Ausgabe 
12.8.1933 Erstes Blatt
 
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nr. 187 Erstes Blatt

185. Jahrgang

Samstag, U.August 1955

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

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Dr. Fnedr. Wich. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Dr H.Tbyriot- für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den An. zeigenteil i. D.TH.Kümmel sämtlich in Bietzen.

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Frankfurt am Main 11686.

Oer Abwehrka mps gegen die KPD

lchen Ordner, die nach der Saalschlacht im Hof° Auhaus in München am 4. November 1921, als I

- 16 Mann 800 Marxisten aus dem Saal warfen, kn Namen Sturmabteilung erhielten *

Anläßlich des großen Schutzstaffel-Appells in der Reichshauptstadt am morgigen Sonntag nahm der Musiksturm der SS. den Schellenbaum des ältesten preußischen Infanterie-Regiments Nr. 24 in Obhut. Dieses Musikinstrument hat eine ruhmreiche Ge­schichte. Es wurde in zahlreichen großen Schlachten, wie bei der Völkerschlacht bei Leipzig, bei Waterloo, bei Düppel, Vionville und Mars la Tours den Trup­pen des Infanterie-Regiments Nr. 24 (Neuruppin)

Was sind SA. und SS. und was wol­len sie? Die Dienstvorschrift der SA. und SS. >nngt dos am klarsten zum Ausdruck in den Sahen: Die SA. soll den jungen Deutschen gei» |tg und körperlich zum gestählten, kampfbereiten -lenschen für unser deutsches Volk erziehen. Eie soll aus Hunderttausenden eine einige, diszipli« L gewaltige Organisatidn zusammenschwei- an. $rc Ochste Ehre ist die höchste Treue." ^Wie entstand denn die SA.? Der ungeheure der Marxisten 'aller Schattierungen, die ^-^'chaft der Straße, verboten es in den ersten Jahren der Nachkriegszeit jedem Andersdenken­den, seine Meinung öffentlich zu äußern. Adolf h>tler erkannte sehr schnell, daß man den Ter- w nur mit Gegengewalt brechen konnte, und des- dolb schuf er die sogenannten nationalsozialisti-

Or. Wagner Landesbauernpräsident.

Darmstadt, 11. Aug. (WSN.? Das Per­sonalamt teilt mit: Am 26. 3uli 1933 wurde der Landesbauernführer in Hessen Dr. Richard

laß des 19. Jahrestages der Schlacht bei Tannen­berg. Die Feier wird eine überaus eindrucks­volle Kundgebung für das Ostland werden. 3m Anschluß erfolgt die Weiterfahrt nach Königs­berg. Am Montag, 28. August, Fortsetzung der Ostlandtreuefahrt über sechs verschiedene Rund- ftreden durch Ostpreußen Am Abend versammeln sich die Teilnehmer im Schloßhof zu Königsberg zu einem Huldigungsakt, bei dem auch die Plokettenverteilung vorgenommen wird. Am Dienstag, 29. August, beginnt die Nüdfahrt, bei der den Teilnehmern empfohlen wird, über Danzig zu fahren. 3n Danzig werden die Teilnehmer um 15 Uhr durch den Senat des Freistaates Danzig empfangen werden. Mit dem Empfang in Danzig endet das Programm der Ostlandtreuefahrt.

Weitere Nennungen sind zu richten an den Arbeitsausschuß der Ostlondtreuesahrt, Ber­lin W 62. Landgrafenstraße 18

Wagner in Darmstadt zum Landes- b auer npr äsidenten in Hessen mit der Einweisung in die Stelle eines Negierunas- r a t e s ernannt.

schoftliche Verbundenheit und ihr hartes Wollen zu geigen.

<sd)on sind wieder die Neider am Werke und die Aebelwollenden, um aus den begeisterten Kund­gebungen der SA.- und SS. Männer für das von ihnen erkämpfte Dritte Reich eine Kundgebung Kriegerischen Willens zu machen und den Äerbänden Absichten zu unterschieben, die sie nie­mals auch nur im Entfernte st en gehabt Laben. Man versucht, Verletzungen des Versailler Vertrages aus dem Vorhandensein von SA. und ES. zu konstruieren, man versucht sogar Stimmung Lasur zu machen, daß diese Verbände Deutschland auf die Heeresstärke angerechnet werden sollen. Jeder wirkliche Kenner der Verhältnisse, jeder Ausländer, btr in Deutschland lebt und sieht, was hier vorgeht, weiß genau, wie unsinnig alle diese Behaup­tungen sind, die nicht von gestern und heute stam- men, sondern schon so alt sind, wie der Versailler Vertrag.

