Ausgabe 
9.6.1933 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Verbraucher und Vierjahresplan.

Don Arih Bauer.

Die Rettung des deutschen Bauern ist ein Haupt- programmpuntl des Bierjahresplanes. Reichskanzler Adolf Hitler hat in seiner Rede am 1. Mai zum Ausdruck gebracht:Es gibt keinen Ausstieg, der nicht beginnt bei der Wurzel des nationalen, völki­schen und wirtschaftlichen Lebens, beim Bauern".

Die Rot des gesamten Bauernstandes, die drohende Gefahr eines Zusammenbruch» der deutschen Lrnährungsgrundlage und einer Ver­ödung der heimischen Scholle zwingt dabei zum beschleunigten handeln.

Rach jahrelangem nutzlosem Bemühen, mit Hilfe an sich gut gemeinter Experimente und von Tagesbe­dürfnissen diktierter, unzureichender Mittelchen das Verhängnis vom deutschen Bauern abzuwenden, mußte endlich zu befreiender Tat oorgestoßen wer- den. Mit großer Beschleunigung hat darum die Reichsregierung eingegriffen und zunächst die Hebel an einem besonders gefährdeten Punkt angesetzt: der Fettwirtschaft.

Die Maßnahmen auf diesem Gebiet, darüber konnte von Anfang an kein Zweifel besteben, müssen sich auch aus den deutschen Verbraucher auswirken. Die Fettprcise sind gestiegen. Und schon beginnt auch das war zunächst unausbleib­lich in einigen Verbroucherschichten Besorgnis Platz zu greifen. Man ist beunruhigt, fühlt sich be­nachteiligt, spricht von drohender Teuerung, fürchtet weitere Preissteigerung und ist nur zu leicht geneigt, haltlosen Gerüchten und ihren böswilligen Urhebern Gehör zu schenken. Wer sich aber die Mühe macht, die Dinge in ihrem Zusammenhang zu sehen und in ihrer notionalwirtschastlichen Bedeutung zu beur­teilen, wird denen nicht Recht geben können, die in -iner Maßnahme zur Abwendung der Bauernnot eine Benachteiligung anderer Volks­schichten sehen. Die Sachlage ist eindeutig klar.

wer möchte heute noch glauben, der Kamps um die deutsche Scholle sei lediglich Angelegenheit des unmittelbar betroffenen Berufsstandes, ginge den Städter nichts an! Bauernnot be­deutet Gefahr für da» ganze Volk.

Wen in vergangenen Jahren deutsche Bauern ohne Schuld von Haus und Hof vertrieben wurden, wenn auf dem Lande in wachsendem Maße Verbitterung und Verzweiflung emporwucherten, dann waren das ernste Sturmzeichen für das ganze deutsche Volk. Der Bauern st and ist das natürliche Fun­dament des gesamten deutschen Wirtschafts- und Dolksbaues. Eine Volkswirtschaft ohne starke Bauernschaft ist wie ein Schiff mit viel Segeln und ohne Ballast es muß kentern. Das ganze deutsche Volk und jeder einzelne Volksgenosse hat daher die Pflicht, das Seinige zu tun, um dem deutschen Bauern st ande wieder Exi - stenzmöglichkeiten zu geben.

Blan halte sich nur vor Augen, daß die Ver­kaufserlöse der deutschen Landwirtschaft aus der Vieh- und Milchwirtschaft seit 1928 29 um well mehr als ein Drittel zurückaegangen sind: van 6,4 bis unter 4 Milliarden.

Die Erlöse aus Vieh- und Milchwirtschaft aber bil­den den weitaus größten Teil der Einnahmen, na-

mcntlid) der Bauern. Und was die Preisentwicklung im einzelnen angeht: in wenigen Jahren hat sich beispielsweise der Futterpreis (Großhandelspreis in Berlin) halbiert: von 179,58 Mark |e Zentner im Jahre 1928 auf 84 Mark je Zentner zu Anfang 1933. Unter dem ständig wachsenden Druck der Mar­garine- und Schmalzpreise drohte der Futterpreis weiter abzusinken und damit einen lebenswichtigen Zweig deutscher Viehwirtschaft endgültig zu vernich­ten. Das Ausschlaggebende dabei ist: Der Butter- preis ist im Lause der letzten Jahre wesentlich stärker gesunken, als das Preisniveau der übrigen Waren. Rach der allgemeinen Meßziffer sind die Großhandelspreise im Durchschnitt in der gleichen Zeit nur etwa um ein Drittel zurückge­gangen.

