Ausgabe 
13.2.1933 Erstes Blatt
 
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(Staat.

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Men sprach flai ltdt! besuchten Q3ct- us der Wiener Aa- Spann über baj aal".

zunächst mit einet " vtaatSbiidung von tc her und stmierte von der Urzelle aui wn der Staatsbildung die Monarchie. Deine- lenbang beleuchtete er r Führerauslese unter ihrers als galtet ber alle und als Mittler i und dem Staat. Sr tehung und die Tätig- i schließlich bei diesem n zu dem Ergebnis, heraus entstandenen i ein organisch ge« Verden muffe, eine > Staatsleöens ihrer 1 sühre und bcsbalb i eine grundsätzliche

Form des ©emein* sichlswintel der gei« von der Ursom an und fein Teil ohne ihig und benfbat sei. tflanjc sich von btt vielfache Eezweiungs- aachdem sich Menschen gutoenben, und hier- Stände. Aus diesem i der Redner zu einet n Gemeinwesens, M I in den DcrusS-Z-' m jeder als Lach«? durch mitgestaltendci, Handeln aus sruch!' >iner Zachgememchait, t MlsgesamthM ei« ndlage aus betrach^ r das Problem bu

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Dienstag, den 14. Februar

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Staatsbildung, wobei er ber ständischen Grup­pierung des staatsbildenden Volkes unter stän­dischen Führern auf dem Prinzip der Gleichheit unter Gleichen das Wort redete. Unsere Zeit sieh«, so betonte der Redner am Schlüsse, am Scheide­wege. Entweder gehe das Volk weiter auf dem bisherigen Wege einem Chaos mit unbedingter Zerstörung seiner Wirtschaft und der Kultur ent­gegen, oder cs schaffe sich eine neue staatliche Form, die ihm bessere Lebensbedingungen ge­währe. Unsere Aufgabe fei es, das Steuer her- umzudrehen und den neuen Weg zu finden. Diese Ausgabe obliege insbesondere der Jugend, die in sich gehen und dahin streben müsse, bas gei­stig Gewordene unter Einsatz aller Kräfte im Kampfe zu verwirklichen.

Der Vortrag wurde von der Versammlung mit lebhastem Beifall aufgenommen.

Werbe-Aufmarsch der Eisernen Front.

Gestern nachmittag veranstalteten die in der Eisernen Front vereinigten politischen Organisa­tionen einen Werbe-älmzua, der sich von 08- . Waldsgarten aus durch die Westanlage, Bahnhof­straße, Kaplansgasse, Reuen Weg, Reuen Baue, Schulstrafte, Kirchenplah, Walltorstrahe, Dornrn- strafte, Eteinstrafte, Marburger Strafte, Walltor- strafte, Brandgasse zum Drandplatz bewegte. Der LImzug, in dem mehrere Spielmannszüge des

Heist dem Zugendnoiwerk durch Besuch der Veranstaltung nn Ltadtiheater am 13.Februar

Reichsbanners und der Arbeiterturner, sowie der Sozialistischen Arbeiterjugend die Marschmusik machten, fand in den Straften die Aufmerksam­keit einer großen Menschenmenge. Auf dem Drandplatz hielt nach dem Aufmarsch der Zug­teilnehmer und dem Anschluß der schon vorher versammelten Zuschauermenge Sekretär Arndt aus Wiesbaden eine etwa halbstündige Ansprache, in der er gegen den Kurs der jetzigen Reichs­regierung polemifierte, dann die sozialdemokra­tischen und kommunistischen Arbeiter zur Herstel­lung einer Einheitsfront oufforderte und zum Schluß für die Unterstützung der sozialdemokra­tischen Wahlvorschlagsliste warb. Hierauf mar­schierten die Zugteilnchmer nach verschiedenen Richtungen ab, wobei sich der Hauptteil nach der Stadtmitte bis zum Gewerkschaftshaus begab, wo die Auflösung erfolgte. Die Polizei hatte die üb­lichen vorbeugenden Maßnahmen zur Sicherung der öffentlichen Ordnung getroffen. Zu Zwischen­fällen kam es nicht.

Bornotizen.

Tageskalenderfür Montag: Kauf­männischer Verein und Gewerbeverein, 23 älhr, Veue Aula, Vortragsabend:Geheimnisvolle Mächte". Lichtspielhaus. Bahnhofstraße:Eine Stadt steht Kopf".

