Fastnachtsbeginn in Mainz.
*
__
Trotz der wirtschaftlichen Notlage wird in diesem Jahre der Mainzer Karneval wieder in vollem Umfange durchgesiihrt werden, nachdem man im vorigen Jahr den R o > e n m o n t a g s $ u g hat ausfallen lassen. Bereits jetzt hat eine eifrige Dor-
bcreitungsarbeit begonnen. Zum ersten Male nach dem Kriege fand am N e u j a h r s t a g um 11.11 Uhr nach altem Herkommen ein Umzug der Prinzengarde statt, womit die diesjährige Fastnacht eingeleitet wurde.
Französische Quertreiber gegen die Abrüstung.
Bischof und General Hetzen gegen Deutschland.
Paris, 3. Ian. (CNB.) Das nationalistische „Echo de Paris" veröffentlicht einen Hirtenbrief des Bischofs oon Chalons, der in einem religiösen Wochenblatt kurz vor Weihnachten erschienen war. Darin wendet sich der Kir- chenfürst gegen die Abrüstung Frank- re ichs, indem er erklärt, bis zur Verwirklichung der göttlichen Wahrheit des Evangeliums durch eine viel weitergehende Befolgung der sozialen und internationalen Gesetze der Zehn Gebote könne es angesichts schlecht verheimlichter Begehrlichkeiten ehrgeiziger, gieriger Nachbarn vertretbar (ein, daß man stark und auf der Hut bleibe um das nationale Erbe an Reichtümern, Freiheiten und Ruhm zu schützen. Die Schwäche eines Volkes, die die Nachbarvölker in Versuchung bringen würde, laufe der Erhaltung des Friedens ebenso zuwider wie der Kriegsgeist, der nicht durch Achtung der Rechte anderer gezügelt werde.
Zugleich bringt „Echo de Paris" Ausführungen des ehemaligen französischen Militärattaches in Berlin, Generals TournLs, der sich in leidenschaft- licher Weise gegen den konstruktiven Plan Herriots und P a u 1 - B o n c o u r s wendet und gegen jeden Versuch, auch nur irgend etwas vom Versailler Vertrag fortzunehmen. Tur- n6s erklärt u. a., Frankreich habe in Gens sogar feine ursprüngliche Abrüstungsthese, die Unantastbarkeit des Versailler Vertrages, a u f ge g e b e n. Im Austausch dagegen habe es nur das Versprechen erhalten, daß man seine Forderungen nach Organisierung der Sicherheit erörtern werde. Deutschland dagegen habe alles erhalten, was es verlangte: Die Freiheit, in dem gleichen Maße zu rüsten, wie die anderen Bereits jetzt habe Deutschland fast restlos die Vorteile, die es von der Abrüstungskonferenz erhoffen konnte, erreicht. Der Erfolg sei also auf feiten Deutschlands Darüber habe man sich auch in Mitteleuropa nicht getäuscht. Staaten, wie Oesterreich, Bulgarien, Ungarn, deren Forderungen gleichzeitig mit denen Deutschlands zum Siege geführt worden seien, seien sich darüber ebenso klar wie diejenigen Staaten, die aus dem Siege der Alliierten entstanden. In Polen, in der Tschechoslowakei und sogar in Südslawien sei die Beunruhigung wegen des französischen Versagens in Genf groß.
Revisionsdebatte in der pariser presse.
Um die Rückgabe der deutschen Kolonien und Regelung der Korridorfrage.
Paris. 3. 3an. (LU.) Bei einer Betrachtung der letzten Auslegungen der deutschen Gleichberechtigung belaßt sich die der Regierung nahestehende „G r e R o u v e l l e" mit der deutschen Forderung nach Revision derOstgre n z e n und gibt der Auffassung Ausdruck, daß das Berschwinden des Korridors die Wirtschaftlage des Reiches nicht bessern werde. Man müsse allerdings berücksichtigen, daß Deutschland nach der Revision der Ostgrenze auch die Rückgabe derKolonien verlangen werde, um seine wirtschaftliche Ausdehnung zu fördern. Es sei sehr wahrscheinlich, daß England sehr viel energischer dagegen Stellung nehmen werde, als das bisher der Fall gewesen sei. Auf alle Fälle seien aber die ,übertriebenen For- derungen" Deutschlands nicht geeignet, eine europäische Verständigung und eine internationale Zusammenarbeit zu fördern, die an der Wurzel jeder wirtschaftlichen Wiederau, rüstung liege.
