vle französischen Offiziere unter die Tische, warfen sich platt auf den Baden und warteten auf die Detonation der Handgranaten, die natürlich nicht kam.
In der gleichen Nacht fielen die Scheiben aller Restaurants und Geschäfte, die gegen die Verordnung über den passiven Widerstand verstießen und an Franzosen verkauften, der Vergeltung zum Opfer.
Viele Nächte hindurch wurden die Drähte von den verschiedenen französischen Befehlsstellen durchschnitten. Das erforderte neue Posten, neue Aufmerksamkeit und neue Nervenbelastung der französischen Besatzung.
S ch l a g e t e r traf in diesem Kampf mit Kameraden aus dem Baltikum und aus Oberschlesien zusammen. Krause, König, Feverer, Sadowski, Werner, Becker und Zimmermann. Federer war Schlageters langjähriger Bursche, Krause sein alter Feldwebel von der Batterie her. Alle waren Überzeugt, daß es ni^,. genüge, stumm dos Verhängnis über sich ergehen zu lassen. Daß gegen die Tat gesetzt werden müsse. Es waren durchaus keine Menschen, die mit einem Band Schiller zu Bett neben und mit Versen Goethes erwachen, aber vor der ersten großen Aktion saßen sie in einem Stübchen zusammen, und Schlageter las Schillersche Verse, die er sich in sein Notizbuch geschrieben hatte. Er las schlecht, aber die Männer wurden still unter seinem holprigen, badischen Lesen.
„So müssen wir auf unferm eianen Erb'
Und väterlichen Boden uns verstohlen Zusammenschleichen wie die Mörder tun, Und bei der Nacht, die ihren schwarzen Mantel Nur dem Verbrechen und der sonnenscheuen Verschwörung leihet, unser gutes Recht Uns holen, das doch lauter tft und klar Gleich wie der glanzvoll offne Schoß des Tages."
G. A.-Sport.
Sportabteilung des Tv. Wieseck.
Am morgigen Sonntag empfängt die 1. Mannschaft des TD. Wieseck die spielstarke 2. Mannschaft des VfR. Butzbach zum fälligen Verbandsrückspiel. Butzbach steht zur $eit an erster Stelle in der
Gruppe Gauklasie I. Es dürfte dem Platzverein schwer fallen, einen Sieg zu erringen. Im Vorspiel verloren die Wiesecker ersatzgeschwächt 1:3 in Butzbach. Die Mannschaft wird alles daran setzen müssen, die Scharte wieder auszumerzen.
AOT. - Gauvorturnerstunde in Lollar.
Eine Gauvorturnerstunde findet am kommenden Sonntag in Lollar statt. 3n derselben wird der für das Hallenturnen in Londorf in Betracht kommende Llebungsstoff und die Freiübungen für das Jahr 1933 durchgenommen.
Wirtschaft.
Berlin ziemlich freundlich.
Berlin, 14. Ian. (WTB. Funkspruch.) Bei nicht ganz einheitlicher Kursentwickelung und recht kleinem Geschäft war die Grundstimmung für Dividendenwerte als weiter freundlich zu bezeichnen. Für Spezialpapiere bestand auch zum Wochenschluß einige Saufneigung. Die Möglichkeit einer Vizekanzlerschaft Gregor S t r a • ßers fand unterschiedliche Beurteilung. Man hofft aber allgemein, daß es den Bemühungen des Kanzlers gelingen wird, eine innerpoütifdje Beruhigung herbeizuführen.
