Ausgabe 
15.8.1933 Erstes Blatt
 
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chen. Allerdings ist, die

Mus im Vogelsberg

Wirtscyan

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K,e ünv noch unmttchlollm?

Dann fahren S>le einen Opel Mr Probe!

Die Ergebnisse der deutschen Leichtathletik-Meisterschaften

Landesregierungen und der Gemeinden sei, zur Verbilligung der Untersuchung die geeigneten Anordnungen zu treffen. Die Ergeb­nisse der Untersuchungen find von den Aerzten aus einem Prüfungsbogen für Cheeignung ein­zutragen. Diese Prüfungsbogen hoben die Aerzte gesammelt monatlich an das Reichsgesundheils- »amt einzusenden. Für den Fall, daß die ärzt­liche Untersuchung die Eheeignung ergeben hat, ist den Antragstellern eine amtsärztliche Be­scheinigung nach einem vom Reichsfinanzrniniste- rium herausgegebenen Muster auszustellen.

Bornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Licht­spielhaus (Bahnhofstraße):Das Abenteuer der Thea Roland".

D ie Arbeitsgemeinschaft der Militär» und R e g i m e n t s v e r e i n e lädt in unserem heutigen Anzeigenteil zur Teil­nahme an der Anloh-Feier am kommenden Samstag, sowie zum Reichswehr-Konzert am nächsten Sonntag ein. Man beachte die Anzeige.

Die am Sih der vorgenommenen Molkereiunter­nehmen ansässigen oder dafür zuständigen land­wirtschaftlichen Kreisfachbcrater ersuche ich, für die prompte Durchführung vorstehender Anord­nung besorgt zu sein. Bericht ist mir nur zu er­statten. wenn sich nicht zu beseitigende Schwierig­keiten ergeben sollte. Heil Hitler!

Der Landesbauernführer: Dr. Wagner.

* Reichsbehörden beschaffen nur noch genormte Kraftfahrzeuge. Nach Mittei­lung des Reichsverkehrsministeriums sollen in Zu­kunft Aufträge zur Lieferung von Kraftfahrzeugen !ür Reichsbehörden nur noch an solche Automobil- irmen gegeben werden, die Fahrzeuge nach beut- chen Normen Herstellen. Damit soll im Interesse der deutschen Wirtschaft die Bielfältigkcit von Bauformen auf diesem Gebiete beseitigt und durch ihre Verein­heitlichung eine wirtschaftliche Betriebsführung, La­gerhaltung und Ersatzteilbeschafsung ermöglicht werden.

Dreisprung: 1. Sälzer, Sportfreunde Hamm a. d. Sieg 13,80 Meter. 2 Lehmann Hannover 13,68; 3. Drechlel-Thalheim 13,67. 4 de Lamboy-Hamm i. W. 13,64; 5. Haffner-Reichswehr 13,44; 6. Pürner- Berlin 13,41 Meter.

400 Meter Hürden: 1. Nottbrock-Koln 54,6 Set.; 2. Scheele-Altona 54,8; 3. Böhm-Nürnberg 57,3; 4. Erbs-Freiburg 57,4; 5. Kopp-Wiesbaden 58,4 Sek.

Speerwerfen: 1. Weimann-Letpzig 69,25 Meter; 2. Stöck-Berlin 65,94 ; 3. Steingroß Oppeln 62,55; 4. Stoschek-Ratibor 61,33; 5. Vögelin-Mün- fter 57,36; 6 Bender-Duisburg 55,21 Meter

15 0 0 Meter: 1. Kaufmann Hannover 4:00,1 Min.; 2. Würker-Magdeburg 4:00,5. 3. Schligen- Darmstadt 4:00,8; 4. Göttmann-Hamm 4.00,8, Handbreite zurück; 5. Gottschalk-Berlin 4:01,6; 6. v. Kositzkowski-Danzig 4:02,7 Min

4X10 0 Meter: 1. Preußen Krefeld (Heithoff, Haffmann, Küsters, Hendrix) 41,5 Sek.; 2. TuS. Bochum 41,6 (Ionalh, Vent, Borchmeyer, Buthe- Pieper); 3. Eintracht Frankfurt 42,1; 4. Orpo Ol­denburg 43,2; 5. Polizei Köln 43,3; 6. Kölner BC. 43,4 Sek.

