Ausgabe 
11.2.1933 Erstes Blatt
 
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chen Häusern liegen alle Personen daran zu Bett. Da von toi Schulkindern ein sehr großer Prozent­satz dem Unterricht fernbleiben muß und von den drei Lehrkräften zwei ebenfalls erkrankt sind, ord­nete das Kreisgesundheitsamt an, daß der Un­terricht einige Tage unterbrochen wird.

< Burkhardsfelden, 10.Febr. Der Di­rektor des Landwirtschaftsamts Lich, Landwirt­schaftsrat Dr. Lehr, hielt hier einen Vortrags- kursus für die Landwirte. Der erste Vor­trag behandelte die praktische Winterfütterung unter Anwendung hochwertiger und billiger Kraftfutter­mittel. Der zweite Vortrag hatte die Aufstellung richtiger Futterrationen zum Gegenstand, der dritte Vortrag war der Gewinnung und Verarbeitung der Milch gewidmet. Sämtliche Vorträge waren stark besucht und brachten der bäuerlichen Bevölke­rung wertvolle und dankbar begrüßte Aufklärung.

Ct) Lollar, 10. Febr. Dieser Tage fand die Jahreshauptversammlung des Vereins »Kin­de r f r e u n d", der die Krankenpflegestation und die Kleinkinderschule unterhält, statt. Da der erste Vorsitzende, Dekan Gußmann, und der zweite Vorsitzende, Dürgermeistcr Schmidt, infolge Erkrankung nicht anwesend sein konnten, leitete der Rechner, Rektor a. D. D a a b, die Versammlung. Der Jahresbericht ergab, daß dem Verein im letz­ten Lkahre zehn Mitglieder neu beigetreten und insgesamt jetzt 426 Mitglieder vorhanden sind. Dankbare Erwähnung fanden die zahlreichen Spenden von Lebensmitteln durch die Einvwh- nerschaft. 3n der Krankenpflege waren 7850 Kran­kenbesuche und 12 Nachtwachen zu verzeichnen. Der Besuch der Klein-Kinderschule war gut. An baren Zuwendungen sind u. a. zu nennen: Von der Ge­meinde Lollar 1300 Mark, von Dentist Becker für Pflege 200 Mark, von den Buderusschen Eisen­werken Lollar 80 Mark und vom Frauenverein Lollar 100 Mark für die Benutzung deS Saales. Den beiden Schwestern, Krankenschwester D r i n a und Kinderschwester Käthe, wurde für ihre treue und aufopfernde Tätigkeit Anerkennung und Dank ausgesprochen. Die Rechnungsablage ergab ein erfreulich günstiges Bild. Das Darvermögen des Vereins beträgt 3177 Mark. Der Wert des vereinseigenen Gebäudes nebst Grundstück und Inventar ist mit rund 15 000 Mark eingesetzt. Der Vorstand wurde wiedergewählt: er seht sich für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Erster Vorsitzender Dekan Guhmann, 2. Vorsitzender Bürgermeister Schmidt, 1. Schriftführer Rcichsbahn-Detriebsassistent Karl Drück, 2. Schriftführer Maschinenmeister Fritz Rohrbach, 1. Rechner Rektor a. D. D a a b , 2. Rechner

Landwirt Heinrich Geißler VIII, Beisitzer: Zimmermeister Balthasar R u h n, Direktor 3 a n tz e n, Landwirt Ludwig Hofmann V., Werkmeister Heinrich Müller und Schreiner Karl Seipp II. Die Versammlung stimmte dem Vorschlag des Vorstandes zu, wonach das wö­chentliche Schulgeld für das erste Kind auf 20 Pfennig, für das zweite Kind auf 10 Pf. herab­gesetzt werden soll, ebenso auch dem weiteren Vor­standsantrag, die Hypothekenrestschuld von etwa 700 Mark an die Hessische Landeshypothekenbank zurückzuzahlen.