Hier hat nun die Reichsreaierung Abhilfe geschaffen. Die Fettpreise sind in den letzten Wochen gestiegen. Im ganzen gesehen blieb die Erhöhung der Fettpreise jedoch im Rahmen des gesamten übrigen Preisniveaus. Mit anderen Worten:

Ls handell sich lediglich um eine allmähliche An­gleichung der katastrophal gesunkenen Fettpreise an den Durchschnitt des gesamten Preisniveau».

Diese Zusammenhänge sollte jeder Volksgenosse be­denken. Er sollte auch nicht übersehen, daß die Reichsreaierung durch Ausgabe von Reichsverbil­ligungsscheinen für die Milderung sozialer Härten sorgt. Darüber hinaus wird von selten des Reichskommissars für Preisüberwachung die Entwicklung der Kleinhandelspreise laufend kon­trolliert, um eine Ucberoorteilung des Verbrauchers durch ungerechtfertigte Preistreiberei und erhöhte Handelsspannen zu verhindern. Und schließlich: im ganzen gesehen, d. h. im Rahmen der gesamten Lebenshaltungskosten, wirkt sich die Erhöhung der Fettpreise nur geringfügig aus.

Gelingt es im Laufe des Vierjahresplanes, die Gesundung der dcutfchen Landwirtschaft zu er­reichen, ist auch der städtischen Bevölkerung genützt.

Dann erwächst der heimischen Industrie vor den Toren der Städte im deutschen 'Bauern ein zah­lungsfähiger Käufer, der Landwirt gibt durch seine Aufträge dem stadtgebundenen Hondwerksmeister, Unternehmer und Arbeiter Frot und Verdienst.

Allen Deutschen kann nur immer wieder ins Be­wußtsein gerufen werden, daß es sich bei dieser agrarpolitischen Maßnahme nicht um eine verein­zelte Aktion handelt. Wäre sie es, müßte sie in Kürze in sich zusammcnbrechen und mehr schaden als nützen. Denn man kann auf die Dauer nicht Preise stützen, ohne die Arbeitslosigkeit zu beheben und ätie Massenkaufkraft zu stärken.

Diese agrarpolitische Maßnahme wird vielmehr organisch sich einfügcn in den wirtschaftlichen Gesamtplan der Regierung Adolf Hitler, die nach dem GrundsatzGemeinnutz geht vor Eigennutz" handelt und sich o e r a n t wörtlich fühlt für jeden Arbeiter und für jeden Unternehmer, für den Bauern wie für den Gewerbetreibenden, für den Produ­zenten nicht weniger, als für den Verbraucher.

eröffnet Am Abend findet eine Illumination statt. Auf die heutige Anzeige fei hingewiesen.

EPH. TheoloZische Besinnung auf Volkstum und Staat. Die theologische Fakul­tät zu Gießen lud in Gen.einschatt mit der hessischen Kirchenbehörde und mit Vertretern der hessischen Pfarrerschaft und der Glaubensbewegung Deutscher Christen in Hessen die evangelischen Pfarrer de» Hessenlandes zu gemeinsamer theologischer Besin- nung auf Volkstum und Staat ein Ein erster theo­logischer Lehrgang für hessische Geistliche findet im Monat Juni statt. Er soll für die beiden südlichen Provinzen Hessens vom 19. bis 21 Juni in Darm stadt (Landeskirchentagsgebäude), für Oberhessen vom 26. bis 28. Juni in Gießen (Studentenhaas, Leihgesterner Weg 16) stattfinden. Zur Erleichterung der Teilnahme am Lehrgang hat die Kirchenbehörde den Teilnehmern aus dem Pfarrerstande die Er­stattung der Fahrtkosten in Aussicht gestellt. Außer­dem £aben die hessische Landesgruppe der Gesellschaft zur Förderung des thoelogischei^ Studiums und die evangelischen Kirchengemeinden in Darmstadt und Gießen Unterstützung zugesagt. Die Anmeldungen zum Lehrgang in Darmstadt sind bis spätestens oamstag, 10. Juni, an Hochschulpfarrer Lic. Dr. Schlink in Buchschlag (bei Frankfurt a. TL), oie Anmeldungen zum Gießener Lehrgang bis spätestens Samstag, 17. Juni, an Stubentenpfarrer Surfer« Gießen, Leihgesterner Weg 16 (Studentenheim) er­beten.

