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7.4.1933 Erstes Blatt
 
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n der Stadt zu weiteren tungen. Seit den' mte aus dem nörd- les Limburg eine uh, aus Rädern und in ammen. Rachdem die )t dem Kreishaus e in das Gebäude ein, s auf und trieb die Gebäude hinaus. Zimmer des Landrats ud bedrohte ihn. Der un unter Polizei« ige zog dann zum Sc> ntaffe, fefeßte tf : und zwei ÄngesteK. lS Immer des Direl- m M\M daran zog Zwilchen immer stärker Finanzamt und be- Bureaus. Ein Steuer« xrden vorlagen, wurde >nge drang auch in cms >iters ein und bedrohte SL'Leuten gelang nzarnt zu säubern -u zerstreuen. Aus die ommnissen hat der Le­bteilung SchuhpoU nach Limburg ver xtfi# ASft flbrnüdTng^ ** °°de vom Regicrungs- LS

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Wirtschaff.

Frankfurt freundlich.

Frankfurt O.M., 7. April. (WTD. Drccht- meldung.) 2m Anschluß an den gestrigen Abend- börsenverkchr eröffnete auch die heutige Mittags« börse in freundlicher Tendenz. Mangels nennenswerter Anregungen allgemeiner Aatur (die Lenkung der Reuyorker Diskontrate fand nur wenig Deachtung) war das Geschäft still, zumal sowohl die Kundschaft als auch die Kulisse keine größere Unternehmungslust bekundete, wo­bei die anhaltende Schwäche der deutschen Werte an den Auslandsbörsen mitgesprochen haben sollte. Die Llmsahtätigkeit beschränkte sich in der Hauptsache nur auf wenige Spezialwerte, für die hesonderc Motive Vorlagen. So hielt im Zu­sammenhang mit der heutigen Dilanzsihung das Interesse für IG. Farben (plus 0,50 Prozent) an, ferner waren Elektrische Lieferungen auf den erhöhten Dividendenvorschlag (6 nach 5 Pro­zent) um 4,50 Prozent fester, ebenso wirkten die Arbeitereinstellungen bei Deutsche Erdöl (plus 1 Prozent) nach. Mehr Interesse wandte sich dem Montanmarkt zu, an dem Gelsenkirchen und Har- pener je 2 Prozent und die übrigen Werte etwa 0,50 bis 1 Prozent gewannen. Don son­stigen Spezialwerten lagen noch Reichsbank­anteile in Erwartung günstiger Ausführungen auf der heutigen Generalversammlung um 1,50 Prozent fester. Fest lagen ferner noch Licht und Kraft mit plus 3,50 Prozent und Lahmeyer mit plus 2 Prozent, sowie Kali Westeregeln nut plus 1,88 Prozent und Aschersleben mit plus 0,50 Prozent. Auf den übrigen Marktge­bieten betrugen die Besserungen meist von 0,50 bis 1 Prozent. Holzmann lagen zunächst 0,75 Prozent schwächer, konnten sich aber später um , 1,25 Prozent erholen. Deutsche Anleihen lagen sehr still und erneut schwächer. Altbesih minus I

1,13 Prozent, Reubesih minus 0,25 Prozent und späte Schuldbücher minus 1 Prozent, dagegen Reichsbahnvorzugsaktien plus 0,39 Proz. Gold­pfandbriefe lagen ebenfalls überwiegend von 0,5 bis 0,75 Prozent niedriger. Liquidationspfand­briefe und Kommunalobligationen lagen nur wenig verändert, ebenso Stadt- und Staats­anleihen. Don fremden Werten konnten sich Zoll­türken weiter etwas befestigen, Llngarn-Gold- renten kamen heute nach längerer Pause mit etwa 6,5 Prozent wieder zur Rotiz.

2m Derlaufe erfuhren die Kurse einige Schwan­kungen, wobei aber die Tendenz eher zur Schwäche neigte. Die wieder 7prozentige Divi­dende bei 2G.-Farben machte zwar einen guten Eindruck, dem standen aber die Ausführungen Dr. Schachts auf der Reichsbank-Generalver­sammlung gegenüber, die allgemeine Zurückhal­tung auslösten. IG.-Farben! gingen um 2 Pro­zent, Reichsbank um 1 Prozent zurück und die übrigen Werte lagen 0,5 bis 1 Prozent schwächer.

Berlin lebhaft, freundlich.

