I.
22000
2500
7500
II.
10000
15000
III.
20000
Große Wahlkundgebmig in Schotten
3000
10000
10000
3000
5000
1500
II.
23500
3200
3500
III.
4000
12000
Insgesamt 63700 15000
Lieferfirma
Baustelle
Tagewerke bei der auf der
Lei I.
Seide Stimmzettel antteuzen!
Bei der Wahl muffen beide 5 limmzelte! angekrenzt werden. Ls genügt also nicht, nur den grünen Stimmzettel Im „3a“-ftreis anzokrenzen.
Wer richtig wählen will, kreuzt den Stimm, zettel zur Volksabstimmung im *3 <T - Ätde an and oncy den Stimmzettel für die Reichs- tagswahli
und daß doch kein deutscher Raum in der Welt war, cs im Dienste deutschen Volkstums fruchtbar zu
Weißt Du:
daß In der sogenannten entmilitarisierten Zone auf dem linken Rheinuser und 50 km rechts des Rheins noch nicht einmal ein Reichswehrsoldat in Uniform sich blicken lassen darf?
Provinz Starkenburg
1. Beschaffung von Basaltschotter zur Aufrechterhaltung der Bruchbetrieb«, 17000 t
2. Ausbau und Befestigung der Prooinzialstrohe Reinheim— Lengfeld von km 24,00 bi» km 28,00
Provinz Oberhessen
1. Fernstrahe Gießen—Alsfeld,
Abt. Schellnhausen—Romrod, Umbau des Goringer Grundes zur Verminderung der Steigung von 12 o. S). auf 6 v. H. von km 41,1 bis km 44,1
Provinz Rheinhessen
1. Beschaffung von Kleinpflaster- Materialien zum Ausbau der V-Strahe Ober-Flörsheim— Monsheim
Insgesamt 64000 12500
Arbeiten aus Oeffa-lNitteln.
wort. Wir blickten uns in die Augen: „Volk ohne Raum" stand unsichtbar zwischen uns auf dem Tisch aus Urwaldholz geschrieben. Ostafrika war einmal deutsch; durch Wortbruch und Lüge
Provinz Starkenburg
1. Kleinpflasterung der Provin- zialstrahe Wallerstädten — Geinsheim
2. Herstellung einer Kleinpflaster- bahn auf der Prooinzialstrahe Reinheim — Groh - Bieberau km 17,00 bis km 19,00
2. Herstellung einer Kleinpflaster- decke auf der V-Strahe Groh- Gerau—Mannheim km 0,042 bis km 0,0496 und km 19,00 bis km 19,80
Provinz Oberhessen
1. Herstellung von Mittel- und Kleinpflastersteinen und Randsteinen für später auszufüh- rende Pflasterarbeiten
2. Umgehungsstrahe Okarben von km 43,825 bis km 45,2-95
Provinz Rheinhessen
1. Herstellung von Kleinpflaster, Umbau von Kurven und Anlage erhöhter Fußsteige auf der Durchgangsstrohe Alzey— Monsheim—Landesgrenze von km 10,60 bis km 15,50
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! R i o d e Janeiro, Mitte Oktober 1933. (Durch Flugpost!)
Der sübamerikanische Kontinent hat soeben Tage durchlebt, denen später sicherlich einmal historische Bedeutung zugemessen werden wird. Der Besuch des Generals Iusto, des argentinischen Staatspräsidenten in der Hauptstadt B r a - sjliens geht über den Rahmen eines Höslich- keitsbesuchs weit hinaus. Wenn sich die Wünsche der beteiligten Nationen verwirklichen und es zu der erhofften Entwicklung kommt, so wird man in dem Besuch des Generals Justo in Rio de Janeiro den Beginn einer Politik der südamerika- nischenUnabhängigkeit zu erblicken haben, einer Politik, die sich selbständig zu machen beginnt von den Einflüssen, die die Nordamerikaner lange Zeit hindurch hier geschickt auszuüben ver- standen haben. Südamerika beginnt die ihm innewohnende Kraft zu erkennen; es wird sich bewußt, dah es dem Uebergewicht der Vereinigten Staaten von Nordamerika als der Finanz- und Industriemacht der Gegenwart, eine südamerika- nische Zukunft entgegenzusetzen hat, von der man heute noch nicht sagen kann, ob sie nicht eines Tages die Entwicklung des „Landes der unbegrenz- ten Möglichkeiten" in den Schatten stellen wird.
