„Wohl, nun kann der Guß beginnen..
Wie die ^Olympische Glocke" Gestalt gewinnt.
Bon Walter E. Lemcke.
Der junge deutsche Bildhauer Walter E. Lemcke hat kürzlich den Auftrag erhalten, etne Glocke zu schaffen, welche die Olympischen Spiele 1936 einläuten und zugleich als ihr Wahrzeichen dienen soll.
Uralte Ueberlieferungen knüpfen sich an den Klang der Glocke. In aller Welt hält man mit Gottfried Keller das Geläute des heimatlichen Kirchturms für die allerschönfte Musik. Gtockenjchall begleitet uns treu in „des Lebens wechseloollem Spiel", und es ist eine glückliche Idee von Exzellenz L e w a l d , daß Glockenklang in drei Jahren die besten Wettkämpfer aller Länder zum Kamps ihres Lebens zusammenrufen soll.
Der Mathematiker und der Bildhauer, der Glok- kengießer und der Musiker arbeiten bei der Gestaltung der modernen Glocke Hand in Hand. „Modern" — es scheint zunächst kein passender Ausdruck für unsere Vorstellung von Glockenguß. In der Tat hat sich an dem rein technischen Verfahren seit der mittelalterlichen Blütezeit des Glockengusses und seit Schillers ,Lied von der Glocke" nichts oder nur wenig geändert, auch unser Gefühl für Wohllaut und Mihklang ist dasselbe wie ehedem. Aber in der äußeren Form, in der Verzierung der Glockenwand, in der Wahl und Schriftart des in die Glocke geprägten Spruches ist doch dem künstlerischen Empfinden Raum genug verblieben, um dem Geist der Zeit und dem Geist des Volkes Ausdruck geben zu können. Es ist bedauerlich, wenn diese Möglichkeiten — wie das in der Neuzeit, im Gegensatz zum Mittelalter, nicht selten geschah — durch eine seelenlose Massenfabrikation auf einem seelisch so ansprechenden Gebiet verdrängt werden. Bei der Glocke für die kommenden Olympischen Spiele wird diese Gefahr vermieden. Auch sie soll nicht nur vom Turm herab den Einzug der Sportler einläuten, sondern sie wird in Form von Tausenden und Zehntausenden kleiner Glocken überall einbringen, in das Sitzungszimmer der Vereine wie auf den Tisch des Privathauses, in Bronze oder vielleicht auch in Porzellan der Meißener und der Preußischen Manufaktur; es ist mir aber von vornherein die Ueberwachung auch dieser Glockenherstellung übertragen worden, um alles Minderwertige auszuschalten und um zu verhindern, daß die Masse und Verzierungen der großen Glocke bloß mechanisch aus die kleineren übertragen werden.
Aufgabe rein mathematischer Berechnung ist es, nach der festgelegten Tonhöhe die Form der Glocke und die Dicke ihrer Wandung, die sogenannte „Rippe" — den Querschnitt — zu berechnen. Es läßt sich bei diesen Berechnungen eine solche Genauigkeit erreichen, daß nach Fertigstellung der Glocke nur wenige Pfund Metall' von der Jnnen- feit" des unteren Randes abgedreht zu werden brauchen, damit die Glocke den gewünschten Ton erschallen läßt. Wenige Pfund — das bedeutet bei einer Glocke, die wie die geplante Glocke für die Olympiade 60 bis 70 Zentner wiegt und etwa 1,80 Meter hoch ist, so gut wie nichts. Die künstlerische Ausgestaltung bleibt dem Bildhauer überlassen. Für eine gut durchgebildete Arbeit müssen stets mehrere Fassungen gemacht werden — die Glocke für die Olympiade z. D. ist jetzt bis zum