Ausgabe 
13.7.1933 Erstes Blatt
 
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Kreis Wetzlar

auf dem Pferdernarktplah an der

fertig wird

Sonnengebräunte Haut

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benachbarten ältere Frau

: 4LNIVEA-CREME

oder aber

NIVEA x ÖL

< Wißmar, 12. Juli. Der Kaufmann Al­bin Fritz von hier stürzte so unglücklich von seinem Fahrrad, daß er einen Oberschen^el- b r u ch erlitt und sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mutzte.

Hauptversammlung der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck.

n nidjt mefjr aufgenomwn Doch afg (Säfte gegen ent- t am Unterricht teilnehmen führte der neue 'BeieWW i) die heuige 'Kerems er Toden der Linheitslurzlch^ eitzehendfte Förderung julc. ssen marschiere an der

Kreis Artcoverg.

WSN. Friedberg, 12. Juli. Im L) ckstadt wurde gestern abend eine

arbeit hergestellt wird. Träger der Arbeit, die durch die Stadt ausgeführt wird, ist der hiesige Turnverein, aus dessen Gelände bei der

von einem Personenkraftwagen überfahren und dabei so schwer verletzt, daß sie im hiesigen Bürger« Hospital, wohin sie sofort verbracht worden war, noch in der vergangenen Nacht v e r st a r b.

Kreis Alsscld

=er. Homberg, 12. Juli. In einem der Mit« teldeutschen Hartsteinindustrie gehö- rcnben Steinbruche zu Niederofleiden ereignete sich dieser Tage ein schwerer Unfall. Der Arbei­ter Alexander Otto stürzte von einer steinernen Wand so unglücklich ab, daß er mit dem Gesichte auf einen Haufen Steine aufschlug. Dabei drang ihm ein Stein in die linke Augenhöhle tief ein.

Der Marm, der mit dieser Jett

Oberbeffen.

Bau eines großen Sportplatzes.

= b,e °lten Dorlümpser dt

Qn b,lc Gründer beid» ia??T«kln9i^ti9en

and Ranfte in, ar. bii mln?fm!!s!lcbet an die Unter E Mitglieder für die hei ne *tcue' Nachdem der Dei> rrgange, warum und wie es» w gekommen ist, vvrgelrr die Gründe, die für eine Siny 4mals bekannt. Er teilte torilt, ographische Änterrichtswesen k vollständig neu aufgezogen Anfang September 1933 begir.« rden durch erste Fachkräfte bracht. Mitglieder der Drli- nd somit Mitglieder des Deel' 'nbundes könnten zukünftig mn tben. Juden würden in dii

Drückmann, Deisihn et, Peter Jockel, Andrea- Vieh und Johanna, 3ofi- Dersammlung ebensalls einfnnv

WcUcrvoraussane.

Im Raume zwischen Irland und Island dringt bereits ein neues Tief ostwärts vor. An seiner Vor­derseite wird der Wind zunächst auf Süden zurück- drehen, so daß wärmere Luft heranbefördert wird, wodurch die Temperaturen etwas ansteigen. Da noch kühlere Luft vorgelagert ist, kommt es beim Aufgleiten der ozeanischen Warmlust zeitweise zu Niederschlägen, wobei vereinzelt auch Gewitter­störungen möglich sind.

Dorhersage für Freitag: Wieder et­was wärmer, im ganzen veränderlich, zeitweise Niederschläge. w .

Vorhersage für Samstag: Noch keine Besserung in Aussicht.

In dem einen Fall mußte sich ein Student ver­antworten, weil er, ohne Mitglied eines hinter der Regierung der nationalen Erhebung stehenden Ver­bandes zu sein, eine SS.-Unisorm getragen hatte. In dieser Uniform betrat er in angetrunkenem Zustand eine Wirtschaft, wo er alsbald entlarvt wurde. Das Gericht nahm an, daß er nicht aus unedlen Motiven, sondern lediglich aus einer gewissen Renommiersucht heraus gehandelt hat, und verurteilte ihn zu der Mindeststrafe von 1 Monat Gefängnis.

