Ausgabe 
4.3.1933 Erstes Blatt
 
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Wahlkundgebungen in Gießen.

Kampfgemeinschast Schwarz Weiß-Troi

Gestern abend trat die Kampfgemeinschaft Schwarz-Weiß-Rot mit einer Wahllundgebnng vor die Oeffentlichkeit. Den Auftakt bildete ein Llmzug des Stahlhelm unter Dorantritt seiner Kapelle durch eine Anzahl Straßen der Stadt, der großes Interesse der Bürgerschaft fand.

In der Versammlung in der Turnhalle am Oswaldsgarten sprach zunächst Rechtsanwalt Rothe, Frankfurt a. M., als Vertreter des Stahlhelm. Der Redner erklärte u. a., der 5. März bedeute ein Fanal. Der Stahlhelm trete mit in den Kampf. Oft seien die Begriffe Politik und Partei in Verbindung mit dem Stahlhelm ver­wechselt worden. Der Stahlhelm sei immer poli­tisch, aber nie parteiisch gewesen. Erst jetzt habe sich der Stahlhelm eingeceiht, weil der deutsche Frontsoldat nicht abseits stehen könne, wenn es um Deutschlands Zukunft gehe. Was der 5 März bringe, sei die nationale Revolution. Cs sei eine tiefe innere Genugtuung, daß endlich jene Fahne wieder zu Ehren komme, untere der das ruhmreiche deutsche Heer gekämpft habe. Im Jahre 1918 sei dem deutschen Volke ein Leben in Schönheit und Würde versprochen worden. Die Enttäuschung sei nicht ausgeblieben.

Don interessierter Seite werde immer darauf hingewiesen, daß auch Marxisten von 1914 bis 1918 au der Front gekämpft hätten. Das sei nicht wahr. Was damals geschah, sei von deutschen Männern und Frauen vollbracht worden und nicht aus der Idee eines Karl Marx heraus. Hitler gebühre das Derdienst, daß die alten Farben und die erworbenen Ehrenzeichen wieder zu Ehren gekommen seien. Nichts werde die Tat­sache ändern, daß man die Macht nicht mehr aus der Hand gebe. Der Marxismus habe das Be­streben, alles gleich zu machen. Das gleiche Be­streben habe das organisierte Großkapital, wenn auch unter anderen Dorzeichen. Die verantwort­liche Persönlichkeit sei bei beiden immer mehr in den Hintergrund getreten. Das organisierte Großkapital müsse genau so behandelt werden, wie die Gewerkschaften: es gelte beide Wurzeln

auszuziehen. In diesen Tagen verlange man von verschiedener Seite einProgramm". Man müsse sich dessen bewußt sein, daß es mit einem Pro­gramm nicht zu machen sei. 1918 habe man es sich leicht gemacht: man habe einfach das Dolks- vermögen und die Sachwerte verwirtschaftet und rettete sich schließlich in verhängnisvolle Aus­ländsanleihen. Man dürfe aber nicht vom Aus­landskapital leben wollen. Bei den bisherigen Wahlen habe man immer Programme bereit gehabt, aber niemals Taten gesehen. Die Re­gierung stehe vor dem eigentlichen Nichts, aber sie werde mit dem wertvollsten Kapital, mit der deutschen Arbeitskraft, wirken. Die nationale Regierung müsse bleiben. In der Nacht zum 6. März werde es von den Bergen rauchen, müßten von den Türmen die Glocken klingen. Der Stahlhelm sehe das Frührot einer Zeiten­wende und marschiere mit, dem Tag der deutschen Freiheit entgegen. (Lebhafter Beifall.)

Als zweiter Redner sprach Pfarrer Zeidler- Kassel für die Deutschnationale Dolkspartei. Es gebe keine Freiheit, die uns geschenkt werden könne, kein Glück, das nicht errungen sei. Es gehe jetzt um Seele und Geist, und der Anfang müsse klar und stark sein. Deshalb müsse das Ge­löbnis lauten:Nie wieder Internationalismus!" Der Marxismus habe nichts einzusehen gehabt, weil man nichts von der Seele wollte. Auch dem Arbeiter werde jetzt eine neue Welt geboren, weil er zu wissen beginne, daß der Mensch nichts sei ohne die Wurzeln der Kraft in der Heimat. Der Brand des Reichstages habe ein Fanal für die Weltrevolution sein sollen. Das deutsche Volk sei in den 14 Jahren von Demütigung zu Demütigung gegangen. Heute gehe es um die Befreiung der deutschen Seele aus der Knecht­schaft. Deutschland werde vor den ehemaligen Feinden die Stimme des Gewissens anschlagen und, wenn man nicht hören wolle, zur Selbsthilfe greifen müssen. Wer nach den Erfahrungen des Weltkrieges, des Ruhrein­bruches und der Rheinlandbesetzung noch sage, daß Deutschland keine Wehr brauche, der müsse des Landes verwiesen werden. Der 5. März

müsse die nationale Revolution bringen. Alles Trübe müsse verschwinden. Abgeschlossen müsse jedes Kapitel werden, in dem die Menschen nicht mit der Seele, svnoern nur mit der Habsucht dem Volke verbunden gewesen seien.

