Ausgabe 
13.2.1933 Frühausgabe
 
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der Musik. Großes ' t Prospekt kosten­beten. Vom 27. bis

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es Ihnen.

Nr. 57 Krübausgabe

183. Jahrgang

Montag,

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

Dnd und Derlog: vrühl'fche Universtläls-Vuch- und Sieinöruderei R. Lange in Sietzen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7.

13. Zebruar 1933

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für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.

Preis lur l mm höhe für Anzeigen 00n 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Ne» klameameigen von 70 > m Breite 35 Reichspfennig, Playvorfchrist 20 mehr.

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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Berantroortlid) für Politik Dr Fr Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und ür de» An­zeigenteil i.D. Th.Kümmel iämtlict) m Gieren.

Ertchemi lügtich. außer Sonntags und ^eiertaas Beilagen; Die Illustriert» ffiieB»ner Familienblatter Heimat m Bild Die Scholl»

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Die Explosionskatastrophe in Neunkirchen.

Wahrscheinlich KnallgasbUdung im Gaskesiel als Ursache des Unglücks. - 54 Tote, 9 vermißte, 460 Schwerverteilte

Blick auf die zerstörten Werkanlagen.

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Neuykirchen, 12. Febr. (WTB.) Die D i - rektisn der Neunkircher Hütte gibt fol­gendes bekannt:

Der in ausgezeichnetem Betriebszustand befind­liche und täglich dreimal außen und innen be­gangene Behälter war zur Zeit des Unglücks mit etwa 15 000 Subifmcter Gas gefüllt. Die ! Druckverteilung in der Betriebsleitung zeigte kei- i derlei anormale Verhältnisse, so daß irgendwelche Störungen in der Scheibensührung des Behälters nicht unterstellt werden können. Die Tatsache, daß an der Behälter-Umgangsleitung J einige Tage vor dem Unglück zum Zweck der Ein­setzung von Dehnungsmufsen Schneide- und schweißarbeiten oorgenommen worden waren, hat zur Bildung verschiedener Gerüchte in der Bevöl­kerung Anlaß gegeben, die aber samt und sonders haltlos sind, daß die Schweißarbeiten am Un^lückstag bereits vollständig beendet waren. Lediglich mit Derslanschungsarbeiten waren noch einige Mann beschäftigt kurz bevor das Unglück geschah. Selbst wenn aber dort auch in der Un= glücksstunde noch irgendwelche Schweißarbeiten ge­macht worden wären, so hätte dies noch keinen Anlaß zu einer Explosion geben können, da be­kanntermaßen bei den Trockengasbehältern jeder Gasdurchtritt nach außen normalerweise ausge­

schlossen ist und offene Feuerstellen an diesen Gas­behältern behördlich zulässig sind.

Nach den bisherigen Berichten von Augenzeugen hat sich dicht am Behälter nach einer mittel- schweren Detonation plötzlich eine etwa 70 m hohe Stichflamme entwickelt. Die weiteren Vor­gänge lassen sich etwa so erklären, daß die Stich­flamme einige Minuten lang eine ungeheure Ueberhihung eines schmalen Behälterstceifens hervorrief, an der überhitzten Stelle die ve- hällerwandung sich dehnte und dadurch an der Scheibenführung eine Verklemmung eintrat und die Oeldichtung auslief. Dadurch bildete sich ober­halb der Scheibe ein explosives Gemisch, das durch die glühende Wand des Behälters zur Zündung gekommen fein dürfte.

Oberhalb des explosiven Gemischs hat sich viel­leicht noch ein zündunfähiges Luftkissen befun­den: denn die vorgeschriebene leichte Bedachtung des Behälters ist ganz nahebei niedergegangen und offensichtlich von der Gewalt der Explosion nicht sehr stark beschädigt worden. Die Wirkung, von der sich auch heute noch erschreckende Einzel­heiten an den umliegenden Gebäuden und Werks­anlagen beobachten lassen, ist offenbar nur von

den Seitenwänden des Behälters aus­gegangen. Lieber die entscheidende Frage der Bildung und Entzündung eines explosiven Gc° misches am Behälter und die Bildung der Stich­flamme besteht Llnklarheit. Die mehrfach in der Presse geäußerte Bemerkung, daß ein T a ni­st e l! c n b r a n d auf dem Weggelände der Aus­gangspunkt der Katastrophe gewesen sein soll, scheint nach Besichtigung völlig abwegig.

Oie ei sten Feststellungen des Gewerbeauisichtsamts.