4X4 0 0 Meter: 1. Hamburger SV. 3:19,6 Min ; 2. ASV.Köln 3:21,1; 3 Polizei Berlin 3:22,1. 4. Schlesien Breslau 3:23,6; 5. Stuttgarter Kickers 3:24 Min.

Schuldenregelunq der Landwirtschaft.

Der Landesbauernpräsident Dr. Wagner teilt mit:

Es ist mir berichtet worden, daß geschäfts­tüchtige Rechtsanwälte in Verkennung der wirt­schaftlichen Schwierigkeiten trotz Unbestrittenheit von Forderungen vielfach landwirtschaftlichen Schuldnern durch unnötige Mahnschreiben und Zahlungsbefehle erhebliche Unkosten bereiten, ohne die Durchführung des Schulden- regelungsgesehes obzuwarlen. Weiterhin wird mir milgeteilt, daß einzelne Firmen darunter eine Reihe jüdischer Firmen dem Schuldenregelungsplan in landwirtschaftlichen Vergleichs- und Dermittlungsverfahren nicht zu- aestimml haben und daß weitere Firmen ihren landwirtschaftlichen Schuldnern nahegelcgt haben, auf eine Entschuldung zu verzichten, weil sonst laufende Wechsel nicht mehr prolongiert werden den

Demgegenüber stelle ich fest, daß ich alles als Sabotage betrachte, was geeignet ist, die Durchführung der Regierungsmaßnahmen zu er­schweren. Cs ist unverantwortlich, dem Reich und den Ländern die großen f nanziellen Lasten zugun­sten von Gläubigern und Schuldnern zu überneh­men zuzumuten, auf Kosten der Allgemeinheit völ­lig unnötig verursachte Rechtsanwaltsgebühren mittelbar aufzubringen. Llnverantwortlich gehan­delt ist es auch, solche Bauern, die für die Ent­schuldung in Frage kommen, durch Verweigerung von Wechselprolongation zwingen zu wollen, auf eine Entschuldung zu verzichten und ihre Ernte schnellmöglichst zu verwerten. 3n meinem jüng­sten Aufrus über die Verwertung der Ernte habe ich vor Störungen des Marktes ein­dringlich gewarnt.

Ich erwarte, daß alle mithelfen, die Regie- rungsmaßnahmen zu fördern und daß alles un­terlassen wird, was einer reibungslosen Durch­führung dieser Maßnahmen entgegensteht. Ich werde selbst nötigenfalls dafür sorgen, daß ge­gen eine Sabotage die strengsten Maß­nahmen getroffen werden.

Anordnung

für alle deutschen Molkereiunternehmen. (Molkereien, Meiereien, Käsereien/, die im Jah­resdurchschnitt täglich mindestens 300 Liter Voll­milch zu Butter oder Käse verarbeiten:

Der Herr Reichskommissar für Milchwirtschaft bedarf zur Durchführung feiner Aufgaben zwecks planvoller Marktgestaltung für Milch und milch- wirtschaftliche Erzeugnisse statistisches Ma­terial, das zu liefern auf Grund der gegebe­nen Gefetzesunterlagen jedes Molkereiunterneh­men verpflichtet ist.

Ich erfuche daher die für die Geschäftsführung Ihres Llnternehmens in meinem Bezirk verant­wortlichen Leiter der Molkereien, Meiereien und Käsereien jeglicher Betriebsform, den in den dieswöchentliehen milchwirtfchaftlichen Fachblät- tern veröffentlichten Fragebogen gewissenhaft zu beantworten und bis spätestens Sams­tag, dem 19. A u g u st 1 933, für die Mol­kereigenossenschaften dem zuständigen Genossen- schaftsverband, bzw. für die Privatmolkereien dem Milchversorgungsverband Rhein-Main in Frank­furt a. M., Dethmannstr. 50, zur Weiterleitung an den Herrn Reichskommissar für Milchwirtschaft einzusenden.

