Ausgabe 
8.2.1933 Frühausgabe
 
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ler Adolf Hitler, Detin^tofiqf, und Neichsminiiier Die genannten Mu­fich dann nach Wei­zen Nationaltheatcr die Festaufführung vird.

rjahren ikr obgelehnt.

hat den Antrag auf rfahrens imMord- rtanntlidj bie Kran- >nn oer.qifW halte, jnb zu lebenslang- jrben ist, abge- Wt auch die Be- anwalts gegen die Wiederaufnahme des Strafkammer für der Fall Lr. Richter

Stargard.

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Aus der Provinzialhauptstadt.

Mein Mann hat Grippe!

Ich möchte lieber einen Jagdhund baden und ibn zum Trocknen in die Betten legen, un$ möchte lieber Möbelwagen laden, (Hy xinen grippekranken Mann zu pflegen. Jetzt will er schlafen. Er benennt es dösen. Ich leh ihn in die Kissen sich vergraben Jetzt will er plötzlich .Kreuzworträtsel lösen und eine bess're Nachttischlampe haben.

Sein sogenanntes Fieber 38, veranlaßt ihn schon fast zum Phantasieren. Er mißt sich stündlich, unentwegt und fleißig. Jetzt ift's ihm heiß, und jetzt glaubt er zu frieren. Die Dame, die im ersten Stock Klavier spielt, die soll man, so verlangt er es, erschlagen.

Das Mädchen, das in diesem Fall Kurier spielt, soll einen Brief zum Hausbesitzer tragen.

Jetzt hat er Hunger. Aufrecht will er fitzen. Er hat sich's überlegt: Er will nichts essen, und statt des Essens will er lieber schwitzen. Doch vorher muß er sich noch einmal messen.

Er schluckt.Mixturen, Pillen und Tabletten Den Wickel reißt er fort nach fünf Minuten. Zu hart sind ihm die viel zu kalten Betten Er sagt, er wälze sich ingiebergluten.

Dabei hat er nur 37,7.

Er schimpft und sagt mit vielen Vorbehalten, was ihm der Arzt da wieder mal verschrieben, sei nur dafür, ihn lange krank zu halten.

Es zieht. Ich muß jetzt alle Türen schließen.

Es schmerzt der Hals ihn beim geringsten Husten.

Er sagt, er müsse sich vom vielen Niesen die Seele völlig aus dem Leibe prüften.

Ach, töt er's doch! Ich weiß, cs ist nicht christlich, wenn wir im Herzen solche Wünsche hegen.

Doch Nerven muh man haben, unverwüstlich, um einen grippekranken Mann zu pflegen!

Puck.

Bornotizen.

2lu s dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Als 18. Vorstellung im Mitt- woch»Abonnement heute, 20 Uhr, Wiederholung des Lustspiels2:2 unentschieden" von Wilhelm Lichtenberg. Spielleitung Karl Heiser. Ende 22 Uhr. Gewöhnliche Preise. Zum erstenmal kommt die dreiaktige Komödie Erich Ebermayers und Franz Cammerlohrs:Bargeld lacht" unter Peter F a s s o t t s Spielleitung am Freitag, 10. Februar. 20 Uhr, als 18. Vorstellung im Freitag- Abonnement zur Aufführung. Ende 22.15 Uhr.

-2m weihen Röhl", die erfolgreiche Operetten- Revue, kommt am Sonntag von 15 bis nach 18 Uhr zum neunten Male und Sonntag von 19 bis nach 22 Uhr zum zehnten Male als Fremdenvor- stellung außer Abonnement zur Aufführung. Cr- mähigte Operettenpreise. Dorzugsgutscheine ha­ben in beiden Vorstellungen Gültigkeit. Schüler­karten nur in den Aachmittags-Lorstellungen Das Opern-Ensemble des Hessischen Landesthea- ters Darmstadt weilt am Dienstag. 14. Februar, mit einer AufführungDer Roscnkavolier" von Aichard Strauh bei uns zu Gast. Das Operngast- spiel geht als 19. Vorstellung im Dienstag-Abon- nement. Opernpreise. Vorzugs- und Rundfunk- gutschelne haben Gültigkeit