- Daubringen, 10. Febr. Der hiesige Krie­ger- und Schützenverein hielt in der Wirt­schaft von Ludwig Weimer seine Generalversamm­lung ab, die gut besucht war. Der Vorsitzende Wil­helm Walther Vll. gedachte des Reichspräsidenten in der hergebrachten Weise. Aus dem Jahresbericht war zu ersehen, daß die Mitgliederzahl auf der bis- herigen Höhe blieb. Des im verflossenen Vereins­jahre verstorbenen Mitglieds, Polizeidieners i. R. Karl Schäfer I. wurde in der üblichen Weife ge­dacht. Der Rechner Ludwig Dort I. trug die Iah- resrechnung für 1932 vor, die einen geringen Ueber- schuß ergab; dem Rechner wurde Entlastung erteilt.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vor­sitzender Wilhelm Walther VII.; 2. DorsiHender Heinrich Mohr; Rechner Ludwig Dort I.; Schrift­führer Johannes Reif; Vereinsoiener Karl Frey. Dem Kriegerverein ist der K l e i n k a l i b e r - schützenoerein angegliedert, dessen Vor­standsmitglieder Heinrich Bi er au 1. Vorsitzender; Friedrich Bierau Rechner und Karl K a r b e r Vereinsdiener sind.

t Treis, a. Lda., 10. Febr. Bei der hiesigen dritten und letzten Gemeinde-Holzver- steigerung hielten sich die Preise ziemlich auf der Höhe der letzten fiskalischen Versteigerung. Buchenscheiter kamen auf 15 Mark, Prügel auf 13 bis 15 Mark, Fichtenknüppe-l 6 Mark, Fichten­rundscheit 8 Mark, Eichenprügel 6 bis 7 Mark, je 2 Rm. 5 Rm. Duchenreisig kosteten 8 bis 10 Mark, 5 Dm. Eichrnreiser 5 bis 6 Mark. Die Grippe hat auch in unserer Gemeinde eine große Ausdehnung genommen. Fast in jedem Haus sind mehrere Personen davon befallen. Die Epidemie ist bis jetzt aber gutartig ver­laufen.

* Geilshausen, 10. Febr. Dieser Tage hielt der Gesangverein »3ugendmuth" (Ehorleit. Lehrer F l a t h - Rüddingshausen) seine Jahreshauptversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Konrad S cho m ber gedachte zunächst des ver­storbenen 1. Vorsitzenden des Deutschen Sänger­bundes, Dr. Hammerschmidt, und des ver­storbenen Dundeschormeisters des Hessischen Sän­gerbundes, Otto R a u m a n n. Rach dem 3ah- resbericht erstattete der Rechner den Kassenbericht, der einen ansehnlichen Lieberschuß auswies. Für 25jährige aktive Sangestätigkeit wurde dem Mit­glied Karl R i e b e r g o l l die Ehrenurkunde für treue Dienste übermittelt. Für fleißigen Sing­stundenbesuch wurden 11 Mitglieder mit der grü­nen Ehrennadel ausgezeichnet, für zweijährigen regelmäßigen Singstundenbesuch erhielt Karl Luft den Taschenkalender des Hessischen Sänger­bundes, für dreijährigen fleißigen Srngstunden- besuch erhielt Willi Hofmann das 3ahrbuch des Deutschen Sängerbundes. Ferner wurden noch einige verdiente Mitglieder zu Ehrenmitglie­dern ernannt. Es wurde beschlossen, daß sich der Verein in diesem 3ahre am Wertungssingen des Gaues Gießen in Gießen beteiligt. Chorlieder ver­schönten den Abend.

