worden ist, ist der Reichsbund der Kinderreichen d i e alleinige staatlich anerkannte Organisation für die kinderreichen Familien Deutschlands.
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Oie Bekämpfung des Bettelunwesens.
Berlin, 14. Sept. (CNB.) Für einen Erfolg des von der Reichsregierung eingeleiteten Kampfes gegen hunger und Kälte ist die Bekämpfung des zur Zeit übermäßig starken Bettelunwe- f e n s unbedingt notwendige Voraussetzung. Wie wir von unterrichteter Seite hierzu erfahren, hat der Erlaß des preußischen Innenministers vom 1. Juli zur Bekämpfung des Bettelunwesens schon sehr segensreich gewirkt. Jedoch ist gerade a u f dem flachen Lande noch sehr viel
Arbeit zu leisten. Es sind hier in den meisten Fällen nicht wirklich Notleidende, sondern berufsmäßige Bettler oder sonst minderwertige Elemente, die über die ihnen zustehenden Arbeitslosen-, Wohlfahrts- und sonstigen Unterstützungen hinaus x. T. nicht unerhebliche Beträge an Geld ober Lebensmitteln für sich in Anspruch nehmen. Es müssen daher die gebenden Teile der Bevölkerung dazu erzogen werden, keine Geldmittel für diese Art unkontrollierbarer, meist dem Falschen zugute kommender ßiebestätigfeit aufzuwenden. Gerade die noch leistungsfähigen und auch zum Geben bereiten Volkskreise werden mit diesen Spenden für meist Unwürdige übermäßig belastet, so daß sie nicht mehr fähig sind, bet öffentlichen Sammlungen so viel zu geben, wie sie an sich könnten und auch gern wollten. Darum: Schluß mit dem Betteln!
Hitlers dichter wird Münchener Oberlandesgerichtspräsident.
Berlin, 14. Sept. (CNB.) Bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten des Münchner Ober- landesgerichts, N e i t h a r d t, hat, wie die „Vossische Zeitung" aus München meldet, Iustizminister Frank daran erinnert, daß Neithardt seinerzeit über den Führer Adolf Hitler zu Gericht gegessen habe. „Sie waren ihm e in Gerechter Richter", so sagte Dr. Frank, „in hrem Richteramt zeigten und gewährleisteten sie die menschliche höhe, obwohl Versuche ergangen sind, die sie von der Objektivität dieses Amtes wegziehen wollten."