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 19.30 Uhr, Operngastspiel des Hessischen Landestheaters Darmstadt. Zur Aufführung kommt die Komödie für Musik ^Der Rosenkovalier" von Rich. Strauß. 19. Vorstellung im Dienstag-Abonnement. Opern­preise. Vorzugs- und Rundfunkgutscheine haben Gültigkeit. Ende 23 Uhr. Mittwoch, 15. Fe­bruar, die Komödie,Bargeld lacht" von Cammer­lohr und Ebermayer. Spielleitung Peter Fas- s o t t. 19. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement. Gewöhnliche Preise. Spieldauer von 20 bis 22.15 Uhr.

Vortrag über Radium. Am mor­gigen Dienstag, 16 und 20.15 Uhr, finden im HotelBayerischer Hof" Lichtbildervorträge über die Heilwirkungen des Radiums statt. Veran­stalter ist die FirmaRadiumchema"-3oachims- thal. Räheres ist aus der heutigen Anzeige er­sichtlich.

Der Sch ulunterrich t beginnt wieder! Rachdem die Volksschulen, wie auch die Gießener höheren Schulen am Montag der vorigen Woche, bzw. am Mittwoch wegen der zahlreichen Grippeerkrankungen bei Schülern und im Lehrkörper vorübergehend geschlossen werden mußten, konnte der Unterricht heute morgen wie­der ausgenommen werden. Die Grippeerkranlun- gen haben erheblich abgenommen: aus verschie­denen Schulen wird gemeldet, daß die Schüler­zahlen fast wieder die normale Höhe erreicht haben.

e Sonntagsrückfahrkarten ^um Mainzer Karneval. Vielseitigen Wün.chen von Interessenten deS Mainezr Karnevals ent­sprechend, läßt die Reichsbahn von allen Bahn­höfen im größeren Umkreis, darunter von denen der Strecken Bad Homburg Friedberg, Grä­venwiesbach Kraftsolms, Frankfurt a. M. Gießen, Friedberg Hanau, Friedberg Ridda Eich.lsdorf, Friedberg Villingen (O.- H). Vilbel Gedern und Hungen Gelnhausen, Sonntagsrückfahrkarten nach Mainz Hbf., Mainz- Süd und Mainz-Kastel ausgegeben. Die Karten gelten: zur H i n fahrt vom Samstag, 25. Februar, 0 Uhr bis zum Dienstag. 28. Februar, 24 Uhr (Ende der Hinfahrt): zur Rückfahrt vom Sams­tag. 25. Februar, bis Mittwoch, 1. März, 12 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt).

In Untersuchungshaft befinden sich im hiesigen Gerichtsgefängnis die am Freitag früh in Lollar von der Gendarmerie ohne Pässe angetroffenen beiden Russen. Di« Ermittelungen über ihren bisherigen Aufenthalt und dessen Zweck sind im Gange.

(Sin Geschenk Bad-Nauheims an Präsident Roosevelt.

WSN. Bad-Nauheim, 12. Febr. Das Hes­sische Staatsbad hat im Einvernehmen mit dem hessi- schen Finanzministerium beschlossen, dem amerika-

Nischen Präsidenten Roosevelt zu seinem Amts­antritt ein künstlerisch ausgefuhrtes A I. bum in blauem Maroguinteder mit Goldbcschrif- tung überreichen zu lassen. Das Album wird von dem Generalvertreter des Norddeutschen Lloyd in Ncuyork und dem ältesten Kapitän des Lloyd, dem bekannten Kommodore Ziegenbein, dem Präsi- dentcn mit einem Schreiben der Kurverwaltung Überreicht werden, und zwar eijiige Tage vor seinem Amtsantritt, nach Ankunft des DampfersBremen" in Neuyork. Das Album enthält u. a. Bilder des ehemaligen Lehrers des Präsidenten und 14 ehemaliger Mitschüler aus dem Sommer 1891, in dem Roosevelt einige Zeit die hiesige Schule besuchte.

Gasfernversorgung undBad Nauheim.