In dem anderen Fall hatte ein Arbeiter, der im vergangenen Jahr der Kommunistischen Partti ange- hör't hat, in vorgerückter Stunde auf einem Sänger- fest in einer Wirtschaft in Anwesenheit von mehreren Gästen eine abfällige Bemerkung über die Reichs­regierung gemacht. Der Angeklagte bestritt die Aeußerung, doch wurde er durch mehrere Zeugen überführt. Der Angeklagte wurde zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Die gegen ihn verhängte Untersuchungshaft wurde aufrechterhalten.

Wegen Vergehens gegen die Verordnung über die Devisenbewirtschaftung wurde ein Handwerksmeister zu einer Geldstrafe verurteilt. Er hatte es unter­laßen, eine von der Reichsbank erforderte Auskunft über ein ablieferungspflichtiges Guthaben innerhalb der bestimmten Frist zu erstatten.

ohne jedoch das Auge zu verletzen. Auch erlitt er einen Schädelbruch und sowie verschiedene andere Verletzungen. Der Verunglückte wurde in die Klinik nach Marburg verbracht.

Spieß-Turnhalle die Anlage ersteht. Vom Lan­desarbeitsamt wurden 3 0 0 0 Tagewerke ge­nehmigt: über 30 Rotstandsarbeiter werden etwa 3 Monate hierbei beschäftigt sein. Die An­lage wird einen Llebungsplah von 130 mal 40 Meter und einen Spielplatz mit Laufbahn rifto. von 203 mal 90 Meter erhalten. Der entstehende Sportplatz ist, da nicht nur die Turnerschast, sondern auch die Schuljugend die Einrichtungen des Turnvereins benutzt, für die hiesige Oefsent- lichkeit und die fortschrittliche Entwicklung der Leibesübungen überhaupt von großer Bedeutung.

Landkreis Gießen.

X Wieseck, 12. Juli. Bei dem Verbands- schnellschreiben des Hessen-Rassauischen Landes­verbandes des Deutschen Stenographenbundes, das im Rahmen des 53. Verbandstages in Fried» berg abgehalten wurde, erzielten sämtliche Teil­nehmer unseres Vereins bemerkenswerte Er­folge. In 80 Silben erhielt den 1. und Ehren­preis: Karl P e p P l e r , 1. Preis: Elfriede K a i- f e r. In 103 Silben den 1. und Ehrenpreis Emmi Schäfer und Friedrich Hildebrand, 1. Preis: Lina Böh, Frieda Düringer und Emma Loh. 3n 120 Silben den 1. Preis: Adolf Schmidt.