" Schwerer Unglürfsfall. Gestern mor- gen ereignete sich im Hause Kaplansgasse 15 ein schwerer Unglücksfall, dem das Leben eines Kindes zum Opfer fiel. Das fünfjährige Söhnchen des Weih­binders Helfrich hatte sich anfdyeinenb am Feuer 3U schaffen gemacht, tarn den Flammen aber zu nahe, daß die Kleider ergriffen wurden und das Kind schwere Brandwunden erlitt/ Durch die Frei­willige Sanitätskolonne wurde der Knabe sofort nach der Chirurgischen Klinik gebracht. Im Laufe des gestrigen Nachmittags ist das bedauernswerte Kind den erlittenen schweren Brandwunden erlegen.

" Achtung! Falschgeld! Der hessische Flnanzminlfter weist die öffentlichen Kassenstellen auf eine Fälschung von Reichsbanknoten über 20 Mk. der Ausgabe vom 11. Oktober 1924 hin. Das Papier dieser Falschscheinc ist etwas dicker als das der echten Scheine und besteht aus zwei zusammengefügten Blättchen. Die Pflanzenfasern fehlen und das Wasserzeichen ist vorgetäuscht. Der Kontrollstempel ist schwach geprägt, das weibliche Bildnis auf der Vorderseite ist schwärz­lich verwischt, auf der Rückseite ist der Druck zum Teil verschwommen wiedergegeben. Die ver­änderliche Reihenbezeichnung und Ar. Y 7 250 450 ift mit ähnlich nachgebildeten Typen eingefügt. Die in Königsberg ermittelte Fälschung ist ver­mutlich in Buchdruck hergestellt. Für die Auf­deckung der Falschmünzerwerkstätte oder An­gaben (die auf Wunsch vertraulich behandelt werden), die zur Ermittlung der Fälscher führen können, hat die Aeichsbank eine Belohnung von 3000 Mk. ausgesetzt- Bei der Gemeindekaffe in Dornheim ist dieser Tage ein falsches Fünfmark- und ein falsches 50°Pfennig-Stück abgegeben wor­den. Das Fünfmarkstück ist sehr täuschend nach­gemacht. Aur im Klang ist es dumpfer als die echten Stücke. Bei der Annahme von Geld ist stets Vorsicht geboten, da man sonst Gefahr läuft, Verlust zu erleiden.

Die Lahnkanalisierung.

Gute wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten. Die Industrie für das Projekt.

öor zwei Fahren ein Gutachten abgegeben, in Bem feftgeftellt werde,

doh allein in der Lindener Mark ein THangan- erzvorkommen vorhanden fei, welches das größte dieser Art in Deutschland darstelle. Aach diesem Gutachten und ebenso nach einem Gutachten des preußischen Landesgeologen Dr. Ahlburg vom Jahre 1918 sei es im Hinblick auf die Bodenschätze im Lahngebiet der Anstrengung wert, den Lahnkanal bis Gießen fertigzustellen.

Der Vortragende erläuterte dann Bie wichtig­sten technischen Einzelheiten des Lahnkanalprojekts und bemerkte dabei u. a daß man mit Schis- f e n von 19 0 Tonnen und 5,5 Meter Breite wegen des schmalen Fluhlaufes, aber auch mit Rücksicht auf die Zulassung solcher Schiffe auf Ben französischen Kanälen zum Transport von Minette ohne Umschlag rechne. Wegen des schma­len Flußlaufes und der vielen Krümmungen müh­ten die Schisse nur kurz und schmal fein, damit fic wendig geführt werden könnten, jedoch brauch­ten sie deswegen in keiner Weise an Wider­standsfähigkeit hinter Schiffen mit größerer Ton­nage zurückzustehen.

Der Ausbau von Steeden bis Gießen gelte einer Strecke von 74 Kilometer Länge: an der ganzen Lahn von Gießen bis zur Mündung gebe nur zwei Verkehrszentren, und zwar Gic - hen - Wetzlar und Limburg. Diese beiden Zentren, insbesondere Bergbau und Industrie, könnten durch die Kanalisierung der Lahn belebt und die Steuerkraft der Bevölkerung erhöht wer­den. gleichzeitig werde es dann aber auch mög- lid) fein, das Hochwasser beschleunigt a b laufen zu lassen und dadurch die Heber* schwemmungsschäden zu mildern.

