HE
j Tube1*
•j4W
Illtung 'itsdienstes. plerorden Bereinigte m Saale der ung des erkrankten lach Stiibunrat )n ArbeitsdMst. öJJJ unter dem Wte achtel, etwas Neues. Len ideeller undprak' s Kn-g-2.
.Ferien i®£i Äsör
1 ^fürdieArbeitS' g,w« »*'
, . S„r Äensä feg
ÄnanzierrMg
iufunft rrstz.
nit. 9erY h
des 6tnrfnet8'Di« "schl°nd°L?ge. den Kcie?, ,e>- herbei unx A-- L>-!» Krieg Mlonb lKt*L
?.. hit$ dp„ rn hdl'tilche uni 'S te
Ilch toio ’flÄÄ,*" ä o»’’ W- |taa
' Jeb'tbli(f über die ®*w> M fc . gegenwärtigen pe Monte er be" neuerer
Kampfmittel, »emö immer das errafchung gegeben "t ben Lehren des
U-iöoote zu dem Er warnte bei die- 'der geheimnisvolle egenuber die Not- R Willensbilduna iiner Ziele und zur r nationalen Frei- der die Entwicklung r Moote und der »ebelungstechnik ae- 1 groben Zügen die m Deutschland und ksvoller Zohlen über ch'tung mit Waffen etrachtung betonte er orderung nach einem igt unsere Grenzen ■ !S Volkes zu schützen, ages fchilderte der : Entwicklung des scheinlich mit schlag- ühten Landes durch ; mit Dergosung, wird, aber dennoch n, sie jedoch nicht iffentoirfung, ins- nd Flieger, schil- . für die Zeit löste, wie auch für :r Dotationen aus nach dem heutigen nd. Er tarn aber zu Dacht der Kriegs- 1 der Waffen, fon- ■ Mensch und damit
Spannkraft eines Ausschlag in dem werde. Aus dieser Wgetung, dah bet das ganze uJoU tig sein müsse, und t Wille zum Sich- stünde es um die $ lebhaftem Beifall . der Rektor Pro- dner den Dank der
vöMschen Zusammenhalt neu aufzubauen. Die Iugendverbände konnten sich einschalten. Man spreche heute von .Arbeitsdienst p f l i ch t". Arbeitsdienst ohne Zwang habe aber tiefere Bedeutung. Freiwillige Uebernahme von Pflichten bedeute das ethisch wertvollere.
In seinen weiteren Ausführungen wandte sich der Redner den Verhältnissen in Oberhcssen zu und wies auf das große Maß der geleisteten Arbeit in unserer Heimat hin. Diel Verdienst und Anerkennung gebühre RegierungSrat Dr. D u e s vom Arbeitsamt. Den Aeußerungen txrr Arbeitsdienstwilligen sei zu entnehmen, daß sie alle tief befriedigt von der Arbeit im FAD. seien. Die Bürgermeistereien äußern sich in günstigstem Sinne. FAD. bedeute eine ungemein große seelische Entlastung. Die praktische Leistung befriedige über alles erwartete Maß hinaus. Wan müsse sich vor Augen halten, was eS bedeute, daß heute junge Menschen oftmals singend zur Arbeitsstätte ziehen und singend zurückkehren! Kameradschaftsgefühl werde wach. Gegensätze würden überbrückt, neue Gemeinsamkeit bahne sich an.
JAD.-Bewegung im Reichsdeutschen habe bereits über die Grenzen hinaus zu den Ausländsdeutschen fortgewirkt. Deutsche Jugend denke
Haferflocken
in Packungen oder Tüten von 1 Pfund erbittet in dieser Woche die
Pfundspende der Krauen-Winterhilfe
Die Zustellung der Pfundpakete wird auf Wunsch der Hausfrauen von den Lebensmittelgeschäften aus direkt an die Sammelstelle erfolgen.
Annahme: Alte Klinik, parterre, rechts, Montag», Mittwochs und freitags, von 9 bl» 12 Uhr
überall gleich. Die Iugend erkenne den FDA. als ein Mittel der Doikswerdung.