a. Klein-Linden, 12. Juli. Der Radfah­rerverein 1904 Klein-Linden nahm am letzten Sonntag am Bundesfest des Radfahrerbun­des Oberhessen in Krofdorf als stärkster Verein mit 31 Mann teil und hatte dort die besten Erfolge zu verzeichnen. Er erhielt im Korsofahren in der A- Klasse den ersten Preis, ferner im Sechser-Reigen- ! fahren den ersten'Preis und die Bundesmeisterschaft. Ebenso gelang es dem Verein sämtliche ersten Preise im Einer-, Zweier- und Dreier-Kunstfahren zu er­ringen. Der sehr rege Verein ist jetzt im Besitz der Bundesmeisterschaft und der Gaumeisterschaft im Sechser-Reigenfahren des Gaues II. In seiner außer­ordentlichen Generalversammlung, die am Mittwoch­abend im GasthausZur Deutschen Eiche" abgehal­ten wurde, wurde in Gegenwart des Zellenleiters der NSDAP., Herrn L o h , die G l e i ch s ch a l t u n g des Vereins vorgenommen. Der seitherige erste Vor­sitzende, Lokomotivführer Johannes Gärtner, er­öffnete die gut besuchte Versammlung und wies auf die Bedeutung der von den Behörden angeordneten Gleichschaltung hin. Nachdem der Gesamtvorstand seine Aemter zur Verfügung stellte, wurde Schrei- ncrmeister Wilh. Fey als Versammlungsleiter be­stimmt und der seitherige 1. Vorsitzende, Lokomotiv­führer Joh. Gärtner, einstimmig zum Vereins- führer gewählt. Dieser dankte für das entgegenge- brachte Vertrauen und berief in den Vorstand: Rob. Stein als stellvertretenden Führer, Walter Geiß als Schriftwart, Adam G i e ß l e r als Kassenwart, Reinholt Weller als ersten und Rudolf Bieker als zweiten Fahrwart, Gottfried D e i b e i als Rer- genfahrwart, Karl Funk und Wilhelm Weigel als Zeugwarte. Neu geschaffen wurde das Amt eines Beisitzers, das August Weller übertragen wurde. 80 v. H. der Ernannten gehören der NSDAP, oder ihrer Unterorganisationen an. Einem Schlußwort des neuen Führers über die vaterländischen Ziele folgte dasSieg-Heil!" auf unsere obersten Führer, den Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg und den Herrn Reichskanzler Adolf Hitler Mit dem gemeinsam gesungenen Horst-Wessel-Li.d fand die Versammlung ihr Ende.

* Großen-Linden, 12. Juli. Der Kanin- ch en - und Geflügelzucht vereinVolks­wohl" hielt eine außerordentliche Generalver­sammlung zum Zwecke der Gleichschaltung ab. Bevor die Neuwahl des Vorstandes stattfand, überreichte der seitherige Vorsitzende des Vereins Heinr. Wurtz dem Zuchtkollegen Wilh. Sommerlad eine Ehrenurkunde und die silberne Ehrennadel des Reichsverbandes deutscher Kaninchenzüchter für treue Dienste und 25jährige Zugehörigkeit zum Bunde. Sodann wurde die Neuwahl des Vorstandes üorge- nommen. Als Führer des Vereins wurde Heinrich Würtz bestimmt. Er ernannte sodann seine Mit­arbeiter: als Schriftführer Hans G tio r 0 e , als Kassierer Joh. Dietz, als Zuchtwerdewart Will. Stein, als Fellfachwart Willi Zart. Nach Er­ledigung der Tagesordnung brachte der Führer des Vereins ein dreifachesSieg Heil!" auf die Führer Reichspräsident von Hindenburg und Volks-

-ltornotiftcn.

Tageskalender für Donnerstag, deutscher Techniker-Verband, 20 Uhr, Hess. Hof: liOllversammlung. Kriegeroerein Gießen, 20.30 Ufer, Caf6 Ebel, außerordentliche Generalversamm- hing. Hotel-Restaurant Bergschenke, 20 Uhr, klarten-Konzert. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: ,Eo ein Mädel vergißt man nicht".

" Perfonalveränderungen im hes- (i | d) e n Staatsdienst. Auf Grund des Ge- leche« über die Altersgrenze der Staatsbeamten Diirbe mit Wirkung vom 1. September 1933 der 3 tgiftrator beim Landgericht der Provinz Rhein- Men Otto Stier in den Ruhestand verseht. In fe-n Ruhestand wurden ferner auf eigenes Rach­luchen der Iustizoberwachtmeister bei dem Ober- .luTidesgericht in Darmstadt Georg Kautz ver­letzt. Der Reichsstatthalter versetzte außerdem auf Vorschlag der hessischen Regierung auf Grund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Derufsbeam- IcrtumS die Oberaufseherin Wilhelmine Sier- lei n , zuletzt beim Landeszuchthaus Marien-- schloß, uno die Gefangenenausseherin beim Land­gerichtsgefängnis in Mainz Luise K r a u t m a - ch er, beide mit Wirkung vom 1. Oktober in den enbgültigen Ruhestand. Der Verwaltungssekretär bei der Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Dfftbau zu Oppenheim Johann Gerber und der Amtsgehilfe bei der Lehranstalt für Obstbau und Landwirtschaft in Friedberg, Georg Metzler, ionrben beide auf Rachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober in den Ruhestand verseht. Auf Grund les Altersgrenzegesehes tritt am 1. August der R.cchnungsdirektor Ernst Seebe r bei ber Ober* Quq ......... - rechnungskammer in den Ruhestand. Die Kanz-