Montanwerte lagen ziemlich allgemein fester, wofür das Anziehen des Eisenexportpreises mitbeftim- mend gewesen sein dürfte. Im Verlaufe setzten sich besonders für Gelsenkirchen und Stolberger Zink weitere Steigerungen durch. Braunkohlenwerte waren im Endeffekt gut behauptet. Rheinische Braunkohlen zogen erneut 3,50 v. H. an. Kaliwerte und Chemiepapiere tendierten völlig uneinheitlich. Farben waren unter Schwankungen gut behauptet. Gummi- und Linoleumwerte verloren bis zu 2,25 v 3). Elektroaktien zeigten ein völlig uneinheitliches Aussehen; die Abweichungen gingen bis zu einem Prozent. Akumulatorenfabrik verloren 4,50 o. f). Gaswerte und Maschinenfabriken waren nach etwas schwächerer Eröffnung gut erholt. Von Kabel- und Drahtwerten gewannen Deutsche Telefon und Kabel 2 o. $)., während Deutsche Kabel 1 o. S). niedri
ger lagen. Von Autoaktien zogen BMW. Im Verlaufe beinahe 2 v. H. an. Bauwerte und die Anteile von Wasserwerken lagen ruhig. Kunstseide- aktien gaben bis zu 2 o. S). nach. Die übrigen Tex- tilroerte bröckelten ebenfalls leicht ab. Papier- und Zellstofswerte waren im Verlause sehr fest und gewannen bis zu 4 o. H. gegen den Vortag, da die gemeldete Betriebserpansion bei Feldmühle anregte. Brauereien tendierten uneinheitlich. Lerkehrswerte waren ebenfalls unregelmäßig. Von Schiffahrtsaktien waren Hapag und Lloyd etwas schwächer, die Nebenwerte freundlicher. Von Banken setzten Reichsbank ihre Aufwärtsbewegung um mehr als 2 d.3). fort. Im übrigen waren keine größeren Veränderungen zu verzeichnen.
In deutschen Anleihen sanden größere Positionslösungen statt, so daß sich Verluste bis zu 0,75 v. 3). ergaben. Neubesitz erschienen mit minus« rninus-Zeichen. Die übrigen Rentenmärkte waren trotz einer gewissen Nervosität wegen der Vorgänge am Anleihemarkt eher freundlicher. Ausländer tendierten unregelmäßig. Rumänen schwächer. Lissaboner Stadtanleihen lagen weiter fest.
Frankfurt fest.
Frankfurt a. M.. 14. Ilan. (MTB. Drahtmeldung.) Die M^-mschluhbörfe eröffnete zunächst bei kleinem Ges z'üft in uneinheitlicher Haltung, wobei ein dur^aus freundlicher Grundton vorherrschte. Ausgehend von der Steigerung einiger Spezialwerte war die Tendenz im Verlaufe am Aktienmarkt überwiegend f e st. D te Börse beurteilt die inner politische Lage beruhigter. Die Kombinationen Berliner Zeitungen ütar die Möglichkeit einer Dizekanzler- schaftGregorStraßers fanden dabei keine ungünstige 'Aufnahme.
Die ersten Kurse zeigten Abweichungen von 0,5 bis 1 Prozent. Lleberwiegend fester eröffnete der Montanmarkt. Rheinische Braunkohlen gewannen 2 Prozent, Gelsenkirchen und Harpener je 1 Prozent. Die übrigen Werte lagen bis zu 0,5 Prozent höher. 2G. lagen anfangs etwas niedriger, zogen aber später um 1 Prozent an. Deutsche Erdöl setzten 0,39 Prozent höher ein, wogegen
Rütgerswerke 0,89 Prozent nachgaben. Scheideanstalt blieben zu 150 Prozent unverändert. Am Elektromarkt konnten sich Felten um 1,75 Proz. befestigen, Lahmeyer zogen 0 53 Prozent an, während Siemens und AEG. 0 25 Prozent niedriger eröffneten. Reichsbankanteile lagen 1 Prozent fester, ferner waren Zellstoffwerte, Daimler, Gebr. Junghans und Rorddeutsch-er Lloyd um Bruchteile eines Prozentes fester. Anderseits gaben Hapag 0,75 Prozent und AG. für Verkehr 0,65 Prozent nach. Deutsche Linoleum waren angeboten und 1,75 Prozent schwächer. Rach den ersten Kursen war lebhaftes Geschäft in einzelnen Spezialwerten zu verzeichnen. 2m Vordergründe des Interesses standen Gelsenkirchen mit plus 2 Prozent, Reichsbank mit plus 1 Prozent, und Zellstoff Maldhof mit plus 2,75 Prozent. Auch an den übrigen Marktgebieten traten kleine Besserungen ein. Lediglich Deutsche Linoleum blieben matt.
pferdemarki in Friedberg.
Der Friedberger Frühjahrspferde- markt 1933 findet am Dienstag, 28. Februar, statt. Mit ihm wird eine Prämiierung von Zuchtstuten. sowie von zwei- und dreijährigen Fohlen des Arbeits- und Wagenschlags verbunden. Prämiierungsplan und Anmeld^ormu- lar können vom 15. 3anuar ab bei der Bürgermeisterei Friedberg bezogen werden. Anmclde- schluh zur Prämiierung am 27. Februar. Für die Prämiierung stehen wertvolle Geldpreise bereit. Jeder Landwirt und insbesondere die Pferdezüchter der Wetterau und deren Amge- bung sollten Veranlassung nehmen, ihre prämiierungsfähigen Tiere am Markttage vorzusühren.