WSN. Bad-Nauheim, 12. Febr. Der hiesige Stadtrat hat einen Vorvertrag mit der Hessi- schon Kornrnunal-Tasversorgung (Hckoga) wegen Gaslieferung aus der geplanten Gas- f e r n l e i t u n g von Siegen durch Oberhessen nach Süden angenommen. Die Ausführung soll noch im Laufe dieses Jahres vollendet werden, wenigstens für den Teil, der bis nach Bad-Nauheirn führt, je­doch unter der Voraussetzung, daß die für den Bau der Ferngasleitung von der Hckoga beantragten Mittel im Rahmen des Arbeitsbeschaffungspro­gramms der Reichsregierung genehmigt werden.

Oberheffen.

Landkreis vlictzcn.

T Lich. 12. pebr. Am SamStagnachmittag wurden die sterblichen äleberreste deS Tierarztes Dr. med. vet. Paul Hermann Walterzu Grabe getragen. Unter den Klängen der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Lich bewegte sich ein lan­ger Trauerzug, an dem sich die gesamten Krie- gervereine deS Bezirks Lich der Kriegerkamerad- schaft .Hafsia" und viele auswärtige und hiesige Korporationen und Vereine beteiligten, durch die Straßen der Stadt zum Friedhof. Stiftspfarrer D r a u d t schilderte den Verstorbenen u. a. als einen Mann, der mit Wort und Tat seinem Va­terland gedient habe. Diele Kränze wurden unter ehrenden Rachrufen am Grabe nteoergclegt, so vom Bezirk Lich der Kriegerkameradschaft .Hassia" durch Stadtrechner Häuser, vom Kriegerver­ein Lich durch Ludw. Fischer, von weiteren Licher Stadtvereinem, von den Trichinenbeschau­ern des Kreises Gießen, von dem Aerzteverband deS KreiseS Gießen durch Dr. Erb (Lich), von der Offiziersvereinigung, von der Landsmann­schaftDarmstadtia und deren Alten Herren.

Mrciö Schotten.

D Laubach, 12. Febr. Vor einigen Tagen wurde in der Rörnheldschen Eisengießerei am hiesigen Bahnhif eingebrochen. Die sofort mit Hilfe eines Hundes aufgenommene Spur führte nach Dem benachbarten Ruppertsburg. Dem bzw. den Tätern fiel nur Schlostcrhandwerkzeug in die Hände. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen find bis jetzt, ohne Erfolg geblieben, da sich in der Nähe des Rup- pertsburger Bahnhofs die Spur des Täters verwischt hatte.

G A.-Gpori.

FZG.-Renneri in Innsbruck.

Sl-TTleter-Sprung im Sonder-Sprunglauf.

Zu dem großen Sondersprunglauf der internatio­nalen FlS'Rennen in Innsbruck hatten sich am Sonntag 10 000 Zuschauer cingcfunden, die, ob­wohl die Berg-Isel-Schanze nicht in bester Ordnung mar, ganz außerordentliche Sprungleistungen zu schen bekamen. Die Norweger, die zuerst über die Schanze gingen erreichten Weiten, wie sie später von keinem Teilnehmer mehr erreicht wurden. Den ro^Mten Sprung des Tages stand Sörensen mit 81 Meter. Birger Ruud kam in seinem zweiten Sprung auf 82 Meter, berührte aber dabei mit den Händen leicht den Boden, so daß der Sprung nicht gewertet werden konnte. I)ie besten Sprünge der offiziellen Prüfung (ohne die Norweger) zeigten Marcel R ey m o n d (Schweiz) mit 69 und 70,5 Meter und Rudolf B u r t e r t (Deuschböhmen) mit 69 und 70 Meter. Die besten Deutschen waren: Gustl Müller (Bayrischzell) 60 und 68,5 Meter, Hans Oft (er (Partenkirchen) 63 und 70 Meter, Dietl (München) 59,5 und 63,5 Meter.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

ft. 5. C. Die Erlaubnis zum Handel mit Milch in Gießen ist bei der Bürgermeisterei Gießen einzu­holen. Dort erfahren Sie auch Näheres.

S. Fr. Wenden Sie sich an Diplomingenieur Schmidt, Frankfurt a. DR., Unter-Mainkai 15.

Wettervoraussage.