FAD.-Arbeit in auslandsdeutschen Gebieten sei schon energisch in Angriff genommen. Arbeitsdienst mache auch in Bulgarien, England, Holland starke Fortschritte. Immer wieder müsse man sich vor Augen halten, dah die Zukunft eines Volkes von der Widerstandskraft der Menschen abhänge. Der Mensch und nicht die Maschine sei Ausgangspunkt und Maß aller Dinge. Wertvollster Besitz sei der Boden. Boden und Menschen müßten in ein gesundes Verhältnis zueinander gebracht werden. Die Arbeit müsse dem Bün- dischen weiter erhalten werden. Die Schaffung einer Selbstverwaltung des FAD. in landwirtschaftlicher Orientierung sei eine Forderung der nächsten Zukunft. Das Dorf und seine Gemeinschaft bleibe aber die Grundzelle. Hm der Menschen und um des Bodens willen sei innere Kolonisation nötig. Der FAD. dürfe bei dem Erreichten nicht stehen bleiben, müsse vielmehr Dauerzustand werden, denn die Arbeitslosigkeit werde sich nicht völlig beheben lassen. Deshalb gelte es, neue und feste Formen au finden. Eine andere Zeit fordere andere Gesetze. (Lebhafter Beifall!)
Gießener Wochenmarktpreise.
Gießen, 9. Febr. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter 120 Pf., Landbutter 100 bis 110, Kochbutter 80 bis 90, Watte 20 bis 25, Wirsing (gelb) 10 bis 12 Wirsing (grün) 15 bis 20, Weißkraut 8 bis io’ Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 10 bis 12 rote Rüben 10, Spinat 30 bis 35. Rosenkohl 30, Hnterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15 bis 18 Feldsalat 150, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 50 Schwarzwurzeln 25 bis 30, Acpfel 18 bis 30. Dörrobst 30 bis 35, Düsse 40, Honig 40 bis 45 Kartoffeln 3 (pro Zentner 2,50 Mk.). lunflc Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pfennig pro Pfund: Tauben 40 bis 60, Eier 11. Blumenkohl 30 bis 60, Salat 30 bis 35, Endivien 15 bis 30, Sellerie 10 bis 30, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Käse 5 bis 10 Pfennig pro Stück.
Vornotizen.
— T a g e s k a l e n d e r für Donnerstag: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde, 20.15 Uhr, Aeue Aula, Lichtbilder-Vortrag über „Leben und Laad der Indianer von Mittelamerika". — Institut für experimentelle Psychologie und Pädagogik, 20.15 Uhr, Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen In
stituts, Filmvorführung „Beseelte Natur'. — DHD., 20.30 Uhr, DHD.-Heim, Vortrag über „Unser altes Gießen". — Krieger-Verein Gießen, 20.30 Uhr, „Postkeller", Hauptversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der weiße Dämon" — Astoria Lichtspiele, Seltersweg: „Strafsache von Geldern".
— Die Vortragsgemeinsch. Goethe- Bund, Kaufmännischer Verein und Gewerbeverein schreibt uns Zum 5. gemeinsamen Vortragsabend ist der Forscher Wil- Helm G u b i s ch aus Dresden zu einem Experi- mentalvortrag über „Geheimnisvolle Mächte im Lichte wissenschaftlicher Kritik" gewonnen worden. Der Vortragende wird über Hellseherei. Gedankenübertragung Verkehr mit der Geisterwelt, Wunderkuren. Suggestion u. a. mehr sprechen. Gr wird die Ergebnisse seiner streng wissenschaftlichen Untersuchungen auf dem Gebiete des Of- kulttsmus und Spiritismus, auch mit praktischen Vorführungen, in aller Oefsentlichkeit klarlegen. Da der Vortragende ein fesselnder Redner und ein gewandter Experimentator ist, versteht er schnell seine Zuhörerschaft in seinen Bann zu ziehen. (Siehe heutige Anzeige.)
— ,.D e r wahre Staat". Die Staatswissenschaftliche Fachschaft veranstaltet am Samstag. 11. Februar. 20.15 4lhr, im Studentenhaus am Leihgesterner Weg, einen Vortragsabend. Der ord. Professor der Rationalökonomie Othrnar Spann. Wien, spricht über das Thema „Der wahre Staat". Näheres ist aus der Anzeige in der Dienstag.Ausgabe ersichtlich.
