Ausgabe 
11.9.1933 Erstes Blatt
 
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Wohl, nun kann der Guß beginnen..

Wie die ^Olympische Glocke" Gestalt gewinnt.

Bon Walter E. Lemcke.

Der junge deutsche Bildhauer Walter E. Lemcke hat kürzlich den Auftrag erhalten, etne Glocke zu schaffen, welche die Olym­pischen Spiele 1936 einläuten und zu­gleich als ihr Wahrzeichen dienen soll.

Uralte Ueberlieferungen knüpfen sich an den Klang der Glocke. In aller Welt hält man mit Gottfried Keller das Geläute des heimatlichen Kirchturms für die allerschönfte Musik. Gtockenjchall begleitet uns treu indes Lebens wechseloollem Spiel", und es ist eine glückliche Idee von Exzellenz L e w a l d , daß Glockenklang in drei Jahren die besten Wettkämpfer aller Länder zum Kamps ihres Lebens zusammenrufen soll.

Der Mathematiker und der Bildhauer, der Glok- kengießer und der Musiker arbeiten bei der Gestal­tung der modernen Glocke Hand in Hand.Mo­dern" es scheint zunächst kein passender Aus­druck für unsere Vorstellung von Glockenguß. In der Tat hat sich an dem rein technischen Verfahren seit der mittelalterlichen Blütezeit des Glocken­gusses und seit Schillers ,Lied von der Glocke" nichts oder nur wenig geändert, auch unser Ge­fühl für Wohllaut und Mihklang ist dasselbe wie ehedem. Aber in der äußeren Form, in der Ver­zierung der Glockenwand, in der Wahl und Schrift­art des in die Glocke geprägten Spruches ist doch dem künstlerischen Empfinden Raum genug ver­blieben, um dem Geist der Zeit und dem Geist des Volkes Ausdruck geben zu können. Es ist bedauer­lich, wenn diese Möglichkeiten wie das in der Neuzeit, im Gegensatz zum Mittelalter, nicht selten geschah durch eine seelenlose Massenfabrikation auf einem seelisch so ansprechenden Gebiet ver­drängt werden. Bei der Glocke für die kommenden Olympischen Spiele wird diese Gefahr ver­mieden. Auch sie soll nicht nur vom Turm herab den Einzug der Sportler einläuten, sondern sie wird in Form von Tausenden und Zehntausenden kleiner Glocken überall einbringen, in das Sitzungs­zimmer der Vereine wie auf den Tisch des Privat­hauses, in Bronze oder vielleicht auch in Porzellan der Meißener und der Preußischen Manufaktur; es ist mir aber von vornherein die Ueberwachung auch dieser Glockenherstellung übertragen worden, um alles Minderwertige auszuschalten und um zu verhindern, daß die Masse und Verzierungen der großen Glocke bloß mechanisch aus die kleineren übertragen werden.

Aufgabe rein mathematischer Berechnung ist es, nach der festgelegten Tonhöhe die Form der Glocke und die Dicke ihrer Wandung, die sogenannte Rippe" den Querschnitt zu berechnen. Es läßt sich bei diesen Berechnungen eine solche Ge­nauigkeit erreichen, daß nach Fertigstellung der Glocke nur wenige Pfund Metall' von der Jnnen- feit" des unteren Randes abgedreht zu werden brauchen, damit die Glocke den gewünschten Ton erschallen läßt. Wenige Pfund das bedeutet bei einer Glocke, die wie die geplante Glocke für die Olympiade 60 bis 70 Zentner wiegt und etwa 1,80 Meter hoch ist, so gut wie nichts. Die künst­lerische Ausgestaltung bleibt dem Bildhauer über­lassen. Für eine gut durchgebildete Arbeit müssen stets mehrere Fassungen gemacht werden die Glocke für die Olympiade z. D. ist jetzt bis zum dritten Gipsmodell gediehen. Nach Gips wird dann ein Bronzemodell hergestellt, und auch dieses wird vom Bildhauer bearbeitet, das dann endlich feine Billigung findet und einer geeigneten Metallgieße­rei übergeben werden kann. In den Firmen, die sich mit Metcillkunftguß beschäftigen, hat sich die beste handwerkliche Ueberlieferuna des Mittelalters erhalten. Hier arbeiten noch die echten und rechten Meister, die auf ihr Ge­werbe stolz find und es vielfach auf ihre Söhne vererben; hier werden auch in jeder Werkstatt noch alte Berufsgeheimnisse bewahrt wie die Glocken­speise zusammengesetzt ist, aus der eine von mir entworfene Glocke gegossen wird, könnte ich beim besten Willen nicht angeben, so streng wird das Rezept gehütet. Sicher ist nur, daß bestes Kupfer und bestes Zinn verwendet werden; Gußftahl hat doch nicht ganz den vollen, weichen Klang einer guten Bronzeglocke. Aber bevor an den endgültigen Glockenguß und die Vervielfältigungen herange­gangen werden kann, müssen noch Beratungen mit den Werkstätten und gemeinsame Versuche statt- finden, damit man den rechten Weg findet und die rechten Leute, die mit dem nötigen Verständnis und Feingefühl an die Arbeit Herangehen