4- Grünberg, 10. Febr. Dieser Tage hielt die hiesige Freiwillige Feuerwehr im Gasthaus »Zum Taunus" ihre Hauptversammlung ab, die von etwa 100 Kameraden besucht war. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde das An­denken des verstorbenen Kreisfeuerwehrinspektors D i ck o r ö durch Erheben von den Sitzen geehrt. Der erste Hauptmann, Seilermeister K. S e i f a r t, erstattete den 3ahresbericht. Danach haben fünf Hauptübungen, je eine Llebung der Steig- und Hydrantenmannschaft und 16 Llcbungen der Mo- torsprihenmannschast stattgefunden. Die Wehr zählt 166 aktive und 43 passive Mitglieder. Die Rechnungsablage ergab einen kleinen Heber» schuß. Da im vorigen 3ahre die beiden Haupt­leute K. S e i f a r t und K. Schmidt für die Dauer von 3 Zähren wiedergewählt worden waren, ergab sich diesmal nur die Wahl für die übrigen Vorstandsämter. Es wurden wiederge­wühlt : Otto Allmendinger als Rechner, Friedrich 3 ö ck e l I. als Schriftführer, Wilhelm Lehmann als Zeugwart, Wilhelm Schröder als Spritzenmeister, ferner als Beisitzer Karl 3 ö d e l VI., Wilhelm Schomber und Hermann Magel, letzterer an Stelle des aus Alters­gründen eine Wiederwahl ablehnenden Karl Hofmann II. Das Ehrenzeichen für 10jäh- rige Mitgliedschaft erhielten: Christtan S ch m a - del, Kurt Bod, Wilhelm Mantel und Fritz Christ. Mit Worten besonderer Anerkennung

überreichte dann der 1. Hauptmann die höchste Auszeichnung für Feuerwehrleute, das silberne Ehrenkreuz, an 4 Kameraden, die auf eine 45jäh- rige Tätigkeit als Feuerwehrmann zurüdbliden können; es sind dies: Karl 3 ö d e I VI., Anton Kreuder, Otto Gebauer und Friedrich 3 ö d e I 1., der auch schon 25 3ahre als Schrift­führer tätig ist. Am Lehrgang der Feuerwehr­schule in Friedberg hat Kamerad Reinhard Haas teilgenDmmen, der darüber einen kurzen Bericht erstattete.

f. Hungen, 9. Februar. Der Gemeinderat genehmigte einen Geländetausch zwischen der Stadt und der Gewerkschaft Kon stanze, die das Gelände zur Anlage eines Schlammteiches für ihren Betrieb benötigt.

Gtwknnauszng

5. Klasse 40. Preuß.-Südbeulsche (266. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

1. Ziehungstag 8. Februar 1933

Sn der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

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Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

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5. Klaffe 40. Preuh.-Südbeuffchr (266. Preuß.) Staats-Lotterie

Obne Gewähr Nachdruck verboten

2. Ziehungstag 9. Februar 1933

Sn der heutigen Vormittaasziehung wurden Gewinne

über 400 M. gezogen

12 »etHnne i> 10000 M. 31115 50813 61626 97110 185492 279933

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Sn der heutigen Nachmittagsziehung Wurden Gewinne über 400 M. gezogen

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328694 333559 335989 336199 344384 349487

351017 351919 360252 366542 370670 370756

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399508

Bei Grippe-Gefahr

Das ärztliche MerkblattVerhaltungsmaß­regeln bei Grippe"auf Wunsch kostenfrei durch Dauer & Cie., Berlin SW 68, zruorichftr. 231

Bekanntmachung.

Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzcr die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahc- und Fußwegen einfriedigenden Decken ,n jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite aurückzuschneiden haben, wird mit dem An­fügen wiederholt zur öffentlichen Kennt­nis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Artikels 43 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1, bis 10, RM. bestraft werden. 997C

Gießen den 9. Februar 1933. Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Dr. R o s ende £g._______

Holzsubmission.

Die Gemeinde Geilshausen verkauft im Wege schriftlichen Angebots nachstehend verzeichnetes Holz:

Los 1.

Fichtenflärnrne.

Klasse la 6 Stück 1,25 im

1b 81 27,63

2a 70 43,66

2b 44 46 98

3a 20 27,79

,, 3b 10 21,06

4a 1 1,58

4b 2 5,28

kiefernslämme.

Klosse 1b 58 Stück 16,84 km

2a 58 27,91

2b 12 7,19

3a 3 1,94

3b 3 2,69

Los II.

Fichtenslänime.