Mchcrmrl Heinz G r a s, Z«' liftin bei der Landwirtschaftlichen Versuchsstation 'TUifih zu Darmstadt, Anna Wick, wurde auf Antrag mit Wirkung vom 1. Iuli aus dem. Staatsdienst

kanzler Adolf Hitler aus. Mit dem Horst-Weffel- Lied wurde die Versammlung geschlossen.

Mainzlar. 12. Juli. Bei der am 16. Juni stattgefundenen Volkszählung wurden in un­serer Gemeinde 367 männliche und 356 weibliche, zusammen 723 Personen, festgestellt. Die Zahl der selbständigen Haushaltungen beträgt 161, die der land» und forstwirtschaftlichen Betriebe 75, während 16 Gewerbekarten ausgefüllt wurden. Am Sonn­tagnachmittag fand das diesjährige I a h r e s f e ft der Landeskirchlichen Gemeinschaf - ten bei gutem Wetter und starker Beteiligung der Bevölkerung auch aus der Umgegend statt. Die An­dachten hielten die Prediger Eisenberg (Beuern) und Rubin (Bibelheim Flensungerhof). Posaunen- und Singchöre trugen zur Verschönerung der er­hebenden Feier bei.

entlassen.

Für d i e Förderung der nationa­len Arbeit. Die beim Städtischen Hochbau- arnt Gießen beschäftigten ständigen Handwerker, Arbeiter und Fürsorgearbeiter haben als Spende |itr die nationale Arbeit die Summe von 16,75 Dark gesammelt und an die Finanzkasse abge­liefert.

'* Der Bienenzüchterverein Gießen un b Umgebung hielt am vergangenen Sonn- Ja g seine diesjährige Sommertagung ab. Altem Brauch entsprechend war sie mit einem Ausfluge verbunden und führte nach Launsbach. Die Tagung nurbe mit. einer Standschau bei Mitglied Th. Pfeiffer eingeleitet, der von ihm selbst erfun­dene Einrichtungen zur Auslesezucht leistungsfähiger Slodmütter vorführte und damit besonders den zahlreich anwesenden Iungimkcrn praktische Hin- ] weife zur Hebung der heimischen Bienenzucht gab. 2(if einem Gang durch die Gemarkung wurden die von den Imkern des Dorfes getroffenen Maßnah­men zur Verbesserung der Bienenweide vorgeführt, bh in bester Weise mit den Vogelschutzbestrebungen des Obst- und Gartenbauoereins Launsbach gelöst simd. Anschließend fand im Saale der Gastwirtschaft '.fci n n eine Mitgliederversammlung statt. Nach der Begrüßung durch den Vereinsobmann G. Boden- dcnder, Gießen, hielt Telegraphenobcrsekretär ' i. R. Th. Pfeiffer, Launsbach, einen Vortrag hier:Ein- und Durchwinterung ber Bienenvölker". Ausgehend von dem nun beginnenden neuen Bie­nenjahr behandelte der Redner auf Grund feiner vierzigjährigen Praxis alle zu treffenden Vorberei­tungen zur Stärkung der Völker bis zum Tracht- cinfatz, wies auf dauernde Erneuerung des Stock- - baues hin und rückte die hohe Bedeutung der Biene bei der Befruchtung ber Obstbäume in das rechte Licht. Reicher Beifall lohnte feine trefflichen Aus­führungen. In der sich anschließenden Aussprache mürbe noch manche Frage geklärt. Einen breiten Raum in den Verhandlungen nahm die Besprechung über die Ende d. M. in Bad-Nauheim stattfindende jrofje Reichstagung des Deutschen Imkerbundes ein. Der Obmann wies auf die Bedeutung der zum erstenmal in unserer engeren Heimat anberaumten L-ranstaltung hin und forderte zu reger Beteili­gung an der bienenwirtschaftlichen Ausstellung und b<m Honigmarkte auf. Alsdann wurden die Vertre­ter für die in Verbindung mit dem Deutschen Im- fertag abzuhaltende Vertreter - Versammlung des Oberyessischen Bienenzüchteroereins bestimmt. Nach­dem nocy interne Vereinsangelegenheiten und die Maßnahmen der nationalen Regierung zur Forde­rung ber Bienenzucht besprochen worben war, tourbe die Tagung geschlossen. .. .