Am Mittwoch, 1. März, findet Schweinemarkt statt. Die Stadtverwaltung wird es ermöglichen, dem Marktgetriebe ein besonderes Gepräge dadurch zu geben, daß sie auf der südlichen Kaiserstrahe einen Juxplatz schafft, der an den Markttagen nicht fehlen darf.
Interessenten mögen die heutige Anzeige nicht übersehen.
Vrennholz-Versleigemngen der Stadt Gießen.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden: 320C
A. Mittwoch, den 18. Januar 1933, 9'/a Ahr, aus den Abt. 71, 73, 76 und 102a des Stadtwaldes, Försterei Gießen:
6,4 rm Buchenscheiter 1. Kl.
4,5 rm Eichen- u. Birkenfcheiter 1. Kl.
106,8 rm Kiefernscheiter 1. Kl.
12,0 rm Buchen- und Hainbuchenknüppel
36.6 rm Eichenknüppel
89,1 rm Kiefernknuppel
2,8 rm Birken- und Fichtenknüppel 1400 Wellen Buchen- und Hainbuchen- reisig 2. Kl.
760 Wellen Eichenreisig 2. Kl.
2510 Wellen Kiefernreisig 2. Kl.
700 Wellen Fichtenreisig 2. Kl.
500 Wellen Strobereisig 2. Kl.
50 Fichten-Derbstangen 1. bis 3. Kl.
60 Fichten-Reisstangen 4. Kl.
Zufammeniunst: Licker Straße, 8. Schneise.
B. Freitag, den 20. Januar 1933, 9% Uhr, aus der Abt. 97 des Stadtwaldes. Försterei Hochwart:
134,2 rm> Buchenscheiter 1. Kl.
19,0 rm Buchenscheiter 2. Kl.
27,0 rm Achen- und Erlenscheiter 1. und 2. Kl.
24,0 rm Duchenknüppel
12,5 rm Eichen- und Kiefernknüppel
3,0 rm Kiefernknüppelreisig
1850 Wellen Buchenreisig 2. und 3. Kl.
100 Wellen Eschenreisig 2. Kl.
30,0 rm Buchens! cke
2,0 rm Buchen-Nutzscheiter 1. Kl.
Sufanxnenfunft: Sicher Straße — zehnte Schneise.
Gießen, den 13. Januar 1933. Bürgermeisterei Gießen.
______I. V.: Qr. Rosenberg.______
Nutz- und
Brennholzversteigerung
im Sicher Stadtwalde.
Im Distritt Eisenkaute werden nach vor- heriger Zusammenkunft am Kreuzungs- puntt der Mittel- und Suhlschneise am Donnerstag, dem 19. Januar 1933, normt f tags 10 Uhr, versteigert: 304D
Luche: Scheiter 736 rm, Knüppel 96 rm,
Stöcke 132 rm und Wellen 4770 Stück.
Eiche: Stamme 2 St. 3. Kl. 1,60 fm, und
1 St 5. Kl. 1,66 km.
Ferner in Distrikt Groß- und Klein- häuserberg werden am Freitag, dem 20. Januar 1933, vormittags 10 Ahr, versteigert (Zusammenkunft an dem Saubrückenweg — Eingang Großhäuserberg an der Eselpfadschneise):
Luche, Hainbuche, Eiche und Fichte: Scheiter 335 rm, Knüppel 290 rm, Stöcke 80 rm, Wellen 3858 Stück.
Stämme: Eiche 2. bis 5. Kt zirka 20 km (1 Schnittstamm); Buche 5. KI. 0,98 fm (Schnittholz); Hainbuche 1,55 fm; Linde 4 St. 1,00 fm.
Derbftangen: Fichte 2. und 3. Kl. 100 Stück, Reisstangen 80 St, Hainbuche 3 Stück.
Eiche: Nutzscheiter 30 rm.
Gute Abfuhrwege. Günstige Zahlungsbedingungen.
Alles Nähere ist in der Bekanntmachung an den Ortstafeln der Gemeinden zu ersehen.
Lich, den 12. Januar 1932.
Hessische Bürgermeisterei Lich.