Saarbrücken, 11. Febr. (WTB.) Nach den vom Gewerben ufsichlsamt Saarbrük- k e n bisher angestellten Ermittlungen steht über den Hergang der Explosion etwa folgendes fest:

Elma um 18 Ül)r erfolgte eine schwache Explosion, die durch Knall vernehmbar war. Zeugen bekunden übereinstimmend, eine sehr hohe lodernde Flamme vor dem Gasometer gesehen zu haben. Etwa 5 Minuten nach dem ersten schwachen Knall folgte die schwere Explosion des Gasometers. Dieser hatte zur Zeit der Explo­sion einen Inhalt von etwa 10 000 Kubikmeter. Wie sich aus dem Befund ergibt, liegt der kolbenartige,

un vkifometcr befindliche Deckel unten. Das beweist, daß die Explosion oberhalb dieses Deckels entstanden sein muß. Im anderen Falls wäre er in die Luft geschleudert worden.

Danach scheint die Explosion sich so entwickelt zu haben, daß sich zunächst aus bisher noch nicht geklärter Ursache vor dem Gasometer Gaslust entzündete. Die so entstandene Flamme bewirkte eine teilweise Erwärmung des Gasometer- manlels und dadurch eine Verwerfung, die ihrer­seits einen Gasaustritt zwischen Mantel und dem Deckel des Gasometers ermöglichte. Dieses aus­strömende Gas mischte sich mit der über dem Deckel befindlichen Luft und bildete das finaU- gasgemisch, das einige Zeit später explodierte.

.Bezüglich der Beantwortung der Frage nach der Ursache, der ersten Entzündung, die von ausschlag­gebender Bedeutung für die Erklärung des Un­glücks überhaupt ist, ist die Untersuchung noch nicht abgeschlossen.

Oie amtliche Verlustliste.

Neunkirchen, 12. Febr. (WTB.) Die Ge­samtzahl der Todesopser von Neunkirchen beträgt nach amtlichen Feststellungen 5 4. Die Zahl der vermißten wird mit 9 angegeben. 3» den Krankenhäusern befinden sich noch etwa 16 0 Schwerverletzte.

Oas Beileid Oeutschlands.

Berlin, 11. Febr. (WTB.) Der Reichs­kanzler hat an den Bürgermeister von Reun- kirchen das nachstehende Beileidstelegramm ge­richtet: x

Die Rachricht von dem schweren Anglücksfall, dem so viele Dolksgenossen in Ihrer Stadt zum Opfer gefallen sind, hat mich ams tiefste erschüt­tert. Ich bitte Sie, den Hinterbliebenen meine und der Reichsregierung innigste Anteil­nahme auszusprechcn und der Berlehten die besten Wünsche auf baldige Wiederherstellung zu übermitteln. Ich bitte, auch den Helfern den herzlichsten Dank für ihre freiwillige Beteiligung an den Rettungsarbeiten zum Ausdruck zu bringen. Die Reichsregierung wird unver­züglich die Organisation eines H i l f s w e r k e s veranlassen. Reichskanzler Adolf Hitler."

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mit­teilt, haben die Kommissare des Reichs in Preußen zur Linderung der ersten Rot, die durch das Explosionsunglück in Reunkirchen entstanden ist, den Betrag von 100 000 RM. zur Verfügung gestellt. Der Reichskommisfar für das Land Preußen Vizekanzler v. P a p e n hat an den Bürgermeister der Stadt Reunkirchen fol­gendes Telegramm gerichtet:Tief erschüttert durch die Rachricht von dem namenlosen Un» glück, das die Stadt Reunkirchen betroffen hat, bitte ich Sie, den Angehörigen der tödlich Ver­unglückten meine herzlichste Teilnahme zu übermitteln und den Verletzten die besten Wünsche für baldige Genesung auszusprechen." Außerdem hat der Reichskommisfar der Regie- rungslommission des Saargebiets seine aufrich­tige Teilnahme telegraphisch übermittelt.

Die preußische Regierung Braun hat folgendes Telegramm an den Bürgermeister in Reunkirchen gesandt:Zu dem schrecklichen, folgenschweren Alnglüd, das Ihre Stadt heim- gesucht hat, spreche ich namens der preußischen Staatsminister der schwer betroffenen Einwohner­schaft unser tiefstes Mitgefühl aus. Minister­präsident Brau n.

Ferner haben u. a. herzliche Beileidstelegramme gesandt der Reichsminister des Auswärtigen Frhr. v. Reurath an den Präsidenten der Rechnungskommission des Saargebiets, Reichs­minister Göring an den Bürgermeister von

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Verletzte Einwohner vonJleuntirdjen lehren zu ihren zerstörten Heimen zurück.

Eine Straße in Neunkirchen: Kein Haus ist mehr bewohnbar.

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