** Keine verzinkten Kochtopfe be­nutz e n. In jüngster Zeit sind wieder mehrere Der- giftungsfäüe auf die Verwendung von verzinkten

cheiisstirzschrist vor kurzem zL hrgegenstand an allen Höherer, erussschulen erklärt.

beit im Vorstand von dem Mo men Stenographen, und M Paul Dehmer L-, l. Schm' chel, l. Rechner KarlHehL Frih Dörfner, 2. Rechnv

Gießen, 12. Juli. In der heutigen Sitzung ver­handelte das Gericht u. a. zwei Sachen, in denen Zuwiderhandlungen gegen die Notverordnung zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung Gegenstand der Anklage bildeten, Fälle, die an sich zur Zuständigkeit des Sondergerichts gehören, die aber von dort, falls die alsbaldige Aburteilung der Tat für die Aufrechter­haltung der öffentlichen Ordnung ober für die Staatssicherheit von minderer Bedeutung ist, zur Be­handlung im öffentlichen Verfahren abgegeben

weitere Arbeit gegeben.

k. Hungen, 12. Juli. Dieser Tage hielt der GesangvereinLieberkranz' in feinem Gesangslokal eine außerordentliche Generalversamm­lung ab. Der 1. Vorsitzende Joh. Röder wies in seiner Begrüßungsansprache auf die Notwendigkeit der Gleichschaltung entsprechend den gegebenen Richtlinien des Hessischen Sängerbundes hin. Im Anschluß hieran legte der Gefamtoorstand feine Aemter nieder. Der von der Versammlung zum Dersammlungs - Leiter bestimmte Sangesbruder Serth nahm hierauf die Wahl des neuen Füh­rers vor. Der seitherige Vorsitzende Joh. Röder wurde wiedergewählt. Satzungsgemäß bestimmte der neugewählte Führer nun feine Mitarbeiter. Stellvertretender Führer wurde Friedr. Stein, Schatzmeister Hch. Haas, Schriftführer P. H e t ß; Beisitzer: Herrn F r u t i g, Karl Vogt, Hch. Koch, Karl Klotz und Karl Meyer. Ehrenvorstand: K. Weimann, G. Wöll und Hch. Gunkel. Anschließend wies der neugewählte Führer insbeson­dere auf die Bedeutung des deutschen Liedes hin und korderte die Mitglieder auf, dem Führer des deut­schen Vaterlandes Adolf Hitler treu und unerfchütttr- lich mitzuhelfen an dem Wiederaufbau des Vater- landes. Mit einemSieg Heil!" auf den greifen Reichspräsidenten von Hindenburg und den Reichskanzler Adolf H i 11 e r unb mit dem Absingen ber Nationalhymne unb des Horst-Weffel-Liedes wurde die Versammlung gefchlossen.