Obwohl der hohe Druck über den britischen In­seln noch bis aus das Festland ragt und besonders in Süddeutschland Frost verursacht, wird durch die Rückseite der Skandlnaoienstörung maritime Luft südwärts befördert und dürfte bis in unseren Be- zirk hin Einfluß gewinnen. Durch sie wird Be- wölkung hervorgerufen, und vereinzelt kommt es auch zu leichten Schneefällen. Ferner werden die Temperaturen in mäßigen Grenzen gehalten, nur bei Aufklaren tritt leichter Frost ein.

Auslichten für Dienstag: Dunstig und wechselnd wolkig mit Aufklaren, nur leichter Nacht­frost, vereinzelte Schneeschauer.

Lufttemperaturen am 12. Februar: mittags 4,7 Grad Celsius, abends 2,1 Grad: am 13. Abruar morgen« 0,9 Grad. Maximum 4,8 Grad, Mini- mum minus 2 Grad. Sonnenscheindauer 21/, Stunden. Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 12. Februar: abends minus 0,1 Grad: am 13. Februar: morgens 0 Grad Celsius.

Del Grippe- und Erkältungsgefahr hat sich das öftere Gurgeln mit Chlorodont-Mundwaffcr zum Schuhe der Atmungsorgane bestens bewährt. Versuchen, Sie cs, Flasche 1 Mark und Sie werden aus Überzeugung ständiger Verbraucher.

Wirtschaft.

Berlin im Verlauf freundlicher.

Berlin, 13. Febr. (WTD. Funkspruch.) Die neue Woche eröffnete in Ermangelung neuer Mo­mente bei kleinstem Geschäft mit gering­fügigen Kursabweichungen nach beiden Seiten. Mehr als 1 Prozent gedrückt waren nur Ges- fürel und BEW., die bis zu 1,5 Prozent ver­loren» Demgegenüber setzten Papiere, wie Har- pener, Kali-Chemie, Schubert & Salzer, Schult­heis und einzelne Braunkohlenwerte bis zu 1,75 Prozent höher ein. Anregend wirkten Gerüchte über Bestrebungen zum Zwecke von Zusammen­schlüssen in der Kohlenindustrie. Die Einigung im internationalen Rohstosfkartell und die wei­teren Steigerungen am Eisenexportmarkt wurden günstig ausgenommen. Beachtung fanden die De­batten auf der Berliner Stillhaltekonferenz, wäh­rend die Meldungen aus Reuyork nichts beson­ders brachten. 3m Verlaufe wurde es, ausgehend vom Montanmarkt, allgemein freund­licher.

Es trafen aus dem Rheinlande einige Kauf­orders ein, die trotz ihres mäßigen Umfanges genügten, um für Spezialwerte mehrprozentige Besserungen herbeizuführen. Siemens, Braun­kohlenwerte und Berger zogen um 2 bis 3 Pro­zent an, während sonst Steigerungen bis zu 1 Pro­zent festzustellen waren. Gegen 13 Ahr wurden einige Glattstellungen vorgenommen, so daß sich die höchsten Tageskurse nicht immer voll au be­haupten vermochten. Ziemlich enttäuschend war der Markt der Autoaltien veranlagt. Die Kurse konnten sich hier nur behaupten, was darauf zu­rückzuführen war, daß man im Zusammenhang mit dem guten Beginn der Internationalen Auto­mobilausstellung und unter dem Eindruck der von der Reichsregierung für diese Industrie anaekün- digten Erleichterungen ein größeres Interesse des Publikums erwartet hatte.

Deutsche Anleihen lagen weiter freund­lich und fester. Reichsschuldbuchforderungen blieben gut behauptet, die übrigen festverzinsli­chen Werte waren gefragt und bis zu 1 Prozent fester. Landschaftliche Pfandbriefe gewannen bis zu 2 Prozent. Ausländer lagen geschäftslos.

Am Geldmarkt ging der Tagesgeldsah an der unteren Grenze weiter auf 4,25 Proz. bzw. 4,13 Proz. zurück. In Privatdiskonten lag kaum Angebot vor, doch erhielt sich hier ebenso wie nach Reichswechseln per 10. Mai und Reichsschah­anweisungen per 15. September die Rachfrage.

Sronffurf im Verlauf befestigst.

