Hessischer Ariillerislenlag in Darmstadt.
WSR. Darmstadt, 2. Juli. Die hessischen Artilleristen. insbesondere die ehemaligen Angehörigen der Regimenter 25 und 61 waren am Lamstag und Sonntag zu einem großen Artillerietreffen in der Landeshauptstadt versammelt. Aach dem Begrüß ungs- und Kameradschaftabend am Samstag sowie der Hauptversammlung der Offiziers Vereinigung stand der Sonntag ganz im Zeichen dieser ruhmreichen Waffe des deutschen Heeres. Die Landeshauptstadt trug überreichen Flaggen- und Girlandenschmuck. Die öffentlichen Gebäude waren vielfach mit Grün und illuminierten Hakenkreuzen geschmückt. Am Sonntagmorgen fand vor dem Eingang zur Kaserne des Artillerieregiments 25 ein Feld- gottesdienst statt, bei dem Pfarrer 3 r I e die Festprcdigt hielt. Aach dem Aiederländischen Dankgebet folgte auf dem gleichen Platz der Festakt und eine Kundgebung gegen das Versailler Diktat und die Kriegsschuldlüge. Kamerad Schweitzer begrüßte in seiner Ansprache besonders Se. Königliche Hoheit den ehemaligen Großherzog und dankte ihm für die Fürsorge, die er der hessischen Artillerie entgegengebracht habe. Es teerbc unvergeßlich bleiben, wie der Großherzog bei Ausbruch des Weltkrieges mit hinauszog und auch nach Beendigung des Weltkrieges den Artilleristen Kamerad blieb.
Sodann nahm der Reichsstatthalter in Hessen,
Gauleiter Sprenger,
das Wort zu einer längeren Ansprache, in der er betonte, daß die fast. 15 003 ehemaligen Artilleristen am heutigen Tage erneut das Bekenntnis zum Wehrrecht des deutschen Volkes ablegen wollten. Der Stolz unserer alten Armee war, niemals ein Instrument der Kriegsvorbereitung zu sein, sondern allezeit ein Mittel zur Selbsterhaltung, zum Schuh und zur Verteidigung unserer herrlichen Heimat.
Der Rcichsstatthalter ging dann auf die Ursachen des Zusammenbruchs im Aovcmber 1918 ein und erklärte, damals war es vor allem der Geist des internationalen Judentums, der das deutsche Volk und das deutsche Heer zersetzte.
Darum sollte das deutsche Volk zusammenstehen in dem einen Gedanken, daß nie wieder fremder Geist, fremde Lehre, nie wieder fremdes Geld Einfluß auf Deutsche gewinne, wie es 1918 der Fall war. Wenn der Verräter erkannt werde, wo immer es auch sei, solle er enden. Darum danken wir es unserm Herrgott heute doppelt, daß er uns in sechster Aotzeit einen Führer geschickt hat in Adolf Hitler, der der Er- wecker der deutschen Seele und der Schöpfer des neuen deutschen Volkstums ist. Der Reichsstatthalter schloß mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Reichskanzler Adolf Hitler.
Nach der Festansprache des Hauptmanns a. D. Bickel, der auf die besonderen Ruhmestaten der hessischen Artillerie während des Weltkrieges einging, sang die Menge das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied. Von lebhaftem Beifall begrüßt, bestieg dann
Ministerpräsident Dr. Werner
die Rednertribüne, um im Namen der hessischen Staatsregwrung die alten Kriegskameraden herzlich zu begrüßen. Er entbot ihnen drei Grüße: einen treuen Hessengruß, einen herzlichen deutschen Gruß "und ein deutsches Bekenntnis getragen aus der deutschen Erkenntnis. Der Ministerpräsident ging ferner auf die uns im Versailler Vertrag auferleqten Be- schränkungen ein und wies in diesem Zusammenhang besonders darauf hin, daß heute noch bei St. Goar eine französische Lotsenstation sich befinde, der sich deutsche Schiffe bedienen müssen. Er schloß mit einem „Sieg-Heil!" auf das Hessenvolk, die hessische Heimat und auf die Landeshauptstadt Darmstadt. Die Grüße der Stadt Darmstadt überbrachte Bürgermeister Hauck. Das gemeinsam gesungene Lied. „Der Gott der Eisen wachsen ließ" beschloß den eindrucksvollen Festakt. Am Nachmittag setzte sich dann ein
Festzug
durch die südlichen Straßen der Stadt in Bewegung, der über eine Stunde dauerte. Im Orangeriegarten sanden dann Konzerte, sportliche Vorführungen usw. statt. Auch am Abend hatten sich Taufende im Dessunger Herrengarten eingefunden.
