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friktiee-haltbarer
Rundfunkprogramm
|ung unter DeweiS zu heute erneut einer De«
i, bei der ein auheror«
Ohne Gewähr
Nachdruck verboten
>ehn Minuten Deutscher Almanach. 18.15:
3. Ziehungstag
10. August 1933
301138 303799 320202
348086 348423 356381
Aus der Provinzialhauptstadt
392667
l- tB.: 6rn|l Aumlchrin.
392948 395412
86 Ottoinn» >u 1000 M.
18 ®ttz>innr ,u 3000 M.
14540
134669 177748 192516 285069
• 74 Srwinn, ?u 2000 2!.
11030
59992 80150 86084 89609 99872
360007
383565
390280
112 «ewinn- u 1000 TL
948 22940 29418
Nach den Planbestimmungen findet am
146292
187230
120995
185641
110330 133417 188843 230867
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350969 386719
zert. 18: 3 mal 5
125277 141121
179939 201167 217889 237178 285062
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201448
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202197
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20045 39068
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-
382283
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179745
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318944
115087 139384 159413 193657 208236 225825 271234 297498 330560 354253
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193869 211912
230865 272158
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58344 98928 143150 191933 227252 247697 293913 327765
Die 1 tsilt mit:
19771
289736
30102
106750
171202
259356
334301
inuten. 18.25: „Neue Erziehungswege im
Handwerk." Von Enja Anders. 18.45: Kurzbericht
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 Gewinne zu je 500003, 2 zu je 800000, 2 zu je 2000JO, 4 zu je 1V000, 6 zu je 75000, 12 zu je 50000, 30 ;u je 25000, 174 zu je 10000, 458 zu je 5000, 902 zu je 3000, 2640 zu je 2000, 5 58 zu je 1000, 8864 zu je 500, 26562 zu je 400 M.
igonbet explodiert.- rcre Berichte.
iosphärenflug des Prv- l Freitag in Brüssel vor- gesunden. Dei dem letz- issland war Lust in das igcn, was aus eine falsche ür zurülkgefichrt worden uptung wandte sich die ller Entschiedenheit. Hm
Gewinnauszug
5. Klaffe 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie
vornotizcn.
— Tageskalender für Samstag. Kaninchenzuchtverein Gießen: Caf6 Ebel, 14 bis 18 Uhr, Ausstellung. — Waldeslust am Flughafen: 15.30 Uhr, großes öffentliches Kinderfest. — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Kind, ich freu' mich auf dein Kommen".
Das Los zu einer Mark.
Um eine Mark: für ein Arbeitsbeschassungslo» schaffst Du IM Stunde Arbeit und Brot für einen Bruder und kurbelst die Wirtschaft damit an. 3n IM Stunde Arbeit werden werte geschaffen. IM Pfund Fleisch oder 5 Pfund Brot oder 4 Liter Milch oder 12 Lier können Absatz finden. Schließ Dich nicht au»! Denn Arbeits- beschasfungslose bringen Segen: Dir, den Feiernden, den Bauern und Handwerkern!
Tod in der Lahn. — Jugendliche Badediebe Kriminalpolizei st eile Gießen
99482 105364
209369 225385
Daten für Landtag, 12 August.
1848: der Begründer des Eisenbahnwesens George Stephenson in Taptonhouse gestorben (geboren 1781); — 1894: Albert Leo Schlageter geboren (gestorben 1923).
Daten für Lonntag, 13. August.
1802: der Dichter Nikolaus Lenau in Csatad geboren (gestorben 1850); — 1809: Andreas Hofer schlägt ßeföbre am Berg Jsel.
Stunde der SA. verschoben.