_____________Geil._____________
Brennholzversteigerung
Staatliche Oberförsterei Krofdorf.
Am Freitag, dem 20. Januar, um 10 Ahr im Areundfchen Saale zu Krofdorf.
I. Försterei Krofdorf, Distrikt 2b.
Fi.-Scheit und -Knüppel = 13 rm
Reiser III = 9 „
II. Försterei Waldhaus, Distrikt 39 und 41.
Ei.-Scheit und -Knüppel = 60 rm
Ei.-Reiser III - 70 „
Bu.-Scheit und -Knüppel - 541 „
Bu.-Reiser III = 743 „
Es ist Gelegenheit gegeben, im Termin zu bezahlen. 325V
Drd weitere
Holzversteigerungen
der Fürst zu Solms-Lichschen Obersörfterei Lich.
Montag, 23. Januar, werden in der Hard versteigert: rm Scheitholz: Buche 117, Eiche 2, Kiefer 11, Fichte 8; Knüppel: Buche 28, Eiche 10, Kiefer 4, Fichte 15; Stockholz: Buche 18, Fichte 3; Reisholz (Wellen): Buche 1475; außerdem: fm Schnittholz: Buche (4.) 1,63; Stammholz: Eiche (2.) 0,58, Lärche (2.) 5,30, (1.) 2,00, Kiefer (2.) 0,56, Fichte (3.) 1,43; Stück ausgesuchte Fia-len-Derbslangen L 322, II. 282, III. 425; Bohnenstangen (gebündelt): 2300; rm Gartenpfosten: Eiche 6; Schichthaufen Fichte 25. — Durch- gehende Chausseeverbindung nach Koln- hausen! 323D
Zusammenkunft: 9% Uhr Waldein- gong oberhalb Kolnhausen.
Dienstag, 24. Januar, werden im Haler versteigert: rm Scheitholz: Buche 455, Eiche 14; Knüppel: Buche 69, Eiche 6; Stockholz: Buche 123, Eiche 19; Reisholz (Wellen): Buche 3540, Eiche 200; außerdem: fm Schnittholz: Giax (5.) 3,26, (4.) 5,59, Buche (4.) 4,19, (3.) 2,33; Stück ausgesuchte Fichten-Derbstangen (III.) 100; Bohnenstangen 520; 1,3 rm Eichenpfosten. — Das Holz sitzt meist an chauffierten Wegen.
Zusammenkunft 9% Uhr: Alle Gie- ßener Straße, Waldeingang bei Steinbach.
Mittwoch, 25. Januar, werden im Riedwald versteigert: rm Scheitholz: Buche 165, Eiche 9; Knüppel: Buche 67, Eiche 10; Stockholz: Buche 49; Reisholz (meist Forstwellen): Buche 6260, Eiche 350; außerdem km Schnittholz: Eiche (5.) 1,94, (4.) 4,52; Buche (4.) 4,37, (3.) 0,70; Stammholz: Hainbuche 0,33; Stück ausgesuchte Fichten- Derbstangen II. 60, III. 140. — Das Holz sitzt an guten Wegen; die guten Forstwcllen z. T. in der Meildach.
Zusammenkunft: 10 Uhr Pfaffen- schneise (Hattenrod — Ettingshausen), Waldeingang.
Holzversteigerung.
Dienstag, den 17. Januar 1933, findet im Cleeberger Markwald, Distrikt 50, 8, 9 und 12, Brennholz- und Stangenoer- fteigerung statt. 331V
410 rm Buchenscheit und -knüppel
9000 Stück Buchen-Wellen
25 rm Nadelholzscheit und -knüppel 300 Stück Fichtenstangen 1. Kl.
440 Stück Fichtenstangen 2. Kl.
Zusammenkunft morgens 10 Uhr am Eingang zum Markwald unterhalb Weiperfelden.
Cleeberg, den 11. Januar 1933.
_____Der Bürgermeister: Höh n_____ Vergleichsverfahren.
Heber das Vermögen des Morlh fiat) in Gießen, alleinigen Inhabers der Firma Moritz Katz in Gießen, ist am Freitag, dem 13. Januar 1933, nachmittags 12.15 Uhr, das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses eröffnet worden.