* Der Deutsche Rotkreuz-Tag in Gießen. Der Zweigoerein des Roten Kreuzes in Gießen tritt aus Anlaß des Deutschen Rottreuz- Tages mit einigen Veranstaltungen an die Deffent- llchkeit. Arn Samstagnachmittag In der Zeit von 16 bis 17 Uhr, findet auf dem Hindenburgwall (Süd- anlage) ein Konzert der SA.-Kapelle statt. Ein zwei­tes Platzkonzert wird am Sonntag in der Zeit von 11 bis 12 Uhr, ebenfalls auf dem Hindenburgwall abgehalten. Unter der Leitung von Obermufikmeister K r a u ß e konzertiert die Kapelle des hiesigen Ba­taillons. Am Samstag und am Sonntag wird bei freiem Eintritt im Depot der Freiwilligen Sanitäts­kolonne am Kanzleiberg eine Ausstellung der Ret­tungsgeräte der Kolonne gezeigt. Auf die heutige Anzeige fei besonders aufmerksam gemacht.

ee Eine Arbeitsgemeinschaft für (Volksbildung für den Kreis Gießen wird der AS.-Lehrerbund, Kreis Gießen, zur (Bettiefung des durch die nationalsozialistische (Bewegung im (Volke erweckten nationalen Ge- danlens schaffen. Als Aufgabenkreis der Ar- beitsgemeinichaft sollen das (Vortragswesen, Mu­sik und Gesang, Theater und (Rezitation, Sing- kreis und Sptelschar, Volkskunst ufto. von den für diese Fachgebiete geeigneten Mitgliedern dcS (216SZB. bearbeitet werden. Mer von den Mit­gliedern der (RSLB- auf diesem Gebiete Mit­arbeiten will, muß dem Kreisobmann des H6.« Lehrerbundes für den Kreis Gießen, Kreis- und Stadtschulrat Dr. Henß, Gießen, Mitteilung machen.

* Sonntagsrückfahrkarten zur DHC- Tagung. Wie uns vom Bahnhof Gießen mitge­teilt wird, werden zu der Hauptversammlung des Vogelsberger Höhenclubs, die am 10. und 11. Juni in Windecken stattfindet, Sonntagsrückfahrkarten auch in Blankoform von allen Bahnhöfen im Umkreis von 75 Kilometer um Heldenberg-Windecken (also auch von Gießen aus), sowie von den Bahn­höfen Alsfeld, Burg- und Rieder-Gemünden, Fulda 6-f)b Lauterbach-Nord ausgegeben. Geltungsdauer der Karten von Samstag, 10. Juni, 0 Uhr, bis Mon­tag, IZ.Juni, 12 Uhr (Antritt der Rückreise). Die Teilnehmer müssen beim Lösen der Karten Ein­ladungsschreiben oder Mitgliedskarte des BHE. vor­zeigen.

" Der Kristallschleifer am Schleif- rad- Die Firma Mettenheimer zeigt in ihrem Geschäftshaus am Kreuzplatz 3 bis ein­schließlich 17. Juni einen hochinteressanten Ar­beitsvorgang. Ein Schleifermeister aus dem Glatzer (Bergland zeigt am Schleifrad die Her­stellung des echten handgeschlisfenen Bleikristalls. Jedermann ist somit Gelegenheit geboten, die Herstellung der oft bewundernswert schönen KristaUschiissc in eigener Anschauung zu ver­folgen. Auf die heutige Anzeige »sei besonders hingcwiesen.

** Neubesetzung der Hengststation Selgenhof. Von der Landwirtschaftskammer für Gießen wird uns mitgeteilt; Für den auf der Hengst­station Selgenhof bei Ulrichstein ausgeschiedenen HengstDilmar" ist der ausgezeichnete dreijährige FuchshenastDeutschmeister" stationiert worden. Der HengstDeutschmeister" hat anfänglich auf der Station Berstadt zur Zucht Verwendung gefunden.