SJL-tfpoti öy.VezirksMmsest des Bezirks Heffen.
Turnerische Veranstaltung.
Das 60. Gauturnfest des Gaues Hessen (Mittelrhein) als das erste Turnfest des Gau^s im jungen nationalen Deutschland, gestaltete sich, vom herrlich- sten Wetter begünstigt, zu einer großartigen deutschvölkischen Kundgebung im Sinne der nationalen Erhebung. Die Straßen der alten Stadt Alsfeld, deren gesamte Bevölkerung an dem Fefle Anteil nahm, prangten im schönsten Fahnenschmuck. Das Fest begann am Samstagabend mit einer K a m p f richte r f i tz u n g, um die letzten Vorbereitungen für die am Samstag und Sonntag stattfindenden Wettkämpfe zu treffen, die unter Leitung von Gau- und Oberturnwart Paul (Gießen) standen. Am Samstagabend holte eine Abordnung des Turnvereins Alsfeld sowie die Hitlerjugend Alsfeld und der Sturm 13/254 der NSDAP, den mittels Auto eintreffenden
Schirmherrn des Gauturnfestes, Slaatsminister a. D. und Landlagspräsidenten Dr. Müller, auf der Straße nach Romrod ab und geleiteten ihn auf den Marptplatz, wo sich die Alsfelder Turner- fchaft, sowie die bei der offiziellen Festeröffnung beteiligten drei Gesangvereine eingefunden hatten. Nach einleitenden Gesangsdarbietungen der Gesangvereine erfolgte die Uebergabe des Gauturnfestes durch den Führer E b e l i n g des Alsfelder Turnvereins an die Gauleitung mit einer entsprechenden Begrüßungsansprache. Der Bezirksführer Dr. Rau (Butzbach) gedachte in einer schwungvollen Ansprache des nationalen Aufbruchs der deutschen Nation und gab namens der Turnerschaft das Gelöbnis zu treuer Mitarbeit im Sinne des Führers Adolf H i t l e r ab. Alsdann brachte Staatsminister a. D. Dr. Müller seine enge Verbundenheit mit dem Turnverein und der Stadt Alsfeld zum Ausdruck, deren Ehren- burger er sei und ging auf die Aufgaben der deutschen Turnerschaft im neuen Staate über, die sich restlos hinter diesen stellen müsse.
Anschließend fand auf dem Marktplatz ein Vorbeimarsch der gesamten SA. und der Hitlerjugend vor Staatsminister a. D. Dr. Müller
— Nationale Kundgebung.
statt. Nach Abschluß des offiziellen Festaktes auf dem Marktplatz fand abends noch auf dem Festplatz das
Gau- und Meisterschaftsturnen am Barren, Reck, Pferd sowie Körperschule
statt. Was hier von den Besten des Gaues gezeigt wurde, war deutsches Geräteturnen in reifer -Vollendung als Ergebnis jahrelanger, zielbewußter Arbeit.
Der Festsonntag wurde mit einer Morgenfeier von Pfarrer Hechler einaeleitet. Alsdann begann die eigentliche turnerische Arbeit des Gauturnfestes durch Antreten zum Wetturnen, Alters- turnen und Fechten. Etwa 140 Kampfrichter waren nötig, um die glatte Durchführung der zu bewältigenden Arbeit zu gewährleisten.