Die dem linken Flügel der Regierung nahestehende .,R e p u b l i q u e" ist im Gegensatz dazu der Auffassung, daß die franzöfistze Regierung unverzüglich eine großzügige Revisionspolitik einleiten müsse, auf deren Arbeitspro- gramm als Hauptpunkte die Rückgabe der Kolonien an Deutschland und die Regelung der Korridorfrage stände. Der Xkit- artikler des Blattes. Albert Dayet, erinnert daran, daß alle franz fischen Zugeständnisse bisher erst nach langem Zögern und mit einem gewissen Widerwillen gemacht worden seien, weshalb man Frankreich dafür auch keinerlei Dank gewußt habe. Es sei nicht ratsam, diese Methode auch fernerhin sortzusetzen. Diel besser sei es, eine Initiative der Gerechtigkeit und des gesunden Menschenverstandes zu ergrci en, die zur Rückgabe der Deutschland widerrechtlich entrissenen Kolonien und zu einer baldigen Regelung der Korridorfrage führe.
Der Kamps um den Veimischungszwaug.
ElneAttionderZreienGewerkschasten beim Aeichsernährungsminister
Berlin, 4. Ian. (CNB.) Wie der „Vorwärts" berichtet, hatten Vertreter der Freien Gewerkschaften eine Unterredung mit dem Reichslandwirtschafts- minifter über Die Margarineprojekte der Reichsregierung. Nach ihrem Ermessen könne die Notverordnung vom 23. Dez. 1932 mit dem Art. 48 RV. nicht begründet werden. Die Gewerkschaftsvertreter forderten die A u f h e b u n g der Notverordnung mit dem Ziel, den Zwang zur Beimischung von Butter zur Margarine zu beseitigen. Der Minister habe sich der Schilderung der N o tla ge weite- ft er Kreise der städtifchen Bevölkerung nicht verschließen können, ander eits sei die Lage der Landwirtschaft, besonders die der Veredelungsprodukte erzeugenden Betriebe, u n • haltbar geworden. Der Rückgang des Verbrauches an Frischmilch habe eine g e ft e i • gerte Erzeugung von Butter zur Folge, die wiederum unverkäuflich bleibe. Die Regierung müsse Maßnahmen treffen, die der Landwirtschaft einen gesteigerten Absatz von Ber - edelungsprodukten ermöglichten, ohne daß deshalb der Fettverbrauch, namentlich der Minderbemittelten und Erwerbslosen, beeinträchtigt werde. Oie Regierung antwortet dem
Margarineverband.
Zu der Erklärung des Margarineverbandes wird amtlich folgendes festgestellt: Der Einwand der techn ischen Undurchführbarkeit der Dutterbeimischung kann von der besonders in Deutschland hoch entwickelten Margarineindustrie um so weniger mit Recht erhoben werden, als namentlich die Konzernfabriken infolge ihrer internationalen Verflechtung sich mühelos die Erfahrungen der irn Auslande gelegenen Fabriken zunutze machen können. Einen Butterbeimischungszwang haben Holland (25 v. H.), Norwegen und Schweden durchgeführt; die Schweiz, England, Frank
reich, Finnland und Estland gestatten die Beimischung von Butter in verschiedenem Umfange.
Angesichts der Tatsache, daß die Preise der Margarinerohstoffe in den letzten Jahren irn größeren Ausmaße gefal- l e n sind als die deutschen Margarinepreise, sowie ferner, daß die Rohstoffe untereinander austauschfähig sind und es sich im allgemeinen um eine Industrie mit guten Derdienstmöglichkeiten handelt, ist die Reichsregierung der Auffassung, daß bei gutem Willen der Beteiligten sich eine Regelung der Butterbeimischung finden lassen muß, die eine Verteuerung der für den Konsum der breiten Massen bestimmten Margarine ausschlieht.
Die Butterpreise sind in der letzten Zeit wesentlich unter die Vorkriegspreise gesunken; infolgedessen erlöst der Landwirt in der Regel nicht mehr als sechs Pfennig je Liter für seine Milch. Diese katastrophale Preisentwicklung macht es der Reichsregierung zur Pflicht, kein Mittel unversucht zu lassen, das geeignet fein kann, der deutschen Dutterproduktion einen größeren A n- te i I an derDeckung des einheimischen Fettbedarfs zu sichern.
Kunst und Wissenschaft.
Jntendantenkrise an der Kölner Oper.