Berlin, 7. April. (WTB. Funkspruch.) Die Börse stand heute zweifellos unter dem Eindruck der beiden wichtigen Generalversammlungen bei der Reichsbank und der IG.-Farben-Industrie. Mit ebenso großem Interesse, wie man den Abschluß des größten deutschen Industrieunternehmens er­wartete, war man aber auch auf die Erklärungen Dr. Schachts hinsichtlich der Weiterentwicklung des Noteninstitutes und der Sicherheit der Wäh­rung gespannt. Um so mehr, als gerade in den letz- ten Tagen die Reichsmark aus dem Auslande schwächer gemeldet wurde. Man führt dies zum Teil auf die Rückzahlung des Rediskontkredites zu­rück, eine wesentliche Rolle dürften aber auch Die relativ großen zum ftoupontermin freigewordenen Markbeträge gespielt haben. Es lagen für heute

aber auch eine Reihe von Anregungen aus der Wirtschaft vor. So überraschten die plötzliche Be­lebung am Kupfermarkt, günstige Berichte über den Inlandsabsatz am Rheinisch-Westfälischen Eisen­markt, der Abschluß der internationalen Röhren­verhandlungen und nicht zuletzt die 0,50prozentige Diskontsenkung in Neuyork. Das Geschäft war im Vergleich zu den Vortagen etwas lebhaf­ter, da sich einerseits die Kundschaft für Spezial­werte interessierte, anderseits die Kulisse neue Tauschoperationen von Renten in Aktien vornahm. Die Aktienwerte waren daher überwie- ?enb bis z u 1,50 v. h. gebessert, darüber inaus gewannen Julius Berger, Deutsche Erdöl, Niederlausitzer Kohle, Kali Aschersleben, Chade- attien, Elektrisch Licht und Kraft, Lahmeyer, Rheag und Siemens bis zu 3,75 v. h. DEW. erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und gelangten 7,25 v. S). über gestern zur Notiz. Vogeltelegraph werden ab heute in konvertierter Form (2:1) notiert, der erste Kurs stellte sich ziemlich paritätisch auf 68. Auf kleines Angebot hin und nur zufälliger Natur lagen ber­liner Maschinen zu Beginn 1,25 v. h. und Brau­bank 2,50 v. f). unter gestern.

Die Rentenmärkte waren vernachlässigt und überwiegend etwas schwächer. Die Alt­besitzanleihe büßte 60 Pf. ein, Jndustrieobligativnen verloren bis zu 0,75 v. h., und ebenso waren Reichs­schuldbuchforderungen in diesem Ausmaße rück­gängig. Von Ausländern konnten Anatolische Renten um 0./5 v. h. anziehen. Im Verlaufe lieh das Geschäft auch an den Aktienmärkten etwas nach, größere Kursabweichungen traten nicht ein. Verein­zelt bröckelten die Aktienkurse eher leicht ab, wäh­rend sich ajn Rentenmarkt kleine Erholungen durch­setzen konnten.

Am Geldmarkt war die Situation im großen und ganzen gegen gestern unverändert. Der Satz für Tagesgeld stellte sich auf 4 65 v. $). und darüber, vereinzelt auch schon auf 4,50 v. h. Privatdiskonten lagen eher im Angebot, doch war anderseits auch einige Nachfrage vorhanden.

Gleichschaltung in der hessischen Zugendverbandsführung.

WSR. D a r m ft a ö t, 6. April. 2m Laus« dcs Mittwoch übernahm der kommissarische Dann- führer Hans von Ah den Dorsitz des 2an- desausschusse- Hessen der deutschen Iugendverbände. Zum Geschi.stsführer be­stimmte der Dannsührer von Ah Dr. Rohde. Damit ist, wie auch im Reich, die Führung der deutschen 2ugendverbände in nationalsozialistische Hände übergegangen.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck hat seine Lage kaum verändert, sein Kern liegt weiter über Frankreich, dem Kanal und England, nimmt außerdem Den größten Teil von Deutschland noch mit in seinen Bereich. An seiner Dftfeite fließt in Gemeinschaft mit der Rück­seite der Polenstörung immer noch Lust aus nord westlicher Richtung zu, welche Anlaß zu Wolkenbil- Dung gibt. Dabei wird aber auch der hohe Druck seinen Einfluß geltend machen und zwischenzeitlich zu Aufheiterung führen. Begünstigt durch Sonnen­strahlung nimmt Dabei tagsüber Die Erwärmung weiter zu. Neue angrenzende Störungstätigkeit über IrlanD unb Schottlanb ist vorerst für unsere Wetter­lage bedeutungslos.

Aussichten für Samstag: Stellenweise Frühnebel, sonst wolkig mit Aufheiterung, trocken, tagsüber wärmer.

(Schluß des redaktionellen Teils.»

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