(Segelflieger Schleicher bei dem Wän« Wettbewerb abgeftürzt.

WSR. Fliegerlaacr Wasserkuppe. 14. Aug. Heute morgen herrschte, wie üblich, im Flieaerlager lebhafte Tätigkeit. Der gestrige Re­kordbesuch hielt an. Cs herrschten scharfe östliche Winde, die nach Süden umsprangen und dann wieder auf Osten umfielen. Die Startmöglichkeiten waren deshalb schwierig. Einige Maschinen waren aber trotzdem in den Lüsten und bewarben sich um die ausgeschriebenen Dauerpreise. 2m übri­gen begann heute die Ufa mit den Aufnahmen zu ihrem Segelfliegerfilm ,Rivalen der L u f t". der teilweise in Rossitten und teilweise auf der Wasserkuppe gedreht wird.

Heute gegen 14.45 Uhr stürzte der vorjährige Dauerfegelflieger Schleicher aus feiner ,Ozite" in einer Kurve in Hangnähe anscheinend in­folge Ueberziehens feiner Maschine ab. Rach dem ärztlichen Befund trug er eine Gehirn­erschütterung und Hautwunden nebensäch­licher Ratur. sowie einen doppelten Knöchel- b r u ch rechts davon. Sein Befinden ist den Um­ständen nach gut. Er wurde in das Fuldaer Kran­kenhaus übergeführt.

Wie wir in unserer Ausgabe vom Freltag, dem 11. b. M., schon mitteilten, findet am Sonntag dem 20. August, 11 Uhr, ein Hörbericht im Subwest- funk über die Freilassung des zweiten Transportes ostpreußischer Uhus statt, der das Thema hat:

was soll der Uhu im deutschen Walde." Bekanntlich wurden schon im März Uhus frei- gelassen, die heute noch in den Solrnser Revieren hausen und seither mehrfach beobachtet wurden. Mit dieser neuen Aussetzung soll ihr Bestand vermehrt und ergänzt werben. Es ist geplant, im Laufe der Jahre noch weitere Tiere eiryubürgern, um vom Vogelsberg aus auch die übrigen deutschen Mittel- gebirge, also Rhön, Spessart und Taunus mit dem König der Nacht" zu bereichern. Der Uhu ist ein Nachtraubvogel, der sich hauptsächlich von den seit dem Wegfall ihrer natürlichen Feinde außerordent­lich oermehrungsslark gewordenen Schädlingen wie Mäusen, Ratten, Eichhörnchen, Hähern, Raben­vögeln usw. ernährt und jagdlich wenig Schaden anrichtet Er heißt nicht umsonst Bubo maximus, hat er doch eine Flügelspannweite von etwa 160 Zentimeter und ein Normalgewicht von 2 bis 2% Kilogramm. Seme Greifkraft in den Fängen ist so stark, baß er ohne Mühe einen Katzenrücken mit einem einzigen Krallenschluß eiiuubrürfen vermag Unbestritten gehört er zu den imposantesten Ge­stalten aus dem Großoogelreich.

Wir zeigen im Bild Dr. K. R. Fischer vom forstzoologischen Institut Gießen, der den Wieder- einbürgerungsversuch durchgeführt hat und auch den Hörbericht auf die Platte sprach, mit einem aus­gewachsenen Uhu-Weibchen

t Gießen und der Stabt« jpraä) Herr Barlho-

Glückwünsche und ging if bie Gleichartigkeit de; Tegung ber nationalen ! Sportes ein. IBeibtn fei n. Der FußlM^ lenbe den an,- Meinung der Äeiieren, t gerichtet gewesen sei.

man den tämpferifdjen ufcbaUfpitl erfordere, in Draufgänger im Sport fein, wenn cs das Wahl !. Der Sport habe nicht Pflege körperlicher Sdjön« ie, die Jugend zu kraft- m, die er durch ihre Tat­en, den Kindern einst ein das ihnen den Lebens-

ie5 Gießcn-Wehlar, Herr )ünfd)te den Herein eben- j 1 und machte daoon M des festgebenden Vereins, Ehrennadel des Westdeut- liehen werde. Herr' edsrichtervereinigung M- r den lumoerem 1846, che übermittelt durch 116, durch den Mrl ub i ffußballsportverein M Löget ;"SäS ,W 0#"«5 8

