Ausgabe 
11.11.1933 Viertes Blatt
 
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Samstag, N.NovembeNYZs

Gießener »meiqer (General-Anzeiger für Vderhessen)

Hr. 265 viertes Blatt

Geschichten aus aller Welt

eigenartige

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Wirtschaft

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Berlin

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Hamdurg»Amerika»Paket ..... Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hanfa-Dampsschiss...........

Norddeutscher Lloyd 81.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Prioat-Bank ... Deutsche Bank und LiSconto»

Gesellschast................

Dresdner Bank ........

Reichsbank ................ :

A.2.G......................

Betula

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Schlußt. Lllllag- bSrse

Helsingfor».. Wien.......

Prag.......

Budapest ... Sofia......

Holland ....

C8lo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz.... Spanien.... Danzig.....

Japan ......

Rio de Ian.. Jugoslawien.

Lissabon ....

sagen, und ich habe vielleicht schon daraus flc wartet . .

In einer Straße ziemlich am Rande

Stadt wohnt ein etwas nervöser Herr, der seit eini­ger Zeit besonders reizbar ist, weil seiner Behau­sung gerade gegenüber eine Kunsteisbahn errichtet wird. Er telefonierte des öfteren an die Polizei und ersuchte sie, dem Hämmern und Klopsen Einhalt zu tun, ohne daß sich die offenbar etwas phleg­matische Behörde um sein Leiden gekümmert hatte Als ihm jetzt die Geduld riß, rief er wieder an und erklärte, wenn bis um Viertel nach acht Uhr nicht Ruhe geschafft würde, dann würde er zur Selbsthilfe greifen. Darauf wurde ihm zunächst der erstaunliche Bescheid, daß die Straßenseite, wo die Eisbahn angelegt würde, zum Kanton Basel- Land gehöre, so daß die Polizei von Basel-Stadt gar nicht zuständig sei. Im übrigen war aber die Behörde durch einige nicht gerade gewählte Aeußerungen des cholerischen Herrn doch in Verve- gung gekommen und erschien just in dem Augenblick, als dieser echte Nachkomme Tells mit einem Flo- bertqewehr schon zwei elektrische Bogenlampen aus- geschossen hatte und gerade im Begriff war eine dritte aufs Korn zu nehmen, um allmählich durch die Dunkelheit den Arbeitern die Anlage der Eis­bahn unmöglich zu machen. Das Gewehr wurde als corpus delicti beschlagnahmt, und am meisten ärgerte und wunderte sich der brave Eidgenosse, daß sich die Polizei nun plötzlich doch als zuständig be-

Die Herschelinsel hat jetzt eine drahtlose Station, eine Schule für die Eingeborenen und Flugzeuge für die Verbindung mit anderen Ländern, fo daß ich die Missionare der Arktis dort im Mittelpunkt ihres Wirkungskreises treffen. Die von ihnen m der großen weißen Einöde errungenen Erfolge find fo bedeutend, daß die hohe kanadische Geistlichkeit eine Diözese der Arktis geschossen hat, deren Leiter A. L. Fleming ist. Sicherlich ist dieses geistliche Bereich wenn auch nicht das dichtest bevölkerte, so doch das größte auf der Welt, und die Fahrten der Seelsorger zu ihren Schutzbefohlenen werden wahr^ scheinlich richtigen Entdeckungsreisen nicht unähnlich sein.

Die wiedergefundene Krone.

(m) Kopenhagen.

Ueberall werden jetzt alte Schätze ans Tageslicht gefördert, da wollte die dänische Hauptstadt nicht zurückbleiben. Als hier ein Haus niedergerissen wurde, entdeckte ein Arbeiter in einer Wand einge- mauert eine gana alte Eisenkassette, in der eine wundervolle alte Krone aus schwerem Gold und ein ebensolcher Halsschmuck lagen. Die Nachforschungen haben nun ergeben, daß die wiedergefundene Krone König Christian II. von Dänemark gehörte, der von 1513 bis 1523 regierte und der letzte katholische König seines Landes war. Es wird angenommen, daß das abgebrochene Haus, in dem der Kronschatz gefunden wurde, und das in der Nähe des jetzigen Königspalastes liegt, den alten Königen einstmals als Schatzkammer diente. So kommen alte Schätze wieder ans Licht.