dritten Gipsmodell gediehen. Nach Gips wird dann ein Bronzemodell hergestellt, und auch dieses wird vom Bildhauer bearbeitet, das dann endlich feine Billigung findet und einer geeigneten Metallgießerei übergeben werden kann. In den Firmen, die sich mit Metcillkunftguß beschäftigen, hat sich die beste handwerkliche Ueberlieferuna des Mittelalters erhalten. Hier arbeiten noch die echten und rechten Meister, die auf ihr Gewerbe stolz find und es vielfach auf ihre Söhne vererben; hier werden auch in jeder Werkstatt noch alte Berufsgeheimnisse bewahrt — wie die Glockenspeise zusammengesetzt ist, aus der eine von mir entworfene Glocke gegossen wird, könnte ich beim besten Willen nicht angeben, so streng wird das Rezept gehütet. Sicher ist nur, daß bestes Kupfer und bestes Zinn verwendet werden; Gußftahl hat doch nicht ganz den vollen, weichen Klang einer guten Bronzeglocke. Aber bevor an den endgültigen Glockenguß und die Vervielfältigungen herangegangen werden kann, müssen noch Beratungen mit den Werkstätten und gemeinsame Versuche statt- finden, damit man den rechten Weg findet und die rechten Leute, die mit dem nötigen Verständnis und Feingefühl an die Arbeit Herangehen
Für jede künstlerische und kunstgewerbliche Tätigkeit macht es sehr viel aus, ob der Künstler die Technik zur Ausführung feiner Entwürfe beherrscht oder nicht. Schnitzen, Ziselieren — das sind für den Bildhauer kaum entbehrliche Fertigkeiten. Beim Glockenguß ist es sehr wesentlich, daß der Entwurf nicht nur geschmacklich gut ist, sondern sich auch leicht abgießen läßt. Zwar gibt es altbewährte Fachleut? bafür, aber es bleibt doch Aufgabe des
Künstlers, hier und da anzuleiten, zurechtzuweisen, notfalls selbst anzupacken. Nachdem der Kern der Glockenform gemauert, mit dem Lehmhemd in der Form der künftigen Glocke bekleidet und mit Talg überzogen ist, müssen die Inschriften und Verzierungen des Entwurfs darauf übertragen werden — die Hand des Künstlers ist hierbei unentbehrlich. Dann nimmt das Verfahren feinen bekannten weiteren Gang: über den Kern und fein „Hemd" wird ein „Mantel" aus Lehm gezogen, der nach dem Trocknen abgehoben wird, dann wird das Hemd zerschlagen, der Mantel wieder darübergesetzt, und
3um Tode von Max Adalbert.
Der in München verstorbene Schauspieler Max Adalbert als Schneidermeister Hasenklein, in einer seiner erfolgreichsten Rollen.
Spielzeiteröffnung am hessischen Landestheater.
Das Hessische Landestheater eröffnete feine Spielzeit mit der Aufführung von Richard Wagners „W a l k ü r e". Zu der ausverkauften Eröffnungsvorstellung hatten sich u. a. Ministerpräsident Dr. Werner und die Spitzen der Behörden einae- funben. Seit Jahren sah man auch wieder den ehemaligen Großherzog von Hessen im Landestheater. Die Aufführung unter der ausgezeichneten Leitung von Dr. Hans Schmidt-Isserstedt gestattete sich dank der hervorragenden gesanglichen und darstellerischen Leistungen von Joachim Sattler als Siegmund, Berta Obholzer als Sieglinde, Lilli H a f g r e n - Dmkela als Brünnhilde und Johannes Bischoff als Wotan zu einer glänzenden Einleitung der neuen Spielzeit des Hessischen Landestheaters
Theaterausstellung in Kassel.