Wie daL BDZ.-Bureau meldet, wird die im Nahmen des Programmes des Deutschland- fenders angekündigte S t u ndc der 621. in diesem Monat nicht mehr eingeleitct, weil die großen Kundgebungen der 621. und die Fülle der Aufgaben gelegentlich der Funtaussteliung es verbieten Die Ehrenstunde der Braunen Armee ist jedoch soweit vorbereitet, daß sie nur noch der Zeitbestimmung bedarf, um in die Tat umgeseht zu werden.
des deutschen Gartenbaus mit dem Rerchsverband deutscher Obst- und Gemüsehändler und dem Reichsverband Deutscher Fruchtgrohhändler Vereinbarungen hinsichtlich der
Kennzeichnung der deutschen Garlenbau- erzeugnisse
getroffen. Danach verpflichten sich die angeschlossenen Mitglieder die Werbung für den Verbrauch von deutschem Obst und Gemüse zu unterstützen und stets in erster Linie für den Absatz deutscher Erzeugnisse einzu- treten. Zur Kennzeichnung der Auslagen in Ladengeschäften und auf Verkaufsständen in Markthallen oder auf Wochenmärkten werden dem Handel einheitliche Kennzeichnungsschilder geliefert mit dem Aufdruck „Deutsches Erzeugni s".
Durch die trüben Erfahrungen in der Vergangenheit ist uns bewußt, daß alle Selbsthilfemah- nahmen des Gartenbaues wirkungslos bleiben müssen, wenn nicht über ihnen die schützende Hand einer ft arten und zielbewuß- ten Regierung ruht. 3n den jüngsten Tagen hat die Reichsregierung einMarktschutz- geseh erlassen, das die Selbsthilsernaßnahmen des Berufes zur Sicherung eines geregelten Angebotes heimischer Gartenerzeugnisse an Händler- und Verbraucherkreise wertvoll unterstützt und dadurch die Gewähr für bessere Erzeugerpreise bei gleichbleibenden Verbraucherpreisen bietet.
Wir sehen, daß auf allen möglichen Gebieten die Hebel angeseyt werden, um die Erzeugerschaft aus ihrer verzweiflungsvollen Rotlage zu retten! Es wird ein Heer von Propagandawarten in allen Gegenden des Reiches mobil gemacht, um an das Gewissen des deutschen Volkes zu appellieren: Kauft deutsche Garlenbauerzeugnisse, dann schafft ihr deutschen Volksgenossen Arbeit und Brot!
164 »etcinne ,u 500 M. 3654 9043 18282 20115 23084 26445 27490 35617 37347 41181 68965 75715 77438 79097 84296 92419 95408 96152 96458 96564 102716
--- . ------- 8933 11465 62820 68537
89034 89225 90992 99304 101479 104281 ------
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
6 Gewinn, ,o 10000 M. 60349 136563 169164
6 S.winn« ,u 5000 M. 21720 158420 175084
20 »etoinn» ,u 3000 M. 61578 78549 86316 142534 213398 235266 238447 324187 341120 386365
Dieser Mahnruf soll heute die weitesten Volkskreise durchdringen und vor allem I von der kaufenden Hausfrau, durch deren Hände ein Hauptteil des deutschen Volks- ! vermögens stießt, beherzigt werden. Jeder kann an seinem Platz mit dazu beitragen, I diese Erkenntnis zum Allgemeingut deutscher Verbraucherschaft zu machen und dadurch die hohen Ziele der nationalen Regierung zu unterstützen. Es gilt, einem hart um sein Leben ringenden Berufsstand die Lebensmöglichkeiten wiederzu- geben und erwerbslose Gärtner in ihren Beruf zurückzuführen! Neben dieser bevölkerungspolitischen liegt die volkswirtschaftliche Bedeutung des Gartenbaus darin, daß das deutsche Volk in der Hauptzeit des Jahres aus eigener , Scholle ernährt werden kann.
Die Einfuhr ausländischer Garlen- erzeugnisse könnte auf kurze Ueber- gangszeiten beschränkt und dem tatsächlichen Bedarf angepaßt werden, wenn jeder seiner vaterländischen Pflicht genügen wollte und stets beim Einkauf die heimische Ware bevorzugt.
I Treibt es uns nicht die Schamröte ins I Gesicht bei der Feststellung, daß zur Zeit lie Einfuhrziffern gegenuoer Dem Vorjahre im Steigen begriffen sind, während uns der Nationalsozialismus zur Selbstbesinnung auf unsere eigene Volkskraft j mahnt und draußen auf den heimischen j Fluren die nicht abzusetzenden ©arten- fruchte dem Verderben anheimfallen?