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Andenken erhob sich wahrend der Redner die -uns, fpieUe die Musik öden. 1

deutsche Volk dem C; 'tl Jcu aufgebläht, iuf dem Trieb geschossen, n ? »enom- gebaut. Besonderer Dant °'tplahes gebühre dabei >mte Anlage nach eigenen er Arbeit gefchasfen Hobe, ntwilklung fortgeschritten, ne 1. Mannschast in der der vergangenen Saison der 1. Bezirksklasse er- der Redner noch aus die ;lers Adolf Hitler um iolkes hingewiesen hatte, n ersten Bers des Deutsch-

Snefkasten öer XeOafhon.

(Rechlsgutachten finb ohneBerbmblidjteit bei edjriftleitungj

w. in w. 8 366 RStGB. ist noch in Kraft. Von einer Aufhebung bes Artikels 229 Hess. PSlGB ist un3 nichts bekannt. Eine Bestrafung gemäß § 366 RStGB. ist auch bann verwirkt, wenn gegen all­gemeine Anordnungen des Kreisamls, welche die Sonntagsruhe betreffen, verstoßen wirb. Ob für den Kreis Ihres Wohnortes derartige kreisamtliche An­ordnungen erlassen wurden und heute noch in Kraft finb, können wir von hier aus nicht feststellen.

Oie Entscheidungen des Samstags:

Diskuswerfen: 1. Sievert, Eimsbüttel 49,32 Meter (neuer beutscher Rekorb); 2. Hirschfelb- Allenstein 44,68; 3. Lampert, Karlsruher FV., 43,86. 4 Hoffmeister-Münster 43,59; 5. Blask-Königsberg 43,41, 6 Bicker, Turnklub Limmer, 43,37 Meter.

Weitsprung: 1 Long-Leipzig 7,65 Meter (neuer beutscher Rekorb), 2. Leichum-Stettin 7,40; 3. Biebach Halle 7,37 4. Grabley-Hamburg 7,11, 5 Mölle-Köln 7,06, 6 Bäumle-Stuttgart 7,04 Mtr.

Hammerwerfen 1 Seeger-Osweil 47,49 Meter (neuer deutscher Rekord), 2 Grimm-Pader- born 45,22 Niemeier-Dresden 45,12, 4 Meier- Reichswehr 44,14; 5. Mang-Regensburg 43,43; 6 Reiser, Polizei Mannheim, 36,44 Meter

Kugelstoßen: 1 Sievert-Eimsbüttel 15,31 | Meter, 2. Hirschfeld-Allenstein 15,17, 3 Berg-Frank­furt 14,82 4 Reymann-Wünsborf 14,465, 5. Wer­ring-Gronau 14,28 Meter 6 Blask-Königsberg 14,25 Meter.

10 0 Meter. 1 Borchmeyer-Bochum 10,3 Set.; 2 Hendrix, Preußen Krefeld, 10,4; 3 Schein-Ham­burg 10,4 4 Buthe, Pieper Bochum, 10,5. 5 Lam- mers-Oldenburg 10,8, 6 Pflug-Charlottenburg 11.

4 0 0 Meter 1 Voigt-Berlin 48,4 Set , 2 Metz- ner, Eintracht Frankfurt 49,1; 3 Mertens-Witten- berg 50,2 Set. 4 Single-Stuttgart 50,6 5 Gold­hausen-Recklinghausen 50,8. 6 Beneke 51,3 Set

10 0 0 0 Meter; 1. Syring-Wittenberg 31,38 Min., 2. Bree Berlin 31:44,5, 3 Kohn-Berlin 31:46,2. 4 Bertsch Stuttgart 32:17,3 5. Kierstein-Königsberg 32:45,2; 6 Kapp-München 3:00 Min

