Ausgabe 
12.8.1933 Frühausgabe
 
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Rundfunkprogramm

|ung unter DeweiS zu heute erneut einer De«

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Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

>ehn Minuten Deutscher Almanach. 18.15:

3. Ziehungstag

10. August 1933

301138 303799 320202

348086 348423 356381

Aus der Provinzialhauptstadt

392667

l- tB.: 6rn|l Aumlchrin.

392948 395412

86 Ottoinn» >u 1000 M.

18 ®ttz>innr ,u 3000 M.

14540

134669 177748 192516 285069

74 Srwinn, ?u 2000 2!.

11030

59992 80150 86084 89609 99872

360007

383565

390280

112 «ewinn- u 1000 TL

948 22940 29418

Nach den Planbestimmungen findet am

146292

187230

120995

185641

110330 133417 188843 230867

247640 283118 298482 339490

350969 386719

zert. 18: 3 mal 5

125277 141121

179939 201167 217889 237178 285062

313085 342717 357317

42948 71747

113869 172494 199173 234852 258343

307433 366894

129660 165449

201448

266036 310472

372141

97264

172034

111428 141906 191221

232773 248514 284107 312169

340439 360559 398558

156016

176632

202197

265507

312399

386583

112420 136327

149514

187218 207714 220569 250144

296700 326953 352422

376401

64448 78331

133043 176885

216900 239169 285490 315354

370828

151939 188048

161828

194173

245556

293130

55828 95931

143478 178194 217860 247526 292409 317940 384766

118570 161884

199026 245052 267266 289634 325980

348226 368524

161116

186826

222977

290347

335499

126100 173310 211422 245116 259323 295110 326080 348374 379623

161164

190693

239518

292024

346788

66122 383697

50030 110623 175633 213344 271626 340981

33301 60995

104880 167777 196739 230756 263780 303299 365253

127971 163789 194438 246893 308114 369727

20045 39068

89065 107360 133012 188353 212229 246800 262244 298200

333236

-

382283

126093 141760 181688 203576 218976 250076 295142 320555 350045 372442

44668 77075

121021 176494 200622 237419 268426 307602 370465

114719 143456 194124

236735 255078

287102 317262 340528

361872 399635

159652

179745

208214

275304

318944

115087 139384 159413 193657 208236 225825 271234 297498 330560 354253

386941

117939 139733

164499

193869 211912

230865 272158

300371

332327 356954

390008

58344 98928 143150 191933 227252 247697 293913 327765

Die 1 tsilt mit:

19771

289736

30102

106750

171202

259356

334301

inuten. 18.25:Neue Erziehungswege im

Handwerk." Von Enja Anders. 18.45: Kurzbericht

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 Ge­winne zu je 500003, 2 zu je 800000, 2 zu je 2000JO, 4 zu je 1V000, 6 zu je 75000, 12 zu je 50000, 30 ;u je 25000, 174 zu je 10000, 458 zu je 5000, 902 zu je 3000, 2640 zu je 2000, 5 58 zu je 1000, 8864 zu je 500, 26562 zu je 400 M.

igonbet explodiert.- rcre Berichte.

iosphärenflug des Prv- l Freitag in Brüssel vor- gesunden. Dei dem letz- issland war Lust in das igcn, was aus eine falsche ür zurülkgefichrt worden uptung wandte sich die ller Entschiedenheit. Hm

Gewinnauszug

5. Klaffe 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie

vornotizcn.

Tageskalender für Samstag. Ka­ninchenzuchtverein Gießen: Caf6 Ebel, 14 bis 18 Uhr, Ausstellung. Waldeslust am Flughafen: 15.30 Uhr, großes öffentliches Kinderfest. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):Kind, ich freu' mich auf dein Kommen".

Das Los zu einer Mark.

Um eine Mark: für ein Arbeitsbeschassungslo» schaffst Du IM Stunde Arbeit und Brot für einen Bruder und kurbelst die Wirtschaft damit an. 3n IM Stunde Arbeit werden werte ge­schaffen. IM Pfund Fleisch oder 5 Pfund Brot oder 4 Liter Milch oder 12 Lier können Absatz finden. Schließ Dich nicht au»! Denn Arbeits- beschasfungslose bringen Segen: Dir, den Feiernden, den Bauern und Handwerkern!

Tod in der Lahn. Jugendliche Badediebe Kriminalpolizei st eile Gießen

99482 105364

209369 225385

Daten für Landtag, 12 August.