Klasse 1b 31 Stück 12,20 km

2a 56 43,78

2b 41 47,04

3a 11 17,92

3b 2 3,75

Kiefernstämme.

Klasse 1b 5 Stück 1,77 km

2a 45 27,34

2b 30 30,06

3a 2 3,02

Angebote sind getrennt nach Klassen mit der AufschriftHolzsubmission" bis späte­stens Dienstag, den 14. d. 2TL, nachmittags 27i Ahr, bei der unterzeichneten Stelle ein­zureichen, woselbst in Gegenwart der er­schienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Das Holz ist ohne Rinde gemessen und nicht geschält. Es empfiehlt sich, dasselbe vorher anzusehen, da spätere Beanstandun- ge nicht berücksichtigt werden. Bemerkt wird noch, daß Los I auf der Seite nach Beuern zu liegt. 1008D

Geilshausen, den 8. Februar 1933.

Hessische Bürgermeisterei Geilshausen.

Wagner.

Nutzholzverkauf.

Am Freitag, dem 17. Februar 1933, von vormittags 11)7 Uhr ab, kommt in der Gastwirtschaft Seipp in Ebersgöns folgen­des Nutzholz aus den Gemeindewaldungen Ebersgöns und Oberkleen öffentlich meist­bietend zum Verkauf: 981D

1. Gemeinde Ebersgöns.

2 Stück Eichen-Nutzstämme Klasse 2 = 0,53 km; 6 Stück Eichen-Nutzstämme Klasse 3 = 2,61 km; 2 Stück Eichen-Nutz­stämme Klasse 4 - 1,36 km; 3 Eichen-Nutz­stämme Klasse 5 = 4,58 km; 6 Stück Eichen- Stangen 1. Klasse; 2 rm Eichen-Nutzscheit, 1,25 m lang (Küferholz); 2 Stück Buchen- Nutzstämme St kiffe 4 = 2,17 km, 14 Stück Fichten-Stämme Klasse la = 1,71 km, 4 Stück Fichten Stämme Klasse Ib = 0,96 Im 6 Stück Fichten-Stämme Klasse 2a = 2,99 km, 2 Stück Fichten-Stämme Klasse 2b - 1,33 km; 2 Stück Fichten- Stämme Klasse 3a = 2,28 km; 29 Stück Fichten-Stangen 1. Klasse; 92 Stück Fich- ten-Stangen 2. Klasse.

2. Gemeinde Oberkleen.

2 Stück Eichen-Nutzstämme Klasse 2 = 0,74 km; 8 Stück Eichen-Nutzstämme Klasse 3 - 4,23 km; 8 Stück Eichen-Nutz­stämme Klasse 4 - 6,26 km; 2 rm Eichen- Nutzscheit, 1,25 m lang (Küferholz); 2 Stück Buchcn-Nutzstämme Klasse 3 - 0,70 km, 15 Stück Fichten Stämme Klasse la = 2,05 km, 10 Stück Fichten-Stämme Klasse 1b = 2,09 km, 20 Stück Fichten- Stangen 1. Klasse, 88 Stück Fichten-Stan­gen 2.Klasse; 18 Lärchen-Stangen 2. Klasse; 5 Kiesern-Stämme Klasse 1b = 1,23 km, 24 Kiesern-Stämme Klasse 2a = 8,46 km; 6 Stück Kiefern - Stämme Klasse 2b = 2,14 km; 18 rm Kiefern-Nutzscheit, 3 m lang.

Die näheren Bedingungen werden in dem Verkaufstermin bekanntgegeben.

Groh-Rechtenbach, den 7. Februar 1933. __Der Bürgermeister.___________

Zagd-Verpachiung.