Taten für Freitag, tt. Jun,

1672: Zar Peter der Große in Moskau ge­boren; 1870: der englische Dichter Charles Dickens auf Gadshill Place bei (Rochester gestor­ben.

GroßesIugendgerichtGießen

Gießen, 8. Juni Die (Bluttat, der in der Aacht deS zweiten Osterfeiertages der SA -Mann Wilhelm Hofmann von Wölfersheim zum Opfer fiel, sand heute ihre gerichtliche Sühne. Da der Angeklagte W. (R. von Wölfersheim, der sich wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolg zu verantworten hatte, noch nicht 18 Jahre alt war, kam die Sache nicht vor dem eigentlich zu­ständigen Schwurgericht, sondern vor dem großen Jugendgericht zur (Verhandlung, das unter dem (Vorsitz von Amtsgerichtsrat Gros in der Be­setzung von zwei Berufsrichtern und drei Jugend­schöffen tagte.

Wie wir bereits früher berichteten, lag der Anklage folgender Tatbestand zugrunde. Hof­mann, der mit einem Kollegen den Dienst eines Hilfspolizisten versah, begegnete auf seinem Dienstgang einer (Reihe von jungen Burschen, die vor einer Wirtschaft standen, und forderte sie auf, nach Hause zu gehen. Cs entspann sich ein Wortwechsel zw schen Hofmann und dem Ange- klagten, in d se.r Derlauf ersterer von feinem Gummiknüppel Gebrauch machte. Daraus griff der Angeklagte zum Messer und versetzte Hof­mann einen Stich in den Oberschenkel, der un­glücklicherweise die Schlagader traf. Obwohl ärzt­

liche Hilfe sofort zur Stelle war, starb Hofmann auf dem Transport in daS Friedberger Kranken­haus an Verblutung.

Das Gericht erkannte auf eine Gefängnis­strafe von einem Jahr und drei Mo­naten, gewährte dem Angeklagten jedoch mit (Rücksicht auf seine Jugend nach Verbüßung eines Teils der Strafe für die (Reststrafe bedingten Strafaufschub.

pfinMagung der deutschen Kausniannsjugend in Büdingen!

An den Pfinasts.'iertagen kamen in Büdingen mehr als 500 yungmannen des Gaues Main- Weser im Deutschen Handlungsgehil- fen-Derband zu einem Tag der jungen Mann­schaft zusammen. Die Tagung, die von gutem Wet­ter begünstigt war, versammelte zum erstenmal, nach der Eingliederung der deutschen Äaufmannsgehilsen in den Berussverband, den DHV., auch den kauf­männischen Nachwuchs, also die deutschen Kauf­mannslehrlinge, unter der neuen, einheitlichen, be­rufsständischen Führung.

Bereits am Samstagnachmittag tarnen aus allen Gegenden des Main-Weser Gaues die Kameraden aus dem Bund der Kausmannsjugcnd im DHV.

in das schöne Büdingen, das zum Empfang btr Gaste überall Flaggenschmuck angelegt hatte. Am gleichen Abend sand eine Begrüßungsfeier statt, zu der Gaujugendführer Alben Stuber die Kameraden herzlich begrüßte. Anschließend über­brachte die Stadt Büdingen ihre Grüße durch Prof. W i t t e k i n d t, der im Auftrag des verhinderten Furgcrmeifter-3 Diemer sprach, ebenso der Ver­trauensmann der Ortsgruppe Büdingen, Otto S chä- fer. Sodann führten die Jungmannen mit der Be­völkerung eine offene Singest unde durch. Das Zeltlager war inzwischen aufgeschlagen. Bis in die späten Abendstunden kamen noch ständig mit Lastauto, Eisenbahn und Fahrrad die einzelnen Gruppen aus den weiterentfernten Ortsgruppen.