Der Rechtsanwalt und Notar Schneider I. in Gießen ist zur Vertrauensperfon ernannt. 334D
Termin zur Verhandlung über den 23er gleichsvorfchlag ist auf
Mittwoch, den S. Februar 1933 vormittag 9 Ahr
vor dem Amtsgericht in Gießen, Saal 204, anberaumt.
Der Antrag auf Eröffnung des Verfahrens nebst feinen Anlagen und das Ergebnis der weiteren Ermittlungen sind auf der Geschäftsstelle zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.
Gießen, den 13. Januar 1933.
Geschäftsstelle
Hessischen Amtsgerichts Gießen.
Die ersten
Holzversteigerungen
der jlieft zu So.uis-L.chfa-en Uceriurfterei Lia).
Montag, öeu la. januar, werden in der zileiiuaa) und im Manchwaw versteigert: rm Scheitholz: Buche 332, Uiaje 33, Birke 12, sichte 24; Knüppel: Buche 147, Utcye 73, Birte 12; Swckhoiz; Buche 11; Reishoiz (Wei- len): Buche 3140, Eiche 3330; außerdem z.rta 5 fm Buu)en-Sa)nitchatz, zina 15 fm Eichen-Stammhoiz (iiuag- verholz), zina 3/a im Binen- und Elsveer-Stammholz, zirka 100 ausgesuchte Fichten-Derbstangen 2. und 3. Kl. und 2a,2 rm Gartenpfosten. — Das Holz sitzt meist an oei steinten Wegen, die guten Eichen-Forstwellen an Der Watostrage nach Burchards- felden. 155D
Zusammenkunft 9% Uhr am Meil-> bacy-pstanzgarten.
Dienstag, 17. Januar, werden im fionzevuhi und Breuerberg oexstei- gert; rm Scheitholz: Buche 298, Eiche 8; Knüppel: Buche 48, Eiche 17, Rüster 3, Erle 7; Stockholz: Buche 59; Reisholz (Wellen): Buche 2430, Eiche 535, Eiche 55, Erle 320; außerdem zirka 21 fm Buchen-Scynitthoiz, zirka 6 fm Eichen-Schnitt- und Stammholz, 6 Eschen-Deichieln, 370 Fichten-Boh- nenftangen (gebündelt). — Das Holz sitzt nahe der Straße Lich—Gießen, die guten Eichen- und Erlen-^orft- wellen hinter dem großen Teich.
Zusammenkunft 10 ut)t am Wald- eingang Großer Albacher Teich.
Mittwoch, 18. Januar, werden im Langeberg veisteigert: rm Scheitholz: Eiche 2, Kiefer 21; Knüppel: Buche 15, Eiche 24, Birke 12, Linde 8, Fichte 28; Knüppelreiser: Eiche 38; Reisholz (Wellen): Buche 480, Eiche 40; rm Gartenpfosten: Eiche 8. — Das Holz sigt an und in der Nähe der Straße Nicder-Bessingen—Langsdorf.
Zusammenkunft 10 Ahr nm Waldeingang dieser Straße.
Holzsubmission.
Die Gemeinoe Großen-Luseck verkauft im Wege des schriftlichen Angebots:
Aichlenslamme:
Los 1. la-Kl. 1 St. - 0,15 fm
„ 2. 2b- „ 22 „ = 6,23 „
„ 3. 2a- „ 28 „ = 13,47 „
„ 4. 2b. „ 16 „ = 12,05 „
„ 5. 3a- „ 4 „ = 3,60 „
„ 6. 3b-„ 3 „ = 4,04 „
Lichenstämme:
Los 7. 4. Kl. 1 St. - 1,00 fm
Angebote find bis zum Mittwoch, dem 18. Januar 1. J., mittags 1 Ahr, bei hie- iger Bürgermeisterei einzureichen, wo an« chließend die Eröffnung erfolgt. Die Beringungen werden in dem Termin bekanntgegeben. 3130
Großen-Buseck, den 13. Januar 1933. Hessische Bürgermeisterei.
___________Sans.___________
Holzversteigerung.
Samstag, den 21. d. M., sollen im Distrikt Buchwald und Stangenwald versteigert werden: 3240
40 Stück Eichen-Gartenpfosten
800 Stück Fichten-Derbstangen 2. und 3. Kl.
300 Stück Fichten-Derbstangen 4. Kl.
600 Stück Ficyten-Bohnenstangen sowie
130 rm Buchen-, Eichen- und Kiefern- Scheit und -Knüppel
680 rm^Buchen- und Eichen-Reis 2. und 80 rm Fichten-Nutzreis.