Aach dem gegenwärtigen Stande der Auf­fassungen sei vorläufig die Lage für die Ein­schaltung des freiwilligen Arbeits­dienst e s nicht sehr günstig. Die wichtigsten Arbeiten kämen für die Vertiefung der Fahr­rinne, also für Bagger-Betrieb, d. h. Ma­schinenarbeit, in Betracht, ferner für Kunstbauten, du denen vor allem Facharbeiter erforderlich seien. Erdbewegungen, für die der freiwillige Arbeits­dienst hauptsächlich in Betracht komme, seien nur in verhältnismäßig geringem Umfange er­forderlich, wodurch natürlich die Frage der Ver­wirklichung und Finanzierung des Projekts we­sentlich beeinflußt werde. Das Projekt liege fertig vor. seine Durchprüfung unter 'Bem Gesichts­winkel der Einschaltung des freiwilligen Ar­beitsdienstes sei immerhin empfehlenswert.

Die Aussprache.

An dem (Gedankenaustausch im Anschluß an den Vortrag nahmen zahlreiche Redner aus Gießen und Wetzlar teil. Zusammensassend ist über die Aus­sprache folgendes zu berichten: Ob der Freiwil- l 9 c Arbeitsdienst für die Verwirklichung dieses Projekts von entscheidender Bedeutung wer­den wird, ist im Augenblick nicht zweifelsfrei, je­doch ist es ratsam, noch dieser Richtung hin ge- nauere Nachprüfung durch die berufenen amtlichen stellen anstellen zu lassen. Als unbedingt beach­tenswert für die Entscheidung über die weitere Be­handlung des Projekts wird die Tatsache angesehen, daß der «taat für die Unterhaltung der Anlagen der unteren Lahn alljährlich sehr erhebliche

Mittel aufwendet, die gegeben werden müssen, wenn die Anlagen nicht verfallen fallen, die aber trotzdem vom wirtschaftlichen Standpunkt aus zum Fenster hinausgeworfen sind. Welche hohe Bedeu­tung die Erschließung eines billigen Transport­wegs durch die Lahnkanalisierung gegenüber den

3n der Besprechung von Vertretern der Be­hörden, der Wirtschaft und des öffentlichen Le­bens der Städte Gießen und Wetzlar, die wie gestern in summarischer Zusammenfassung schon berichtet wurde am Montagabend im Sitzungssaale des Arbeitgeberverbandes zu Gie­ßen auf Einladung des Iungdeutschen Or­dens zur Prüfung der Möglichkeiten für Bie In­angriffnahme Bet Lahnkanalisierung von Steeden bis Gießen unter Einsatz des freiwilligen Arbeitsdienstes ftattfanB, hielt

Direktor Bansa, Limburg

Geschäftsführer des Lahn-Kanal-Dereins, den grundlegenden Vortrag. Der Redner betonte ein­leitend,

die Lahn fei für die Bodenschätze unserer engeren Heimat, die konkurrenzfähig seien, ein billiger Transportweg, auf dem es möglich sein werde, den Absatz für die Schätze unseres Bodens und die Erzeugnisse unserer Industrie zu beleben.

Als Beispiel dafür erwähnte er einen Stein» bruchbetrieb bei Fachingen, dessen Produk­tion nur durch den verbilligten Wasserweg über ote dort schon kanalisierte Lahn konkurrenzfähig lei und der Belegschaft dieses Betriebes eine jähr- nche Lohnsumme von rund 400 000 Mk. bringe. Aut Recht betonte der Vortragende, daß die beste Arbeitslosenfürsorgc nicht in der Auszahlung von Unterstützung bestehe, sondern in der Schaf- f u n g v o n A r b e i t s m ö g l i ch k e i t e n zu er­blicken sei, die im vorliegenden Falle sowohl beim -öau des Lahnkanals, wie auch bei dessen späterer wirtschaftlicher Auswirkung vorhanden sein wür­den.