Um 10.30 Uhr fand in der Festhalle ein Platz- konzertderSturmbannkapelle 254 statt.
Nachmittags bewegte sich ein glanzvoller
Festzug
durch die Straßen der Stadt, der von zwei Fahnenschwingern und zwei Herolden zu Pferd eröffnet wurde. Außer den in großer Anzahl erschienenen Turnerinnen aus dem Gau nahmen auch die Wehrverbände SA. und Stahlhelm, sowie alle Alsfelder Vereine an dem Festzug teil.
Auf dem Festplatz angekommen, bauten sich die Vereine und Wehroerbände in geschlossenen Kolonnen auf. Nach einem Chor der bei der Veranstaltung beteiligten Gesangvereine hielt der Bezirks- fuhrer Dr. Rau (Butzbach) die Festrede. Er legte seinen Ausführungen die Grundbegriffe Heimat, Volk, Vaterland zugrunde und gab einen Rückblick über die Entwicklung der deutschen Turnsache von dem Turnvater Jahn bis zur Gegenwart und wies darauf hin, daß die Gedankengänge Jahns und Hitlers vielfach übereinstimmten. Seine Rede klang aus m das Versprechen, daß sich die deutschen Turne? bcdigungslos hinter das neue Reich und seinen Führer Adolf Hitler stellen werden. Das in Stuttgart demnächst stattfindende Deutsche Turnfest werde die
größte deutsche Kundgebung in diesem Sinne werden.
Das nun folgende turnerische Programm wurde eröffnet mit dem
Wilhelm-will-Staffellauf.
Hierauf hielt Staatsminister a. D. Dr. Müller an die Turner und die Wehrverbände eine Ansprache, in welcher er an die Bestrebungen des Turnvaters Jahn anknüpfte und diese in Verbindung mit dem Nationalsozialismus brachte. Sein „Sieg-Heil!" galt der deutschen Zukunft im Geiste Hitlers. Hierauf folgte ein Vorbeimarsch der Wehrverbände vor Dr. Mülle r. Nach Beendigung des turnerischen Programms marschierten die gesamten, am Fest teilnehmenden Turner unter Vorantritt der Fahnen zu den festgesetztes
rNassenfreiübungen
auf. Ehe diese begannen, senkten sich die Fahnen zu einer Ehrung für die im Weltkriege gefallenen Turner.
Hierauf hielt der inzwischen eingetroffene Gauführer Topp (Frankfurt a. M.) eine Begrüßungsansprache und überbrachte die Grüße des ganzen Mittelrheinkreises. Er forderte die Turner auf, die Turnsache als Dienst am deutschen Volke zu betrachten und mitzuarbeiten an der großen Volksgemeinschaft im Geiste des Führers Adolf Hitler. Dem Führer galt sein „Gut Heil!" Schulrat Klo
ster m a n n (Darmstadt) als Sportkommissar der hessischen Regieruna wies auf die gewaltige Bedeutung der nationalsozialistischen Revolution in seiner Ansprache hin. Mit Jahn haben wir begonnen, mit dem unter Adolf Hitler geeinten Deutschland hören wir auf. Künftig müßten drei Grundsätze maßgebend sein: Rasse, Führertum und Volksgemeinschaft. Im Anschluß an die beiden Ansprachen fanden alsdann unter dem straffen Kommando des Gauoberturnwarts Paul die Massenfreiübungen statt, die einen sehr exakten Verlauf nahmen.
Nach deren Beendigung folgte durch den Gauoberturnwart die feierliche
Siegerverkündung
der ersten Kranzsieger.