1848: der Begründer des Eisenbahnwesens George Stephenson in Taptonhouse gestorben (geboren 1781); 1894: Albert Leo Schlageter geboren (gestorben 1923).

Daten für Lonntag, 13. August.

1802: der Dichter Nikolaus Lenau in Csatad ge­boren (gestorben 1850); 1809: Andreas Hofer schlägt ßeföbre am Berg Jsel.

Stunde der SA. verschoben.

Wie daL BDZ.-Bureau meldet, wird die im Nahmen des Programmes des Deutschland- fenders angekündigte S t u ndc der 621. in diesem Monat nicht mehr eingeleitct, weil die großen Kundgebungen der 621. und die Fülle der Aufgaben gelegentlich der Funtaussteliung es verbieten Die Ehrenstunde der Braunen Armee ist jedoch soweit vorbereitet, daß sie nur noch der Zeitbestimmung bedarf, um in die Tat umgeseht zu werden.

des deutschen Gartenbaus mit dem Rerchsverband deutscher Obst- und Gemüsehändler und dem Reichsverband Deutscher Fruchtgrohhändler Ver­einbarungen hinsichtlich der

Kennzeichnung der deutschen Garlenbau- erzeugnisse

getroffen. Danach verpflichten sich die angeschlos­senen Mitglieder die Werbung für den Ver­brauch von deutschem Obst und Gemüse zu unter­stützen und stets in erster Linie für den Absatz deutscher Erzeugnisse einzu- treten. Zur Kennzeichnung der Auslagen in Ladengeschäften und auf Verkaufsständen in Markthallen oder auf Wochenmärkten werden dem Handel einheitliche Kennzeichnungsschil­der geliefert mit dem AufdruckDeutsches Erzeugni s".

Durch die trüben Erfahrungen in der Vergan­genheit ist uns bewußt, daß alle Selbsthilfemah- nahmen des Gartenbaues wirkungslos bleiben müssen, wenn nicht über ihnen die schützende Hand einer ft arten und zielbewuß- ten Regierung ruht. 3n den jüngsten Ta­gen hat die Reichsregierung einMarktschutz- geseh erlassen, das die Selbsthilsernaßnahmen des Berufes zur Sicherung eines geregelten An­gebotes heimischer Gartenerzeugnisse an Händler- und Verbraucherkreise wertvoll unterstützt und da­durch die Gewähr für bessere Erzeugerpreise bei gleichbleibenden Verbraucherpreisen bietet.

Wir sehen, daß auf allen möglichen Gebieten die Hebel angeseyt werden, um die Erzeugerschaft aus ihrer verzweiflungsvollen Rotlage zu retten! Es wird ein Heer von Propagandawarten in allen Gegenden des Reiches mobil gemacht, um an das Gewissen des deutschen Volkes zu appellieren: Kauft deutsche Garlenbauerzeugnisse, dann schafft ihr deutschen Volksgenossen Arbeit und Brot!

164 »etcinne ,u 500 M. 3654 9043 18282 20115 23084 26445 27490 35617 37347 41181 68965 75715 77438 79097 84296 92419 95408 96152 96458 96564 102716

--- . ------- 8933 11465 62820 68537

89034 89225 90992 99304 101479 104281 ------

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

6 Gewinn, ,o 10000 M. 60349 136563 169164

6 S.winn« ,u 5000 M. 21720 158420 175084

20 »etoinn» ,u 3000 M. 61578 78549 86316 142534 213398 235266 238447 324187 341120 386365

Dieser Mahnruf soll heute die weitesten Volkskreise durchdringen und vor allem I von der kaufenden Hausfrau, durch deren Hände ein Hauptteil des deutschen Volks- ! vermögens stießt, beherzigt werden. Jeder kann an seinem Platz mit dazu beitragen, I diese Erkenntnis zum Allgemeingut deut­scher Verbraucherschaft zu machen und dadurch die hohen Ziele der nationalen Regierung zu unterstützen. Es gilt, einem hart um sein Leben ringenden Berufs­stand die Lebensmöglichkeiten wiederzu- geben und erwerbslose Gärtner in ihren Beruf zurückzuführen! Neben dieser be­völkerungspolitischen liegt die volkswirt­schaftliche Bedeutung des Gartenbaus darin, daß das deutsche Volk in der Hauptzeit des Jahres aus eigener , Scholle ernährt werden kann.