Die Waffen h a t man uns genommen und verboten. Nicht verboten hat man den Frontsoldatengei st und den Wehr­willen, der nicht ein Geist imperialistischer An­griffslust ist, sondern ein Geist williger B e - reit schäft für Volk und Land, ein Geist ber Hingabe für die große Idee Deutschland. W i r Dollen nicht andere Völker angreifen und unterjochen, weil wir selbst wissen, was es heißt, wenn man unterjocht ist. Wir wollen aber unsere Rechte bewahren und unser Ca n ö f ch ü ß e n vor jeder Verletzung und vor jkdem Angriff. Die Frontsoldaten des Weltkrieges, die durch das Grausen der Materialschlachten gegan­gen sind, wissen, was Krieg ist, und nicht zuletzt a.irum sind diese Soldaten der beste Garant für tem Weltfrieden.

Die SA. Hot diesem Namen bis auf den heu­tigen Tag Ehre gemacht. Sie stürmte der natio­nalsozialistischen Bewegung voran und brach ihr Bahn gegen tausend Widerstände. Sie hat Ströme von Blut dabei verloren. Sie hat mehr als 400 Kameraden zu Grabe getragen, und Zehn­taufende haben in den Krankenhäusern gelegen, waffenlos zusammengeschlagen von vertierten Marxisten.

Waffenlos! Denn der Feind hat es der deut­schen Jugend verboten, Waffen zu tragen, und die Regierungen des Systems verboten ihr sogar die

Elbing frei von Arbeitslosen.

Königsberg, 11. Aug. (TU.) Bei Ober­präsident Koch, Königsberg, ging vom Arbeits­amt Elbing folgendes Telegramm ein: 3 ndü­st r i e st a d t Elbing heute frei von Ar­beitslosen. Frühjahr noch 11703, l.Mai 9950, 1.3uli 8800 Arbeitslose Auch nicht an­erkannte Wohlfahrtscrwerbslose (Crwerbsbe- schränkte usw.) untergebracht."

großes Aufgebot von Angehörigen der SA. und SS. eingesetzt waren. In allen Stadtteilen wurden Die Wohnungen der Anhänger der KPD. abgeriegelt und durchsucht, wobei u. a. verbotene Druckschriften Vervielfaltigungsmaterial sowie Waffen und Mur.i-' tion gefunden und beschlagnahmt wurden. 3 9 Per­sonen wurden vorläufig fest genommen und dem Polizeigefängnis zugeführt.

Von der Wasserkante.

J a_mbur g, 11. Aug. (WTB.) 400 Polizeibeamte, WO oc.UJianner, das Fahndungskommando der ctaatspohjei und das Kommando z. b. V. nahmen m ber vergangenen Nacht in der Homer Marsch eine Durchsuchung vor. Es erfolgten 2 3 F e st n a h - men von polizeilich gesuchten Personen, Führern bes Aolsrontkompserbunbes, der Roten Marine und anderer marxistischer Organisationen.

Berlin.

B e r l i n , 11. Aug. (WTB.) Heute vormittag mür­ben oon Beamten bes Geheimen Staatspolizeiamtes in Oberschöneweibe 3 0 Kommuni st en fe st ge­nommen, nachdem bekannt geworden war, daß m Oberschöneweide die Kommunisten ihre alte Tä­tigkeit wieder aufgenommen hatten.

Ins Konzentrationslager gebracht.

Göttingen, 11. August. (TU.) Der frühere Landrat des Kreises Uslar, Dr. 3aenecke. der Schwiegersohn des früheren Reichspräsiden­ten Ebert, wurde in Schutzhaft gesetzt unb

Die Aufgabe des Treuhänders der Arbeit

Ein aufschlußreicher ^undfunkvortrag des Treuhänders für das Rhein-Main-Gebiei.

F r a n k f u rt a. M., 11. Aug. (WSN.) Der Treu­händer der Arbeit, Handelskammerpr«fident Dr. Lüer, hielt heute abend im Südwestdeutschen Rundfunk einen Vortrag überdie Treuhän­der der Arbeit", in dem er u. a. folgendes ausführte:

Line Volksgemeinschaft hat nur dann Existenz­berechtigung und die Möglichkeit zur Entfaltung, wenn sie sich stützen kann auf jene Faktoren, die für sie unbedingtes Erfordernis find, nämlich:

Volk Gebiet Macht.

Es sind dies jene Voraussetzungen, die auch für die Anerkennung einer Volksgemeinschaft als gleichberechtigtes Organ, als Staat im Leben der Völker, gefordert wird. Mit dem 30. Januar wurde die Voraussetzung zur Schaffung dieser Grundlagen erfüllt. Damit ist auch das Ziel der organischen Staatsauffassung erreicht, nach welcher die Volks­gemeinschaft einen lebendigen Orga­nismus bildet, der im Volke selbst verankert einem einheitlichen Willen unterworfen ist. Für die Gestaltung dieses Organismus und seine Entwick­lung ist jedoch noch erforderlich, daß alle Teile und Glieder bes Ganzen einheitlich un b ziel st redend Zusammenwirken. Diesem Ziele gelten alle Maßnahmen, die der Füh­rer bisher in konsequenter Folge unerbittlich ge­troffen hat.

Besondere Maßnahmen waren erforderlich, um den Kampf zwischen Arbeitgeber und Arbeit­nehmer zu unterbinden. Ls muhten daher Organe geschaffen werden, um die Erhaltung des Ar­beitsfriedens fo lange zu sichern, bis eine end­gültige Ordnung geschaffen ist. Diesem Bedüfnis ist mit dem Gesetz über die Treuhänder der Ar­beit vom 19. Mai 1933 Rechnung getragen worden.

Man hat den Treuhändern ber Arbeit eine Stellung gegeben, die der der Reichsstatthalter auf politischem 1

letzten Abwehrmöglichkeiten, Stöcke und Gummi­knüppel. Diese waffenlose Armee von braunen Sol­daten hat dennoch, getrieben von einer wundervollen Idee, Deutschland erstürmt und die Hafenkreuzfahne auf seinen Zinnen aufgepslanzt.

Auch heute ist die SA. waffenlos, wenn sie marschi«t. Ihre Waffe ist der Wille und der Gei st steter Einsatzbereitschaft. Andere Waffen sind ihr auch heute verboten, und 90 Pro­zent der SA.-Leute so hoch ist wohl der Anteil der Jugend in den Verbänden der SA. haben noch keine brauchbar^ Kriegswaffe jemals in der Hand gehabt. Sie sind auch nicht gedrillt oder theo­retisch im militärischen Waffengebrauch ausgebildet. Dazu fehlte der SA. in ihren Kampsjahren die Zeit. Nacht für Nacht war der SA.-Mann unterwegs, um Versammlungen zu schützen, Heime vor Ueberfällen zu bewahren, Zettel anzukleben und die Parolen des neuen Deutschland an den Mauern der Häuser zu plakatieren. Er war in steter Lebensgefahr, er war vierundzwanzig Stunden am Tage eingespannt in den Kampf um die Durchsetzung der nationalsoziali­stischen Idee. Für bloße Soldatenspielerei, für Excr- zierdrill und dergleichen blieb ihm feine Zeit. Sel­ten einmal, daß am Sonntag Sport getrieben wer­den konnte.

Wann sollte wohl irgendein Waffendienst geleistet werden'^ Wo sollten die Waffen Herkommen, nachdem die erfüüungsjeligen Regierungen weit über das .Maß bes Notwenbigen hinaus jebe Waffe, beren sie habhaft wurden, verschrotteten. Eine geheime Waf- fenproduktion in Deutschland ist ein Ding der Un­möglichkeit. Die wenigen erlaubten Fabriken ft elfen unter Kontrolle. Es gibt keinen Staat, der Deutschland Waffen verkauft, es gibt feine Möglichfeit, sie ungesehen nach Deutschland hinein­zubringen Der moderne Krieg wirb nicht mit Gewehren ausgefochten, bie noch am leichtesten in ein Land zu schaffen sind, sondern mit Flugzeu­gen, Tanks, schweren Geschützen und Giftgasen. Jedes Kind weiß, daß Deutsch land nichts dergleichen hat, und daß selbst die Gasabwehr noch in ihren ersten Anfängen steckt.

Die braune Armee h a t feine Kriegs- waffen. Die Waffen aber, die sie hat, Einsatzbe­reitschaft, Treue und Gehorsam, die kann ihr niemand nehmen. Auf diesen Waffen aber allein beruht der Bestand des neuen Deutschland, und diese Waffen sind das Fundament, auf dem die Pfeiler des Rei­ches stehen. SA. marschiert. Sie wird marschieren in alle Zukunft Deutschlands hinein!

Alfred-Ingemar Berndt.

Pfeiler des Reichs.

SBarum marschiert SA. und GG.? - Deutschland braucht das braune Friedensbeer

Nie Ostland-Treuefahri.

Berlin, 11. Aug. (WTB.) Nach dem bisheri­gen .Welbeergebnis kann bereits jetzt mit einer sehr starken Beteiligung an der 0 st I a n d t r e u e f a h r t ^"tscher Kraftfahrer gerechnet werden. Die Fahrt, die aus Veranlassung des Reichsministe- riums für Volksaufklärung und Propaganda statt- findet, steht unter der Schirmherrschaft des Herrn Reichspräsidenten. Die Oberleitung der »ahrt hat Staatssekretär Walter Funk, der selbst Ostpreuße ist, übernommen. Eine Reihe deutscher Städte, industrieller Unternehmungen, Zeitungs­oerlage und großer Verbände werden Sendboten­mannschaften mit Huldigungsadressen entsenden.

Das endgültige Programm für die Ostlandtreuefahrt ist jetzt wie folgt fest- gelegt: 21m Sonntag, 27. August, große Kund­gebung am Tannenbergdenkmal aus Qln-

Stuftgarl.

Stuttgart, 11. Aug. (WTB.) Den Versuchen der Kommunisten, ihre illegale Tätigkeit wieder auf­zunehmen, wurde jetzt durch die politische Polizei schlagartig ein Ende gesetzt. E>n zugereister Funktio­när, ber in C a n n st a d t ein umsangreiches Büro eingerichtet hatte, und 40 anbere Personen wurben-iestgenommen. Im weiteren Verlauf öer Bekämpfung der kommunistischen Wühlarbeit wurde vor einigen lagen die gesamte kommu- n i st i! ch e Leitung für Württemberg u b er r a f ch t und fe ft genommen, als sie in wn tniljen Morgenstunden in den Wilhelmina-Ge- -[Wufern zu einer Beratung Zusammenkommen

Wuppertal.

Wuppertal, 11. Aug. (TU.) In den frühen iMorgenftunben am Freitag fand im Wuppertal in Dem von Kommunisten stark bewohnten Viertel in ber Holzstraße eine überraschende Durchsuchung statt, bri der verschiedene Gewehre mit Munition, sowie Zersetzungsschriften beschlagnahmt werden konnten, lieber 30 Personen wurden in Schutz­haft genommen.

Osnabrück.

Osnabrück, 11. Aug. (TU.) Amtlich wird mit­geteilt: Am Freitag fand in den Morgenstunden eine großangelegte Polizeiaktion gegen bie Anhänger der KPD. statt, bei ber alle verfügbaren staatlichen und kommunalen Polizeikräfte, sowie ein I

3n diesen Wochen dröhnt wieder Deutschland von den harten Schritten der. SA.- und SS.-Verbände, die sich zu ihren Landestreffen sammeln, um ein­drucksvoll die Macht der braunen Armee zu zeigen und zu beweisen, daß Deutschlands Jugend unbe­irrbar und freudigen Herzens hinter der Re­gierung der nationalsozialistischen Erhebung fleht. Für ein Gesamttreffen ist die braune Armee längst zu groß geworden. Es gibt keinen Ort in Deutschland, wo man sie zusammen- ballen könnte. Nur Teiloerbände können noch zu- fammentommen, um nach außen hin ihre kamerad-

Gebiet nahe steht. Sie sind unabhängig von allen anderen Strömungen, verantwort- lich nur allein dem Führer und der Volksge­meinschaft. Als wesentliche Funktion des Treu­händers ergibt sich die Ueberführung des alten Klassenkampfsystems in 'eine soziale Ordnung, in der die Interessen oller soweit als möglich gewahrt werden. Ob ihre Befug- nisfe zur Durchführung weiterer Maßnahmen in Der einen oder anderen Richtung zu erweitern sind, wird lediglich von den Verhältnissen abhängen, die in wirtschaftlicher oder sozialer Beziehung noch eine Regelung erfordern werden. Schon aus dem Wort |elbft ist ersichtlich, daß es sich hier um eine Institu- tion handelt, der das anvertraute Gut zu treuen Händen übergeben ist Dement- sprechend ist auch die Verantwortung der Treuhän­der der Arbeit außerordentlich groß.

Er sieht inmitten zweier Interessenkreise, denen er nur dann Rechnung tragen kann, wenn er objektiv auf Grund schlichter Erwägungen, ohne Rücksichtnahme auf die Persönlichkeit, fein Urteil fällt. Die wirtschaft selbst und alle Beteiligten können, wenn sie bereits in sich einen Inter­essenausgleich suchen, die Arbeit des Treuhän­ders wesentlich erleichtern. Der Treuhänder selbst muh über den Parteien stehen und vor­urteilslos an die ihm vorliegenden Streit­objekte Herangehen.

Aufgabe der Unternehmer und der verantwortlichen Vertreter der NSBO. ist es, dasjenige Ver- trauen innerhalb der Betr'iebsge- memschaft und Arbeitsgemeinschaft zu erzeugen, das unbedingt erforderlich ist wenn den Bedürfnissen aller in zweckentsprechender Weise Rechnung getragen werden soll. Das T r e n - nende zu überwinden, das Gemeinsame, die Schicksals, und Tatverbundenheit in den Vordergrund zu stellen, muß das Ziel Aller fein

vorangetragen. Der mächtige Schellenbaum, der mit einem Fähnchen geziert ist, das eine preußische Prin­zessin zur Zeit Friedrichs des Großen gestickt und gestiftet hat, wurde vom Musikzug der SS.-Gruppe Oft zum Preußischen Innenministerium gebracht. Unser Bild geigt die Einholung des Schellenbaums des Infanterie-Regiments Nr. 24 durch die Spielleute der SS