Selten ist wohl ein fremder Staatsmann in Rio de Janeiro mit einem solchen Aufwand an Prunk und öffentlichen Schaustellungen, aber auch mit soviel echter Begeisterung durch die Bevölkerung selbst empfangen worden, wie General Justo. Zum ersten Male konnte man in Brasilien bei der Truppen- parade zu Ehren des argentinischen Staatspräsidenten den preußischen Parademarsch bewundern, der den brasilianischen Truppen eigens für diesen Staatsbesuch einexerziert worden war, eine Aufmerksamkeit für Justo, dessen Heer nach deutschem Vorbild geschult wurde. Und die Presse beider Länder tut alles, was in ihren Kräften steht, um die friedliche Zusammenarbeit der beiden großen südamerikanischen Staaten in Frieden und Freundschaft zu fördern.
In feierlichem Staatsakt wurden am 10. Oktober von den Oberhäuptern der beiden südarnerikanischen Republiken neun verschiedene Verträge und Ab- kommen unterzeichnet, die der Zusammenarbeit aller südamerikanischen Staaten den Weg ebnen sollen. Am wichtigsten ist ein N i ch t a n g r i f f s - vertrag, der von Argentinien allen südame- rikanischen Nationen vorgeschlagen und zum ersten Male in Rio de Janeiro vollzogen wurde. Das gute Beispiel hat ansteckend gewirkt: Chile, das dem Pakt erst auf der kommenden Konferenz der südamerikanischen Staaten in Montevideo beitreten wollte, hat sich jetzt plötzlich entschlossen, sofort mit zu unterzeichnen, ebenso Mexiko. Wesentlich ist ferner ein Abkommen über den Austausch von Professoren und Studenten. Weiter wurde rferein- bart, den Text der beiderseitigen Geschichts- und Geographiebücher von allen Stellen zu säubern, die den Geist der Heranwachsenden Jugend in unfreundlichem Sinne gegen irgend einen Staat des südamerikanischen Kontinents beeinflussen könnten. Der Wille zu Frieden und Freundschaft ist also auf beiden Seiten echt und ehrlich. Auch die sonstigen Abmachungen, die den Luftverkehr, die Unter
machen!
Roch eine Erfahrung, von einer deutschen Farm in Südwestafrika. Wir waren lange gefahren und kehrten ein, um eine Erfrischung zu nehmen und zu fragen, wie es mit der Wirtschaft ginge. Von der Veranda fiel unser Blick auf einen großen, ganz vertrockneten Weingarten. Neben dem Hause standen ein gemauertes Wasserbassin und eine Pumpe. Ich fragte, ob denn das Wasser versiegt und der Garten darum vertrocknet sei? „Nein", sagte der Farmer, „Wasser wäre genug da, aber die Bewässerung des Weins kostet Geld, und mit den Schleudertarifen, zu denen Trauben aus der Kapkolonie hierher kommen, werden Trauben von dort so billig geliefert, dah wir die unseren nicht verkaufen können. Darum lasse ich die Pumpe stille stehen und die Weinstöcke vertrocknen!" Wie nennt man diese A b - tötung deutscher Mühe und Arbeit? Man nennt sie: M anbat s Verwaltung in einer geraubten deutschen Kolonie, deren Boden mit deutschem Blut und deutschem Schweiß getränkt ist.
Als letztes Stück will ich von einem Besuch im entferntesten deutschen Siedlungsgebiet, hier in Angola, erzählen. Es ist erst ein paar Tage her, da waren wir Gäste bei einer Gruppe deutscher Kaffee- pslanzer, die sich noch hundert Kilometer jenseits der letzten Station an der Angola-Nordbahn niedergelassen bat. Unter den hohen Grasdächern liegen hier noch bescheidene, dort schon behaglicher eingerichtete Räume. Draußen blüht der Kaffee, und wie Schnee liegt cs auf dem dunklen Grün der jungen Bäum- chen. Drinnen in den Stuben fällt uns hier ein Bild, dort ein Stück Hausrat in die Augen, das nicht im Busch von Angola zu Hause ist. Deutsche Geschichte aus den letzten Jahrhunderten sieht uns an. Wer sind diese Menschen, die deutsches Nachkriegs, fchicksal hier in Westafrika zusammengeweht hat? Prinz undP r i n z e ssi n wird zu demeinenPflan- zerehepaar gesagt; der Mann trägt tiefe Narben aus seiner Fliegerzeit an der Front, aber er ist der erste und der letzte bei der Tagesarbeit in der Pflanzung. Die anderen sind zwei kurländische Barone, die Frau des einen steht dem Hause unseres Reichspräsidenten nahe; auch ein Hugenottennachkomme, dessen Vorfahren von der Ga- rönne an die Spree gewandert sind, und ein Urbaner vom Chiemsee sind hier. Den besten Kaffee haben der Bayer und der Prinz. Wäre es denkbar gewesen, daß ohne den verlorenen Krieg diese Menschen in solcher Ferne von der Heimat sich gufammeiwfanben, um ein tropisches Pflanzerdasein zu führen? Was ist es, das sie alle miteinander eint? Sie wollten In Freiheit etwas schaffen, und dazu mußten sie — nach Afrika.