I Mehr Disziplin auch auf diesem Gebiete tut not und ist im Sinne der Auf- | bauarbeit unserer Volkswirtschaft zu I werten.
ntmal.ba5 oon b»n »n^entraKonslagers\um
Mug abgeffätjL
«m: Das italienische ■r3fe gestern (Freitags
E italienische ©cneral- * ö.t worden. Das Flu°. "hin es dem Balbo- n war. Sämtliche Mit- Apparates konnten an
. Freitag,
dem 1L August leine Ziehung statt.
64 »fh...,n, ,u 2000 ®T. 1170 19100 34392 38108 61388 65339 72706 73620 77910 91748 95245 145266 156710 158136 237567 277243 279388
Sonntag, 13. August.
6.15 Uhr: Don Hamburg: Hafenkonzert. 8.30: Katholische Morgenfeier. 9.30: Stunde des Chor- gesangs. Lieder nach Dichtungen von Theodor Körner. 11: „Bedeutung oon Blut und Boden für das Volk", Vortrag von Medizinalrat Dr. Gurtt. 11.30: Von Dieg-Oranienstein: Oranien-Gedenkfeier. 12: Vor dem Kurhaus Wiesbaden: Mittagskonzert der SA.-Kapelle der Standarte 80 Wiesbaden. 13: Mit- tagskonzert. 14.40: Stunde des Landes. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: Aus dem Stadion Köln: Deutsche Leichtathletik- Meisterschaften. Hörbericht. 18.30: Im Enkheimer Ried. Hörbericht aus dem zukünftigen Naturschutzgebiet des Untermaintales. 19: Von Breslau: 22. Meisterschaft des Deutschen Ruderverbandes in Breslau. 19.45: Aus der Weltausstellung in Chi- kago: Deutsche Tagfeier vom Weltausstellungsgelände in Chikago. 20.45: Operettenkonzert des Rundfunk-Orchesters. 23 bis 24: Nachtmusik.
Montag, 14. August.
7.15 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 13.30: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskon-
79360 80626 80901 83030 83716 87062
106331 110311 ------ ------ ------
3n der heutigen Nachmiltagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 «n 10000 M. 95333
2 eXtoinnt |u 5000 3U. 111779
217124 228851 245139
272236 273054 286^18
2lm Mittwoch ertrank in der Lahn beim Baden — c:e von uns am Donnerstag schon kurz berichtet — b ie sechs Jahre alte Dolksschülerin Anni Dinges , 0.5 Gießen. Sie badete mit ihrem sieben Jahre alten &üer an dem städtischen Lagerplatz „Zu den Müh- lei", an dem sogenannten Mühlgraben. Die Kin- ber wollten nach der Insel, die in dem Mühlgraben üfgt. In der Strömung des Grabens trieb das Vadchen ab. Der Junge, der das Mädchen aus der =:römung holen wollte, wurde ebenfalls mit abgegeben. Der Vater des ertrunkenen Kindes sah den Abgang von der Lahnbrücke aus zu. Er überfiel’ ttrte sofort den Zaun des Lagerplatzes und sprang m t den Kleidern m die Lahn. Während er den Jun- (Iti retten konnte, versank fein eigenes Kind in den leiten. Es konnte erst nach etwa 25 Minuten oon Fräulein Toni Geilfuß geborgen werden. Die Freiwillige Sanitätskolonne vorn Roten Kreuz und oier zufällig anwesende Aerzte aus den hiesigen
*• Zur Förderung der nationalen Arbeit. Der Bienenzüchterverein von Gießen und Umgegend hat 50 Mark der Spende zur Förderung der nationalen Arbeit überwiesen. Der anerkennens- werte Beschluß des Vereins sei zur Nachahmung empfohlen.
Eine Fünfundsiebzigjähriae. Frau Elisabeth Walther, geb. Waldeck, Schillerst raße Nr. 14 ll, feiert am heutigen Samstag in geistiger und körperlicher Frische ihren 75. Geburtstag.
Kliniken gaben sich die größte Mühe, das Kind ins Leben zurückzurufen. Leider hatte ihre Arbeit nicht den gewünschten Erfolg.