Programme dürften nicht gemacht werden, weil der Mensch endlich der göttlichen Eingebung fol­gen müsse. Dem Zentrum müsse der Einfluß auf das deutsche Geschick entwunden werden. Christen­tum sei Gewissenspflicht und nicht politischer Kuh­handel. Deutsch sein heiße beieinanderstehen. Alles müsse eins sein im Glauben an eine Zukunft.Das neue Eins-Sein dürfe nicht wieder unterhöhlt werden. Die Einheit dürfe auch nicht zugunsten eines Partikularismus aufs Spiel gesetzt werden. Aber auch die Fesseln, in denen unsere Kultur­güter liegen, müßten fallen. Nicht das Schlager­lied könne uns retten, sondern nur der Geist im Lied des guten Kameraden. Der 5. März hätte nicht kommen können, wenn nicht die jungen Men­schen im Braunen Hemd und die Männer in der Uniform des Stahlhelm Opfer über Opfer gebracht hätten. Freiheit sei nicht ohne Opfer möglich. Aber die Zukunft werde noch größere Opfer fordern als die Vergangenheit. In diesen Zeiten der Not müsse man das Letzte, die Seele und das Ge­wissen wieder finden, um der zukünftigen Gene­rationen willen. Die Gottlosigkeit von Moskau dürfe keinen Schritt Raum mehr gewinnen. Das deutsche Blut müsse so lebendig pulsen, daß Korri­dore und alles verstreute deutsche Blut in der Welt wieder errungen werden. Der lebendige Mensch werde die Zukunft sein. Mit Gott für Hei­mat und Vaterland! (Lebhafter Beifall!)

Im Anschluß daran wurde daS Deutschlandlied gesungen. Notar Albrecht vom Gießener Stahlhelm sprach ein kurzes Schlußwort.

Eiserne Krönt.

Gestern abend fand im Saale des Caf6 Leib eine Wahlkundgebung der Eisernen Front statt. Als erster Redner sprach Nationalrat Schneidmadl-Wien, der u. a. die Gemeinschaft der österreichischen und der deutschen Arbeiterschaft betonte. Sodann be­richtete er über die Verhältnisse in Oesterreich, wo­bei er den politischen Kampf der österreichischen So­zialdemokratie im Verlaufe der letzten acht Jahre schilderte. Er bezeichnete es als das Werk der öster­reichischen Sozialdemokratie, aus ßiesem Krüppel

von Staatswesen ein Gebilde gemacht zu haben, das trotz der Wirtschaftskrise leben könne. Die So­zialdemokratie habe es vermocht, trotz des Wider­stands des Bürgertums das Rüstzeug für die Ar­beiterschaft zu erhalten. Die österreichische Arbeiter­schaft sei davon überzeugt, daß die deutsche Sozial­demokratie den jetzigen Kampf bestehen werde. Nicht die Demokratie habe die Wirtschaft ver» nichtet, sondern der Staat sei von der kapi­talistischen Wirtschaft angesteckt worden. Auch in den nichtkapitalistischen Staaten mache sich die Krise bemerkbar, sie sei die Krise der kapita­listischen Wirtschaftsform. Es gebe keinen Staat, für den die Bedingungen der Demokratie stärker gegeben seien als Deutschland. An der deutschen Arbeiter­schaft habe Jahrzehnte lange sozialistische Erzie­hungsarbeit gewirkt. Deutschland sei der Bahnbrecher für den theoretischen Sozialismus gewesen und es werde auch der Lehrmeister für den praktischen So­zialismus sein. (Lebhafter Beifall.)