Für jede künstlerische und kunstgewerbliche Tätig­keit macht es sehr viel aus, ob der Künstler die Technik zur Ausführung feiner Entwürfe beherrscht oder nicht. Schnitzen, Ziselieren das sind für den Bildhauer kaum entbehrliche Fertigkeiten. Beim Glockenguß ist es sehr wesentlich, daß der Entwurf nicht nur geschmacklich gut ist, sondern sich auch leicht abgießen läßt. Zwar gibt es altbewährte Fachleut? bafür, aber es bleibt doch Aufgabe des

Künstlers, hier und da anzuleiten, zurechtzuweisen, notfalls selbst anzupacken. Nachdem der Kern der Glockenform gemauert, mit dem Lehmhemd in der Form der künftigen Glocke bekleidet und mit Talg überzogen ist, müssen die Inschriften und Ver­zierungen des Entwurfs darauf übertragen werden die Hand des Künstlers ist hierbei unentbehrlich. Dann nimmt das Verfahren feinen bekannten weiteren Gang: über den Kern und feinHemd" wird einMantel" aus Lehm gezogen, der nach dem Trocknen abgehoben wird, dann wird das Hemd zerschlagen, der Mantel wieder darübergesetzt, und

3um Tode von Max Adalbert.

Der in München verstorbene Schauspieler Max Adalbert als Schneidermeister Hasenklein, in einer seiner erfolgreichsten Rollen.

Spielzeiteröffnung am hessischen Landestheater.

Das Hessische Landestheater eröffnete feine Spiel­zeit mit der Aufführung von Richard Wagners W a l k ü r e". Zu der ausverkauften Eröffnungs­vorstellung hatten sich u. a. Ministerpräsident Dr. Werner und die Spitzen der Behörden einae- funben. Seit Jahren sah man auch wieder den ehe­maligen Großherzog von Hessen im Landes­theater. Die Aufführung unter der ausgezeichneten Leitung von Dr. Hans Schmidt-Isserstedt gestattete sich dank der hervorragenden gesanglichen und darstellerischen Leistungen von Joachim Satt­ler als Siegmund, Berta Obholzer als Sieg­linde, Lilli H a f g r e n - Dmkela als Brünnhilde und Johannes Bischoff als Wotan zu einer glänzenden Einleitung der neuen Spielzeit des Hessischen Landestheaters

Theaterausstellung in Kassel.