Frankfurt, 13. Febr. (WTB. Drahtmeldung.) Die Börse eröffnete die neue Woche mangels jeg­licher Anregung zunächst zwar in sehr ruhiger, aber doch freundlicher Haltung. Im Hinblick auf die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Verhält­nisse war man etwas optimistisch, wobei auch die Ausführungen verschiedener Reichsminister am Samstag und Sonntag von gewisser Anregung waren. Man erwartet In erster Linie steuerliche (Er­leichterungen. Die Kundschaft war auch heute kaum am Geschäft beteiligt, die Kulisse übte gleichfalls

Zurückhaltung. Bei nicht ganz einheitlicher Kurs- gcftaltung war die Umsatztätigkeit gering.

IG. eröffneten mit 107,75 v. H. unverändert. Don Elektrowerten lagen Schuckert 2 v. H. und Siemens 1,50 v. H. fester, AEG. und Licht und Kraft gaben bis zu 0,65 v. H. nach. Am Montanmarkt erhielt sich etwas Jntcreffe und die erhöhten Samstag, schuißkurfe wurden überwiegend um 0,50 bis 1 v. H. überschritten. Ilse Bergbau-Genüsse gewannen 1,25 v. H., fester eröffneten außerdem Reichsbank, Conti- Summt und Gebr. Sungljans bis 1,50 v. H. Deutsche inoleum blieben behauptet. Dagegen setzten Holz­mann und am Schiffahrtsmarkt Norddeutscher Lloyd je 0,50 v. H. niedriger ein. Nach den ersten Notie- rungen setzte sich eine merkliche Befestigung durch, die ihren Ausgang von einigen Spezialwerten wie IG. und Siemens nahm.

Auf Berliner Nachfrage in Verbindung mit Käu­fen der Kulisse fliegen IG. um 1,25 auf 109 und Siemens um 2 auf 134,50 v. H. Auch auf den übri­gen Marktgebieten waren die Kurse überwiegend von 0,25 bis 0,75 v. H. höher, wobei Stahlverein lebhaft waren. Holzmann gingen dagegen um ein weiteres Prozent auf 48,50 v.H. zurück.

Der Rentenmarkt lag sehr ft i 11 und nur wenig verändert. Altbesitz gaben 0,25 v. H. nach, während Neubesitz 0,13 v. H. und späte Reichsschuldbuchsor- berungen etwa 0,50 v. H. anzogen. Stahlvereinbonds gewannen 1 o. H. Von fremden Werten lagen dür­fen weiter fest, auch Mexikaner zogen bis zu 0,13 v.H. an.

Am Psandbricfmarkt blieben die Kurse meist unverändert, vereinzelt ergaben sich Veränderun­gen von etwa 0,25 Prozent. Die älmsatztätig» feit war aber gering. Auch aus den übrigen Ge­bieten des sestverzinslichen Marktes waren die Veränderungen nur klein.

3m Verlause blieb die feste Grundten­denz bestehen. Die älmsätze erfuhren aber eine merkliche Schrumpfung. Einige Spezialwerte la­gen noch bis zu 0,50 Prozent höher. Tagesgeld war zu 3,50 Prozent etwas gesucht.

Frankfurter Schlachtvichmarkt.

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Frankfurt a. M., 13. Febr. Auftrieb: 1188 Stück Riirder: 335 Ochsen, 90 Bullen, 375 Kühe, 321 Färsen, 596 Kälber, 78 Schafe, 3904 Schweine. Es wurden bezahlt: Ochsen, vollfleischige, jüngere 25 bis 28, ältere 22 bis 24, sonstige vollfleischige 19 bis 21. Bullen: jüngere, vollfleischige 25 bis 27, tige vollfleischige 21 dis 24. Kühe: jüngere, voll-

lei chige 22 bis 24, sonstige vollfleischige 18 bis 21, lei chige 15 bis 17, gering genährte 12 bis 14. gär­en (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausge­mästete 27 bis 29, vollfleischige 24 bis 26, fleischige 20 bis 23. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 32 bis 36, mittlere Mast- und Saugkälber 27 bis 31, geringe Kalber 22 bis 26. Schweine: voll leifchige, von zirka 240 bis 300 Pst). 37 bis 39^, voll leijchige, von zirka 200 bis 240 Pfd. 37 bis 39, voll leijchige, von zirka 160 bis 200 Pfd. 35 bis 39, fleischige, von yrta 120 bis 160 Pfd. 33 bis 37. Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft, Schweine mittelmäßig, geräumt.

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