4X1 500-Meter-Staffel'. 1 Stuttgarter Kickers 16:31,2 Min. 2. BSC Berlin 16:36,2; 3. Vittoria Hamburg 16:41,2 Min.; 4. Hannover 78 16:55,4; 5 Duisburg 1899 16:56,2. 6 VfB Rem­scheid 17:03,4 Min

Stabhochsprung. 1 Wegener-Halle 3,90 Meter 2. Schulz-Berlin 3,84; 3 Dwiza-Bochum 3,74, 4. Born-Bochum 3,74 (durch Stechen entschie- den), 5 Behrend-Berlin 3,64 6 Loebe-Berlin 3,54 Meter

Marathonlauf. 1 Brauch-Berlin 2:35,46 Std.. 2. Zeilhofer, ESV München, 2:37,45, 3. Paul de Bruyn, BSC Berlin, 2:39,56 Std. 4. Buß. Osram Berlin 2:40,44 Std.; 5. Bräsecke, Bewag Berlin, 2:49,01, 6 Hersing-Berlin 2:49,57 7 Geiß­ler Charlottenburg 2:51,41, 8. Kölmel-Charlotten- burg. 9 Borksen-Köln, 10. Billing-Bielefeld Mannschaftsmeisterschast: 1. Osram-Berlin.

Oie Entscheidungen des Oonnfage:

110-Meter-Hürdenlauf: 1. Wegener- Berlin 14,8 Set., 2. Pollmanns-Neuß 15,4 3. Schwethelm. SV Wiesbaden, 15,5, 4. Körner-Ber­lin 16,2; 5 Kopp, SV Wiesbaden, 16,5 Set

Schleuderballwerfen: 1 Groß-Fengels, BSC Berlin, 65,74 Meter (bisher beste DSB -Lei- ftung) 2. Brunten-Jena 64,70; 3 Reymann-Rends- burg 62,21. 4. Heiberg, Schwarz-Weiß Essen, 60,00; 5. Hirfchfeld-Allenftein 59,64. 6 Deppenbrock. ASC. Darmstadt, 58,12 Meter

2 0 0 Meter L Borchmeyer, TuS Bochum, 21,4 Sek. 2. Schein-Hamburg 21,4, Handbreite zu­rück, 3 Pflug, SC Charlottenburg, 21,6. 4.Küsters- Krefeld 22,1; 5 Buthe Pieper-Bochum 22,2; 6 Vent- Bochum 23,8 Set. (Nicht mehr ausgelaufen)

8Q0 Meter. 1 König-Hamburg 1:55,2 Min., 2. Paul, Stuttgarter Kickers, 1:55,5, 3. Mertens- Wittenberg 1:56,4, 4. Rothbarth-Wittenberg 1:56,4; 5 Danz-Kassel 1:56,6 6 Dr Peltzer-Stettin 1:56,9 Minuten.

5 000 'Dieter: 1 Gebhardt-Chemnitz 15:03,5 Min., 2. Syring-Wittenberg 15:04,4; 3. Holthuis- Weener 15:07,8; 4 Mohrmann-Bohlfeld 15:18,1; 5 Helber I-Stuttgarl 15:18,3 6. Kelm-Unna 15:20,2.

Hochsprung: 1. Bornhöft-Limbach (Sa.) 1,94 Meter (neuer deutscher Retord); 2. Martens-Kiel 1,87; 3. Weintötz-Münster (durch Stechen entschie­den) 1,87; 4. Ladewig-Berlin 1,85. 5. Böwing- Magdeburg 1,80; 6. Busch-Köln 1,80 Meter (Durch Stechen entschieden.)

Stein stoßen: 1. Blast-Königsberg 11,07 Me­ter (beste bisher in Deutschland erzielte Leistung); 2. Debus-Köln 11,05; 3 Bulst-Breslau 9,96; 4. Rey- mann-Rendsburg 9,89. 5. Triebel-Emden 9,84; 6. Wittmann-Würzburg 9,59 Meter.