Mit einer Schlußansprache und unter dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Deutschland hoch in Ehren" fand das 60. Gauturnfest des Gaues Hessen in Alsfeld seinen offiziellen Abschluß nach einem in allen Teilen würdigen und glanzvollen Verlauf. Bei Konzert und Tanz blieben die Festteilnehmer noch lange zusammen. Am Montagnachmittag fanden auf dem Festplatz noch Jugendturnen, Spiele und Volksbelustigungen, Konzert und Tanz in der Festhalle statt. Dem Turnverein Alsfeld gebührt für die mustergültiae Vorbereitung des Festes höchste Anerkennung. Die Ergebnisse der Wettkämpfe folgen.
Wirtschaft
ren Gold- und Liquidationspfandbriefe bis 0,50 v. H. befestigt. Von fremden Werten gaben Mexikaner geringfügig nach.
3m Verlaufe blieb die ruhige Haltung be- stehen, die Kurse für Spezialwerte wiesen gegen den Anfang Veränderungen bis 0,50 v. H. nach beiden Seiten auf. Im freien Markt tendierten JG.-Farben mit 130,25 v. H. fest.
Altbesitz 75, Neubesitz 10,25, Stahlverein 55, Schutzgebiete (alle Serien) 7.—, 5 v. H. innere Mexikaner 7,25, Reichsbank 143,75, Buderus 73, Gelsen- kirchen 57,50, Harpener 95, Klöckner 52, Rheinstahl 88,25, Stahlverein 34, «Akkumulatoren 168, Aku 42,65, AEG. 23,50, Bemberg 52,50, Bekula 107,13, Chade 196, Zement Heidelberg 80,50, Conti-Gummi 155, Daimler 29,25, Dt. Erdöl 113,50, Scheideanstalt 170,50, Dt. Linoleum 44, Licht und Kraft 106,50, JG.-Farben 129,75 bis 129,65, JG.-Farben-Bonds 115, Gesfürel 86 bis 86 Brief., Holzmann 55,50.
Provokateure am Werk.
WSN. Worms, 3. Juli. Am Samstag gegen 12 Uhr drangen mehrere unbekannte Personen in das Rathaus ein, wo sie den Oberbürgermeister der Stadt Worms, Rahn, aufforderten, sofort sein Amtszimmer zu verlassen und mit ihnen auf die Straße zu kommen. Durch das entschlossene Einschreiten des Kreisleiters und Beigeordneten Schwebe! wurde jedoch diese zweifellos von marxistischen Provokateuren in Szene gesetzte Aktion erstickt. Die sich vor dem Rathaus ansammelnde Menschenmenge wurde durch inzwischen alarmierte Polizeikommandos zerstreut. Zu irgendwelchen Aus- schreitungen ist es nicht gekommen. Die Ermittlungen nach den Tätern sind noch im Gange.
Großer Brand im Höchster Werk der ZG.-Zarbenindustrie.
WER. Frankfurt a. M., 3. Juli. Heute um 4.30 Uhr brach im sechsten Stockwerk des) Zentraltypenlagers im Werk Höchst der IG." Farbenindustrie AG. aus bis jetzt ungeklärten Gründen eingrößeresSchadenfeuer aus. Die Werksfeuerwehr in Verbindung mit der lokalen Feuerwehr ist mit den Löscharbeiten beschäftigt und hofft den Brand auf das obere Stockwerk beschränken zu können. Ein nicht unerheblicher Sachschaden ist entstanden, während Personen nicht zu Schaden gekommen sind.
Oie Zenirurnspariei in Marburg aufgelöst.
WSN. Marburg, 3.Juli. Die Ortsgruppe der Zentrumspartei der Stadt Marburg hat ihre Auflösung beschlossen. Die Mitglieder sind aus der Zentrumspartei ausgetreten.
Alieriumsfund bei Vilbel.
WSR. B i l b e l, 4. Juli. Der stellvertretende Denkmalspfleger Dr. Blecher (Friedberg) konnte einen bei Ausschachtungsarbeiten bei Harheim freigelegten Altertumsfund als eine H ü t - tenstelle derjüngeren Steinzeit (etwa 5000 bis 2000 v. Ehr.) feststellen. Es wurden an der Fundstelle eine Reihe von Scherben und ein kleines Steinbeil sichergestellt. Professor Blecher vermutet in der Rähe des Ausgrabungsbezirks weitere ähnliche Funde.