In Kassel wurde in Anwesenheit der Vertreter der Behörden die vom Kasseler Staatstheater veranstaltete Theaterausstellung, die Werbezwecken dienen soll, von Intendant Baron von H o l t h o f f eröffnet, der mitteilte, daß der Ober- präfibent Philipp Prinz von Hessen bie Schirmherrschaft über bie Ausstellung übernommen habe. Der Intendant betonte, daß er und seine deutsche Künstlerschar nur echtes deutsches Theater bringen wollen. Bibliotheksrat Dr. Struck gab in seiner Festrede einen geschichtlichen Ueberblirf über die Entwicklung des Kasseler Theaters. Zum Schluß forderte der Intendant die Versammelten auf, in ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer und Förderer der deutschen Kunst Adolf Hitler einzustimmen. Die Ausstellung gibt ein Bild von der kulturellen Bedeutung der seit 350 Jahren bestehenden Kasseler Bühne und zeigt die Entwicklung des Theaterlebens in Kassel vom Dttoneum, dem ersten steinernen Theaterbau Deutschlands, bis zum heutigen Tage. Vor allem finden die Seiten des kurfürstlichen Hoftheaters uvd die Tätigkeit des Komponisten Louis Spohr sichtbaren Ausdruck. Sehr lehrreich wirkt die Abteilung, die sich mit der jüngsten Theatervergangenheit und der marxistischen Zersetzung der Theaterkultur Kassels beschäftigt. Einen breiten Raum nehmen die Kostüme aus dem großen Fundus des Theaters ein.
der Guß beginnt. Wenn nun die Glocke neu und glänzend bastelst, muß noch einmal ihre Wanbung vom Ziseleur unb vom Bilbhauer oerstänbnisvoll nachgearbeitet werben.
Ein Glockenguß ist bemnacb für den Plastiker eine große unb dabei interessante Aufgabe. Die Bronze der Glocke ist ein sehr spröder Werkstoff. Das plötzliche Zusammenziehen beim Erkalten läßt in ihrem Inneren gewaltige Spannungen entstehen, die eben den reichen Klang des Materials bei jeder Berührung Hervorrufen; dabei ist eine Platte von 10 Zentimeter Dicke bequem zu durchschlagen, und wenn man nur ein kleines Stück aus der unteren Glockenwandung herausschneiden würde, so würde die Glocke nach innen zusammenbrechen. Aber trotz seiner Sprödigkeit ist das Glockengut der edelste Werkstoff für den Künstler, dessen Werk noch nach Jahrhunderten den erfahrenen Bildner lobt — und den unerfahrenen tadelt.
Reichsbund für evangelische Kirchenmusik.
Unter dem Ehrenpräsidium des Leipziger Thomas- Kantors Professor D. Dr. Karl Straube ist in Berlin ein Reichsbund für evangelische Kirchenmusik gegründet worden. Präsident des Bundes ist der Direktor der Hochschule für Musik in Berlin, Professor Dr. Fritz Stein, Reichsleiter der Fachgruppe Musik im Kampfbund für deutsche Kultur, zum Vizepräsidenten wurden Professor Wolfgang Reimann und zum Geschäfts- sichrer der Leiter des evangelischen Musikamtes, Adolf Strube, ernannt. Der Reichsbund unterstellte sich der Schirmherrschaft des Reichsbischofs Der deutschen evangelischen Kirche. Er bekennt sich zur kultischen Verwurzelung, zur gemeinschaftsbildenden Kraft und zur oolkhaften Grundlage aller Kirchenmusik. Zweck des Bundes ist der Zusammen- schluß aller auf dem Gebiet der Kirchenmusik tätigen Verbände und Stellen und die Einfügung der evangelischen Kirchenmusik in die allgemeinen deutschen Musikbestrebungen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Für die Mitwirkung in den Fachausschüssen werden führende Persönlichkeiten des musikalischen Lebens herangezogen, so u. a. Professor Friedrich Blume (Berlin), Professor Dr. Carlos Hasse (Tübingen), Professor Fritz Heitmann (Berlin), Professor Dr. Hermann Keller (Stuttgart), Unioersitätsmusik- direktor Georg K e m p f f (Erlangen), Landeskirchen- rat Dr. Mahrenholz (Hannover), Professor Günther Ramin, Organist Gerhard Schwarz, Komponist Kurt Thomas und Landeskirchenmusikdirektor Erwin Zillinger (Schleswig).