Im Laufe des Mittwoch wurden drei Stadtschüler in der Kleiderhalle einer hiesigen Badeanstalt bei der Entwendung von Geldbörsen betroffen. Zwei Geldbörsen und ein kleines Geldmäppchen wurden sicher- gestellt und können von den bis jetzt noch unbekannten Geschädigten bei der Kriminalpolizeistelle der hiesigen Polizeidirektion in Empfang genommen werden. Bei dieser Gelegenheit wird erneut darauf hingewiesen, Wertsachen, wenn solche schon mitge- führt werden, dem Bademeister zur Aufbewahrung zu übergeben, um derartigen Diebstählen oorzu- beugen.
Das Familiendrama in Trais-Horloff
Die Kriminalpolizei st eile Gießen teilt über das Familiendrama in Trais-Horloff, über das wir im „Gieß. Anz." Nr. 184 vom 9. August schon berichteten, folgendes mit:
Am 9. August, in den frühen Morgenstunden, spielte sich im Hause des Arbeiters Rudolf Philippi in Trais-Horloff ein blutiges Familiendrama ab, in dessen Verlauf die Ehefrau des Philippi von diesem in bestialischer Weise ums Leben gebracht wurde.
Zwischen den Eheleuten Philippi bestanden schon seit längerer Zeit tiefgehende Zerwürfnisse, weil Philippi zu der Ueberzeugung gekommen war, daß seine Frau mit dem in Trais-Horloff wohnenden Schlosser Hermann Weber, der sich z. Zt. im Konzentrationslager Osthofen befindet, in intimem Verkehr stände. Zwischen den beiden Männern war es deshalb im Mai d. I. in der Hofreite des Philippi schon einmal zu Tätlichkeiten gekommen, wobei Philippi fünf Schüsse auf Weber abgab und diesen nicht unerheblich verletzte.
Philippi hatte inzwischen die Scheidungsklage eingereicht, Termin stand, wie er annahm, in Kürze bevor. Schon im letzten Frühjahr zog er oon feiner Frau fort und wohnte seitdem bei seinen Eltern in Utphe. Die drei Kinder befanden sich auswärts bei Verwandten.
Am Tage vor der Tat hat nun Philippi seine drei Kinder nach Bellersheim, wo sich die 11 Jahre alte Tochter befand, gebracht unter dem Vorgeben, sich mit seiner Frau wieder aussöhnen zu wollen. Diese befand sich an dem Tage ebenfalls bei der Tochter in Bellersheim, was Philippi offenbar bekannt war. Gegen 21 Uhr haben sich die Eheleute Philippi mit den drei Kindern nach Trais-Horloff in die feit-
vom Tag. 19: Von Breslau: Reichssendung. Stunde der Nation. Schlesische Komponisten. 20: Kammer- Konzert. 20.45: Rheinische Histörchen aus dem Volksleben des vorigen Jahrhunderts. 21.30: Konzert. 22.45 bis 24: Nachtmusik.
Dienstag, 15. August.
7.10 Uhr: Bad Neuenahr: Frühkonzert des Kur- orchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Der Hausfrau zur Erholung. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: „Nationalsozialismus vom Ausland gesehen." Ein Buchbericht. 18.25: „Auf dem Weg zur deutschen Börse", Gespräch zwischen Direktor F. Schwarz, Mitglied des Börsenvorstandes, und Dr. H. I. Hollenberger, Mitglied des Presseausschusses an der Frankfurter Börse. 19: Von Hamburg: Reichssendung: Stunde der Nation: „Mecklenburg, eine deutsche Landschaft". Eine Hörfolge. 20: Landsknechts- und Spielmannslieder, zur Laute gesungen. 20.45: Die Mörnrechten. Ein Bauernhörspiel. Von Josef Martin Bauer. 22.45: Von Hamburg: Nachtmusik. Das Orchester des Norddeutschen Rundfunks (Hamburger Philharmonie).
Mittwoch, 16. August.
7.10 Uhr: Bad Neuenahr: Frühkonzert des Kur- orchesters. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskon- zert des Rundfunk-Orchesters. 18: Vier Bücher — Drei Erdteile. Besprechung von Dr. Carl G. Cornelius. 18.25: Zeitfunk. 18.45: Kurzbericht vom Tag. 19; Don Königsberg: Reichssendung: Stunde der Nation: Preußens ältestes Regiment. 21.15; Unterhaltende Kammermusik. 23: Don Nürnberg: Nachtmusik. Es spielt das Franken-Orchester.