Die Eigenjagd des Fürsten zu Solms- Hohcnsolms-Lich in den Gemarkungen Burkhardsfelden, Meilbach und Ettings­hausen soll auf neun Jahre freihändig ver­pachtet werden. ZusammenhängendesJagd- gebiet, vervollständigt durch die Gemeinde­jagden Burkhardsfelden und Hattenrvo, die im März d. I. und im Frühjahr 1934 als Schutzjaaden angepachten werden kön­nen. Guter Rehstand! Bester Schnepfenftrich der Gegend! Größe der Jagd: 407 ha Wald, 40 ha Feld, dabei mehrere große Waldwiefen. ^olz zu einer Jagdhütte wird gestellt, weitere Auskunft gern erteilt. Gebote schriftlich, verfchlossen mit der AufschriftJagd" bis zum 27. d. M. erwünscht. 1031D

Fürst zu Solms-Lichfche Oberforsterei.

Betr.: Vergleichsverfahren über das Ver­mögen des Gustav Bergan in Gie­ßen, alleinigen Inhabers der Firma Elfe Dittmar in Gießen.

Beschluß:

1. Der in dem Vergleichstermin vom 1. Februar 1933 angenommene Ver­gleich wird hierdurch bestätigt.

2. Infolge der Bestätigung des Ver­gleichs wird das Verfahren aufge­hoben. 1003C

Gießen, den 1. Februar 1933. Hesfifches Amtsgericht.

Zagt»-Verpachtung.

Die Nutzung der Jagd in dem gemein­schaftlichen Jagdbezirk der Gemeinde Kö­nigsberg, bestehend aus zwei Bezirken, soll am 28. Februar d. 3., nachmittags um 2 Uhr in der Wirtschaft Karl Georg Gel­ler, dahier, öffentlich meistbietend auf die Dauer von sechs Jahren, beginnend mit dem 1. April d. I., verpachtet werden. Ge­mäß § 21 der Jagdordnung vom 15. Juli 1907 (G. S. S. 207) bringe ich dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß die in Aussicht genommenen Pach- bebingungen vorn 12. Februar ab zwei Wochen lang auf meinem Dienstzimmer öffentlich ausliegen, und daß während dieser Zeit jeder Jagdgenosse sowohl gegen die Art der Verpachtung als auch gegen die Pachtbedingungen Einspruch beim Kreisausschuß in Wetzlar erheben kann. 10320

Königsberg, den 10. Februar 1933.

Der Jagdvorsteher. __________Lepper.__________

Die letzte

Brenn- und Tlutzholzversteigerung im Licher Sladtwalde.

In Distrikt Klein- und Großheuserberg, Rother Busch, Lindenseif, Riedköpfe und Sauloch werden nach vorheriger Zusam­menkunft am Kreuzungspunkt der Mittel­und Wiesenschneise am Donnerstag, dem 16. Februar 1933, vormittags 10 Uhr, ver­steigert: 1000D

Buchen-, Hainbuchen-, Eichen-, Linden-, Kiefern- und Fichten-Scheiter 35 rm, Knüppel 50 rm; Reisig 1186 Wellen.

Stämme: Eiche A« und 3. Kl. 6 St 2,50 km; Derbstangen: Fichte 3. Kl. 2154 St.; 4. Kl. 392 St.

Das Brenn- und Nutzholz im Groß- hcuferberg sowie einzelne kleine Posten im Kleinheuserberg werden nicht oorgezeigt.

Lich, den 9. Februar 1933.

Hessische Bürgermeisterei Lich. Geil.

Ruh- und Brennholzversteigerung

Mittwoch, den 15. b. BL, vormittags 97 Uhr, wird im GasthausZur Deutschen Eiche" in Klein-Linden das Nutz- und Brennholz aus Försterei Großen-Linden, Distrikt Fuchsbau (Wegaufhieb) mit Aus­nahme der blau unterstrichenen Nummern, die Fichten-Abschnitte aus den Distrikten Tiefental und Wüstung und die Kiefern- Abschnitte aus den Distrikten Hexenbusch und Wüstung (Nummern rot unter- trichen), Derbstangen 3. Kl. und Reis­tangen 4. und 5. Kl. (Tannacker und Tie- entöl) versteigert. 10270

Nutzholz: Abschnitte A: Fichte Kl. 3a big 4a = 4,87 km; Abschnitte N: Fichte Kl. 2b und 3a = 2,99 km; Kiefer Kl. 2a bis 3b = 4,52 km; Langholz N: Fick te Kl. la bis 2b = 30,42 km; Kiefer Kl. 2a und 2b = 2,16 km; Derbstangen 3. kl. Fichte = 42 Stück; Reisslängen 4. und 5. kl. Fichte - 34 Stück.