Der Generalintendant des Kölner Opernhauses, Professor Max H o f m ü l l e r, hat an Oberbürgermeister Dr. Adenauer ein Schreiben folgenden Inhalts gerichtet: Die Einstellung eines Teiles des Theaterausschusses zwingt mich, Sbnen zu erklären, daß eine Fortsetzung meines Ver- tragsverhältnisses mit der Kölner Oper unter den gegenwärtigen Arbeitsbedingungen unmöglich ist. Für Ihre Bemühungen, mich weiterhin an die Kölner Oper zu binden, bin ich außerordentlich dankbar, doch sehe ich mich außerstande, angesichts der Widerstände, die ich hier in lebenswichtigen Fragen der Oper finde, auf verantwortlichem Posten zu bleiben.
Kleine politische Nachrichten.
Wie verlautet, haben die am Tarifvertrag im deutschen Bankgewerbe beteiligten Parteien beschlossen, von dem ihnen zustehende Recht der Kündigung des Tarifvertrages keinen Gebrauch zu machen.
Der deutsche Gesandte in Kowno, M o r a t h, der zum Gesandten in Montevideo (Uruguay) ausersehen ist, verläßt in den nächsten Tagen seinen Posten. Sein Nachfolger wird der bisherige Generalkonsul in Leningrad, Dr. Erich Zech l in, ein Bruder des früheren Pressechefs der Reichsregierung.
•
An Stelle des zum Präsidenten des T^rwal- tungsgerichtshoses ausersehenen ungarischen
Ministers des Aeußern, Dr. Puky, wird bei Berliner Gesandte Dr. K a n y a zum Minister des Aeußern ernannt werden.
•
General Guillaumat, einstiger Oberbefehlshaber der franzvsischen Rheinlandarmee, tritt dieser Tage in den Ruhestand, nachdem et 70 Jahre alt geworden ist. Er war zuletzt Mitglied des Obersten Kriegsrates.
Der italienische Regierungschef Mussolini, der Präsident der französischen Republik, Lebrun, und König Albert von Belgien sind zum Besuch der Chicagoer Weltausstellung eingeladen worden.
Aus aller Welt.
Vrand eines französischen Ozeandampfers.
Paris, 4. Jan. (WTB. Funkspruch.) Auf dem französischen 40 000 Tonnen großen Ozeandampfer „Atlantique" brach heute um 6 Uhr ein B r a n b aus. An Bord des Schiffes, das sich auf dem Wege nach Le Havre befand, um dort ausgebessert zu werden, befanden sich 2 6 0 Mann Besatzung, von denen 80 durch das deutsche Motorschiff „Ruhr" gerettet werden konnten. (Ein englischer Dampfer befindet sich gleichfalls in der Rahe der „Atlantique". Weitere Hilfsschiffe sind von Le Havre angefordert worden. Der Brand auf dem Schiffe dauert an. Das Ministerium der Handelsmarine hat ein (Kommunique veröffentlicht, in dem die franjö- sische Marinebehörde von Cherbourg aufgefordert wird, dem deutschen Motorschiff „Ruhr" für seine Hilfeleistung den Dank der französischen Regierung auszusprechen. Der Ueberseedampser „Atlantigue". der den Dienst zwischen Bordeaux und Buenos Aires versah, war der zweitgrößte der französischen Handelsflotte. Der Bau war besonders kostspielig, da man das Schiss mit allem nur erdenklichen Komfort ausgestattet hatte. Als besondere Jlcuerung galt ein 10 Meter breites und 150 ZHcter langes Promenadendeck. auf dem sich Berkaufsstände der bekannte ft en pariser Modehäuser befanden
(örofjfeuei
in einem holländischen Dominikanerkloster.
In dem Dominikanerkloster in Zwolle brach ein Brand aus, durch den das Klosterge» bäude zerstört und die Klosterkirche beschädigt wurde. Als der Brand ausbrach, sand in der Kirche gerade Gottesdienst statt. Das Feuer, dessen Entstehungsursache noch unbekannt ist, dehnte sich mit großer Geschwindigkeit aus und innerhalb kurzer Zeit stand das vierstöckige Gebäude in Flammen. Die Feuerwehr mußte ihre Arbeit darauf beschränken, ein Uebergreisen des Brandes auf die Kirche zu verhindern. Nur ein Türmchen wurde durch das Feuer beschädigt. Aus dem Kloster selbst konnte nur wenig gerettet werden, so z. B. das Klosterarchiv. Die Klosterbibliothek dagegen, sowie viele wertvolle Gemälde des Kirchenmalers Pater van Bergen fielen den Flammen zum Opfer.
Tod in den Bergen.