Die Einfuhr ausländischer Garlen- erzeugnisse könnte auf kurze Ueber- gangszeiten beschränkt und dem tat­sächlichen Bedarf angepaßt werden, wenn jeder seiner vaterländischen Pflicht genügen wollte und stets beim Einkauf die heimische Ware bevorzugt.

I Treibt es uns nicht die Schamröte ins I Gesicht bei der Feststellung, daß zur Zeit lie Einfuhrziffern gegenuoer Dem Vor­jahre im Steigen begriffen sind, während uns der Nationalsozialismus zur Selbst­besinnung auf unsere eigene Volkskraft j mahnt und draußen auf den heimischen j Fluren die nicht abzusetzenden ©arten- fruchte dem Verderben anheimfallen?

I Mehr Disziplin auch auf diesem Gebiete tut not und ist im Sinne der Auf- | bauarbeit unserer Volkswirtschaft zu I werten.

ntmal.ba5 oon b»n »n^entraKonslagers\um

Mug abgeffätjL

«m: Das italienische r3fe gestern (Freitags

E italienische ©cneral- * ö.t worden. Das Flu°. "hin es dem Balbo- n war. Sämtliche Mit- Apparates konnten an

. Freitag,

dem 1L August leine Ziehung statt.

64 »fh...,n, ,u 2000 ®T. 1170 19100 34392 38108 61388 65339 72706 73620 77910 91748 95245 145266 156710 158136 237567 277243 279388

Sonntag, 13. August.

6.15 Uhr: Don Hamburg: Hafenkonzert. 8.30: Katholische Morgenfeier. 9.30: Stunde des Chor- gesangs. Lieder nach Dichtungen von Theodor Kör­ner. 11:Bedeutung oon Blut und Boden für das Volk", Vortrag von Medizinalrat Dr. Gurtt. 11.30: Von Dieg-Oranienstein: Oranien-Gedenkfeier. 12: Vor dem Kurhaus Wiesbaden: Mittagskonzert der SA.-Kapelle der Standarte 80 Wiesbaden. 13: Mit- tagskonzert. 14.40: Stunde des Landes. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: Aus dem Stadion Köln: Deutsche Leichtathletik- Meisterschaften. Hörbericht. 18.30: Im Enkheimer Ried. Hörbericht aus dem zukünftigen Naturschutz­gebiet des Untermaintales. 19: Von Breslau: 22. Meisterschaft des Deutschen Ruderverbandes in Breslau. 19.45: Aus der Weltausstellung in Chi- kago: Deutsche Tagfeier vom Weltausstellungsge­lände in Chikago. 20.45: Operettenkonzert des Rund­funk-Orchesters. 23 bis 24: Nachtmusik.

Montag, 14. August.

7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 13.30: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskon-

79360 80626 80901 83030 83716 87062

106331 110311 ------ ------ ------

3n der heutigen Nachmiltagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 «n 10000 M. 95333

2 eXtoinnt |u 5000 3U. 111779

217124 228851 245139

272236 273054 286^18

2lm Mittwoch ertrank in der Lahn beim Baden c:e von uns am Donnerstag schon kurz berichtet b ie sechs Jahre alte Dolksschülerin Anni Dinges , 0.5 Gießen. Sie badete mit ihrem sieben Jahre alten &üer an dem städtischen LagerplatzZu den Müh- lei", an dem sogenannten Mühlgraben. Die Kin- ber wollten nach der Insel, die in dem Mühlgraben üfgt. In der Strömung des Grabens trieb das Vadchen ab. Der Junge, der das Mädchen aus der =:römung holen wollte, wurde ebenfalls mit abge­geben. Der Vater des ertrunkenen Kindes sah den Abgang von der Lahnbrücke aus zu. Er überfiel ttrte sofort den Zaun des Lagerplatzes und sprang m t den Kleidern m die Lahn. Während er den Jun- (Iti retten konnte, versank fein eigenes Kind in den leiten. Es konnte erst nach etwa 25 Minuten oon Fräulein Toni Geilfuß geborgen werden. Die Freiwillige Sanitätskolonne vorn Roten Kreuz und oier zufällig anwesende Aerzte aus den hiesigen

* Zur Förderung der nationalen Arbeit. Der Bienenzüchterverein von Gießen und Umgegend hat 50 Mark der Spende zur Förderung der nationalen Arbeit überwiesen. Der anerkennens- werte Beschluß des Vereins sei zur Nachahmung empfohlen.

Eine Fünfundsiebzigjähriae. Frau Elisabeth Walther, geb. Waldeck, Schillerst raße Nr. 14 ll, feiert am heutigen Samstag in geistiger und körperlicher Frische ihren 75. Geburtstag.

Kliniken gaben sich die größte Mühe, das Kind ins Leben zurückzurufen. Leider hatte ihre Arbeit nicht den gewünschten Erfolg.

Im Laufe des Mittwoch wurden drei Stadtschüler in der Kleiderhalle einer hiesigen Badeanstalt bei der Entwendung von Geldbörsen betroffen. Zwei Geld­börsen und ein kleines Geldmäppchen wurden sicher- gestellt und können von den bis jetzt noch unbekann­ten Geschädigten bei der Kriminalpolizeistelle der hiesigen Polizeidirektion in Empfang genommen werden. Bei dieser Gelegenheit wird erneut darauf hingewiesen, Wertsachen, wenn solche schon mitge- führt werden, dem Bademeister zur Aufbewahrung zu übergeben, um derartigen Diebstählen oorzu- beugen.

Das Familiendrama in Trais-Horloff

Die Kriminalpolizei st eile Gießen teilt über das Familiendrama in Trais-Horloff, über das wir imGieß. Anz." Nr. 184 vom 9. August schon berichteten, folgendes mit:

Am 9. August, in den frühen Morgenstunden, spielte sich im Hause des Arbeiters Rudolf Phi­lippi in Trais-Horloff ein blutiges Familiendrama ab, in dessen Verlauf die Ehefrau des Philippi von diesem in bestialischer Weise ums Leben gebracht wurde.

Zwischen den Eheleuten Philippi bestanden schon seit längerer Zeit tiefgehende Zerwürfnisse, weil Philippi zu der Ueberzeugung gekommen war, daß seine Frau mit dem in Trais-Horloff wohnenden Schlosser Hermann Weber, der sich z. Zt. im Konzentrationslager Osthofen befindet, in intimem Verkehr stände. Zwischen den beiden Männern war es deshalb im Mai d. I. in der Hofreite des Phi­lippi schon einmal zu Tätlichkeiten gekommen, wobei Philippi fünf Schüsse auf Weber abgab und diesen nicht unerheblich verletzte.

Philippi hatte inzwischen die Scheidungsklage ein­gereicht, Termin stand, wie er annahm, in Kürze be­vor. Schon im letzten Frühjahr zog er oon feiner Frau fort und wohnte seitdem bei seinen Eltern in Utphe. Die drei Kinder befanden sich auswärts bei Verwandten.

Am Tage vor der Tat hat nun Philippi seine drei Kinder nach Bellersheim, wo sich die 11 Jahre alte Tochter befand, gebracht unter dem Vorgeben, sich mit seiner Frau wieder aussöhnen zu wollen. Diese befand sich an dem Tage ebenfalls bei der Tochter in Bellersheim, was Philippi offenbar bekannt war. Gegen 21 Uhr haben sich die Eheleute Philippi mit den drei Kindern nach Trais-Horloff in die feit-

vom Tag. 19: Von Breslau: Reichssendung. Stunde der Nation. Schlesische Komponisten. 20: Kammer- Konzert. 20.45: Rheinische Histörchen aus dem Volksleben des vorigen Jahrhunderts. 21.30: Kon­zert. 22.45 bis 24: Nachtmusik.

Dienstag, 15. August.

7.10 Uhr: Bad Neuenahr: Frühkonzert des Kur- orchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Der Hausfrau zur Erholung. 16.30: Nach­mittagskonzert. 18:Nationalsozialismus vom Aus­land gesehen." Ein Buchbericht. 18.25:Auf dem Weg zur deutschen Börse", Gespräch zwischen Direk­tor F. Schwarz, Mitglied des Börsenvorstandes, und Dr. H. I. Hollenberger, Mitglied des Presse­ausschusses an der Frankfurter Börse. 19: Von Hamburg: Reichssendung: Stunde der Nation: Mecklenburg, eine deutsche Landschaft". Eine Hör­folge. 20: Landsknechts- und Spielmannslieder, zur Laute gesungen. 20.45: Die Mörnrechten. Ein Bauernhörspiel. Von Josef Martin Bauer. 22.45: Von Hamburg: Nachtmusik. Das Orchester des Nord­deutschen Rundfunks (Hamburger Philharmonie).

Mittwoch, 16. August.

7.10 Uhr: Bad Neuenahr: Frühkonzert des Kur- orchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskon- zert des Rundfunk-Orchesters. 18: Vier Bücher Drei Erdteile. Besprechung von Dr. Carl G. Corne­lius. 18.25: Zeitfunk. 18.45: Kurzbericht vom Tag. 19; Don Königsberg: Reichssendung: Stunde der Nation: Preußens ältestes Regiment. 21.15; Unter­haltende Kammermusik. 23: Don Nürnberg: Nacht­musik. Es spielt das Franken-Orchester.

Donnerstag, 17. August.

7.10 Uhr: Don Bad Kreuznach: Frühkonzert des Stöbt. Kurorchesters. 9 bis 9.45. Schulfunk Ge- meinschaftssendung des Deutschlandsjenders: Der Funk im Dienst des Nachrichtenoerkehrs (mit prak­tischen Beispielen). 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Don Leipzig; Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18:Ein Soldat sieht heute die Westfront einmal wieder." Von Dr. Botho Winter, Frankfurt a. M. 18.25:Dom Schauplatz des Wellenkrieges." Von Prof. Dr. Friedrich List, Darmstadt. 19: Don der Funkstunde Berlin: Reichs­sendung: Stunde der Nation. Das ist Berlin. 20: Liederstunde. Anita Franz singt Lieder von Robert Franz. 20.30: Neues aus Frankfurts Vergangen­heit. Hörfolge. 21.20: Stücke für Violoncell und Viola da Gamba.

Freitag, 18. August.

7.10: Don Bad Kreuznach: Frühkonzert. 10 bis 10.40: Schulfunk Austauschsendung: Handwerks­meister oon heute. Eine Hörfolge. 12: Mittagskon­zert 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeit­vertreib. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunk- Orchesters. 18: Aerzte-Dortrag:Neuere Gesichts­punkte über das rechtzeitige Ausfinden der Tuber­kulose." Don Dr. Berthold Kemkes, Stadtgesund­heitsamt, Frankfurt a. M. 18.25: Zeitfragen. 19: Don Leipzig: Reichssendung: Stunde der Nation: Der

bei Aacht.

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Werrn wir diese Forderung an die Verbraucher- schäft stellen, ergibt sich gleichzeitig für die An­dauer die Verpflichtung, iyre Erzeugnisse inein - wandfreier Güte, sorgfältiger Sortierung und appetitlicher Aufmachung dem Han­del und kaufenden Publikum anzubieten. Wir kön­nen fest stellen, daß diese Bestrebungen in geschlos­senen Anbaugebieten, wie wir sie z. D. am Nie­derrhein, an der Bergstraße, am Bodensee und ondcrerorts haben, meist von ft raffen Ab - sahorganisationen ausgehen. Hm künftig eine einheitliche Regelung dieser Frage zu ge­währleisten, hat der Arbeitsausschuß für Obst- und Gemüseabsah, in dem die Spihenoraanisatio- nen der Landwirtschaft und des Gartenbaus ver­treten sind, im Frühjahr 1933

Reichseinheilsoorschriflen für Sortierung und

° Verpackung von Obst und Gemüse" herausgegeben, die sich in der gärtnerischen Praxis reger Rachfrage erfreuen, so daß bereits eine zweite Auflage in Vorbereitung ist. Hand in Hand damit wurden vom gleichen Arbeitsaus­schuß Bestimmungen für dieDeutsche Ver­la d e k o n t r o l l e für Obst und Gemüse" auf- Gestellt mit dem Ziele, die Anlieferung einheit- ttcher Nlassenware in Bahnwagenladungen durch fachliche Kontrolle sicherzustellen. Die am Obst- unt> Gemüseabsah interessierten Organisationen be­arbeiten zur ZeitHandelsbedingungen für Obst und Gemüs e, auf deren Grund­lage eine einheitliche Abwicklung des Derkaufs- ge^chäftes angestrebt wird.

Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß die na­tionalsozialistische Bewegung die früher unüber­brückbaren Gegensätze zwischen Handelskreisen und Erzcugerschaft ausgeglichen hat, wodurch eine fruchtbare Zusammenarbeit im Geiste des Leit­motivs:Gemeinnutz geht vor Eigen­nutz ermöglicht wird. So hat der Reichsverband

Gewitter über Oberheffen.