Notar wegen Unterschlagung zu Zuchthaus verurteilt.
Darmstadt, 9. Sept. (WSN.) Nach anderthalbtägiger Verhandlung vor der Großen Strafkammer wurde heute das Urteil gegen den Rechtsanwalt und früheren Notar S t u r m f e l s, der eine Zeillang als Mitglied der SPD. dem Hessischen Landtag angehört hatte, gefällt. Sturmfels wurde wegen fortgesetzter falscher Beurkundungen, fortgesetzter Unter- chlagung und Untreue zu einem Jahr echs Monaten Zuchthaus, einer Geld- trafe von 1500 Mark und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Sturmfels, der alsbald nach dem 5. März von der neuen Regierung seiner Amtswürde als Notar enthoben worden war, hatte im Laufe von vier Jahren Stempelgelder in Hohe von etwa 4000 Mark unterschlagen und gleichzeitig Urkunden gefälscht.
Verhaftungen in Worms.
Worms, 9. Sept. (WSN.) Die Staatspressestelle meldet: Durch gründliche Aufklärungen war es möglich, die K o m m u n t ft e n zu ermitteln, die im vergangenen Jahr anläßlich der Straßenversammlung dem Fahnenträger des Sturmes 58 (Westhofen) auf dem Marktplatz unter G e ° roaltanroenoung bie Fahne entriffen. Es wurden dieferhalb eine ganze Anzahl Personen in Polizeihaft genommen. Ferner wurden zwölf Personen in das Konzentrationslager eingewiesen, weil sie versuchten, den Staat und seine Organe verächtlich zu machen. Bei Durchsuchungen in Wohnungen von Kommunisten mürben kommunistische Fahnen, sowie ein französischer Karabiner und sonstige Waffen und Munition vorgefunden und sichergestellt.
Wettervoraussage.
Der hohe Druck hat sich weiter südöstlich nach den Balkanländern entwickelt. Zwischen ihm und demjenigen über Schottland und der Nordsee stellt sich eine Hochdruckbrücke her, welche Deutschland mit in ihren Bereich nimmt. Die Herrschaft des hohen Druckes dauert somit auch bei uns weiter an.
Aussichten für Dienstag: Stellenweise
Kunst und Wissenschaft.
morgens dunstig, sonst meist heiter, nachts frisch, tagsüber warm, trocken.
Aussichten für Mittwoch: Fortdauer des herbstlich-schönen Wetters.
Lufttemperaturen am 10. September: mittags 19,4 Grad Celsius, abends 12,6 Grad; am 11. September: morgens 7,7 Grad. Maximum 20,3 Grad, Minimum 5,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. September: abends 19,8 Grad; am 11. September: morgens 13,3 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 11V< Stunden.
Wirtschaft.
Frankfurt schwächer.
Frankfurt, 11. Sept. (WTB. Drahtmeldung.) Der Abbrückelungsprozeß an der Effektenbörse scheint noch nicht beendet zu sein. Auch zu Beginn der neuen Woche setzten sich die Abgaben an den meisten Marktgebieten fort, wobei man Liquidationsverkäufe vermutete, aber auch solche auf Sperrbankguthaben sowie solche zur Geldoerstüs- sigung aus Kapitalistenkreisen. Der weitere Kursoerfall hat die Aufnahmeneigung der Kulisse naturgemäß völlig lahmgelegt und auch die günstigen Nachrichten aus der Industrie kamen unter diesen Umständen nicht zur Entfaltung. Bei sehr stillem Geschäft ergaben sich zu den ersten Kursen durchschnittliche Rückgänge gegenüber dem Wochenschluß von 1 bis 2 v. H. Von einer Kurspstege seitens der Banken war kaum etwas zu verspüren. Stark angegriffen waren heute Montanpapiere, von denen Mannesmann 2,13 o. H., Buderus 2 v. H., Klöckner, Phönix und Stahlverein je 1,75 v. H., Gelsenkirchen und Harpener je 1,50 o. H. und Rheinstahl 0,40 o. H. einbüßten. Am Chemiemarkt verloren IG. 1,65 v. H., Deutsche Erdöl 1,25 o. H. und Scheideanstalt trotz der Jnteressenerwerbung auf pharmazeutischem Gebiet 0,40 v. H. Von Elektroaktien gaben Lcchmeyer 2,50 v. H., Aku 2,25 v. H., Licht & Kraft, Gesfürel und Siemens bis zu 1,50 v. H. nach. AEG. eröffneten 0,25 v. H. hoher, ließen aber dann 0,40 v. H. nach. Im übrigen eröffneten u. a. Zellstoff Waldhof 1,40 v. H., Deutsche Linoleum 1,25 o. H., Reichsbank 1, Daimler, Süddeutsche Zucker, Aku und Schiffahrtspapiere bis zu 0,75 o. H. niedriger.