Die Ohrfeige.

(R.D.) Paris.

Ein französischer Schauspieler hat diese eigen­artige Geschichte erlebt: Er besaß einen Freund der ihm Böses zugefügt hatte. Es ist möglich, daß es sich dabei um eine Liebesgeschichte handelte. Eines Tages sah der Schauspieler den Uebeltäter auf der Straße. Zu ihm hineilen und ihm eine kräftige Ohrfeige versetzen, war Sache weniger Sekunden.

Der Geschlagene drehte sich betroffen um und es war ein ganz fremder Mensch, der durchaus nicht wütend oder rachsüchtig aussah, nur traurig. Da bat ihn der jähzornige Schauspieler viele Male um Entschuldigung. Aber der andere wehrte lächelnd ab.Nein, nein, das muhte so kommen, wie Sie

günstig. Auch sonst war man allgemein zuverstcht- 1 icher gestimmt, was auch in kleinen Meinungs­käufen der Kulisse zum Ausdruck kam.

Am Aktienmarkt waten Montanwerte be­vorzugt und lebhafter, die meist von 0,50 bis 1 v. H. anzogen. Klöckner, Mannesmann und Harpener gewannen je 2,25 v. H., Rheinstahl und Deutsche Erdöl je 1,75 v. H. IG. Farben eröffneten mit 114 50 um 0,50 v. H. und Scheideanstalt 1 v. H. höher. Arn Elektromarkt betrugen die Besserunyen meist' von 0,25 bis 0,50 o. H., bei Bekula, Licht & Kraft und Lechwerke jedoch bis zu 1,25 v. H. Fester lagen außerdem AG. für Verkehrswesen (plus 1,50 v. H.), Kali Salzdetfurth nach Pau e (plus 2,25 v. H.), Schiffahrts- und Zellstoffwerte mit plus 0,25 bis 0,75 v. H. Kunstfeidenwerte lagen uneinheitlich, Aku (minus 0,25 o. H), Bemberg (plus 0,50 v. H.). .

Am Rentenmarkt war das Geschäft relativ klein. Altbesitz fanden mehr Beachtung (80 bis 80,13, plus 0,40 v. H), Neubesitz zogen um 10 Pf. aus 13 40 v. H. an. Späte Schuldbücher blieben zu 90,25 v. H. behauptet. Dagegen gaben Stahlver­ein-Bonds aus dem bekannten Grunde um 1 o. H. auf 55 v. H. nach.

Der Börsenverkehr wurde anläßlich des Kanzler- Appells, an dem alle Börsenbefucher teilnahmen, von 12.40 bis 14.05 Uhr unterbrochen. Nach der Unterbrechung spielte sich das Geschäft zwar nur langsam ein, die Tendenz blieb aber durchaus freundlich, und vielfach lagen die Kurse weiter etwas fester, insbesondere einige Montanaktien, IG. Farben und einige Elektrowerte. Renten tra­ten dagegen etwas in den Hintergrund, und die .Variablen" zeigten nur knapp gehaltene Tendenz. Altbesitz bis 79,90, Neubesitz bis 13,30, Spate Schuldbuch bis 90 v. H.