Nachdem seit über einer Woche brütende, hoch­sommerliche Hitze über dem Lande lag, kam es iai der vergangenen Nacht zu heftigen Gewittern, tue fast die ganze Nacht hindurch mit starkem Legen und zum Teil auch mit Hagelschlag medergingen. Schon gegen 23 Uhr wurde im Westen und im Südwesten heftiges Blitzen ge­sehen und bald hatte die Gewitterfront auch itnfere Stadt erreicht. Blitz auf. Blitz zuckte hernieder, der Donner rollte kurz nach Mitter­nacht schier unaufhörlich. Noch heute morgen bis kurz vor 6 Uhr kam es zu heftigen Blitz­schlägen und starkem Regen. Glücklicherweise war, soweit wir bisher horten, kein Unfall durch Blitzschlag zu verzeichnen. Auch die Feuerwehr brauchte nicht einzugreifen.

Wie uns heute früh von einem Autofahrer nritgeteilt wurde, soll das Gewitter zwischen Bad-Nauheim und Butzbach ganz außer- l-rdentlich heftig gewesen fein. 3n der Nähe i»n Nieder-Weisel soll ein Motorrad- s ahrer während der Fahrt vom Blitz erschlagen worden fein. Auf unsere Cr- (amöigungen bei verschiedenen behördlichen Stellen kennten wir aber bis gegen 8 Uhr noch keine Bestätigung dieser Mitteilung erhccktei>

Gartenbau und Verbraucher

Stets und zuerst Deutschland!

Samstag, 19. August.

7.15 Uhr: Frühkonzrrt erwerbsloser Berufsmusi­ker. 12: Mittagskonzert. 14.30: Kleines Wochenend. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskon- zert. 18:Die Arbeitslosen-Lehrwerkstatt", ein Vor­schlag zur beruflichen Weiterbildung unserer jünge­ren erwerbslosen Facharbeiter. Vortrag von Inge­nieur Heinz Lang, Frankfurt a. M. 19: Reichssen­dung: Stunde der Nation: Volk, flieg du wieder! Hörbericht von dem Fluglager auf der Rhön. 21.15: Tanzmusik. 22.45: Nachtmusik des Südfunk-Orche­sters.

herige Wohnung begeben, Frau Philippi hat die Kinder zu Bett gebracht und ist dann selbst mit ihrem Ehemann in einem anderen Zimmer zur Ruhe gegangen. Während die Nacht anscheinend ruhig ver­laufen ist, wurden die Kinder am nächsten Morgen gegen 7 Uhr durch Streitigkeiten und baraufrol- genbe Tätlichkeiten zwischen ben Eltern aus dem odjlafe geweckt. Philippi hat dabei mit einem von ihm mitgeführten Rasiermesser auf die Frau einge- stochen, so daß diese, stark blutend, in bas Zimmer der Kinder geflüchtet ist, dort die Fenster aufriß und laut um Hilfe geschrieen hat. Philipp ist ihr hierher gefolgt und hat sie dann in bestialischer Weise mit dem Rasiermesser ermordet. Die Kinder waren, nur mit dem Hemd bekleidet, auf die Rufe der Nachbars­leute geflüchtet. Aus einem mitgeführten Walzen- revolver hat Philippi dann noch drei bis vier Schüsse auf seine Frau und sich selbst abaefeuert. Ein Schuß war der Frau in die linke Kopfseite gegangen, Philippi selbst brachte sich einen Steckschuß in die linke Schläfengegend bei. Nach der Tat hat sich Ph. gereinigt und ist mit seinem Fahrrad nach Utphe zu seinen Eltern geflüchtet. Dort wurde er von der herbeigerufenen Gendarmerie vorläufig festgenom­men.

Die inzwischen verständigte Staatsanwaltschaft, sowie Beamte der hiesigen Kriminalpolizeistelle nah­

men alsbald die nötigen Ermittlungen auf. Philippi legte bei feiner Vernehmung bereits ein Geständnis ab. Er wurde dann auf Anordnung des hiesigen Kreisgesundheitsamts durch die Freiwillige Sanitäts­kolonne in die Chirurgische Klinik zu Gießen bracht. Lebensgefahr besteht bei ihm nicht. Gegen Philippi wurde Haftbefehl erlassen.

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Heimkehrer. Hörspiel. 20: Von Breslau: Volkslieder. 21.05: Junamannschaft deutscher Tonsctzer und Dichter Westdeutschlands. 22: Drei mal fünf Minu­ten. 22.45 (ab 23 auf den Deutschlandsender): Nacht­konzert.

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich bvhe Gewinne gefallen, und zwar je einer

auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II