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r.
Oas Handwerk im zweiten Vierteljahr
Die Berichte über die wirtschaftliche Lage des Handwerks im zweiten Vierteljahr 1933 lassen erkennen, daß die jetzt ermöglichte Konzentration der politischen und wirtschaftlichen Willensbildung sich vertrauens st ärkend ausgewirkt hat, und daher ist auch anzunehmen, daß die Auf- triebtendenzen, welche die Wirtschaft aus sich heraus zu gewinnen beginnt, an Rachdruck zunehmen werden.
Unbeschadet gewisser Abweichungen in verschiedenen Kainmerbezir'en war eine gewisse s a i s o n - mäßige Belebung der Handwerks- Wirtschaft vorhanden. Soweit das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung unmittelbare Wirkung auf das Handwerk ausübt, wie durch die Zuschüsse zu Hausinstandsehungen, war eine gute Beschäftigung der Betriebe des Bau- und B a u n e b e n g e we r b e s festzustellen. Soweit allerdings die Erstellung neuer Bauten in Frage kommt, war der Markt noch fast geschäftslos, da größere Bauvorhaben vorläufig noch fast völlig fehlen. Die Belebung, die die gesamte deutsche Wirtschaft durch das Arbeitsbeschaffungsprogramm erfährt und noch erfahren soll, wird sich erst später auf das Handwerk auswirken können.
Als Zeichen dafür, daß der Tief st and der Konjunktur überwunden ist. kann angesehen werden , daß kein weiterer Rückgang des ^lmsahes des Lebensmitlelhandwerles eingetreten ist. Die Besserung der Preisverhältnisse für landwirtschaftliche Erzeugnisse machte sich dadurch geltend, daß auch die Landwirtschaft wieder etwas mehr als bisher Aufträge an das Landhandwerk vergab.
Bekleidungshandwerk machte sich eine jahreszeitliche Belebung bemerkbar, auch die vielfache Anschaffung von Uniformen und das Meiden jüdischer Konfektionshäuser wirkten sich günstig aus. Seitens des Tischlerhandwerks werden größere Hoffnungen auf die Auswirkungen der Ehestandshilfe gesetzt.
Die Preisentwicklung für Handwerkserzeugnisse war wenig zufriedenstellend. Die überall starken Preisunterbietungen wirkten sich um so schädlicher aus, als die Preise für eine Reihe von Rohstoffen und Materialien anzogen. Die Arbeitsmarktlage für handwerkliche Arbeitskräfte hat auch eine gewisse Entlastung erfahren, jedoch nicht so stark, daß die Schwarzarbeit schon eine nennenswerte Einschränkung erfahren hätte. Die Löhne sind, soweit sie tariflich bestimmt sind, im Berichtsviertel- jahr nur wenigen Aenderungen unterworfen gewesen.
Sronffurfer Abendbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 4. Juli. Die Frankfurter Abendbörse hatte nur minimales Geschäft aufzuweisen, Anregungen lagen, von den weiter festeren Auslandsbörsen abgesehen, kaum vor. JG.-Farben kamen gegenüber dem Berliner Schlußkurs unverändert zur Notiz: im übrigen hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen.
Der Rentenmarkt war, ausgehend von den Pfandbriefen, meist etwas freundlicher. Von deutschen Anleihen zogen Neichsalt-, Neubesitzanleihe und Reichsschuldbuchforderungen später Fälligkeiten bis zu 0,50 o. H. an, das Geschäft ging nicht über den üblichen Rahmen hinaus. Industrie-Obligationen lagen knapp behauptet. Don Pfandbriefen wa-
Deoifenmarfl Berlin — Frankfurt a 2R.
Datum
Banknoten.
Reichsbankdiskont 4 o. $).. Lombardzinsfuß 5 o. H.
an. —
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hmier den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zületzi beschlosfenen Dividende an.