Als zweiter Redner sprach Stadtratsmitglied Beckmann (Gießen). Er erklärte u. a., nicht die Sozialdemokratie habe an der wirtschaftlichen Entwicklung schuld, sondern die kapitalistische Pri­vatwirtschaft. Die Sozialdemokratie werde nur bekämpft, weil sie an die Stelle der kapitali­stischen Wirtschaft die Gemeinwirtschaft sehen wolle. Er warf dann einen Rückblick auf die Zeit seit 1918 und betonte dabei, die SPD. habe alles versucht, um dem Volke die Freiheit zu verschaffen. Zu dem Brand im Reichstags­gebäude erklärte der Redner u. a. die Aussage eines einzigen Mannes als ungenügend für die Begründung der Regierungsmaßnahmen gegen die SPD. Zum Schlüsse betonte der Redner, die SPD. werde auch weiterhin den Kampf mit geistigen Waffen führen und den Weg der De­mokratie zu dem Ziel des Sozialismus ein­halten. (Starker Beifall.)

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schnstieitung.)

1 Billion. Es gab Banknoten, die auf 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Billionen Mark lauteten.

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Am Montag, dem 6. März 1933, kommen aus den Waldungen der Stadt Allendors an der Lumda nachstehende Holzsortimente aus der Forstwartet I (Treis an der Lumda) aus den Forstorten: Kalkberg Abt. 28b und Abt. 29d, obig den Rödern Abt. 20a und Runde Hege Abt. 21 an Ort und Stelle

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Nutzholzverkauf.

3m Wege des schriftlichen Angebots wer­den aus der W'ldung der Gemeinde Leih­gestern verkauft: 15351)

Das zur Versteigerung kommende Buchen- Scheitholz ist ausnahmsweise erstklassig.

Die Zusammenkunft ist vormittags um 10 Uhr im Distrikt Kalkberg, Abt. 28b bei Brennholz Nr. 996.

Allendorf a. d. Lda., den 3. März 1933.

Hessische Bürgermeisterei.

Schn e i d e r.

Lieferungsvergebung.

Für die Provinzial-Pflegeanstalt Ober­hessen soll für die Zeit vom 1. April 1933 bis 31. März 1934 auf dem Wege öffent­licher Ausschreibung vergeben werden die Lieferung von: 15450

1. Fleisch-, Wurst- und Fettwaren,

2. Backwaren,

3. Butter,

4. Milch und Eier,

5. Heizmaterial.

Wir behalten uns vor, die Lieferung der Fleisch-, Wurst- und Fettwaren sowie der Backwaren evtl, in zwei Losen zu vergeben.

Die Lieferungsbedingungen können auf unserem Amtszimmer täglich von 10 bis 12 Uhr vormittags eingesehen werden. An­gebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 16. März 1933, vormittags 11 Uhr, einzureichen. Zu­schlagsfrist 10 Tage.

Gießen, den 4. März 1933.

Direktion der Prooinzial-Pflegeanftalt.

63,57 fm Anfuhrkoften Los 1 und 2, Bhf. Holzh., m. Verl. ca. 2,00 RM. pro Festmeter.

1L Gde.wald Ulm.

Ab Sonntag nachmittag 3 Uhr:

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Uebertragung des Wahlergebnisses

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Vereinszimmer noch einige Tage

Bekanntmachung.

Mit dem Einbau der Garten-Wasser- messer wird in Kürze begonnen. Garten­besitzer und -Pächter, deren Gärten Wasser­anschluß haben, werden ersucht, die An­meldung bis zum 18. März d. 3. in unserm Verwaltungsgebäude, Zimmer 5, vorzuneh­men. Bei Versäumung der Anmeldung zum genannten Termin kann der Messer nur unter erheblichen Mehrkosten gesetzt werden 15360

Die Wassermesserschächte müssen sich bis zu diesem Zeitpunkt in gereinigtem Zu­stande befinden, andernfalls das Reinigen der Schächte durch uns besonders berechnet wird.

Gießen, am 3. März 1933.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. __________Braubach.

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meter, nach Sortiment und Klassen ge»

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4 - 1,75 Reichsmark pro Fest«

SvMWllS-LMOßveüM.

Aus der Gemeindeförsterei Holzhausen (Kreis Wetzlar) wird auf dem Wege des schriftlichen Angebots nachstehendes Holz verkauft: 1551D

L Gde-wald Holzhansen.

Bekanntgabe der 01888

Angebote sind nach Losen pro Festmeter resp, Stück verschlossen, mit Aufschrift ver­sehen, bis zum 13. d. M., nachmittags 3 Ahr, bei uns einzureichen, wo alsdann die Oeffnung der Angebote erfolgt. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Mit Abgabe des Angebots unterwirft sich der Käufer den Verkaufsbedingungen.

Leihgestern, am 1. März 1933.

Bürgermeisterei.

5.