Leber die bisherige Entwicklung der Lahnschiff» ifl tci*tc Direktor Bansa mit, daß im Fahre *H29 aus der kanalisierten Lahn von der Mün- oung bis ütccBen bei Limburg 3 Schiffe fuhren, yeute dagegen 13 gefahren würden. Diese Vor- weyrung der Tonnage innerhalb weniger Jahre oeute unzweifelhaft auf eine rentable Cntwick- lung des Reedereigeschäftes hin.

Die Verfrachtung auf der Lahn belief sich im We 1929 auf 58 000 Tonnen, im Jahre 1930 au' 74 000 und im Jahre 1931 auf 105 000

Tonnen.

feien 4ür die jetzt kanalisierte Strecke 2lahr 600 000 Tonnen veran- gewesen, jedoch habe man bei dieser Be- mS!19 PDr,naI.c wirtschaftliche Verhältnisse zu- kn hi» t9Ic$,t' während in den vorgenannten Zah- den nÄeren Auswirkungen der langandauern- Bielrr k^^rije voll zur Geltung kämen: bei S'rmnn« erhebliche Anwachsen der

Wirten ^otz des starken Rückganges der

W.'nn h; wvnerhin ein bedeutsames Merkmal, baut nnx va^n von Steeden bis Gießen auägc= fühlbar Wirtschaftskrise nicht mehr so stark werde hemmend für die Produktion sei, los nnm ?ct Persaud auf der Lahn zweisel- me ÄH|<6 verbessern. In diesem Zusam- fierte Pnh^U -C werden, daß Bie kanali-

or Bentl?*ln Irland von außer- v o rlomm reichem Erz. unB Stein- schätze s^o? e » zu erschließen habe. Diese Boden- he eine nic6t Don der Art, daß

loben an Fracht, d. h. einen

sonst fnnh.r0 t s ah' vertragen könnten, da sie komme die bleiben mühten. Hier

dem VZoN^^'lltgung durch den Transvort auf

Se£ entscheidend in Betracht.

Vereid) öcr Bodenschätze im

ocr Lahn habe Bergrat K ö b r i ch erst

tZrachtsätzen der Reichsbahn hat, geht aus einer Mitteilung eines Vertreters von Buderus-Wetzlar hervor, der betonte, daß heute

die Vahnfracht für Er; von Hungen nach Essen sich auf 5,20 pro Tonne beläuft, die Tonne Erz von Spanien (mit Umschlag in Rotterdam) nach Essen nur 3,50 bis 3,80 Rlark Fracht kostet und erst beim Erztransport aus Kanada nach Essen der gleiche Frachtsatz wie aus der Strecke

HungenEssen erreicht wird.

Dieser Redner teilte weiter mit, daß nach der Er- ofsnung des französischen Kanals im Moselgebiet öic Frachtrate der dortigen Bahn sofort ganz er- hcblich gesenkt wurde. Wenn die heimische In­dustrie für den Transport den Wasserweg über die Lahn gewinne, dann kämen nicht nur Erze, son bern auch Basalt und Erzeugnisse der Ton­in d u st r i e als Transportgüter in Betracht. Das oberhessische Erz werde im rheinisch-westfälischen Industriegebiet gern verhüttet, wenn cs auch fein hochwertiges Erz darstelle, aber die Fracht müsse erheblich billiger werden, wenn es gegenüber dem Auslandserz konkurrenzfähig sein solle. Das starke Interesse der Industrie an dem Lahnkanalprojekt brachte atzch der Leiter des Buderusschen Hochofen­werkes zum Ausdruck. In der Aussprache spielte ferner die Frage des .Kohlentransportes und dessen evtl. Ersetzung durch (tzassernversorgting eine Rolle^ jedoch kam man hierbei zu dem Ergebnis, daß hier­durch ein entscheidender Einfluß auf das Lahn­kanalprojekt nicht zu erwarten sein werde. Ferner wurde der beachtenswerte Vorschlag gemacht,

zur Ingangsetzung des ftanalprojefts unter Ver­wendung des Freiwilligen Arbeitsdienstes und der dafür fließenden Geldmittel zunächst die

Erdarbeiten auf den in Betracht kommenden Teilstrecken vorzunehmen und späterhin die

Kunstbauten anzuschlicßen.