Am Psandbriefmarkt ergaben sich nur unbedeu­tende Veränderungen, meist blieben die Kurse un- verändert. Von Stadtanleihen lagen Mainzer 1,13 v H. (76,13) fester, während die öproz. Dollar­anleihe der Stadt Frankfurt angeboten und gc-

strichen Brief war. Deutsche Wertbest. Anleihe Doll. 101000 kam nach eintägiger Pause mit 64 um 3 v. H. niedriger zur Notiz, vor etwa 4 Tagen galt sie noch 73 v. H. Bon Länderanleihen lagen Hes- jen fester, im übrigen ergaben sich kaum Abwei­chungen. Auslandsrenten lagen geschäftslos. Tagcsgeld unverändert 3 v. H.

Abendbörse: weiter sreundlich:

Da seitens der Kundschaft Orders nur in ganz beschränktem Umfange vorlagen, herrschte an der Abendbörse größere Zurückhaltung. Die Grund­stimmung blieb indessen durchaus freundlich, und die Kurse waren gegenüber dem Berliner Schluß gut behauptet. IG. Farben und am Montanmarkt Harpener eröffneten leicht erhöht. Der Verlauf log sehr still. IG. Farben waren jedoch weiter befestigt, erner zogen Scheideanstalt um 1 v. H. an. Auf den übrigen Marktgebieten waren kerne Veränderungen

Auch ^Renten ^agen sehr still. Von deutschen An­leihen bröckelten Altbesitz geringfügig ab, wahrend Neubesitz um 5 Pf. anzogen. Spate Reichsfchuld- buchforderungen blieben zu ea. 90 v..H. behauptet. U a. notierten: Neubesitzanleihen 13,25, 2Iltbefift- anleihe 79,65, Schutzgebietsanleihe 790. 6proz. Stahlverein-Bonds 56, Re.chsbahn-VA. 101,40, Reichsbank 156,50, Gelsenkirchen ^5, Harpener 75 75, Klöckner 50,40, Phönix 35, Rheinstahl 75, Stahl- verein 29,75, Aku 28,50, Bekula 111, Conti Gummi 132,90, Scheideanstalt 178, Licht & Kraft 92, IG. Farben 114,25 bis 114,75, Halzmann 54, Rutgers 46,50, Hapag 9,40.

Kölner Buttermarkt.

Köln, 10. Noo. Nach dem Preisbericht der Kol- ner Warenbörse stellte sich der Großeinkaufspre.s für 100 Pfund ab Derfandsstation emschl. Faß m RM. wie folgt: Deutsche Markenbutter 133 bis 136 (zuletzt 133 bis 136), deutsche Molkereibutter 1. Qua­lität 132 (132), 2. Qualität 127 (127).

Wochenbericht

,om Frankfurter Schlack wicbmarkt.

Der Frankfurter Schlachtviehrnarkt zeigte im oer- flossenen Berichtsabschnilt überwiegend erhöhte Zu­triebe und demzufolge auch meist leichte Preisab­schläge. In dieser Woche war die Nachfrage nur klein, so daß vielfach Ueberftänbe verblieben.

Der Rindermarkt konnte nicht ganz geräumt werden, obschon die Zufuhr mit 1443 Stück um 286 Tiere schwächer war. Bei ruhigem Handel blieben die Preise unverändert. Gute Ware war knapp und wurde auch über Notiz beizählt.

Merklichen Ueberstand hatte ferner der Schwei­ne m a r k t, der nur schleppenden Handel aufwies, zumal die Beschickung mit 4712 gegen 4229 merk­lich stärker war. Für Fettschweine war die 'Jlad)- frage nicht mehr so lebhaft, immerhin erzielten sie noch Preise über Notiz, und zwar wurden verkauft 2 zu 54, 39 zu 53 und 127 Stück zu 52 Mark. Im übrigen lagen die Preise 2 bis 3 Mark niedriger und bewegten sich zwischen 42 bis 50 Mark.

Am Kälbermarkt ließen die Preise bei lang­samem Geschäft bis zu 2 Mark nach, der Austrieb von 1315 (+ 166 Stück) wurde jedoch geräumt.