4% Cefterreid)i|die Goldrenie...
4,20% Oesterreichische Stlberreme 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollan'leihe von 1911 4% Türkische Bagvadbahn-Anleih.
Serie l....................
6% Deutsche tKeWanietbe v. 1921 6% ehem.7% Dl.ReichSanl. v. 1929 6y2% Doung.Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.^schuld mli
Auslos.-Rcchten ............
Tesgl. ohne AuSlos.-Rechte.....
6% ehem. 8% Hess. Bolksstaat 1929 trückzahlb. 102%)...........
Oberbessen Provinz - Anleihe ml Auslos.-Rechlen ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.......
5y*% Hess. Landes Hypotheken- bank Darmstadt LIgut......
Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Serlel mit Auslos.-Rechten
6% ebem. 8% Franks. Hyp.-Ban!
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban!
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 6/t% ebem. 4</i% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese .....
6%% ehem. 4/t% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. • • ■
6% ehem. 8% Pr. Landespfand brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfand brtesanstall. Psandbriefe R. 1<
Verrechnungskurs
Frank,un a. Dl.
Berlin
Schlußkurs
Schloßt. Abend- börse
Schlußkurs
Schluß! Mittag« börse
3.7.
4.7 f
3.7.
4.7.
84,3
84
84
84
90,4
89,9
90
89,75
77,75
78
78
78
74,25
75
74,5
74,65
10,25
10,25
10,5
10,15
73,5
—
—
74,5
65
65
—
—
80
79,5
—
79
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83.4
—
—
67
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67
65,75
0,25
80
—
—
—
79,5
—
—
83,25
82,9
—
—
82,25
82,75
—
—
81
81
-
80,5
82
81,25
_
_
86
86
86
86
15,5
—
16,75
_
1,25
1,25
1,2
—
6
6,13
6,25
6,1
5,6
5,6
5,9
5,75
—
—
9,5
5,9
11,5
—
11,7
12,25
6,13
6,05
6,2
6
6
—
6,05
—
Frankfurt a.M
Serlin
Frankfurt a. Dl.
Nerlin
Schlußkurs
Schlußk Abend- börsc
Schluß- turs
Schlußk. Mittagbörse
Schlußkurs
Schlußk. Abend-
Schluß- kurs
Schlußk. Minag- börsc
Datum
3.7
4.7
3.7.
4-7.
Datum
3-7.
4.7
3.7.
4.7.
4% desgl. Serie II ............
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
4/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 <% Rumänische veretnh. Rente ..
8%% Anatolier ..............
Lamburg-Amerika-Dakei ..... <
Hamburg-Südam. Dampfschiff, o
Hansa Dampfschiff...........o
Norddeutscher Lloyd .........o
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. o
Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz- und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und Dtsconto-
Gesellschast................o
Dresdner Bank... ..........o
Reichsbank ......•......... j
A-E.G.......................
Zektr. LleserungSgesellschaft ... 6
Licht und Kraft .............p
Felten & Guilleaume ........r
Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen............... 4
Rheinische Elektrizität ........6
Schucken & Go............. o
Siemens & Halske...........f
Lahmeyer L Co.............*io
Buderus ..........
Deutsche Erdöl ..............
Gelsenkirchener...............