Jedoch wurde in diesem Zusammenhang auch erneut betont, daß die Erdarbeiten nur den kleineren Teil des Projektes barftcUen. Mit starkem Interesse nahm bie Versammlung Kenntnis von ber Schilderung des Leiters des Gießener otabibauamls über die gegen­wärtig in der Nähe des Gießener Elektrizi­tätswerks im Gange befindlichen Arbeiten 311c Verlegung des Lahnbettes, die in ihrer weiterreichenden Auswirkung bereits ein Stück ber Lahnkanalisierung barftcUen. In der Erörterung spielten auch allgemein wirtschaftliche und hanbels- und verkehrspolitische Gesichtspunkte eine gewisse Rolle, jeboch wurde man auch in diesem Zusammenhang der hohen wirtschaftlichen Bedeu tung des Lahnkanalprojekts in vollem Umfange gerecht.

Das Ergebnis der Beratungen

faßte die Versammlung einstimmig in dem Beschluß zusammen, daß der Iungdeutsche Orden in Gießen in Gemeinschaft mit Direktor Bansa (Linwurg, eine beschleunigte Nachprüfung des Projekts der Lahnkanalisierung hinsichtlich der Nutzbar­machung des Freiwilligen Arbeitsdienstes in die

Dege leiten soll.

Um diese Nachprüfung sollen die zuständigen Wasser- bauämfer in Diez und in M > n g 1

Die Versammlung gab der Hoffnung Ausdruck, daß man das Ergebnis dieser Prüfung möglichst bald vorliegen hab^' und bann in einer erneuten Sitzung dazu Stellung nehmen könne.

S.J.«fporl

Deutsche

Straßenfahrer

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ftm denpreis der Nation"

Rach- jeweils

17:21, 10:21,

Berbandsspiet-Ergevnche aus dem Gau Gießen-Wetzlar.

Bezirksklasse I (Gruppe Lahn): Bctten- yvrn Wetzlarer SV. 3:1 (3:0); Frohnhausen Wallau 6:1 (1: 1); die beiden Gießener Ver­eine waren spielfrei.

Bezirksklasse II: Dislirchen Weilburg, Halbzeit 0:0 abgebrochen; Leihgestern Lollar 2:6 (0:2).

©auflaffc I Löhnberg II Riedershausen 3:3 für Riedershausen gewonnen; Heuchelheim Steinbach 1:0 (1:0).

5 ® j I a f f c Steinberg II Leihgestern II

(SpielDcretmgung 1900 Giehen

Dillenburg A I 1900 A I 3:3 (2:0).

Die A I-Iugend mußte ihr erstes Spiel nach der Wintersperre infolge vieler Erkrankungen mit 10 Mann, darunter noch 4 Ersatzleuten, bestreiten. Die so geschwächte Elf vermochte in der ersten Halbzeit auf dem ungewohnten kleinen Platz der Dillenburger keine einheitliche Handlung zu zei­gen. Die cifrmen und schnellen Gastgeber konnten deshalb dcs 6p.ei überlegen gestalten und bis zur Pause 2:0 in Führung gehen. Rachdem 1900 seine Mannschaft umgestellt hatte, kam mehr System in das Spiel. Durch besseres und planvolleres Zusammenspiel waren die Gießener nun fast dauernd überlegen und konnten, trotzdem Dillen- bürg noch ein drittes Tor erzielte, mit 3 schönen Toren den verdienten Ausgleich erreichen.

Tisch-Tennis der Sp.-Bg. 1900.

1900 II TTL. Großen-Buseck 11:1.

(fin en irregulären Verlauf nahmen am Dienstag bie Viererbob-Weltmeisterschaften in Chamonix, da nur brei Nationen uin Start er schienen, weil der eieger Charlet-Frankreich im Zweiten Rennen nach Aussagen der deutschen Mannschaft sein Fahrzeug wechselte.

Am Sonntag empfingen die 1900er den Ti sch- tennis-Club Großen-Buseck zum Rückkampf. Die Gäste bewiesen, daß sie in letzter Zeit einiges hinzugelernt haben, konnten jedoch nicht ver­hindern, daß die Spielvereinigungsleute das Tur­nier klar für sich entscheiden konnten, stehend die Ergebnisse «Großen-Buseck zuerst.genannt):

Müller, Sieronffi unb Geyer, werben vom 14. 'bis 19. März an ber Rabfernfahrt ParisNizza teil­nehmen.