In Kassel wurde in Anwesenheit der Vertreter der Behörden die vom Kasseler Staatstheater ver­anstaltete Theaterausstellung, die Werbe­zwecken dienen soll, von Intendant Baron von H o l t h o f f eröffnet, der mitteilte, daß der Ober- präfibent Philipp Prinz von Hessen bie Schirmherrschaft über bie Ausstellung übernommen habe. Der Intendant betonte, daß er und seine deutsche Künstlerschar nur echtes deutsches Theater bringen wollen. Bibliotheksrat Dr. Struck gab in seiner Festrede einen geschichtlichen Ueberblirf über die Entwicklung des Kasseler Theaters. Zum Schluß forderte der Intendant die Versammelten auf, in ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer und Förderer der deutschen Kunst Adolf Hitler einzustimmen. Die Ausstellung gibt ein Bild von der kulturellen Bedeutung der seit 350 Jahren be­stehenden Kasseler Bühne und zeigt die Entwicklung des Theaterlebens in Kassel vom Dttoneum, dem ersten steinernen Theaterbau Deutschlands, bis zum heutigen Tage. Vor allem finden die Seiten des kurfürstlichen Hoftheaters uvd die Tätigkeit des Komponisten Louis Spohr sichtbaren Ausdruck. Sehr lehrreich wirkt die Abteilung, die sich mit der jüngsten Theatervergangenheit und der marxistischen Zersetzung der Theaterkultur Kassels beschäftigt. Einen breiten Raum nehmen die Kostüme aus dem großen Fundus des Theaters ein.

der Guß beginnt. Wenn nun die Glocke neu und glänzend bastelst, muß noch einmal ihre Wanbung vom Ziseleur unb vom Bilbhauer oerstänbnisvoll nachgearbeitet werben.

Ein Glockenguß ist bemnacb für den Plastiker eine große unb dabei interessante Aufgabe. Die Bronze der Glocke ist ein sehr spröder Werkstoff. Das plötzliche Zusammenziehen beim Erkalten läßt in ihrem Inneren gewaltige Spannungen entstehen, die eben den reichen Klang des Materials bei jeder Berührung Hervorrufen; dabei ist eine Platte von 10 Zentimeter Dicke bequem zu durchschlagen, und wenn man nur ein kleines Stück aus der unteren Glockenwandung herausschneiden würde, so würde die Glocke nach innen zusammenbrechen. Aber trotz seiner Sprödigkeit ist das Glockengut der edelste Werkstoff für den Künstler, dessen Werk noch nach Jahrhunderten den erfahrenen Bildner lobt und den unerfahrenen tadelt.

Reichsbund für evangelische Kirchenmusik.

Unter dem Ehrenpräsidium des Leipziger Thomas- Kantors Professor D. Dr. Karl Straube ist in Berlin ein Reichsbund für evangelische Kirchenmusik gegründet worden. Präsident des Bundes ist der Direktor der Hochschule für Musik in Berlin, Professor Dr. Fritz Stein, Reichs­leiter der Fachgruppe Musik im Kampfbund für deutsche Kultur, zum Vizepräsidenten wurden Pro­fessor Wolfgang Reimann und zum Geschäfts- sichrer der Leiter des evangelischen Musikamtes, Adolf Strube, ernannt. Der Reichsbund unter­stellte sich der Schirmherrschaft des Reichsbischofs Der deutschen evangelischen Kirche. Er bekennt sich zur kultischen Verwurzelung, zur gemeinschaftsbil­denden Kraft und zur oolkhaften Grundlage aller Kirchenmusik. Zweck des Bundes ist der Zusammen- schluß aller auf dem Gebiet der Kirchenmusik tätigen Verbände und Stellen und die Einfügung der evan­gelischen Kirchenmusik in die allgemeinen deutschen Musikbestrebungen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Für die Mit­wirkung in den Fachausschüssen werden führende Persönlichkeiten des musikalischen Lebens heran­gezogen, so u. a. Professor Friedrich Blume (Ber­lin), Professor Dr. Carlos Hasse (Tübingen), Professor Fritz Heitmann (Berlin), Professor Dr. Hermann Keller (Stuttgart), Unioersitätsmusik- direktor Georg K e m p f f (Erlangen), Landeskirchen- rat Dr. Mahrenholz (Hannover), Professor Günther Ramin, Organist Gerhard Schwarz, Komponist Kurt Thomas und Landeskirchen­musikdirektor Erwin Zillinger (Schleswig).

Notar wegen Unterschlagung zu Zuchthaus verurteilt.