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§ Daubringen, 12. Juli. Dieser Tage fand in'der Gastwirtschaft von Ludwig Weimer eine gutbesuchte Gründungsversammlung des Kampf bundes des gewerblichen Mittel st andes statt. Vürgermetster Preis legte in einleitenden Worten den Zweck und das Ziel des Kampfbundes dar. Alsdann referierte ber Kreisleiter des Bundes Schimmel aus Gro- Hen-Vuseck über die seitherige mangelhafte Ver­tretung des Handwerks und Gewerbes bei ber alten Regierung. Run aber mühten den berech­tigten Forderungen des gewerblichen Mittelstan- I ir Marburg, 12. Iuli. Unter Vorsitz von des nachdrücklichst Geltung verschafft werden. <ßrof <$r $ Stengel, Marburg, hielt hier die Einen breiteren Rahmen nahmen die Fragen der Historische Kommission für Hessen und Waldeck ihre Ausbildung der Handwerker, die unberechtigte Hauptversammlung ab. Aus dem von Archiv- Zvlegung des Meistertitels, die Eignung einzelner ^rdtor K n e t s ch (Marburg) erstatteten Kassen- Gewerbler, das Submissionswesen und noch eine ist hervorzuhcben, daN die Finanzlage der

ganze Menge anderer wichtiger Dinge ein. Die Kommission nicht als erfreulich bezeichnet werden Aussprache gestaltete sich sehr rege. Zur hiesigen (ann (§rncut erging an die Kreise und Gemeinden Ortsgruppe gehören die Gemeinden Staufen- P^vinz die Bitte um nachhaltigere finan­zielle Unterstützung. Was die wissenschaftlichen Unternehmungen der Kommission anbelangt, fo ist zu erwähnen, daß das monumentale Werk von GundlachDie hessischen Zentralbehörden 1247 bis 1604 nunmehr fertiggestellt ist. Don der grund­legenden Publikation Zimmermanns über den Oekonomischen Staat Landgraf Wilhelm IV. liegt der erste einleitende Band fertig vor, während der Textband zu Beginn des nächsten Iahres er­scheinen soll. Für das kommende Iahr ist weiter die Inangriffnahme eines hessischen Münz- so­wie eines hessischen Siegelwerkes geplant.

(tiiCHcncr vx'Odvura itJi c.

' Gießen, 13. Iuli. Cs kostbten auf dem heu­igen Wochenmarkt: Landbutter 120 Pf., Koch- Ä I Sauterbad), 11. Juli, ©eifern

? r-vrtfton9 1 s bi« 20 Df das wurde hier mit dem Bau eines großen Sport-

Dl das Bündel ^Spinat Platzes begonnen, der im Wege der Rotstands' vpund, Zote Ruben 10 Pf. das ^unoei opmai herneftottt wird. Träaer der Arbeit, die

ö.Pf., Römischkohl 10, Dohnen, grün 30 bis 35, Sebfen 15 bis 20, Mischgemüse 10, Tomaten 30 )id:i 35, Zwiebeln 12, Rhabarber 8 bis 10, Pilze 45, Kartoffeln, alte 3, neue 4, Himbeeren 30 bis 40, Mschen 15 bis 30, Heidelbeeren 20 bis 25, Sta- ijalbeeren 15, Iohannisbeeren 15 bis 18, (3rb- jrtren 30 bis 35, Iunge Hähne 90 bis 100, Sup- x-nhühner 70 bis 80 Pf. das Pfund: Tauben 50 5irf 60 Pf. (Sier, inländische 8,5 bis 9, Blumen- !vlhl 10 bis 50, Salat 3 bis 5, Salatgurken 20 biri 30, Einmachgurken 5 bis 6, Ober-Kohlrabi 5 bW 7, Rettich 5 bis 10 Pf. das Stück: Radieschen bbis lO Pf. das Bündel: Kartoffeln, alte 2,50 Mk., neue 3,25 Mk. der Zentner.