Einzel: Pfeiffer - Petsch 16:21, 20: 22; Steinmüller Arzbächer 27: 25 21:13, 10:21, 9:21; W Schwalb - Reichel 6:21. 12: 21. 4:21; A. Schwalb Gros 12:21, 19:21, 17:21; Kimmel Frau Hauser 6: 21, 9 21. 9:21; Pfeiffer Kurt Schmidt 17:21, 20:22, 22:20, 21: 19, 16:21; Steinmüller gegen Gustav Koch 25:23. 22:20, 8:21 21 8' W. Schwalb Treser 13:21, 8:21. 10:21.

Doppel. Pfeiffer-Steinmüller Frau Hau­ser-Reichel 6:21. 17:21. 11:21; Pfeiffer-Stein- wüller Arzbächer-Petsch 12:21. 21:19,15:21, 18:21; A. Schwalb - W. Schwalb -- Treser-Groß 19:21, 19:21, 8:21; W. «Schwalb-Kimmel Gust Koch-Kurt Schmidt 12:21, 20:22, 15: 21.

Arbeiter-Turn und Gporibund.

Gießen I Wetzlar I 4:1.

Die Plahverhältnisse auf dem Trieb ließen zu wünschen übrig. Gießen legte zunächst zwei Tore vor. Wetzlar holte jedoch vis Halbzeit ein Tor auf. Rach dem Seitenwechsel lag Gießen noch im Vorteil und kam auch zu zwei weiteren Toren. Dann aber drängte Wetzlar, so daß sich Gießen ganz auf die Abwehr beschränken mußte. Ein längst verdienter weiterer Erfolg blieb den Gästen versagt. Vorher: Gießen II Wetzlar II 5:3.

Am Sonntagvormittag standen sich Gießen III und Lollar I! gegenüber. Man trennte sich mit dem Unentschieden von 1:1.

Wieseck II Großen-Linben I 5:1.

Wicseck mit viel Ersah bot den Gästen ein gleich­wertiges Spiel. Schon bald nach Spielbeginn ver­half Großen-Linden durch Selbsttor dem Gast­geber zur Führung. Durch ein Selbsttor fiel aber auch der Ausgleich. Dann, zeigte sich Wieseck im Spielaufbau besser und Übcrrckihm die Führung. Großen-Linden spielte nun körperlicher, verur­sachte Strafstöße, die zum 5:1 führten.

ZZS -Rennen in Innsbruck.

Schweben siegt im 40-fiilomcter-SlaffeUauf.

Der zweite Tag ber Internationalen ? I8 Rennen in Innsbruck hatte ebenso wie sein Vorgänger unter^ben schlechten Schneeverhältnissen zu leiden. Die Strecke bcs 40-Kilorneter-Staffellaiifes befand sich in einem trostlosen Zustand, lieberlegener Sic gcr wurde die Mannschaft Schwebens, die in der unter den gegebenen Umständen hervorragenden Zeit von 2:49:09,4 vor der Tschechoslowakei in 2:57:34,4, Oesterreich (2:57:51,2) und Deutschland (2:58:00).

Kurze Sporinoiizen.

12 Nationen haben bisher zur Fußball- Weltmeisterschaft gemeldet, bie 1934 in Italien ausgetragen wird. Unter den zwölf gemeldeten Teilnehmern befindet sich auch Deutschland.

Im Frankfurter Sechstagerennen führen nach 90 Stunden Rausch'Pijnenbnrg und Kilian/Pützfeld mit Rundenvorsprung vor Vopel Korsmeier, Schön/Tietz, Ehmer/Rieger unb Dinale' Wals.

Der bebeutcnbfte Mannschafts-Wettbewerb bcs Internationalen Reitturniers in Berlin ber Preis der Nationen würbe zu einem vollen Triumph ber deutschen Offiziere. Von links nach rechts- Ober- leutnant eabtaii, Oberleutnant Momm, Major v. Waldenfels unb Oberleutnant Br an dt.

het .er von WqgM