Darmstadt, 9. Sept. (WSN.) Nach andert­halbtägiger Verhandlung vor der Großen Straf­kammer wurde heute das Urteil gegen den Rechts­anwalt und früheren Notar S t u r m f e l s, der eine Zeillang als Mitglied der SPD. dem Hessi­schen Landtag angehört hatte, gefällt. Sturmfels wurde wegen fortgesetzter falscher Be­urkundungen, fortgesetzter Unter- chlagung und Untreue zu einem Jahr echs Monaten Zuchthaus, einer Geld- trafe von 1500 Mark und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Sturmfels, der alsbald nach dem 5. März von der neuen Regierung seiner Amtswürde als Notar enthoben worden war, hatte im Laufe von vier Jahren Stempelgelder in Hohe von etwa 4000 Mark unterschlagen und gleichzeitig Urkunden gefälscht.

Verhaftungen in Worms.

Worms, 9. Sept. (WSN.) Die Staatspresse­stelle meldet: Durch gründliche Aufklärungen war es möglich, die K o m m u n t ft e n zu ermitteln, die im vergangenen Jahr anläßlich der Straßenver­sammlung dem Fahnenträger des Sturmes 58 (Westhofen) auf dem Marktplatz unter G e ° roaltanroenoung bie Fahne entriffen. Es wurden dieferhalb eine ganze Anzahl Personen in Polizeihaft genommen. Ferner wurden zwölf Personen in das Konzentrations­lager eingewiesen, weil sie versuchten, den Staat und seine Organe verächtlich zu machen. Bei Durch­suchungen in Wohnungen von Kommunisten mür­ben kommunistische Fahnen, sowie ein französischer Karabiner und sonstige Waffen und Munition vor­gefunden und sichergestellt.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck hat sich weiter südöstlich nach den Balkanländern entwickelt. Zwischen ihm und dem­jenigen über Schottland und der Nordsee stellt sich eine Hochdruckbrücke her, welche Deutschland mit in ihren Bereich nimmt. Die Herrschaft des hohen Druckes dauert somit auch bei uns weiter an.

Aussichten für Dienstag: Stellenweise

Kunst und Wissenschaft.

morgens dunstig, sonst meist heiter, nachts frisch, tagsüber warm, trocken.

Aussichten für Mittwoch: Fortdauer des herbstlich-schönen Wetters.

Lufttemperaturen am 10. September: mittags 19,4 Grad Celsius, abends 12,6 Grad; am 11. September: morgens 7,7 Grad. Maximum 20,3 Grad, Mini­mum 5,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. September: abends 19,8 Grad; am 11. Sep­tember: morgens 13,3 Grad Celsius. Sonnen­scheindauer 11V< Stunden.

Wirtschaft.

Frankfurt schwächer.

Frankfurt, 11. Sept. (WTB. Drahtmeldung.) Der Abbrückelungsprozeß an der Effektenbörse scheint noch nicht beendet zu sein. Auch zu Beginn der neuen Woche setzten sich die Abgaben an den meisten Marktgebieten fort, wobei man Liqui­dationsverkäufe vermutete, aber auch solche auf Sperrbankguthaben sowie solche zur Geldoerstüs- sigung aus Kapitalistenkreisen. Der weitere Kurs­oerfall hat die Aufnahmeneigung der Kulisse natur­gemäß völlig lahmgelegt und auch die günstigen Nachrichten aus der Industrie kamen unter diesen Umständen nicht zur Entfaltung. Bei sehr stillem Geschäft ergaben sich zu den ersten Kursen durch­schnittliche Rückgänge gegenüber dem Wochenschluß von 1 bis 2 v. H. Von einer Kurspstege seitens der Banken war kaum etwas zu verspüren. Stark angegriffen waren heute Montanpapiere, von de­nen Mannesmann 2,13 o. H., Buderus 2 v. H., Klöckner, Phönix und Stahlverein je 1,75 v. H., Gelsenkirchen und Harpener je 1,50 o. H. und Rhein­stahl 0,40 o. H. einbüßten. Am Chemiemarkt ver­loren IG. 1,65 v. H., Deutsche Erdöl 1,25 o. H. und Scheideanstalt trotz der Jnteressenerwerbung auf pharmazeutischem Gebiet 0,40 v. H. Von Elektro­aktien gaben Lcchmeyer 2,50 v. H., Aku 2,25 v. H., Licht & Kraft, Gesfürel und Siemens bis zu 1,50 v. H. nach. AEG. eröffneten 0,25 v. H. hoher, lie­ßen aber dann 0,40 v. H. nach. Im übrigen eröff­neten u. a. Zellstoff Waldhof 1,40 v. H., Deutsche Linoleum 1,25 o. H., Reichsbank 1, Daimler, Süd­deutsche Zucker, Aku und Schiffahrtspapiere bis zu 0,75 o. H. niedriger.