Der Rentenmarkt hatte ebenfalls schwächere Haltung. Attbesitz gaben 0,40 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen 0,65 v. H. nach, Neubesitz, Stahlvereinbonds und Reichsbahnvorzuasaktien waren knapp gehalten. Am Pfandbriefmarkt lagen neue Kundschaftsverkäufe vor, so daß Gold- und Liquidationspfandbriefe bis zu 0,40 v. H. nachließen, Kommunalobligationen waren ziemlich unverändert. Stadt- und Staatsanleihen lagen ruhig. Von Auslandswerten notierten Schweizer Bundesbahnanleihen etwas fester. Im Verlaufe hielt die Umsatzlosigkeit an. IG. gaben nochmals 1,50 v. H. nach und auch die übrigen Werte bröckelten um weitere 0,25 bis 0,50 v. H. ab. Fester lagen Be- fula, die zu Pari gefragt waren, ferner Chade- aftien mit plus 6 Mark. Von deutschen Anleihen gaben Attbesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen nochmals je 0,25 v. H., Amnestieanleihe etwa 0,40 v. H. nach. Tagesgeld war zu 3 v. H. unverändert.
frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt, 11. Sept. Auftrieb: 1681 Stück Rinder (534 Ochsen, 123 Bullen, 535 Kühe, 458 Färsen), 341 Kälber, 58 Schafe, 4030 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollsteischige, ausgemästete jüngere 28 bis 31; ältere 24 bis 27; sonstige vollfleischige 20 bis 23. Bullen: jüngere, vollfleischig höchsten Schlachtwerts 27 bis 29; sonstige vollslei- schige oder ausgemästete 22 bis 26. Kühe: jüngere vollfleischige 23 bis 26; sonstige vollfleischige 19 bis 22; fleischige 15 bis 18; gering genährte 11 bis 14. Färsen (Kalbinnen): vollfleischige, ausgemästete 28 bis 31; vollfleischige 25 bis 27; fleischige 21 bis 24. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 41; mittlere Mast- und Saugkälber 30 bis 35; geringere Saugkälber 25 bis 29; geringe Saugkälber 20 bis 24. Schweine: vollfleischige, von zirka 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 44 bis 47; vollfleischige, von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 44 bis 47; vollfleischige, von Atrfa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 41 bis .46; fleischige, von zirka 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 38 bis 43. — Marktverkauf: Rinder schleppend, Ueberstand; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine mittelmäßig, ausverkauft; ausgesuchte Fettschweine über Notiz, geringere magere Ware fast unverkäuflich.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch. 13. September.
7.10 Uhr: Bad Hornburg: Frühkonzert. 9: Dom Deutschlandsender: „Preuhengeist"; Hörspiel. 12: Atte Tanzmusik. 14.30: Jeder hört zu! 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert. 18: „Dom Schauplatz des Wellenkrieges"; von Pros. Dr. Friedrich List. 18.25: Zeitfunk. 19: Stunde der Nation: Bilder von der Wasserkante; von Rudolf Kinau. 20: Großes Operettenkonzert.