Zehntampf-Endergebnis: 1. Hans Sie- vert-Eimsbüttel 8435,36 Punkte. (Letzte fünf Lei- ftungen: 110 Meter Hürden 15,8 Set., Distus 45,75 Meter, Stabhoch 3,30 Meter, Speer 58,32 Meter, 1500 Meter in 5,06 Min.), 2 Wolrad Eberle-Ber­lin 7893,725 P., 3. Bonnet-Berlin 7469,86 P, 4 Stechemefser-Münster 7173,357 P.; 5. Dr. Dintler- Heidelberg 6929,365 P., 6 Kopp-Wiesbaden 6867,1 P.; 7. Zur-Breslau 6681,52 P 8 Bulst-Breslau 6338,55 Punkte

** ,V Hessische Universitäts- Bibliothek ist vom 14. August bis 14. Ok­tober nur vormittags geöffnet. Vom 21. bis 28. Oluguft muß die Bibliothek wegen baulicher Her­stellungen für das Publikum völlig geschlossen werden. Siehe heutige Anzeige.

*'Die Ausgabe vonMünzenfürdie M ü n z z a h l e r betrifft eine Bekanntmachung der Direktion der Städtischen Elektrizitätswerke im heutigen Anzeigenteil, aus die wir besonders Hin­weisen.

" Eine Achtzigjährige. Frau Mathilde Thoma, geb. Höpfner, jetzt wohnhaft in Dres­den, Hähnelstraße 15, kann am morgigen Mitt­woch, 16. August, ihren 80 Geburtstag feiern.

** VHC. Gießen. Ein köstlicher, nicht zu heißer Sommerlag begünstigte am Sonntag den VHC. Gießen anläßlich feiner Westerwaldwande- rung. Vom Ausgangspunkt Ehringshausen ging der Weg gleich aufwärts zum Wald, an dessen Rande sich ein hübscher Blick über das Dilltal erschloß. Aus stillen Waldpfaden ging es am Fuße der Diana- bürg her, die man unterwegs einige Male sichtete, zur Frühstücksrast nach dem im Ulmbachtal anmutig gelegenen Ulm, um hierauf auf der anderen Seite des Tales eine aussichtsreiche Höhe zu ersteigen. Auch hier nahm der Wald die Wanderer auf, um ihnen bis an den Fuß des Rafenberges, dem Haupt­ziel des Tages, das Geleite zu geben. Der Aufstieg zum Kamm des Berges (512 Meter) erfolgte durch freies Gelände, vorbei an zahllosen Kornhausten. Hier oben bot sich bei wunderbar klarer Lust eine herrliche Fernsicht bis zu den Höhen des Taunus, des Westerwalds, den fernen Bergen des unteren Lahntals, nach Greifenstein, Merenberg, Dünsberg, Hohensolms, Gleiberg und den Höhen des Scheider Walds. Nach genügender Augenweide führte der Abstieg über die von hohen Buchen umrahmte Schmalburger Ley mit interessanten Basaltsäulen nach dem, wie Merian schreibtluftig zwischen Ber­gen gelegenen" Beilstein mit seiner vom Zahn der Zeit stark mitgenommenen Burgruine. Nach ange­messener Rast ging der Weitermarsch an der früher fo mächtigen, jetzt leider nahezu abgetragenen Beil- fteiner Ley vorüber durch schöne Waldungen nach Greifenstein, wo sich auch wieder entzückende Aus­blicke boten. Nach einer Besichtigung der Burgkirche mit prächtigen Stuckarbeiten flieg man auf aussichts­reichem Wege namentlich fesselte der Blick auf den Dünsberg und das hochgelegene Hohensolms hinab nach Edingen, von wo nach einer Schlußrast die Heimfahrt erfolgte.