Der Rentenmarkt hatte ebenfalls schwächere Haltung. Attbesitz gaben 0,40 v. H., späte Reichs­schuldbuchforderungen 0,65 v. H. nach, Neubesitz, Stahlvereinbonds und Reichsbahnvorzuasaktien waren knapp gehalten. Am Pfandbriefmarkt lagen neue Kundschaftsverkäufe vor, so daß Gold- und Liquidationspfandbriefe bis zu 0,40 v. H. nachlie­ßen, Kommunalobligationen waren ziemlich un­verändert. Stadt- und Staatsanleihen lagen ruhig. Von Auslandswerten notierten Schweizer Bundes­bahnanleihen etwas fester. Im Verlaufe hielt die Umsatzlosigkeit an. IG. gaben nochmals 1,50 v. H. nach und auch die übrigen Werte bröckelten um weitere 0,25 bis 0,50 v. H. ab. Fester lagen Be- fula, die zu Pari gefragt waren, ferner Chade- aftien mit plus 6 Mark. Von deutschen Anleihen gaben Attbesitz und späte Reichsschuldbuchforde­rungen nochmals je 0,25 v. H., Amnestieanleihe etwa 0,40 v. H. nach. Tagesgeld war zu 3 v. H. un­verändert.

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt, 11. Sept. Auftrieb: 1681 Stück Rin­der (534 Ochsen, 123 Bullen, 535 Kühe, 458 Färsen), 341 Kälber, 58 Schafe, 4030 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollsteischige, ausgemästete jüngere 28 bis 31; ältere 24 bis 27; sonstige voll­fleischige 20 bis 23. Bullen: jüngere, vollfleischig höchsten Schlachtwerts 27 bis 29; sonstige vollslei- schige oder ausgemästete 22 bis 26. Kühe: jüngere vollfleischige 23 bis 26; sonstige vollfleischige 19 bis 22; fleischige 15 bis 18; gering genährte 11 bis 14. Färsen (Kalbinnen): vollfleischige, ausgemä­stete 28 bis 31; vollfleischige 25 bis 27; fleischige 21 bis 24. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 41; mittlere Mast- und Saugkälber 30 bis 35; geringere Saugkälber 25 bis 29; geringe Saug­kälber 20 bis 24. Schweine: vollfleischige, von zirka 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 44 bis 47; vollfleischige, von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebend­gewicht 44 bis 47; vollfleischige, von Atrfa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 41 bis .46; fleischige, von zirka 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 38 bis 43. Marktverkauf: Rinder schleppend, Ueberstand; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine mittelmäßig, ausverkauft; ausgesuchte Fettschweine über Notiz, geringere magere Ware fast unver­käuflich.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch. 13. September.

7.10 Uhr: Bad Hornburg: Frühkonzert. 9: Dom Deutschlandsender:Preuhengeist"; Hörspiel. 12: Atte Tanzmusik. 14.30: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18:Dom Schauplatz des Wellenkrieges"; von Pros. Dr. Fried­rich List. 18.25: Zeitfunk. 19: Stunde der Nation: Bilder von der Wasserkante; von Rudolf Kinau. 20: Großes Operettenkonzert.

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