Donnerstag, 17. August.
7.10 Uhr: Don Bad Kreuznach: Frühkonzert des Stöbt. Kurorchesters. 9 bis 9.45. Schulfunk — Ge- meinschaftssendung des Deutschlandsjenders: Der Funk im Dienst des Nachrichtenoerkehrs (mit praktischen Beispielen). 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Don Leipzig; Mittagskonzert. 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: „Ein Soldat sieht heute die Westfront einmal wieder." Von Dr. Botho Winter, Frankfurt a. M. 18.25: „Dom Schauplatz des Wellenkrieges." Von Prof. Dr. Friedrich List, Darmstadt. 19: Don der Funkstunde Berlin: Reichssendung: Stunde der Nation. Das ist Berlin. 20: Liederstunde. Anita Franz singt Lieder von Robert Franz. 20.30: Neues aus Frankfurts Vergangenheit. Hörfolge. 21.20: Stücke für Violoncell und Viola da Gamba.
Freitag, 18. August.
7.10: Don Bad Kreuznach: Frühkonzert. 10 bis 10.40: Schulfunk — Austauschsendung: Handwerksmeister oon heute. Eine Hörfolge. 12: Mittagskonzert 14.20: Jeder hört zu! 15.20: Musikalischer Zeitvertreib. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunk- Orchesters. 18: Aerzte-Dortrag: „Neuere Gesichtspunkte über das rechtzeitige Ausfinden der Tuberkulose." Don Dr. Berthold Kemkes, Stadtgesundheitsamt, Frankfurt a. M. 18.25: Zeitfragen. 19: Don Leipzig: Reichssendung: Stunde der Nation: Der
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Werrn wir diese Forderung an die Verbraucher- schäft stellen, ergibt sich gleichzeitig für die Andauer die Verpflichtung, iyre Erzeugnisse inein - wandfreier Güte, sorgfältiger Sortierung und appetitlicher Aufmachung dem Handel und kaufenden Publikum anzubieten. Wir können fest stellen, daß diese Bestrebungen in geschlossenen Anbaugebieten, wie wir sie z. D. am Niederrhein, an der Bergstraße, am Bodensee und ondcrerorts haben, meist von ft raffen Ab - sahorganisationen ausgehen. Hm künftig eine einheitliche Regelung dieser Frage zu gewährleisten, hat der Arbeitsausschuß für Obst- und Gemüseabsah, in dem die Spihenoraanisatio- nen der Landwirtschaft und des Gartenbaus vertreten sind, im Frühjahr 1933
„Reichseinheilsoorschriflen für Sortierung und
° Verpackung von Obst und Gemüse" herausgegeben, die sich in der gärtnerischen Praxis reger Rachfrage erfreuen, so daß bereits eine zweite Auflage in Vorbereitung ist. Hand in Hand damit wurden vom gleichen Arbeitsausschuß Bestimmungen für die „Deutsche Verla d e k o n t r o l l e für Obst und Gemüse" auf- Gestellt mit dem Ziele, die Anlieferung einheit- ttcher Nlassenware in Bahnwagenladungen durch fachliche Kontrolle sicherzustellen. Die am Obst- unt> Gemüseabsah interessierten Organisationen bearbeiten zur Zeit „Handelsbedingungen für Obst und Gemüs e“, auf deren Grundlage eine einheitliche Abwicklung des Derkaufs- ge^chäftes angestrebt wird.
Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß die nationalsozialistische Bewegung die früher unüberbrückbaren Gegensätze zwischen Handelskreisen und Erzcugerschaft ausgeglichen hat, wodurch eine fruchtbare Zusammenarbeit im Geiste des Leitmotivs: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz ermöglicht wird. So hat der Reichsverband
Gewitter über Oberheffen.