Adolf Hitler schenkt einem Zungen einen Radioapparat.
Limburg, 8. Nov. (WSN.) Dor einigen Wochen schrieb der im Sommer 1931 beim Turnen in der Schule verunglückte und seit dieser Zeit ans Bett gefesselte 13jährige Hermann Michel im benachbarten Elz an den Reichskanzler Adolf Hitler einen Brief mit der Bitte, er möge ihm einen Radioapparat schenken. Dann könne er we- nigftens hören was im lieben deutschen Vaterland vorgehe, und sich so an den Geschehnissen erfreuen. Gestern' morgen traf nun von Frankfurt der gewünschte Apparat mittels Post ein. Es lag ein Schreiben von (Bauleiter Sprenger dabei, der dem kranken Jungen viel frohe Stunden mit dem Apparat wünschte.
Verurteilte Kommunisten.
Darmstadt, 10. Nvo. (WSN.) Dor dem Strafsenat des Oberlandcsgerichtcs hatten sich Pute die Kommunisten Wilhelm R - h m aus Nieder-Flor- (tobt, Richard W e i d l i n g und Wilhelm ® o 11aus Glauburg wegen Verbreitung illegaler Druckschriften zu verantworten. Die Angeklagten wurden zu je 1 Jahr 9 Monaten Gefängnis verurteilt unter Anrechnung von zwei Monaten Untersuchungshaft.
drückung des Wagenfchmuggels, den Reiseverkehr, den gegenseitigen Güteraustausch und anderes betreffen, atmen diesen Geist. Besonders zeugt dafür ein Schiffahrts- und Handelsvertrag, der für die Angehörigen beider Staaten völlige Gleichberechtigung in der Ausübung in Handel und Gewerbe Vorsicht.
Das alles ist aber erst als ber Anfang der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder anzusehen. Man hat noch weiter- reichende Vereinbarungen ins Auge gefaßt, die sich vor allem auf engste wirtschaftliche Zusammenarbeit beziehen. Politische Gegensätze gibt es zwi- scheu Brasilien und Argentinien nicht mehr. Die Spannungen aber, die auf wirtschaftlichem Gebiet noch bestehen, werden sich — davon ist man heute aus beiden Seiten überzeugt — mit gutem Willen ausräumen lassen. In dieser Hinsicht scheint General Justo der führende Kopf Süd- amerifas zu sein. Jedenfalls hat er in dem Bestreben, die verhängnisvollen Wirkungen, die die Wirtschaftskrise gerade in den Rohstoff- ländern gehabt hat, zu bekämpfen, bereits gute Erfolge erzielt. So hat er für Argentinien bereits Wirtfchaftsabmachungen mit Großbritannien, Chile und jetzt Brasilien unter Dach und Fach gebracht. Verhandlungen schweben noch in Washington und Rom. In allen maßgebenden politischen Kreisen besteht Einmütigkeit darüber, daß nach der grundsätzlichen Wirtschaftsverständigung zwischen den drei südamerikanischen Hauptstaaten Argentinien, Brasilien und Chile auch bie übrigen Republiken Südamerikas nicht mehr lange zögern können, Anschluß an bie größeren Nachbarn zu suchen unb auf bie gemeinsame Plattform einer kontinentalen fübamerikanischen Wirtschaftspolitik zu treten. Iebenfalls läßt hierauf bereits bie Einladung Uruguays an General Justo, auf feiner Rückreise von Brasilien einen Tag in Montevideo zu verweilen, um auch dort einen Wirtfchastsver- traa zu unterzeichnen, günstige Rückschlüsse zu.
Wie verhält sich nun Washington gegenüber dem Erwachen Südamerikas zu politischer unb wirtschaftlicher Selbstänbigkeit? Die norbamerifa- nischen Stimmen, bie hierher bringen, sprechen sehr viel von ber Bilbung eines „amerikanischen Dölkerbunbes", ein Thema, bas anscheinenb von USA auch auf ber panamerikanischen Konferenz, bie bemnächst in Montevibeo ftattfinbet, zur Debatte gestellt werben soll. Man hat hier den Einbruck, baß Washington bei ber Gelegenheit auf Grunb feines finanziellen Uebergewichts b e n A n - fprud) auf bie Führung in einem solchen amerikanischen Völkerbunde erheben wird. Sollten die Absichten Nordamerikas in dieser Richtung zielen, so muß ihm schon heute mit aller Deutlichkeit gesagt werden, daß dieser Traum niemals in erfüHuung geben wird. Südamerika wächst allmählich zur Wirtschaftseinheit zusammen, unb bie politische Zusammenarbeit ist bann bie notroenbige Folge baoon Zwar ist ber Zeitpunkt für eine allgemeine fübamerifanifdje Zollunion noch nicht gekommen. Die beteiligten füb- amerikanischen Reaierungen arbeiten aber unablässig unb schrittweise auf biefes Ziel hin, bas eines Tages sicherlich erreicht werben wirb. Der Besuch bes Generals Justo in Brasilien ist eine wichtige I Etappe auf bem Wege bazu.
Woblfahrisbriefmarlen und Postkarten
Das Winterhilfswerk weift darauf bin, daß der Verkauf von W o h l f a h r t s b r i e f m a r k e n unb .Postkarten durch die Helfer der NSV. bereits eingesetzt hat. Der Reinertrag aus dem Vertrieb flieht dem Winterhllfswcrk zu.
Es ergeht die Ditte an alle Volksgenossen, denen von den Helfern diese Marken angeboten werden, ins- besondere aber auch an die Geschäfte, welche täglich viele Postwertzeichen verwenden, die künstle- risch schönen Wohlfahrtsmarken ,u erwerben. Auch mit den hierdurch aufkommenden Pfennigbeträgen, deren Verlust kaum spürbar ist, wird das große Werk des Kampfes gegen f)un- ger und Kälte unterstützt.
Gastwirte beschäftigen nur Angehörige der Arbeitsfront.
Ein Abkommen von grundsätzlicher Bedeutung haben die Vertreter der Brbei er- und der Unternehmerorganisationen des Gaststattengewerbes in Heften unter Mitwirkung des Landesarbeitsamts Frankfurt a. M. abgeschlossen. Durch das Ab- kommen verpflichten sich die Unternehmer, alle» Fachpersonal nur durch das zuständige Arbeitsamt ober burch die vom Hrbeiteroerbanb bes Nahrungsmittelgewerbes bezeichneten, amtlich genehmigten Vermittlungsstelle n anjuforbern, um nur solche Arbeiter zu beschäftigen, die in ber Deutschen Arbeit» front organisiert sind.
Ein Kontinent erwacht.
politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit der südamerikanischen Republiken.
Von unserem Sch-Äerichterstatter.
Böltern Krieg ju führen, sondern wir wollen mit friedlichen Büffeln unfern Staat neu aufbauen unb jedem Volksgenossen Arbeit und Brot bringen.
Es ist allerdings unser Ziel, in der Arbeit unb burch bie Ausnutzung jeber einzelnen Arbeitskraft an ber Spitze ber Nation zu marschieren. Die Parole 5. März geht nicht um bie eine ober bie anbere Person, fonbern: für ober gegen bas deutsche Volk! Pg. Klo st ermann schloß mit den Worten:
Unser heutige» Geschlecht kann stolz fein auf die Arbeit für bas deutsche Volk unb auf den größten Deutschen, der an seiner Spitze steht, unfern Bolkskanzler Adolf Hitler.
Sehr starker Beifall belohnte bie Ausführungen bes Oaufommiffars.
Mittlerweile war ber hessische Staatsminister Pg. Jung erschienen unb würbe burch bie Dersamm- lung mit bem deutschen Gruß freudig empfangen.
Kreisleiter Pg Krornrn hieß den Staatsminifter herzlich willkommen unb betonte: „Wir sind stolz darauf, daß Pg. Jung zum ersten Male in Ober- Hessen zu uns nach Schotten den Weg gefunden hat Schon früher ist der Kreis Schotten in den Wahlen an der Spitze marschiert, unb jetzt wollen wir erst recht zeigen, bah unsere gesamte Bevölkerung hinter unserem Dolkskanzler steht
Staatsminister pg. Zung
bankte für bie freundliche Begrüßung unb ging bann auf die Politik über. Die Meinung der Gegner des Nationalsozialismus, so führte er u. a. aus, dah wir nach einem halben Jahr der Regierung versagen würden, ist nicht eingetroffen. Es wurde bereits durch uns ber Beweis erbracht, daß wir trotz größter Schwierigkeiten, die bei unserem Regierungsantritt sich auftürmten, fähig sind, zu regieren.
Die Hoffnung auf Besserung ist überall In Deutschland vorhanden, und wir werden sie nicht enttäuschen. 3m nächsten 3ahre wird die Arbeitslosigkeit weiter stark hernntergeseht.
Die ungeheure Energie, bie bie Bewegung aufgebaut habe, garantiere auch ben Erfolg für die Zukunft. Die früheren Regierungen redeten viel — mir handeln? So haben wir die von unseren Vorgängern gepredigte Vereinfachung der Verwaltung bereits durchgeführt. Unb bas ist das grohe Verdienst des Gauleiter» unb Reichsstatthalters Sprenger." Hierauf sprach Minister Jung über bie notwendig gewordene Neuorganisation des Reiches, die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen müße. „Wir, die wir als Frontkämpfer im Kriege standen, willen, welche Verantwortung der Staatsmann dem Volke gegenüber hat.
wer die Berautroortung hat, muh für den Frieden einfreien."
In diesem Zusammenhang rote» der Redner auf die Worte des Führers hin. In denen er Frank-
* Schotten, 9. Nov. Gestern abend fand hier in ber bis auf ben letzten Platz besetzten und mit ben Fahnen des Dritten Reiches reich geschmückten Turnhalle eine außerordentlich einbrucksoolle Wahl- tunbgebung statt. Der Musikzug bes Sturmbannes V/466 unter Leitung von Pg. Hofmann spielte vor Beginn ber Versammlung flotte beutfche Märsche Die Sunbgebung würbe von bem stellvertretenden Kreisleiter, Sturmbannführer Straub, geleitet Als erster Redner führte
pg. Lampas-Nidda
u. a. aus: Die Flut des Freiheits- und Friedenswillens, bie in biefen Tagen über das innere Deutjchlanb hinweggeht, muß ihre Wellen auch ins Auslanb tragen und der Welt zeigen, bah ber Wille bes Führers durch fein Eintreten für die nationale Ehre auch ber Wille bes Sol- k e s ist.
wir haben den B erfüllt er B ertrag erfüllt und erwarten jetzt von den anderen Bolkern ebenfalls feine Erfüllung.
Wir haben 1870 Frankreich bte Möglichkeit zum Wiederausttieg gelassen unb beanspruchen heute gleiches Lebensrecht Deutschlanb will ben § r i e b e n. Das beweisen Locarno, der Kellogg- pakt unb neuerbings ber Viererpakt. Deutjchlanb hat in ber Geschichte sich immer burchgesetzt, wenn es einig war Diese Einigkeit würbe durch ben Marxismus zerstört Aböls Hitler hat sie bem beut- fchen Volke roiebergegeben. Deshalb glauben wir, daß einem Deutschland, da» sich am 12. November einstimmig zu seinem Führer bekennt, bas Recht auf Frieden, Arbeit und Brot nicht versagt werden kann.
Der Führer ruft zur Wahl. Er ist der Mann, der von Gott kam (stürmischer Beifall), und ihm müssen wir folgen. „Möchten auch die anderen Staaten", so schloß der Redner, „in demselben Friedens- unb Arbeitswillen sich zusammenfinben, dann kann ein geeintes Europa ber Zukunft getrost entgegensehen."
(Saukommiffar Klostermann, von ber Versammlung stürmisch begrüßt, erklärte als zweiter Redner u. a.: Die jetzige Wahl will dem demokratischen Ausland auf demokratischer Weise zeigen, roie die Volksabstimmung in Deutschland wirklich i ft. Neun Monate erst sind wir an der Regierung. Trotzdem wird unb soll bie Wahl am 12. November zeigen, baß es uns, bie wir am 5. März nur etwa 50 Prozent aller Deutschen hinter unseren Fahnen wußten, burch unsere Arbeit gelungen ist, heute bie überroäUigenbe Mehrheit zu besitzen. Das Auslanb hat die Behauptung ausgestellt, bas deutsche Volk sei kriege- risch gesinnt.
Unser Führer hat sich wiederholt öffentlich jum Frieden bekannt. Aw 12. November wird sich bas gesamte deutsche Bolk ,n diesem Frieden bekennen, denn unser Ziel ist nicht, mit anderen
reich d »e Hand entgegen st reckte. Unser Friedenswillen ist ernst unb für uns keine Phrase. Wir wollen unsere Kraft restlos der friedlichen Arbeit widmen Der Völkerbund wurde als das Machtinstrument gekennzeichnet, da» nicht nach Treu und Glauben, sondern nach dem Recht des Stärkeren entscheidet. W i r D eu t j ch e haben abgerüstet. Heute steht da» deutsch« Volk wieder zu seiner Ehre unb verlangt, daß a u ch bie andern abrüften. Am 12. November ist bas beutfche Volk ausgefordert, seine Stimme dem Mann zu geben, der dem Volk die Ehre roteötrgab.
wir wollen keinen Krieg, sondern ben Frieden, aber wir wollen einen ehrenvollen Frieden. Der 12. November soll die Einigkeit nach außen dokumentieren.
Well es um die Ehre des deutschen Volkes geht, wirb niemanb fehlen. Wenn an biefem läge bas beutfche Volk seine Geschlossenheit mit größter Wucht zeigt, wird es weiterleben unb kann nicht untergehen
Stürmischer Beifall folgte den Ausführungen des Minister». Kreisieiter Pg. Kromm dankte in einem Schlußwort dem Minister. Mit bem Deutsch- lanb- unb Horst-Wessel-Lied fand bie Riesenkundgebung in ber Kreishauptstadt Schotten einen würdigen Abschluß.
von Afrika nehmen. Ueberlege ich mir ben (Ertrag unserer ganzen Reise, so möchte ich an dieser Stelle alles ausscheiden, was einen jeden, mag er Deutscher ober Nichtdeutscher sein, als groß bewegt, ben Eisdom bes Kibo, bie Riesenkrater, die Dikto- eia-Fälle, das Grab auf den Motopos, den Fels zwischen ben Ozeanen am Sübenbe ber Alten Welt. Heute will ich nur baran benfen, was mir die deutsche Seele bewegt hat.
Am Oldeani-Dulkan, im Herzen von Ost - a f r i t a , haben deutsche Pflanzer damit begonnen, ein neues, zukunftsreiches Gebiet für den Anbau edelsten Kaffees zu erschließen. Dort waren wir Gäste eines gebildeten Mannes aus alter hanseatischer Familie, der sich mit seiner Gattin unb seinen |unf Äinbern auf bem braunen, eben gerodeten Ur- roalbboben niedergelassen, sein Haus gebaut, die Stange mit der schwarzweihroten Fahne in ben Boben gegraben, feine Kaffeebäumchen ausgepflanzt hatte. „Warum haben Sie", fragte ich ihn, „mit ihrer ganzen Familie bies afrikanische Wagnis auf sich genommen?" „f)abe ich beim in Deutfchlanb noch trgenb eine Aussicht, meinen Kindern zu wirklichem Lebensspielraum zu verhelfen? Hier in Afrika kann ich es, hier ist Land, hier können sie noch volle Menschen werden!" Das war seine Ant-
wurde es geraubt.
Ein zweites Erlebnis. Ich war in Johannesburg im Hause eines deutschen Geophysikers und Geologen unb ließ mir von ihm erläutern, wie es ihm möglich würbe, mit Apparaten, die deutsche Wissenschaft erdacht hat, unsichtbar in ber liefe verborgene Schichten ber Erdrinde zu befragen und die Sorge zu beheben, daß in ein paar Jahren das Gold bes Witwatersranbes zu Enbe gehen könnte. Er hatte bie bis bahin unbekannte Fortsetzung bes „Main Reefs" feftaeftellt — jener tief versunkenen, von unendlichen Gesteinsmassen überdeckten, golb- ührenden Ablagerung in einem Flußdelta geologi- cher Urzeit. Ein Beispiel, daß wieder einmal beut- djes Sonnen alles fremde Können überragte —
Straßenbau in Hessen. ,
WSN. D a r m ft a b t, 10. Nov. Aus Mitteln des Generalinfpektors für bas Straßenbauwefen sollen inHessenin biefem Winter zur Bekämpfung ber Arbeitslosigkeit Arbeiten ausgesuhrt werden, die insgesamt 155200 Tagewerke umfassen: Bei Arbeiten aus der kraftsahrzeugsteuer.