Nach dem Wecken, der Körperschule und dem Kaffee- trinken marschierten Sonntagirüh die Junamannen mit ihren Fahnen und Wimpeln nach dem Jägertal. Dort sand der Fcldgottesdicnst unter der Leitung des Hochschulpfarrer» Lic. Otto Fricke, Frankfurt a. FL, statt. Pfarrer Fricke erklärte den Sinn der deutschen Pfingsten nach dem Sieg der deutschen Revolution. Im Anschluß an den Gottes­dienst sprach der Gauvorsteher des Main-Weier- Gaues im DHV., Walter Fiele, Frankfurt a. TL, über die Aufgaben der deutschen Kaufmannsjugend im neuen Deutschland. Kurz zeigte er die neuen Ausgaben, die zu bewältigen sind und verwies auch besonders auf die Uebersührung der Kaufmanns­lehrlinge aus den anderen Verbänden in den DHV. Es sei deshalb auch schon gerade für diese Tagung besonders wichtig, daß bereits Frankfurter ZdA.- Kamcraden sich eingcgliedert haben und an dem Tag der jungen Mannschaft geschlossen teilnehmen. Am Nachmittag fanden sich sämtliche Jungmannen mit der zahlreich erschienenen Bevölkerung auf dem Lagerplatz an den Hammerwiesen zu einem früh- lichen Bolksfest zusammen. Es wurde vielerlei geboten. Ucberall herrschte eine frische und fröhliche Stimmung. Ihren Höhepunkt erreichte die Tagung am Sonntagabend mit einer Kundgebung vor dem Fürstlichen Schloß. Unter den zahlreich erschienenen Ehrengästen sah man auch den Orts- Gruppenleiter der N-sDAP., Lohrey, Se. Durch­laucht Für st Earl zu Isenburg und Bü­dingen, Bürgermeister Diemer, Pros. Witte- kindt, Reg.-Rat Dr. Lotz, den Bezirksleiter des FAD. Hauptmann Schmidt u. n. Nach einem in­haltreichen SprechchorwcrkDeutsches Bekenntnis" von Erwin Guido Kolbenheyer führten Frank­furter Jungmannen unter Leitung des Gaubildungs- obrnannes Friedrich Arndt das SpielDer 18. Oktober" von Erich Wilhelm Schäfer auf. Das Spiel, das in der Zeit der deutschen Erhebung um 1813 spielt, versinnbildlicht das deutsche Ringen um die Freiheit, dem Slampf um die Einheit, um das Reich. Die Feier klang tm Deutschland- und im Horst-Wessel-Lied aus. Nach Beendigung des Spie­les krachten die Böller und die Bergbclcuch- tung bot den Teilnehmern ein romantisches Schau- spiel.

Am Montagnachmittag versammelte sich bann noch einmal die gesamt« Jungmannschaft vor dem Hotel Fürstenhof. Gaujugendführer Stüber brachte in seinen Abschiedsworten zum Ausdruck, daß die Jungmannschaft durch ihr Verhalten ge­zeigt habe, daß sie in der Sage sei, Opfer zu brin­gen, denn neben den vielen schpnen Stunden hätte es auch manche Strapaze gegeben. Der Verlauf der Tagung habe aber gezeigt, daß in der DHV.-Jugend der rechte Opfergeist herrsche. Mit einem dreifachen Sieg-Heil!" auf das Vaterland und den Volkskanz­ler Adolf Hitler fand die Tagung ihren Ab­schluß.

Wettervoraussage.

Durch die Störungstätigkeit über den Donaulän­dern ist es im östlichen Deutschland, namentlich in Schlesien, zu Niederschlägen gekommen. Das Wolken- und Niederschlagsfeld dürfte durch die Nordostluft­zufuhr weiter nach Westdeutschland Vordringen, ha­bet auch unseren Bezirk vorübergehend etwas be­einflussen. Später jedoch scheint der bereits angedeu­tete hohe Druck von den britischen Inseln her wirksam zu werden, so daß sich eine erneute Schönwetterlage Herstellen wird.

Aussichten für Samstag: Im ganzen noch etwas kühler, vorübergehender Bewölkungsauf. zug, dabei vereinzelte schauerartige Niederschläge.

Aussichten für Sonntag: Zunahme de» Hochdruckeinflusses und wieder Besserung.

Lufttemperaturen am 8. Juni: mittags 20,5 Grad Celsius, abends 16,2 Grad; am 9. Juni: morgens 11,4 Grad. Maximum 22,3 Grad, Minimum 7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8. Juni: abends 24,6 Grad; am 9 Juni: morgens 17,1 Grad. Sonnenfcheindauer 13X Stunden.

ommeM- pnossen

durch

Gegen PitkeL Mitesser SiärteA i 'rogerie Winterhoif. Kreuzpl. 9 10 i*mv D rog. Haus Hindenburg. Seltersw. 68a.