Zusammenkunft vormittags 9% Uhr auf der Marburger Straße an der Landesgrenze.
Friedelhaufen, am 14. Januar 1933. Freih. o. Rabenaufches Revier Friedelhaufen.
Schneider.
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Brenn- und Ruhholzversteigerung. Montag, den 16. Januar, 9X> Ahr an fangend, sollen aus dem Gemeindewaid villingen aus den Distrikten Buchwald, Marksteinmühl und Schlaghaus versteigert werden: 2270
1. Eichen-Stämme 1. bis 3. KI., 70 Stück = 28,26 fm, größtenteils Wagnerholz Eichcn-Deichfeln 17 Stück.
2. Fichten-Stämme la- bis 3b-Ki. 92 Stück = 40,61 fm.
3. Fichten-Derbstangen 1. Kl. 86 Stück 2. Kl. 109 Stück. 3. Kl. 88 Stück.
4. Fichten-Reisstangen 4. Kl. 10 Stück 5. Kl. 44 Stück. 6. Kl. 23 Stück.
Brennholz: 120 rm Buchenfcheit, 8,5 rm Eichenscheit, 18 rm Eichenrundfcheit 111 rm Eichenknüppel, 19 rm Rade - holzknüppel, 23 rm Buchenstöcke, 4 rm Eichenst^cke.
Zusammenkunft: Straße Villingen — Hungen, am Grenzweg.
Villingen, 9. Januar 1933.
Hessische Bürgermeisterei. Pauli.
Friedberger Frühjahrs - pferdemarki mit Drämiierung
am Dienstag, dem 28. Februar 1933.
Zur Prämiierung werden Zuchlstuten sowie zwei- und dreijährige Fohlen des Arbeits- und Wagenschlags im Besitz von Landwirten, Gewerbetreibenden und Händlern aus Hessen und den anliegenden preußischen Kreisen zugelassen.
Die Pferdeprämiierung, für welche wert volle Preise zur Verfügung stehen, erfolgt unter Mitwirkung des Landwirtschasts- kammer-Ausschusses für Oberhessen, des Landes-Pferdezuchtvereins, des Verbandes der Warmblutzüchter Hessens und des Wetterauer Reiteroereins e. V.
Prämiierungplan und Anmeldeformulare sind vom 15. Januar 1933 ab auf der Bürgermeisterei erhältlich.
Anmeldungen zur Prämiierung ersuche ich bis zum 27. Februar 1933 oorzu- nehmen.
Anmeldungen zur Ausstellung von landwirtschaftlichen Geräten gelegentlich des Marktes haben während der gleichen Frist! zu geschehen. 2930
Friedberg, den 10. Januar 1933. Bürgermeisterei.
Dr. Seyd, Bürgermeister.
Wissenschaftliche Werke
Sonaergeoie» ou,
Brühl'schen Druckerei
Herzliche Einladung l
Sonntag, d. 15. Jan., nackm. 2 V» Uhr: 54 Jahre fest der oberhessifchen pilgermissions - Gemeinschaften im Saal der Staütmission, Löber- straße 14.
Festansprache: Pfarrer Eckhardt, St. Chrifchonn. — Mitwirkung auswärtiger Mufik- und Gesangchöre.
Abends 8 % Uhr: Evangelisationsvortrag von Pfarrer Eckhardt: „Bei dem Herrn ist die Rettung".
Von Montag, den 16. Januar, bis Mittwoch, den 18. Januar:
27. Gießener Bibelkursus.
Thema: „Lebensfragen christl. Gemeinschaften", nach dem Philivverbrief. — Redner: Pfr. Eckhardt, Pfr. Hem» mes, Lebrbach und andere.
Täglich: 9 Uhr vormittags Gebetstunde, 10 Uhr vorm. und 3 Uhr nachm. Behandlung des Themas, abds. 8 V* Uhr: Evangelisationsvorträge von Pfarrer Eckhardt. Thema: „Die christliche Honrumg". 3380
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4000.- RM.
geg. I. Hypoih. auf unbelast. Hofraite u. Bauvlab in der Nähe Gießens von Selbstgeb. z. leihen yes. Schr. Ang. unt. 0310 a. d. Gß. Anz. Zur Bong werden Waagen all. Arr eichfähig her- gestellt. [0812
Karl Schmidt.
Löberftrafte 19.