.den, welche aus der Tätigkeit ihrer Vereine Inter , Gesäßen bei der Zubereitung oder Aufbewahrung 'iontes mitzuteilen wußten. Sodann zeichnete Pfar- I von Lebensmitteln, insbesondere von solchen die iv May (Eilli) noch einmal ergreifende Bilder Säuren enthalten (Salate, Sauerkohl, Beeren, ioin Ernst und Trost der Diaspora^'. In demNun I Fruchtsäfte, Marmeladen usw.), zurückzuführen ae- iimke't alle Gott", mit dem die Versammlung ge- wesen. Der Zink löst sich in den säurehaltigen 2i Offen wurde, klang der Dank für die eigene Be- bcnsmitteln und macht diese genuhuntauglich und Dobruna vor gleichen Nöten sowohl, wie auch die gesundheitsschädlich Der unangenehme ^metallische *vrMIhe manche lindern helfen zu dürfen noch ein- Geschmack wird dabei oft durch andere Stoffe ver- nar a»f. deckt und somit nicht beachtet. Vor der Verwendung

Lin Lehrgang zur Einführung und verzinkter Gefäße in der Küche bei der Herstellung 3 er tief ung in d i e Gustav-Adolf-Ar- von Lebensrnitteln kann daher nicht eindringlich ge- >«it am Dienstag bildete den wissenschaftlichen nug gewarnt werden. Die Verwendung von ver- AKckluß der ganzen Tagung. Konsistorialrat zinkten Gefäßen ist außerdem nach §3 Ziffer 2 des 3. Dr. Schubert, Berun, sprach übetDie Gesetzes über den Verkehr mit Lebensrnitteln und e liaiöfe und kulturelle Bedeutung der deutschen Bedarfsoegenständen vom 5. Juli 1927 verboten v inaelifchen Kirchen im Ausland", Pfarrer* Zur Heng st ver ft eigerung in E r o e d c r , Wien-Purkersdorf, über das Thema Darmstadt. Durch die Hessische Bauernkam- Ser Diaspora-Pfarrer", und Pfarrer May, mer werden aus dem Bestand der Staatshengste Mi überDie Aufgabe des Pfarrers an ber 5 bis 6 Hengste zur öffentlichen Dersteigerung Üulksgemeinfchaft". In fesselnder Weise wußten gebracht. Die Auktion ist im Hinblick auf die

>i* Redner ihre Stoffgebiete zu behandeln und AuSnuhungsmöglichkeit von Sonntags-Ü-ihrkar- üt die Schulung der zahlreichen Teilnehmer ten auf Eamstagnachmlttag, 15- Iuli, feftgelcgt

ix-z Kursus fruchtbar zu machen. worden- 16.30 Uhr werden die Hengste am Wa-

5o sieht der Hessische Gustav-Adols-Hauptver- gen und unterm Sattel^gezeigt. Die Cßerfteige-

ir auf eine wohlgelungene Tagung zurück, deren rung findet c"c " - 7"

ie<cbent)c Wirkung sich in der Zukunft fühlbar Holzhofallee statt- Sämtliche Hengste sind ge- n«chen wird- brauchssahig.

Ireichsbahndirektionspräsident Or. I^oser nimmt Abschied.

F r a n k s u r t a. M., 12. Juli. (WSN.) Der zum 15. Juli nach Karlsruhe versetzte Reichsbahndirek-

. . tionspräfibent Dr. Roser verabschiedete sich heute

berg und Mainzlar. Cs traten sofort 39 morgen im großen Sitzungssaal der Reichsbahn- Mitglieder bei. Zum Vorsitzenden wurde Bürger- direktion von der Beamten- und Arbeiterschaft. Er meister Preis von hier bestimmt. betonte dabei, daß er als Nachfolger des schon vor