Brennholz: Scheiter, rm: 58,6 Kiefer I. Kl.; 5,6 Fichte LSI.; 2,6 II. Kl.; 2 Wey­mouthskiefer I. Kl.; knüppel, rm: Fichte I. KL 11,5; Weymouthskiefer I. KL 4,1; Sfammreifig, 100 wellen: Eiche 0,5; Birke 1, Kiefer 1,6; Weymouthskiefer 1,7; Fichte 1; Astreisig, 100 Wellen: Kiefer 6,3; Fichte 9,5; Stöcke, rm: 5,8 Kiefer I. KL

Gießen, den 10. Februar 1933.

Hessisches Forstamt Schiffenberg. Nicolaus.

Brennholzversteigerung

Freitag, den 17. b. 2tt., vormittags 97 Uhr, wird in der Turnhalle zu Grüningen das Brennholz aus dem IHacfroalb Grü- ningen-Dorf-Gill aus den Forstorten Weißedrisch, Schlemperwald und Reich­holzberg versteigert. 10260

Scheiter, rm; Buche I. Kl. 18,4; Eiche I. KL 13; Kiefer I. Kl. 1,1; II. Kl. 0,9; Fichte II. ÄL 2. Knüppel, rra: Buche I. Kl. 80,5; Hainbuche I.Kl. 0,7; Elche I.KL 59,4; Fichte I KL 2,3; II. KL 2. Astrelser, rm: Buche 76; Elche 20; Kiefer 1. Stücke, rm; Buche 0,9.

Die blau unterstrichenen Nummern wer­den nicht versteigert. Es wird empfohlen, das Holz elnzufehen.

Gießen, den 10. Februar 1933.

Der Vorsitzende des Markvorstandes. Nicolaus, Oberforftmeifter.

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Aufruf!

Der Hilfsverein für die Geisteskranken in Hessen wird in der Zeit vom 13. Fe­bruar bis 18. März 1933 mit einer Haus- sammlung an die Einwohnerschaft heran- treten. Er bittet, daß jedermann nach besten Kräften fein Scherflein hierzu bei- steuere. Auch kleine Gaben werden dankend angenommen. Es wird aber auf eine recht weitgehende Beteiligung der Bevölkerung gerechnet. Der Verein macht es sich zur Aufgabe, Neroenleidende und Geistes­kranke, die gehellt aus der Anstaltsbehand­lung entlassen sind, wieder im Wirtschafts, leben unterjubringen und ihnen die Mög­lichkeit zu geben, sich und ihre Familie wieder selbst zu unterhalten. Es ist dies eine bei der heutigen Sage sehr schwierige Aufgabe. Sie muß aber gelöst werden, wenn nicht die Gehellten alsbald unter dem Druck der Not und der Ai-beitslosig- kett wieder ein Opfer ihres alten Leidens werden sollen. 10350

Auch die sonstigen Interessen der Ge­müts- und geistig Kranken sucht der her­ein tatkräftig zu förbern.

Gießen, den 11. Februar 1933.

Der hilfsvereln

für die Geisteskranken in Hessen. Prof. Dr. Sommer, Geh. Medizinalrat.

Dr. Schneider, Obermedizinalrat. Dr. Sei b, Bürgermeister.

Berichtigung.

Betr.: Einlösung der Relchsbezugsscheine zur Verbilligung von Lebensrnit­teln und Brennstoff.

.In der Anzeige der Bürgermeisterei Gießen, Wohlfahrtsamt, am 8. Februar 1933 war ein Druckfehler unterlaufen. Es muß richtig heißen: Einlösung statt Er­höhung. 9060

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