Naßwäsche
die billigste Wäschereinigungsbehandlung, trocken gewogen. Gewichtsberechnung, gute, schonende Ausführung — Lieferzeit 2 Tage
JJÄ Großwäscherei ,Edelweiß'
Rasenbleiche — Heiß mangel
_______________5604 A
Kaiser-Nafron
mild» im Geschmack und sehr bekömmlich, bringt Erleichterung und Linderung bei Sodbrennen. Magensäure. wirkt beruhigend. Man verlange ausdrücklich Kaiser-Natron nur la grüner Original - Packung, höchste Reinheit garantiert, niemals lose, In den melatao Geschäften. Rezepte gratis.
Arnold Holste Wwe. Bielefeld. (1-S4)
Bücher von den
Wundern der Kleinwelt
Die Mikroskopie. Eine Einführung in gemeinverständlicher Darstellung von Dr. W. Effenberger. Mit Abbildungen auf 32 Kunstdrucktafeln nach photographischen Aufnahmen des Verfassers. RM. 3.60 Einfachste Lebensformen desTier- u Pflanzenreichs. Naturgeschichte der mikroskopischen Süßwasserbewohner von F Eyferth. Fünfte, von Prof. Dr. W. Schoenichen vollständig neu bearbeitete Auflage.Mit über 1500 Abbildungen 2 Bände in Halbleder geb RM 38.-, Neue Oanzleinen-Ausgabe RM 30.— Die Infusorien des Süßwassers und Meeres. Hilfsbuch zum Bestimmen nebst einer kurzen Einführung in deren Biologie. Von Prof. Dr. J. Lepsi. Mit 550 Abbildungen. Gebunden RM. 4.-
HugoBermühlerVerlag Bln-Lichterfelde
Leupin Creme und Seife
vorzügliches Hautpflegemittel, seit Jahren glanzend bewährt bei
Flechtejucken Ausschlag, Krätze, Hämorrhoiden, Beinschäd., Wundsein usw. <574 V Löwen Drog. W.KIIblnger Nacht, Seltersweg 79a; Drog. Wlnterhoff, Kreuzplatz 10; Kreuz-Drogerie A. Noll, Bahnhofstr. 53; Med.-Drogerie H. Elges, Seltersweg 68a.
Illlllllllll!lllllllllllllllllllllli Asbest- Platten 1,2, 8.4 und 5 mm, wieder am Lager. 204 D CarlSchunck llllllllllllllllllllllllllllllllllll
Ehestands-
Darlehen für Hausgeräte Bekommen Sie, Ihre Tochter oder Ihr Sohn auch ein solches Darlehen? Schaffen Sie sich dafür die Geräte für die Küche an. — Sie werden aut beraten bei
J.B. Häuser
Am Oswaldsgarten Gießen, Ruf 2145/2146 5277 a
WFE?RB?drucksachen
VVhlvD bBrühl’sche Druckerei
Reslauralion leinrich Dippel
Gießen, Oswaldsgarten 5609D
Dienstag, den 12. Sept. d. J.
frisch geschlachtet
Empfehle la Hausmacherware! !!!!IIIII!II!IIII!IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!IIIIIIIIIIIII!IIII Zerlegbare Kattoffelgestelle D.R.G.M., für B und 6 Zentner empfiehlt billigst m?sa
Edgar Sorrmann, Eisenhandlung
Technifchc Lebranftalten Offenbach a.M.
Kunftgeroerbefchule Höhere ßaufchule
Derftaati. Mafchinenbaufchule Direktor: Prof. Dr. Hugo Ebcrharöt fordern Sie Druckfachen!
CITROVIN
DAS
bekömmliche Säuremittel
FÜR SPEISE- UND EINMACHEZ WECKE
In allen einschlägigen Geschäften erhältlich.
W.
WSW
Citrovin-Fabrik G. m. b. H., Frankfurt a. M.