Fichte: la- lb-

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ffiefer: lb- 2a.

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Wahlergebnisse im Hotel Kühne

Im Ausschank: GieOener Pli*

trennt, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, vis spätestens Donners­tag, den 16. d. M., nachmittags 3 Ahr, bei uns einzureichen, woselbst auch die Bedin­gungen, denen sich die Käufer mit der Ein. reichung ihrer Gebote unterwerfen, ein- gesehen werden können. Zahlung bei ent­sprechender Sicherstellung des Kaufpreises je zur Hälfte am 1. Juli und am 1. Oktober d.J. Das Holz ist ohne Rinde gemessen. Die Interessenten werden ersucht. Das Holz vorher einzusehen, da spätere Reklamatio­nen nicht berücksichtigt werden können.

Langsdorf, den 3. März 1933.

Hessische Bürgermeisterei Langsdorf. Kneipp.

Lästige Kasernenhofszenen tolle Verwechselungskomödie und reizende neue Schlager!

Gutes Beiprogramm - Neue Ufa-Ton-Woche

Bekanntmachung.

Dienstag, den 7 Mär; 1933, findet in Gießen Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt. Auflriebszeit von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr vormittags. 1549C

Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Gießen, den 4. März 1933.

Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Dr. Rosenberg.

Die Gemeinde Langsdorf (Kreis Gießen) verkauft auf dem Wege schriftlichen An­gebots folgendes Nutzholz: 15760

Stämme, Güteklasse N.

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Buche: Scheit = 249,0 rm

Knüppel = 3,5

Reisig = 210,0

Stöcke = 53,4

Eiche: Scheit = 46,5

Knüppel = 17,2

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Iagdverpachtung.

Die Jagdnutzung des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Vollnkirchen soll am Mittwoch, dem 22. Mär; 1933, nachmittags 3 Uhr, in der Gastwirtschaft Ulm in Vollnkirchen auf einen neunjährigen Zeitraum, und zwar vom 1. April 1933 bis 31. März 1942 öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Der Jagdbezirk umfaßt 266 ha Feld und 247 ha Wald. 15390

Die Jagd hat einen guten Rehwild- und Hasenbestand. Schwarzwild kommt als Wechselwi'.d vor.

Der Jagdbezirk ist von den Bahnstatio­nen Wetzlar und Oberkleen (Butzbach-Licher Eisenbahn) erreichbar.

Nähere Auskunft erteilt der unterzeich­nete Jagdvorsteher.

Vollnkirchen (Kr. Wetzlar), 1. März 1933. > Der Jagdvorsteher.

Frifchholz.

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Ortsgruppe Gießen.

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am Mittwoch, dem 8. März 1933, im

Singsaal der Oberrealschule, 20,15 Uhr.

Tagesordnung:

1.Vortrag von Herrn Dr. Frey, Direk­tor des Arbeitsamts Frankfurt, über: Die Aufgaben der Jugendherbergen im Nahmeu des Freiwilligen Arbetts-

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Am Wahltag Wahlbüro der Partei SllWttWsl Sold all. seitetsroeg Telephon 3786

Kranke und Fußleidende, sowie ältere Personen können im Kraftwagen zu dem Wahllokal gefahren werden.

Abends ab 8 Uhr im Cafs Leib Bekannt­gabe der Wahlergebnisse.

I579D N. 8. D. A. P. (Heben.

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Anfuhrkosten Los 3, Bhf. Holzhausen, m. Verl. ca. 2,50 RM. pro Festmeter.

Das Holz ist ohne Rinde gemessen, das Entrinden des Nadelholzes fällt Käufer zur Last. Im übrigen unterwirft sich Käu­fer den Derkaufsoedingungen der Gde.- Oberförsterei Braunfels. Schriftliche Gebote mit der AufschriftSubmissions-Holzver- kauf" sind unter Angabe der Los-Nr. bis zum Freitag, dem 10. März d. 3., mittags 14 Uhr, an den Gemeindevorsteher Drohs, Holzhausen (Kreis Wetzlar), einzureichen, wo alsdann Oeffnung bei etwa erschienenen Bietern ftattfinbet.

Holzhausen, den 2. März 1933.

Drohs, Vorsteher.

Bekanntmachung.

Die im Februar 1933 stattgefundenen Brennholzoersteigerungen wurden geneh­migt. Die Absuhrscheine sind bis spätestens 15. Mär; 1933 in Empfang zu nehmen.

Gießen, den 28. Februar 1933. (1533C Bürgermeisterei Gießen.

3. V.: Dr. Rosenberg.