Der Bienenzüchtervcrein Gie­ßen und Umgegend hielt am Sonntag im »Tannhäuser" eine ordentliche Mitgliederver­sammlung ab. zu der sich eine ftatthd)i LeU- nehmerzahl eingebunden hatte. Rach der Begrü­ßung erstattete der Vorsitzende. G. Bodenben- der (Gießen), Bericht über die große nationale Tagung des Deutschen Imkerbundes in Bad-Rau­heim. Er wies u. a. auf die Gleichschaltung der Reichsorganisation und des Landesverbandes hin. würdigte die blenenwirtlchaslliche Ausstel ung als vollen Erfolg der Imkersache und forderte die Mitglieder aus, alles daranzusehen. um der dort aufgestellten Forderung, den deutschen Markt ausschließlich mit deutschem Bienenhonig zu ver­sorgen. gerecht zu werben. Das Steneniain das mit Beginn des Monats August zu Ende gegan­gen ist, war in seinem Honigertrag recht verschie­den. während in einzelnen Dörfern eine gute Mit­telernte erzielt wurde, brauchten andere Imker die Honigschleuder nicht in Betrieb zu nehmen. All­seits wurde über starke Weisellos-gleit der Völler geklagt, die nicht gerade die besten Hoffnungen für das kommende neue Bienenjahr auflommen läßt. Sodann wurde die Einwinterung der Bie­nenstöcke besprochen. Allgemein wurde der Wille laut, trotz der Schwierigleiten der Zuckerbeschaf­fung alles daran au sehen, um die heimische Bie­nenzucht hochzuhauen. Besonders seien es oolks- wirtschaftliche Gründe, die dies erforderten. Ein­stimmig sand ein Antrag des Vorsitzenden An­nahme. eine Spende in Höhe von 50 Mark zur Förderung der nationalen Arbeit zu bewilligen. Außerdem will sich der Verein auch praktisch in den Dienst der Arbeitsbeschaffung stellen durch Planierung und Ausgestaltung der Königmzucht- station im Krofdorfer Forst. Rachdem noch ver­schiedene interne Vereinsangelegenheiten ihre Er­ledigung gesunden hatten, wurde die arbeitsreiche Tagung geschlossen.

Strcie Schotten

< Laubach, 14. Aug. In der Nacht zum Frei­tag ging wie schon kurz berichtet über unserer Stadt und einem Teil der Gemarkung ein H a g e l - weiter von seltener Heftigkeit nieder. In den Straßen lagen die zerbrochenen Dachziegel wie gesät. Dachfenster und Glasdächer sind zerstört Im Opera- tionssaal des Krankenhauses wurden alle Scheiben zerschlagen. Birnen, Pflaumen und Zwetschen, die hier sehr voll trugen, liegen zum größten Teil auf dem Boden. Die an sich geringe Apfelernte ist zu einem Drittel vernichtet. Sämtliche Mistbeelfenster der Gärtnereien sind zerschlagen. Das Wetter zog von hier nach Freienseen, wo es ebenfalls stark ge- haust hat. Die Häuser südlich der Wetter am Helle­berg sind unbeschädigt.

&.' ciiiivornueinfle.

Die nordwestliche Störung hat sich weiter verstärkt und ihre Ausläufer südöstlich bis über Deutschland ausgeoreitet. Da nunmehr vorwiegend feucht-milde ozeanische Luft heranbefördert wird, nimmt das Wetter einen wechselhaften Charakter an, wobei neben veränderlicher Bewölkung auch zeitweise Nie­derschläge auftreten. Das Zusammentreffen verschie­denartiger Lust dürfte teilweise auch Anlaß zu Ge- willerbildungen geben.

Aussichten für Mittwoch: Wolkiges und feucht-warmes Wetter, vorübergehend auch aufhei­ternd. einzelne Regenfälle, teils verbunden mit Ge­witterstörungen.

Lufttemperaturen am 14. August: mittags 23,3 Grad Celsius, abends 17,8 Grad; am 15. August: morgens 15,4 Grad. Maximum 23,3 Grad, Minimum 12,7 Grad. (Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. August: abends 24,7 Grad; am 15. August: mor­gens 18,6 Grad Celsius. Sonnenscheindauer neun Stunden.___________________________________

Verantwortlich für Politik: I V Ernst Blumschein.

Gerade an heißen Tagen . .

wird die herrlich erfrischende Wirkung der Chlorodont- Zahnpaste und des hochkonzentrierten Chlorodoiit- Mundwassers überaus angenehm empfunden. Gepflegte weiße Zähne und reiner Atem sind überall und zu jeder Zett eine Empfehlung. Chlorodont Tube 50 Pf., arofee Tube 8C Pf., auch in den kleinsten Orten erhälllich.

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