Harpener.................. q
Hoesch Eilen—Köln-Neuessen..' 0
Ilse Bergbau ..............7
Ilse Bergbau Genüsse........7
Klöcknerwerke ..............0
ManneSmmm-Röhren........ 0
6,15 5,6
4,55 26,9
15,5
16,5
43
50,5
56,5
46 143
23,65 85,75 106,5
56,65
87.5 95,5
105
159
121,5
72,5
114
56,65 96
159
112
54,25
61
6,1
5,5
9,5
4,5
27
15,25
16,5
43
91
50,5
56
45,5
144
23,5
84
106,5
50
86
96
157,75
122,5
73
113,5
57,5 95
157
114
52
6,2
5,5
9,5
4.55
27
15,25
16,5
42,9
91
50,75
56,5
46
144,25
23,9
84,65
106
52,5
87,75
95,5
104,25 159 122
72
113
56,65
95,75
63
155,25
113
52,75 |
61,25 |
6,05
4,4 26,75
14,75
16,4
91
50,75
. 56
45,5
144
23,75
83,75
106,75
50,5
85,5
97,5
104
158,5
121,5
72,9
113,13
58
94,25
63,25
155
113,5
52,25
62,75
Manetelder Bergbau.........0
Kokswerke .................0
Phönir Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
Ryeinstabl .................0
Bereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.......0
I G. Yarben-Jndustrte....... 7
Scheideanstalt...............10
Goldschmidt ................0
RütgerSwerke ...............0
Metastgesellschaft.............(
Philtvv Holzmann...........0
Zementwerk Heidelberg ......4
Eemenrwerk Karlstadt.........0
Schultheis Patzenhoser........0
Aku (Allgemeine Kunstseide) ... 0
Bemberg...................0
Zellstoft Waldhos............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer GaS...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum ..........0
Orenstein & Koppel ..........0
Leonhard Tietz .............. g
Chade......................12
Grttzner................... (li
Mainkraftwerke Höchst a.M. ... 4
Süddeutscher Zucker .........xf
33,75 202,5
90,5
34 15,75 125,9
172
127,75
172
47,5
59
58,5
56
80,5
42
52
45
22
30
45
17,25 193
21,5
62
151,25
22,75
34
203
88,25
34
16,4
122.5
124,5
172
129,65 170,5
46,5
62,5
58,25
55,5 IM
42,65
52,5
43
22,25
29,25
44
15,5 196
231 61
152 l
22
78,5
34
202 90,5 33,75 15,5
125
128
172
127,75
47
59 59,5
55,5
116,5
41,65
52,4
44
22,75 107,25
29
45,75
42,5
16
193
152,5
21,4
79,4
33.65
201,75
88,25
34,13
16,5
121
120
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129,75
46,75
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55_5
117
43
52,75
43,4
21,75
108,75
29,4
43,5
42,25
16
196,5
22,5
151
3.3uli
4-Juli
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Meld
I »rle-
Geld
Briet
Helslngsors.
6,279
6,291
6.284
6,296
Wien......
46.95
47,05
46,95
47,05
Prag......
12,54
12,56
12,54
12,56
Budapest ...
—
—
——
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ...
169,23
169,57
169.33
169,67
Lelo......
71,43
71,57
71,53
71,67
63.66
Kopenhagen
63,49
63,61
63,54
Stockholm..
73,18
73,32
73,28
73,42
London .....
14,22
14,26
14,24
14,28 0.93?
Buenos Mtre-?
0,928
0,932
0,928
Neuyork...
3,177
3,183
3,162
3,168
Brüssel ....
58,89
59,01
58,86
58,98
Italien.....
22,24
22,28
22,23
22,32
Parts.....
Schweiz ...
16,57
81,22
16,61
81,38
16,58
81,22
16,62
81,38
Spanten....
35,26
35.34
35,26
35.34
Tonztg....
82,17
82,33
82,12
82,28
Japan .....
0,894
0.896
0,899
0,901
Rio de Ian.
0,229
0,231
0,229
0.231
Jugoslawien Lissabon...
5,195
12,95
5,205
12,97
5,195
12,97
5,205
12,99
__Berlin, 4.Juli
Geld
Aries "
lamcrtianlldfe Noten....
3,125
3 145
Belgische Noten...............
58,70
58 94
Dänische Noten .............
63,22
63,48
Englische Noten ..............
14,20
14.26
Französische Noten............
16,54
16,60
Holländische Noten...........
168,96
169 04
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
22,16
92,24
71,36
71,64
Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten..............
73,10
73 40
Schweizer Noten.................
81,04
8b 36 35,27
Spanische Noten................
35.13
Ungarische Rose»................