— Militärkonzert im Cafe Leib. Am kommenden Sonntag, 20.15 Ahr, findet wiederum ein Militärkonzert unserer Reichswehrkapelle unter Leitung von Obermusikmeister K r a u ß e im Cafe Leib statt, für das ein besonders zutz- kräftiges Programm vorgesehen ist. Für den Konzertabend hat man das Motto: „@in Abend bei Iohann Strauß" gewählt. Es kommt eine Reihe erlesener Werke des unsterblichen Walzer- königS zu Gehör: u. a. die Ouvertüren zur Operette „Das Spitzentuch der Königin" und die „Fledermaus"-Ouvertüre. Ferner die köstlichen Walzer: „Tausend und eine Rächt" und ,Kaiser- Walter". Reges Interesse dürfte ein Werk des modernen, sonst atonalen E. W. K o r n g o l d erwecken, das sich „Geschichten von Strauß" betitelt und das hier seine Erstaufführung erlebt. In der Vortragsfo'g' finden wir im Acbricen roch manche Vortragsfolge finden wir im Aebrigen noch manche selten gehörte oder kaum bekannte Komposition von Iohann Strauß und sonstige Wiener Operettenmusik. Auf die heutige Anzeige sei besonder- hingewiesen.
— Das Lichtspielhaus Bahnhof- st r a ß e macht darauf aufmerksam, daß der ursprünglich für den 19. Februar vorgesehene Kulturfilm „Dassan" bereits am 12. Februar zur Aufführung gelangt. Räheres ist aus der heutigen Anzeige erfidbfH«*
" Sani an u ie yessische Polizei. Der hessische Innenminister hat an die ihm unterstellten Behörden folgendes Ausschveiben ergehen lassen: „Ich spreche hiermit alben Beamten der staatlichen PoliAei, den Ortspolizeiverwaltungen und der Landesgendarmerie für ihre aufopfernde Tätigkeit, die sie im Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit dem Staate in der letzten Woche geleistet haben, meinen besonderen Dank und meine Anerkennung aus."
" Die Aniversitäts»Bibliothek fordert zur Rückgabe aller vor dem 23. Ianuar d. I. entliehener Bücher zum Zwecke der Iahres- revision auf. Letzter Rückgabetermin ist 25. Februar. An immatrikulierte und exmatrikulierte Studierende richtet sich diese Aufforderung nicht. Man beachte die heutige Anzeige.
** Kaufmännische Berufsschule und öffentliche Handelslehranstalt geschlossen. Vom Direktor der Kaufmännischen Berufsschule und der öffentlichen Handelslehranstalt wird uns mitgeteilt, daß beide Schulen infolge von Grippcerkrankungen auf drei Tage geschlossen sind. Der Anterrtcht beginnt am Montag, 13. Februar, wieder.
** Städtische B r e n n h o l z v e r st e i g e- r u n g. Bei der gestrigen Drennholzversteigerung in den Waldungen der Stadt Gießen (Försterei Hochwart, wurden bei sehr großer Beteiligung im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Buchenscheiter, 1. Kl., (pro Raummeter), 10 Mk.: Buchenscheiter, 2. Kl., 9,20; Eichenscheiter, 1. Kl., 8; Birkenscheiter, 1. Kl., 8; Kiefernscheiter, 1. Kl., 6,80; Fichtenscheiter, 2. Kl., 5; Buchenknüppel 9,20; Eichenknüppel, 1. Kl., 6,40; Eichenknüppel, 2. Kl., 4,60; Ahornknüppel 5,40: Lindenknüppel 4; Kie
fernknüppel 5,80; Fichtenknuppcl. 2. Kl., 3,40; Buchenstöcke 6,60: Eichennuhrundscheiter, 2. Kl., (2,20 Meter lang), 8; Lärchennuyrundscheiter. 2. Kl., (3 Meter lang), 7. Kiefemnuhrundschciter, 2 Kl., (2,50 Meter lang), 7. Buchenrcisig. 3 Kl., (100 Wellen) 15,80 Mark
Drei st ä d t i s ch e Brennholzverstei- gerungen finden am Montag, Mittwoch und Freitag nächster Woche statt. .Interessenten seien aus die Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil aufmerksam gemacht.
** Der AllgemeineDeutscheFrauen- verein (Deutscher Staatsbürgerinnenverband) und der Verein für Frauenkultur hatten sich — wie man uns berichtet - zu einer gemeinsamen Veranstaltung zufommengetan, die am Montagnachmittag im Gasthaus Hindenburg stattfand. Fräulein H o b o h m aus Marburg sprach über „Das Deutschtum in der internationalen Mode". An Hand von feinsinnig ausgewählten Lichtbildern aus allen Zeiten erläuterte die Vortragende die Wandlungen, denen die Moden in den verschiedenen europäischen Lindem, und namentlich in Deutschland, unterworfen waren. Am Schlüsse der Lichtbilderserie wurden neuzeitliche Kleider im Bild gezeigt und sachgemäß erklärt, was an ihnen
zweckmäßig und was unschön ist. Im zweiten Teil ihrer Ausführungen setzte Fräulein H o b o h m auseinander, in welcher Weise Deutschland die ausländische Mode für sich umgeformt hat und noch umsormt. Eine „Deutsche Mode" nach Art der so tragisch verunglückten Reformkleidung hält die Vortragende nicht für wünschenswert. Dagegen sollte man in Deutschland bemüht fein, in Zukunft einen günstigen CinNuh auf die internationale Mode auszuüben, denn was heute in Paris entworfen und dann in den anderen Ländern nachgeahmt wird, ist nur für eine in der Zahl beschränkte kapitalistische Schickt geeignet, während das Bedürfnis der Zeit praktische Kleidungsstücke für die breite Masse verlangt. An den beifällig aufgenommenen Vortrag schloß sich eine lebhafte Diskussion an.