Schafe erfreuten sich trotz erhöhter Zufuhr (745 gegen 636 Stück) guter Nachfrage und konn­ten ausverkaust werden, wenn auch die Preise um 1 Mark nachgaben.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörfe: freundlich:

In einer mittelgroßen amerikanischen Stadt ver- übte ein Verbrecher vor wenigen Tagen einen er­folgreichen Ueberfall auf eine Bankkasse. Dabei er­wischte er eine große Menge von wertvollen Dol­larscheinen. Kaum hatte er den Ort der schlechten Tat verlassen, da war die Polizei schon hinter ihm her. Der Dieb überlegt blitzschnell, daß an em Ent­kommen mit der Beute nicht mehr zu denken sei Darum entschloß er sich, den Raub zu opfern und dafür die kostbare Freiheit zu behalten.

Er machte sich also den Spaß, im Öorroartsftur- men Bündel von Dollarnoten fallen zu lassen. Und die Menschen, die sich darauf stürzten, waren für ihn eine Mauer gegen die Polizei die dadurch na- türlich in der Verfolgungsjagd sehr aufgehalten wurde. Mit schnellen Sprüngen war der Verbrecher um mehrere Ecken gebogen, und schließlich hatten die Polizisten ihn aus den Augen verloren.

Nun ist die Bevölkerung der mittelgroßen ameri­kanischen Stadt besonders stolz auf den weiteren Verlauf der Angelegenheit. Am nächsten Tage schon wurden die gefundenen Banknoten der Polizei zu- gesandt nur ein einziges Bündel fehlte. Aber auch das folgte feinen entwendeten Gefährten sehr bald (Die Nummern der vermißten Dollarfcheme waren ja sofort in die Oeffentlichkeit getragen worden.) m ,

Ehrlich an sich ist etwas Schones. Nur manchmal, vielleicht nicht ganz selten, hängt baean noch ein ver­schleiertesWarum?"

Diözese in der Arktis

(i) Montreal.

Schon seit langem suchen anglikanische Missionare bei Öen Eskimostämmen des äußersten Nordens von Kanada das Evangelium zu verbreiten, ober erst n-ich siebzehn Inhren schwerer Arbeit tonnten sie che erste Taufe vornehmen. Heute trifft man die Mis­sionare in der Nähe des Polarkreises, aufs Treueste |n ihrem schwierigen Werke von ihren Frauen un« begleitete die Gattin des Erzbischofs Stünger ihren Mann auf die Herschelinsel nördlich der Fluß­mündung des Mackenzie, ungefähr 70 Grad nord- kicher Breite-, sie lebte dort mehrere Jahre in einer primitiven Hütte ohne die mindeste Bequemlichkeit und teilte das ärmliche und schwere Dasein der Ein- geborenen.

Er schritt neben dem Schauspieler die Straße ent­lang und erzählte wehmütig:Ja, wirklich, mir mußte heute noch einer etwas zuleide tun. Cs war nämlich noch nicht genug . . . Sehen Sie, heute früh ist meine Frau erkrankt-, auf der Bahn ist mir meine goldene Uhr, ein altes Erbstück, gestohlen gestohlen; das Los, das ich vorgestern aus Geldman­gel verkauft habe, ist mit einem schönen Gewinn ge­flogen worden; und jetzt, jetzt haben Sie mir noch ganz gleich warum eine kräftige Ohrfeige ver­abfolgt ... Ja, ja, bas stimmt schon so. Das ist gewissermaßen ber Schlußpunkt. Unb ich banke Ihnen auch . . ."

Damit war ber Unbekannte verschwunben, unb ber Schauspieler blieb verdutzt allein. Auf bem Nach­hauseweg mußte er lange über bie Erzählung de- Fremden nachbenken. Jebenfalls eine C;;

Frankfurt a. M-, 10. Nov. Die seit gestrigen Tage sichtbar gebesserte Stimmung an Effektenbörse erhielt sich auch währenb ber heutigen Börse. Die Umsatztätigkeit war in einigen Spezial- werten etwas größer, im großen unb ganzen hielt sich das Geschäft aber noch in engen Grenzen. Von nachhaltiger Wirkung war die starke Verringerung der Arbeitslosenziffer im Oktober, daneben lauteten auch die Nachrichten aus der Wirtschaft weiter

6% Deutsche ReichSonleihe v. 1927 6% ebem.7% Dt.Reichsanl.v.1929 5y.% Noung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöl^Schuld mit

Autlos.-Rechten »e-gl. ohne Auslol.-Rechte ..... 6% ef)em.8% Hess. BolMftaai 1929 irückzahib. 102°/o» --------- - 6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 13.............- - - -

6%% Hess. LandeS^HhPotheken.

bank Darmstadt Liaul.........

Oberhessen Provinz- aielhe mit

Auölos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mitAuslos.-Rechten

6% ehern. 8°/» Franks. HyP^Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 <% ehern. 7% Franks. Hyv -Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 6y,% ehern. </»% Franks. HyP^

Bank-Liqu^Pfandbriese.......

ty.% ehern. 4/,% Rheinische Hyp^Bank.Liou.^oldpse. ....

6% ehern. 8% ®t. L°nderpfan^ beiefanflalt, Pfandbriefe R. 19 ehern. 7% Pr. LanvcSpfand-

Vfanstalt, Pfandbriefe R. 1° Steuergutsch. Verrechnungskurs..

4% CtflenetdjMe Toldrente.... 4,20% Oesterreilytsche Silberrente 4% Ungarische Soldrente . -

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% deSgl.von 1918........

5% abgesi. Goldmexikaner von 99

Eingesandt.

(Für Form unb Inhalt aller unter biefer Rubrik stehenben Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Mehr Licht!"

Die Anwohner, sowie Passanten ber Damm- ft r a ft e wären der Stabtverwaltung dankbar, wenn NUN endlich die S t r ° ß ° n b ° l e u ch t u n g ° e r - bessert würde. Da ber Verkehr durch den Um­bau ber Dammstraße zu einer Verkehrsstraße we­sentlich erhöht wurde, ist es auch nicht mehr roie recht, haft die Lichtverhältmsse dem Verkehr an gepaßt werden. Die Forderung ist um fo berechtigter, als andere Straßen, welche sogut roie keinen Verkehr haben, bebeutenb besser beleuchtet ^^Gleichzeitig ist es dringend notwendig, baß bie Reste des Abbruchs batbigft verputzt bzw. gänzlich beseitigt werben. Vesonbers bas städtische Gelände bietet einen Anblick, welcher bem übrigen Stabtbilb bestimmt nicht entspricht.

Wir bitten um baldige Beseitigung ber Miß­stände. t Ä ,, -

Die Anwohner ber Dammstraße.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachien sind ohne Verbinblichkeit ber Schriftleitung.)

Reichsinstandsehungszuschüsse, W. In f). 1. Die Arbeiten sollen möglichst sofort noch Antragftellung begonnen werben unb müssen spätestens am 31. Marz 1934 beendet sein. 2. Der Antrag wird bei ber Bür­germeisterei gestellt, biese gibt ihn an bas dann zu­ständige Hessische Hochbauamt weiter. Dem Antrag ist ein Kostenanschlag und eine Ausfuhrungszeich- nung beizuschließen, ferner die im Antragsvordruck bezeichneten Bescheinigungen. Als Zuschuß kommen bei Umbauten 50 v.H. der Ausführungssumme m Frage, im Höchstfälle 1000 Mark, ferner eine sechs- jährige Verzinsung zu 4 v. H. der Summe die der Antragsteller aus eigenen oder fremden Mitteln auf­gewendet hat. Für Jnstandsetzungs- und Ergan- zungsarbeiten an Gebäuden wird, wenn die Gesamt­kosten der Arbeiten mindestens 100 Mark betragen, ein Fünftel der Gesamtkosten als Reichszuschuß ge­währt. 3. Steuerherabsetzend wirkt die bauliche Ver­änderung nicht. 4. Der Reichszuschuß braucht nicht zurückgezahlt zu werden.

Daten für Samstag, 11. November.

1848: der Historiker Hans Delbrück in Bergen ge­boren; 1869: Viktor Emanuel III., König von Ita­lien, in Neapel geboren; - 1883: Gründung des Allgemeinen Deutschen Burschenbundes; 1918. Wafsenstillstandsverhandlungen (Erzberger).

Daten für Sonntag, 12. November.

1755: der General Gerhard von Scharnhorst in Bordenau in Hannover geboren (gestorben 1813).

Llektt. LiesenmgSgesellschaft... 6

Llchi und Kraft ............

Feilen & Guilleaume 0

Gesellsch.s.Slektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........6

Schuckeri L Ev 6

Siemen« L Halske . 7

10

Buderus ®

Deutsche (ftbBI 4

Geilenkirchen« O

Harpener...................O

Laesch EisenKöln-Reuellea .. O

Ilse Bergbau

Ilse Bergbau Genüsf« s

Klücknerwerke O

Dtointimae*R»6mi

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

Bon Lzean zu Ozean.

(th) Bogota.

gnenn General Gomez im kommenden Dezember ben 25 Jahrestag feines Amtsantrittes als Präsi­dent von Venezuela feiert, wirb man eine ber aröftten unb intereffanteften Autostraßen ber Welt bem Verkehr übergeben. Eine Autostraße, bie über eine Strecke von 3700 Kilometer geht unb vom Pa- aiftt zum Atlantik reicht, also ben Ozean mit bem Ozean oerbinbet.

Man wirb auf biefer Autostraße in einer mittle­ren Geschwinbigkeit unb mit guten Rastunterbre- chungen in knapp 10 Tagen bie große Entfernung gurüdlegcn können, fo gut ist bie Straße gebaut.

Die Straße führt von Guayra, bem Hafenplatz über Caracas in Venezuela, burch Bogota in Co­lumbia, burch Quito in Ecuabor bis nach Guaya­quil, bem Enbpunkt. Die Straße weist gute Tank- plätze auf unb auch fönst alles, was zur Erleichte­rung ber Autoreifen gehört, u. a. eine Gendarme­rie, bie bie Autofahrer vor unangenehmen lieber- rafdjungen schützen soll. . .

Der Ausflug von Ozean zu Ozean wirb in Den nächsten Jahren bestimmt bie Sensation Südameri­kas werben.

Das erste Tippfräulein

(th) Milwaukee.

In bieten Tagen erinnert man sich in Amerika daran, baß vor genau 60 Jahren, 1873, bie erste Schreibmaschinenbame ihre Stellung antrat Sie ist heute eine noch quidlebenbige unb frische 78 Jahre alte Dame, bie mit Wehmut an bie Tage zurückbenkt, als sie an bem Ungetüm Platz nahm, Das sich Damals schon Schreibmaschine nannte.

Gott, waren bas Zeiten. Frau Fortier, wie bas damals schmächtige kleine Mädchen heute heißt, wurde groß und stark an der Maschine, bie viel Muskelkraft erforberte. In 60 Jahren von ber Rie­senmaschine zur kleinen, eleganten Reisemaschinel Die Dampfmaschine brauchte länger zur Entwick­lung, bas Schießgewehr auch. Freilich saß ba auch keine Dame am Hebel, wie bei ber Schreibmaschine Mrs. Fortier aus Milwaukee.

Verspätete Ehrlichkeit.

(B) Neuyork.

Datum

4% de«gl. Serie li .............

6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4%%Rumän.veretnh.Rcniev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente ..