= = Lich, 12. Iuli. Dieser Tage fand bei einem Jahr zum Reichsverkehrsminister ernannten Gastwirt Heller (Oberstadt) unter dem Dor- Freiherrn Eltz v. Rübenach berufen fei, da die fitz von Düraermeister Geil eine außerordent- badifche Regierung aus landsmannschaftlichen liche Generalversammlung des hiesigen Der- Gründen besonderes Gewicht auf seine Person ge- kehrs- und Derfchönerungsvereins [cgt habe. Er habe sich diesem Ruf nicht versagen statt. Zu Beginn der Dersammlung verlas der kennen. Es falle ihm allerdings schwer, seinen bis- Dorsihende die neuen Bestimmungen des Sonder- herigen Wirkungskreis zu verlassen, in dem er in kommissars für den Hessischen Fremdenverkehr, achtjähriger Arbeit im aufrichtigen Dertrauensver- Regierungsrat Dr. Roesener, Darmstadt, hältnis mit der gesamten Beamten- und Arbeiter- über die Aufgaben der Derkehrsvereine und die habe tätig fein können. Er dankte allen Be- Zusammensetzung der Dorstände. Da der bis- amten, Angestellten und Arbeitern für ihre Mit-

herige verdienstvolle Dorsihende, Bürgermeister arbeit, die ihm in seinem Bestreben, allezeit ein ge-

Geil, infolge beruflicher Ueberlaftung bat, von rechter Präsident zu sein, unterstützt hätten. In der

einer Wiederwahl absehen zu wollen, wurde durch Erwiderung hob Vizepräsident Dr. Haas beson

Zuruf einstimmig der bewährte Geschäftsführer bGr5 diese letztere Eigenschaft des Herrn Präsiden- des Dereins, Lehrer H i l d , zum Dorsihenden ten Roser hervor und dankte ihm für alles, was bestimmt. Derselbe nahm die Wahl unter Dan- er auch in kritischen Zeiten für die Direktion ge- kesworten für die Arbeit von Bürgermeister leistet habe.

Geil an, bat um Mitarbeit und Vertrauen und -------

ernannte zu weiteren Vorstandsmitgliedern Kauf- mann Köhler (stellvertretender Vorsitzender), j VHvpvlI.

Buchhändler Volkmann (Rechner), Iustizse- kretär L a h l (Schriftführer), Feldschüh T r e ch s - l e r und Brauereiangestellter Wagner zu Bei­sitzern. Da die in der Verfügung des Sonder­kommissars genannten Korporationen und Behör­den bereits im Vorstand sämtlich vertreten waren, brauchte hier keine wesentliche Aende- rung einzutreten. Im weiteren Verlauf der Generalversammlung berichtete Kaufmann Karl Schmidt über die Vorbereitungen zum dies­jährigen Sommermarkt, der am Mittwoch, 19.

Iuli, in Lich stattfindet. Er soll in diesem Iahr i merden. mit der Kreistierschau, einer großen Dauern- kundgebung (zu der Staatskommissar Dr. Wagner, Darmstadt sprechen wird), und einem am Rachmittag abzuhaltenden nationalen Flug tag verbunden werden. In der Turn­halle soll außerdem eine interessante landwirt­schaftliche Ausstellung gezeigt werden, zu der namhafte Firmen bereits gemeldet haben. Die Versammlung stellte mit großem Bedauern fest, daß die Reichsbahndirektion Frankfurt sich leider noch nicht zur Ausgabe von Sonntags- rückkahrkarten nach Lich an diesem Tag ent­schließen konnte, sie erhofft jedoch auf einen vollen Erfolg der neuen, in dieser Frage ein- geleiteten Verhandlungen. Wegen der geplan­ten Verlegung der Landwirtschaftlichen Schule nach Gießen beschloß die Versammlung, gerade im Blick auf die bäuerliche Bevölkerung alles zu tun, um die Schule in Lich zu erhalten. Zum Schluß wurden aus der Versammlung heraus noch mancherlei wertvolle Anregungen für die