Taten für Donnerstag, 9.Februar.
1789: Franz laocr (Babelsberger, Begründer der deutschen Kurzschrift, in München geboren; — 1834: der Dichter Felix Dahn in Hamburg geboren; — 1846: der bayrische GeneralfeldmarschaU Prinz Leopold von Bayern in München geboren
OJtxfpoti
NS.-Wetlkämpse mit Hindernissen.
MLj
T
...
Links: Der schwedische Olympia - Meister Utter ström war beim 40-km-Staffellauf der FlS^ennen der schnellste Mann, er lief seine 10°kw°Etappe in der Zeit von 41:17,2 und sicherte damit der schwedischen Mannschaft den Sieg. — Rechts: Die Schneeoerhältnisse bei den internationalen Ski-Wettkämpfen in Innsbruck sind äußerst ungünstig. Um wenigstens den Schnee auf der Sprungschanze zu retten, wurde die Auslaufstrecke mit dicken Brettern verkleidet, damit der Regen den Schnee nicht fortspült.
(Sportverein 1920 Heuchelheim.
Heuchelheim I — Steinbach I 1:0 (1:0).
Die Einheimischen konnten am vergangenen Sonntag den Kampf nur knapp aber verdient für sich entscheiden. Das einzige Tor des Tages fiel bereits in den ersten 10 Minuten durch Strafstoß, der vom rechten Läufer unhaltbar getreten wurde. Das Treffen wurde von Anfang an äußerst spannend durchgeführt und stellte außergewöhnliche Anforderungen an die Spieler. Die Gastgeber spielten in der 1. Halbzeit reichlich zerfahren, während nach der Pause, insbesondere von der Hintermannschaft, sehr gute Leistungen gezeigt wurden. Die Gäste stellten eine stabile Elf. Der Gegner unterlag in Ehren. Schiri Michel VfB. amtierte korrekt.
Turnen im Lahn-Oünsberg-Gau.
Gerätemannschaftskampf
Haufen — Steinbach — Reiskirchen.
Am Sonntag trafen sich die Geräte-Mann- schaften der Turnvereine von Hausen, Steinbach und Reiskirchen zu einem Geräte-Mann-
schaftskampf in Hausen. Steinbach stellte die turnerisch erfahrenste Mannschaft und gewann den Kampf mit 484 Punkten: Hausen wurde 2. Sieger mit 455 Punkten. Reiskirchen folgte mit 446 Punkten. Die höchsten Punktzahlen erreichten Heinrich G r ö h e r-Steinbach (79), L. Rein- schrnidt -Steinbach (76), K. Roth -Steinbach (74) und K. Sarnes-Hausen (74). Der nächste Kampf findet im März in Reiskirchen statt.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
CREME
Regen ,Wi nd u. Schnee
Neue Preise:RM 0.15—1.00
Musik in der Küchel
Des sind aber keine normalen Instrumente, sondern richtige Pfeifsignale. Und alle sorgen defOr, daß Sie Feuerunge- koaten sparen:
der Schnellkochtopf der Flöten-Wasserkeesel der Milchkocher
Es kostet nichts, wenn Sie slchdleseSechen ansehen bei J.B. Häuser Am Oewaldsgarten Gießen. Ruf 2145/2146
422 A
Die Rechnung der Evangelischen Ge amtgemeinde Gießen für 1931 liegt nebst urkunden vom 10. bis 17. Februar, jedes- nial von 8 bis 13 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsichtnahme Gemeindeglieder offen.
Gießen, den 9. Februar 1933. 943D
Evangelischer Gesamtkirchenoorstand.
Bechtolsheimer.
Bekanntmachung
betreffend Bürgersteuer der Lohn- und Gehaltsempfänger usw.
Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß der Arbeitgeber für die Einbehaltung und Abführung der Bürgersteuer seiner Arbeitnehmer hastet. Kommt er seiner Verpflichtung nicht nach, so wird die Steuer von ihm durch Haftungsbescheid angefordert und nötigenfalls im Verwaltungszwangsverfahren beigetrieben. 930C
Gießen, den 6. Februar 1933.
Bürgermeisterei Gießen: Dr. Keller
Lieferungsvergebung
von Brennstoffen.
Die Angebote für die im Amtsoerkündigungsblatt vom 31. Ianuar 1933 ausge- schriebene üieferungsvergebung sind bis zum 15. Februar 1933 bei der unterzeichneten Stelle einzureichen. 965D
Staatliche Beschaffungsstelle Darmstadt Paradeplatz 3.
Freitag, 10. Februar, 7 Uhr 51
1. Kappenabeod.
In Grelllchs Bier- n. SDelse-Reslaorant Zum Löwen, Neuenweg 28 Samstag und Sonntag neue Kapelle!
An allen Tagen bis 4 Uhr nachts!
S3D Fritz GreUicb.
Zwangsversteigerung 131/32
Am Donnerstag, dem 16. Mär; 1933, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts- gebäude zu Gießen, Zimmer 107, das nachstehende im Grundbuche zu Gießen:
a) dem Schlosser Otto Jran; in Gießen zu ,e/u,
b) der Anna Jcanj, geb. Müller, in Gießen, dessen Ehefrau, zu u/u,
c) dem August Muller in Gießen zu */ö zugeschriebene Anwesen Lrednerstraße 24 Flur 6, Rr. 1228/ioo = 465 qm hofreite, geschätzt 28 443 Reichsmark, zum Zwecke der Auseinandersetzung versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. 935D
Gießen, den 6. Februar 1933.
3.21. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher.
Brennholzversteigerung
Montag, den 13. Februar l. wird aus dem Gemeindewald Wohnbach versteigert:
Scheiter, rm Buche 350, Eiche 88,6, Hainbuche 7,4, Kiefer 6,3, Fichte 5,5.
Knüppel, rm: Buche 150, Eiche 51,6, Birke 0,9, Fichte 7,1.
Reisig 1. Kl., rm: Buche 6,8, Eiche 43,3.
Reisig 3. fit, rm: Buche 479,5.
Stöcke, rm: Buche 23,1.
Zusammenkunft vormittags 9% Uhr am Waldeingang auf der Straße Wohnbach—Münzenberg. 942D
Wohnbach, am 6. Februar 1933.
Hessische Bürgermeisterei Wohnbach. Kratz.
Aitoria-Lichtfpiele
Beate bis Sonntag einschließlich
Willy Vogel, der Ansbrecherkönlg
Nach dem Roman der Berliner Illustrierten. Ein Film, der durch die menschl. Gestaltung seines Stoffes pakt. der mehr ist als ein Kriminalreißer. — Hauptrollen: Ellen Richter. Elga Brink, Harry Hardt, Fritz Kämpers. Hilde Hildebrandt, Friedrich Kayßler. Gutes Beiprogramm
Mittwoch, 15.Febr., 20.15 Uhr, im Cal« Leib
Großer Volkskunst Abend
der Tiroler Werbegroppe (aas Lienz)
Li cht bi 1 der vortrag: m3d Die Schönheiten Tirols in Wort und Bild Schuhplattlertänze — Dialektvorträge — Gesangsvorträge sowie Alpenkonzert Eintritt Vorverkauf 0.40 RM_, an der Abendkasse 050 RM (Vorverkauf in der Papierhandlung Franz, Blockstraße 81
Ortsgruppe Gießen des Vereins für das Deutschtum im Ausland
Zwangsversteigerung
Am Donnerstag, dem 2. Mär; 1933, vormittags 9 Ahr, wird im Amtsgerichts- gebaude zu Gießen, Zimmer 107, das im Grundbuche zu Gießen 1. der Philipp hohmeier Witwe, Wilhelmine geb. £öb- rich, 2. dem Hauplwachtmeister Wilhelm hohmeier, beide in Gießen, zugeschriebene Anwesen 4340
Jluc 4, Rr. 292 - 589 qm hofreite
Flur 4, Rr. 293 = 426 qm Grabgarten, zusammen geschätzt 39 792 RM., zum Zwecke der Auseinandersetzung versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt.
Gießen, den 17. Januar 1933.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher.