2%% Slnatolter

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Pnpteren nnnetühr.en M.rn geben d.e «ehe der 3u.eB. d°t».°si°n°n Dtmb-nb- - R..ch-b°nMe,°n. 4 80mb«W5a8.

Geschichte.

Teils Geschotz.

(tz)

Schiuh- fur«

9.11.

Schiub- iurS

9-11.

Schluß. Minag- börse

10-11-

22,5

67,5

33,75

182,5 73,65

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106 105

143

113,5

40

45,25

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53

83

28

37,5

31

21

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27

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24,65

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156.5

130,65

Hrantluri o.M.

Schiußi.

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Schlußi. Abend- börlr

10.11.

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9.Rovember

10-Rovember

Amtliche -Möllerung

Geld | Srle

Amtliche Dlolicrung

Geld | Nrte

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48,05

12,42

5,861

48,15

12,44

5,909

48,05

12,42

3,047

3,053

3,047

168,93

169,27

169.13

66,53

66,67

67,08

59,14

59.26

59,64

68,23

68,37

68,83

13,24

13,28

13,35

0,963

0,967

0,963

2,647

2,653

2,607

58,36

58,48

58,49

22,06

22,10

22,08

16,40

16,44

16,40

81,02

81,18

81,12

35,01

35,09

34,92

81,62

81,78

81,62

0,787

0,789

0,791

0,227

0,229

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5,295

5,305

5,295

12,67

12,69

12,67

Banknoten

4.9

3

5,5

2,75

9,4

10,13

45,5

80

38,5

40.5

50,5

156,5

17,13

111

79,75

92

40

73,5

78,5

84

129

103

64,5

91

45

75,75

93,65

50,25

60,5

5,05

3,1

5,8

2,75

22,8

8,9

13

9,4 44.25 80.25

39

40,5

50,5

156,5

16,4

109,75

79

91

39,4

73,13

78

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129

102.75

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74,5 49,25

94,13

48

49

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2,75

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9,25 20,13 13,25

10 45

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17

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84,13

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103

64,25

90,25

45

75,5

51,9

125

93,5 50,25

50,25

Mansselder Bergbau.........O

KokSwerie ..................0

Phönix Bergbau............. O

Rbeinifche Braunkohlen .....10

Rheinslahl .................O

Bereinigte Stahlwerke........O

Otavt Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........ 6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....IVi

I. ®. Farben.Jnvustrie.......7

21,75

34,5

183

73,75

29,25

10

105

114,25

175,5

39,5

45,5

53,75

52.25

73

83

28

38

26,75

39

13

135

156

130,5

1 63

H 162

22,4

35

186

75

29,75

10

106,5 143

114,75

178

39,75

46,5

54

54

73.5

83

28,5

38,5

32,5

21,5

27,25

39,25

14

135,5

160

132,9

Goldschmidt ................O

Rülgertwerke...... O

Philipp Holzmann...........O

Zementwerk Heidelberg ......C

Lementwerk Karlstadt-...... O

Schutthet» Pavenhof« .......O

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................O

gelistosk Waldbof ............O

Zellstoff Aschassenburg .......O

Dessauer Ga» ............... '

Daimler Motoren............ <

Deutsche Linoleum...........0

Orenstetn & Koppel .......... 0

Leonhard Tietz..............

Thade......................1«

A«umulatoren»Fahrtk........1

Grttzner....................1

Mainkraftwerke HSchü a-M...»

Süddeutschek Zuck« ....

62,25

1 165

Berlin, lO.dopcmtct

Geld

MC"

Amerikanische Noten..............

2,56

58,33

2,58

54,17

Dänische Noten .................

59,38

13,31

59,62

13.37

Französische Noten...............

16,36

168,71

16,42

169.39

21,96

22,04

67,18

68.94

81,26

34,92

Deutsch Oesterreich, 6 1OO Schwing Rumänische Noten...............

66,92

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.............

Spanische Noten.................

Ungarische Note»

68,66

80,94

34,78

1S-

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