Nachdem seit über einer Woche brütende, hochsommerliche Hitze über dem Lande lag, kam es iai der vergangenen Nacht zu heftigen Gewittern, tue fast die ganze Nacht hindurch mit starkem Legen und zum Teil auch mit Hagelschlag medergingen. Schon gegen 23 Uhr wurde im Westen und im Südwesten heftiges Blitzen gesehen und bald hatte die Gewitterfront auch itnfere Stadt erreicht. Blitz auf. Blitz zuckte hernieder, der Donner rollte kurz nach Mitternacht schier unaufhörlich. Noch heute morgen bis kurz vor 6 Uhr kam es zu heftigen Blitzschlägen und starkem Regen. Glücklicherweise war, soweit wir bisher horten, kein Unfall durch Blitzschlag zu verzeichnen. Auch die Feuerwehr brauchte nicht einzugreifen.
Wie uns heute früh von einem Autofahrer nritgeteilt wurde, soll das Gewitter zwischen Bad-Nauheim und Butzbach ganz außer- l-rdentlich heftig gewesen fein. 3n der Nähe i»n Nieder-Weisel soll ein Motorrad- s ahrer während der Fahrt vom Blitz erschlagen worden fein. Auf unsere Cr- (amöigungen bei verschiedenen behördlichen Stellen kennten wir aber bis gegen 8 Uhr noch keine Bestätigung dieser Mitteilung erhccktei>
Gartenbau und Verbraucher
Stets und zuerst Deutschland!
Samstag, 19. August.
7.15 Uhr: Frühkonzrrt erwerbsloser Berufsmusiker. 12: Mittagskonzert. 14.30: Kleines Wochenend. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskon- zert. 18: „Die Arbeitslosen-Lehrwerkstatt", ein Vorschlag zur beruflichen Weiterbildung unserer jüngeren erwerbslosen Facharbeiter. Vortrag von Ingenieur Heinz Lang, Frankfurt a. M. 19: Reichssendung: Stunde der Nation: Volk, flieg du wieder! Hörbericht von dem Fluglager auf der Rhön. 21.15: Tanzmusik. 22.45: Nachtmusik des Südfunk-Orchesters.
herige Wohnung begeben, Frau Philippi hat die Kinder zu Bett gebracht und ist dann selbst mit ihrem Ehemann in einem anderen Zimmer zur Ruhe gegangen. Während die Nacht anscheinend ruhig verlaufen ist, wurden die Kinder am nächsten Morgen gegen 7 Uhr durch Streitigkeiten und baraufrol- genbe Tätlichkeiten zwischen ben Eltern aus dem odjlafe geweckt. Philippi hat dabei mit einem von ihm mitgeführten Rasiermesser auf die Frau einge- stochen, so daß diese, stark blutend, in bas Zimmer der Kinder geflüchtet ist, dort die Fenster aufriß und laut um Hilfe geschrieen hat. Philipp ist ihr hierher gefolgt und hat sie dann in bestialischer Weise mit dem Rasiermesser ermordet. Die Kinder waren, nur mit dem Hemd bekleidet, auf die Rufe der Nachbarsleute geflüchtet. Aus einem mitgeführten Walzen- revolver hat Philippi dann noch drei bis vier Schüsse auf seine Frau und sich selbst abaefeuert. Ein Schuß war der Frau in die linke Kopfseite gegangen, Philippi selbst brachte sich einen Steckschuß in die linke Schläfengegend bei. Nach der Tat hat sich Ph. gereinigt und ist mit seinem Fahrrad nach Utphe zu seinen Eltern geflüchtet. Dort wurde er von der herbeigerufenen Gendarmerie vorläufig festgenommen.
Die inzwischen verständigte Staatsanwaltschaft, sowie Beamte der hiesigen Kriminalpolizeistelle nah
men alsbald die nötigen Ermittlungen auf. Philippi legte bei feiner Vernehmung bereits ein Geständnis ab. Er wurde dann auf Anordnung des hiesigen Kreisgesundheitsamts durch die Freiwillige Sanitätskolonne in die Chirurgische Klinik zu Gießen bracht. Lebensgefahr besteht bei ihm nicht. Gegen Philippi wurde Haftbefehl erlassen.
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Heimkehrer. Hörspiel. 20: Von Breslau: Volkslieder. 21.05: Junamannschaft deutscher Tonsctzer und Dichter Westdeutschlands. 22: Drei mal fünf Minuten. 22.45 (ab 23 auf den Deutschlandsender): Nachtkonzert.
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich bvhe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II