Heugrasversteigerung.

Das Hcugras von den staatlichen Wiesen wird versteigert: 38170

1. in Gemarkung Stausenberg-Dauvrin- gen (mit Ausnahme der Lose 12 und 13): Montag, den 12. Juni, 1 Uhr, in der Wirtschaft ,Lum blauen Hecht" m Daubringen;

2. in Gemarkung Alten-Buseck (Flur X, 219An der Fraupfanne wird nicht versteigert) an demselben läge, 2 Uhr, in der Otto Rabenauschen Wirtschaft zu Alten-Buseck.

3. in Gemarkung Wieseck (Flur VII 102 Los 100 wird nicht versteigert) Mitt­woch, den 14. 3unl, 9% Uhr, in dcr Wilhelm Dorfeldschen Wirtschaft in Wieseck, Gießener Straße,

4. in Gemarkung Gießen an demselben läge, 2 Uhr, imPhilosophenwald" (Lose 1, 2 und 4 der Ochsenwiese wer­den nicht versteigert).

Auskunft durch die Förster und das Forstamt.

Gießen (Mollkestraße 3), 8. Juni 1933.

Hessisches Forstamt Gießen.

S

so nennt man fachmännisch diese biegsame Sandale In braun Rindleder.

Sie kostet: 25 26 27/30 31/35 36 42 2.95 3.35 3.75 4.35 durchgenähte Sandalen:

2.35 255 2.95 3.45

Gegründ.1885. witA

FleimMaol

Kuhfletsch

ä$Tnnb30n.40l3f.

MtzgerAieü

Sdjü6enftr.8.LemD

Bei sSHW!

merkts Ihr

WM

daß Sie beim Waschen, Schrubben, Scheuern und Reine­machen wirklich sparen! Dr Thompson s Schwan-Seifenpulver Ihr Mädchen für alles! Paket 24 Pfg. Doppelpaket 44 Pfg.

Lohhoizverkauf.

vbersörsterei Branbobcrnborf.

Montag, den 12. Juni, 10 Uhr, In Clee­berg,Deutsches Haus". Zum Ausgebot kommen: 38330

190 rm Eichenlohknüppel, 40 rm Baum stützen (4 m lang) aus Distrikt 21 Soech tichheck bei Weiperfelden, 12 rm Kiefern­scheit aus Espaerwäldchen.

Der preußische Staatsoberförfler.

Volkstümliche

Naturwissenschaft in reichbebilderten, leicntversUndlich geschriebenen Werken n. in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserrenvnisse. Sie vermitteln einen tiefen Ein­blick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen die Prospekte und auch Probe­hefte der ZeitschriftDer Naturforscher Hugo BermQhlerVorlag > Bin-Llchterfelde

»Erika«

und andere Riem« 2tbreibmaid)incn

von Mt. 00 an n aroßer AuSwab itan;üoflt 4 Co

Lettersweg 44 Wui 2464 ii«7A

WirkMiue erbe - Drucksachen

Mi Brühl. Scbulatrile J

Hühneraugen

War»en^>ornballer beseitigt restlos au* in den hartnäckigst Zöllen lotfttberuni 'Mar innerb 5-6 Tn Hühneraugen-Rapid

EitmiN nur Loweo- Drogerie W. Kilblngei

Nacht. Seltersweg 89

Detektiv K. 6erz, Bad-Nauheim, Ku- i trabe 17 erlediglalle oe» trauliche Privat- u Geichasttzanaele- genbeiten, wie Aus- Fünfte. Beobachtun­gen,Erni tteiungen. Beschaffung o Be­rne femot in Ltrai- u 3oiUhoa urenc dttzkr Lvrechst.:Sb 12V, u. 3-6 Uhr. <tid

seit über 45 Jahren unsere Spezialität!

Mützen

3821A

Prüfen Sie, bevor Sie kaufen, untere Auswahl und Preise I

Auswahlsendungen bereitwilligst!

Sie finden in überragender Aus­wahl viele Hunderte Arten von:

Knöpfen und Schließen neueste Gürtel-Blumen Ketten-Schnallen moderne Spitzen-Stoffe Kragen aus Cröpe oder Glasbatist

Salomon irr: