Ausgabe 
8.4.1933 Erstes Blatt
 
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CLUB

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Aus der Provinzialhauptstadt

st. Sie etlaot folgende

Mchsbahnarbeilen im Gießener Bezirk

aat in Reffen.

>er Evangelischen zierung.

MSÄ.) Die Hessen hat sich M «W Sitzung nach b«

Mit Lust und Liebe."

Weg zu Recht und Frei- i wird. Deutsches ct>on< eht zum Deutschen t es sich von Sott durch weih. Diese hohen Güter igelische Kirche durch alle d Revolution, in Neun braucht sich also hin

i Vienftti muß sich ' ihre eigcntlichi

. Tie wiii allen b:> alle DMgenvsten, dir re Unterschied der russ und der Par« dm einzigartigen D.en'i ktes zu verkündigen und igen Lebensgesehc d Erlösers hinzM'.' :on nicht gestaltet vxr!>en dann. Sottessurcht

und Gottvertrauen, Gerechtigkeit undOrdnung sind die Grundfesten allen Staat­lichen Lebens. Ohne christlichen Bruder- sinn und hingebende Opferbereit- schäft f ü r das Ganze kann die Nation nicht neu erstehen. Unsere Gemeinden und BerbänDe sollen unerschütterliche Stühpunlre solchen Glau­bens und solcher Gesinnung sein und immer mehr werden. , , ,

Diese hehre Ausgabe kann aber die Kirche im Dienst und zum Wohle des Boltes nur dann er­füllen, wenn ihr Lebe nsrecht, Freiheit und Selbständigkeit vom Staat verbürgt und in seiner starken Gemeinschast gewahrt wird.

Wir danken es der neuen Reichsregierung, ihrer Führung und unserer hessischen Etaatsre- gierung, das) sie wiederholt Recht und Notwendig­keit dec Sendung der Kirche an Bolt und Staat betont, sich bewußt z u den Grundsätzen des Christentums bekannt, allem Gott­losenwesen den Kampf angekündigt und der Kirche Schutz und Recht feierlich zu­gesagt hat.

Die Kirchenregierung ruft alle Glaubensgenos­sen feierlich auf, mitzuhelfen, daß die evangelische Kirche des Hesfenlandes ihre von Gott ausgetra­gene ^Sendung in Treue an Heimat, Dolk und Da- terland erfüllen kann."

ist nur für ihn und seine Famllie. Lind cm Blu­menstrauß aus seinem Garten leuchtet ganz an­ders, als der, den er sich erst kaufen muh.

Man kann viel von den Gartnern lernen, dre noch neben ihrer Arbeit ihr Stückchen Land um­graben. Gemüse und Blumen ziehen. Sie suchen und finden Freude und Erholung m der schonen Natur. Die Arbeit, die si» dafür leisten muffen, vollbringen sie mit Lust und Liebe. Und das ist wohl die Hauptsache. H.

Guter Geschmack bei Zeitungsanzeigen!

che bekennt sich heute so: .der Räter in Treue 1 m a L in der sie nach )fen ist. Evangelischei sie verbunden mit um, das seine Eigenart, ken, seinen treuen unb : aus den ewigen Quellen gen hat. Protestantische- rutsche Ration, dir £ hie geschossen ist und ati

lerie 10 biS 30 Pf. daS Stück, Radieschen 12 bis 15 Pf. das Bund: Kartoffeln 2,50 NH. per Ztr.

Piornotizcn.

Tageskalender für Samstag: Berein ehemaliger 116er, 20.15 Uhr, Postkcllcr, Hauptversammlung. Bauerscher Gesangverein, 20.30 Uhr, .Aquarium", Herren-Kommers aus Anlaß des 69. Stiftungsfestes. R. d. Z., 20.30 Uhr, Monatsversammlung mit Damen. Turn­verein von 1846, 20.30 Uhr, .Bayerischer Hof", Nlonatsversammlung. G. R. G., 20-30 Uhr, Bootshaus, Generalversammlung und Trainings- verpslichtung. 2. f. B. 08, 20.30 Uhr, Derems- heim, ordentliche Jahreshauptversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Der Ehoral von Leuthen". Astoria-Lichtspielc. Seltersweg: ,Ra- dio-Polizei-Patrouille" und .Kasernenhof

Tageskalender für Sonntag: Stadttheater, 19 bis 22 Uhr,Dor Sonnenunter­gang". Oberhessischcr Kunstverein, Turmhaus am Brandplah, 11 bis 13 Uhr, Frühjahrs-Ausstel- lung. Hessische Garde-Dragoner 23, 14.30 Uhr, Andres", Jahresversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Der Choral von Leuthen". Astoria-Lichtspiele, Selterswea: .Radio-Polizei- Patrouille" und .Kasernenhof'.

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'Oem Neistzs

In anerkennenswerter, Weise hat die Reichsbahn­verwaltung auch in diesem Jahre wieder umfang­reiche Ärdeitsprojekte im Bezirk des Reichsbahnbetriebsamtes I in G i e - ßen vorgesehen. Eine Anzahl Arbeiter und Ge­werbetreibende werden von dieser Arbeitsbefchaf- furtg Vorteil haben.

Das Bauprogramm sieht auf der INain-Wefer­strecke die Fertigstellung einer wegeüber - führung in der Gemarkung von Oder-Mörlen bei Bad-Nauheim vor, für die ein Kostenaufwand von rund 30 000 Mark veranschlagt ist. Ferner soll eine neue Wege­überführung in der Gemarkung von Kirch-Göns unter Aufwand von 50 000 Work Baukosten hergestellt werden. Aus dem Bahnhof Gießen soll ein neues elektrisches Kraft st ellwerk erstehen, dessen Kosten mit rund 80 000 Mark veran­schlagt sind. Ferner wird im Bahnhof Gie­ßen die Anlage der Viehwagenwäsche

Wünsche des Einzelhandels.

Berlin, 7. April. 3n einer Pressebespre­chung der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels erklärte das neue geschäftsführende Borstandsmitglied Dr. H i 1 l a n d, Hauptaufgabe für die nächste Zeit werde es sein, die Mängel des Zugabeverbotes, welches bisher durch den Einfluß einer kleinen Industriegruppe in seiner Wirkung abgeschwächt worden sei, zu be­seitigen. Gin vollständiges Zugabeverbot sei nur noch eine Frage weniger Wochen. Angesichts der derzeitigen schwierigen Lage des Einzelhandels werde eine Sperre für die Errichtung neuer Geschäfte eingeführt werden müssen. Auf Anfrage teilte Dr. Hilland mit, daß die jüdischen Geschäftsinhaber wohl in den Verbänden bleiben sollen, aber nicht in den Dor ständen und Ausschüssen. Denn auch sie müßten der Kontrolle des Derbands unter­liegen. Das große Ziel sei, die Hauptgemein­schaft zu einer ständischen Zwangsorga­nisation auszubauen, die auch die heute noch außerhalb der Hauptgemeinschaft stehenden Kreise des Einzelhandels umfasse.

MM inOltiriebuon iig plump Este, d" ' ial über den Durst tMk, .je weite Welt uni« 3^ rolcht-

Der Staatskommissar für das Polizeiwesen, Dr. Best läßt aus gegebenem Anlaß daraus Hinwei­sen, daß auch Zeitungsanzeigen, besonders auch Filmanzeigen, sich unbedingt in den Grenzen des guten Geschmackes zu halten haben, andernfalls sich die Zeitungen Schwierigkeiten aussehen und die Dorführung der Filme verboten wird.

Oberhessischcr Kunstverein.

Dom Ober hessischen Kun st verein wird uns geschrieben:

DieGroße Frichjahrsausstellung" des Kunst­vereins beginnt Sonntag, 9. April, 11 Llhr. Sie zeigt in 70 Werken einen Teil des in Gießener Familien vorhandenen Kunstbesitzes. Mancher Besucher wird überrascht sein von der Hoch­wertigkeit und Reichhaltigkeit des Bildmaterials. Da die Werke von den einzelnen Besitzern aus- gewählt sind, wird die gesamte Ausstellung die durch einen ausführlichen Katalog erläutert wird, sicherlich starkem Interesse begegnen, zumal mehr als 20 Jahre vergangen sind, seit eine der­artige Zusammenstellung des privaten Besitzes erfolgt ist.

Taten für Samstag, 8. April.

1859: Der österreichische Generaloberst Josef Frhr. v. Roth°Limanowa in Wien geb.; 1865: General Erich Ludendorff in Kruszewnia (Posen) oeb 1886: Der Dichter Diktor v. Scheffel in Karlsruhe geft.; 1925: Der Derlagsbuchhandler Fritz Daedecker in Leipzig geft

Daten für Sonntag, 9. April.

1818: Christian IX., König von Dänemark, in Gottrop geb.; 1832: Der Generalfeldmarschall -Alfred Graf von Waldersee in Potsdam geb.; 1835- ®er Staatsmann Wilhelm von Humboldt in Tegel bei Berlin geft.; 1848: Der italienische Komponist Gaetano Donizetti in Bergamo gelt.; 1852: Der Dichter Emil Prinz von Schonaich- Carolath in Breslau geb.; 1912: Der Schau­spieler Ernst von Possart in Berlin geft.; 1922- Der General Erich von Falkenhayn auf Schloß Lindstedt bei Wildpark geft.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 8. April. Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter 110, Land- butter 110, Kochbutter 90, Matte 20 bis 25 Pf. das Pfund, Käse 5 bis 10, Eier 8 Pf. das Stuck, Wirsing, gelb, 12 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 15, Gelbe Rüben 10 bis 12. Rote Rüben 10, Spinat 20 bis 25, Unter-Kohlrabi 6 bis 8, Feldsalat 80 bis 100, Zwiebeln 10, Meer­rettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Rha­barber 40, Kartoffeln 3, Aepfel 20 bis 30, Dorr­obst 35 bis 40, Obstmus 40 bis 45, Russe 40, Junge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. das Pfund, Tauben 40 bis 60, Blumen­kohl 30 bis 60, Salat 25 bis 30, Salatgurken 60 1 bis 70, Endivien 10 bis 20, Lauch 5 bis 10, Sel-

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in Herbstein antreten.

** D i e ersten Schwalben. Don dem Besitzer der Müllerschen Badeanstalt erhalten wir die Mitteilung, daß heute früh die ersten Schwal­ben in unserer engeren Heimat eingetroffen sind.

** Ein Betrüger fest genommen. Der heutige Polizeibericht meldet: Wegen Unterschla­gung und Betrugs wurde heute vormittag der 32- jährige Kaufmann Erwin Gerhardt von hier feftgenommen. Der Betrüger lieft sich bei ver­schiedenen Druckereien Rcchnungssoinnulare von Aerzten geben, die er als Muster für einen auf­zugebenden Auftrag benutzen wollte. Er stellte dann auf diesen Formularen Rechnungen auf den Namen feiner Mutter, di? der Beamtenkranken­kasse angehörte, aus und quittierte sie mit dem Namen des betreffenden Arztes, dessen Rech­nungsformulare er gerade benutzte. Mit dieser quittierten Rechnung fuhr er dann nach Darmstadt und kassierte dort bei der Rechnungsstelle der Krankenkasse den Betrag ein. Gerhardt hat auf diese Weife die Krankenkasse um mehrere hundert Mark betrogen. In der gleichen Weise schädigte er den Leipziger VereinBarmenia". In die­sen Fällen stellte er die Rechnungen auf ferne eigene Person aus, da er selbst Mitglied dieser Kasse ist. Gerhardt wird dem Amtsgericht zuge­führt. .

" Bedeutende Erweiterungen Der MüllerschenBadeanstalt. In den letzten Wochen hat die Müllersche Badeanstalt an der Lahn einige bedeutende Umgestaltungen erfahren. An der Seite nach dem Männerbadeverein zu wurde eine völlig neue, große Zellenhalle ge­baut, in deren beiden Stockwerken insgesamt 130 Zellen untergebracht werden. Die Zellenhalle ist zeckmäßig gebaut. Der Gang vor den Ka­binen ist überdeckt. Das Damenbad. das bisher nur durch eine wenig schöne Bretterwand vom Familienbad getrennt war, hat seinen Platz auf der anderen Seite des Flusses gefunden. Es wurde ein ziemlich großes Stück Land gepachtet, auf dem 40 Kabinen erstellt wurden. Eine große Wiesenfläche steht als Sonnenbadeplah zur Der-

erneuert unter Aufwendung von rund 12 000 Mark. Auf der Fuldaer Strecke erhält der Bahnhof Saofen ein neues Beschis­st e l l w e r k für etwa 18 000 Mark. Mit rund 50 000 Tagewerken die Gefamtkoslenhöhe läßt sich hierbei im voraus nicht genau bestim­men find Gleisbearbeitungen an 60 Kilometer Gleisen erster Ordnung und 50 Kilo­meter zweiter und dritter Ordnung, ferner Umbauten der Gleisanlagen im Bahnhof Gießen Nordende mit etwa 50 Weichen vorgesehen-, auch hierbei dürfte im Ergebnis eine sehr namhafte Summe herous- kommen.

Neben diefen Projekten kommen noch die lau­fenden Unterhaltungsarbeiten an den Bauten und Anlagen der Reichsbahn zur Ausfüh­rung. Die vorgenannten Bauten find zum Teil schon in Angriff genommen, zum Teil in die Wege geleitet worden, damit so rasch wie möglich in um­fassender Weise Arbeit geschaffen wird.

fügung. Sine schöne, neugezimmerte Brücke stellt die Verbindung zum anderen Flußufer dar. Sin weiteres Stück Land wurde dadurch gewonnen, daß Sumpfgelände am Hohl-Eichweg durch den Freiwilligen Arbeitsdienst aufgefüllt wurde, wo­durch der Platz des Schwimmvcrcins eine Ver­größerung erfahren hat. Wenn die neuen An- agen fertiggestellt sind, wird sich die gesamte Badeanstalt in neuem Gewände präsentieren, denn sämtliche Kabinen werden, soweit es nicht schon geschehen ist, bis dahin mit einem weißen Anstrich versehen, der durch die schmale rote Kante Der Türrahmen eine reizvolle Belebung erfahren wird. Das Damenbad ist bereits fertig­gestellt.

Gewerbe- unD Waschincnbau- chule Gießen. Man schreibt uns: An Der Gewerbe- und Maschinenbauschule Gießen waren die Abgangsprüfungen am 6. April beendet. Der Prüfung unterzogen sich insgesamt 33 wchüler, die mit folg nb.'n Noten bestanden: 3 mit ..Sehr gut. 13 mitGut" und 22 mitBestanden'. Gleichzeitig gingen die im Rahmen desNot- werks der Deutschen Jugend" durchgeführten Kurse zu Sude. An diesen Kursen nahmen ins­gesamt 196 Arbeitslose teil, und zwar folgende Berufsgruppen: Maurer, Erdarbeiter. Bau- schlosfer. Mafchinenschlosser. Spengler. Installa­teure. Mechaniker, Dreher, Former, Elektriker, Schreiner, Zimmerer, Glaser. Schneider, Friseure. Polsterer und Schuhmacher; sie erhielten theoreti­schen und praktischen Unterricht, wobei vor allem Modellstücke für Die Anstalt hergestellt wurden. Alles in allein hat die Anstalt auch wieder in diesem Wintersemester gezeigt, daß »sie als ein­zige Fachschule dieser Art in Der Provinz eine Notwendigkeit ist für die Heranbildung Der werk- tägigen Jugend. Das Sommerfemester beginnt

In meiner Wilitärzeit lang, lang ist s her! ; gab es in den Instruktionsstunden manche merk­würdige Frage. Die Antwort freilich war so oft gesagt worden, daß man sie im Schlafe wieder- , holen konnte. Aber die äußere Form der Frage war manchmal sehr reizvoll. Da hieß es z. B.. Womit putzt der Soldat fein Gewehr?' Es sollte aber keineswegs ein Mittel zum Reinigen an­gegeben werden, sondern die Antwort lautete: Mit dem Bewußtsein, daß es Staatseigmitum ist!" Ein Freund von mir erzählte allerdings von einer noch sinnvolleren Antwort aus die er­wähnte Frage. Bei ihm mußte nämlich geant­wortet werden:Mit Lust und Liebe!" I

Dieses WortMit Lust und Liebe" fallt mir immer ein, wenn ich draußen vor Der Stadt Die Besitzer, Pächter und Kleingärtner der schmalen Landstreifen sehe. Wie cs Da zur Frühlingszeit von Menschen wimmelt, besonders in den Stun­den nach Arbeitsschluh! Da werden die Spuren des Winters beseitigt, die Wege neu abgesteckt, verdorrte Sträucher und Büsche entfernt. Manch­mal flackert ein lustiges Feuerchen auf, um diese Reste zu verbrennen. Auch die kleinen, aus Latten und alten Brettern hergestellten Lau­ben werden ausgebessert, ilcberall schallt das Lachen Der Kinder. Die mitgenommen wurden und hier spielen können. Da und Dort sieht man auch einen Kinderwagen. Wan schaut in Die blauen Augen eines ganz jungen Weltbürgers der erstaunt die Umgebung betrachtet. Das emsige Schaffen ringsum macht ihm sicherlich Freude. Jetzt lacht er und will mit seiner kleinen Stimme schon mitsprechen...

Ja. mit Lust und Liebe arbeiten diese Weiv- schen. um auf einem Stückchen Land für sich das nötige Gemüse und auch ein paar Blumen zu ziehen. Mich rührt Das immer wieder, wenn ich neben Gemüsebeeten ein paar schöne Busche des bunten Löwenmauls, einige Dahlien oder auch Rosensträucher blühen sehe. Sie finD ja fo dankbar diese Blumen und geben den Gärtchen einen farbigen, luftigen Rahmen. .

Die wahre Erholung nach der Arbeit un Büro oder in der Fabrik findet man immer in Der Na­tur Draußen. Das zeigen auch diese Gärtchen; sic verbinden in idealer Weise das Praktische mit Dem Angenehmen. Da sitzen Dann die Besitzer abends vor Der kleinen Laube, überschauen ihr Tagevxrk und freuen sich an Dem Wachsen und Gedeihen Der Pflanzen. Der blühenden Blumen. Die größte Freude frellich bringt Die erste Ernte. Das Dauert nicht so lange. Wie schnell sind die Erbsen «if. Wie schnell wachsen die Radieschen! Wie froh ist Der kleine Gärtner, wenn er aus feinem Garten heimkommt und schon von weitem mitDem ersten Bündel Radieschen winkt? Auf Dem Markt kann man sie ja kaufen. Aber wieviel Freude machen diese selbstgczogenen Gemüse! ,, -,.

Ja: Lust und Lieb zum Ding, macht alle Muh gering'. Selten ist dieser alte Nusspruch betoei«- fräf tiger als bei Den Inhabern dieser kleinen Gar­ten. Nach vollbrachtem Tagewerk harrt ihrer immer wieder neue Arbeit Und cs rst nicht so daß Der Körper Des Kopfarbeiters am^nd schon ausgeruht sich nach tätiger Arbeit sehnt. Dein! Jeder, der auf feinem Büro oder sonstwo »wit dem Kopf" tätig ist. weiß, daß er nach Feierabend körperlich genau so müde ist, wie wenn er tags­über draußen gearbeitet hätte. Aber er geht nut Lust und Liebe hinaus in sein Gärtchen, um sich hier noch zu betätigen. Was er hier schafft, das

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am 1. Mai.

** Jnnungsvcrsammlung der Zim­mer m c i st e r. Dieser Tage fand hier im Auerhahn" eine Versammlung Der in per Zwangsinnung für Stadt- und Landkreis Gießen vereinigten Zimmermeistcr statt. Obermeister Rinker eröffnete Die Versammlung, sprach be­sonders über Submissionsblütcn während Der letz­ten Zeit und gab Der Hoffnung Ausdruck daß Die Regierung auf diesem Gebiete bald Abhilfe schaffen möchte. Geschäftsführer Kirchner hielt einen längeren Vortrag über die Tätigkeit Der Innung und empfahl. Die von Der Innung ge­gebenen Anregungen mehr zu beachten, denn nur Dann könne Die Arbeit der Innung sich Aum Segen Der Mitglieder auswirken. Kollege Schelm for­derte auf, mehr kollegialen Geist zu zeigen. Für Mitglieder, die Die Preise drücken, werde sich Die Innung, wenn sich Schwierigkeiten bei Den be­treffenden Mitgliedern ergeben, nicht mehr ein- sehen. Mit der Erledigung interner Angelegen­heiten fand Die Versammlung ihr Ende.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus: Sonntag, 9. April: Parsifal; 17 Uhr. 10. Geschlossen. 11. Othello; Anfang 19.30 Uhr. 12. Der Freischütz; Anfang 19.30 Uhv 13. Der Postillon von Lonjumeau; hierauf : Die Pup­penfee; Anfang 20 Uhr. 14. Parsifal; Anfang 17 Uhr. 15. Martha; Anfang 20 Uhr. 16. Parsifal; Anfang 17 Uhr. 17. Die Czardasfürstin; Anfang 19.30 Uhr.

Schauspielhaus: Sonntag, 9. April. Die endlose Straße; Anfang 20 Uhr. 10. Eva hat kei­nen Papa; Anfang 20 Uhr. 11. Der alte Textor; Anfang 20 Uhr. 12. Der alte Textor; Anfang 20 Uhr. 13. Es brennt an Der Grenze; Anfang 20 Uhr. 14. Geschlossen. 15. Der alte Textor; Anfang 20 Uhr. 16. Faust l; Anfang 18 Uhr. 17. Geschlos­sene Freivorstellung für SA. und SS.: Die enD- lose Strafte; Anfang 15.30 Uhr; Die vier Muske­tiere; Anfang 20 Uhr.

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* Evangelische Pfarrpcrsonalie. Pfarrafsiste.it Bernhard K n e 11 zu Gießen wurde durch Entschließung Der Evangelischen Kirchenre­gierung zum Pfarrverwalter der evangelischen Pfarrstclle in Herbstein ernannt. Pfarrer Knell wird noch bis gegen Ende April im Gießener Pfarrdienst tätig sein und Dann sein neues Amt

Luftschiffbau und-füh

Genaue technische Einzelheiten über Konstruktion und Fahrtechnik, die Frage: Helium oder Wasserstoffgas, Sturmfahrten, Wetterdienst Funkpei ung und Kata- slrophen-Ursachen behandelt ausführlich das Sammelwerk: »Zeppelin-Weltfahrten«, welches von Fachleuten als beste, vollständige Darstellung bezeichnet wird. CLUB ist eine der meistgerauchten Zigaretten Deukchlands. CLUB-Packungen enthalten echte Zeppelin-Fotos im Großformat. CLUB muß man rauchen, weil sie einen derartigen Qualitäts-Vorsprung hat, daß sie kaum von teuren Marken zu unterscheiden ist und die Bilder-Sammlung des Deutschen heißt: Zeppelin-Welffah

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