Ausgabe 
11.12.1933 Drittes Blatt
 
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Fußball des Sonntags

-1900 I.-Groh-Karbenl. 3:1 (0 :1)

Mit dieser erneuten Niederlage verscherzten sich die Blauweißen den Anschluß an die Spitze. Da­bei lag wohl ein Sieg niemals näher im Bereich der Möglichkeit, wie gerade dieses Mal. Die Gic- ßcner Mannschaft hatte ihren schwärzesten Tag in dieser Saison. Cs wollte einfach nichts gelingen. Diese» Treffen erwies erneut, daß im Sturm einige Leute abbaureif sind. Gestern konnte man sich aber bca Eindrucks nicht erwehren, daß auch der gute Wille sehlte.

Zum Spiel selbst: Groß-Karben zeigte auch kein gutes Spiel. Die Stärke lag hier in der Ver- teidigung und im Torwart. Die Lauser waren zu sehr mit der Abwehr beschäftigt, so daß der Sturm in seinen Aktionen auf sich selbst gestellt war. Es war kein Glanzstück der Gästeelf, trotzdem in seinen Unternehmungen außerordentlich vom Glück be­günstigt. In der Gesamtheit hatte 1900 mehr vom Spiel. Die Verleidigung stand oftmals auf der Spielfeldmitte und leitete Angriff auf Angriff ein. Alle aber verpufften durch die Unfähigkeit der Stürmer. Der weniger beschäftigte Schlarb im 1900-Tor ist an der Niederlage nicht ganz schuld- los. Die beiden letzten Treffer mußte er bei mehr Aufmerksamkeit bestimmt verhindern. Gegen Schluß schieden Schlarb und Bromm infolge Derletzungen aus.

Aus dem Spielverlauf ist erwähnenswert, daß Groß-Karben mit großem Eifer begann und in der ersten Viertelstunde mehr vom Spiel hatte. Dann kam der Platzoerein auf und bedrängte das Gäste­tor, wobei der Spielleiter offensichtliche Handadwehr im Strafraum übersah, auch ein erzieltes Tor gab «r nicht. Gegen die Pause hin wurde das Sviel wieder verteilt. Eine Unentschlossenheit der Ab­wehr von 1900 bei einem schnellen Gästeangriff nutzte der Linksaußen zum Führungstreffer aus. Schlarb war gegen den Schuß machtlos. Zetter war dann allein durchgekommen, plazierte aber im Ikbereijer den Schuß aus wenigen Metern sehr schlecht. Auch Schmelz ließ eine ganz große Chance einen Meter vor dem Tor aus. Dann war Pause.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich 1900 bald mit Nachdruck vor dem Groß-Karbener Tor fest. Es

larer auf ein günstigeres Endergebnis Hin Es ge- lang ihnen auch tatsächlich, den 19^ noch zweimal zur Kapituiauon zu zwingen. Kur; vor dem Abpfiff mußte der ausgezeichnet amt,e- rende Schiedsrichter Leber (Polizei Butzbach) einen Gastspieler des Feldes verweisen.

ZurMannschastskritik ist zu lagen, da ß d.e 1900er oer^ent gewannen. Die einzelnen Mannichasts- tttte waren eben in den en.icheidenden Momenten besser auf dem Posten als der Gegner. Dieser hatte eine äußerst ausgeglichene Mann|chast zur «stelle. Die im Feldspiel den SpieloereiNigungsleuten im großen und ganzen ebenbürtig war.

1900 II Gießener Turnerschaft 11 9:7 (4:3).

Auch die zweite Garnitur konnte ihrem Sieg vom Borfonntag einen weiteren anreihen und, wie die erste Elf, gleichzeitig eine im Vorspiel erlittene Nie- beringe wettmachen. Zunächst sah es recht bedrohlich für die Blauweißen aus. Die Turvcrschastsmannichaft Drängte stark und lag 3:1 in Führung. Die 1900er gingen nun mehr aus sich heraus und brachten em Halbzeitergebnis von 4:3 zu ihren Gunsten zustande. Nach dem Wechsel wogte der Kampf weiter auf und ab. Die Spielocreinigungsleute, gestutzt auf besseren Torhüter (Beyer) unb, wurfkräftigere Sturmer, konnten sich jedoch den Sieg sichern.

konnte sich aber kein Stürmer zum Toreschießen aufraffen. Alle Handlungen waren zu lasch und zu energielos, die Abwehr der Gäste, besonders der Torhüter, aber auch sehr aufopferungsvoll. Ein Zögern bei 1900s Schlußleuten und schon ließ Schlarb einen Weitschuß passieren. Durch schön verwandelten Foulelfmeter holte Roth (1900) den Ehrentreffer für die Hiesigen. Schlarb machte dann die Niederlage voll, als er mit einem bereits ge­fangenen Batt einen Gegner anschoß, von wo der Ball nach kurzem Geplänkel im blauweißen Tor landete. Schiedsrichter Happ (Hanau) war sehr

schwach.

Oie Gauligakämpfe in Nordheffen.

3m Gau Nordhessen drängen sich die Fuldaer Borussen immer mehr nach vorne. Diesmal konnten sie bereits Punktgleichheit mit dem Tabellenersten Hanau 93 erreichen, und es sollte gar nicht lange dauern, bann stehen sie allein an der Spitze. Fulba ist augenblicklich in ganz großer Fahrt. Ihr bies- maliger Gegner, Chattia 06 Kassel, hatte selbst auf eigenem Platz nie eine Chance unb verlor hoch mit 1:6 (0:4). Der VfB. Friebberg kam nach längerer Zeit roieber einmal zu einem Sieg, in Friebberg schlug er ben Spieloerein Kassel recht sicher 3:1. Hessen Hersfelb bewies erneut, baß es zuhause kaum zu schlagen ist. Selbst Kurhessen Kassel muhte mit 0:1 besiegt abziehen. Kurhessen Marburg lieferte bem SC. 03 Kassel ein überraschen!) starkes Spiel und verlor nur knapp mit 2:3 Toren.

3m Gau Südwest.

Der (Bau 13 Sübroeft ist auch an diesem Sonn­tag von seiner Gepflogenheit, jede Woche einen neuen Spitzenreiter aufzustellen, nicht abgegangen. Diesmal sind bie Offenbacher Kickers die Glücklichen. Ihr Sieg von 2:0 über ben FK. Pirmasens unb bie Nieberlage bes FSV. Frankfurt mit 2:3 bei Wormatia Worms bebingten biefe neue Konstel­lation. Einen schönen Erfolg hatte Eintracht Frank­furt in Lubwigshafcn, wo ber Phönix mit 3:2 ge­schlagen würbe. Der SV Wiesbaben fertigte ben Tabellenletzten Alemannia-Olympia Worms sicher mit 2:0 ab, unb Mainz blieb über die Sportfreunbe Saarbrücken mit 2:0 erfolgreich.

bert Der eingestellte Ersatz bewährte sich das fei vorweg genommen recht gut.

Das Spiel, bas bei dem hartgefrorenen Loden hohe Anforberungen an bie Mannschaften stellte, begann mit forschen Angriffen ber Wetzlarer. Die Gäste waren in ihren Aktionen lehr schnell unb führ­ten vor allem ein gutes Abspiel vor. Wenn sie in dieser Drangperiode nicht zu Erfolgen kamen, so log bas an ber sicheren Abwehrarbeit der stabilen 1900er Hintermannschaft. Allmählich fanden sich die Platz­besitzer besser zusammen. Durch einen von Krüger verwandelten Strafwurf konnten sie in Führung gehen. Der Ausgleich der Wetzlarer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bevor es in die Paule ging, waren die Spieloereinigungsleute ein zweites Mal erfolgreich, und zwar durch Schüler. In der zweiten Halbzeit tarnen nun die Hiesigen ganz groß in Fahrt. Der Sturm wurde ausgezeichnet bedient, und bereits nach einer Viertelstunde hieß es 6:1. Kru- cer, in bester Wurflaune, brachte alle Tore auf fein Konto. Den Turnern wurde das nun doch etwas Diel, und sie setzten ihrerseits Druck auf. Es ge.ang ihnen auch, auf 6:2 zu verkürzen. Die 1900er ließen sich jedoch nicht beirren unb warfen zwei weitere Tore (Betz unb Kruger). Mit aUer (Energie, aber auch sehr mit unnötiger Härte, arbeiteten bie Wetz-

Taler, Taler, du mußt wandern...

Völkerwanderung des Geldes: Dom Guldengroschen bis zur Nickelmark. Don Hanü Markert

Haben Sie schon bie neuen Nickelmünzen ge- fehen?" fragt man sich in diesen Tagen. Wer schon Im glücklichen Besitz solch eines Geldstückes ist, be­halt cs in der Börse unb bewacht es eifersüchtig: nur gute Bekannte dürfen cs bewundern Bis nach kurzer Zeit aus berSensation" von heute ber Alltag von morgen geworben ist, bis wir uns keine Gebauten mehr machen über Art unb Beschaffen­heit ber neuen Münzen, sondern nur barubcr, ob wir auch genug von ihnen haben . . .

Unb dabei ist es gar nicht uninteressant, dem Ursprung ber mobernen Geldsorten unb Wäh­rungen nachzusorschen. Woher stammt eigentlich Wort unb Begriff berMark"? War sie schon vor 1871, als sie Reichswährunq wurde, in Deutschland allgemein in Umlauf und Gebrauch Gewiß unb zwar schon über 1000 Jahre lang! Die Mark wird

urkundlich zuerst 857 von dem angelsächsischen Kö­nig A e t h e l ro u l f erwähnt, um 880 taucht sie als Halbmark" auf. Wir dürfen uns darunter jedoch kein sauber geprägtes Geldstück vorstellen, sondern lediglich ein Gewillt: wie die meisten Währungen so war auch die nordgermanische Mark ursprünglich ein Gewicht, in Skandinavien teilte man sie in 8 Unzen ober Anrar auf, aus denen die heutigen Oere geworden sind: da das damals noch geltende römische Psund 12 Unzen hatte, so war die Mark zwei Drittel Rämerpsundschwer" oderwert".

Die Angelsachsen schickten uns die Mark wieder zurück als Geldstück. 1045 brachten es deutsche Kaufleute aus London nachhause: es zählte 16 0 Pfennige! Diese Münze, ber Pfennig, geht bis auf bie Karolinger zurück. Der Name ist umstritten: man leitet ihn von bem keltischen Wort penn ab.

bas Kopf bedeutet, denn die Pfennigmünzen tru­gen den Stopf bes Kaisers, ber sie prägen ließ, wahrscheinlicher ist jedoch die Ableitung von Plan- dinc, bas roieberum aus den lateinischen pondus Pfund stammt und auch Pfand bedeutete: bar- aus wurde panbing, penbing, Pfennig unb Penny

Erst 1502 würben deutsche Markstücke geprägt unb zwar in Lübeck und Lüneburg als zwei Drit­tel. und ein Drittel-Markstücke in Silber. 1506 prägte man bas erste deutsche Ein-Mark- Stuck. Bis 1556 rollten die Silbermarf aus der Hamburger Münze dann wurde bie Mark auf lange Zeit von einem anderen Geldstück verdrängt, bas eine wahre Münz-Völkerwanberung verur­sachte: dem Taler.

Das ganze Mittelatter hindurch waren die euro­päischen Valuten nahezu reine Goldwährungen Das Goldstück war bie Charakteristische unb wirt­schaftlich allein wichtige Münze. Sie genügte, so lange der internationale Hanbel keinen größeren Umfang annahm. Als jeboch der Frühkapikalismus aufblühte, bie Hanse mit aller Welt Hanbel trieb unb ber europäische Markt sich mit unzähligen Waren füllte, die neue Bebürfnisse wachriefen ba machte sich eine empfindliche Geldknappheit be­merkbar. Der Ausweg des Papiergelddruckens war damals noch unbekannt. Also mußte ein neues Me­tall, eine neue Mün^e auf den Geldmarkt gewor­fen werden. Man wählte das Silber. Zu 3oa- chimstal in Böhmen wurden aus bem dortigen Bergsilber Münzen geprägt, die manGuldengro­schen" nannte eine Zusammenziehung aus zwei bereits bekannten Währungen: Gulden hießgol­dener Pfennig" (seine Ucbersetzung ins Polnische heißt Zloty); Groschen ist seinerseits wieder eine Kombination ausgrossus" unbdenarius", be- beutet alsogroßer Zehner" unb würbe erstmalig 1266 von Ludwig dem Heiligen geprägt.

Der Joachimstaler Guldengroschen behielt seinen Namen nicht-4anqe. Gierig nahm man ihn auf dem gesamten europäischen Markt auf, prägte man ihn nach. In Deutschland wurde er zum Taler, in Po­len zum Joachimik ober Talar, in Italien zum Tal- lero, in Frankreich zum Joconbale, in Rußlanb zum Jesimok unb drei Jahrhunderte später in Arne- rifa zum Dollar.

Bald begannen die europäischen Staaten, den importierten Taler nach eigenem Bedarf umzuge- statten unb nach eigenem Geschmack umpibcnenncn. In Englanb prägte man bie Crowns (Kronen), in Frankreich die Ecus blancs, in Rußland den Rubel (wahrscheinlich aus dem arabischen rubi-Biertelstück), in Italien ben Ducato und späterhin die Lira (= Pfund): doch wird der NameDukaten", der in Deutschland und Holland bis ins 19. Jahrhundert hinein ben verschiedensten Münzen beigelegt wurde, auch von bem Familiennamen Dukas ber beiden byzantinischen Kaiser Konstantin unb Michael her­geleitet.

Zusammen mit bem Ecu blanc würbe in Frank­reich während des 30jährigen Krieges auch ber Louisdor, bergoldene Ludwig", eingeführt. Er war nichts anderes als eine Nachprägung der spanischenPistole", die jedoch wenig mit dem gleichnamigen Schießeisen zu tun hat: ber Name iommt von piastra,kleines Metallplättchen", unb würbe im Orient zu Piaster. In Spanien bürgerte sich inbessen eine neue Münze ein: derPeso de ä ocho, dasStück von hinten", wie der merk­würdige Name hieß, den der Volksmund sogleich erfand. Diese Münze hatte nämlich auf beiden Seiten das Königswappen. Aus dem Peso ist später Peseta geworden.

Eine der ältesten Währungen, die heute noch be­stehen, ist das englische Pfund Sterling, das ehemalsEasterlinq" hieß, weil es Münzmacher aus dem Osten, also vom europäischen Kontinent, gewesen sind, die es zuerst prägten. Seit den Zeiten der angelsächsischen Könige bis auf ben heutigen Tag ist das Pfünb Sterling 20 Schilling wert

Dieser Schilling hat eine umstrittene Herkunft. Stammt er vomSolidus", der byzantinifchen soliden" Münze? Oder kommt er vom althoch­deutschen scellan, schellen, klingen? Vom gotischen skildus = Schild? Ober hat Jacob Grimm recht mit seiner interessanten Ableitung: vom altgerma­nischen skillan,Ich habe getötet" zu ergänzen:

und muß nun Buße zahlen!" Nach biefer Auffassung wäre bas altgermanische Buß- gelb für einen getöteten Mann ber Schilling ge­wesen.

Kurz seien noch einige interessante ausländische Münzen erwähnt die englische Guinee mürbe feit 1663 aus jenem Gold geprägt, das bie Afrikanische Gesellschaft in Guinea sammelte. Das orientalische Talent" kommt vom griechischen talanton = Wag- fchale und bedeutet das Gewicht, das auf der Schale lag. Der ungarische Vengö heißtklingende Mänze" Die griechische Drachme kommt von drattesthai = soffen: denn eine Drachme war so viel wert wie 6 Obeliskoi, die man gerade mit einer Hand umfaffen konnte: das waren spitze Stäbe, di- man sowohl als Bratspieße wie zum Viehantreiben verwenden konnte also eine

typisch«Gebrauchsmünze*, wie sie In der Heber» gangsjeit vom geldlosen Warentausch zum reinen Geldverkehr vielfach zu finden war. Solche Ge­brauchsmünzen waren einst Spaten, Hacken, Angel­haken. Was,en, Mcsier. Noch das Bronzegeld ber Chinesen hatte in seinen Formen Anklang an solche Gegenstände Unb in Weftafrika, wo man Stäbe als Gebrauchsgeld tauschte, sprechen die Neger heute noch von einemStab Rum", wie der Ber­liner von feiner Molle, ber Münchener von seinem Maß.

Bücheriisch.

Deutschlanbs Kolonialhelden; Band 2, Fritz Maywalb: Die Eroberer von Kamerun . Band 3, Oskar Rariicbi: Hermann von Wißmann Veriogsanstalt Otto Stollbcrg. BerttaSW.il, Preis je Band 3,20 Mk. (348, 349) Was deutsche Männer einst mit Einsatz ihres Lebens im schwarzen Erbteil für Dev! chlands Welt­geltung erstellten haben, hat dem beutichen Volke bie toloniile Schuldlüge des Versailler Diktatts wieder geraubt. Inzwischen sind überall in Feindesland Zeugen aufgetreten für die völ! ge Grundlosigkeit ber Behauptung, baß Deutschland unfähig gewesen sei, zu folonificrcn. Im deutschen Do!ke selber ist bas Andenken an bie großen Kolonialpioniere, die kein persönliches Opfer scheuten unb sich weber durch kurzsichtige Ränke kleiner Parlamentarier noch durch unerhörte Schwierigkeiten einer wilden Natur und ihrer kriegerischen Bewohner davon abschrccken lie­ßen, die sich selbst gestellte Aufgabe ber Eroberung afrikanischer Kolonien mit Irene unb Tatkraft burchzufuhren. So schildert Fritz Maywalb unge­mein padenb und anschaulich bie (Eroberung Kame­runs von bem kleinen Flottenstützpunkt aus, ben vor fünfzig Jahren ber unvergeßliche Nachtiaal auf Anweisung Bismarcks angelegt hat. Nur Pflichter- füllung unb Aufopferungswillen bis zum letzten ver­mochten es, daß bie Helden, bie hier im Urwald ihr Bestes, oft genug Gesundheit unb Leben, einsetzten, das weite Gebiet, bas sich bis bah in unerforscht vom Meere bis zur Wüste Sahara erstreckte, unter die Herrschaft der schwär,zweitzrolcn Flagge kam. Starftebts Buch ist dem Gedenken des großen deutschen Offiziers gewidmet, der Mittelafrika von dem Fluch des Sklavenhandels erlöst hat.

sich besonders eindringlich, in wie hohrm Maße Deutschland seine Kolonialherrschaft als Kulturauf­gabe aufgefaßt hat. In unserer Jugend das Gebächt- nts an die ersten Pioniere deutscher Kolonialpolitik unb ben Sinn für bie Notwendigkeit kolonialer Tä­tigkeit unb kolonialen Besitzes wachzuhatten, dafür sind diese Bücher hervorragend geeignet.

Otto Ehrhart Da cha u : Mein Berg- buch. Haus Lhotzky Verlag, München 27. Preis ge- bunben 3,80 Mk. (521) Unsere Leser kennen ben dichterischen Künder der Schönheiten des Da­chauer Moors und der bayerischen Voralpenwelt. In diesem Buch erleben wir mit ihm den Ablauf eines Almjahres auf einsam gelegener Hütte. Ein abenteuerliches Bergjahr mit Gefahren und Gesich­ten, mit Stürmen und Gewittern voll unheimlicher Kraft, aber auch mit beglückenden Sonnentagen, ein Jahr voll interessanter Begegnungen mit Menschen, Bäumen, Felsen, Pflanzen und Tieren, gesehen und erlebt mit den Augen eines wahren Natursreundes, zieht an uns vorüber, unb wir erkennen, wie lief dieser Naturmensch bei aller Erbhastigkeit im Gött­lichen verankert ist.Das Buch", sagt Helene Bah- lau,tut so wohl, wie bie 'Natur selbst noch wohler, benn eine Menschenseele hat sie bis ins In- nerfte durchfühtt, gibt sie uns neu als ticsjtes Er­lebnis unb Geheimnis.

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