Ein junger Engländer, der sich vom Jung- fraujoch aus zu Fuß nach dem oberen Mönchisch begeben wollte, ist beim oberen Iungfrau- joch abseits vorn Wege in einen etwa 30 Meter tiefen Bergschrund gestürzt. Er war sofort tot. Seine Leiche konnte geborgen werden.
Polen führt den Schuldturm wieder ein.
Das polnische Justizministerium hat eine Der- Ordnung erlassen, wonach ein Schuldner in Haft genommen werden kann, wenn er die Schuld nicht gutwillig bezahlen will. Bedingung ist jedoch, daß der Gläubiger vorher d i e Verpflegungskosten erlegt.
Roch lebend im Sarg.
In dem.französischen Dorf Greges wurde der 65jährige S e m b a t zu Grabe getragen. Da er weit bekannt und sehr geachtet war, folgte eine beachtliche Menge dem Sarge. Plötzlich hörte man merkwürdige Geräusche von dem Leichenwagen und stellte bei näherer Untersuchung fest, daß sie aus dem Sarge stammten. Eiligst wurde der Deckel geöffnet und zum größten Erstaunen der Anwesenden erwies sich der Totgeglaubte als lebendig. Sofort wurde nach einem Arzt geschickt, aber als er eintraf, konnte er nur noch den T o d feststellen, der inzwischen wirklich eingetreten war.
Hungermarsch Heilbronner Arbeiter nach Hannover.
Die seit dem 29. 8. 1932 ausgesperrte Arbeiterschaft der Glashütte Heilbronn AG. hat einen Hungermarsch angetreten. Cs handelt sich um etwa 60 Arbeiter, die vor dem Hauptvor
stand des Fabrikarbeiterverbandes in Hannover, der chnen vor ungefähr drei Wochen die Unterstützung gesperrt hat, demonstrieren wollen. Unter Mitführung von Plakaten setzte sich der Zug in Richtung Neckarsulm in Bewegung. Die Arbeiter hoffen, durch Unterstützung von Verbandsmitgliedern und durch Inanspruchnahme der Obdachlosenhilfe sich durchschlagen zu können. Die Familien der verheirateten Teilnehmer sind zurückgebieben.
(Ein Hotel bei den Riagarafällen abgebrannt
Das berühmte Clifton-Hotel, das in unmittelbarer Nähe der Niagarafälle gelegen ist, wurde durch einen Brand zerstört. Den Sachschaden schätzt man auf eine halbe Million Dollars. Gäste tarnen nicht zu Schaden, da das Hotel während des Winters geschloffen ist.
Autobus verbrannt. — (Ein Todesopfer.
In der Silvesternacht geriet bei Nickelshagen im Kreise Mohrungen (Ostpreußen) ein mit Artisten besetzter Autobus in Brand. Zwei Insassen konnten sich retten; Der neben Dem Chauffeur sitzenDe Lea Stefanski ist verbrannt.
Die Ehefrau auf offener Straße niedergeschosfen.
In Stuhm (Wrstpreußen) schoß Der 33 Jahre alte Arbeiter Koslowski seine seit einigen Tagen von ihm getrennt lebenDe Ehefrau auf Der Straße mit Drei Pistolenschüssen nieDer. Schwer verletzt rourDe Die unglückliche Frau vom Platze getragen. Der Täter stellte sich sofort freiwillig Der Polizei unD gab bei seiner Vernehmung an, sich wegen fortgesetzter Untreue seiner Ehefrau seit einigen Tagen von ihr getrennt zu haben.
Mißglückter
Raubüberfall im O-Zug Leipzig—Berlin.
Am Anhalter Bahnhof in Berrin wurde nach Eintreffen des O-Zuges Leipzig—Berlin ein Fahrgast aus Leipzig verhaftet, der im fahrenden Zug auf die mitreifende Stühe Anna Müller aus Berlin einen Raubüberfall versucht hatte. Der Mann, der in Leipzig mit einer Bahnsteigkarte in den Zug gestiegen war. hatte die Müller überfallen und ihr mehrere Kopfwunden bcigebracht. Seine Absicht, die Uebersallene zu berauben, wurde durch das Hin- zukommen anderer Passagiere durchkreuzt. Es gelang dann dem Räuber, sich im Zuge bis zur Ankunft verborgen zu halten. Der Zugführer hatte jedoch während der Fahrt telegraphisch die Berliner Kriminalpolizei verständigt, die den Täter dann sestnahm. Nach längerem Leugnen gab er zu, den Raubüberfall geplant zu haben und begründete dies mit Mittellosigkeit.
Lastauto vom O-Zug überfahren.
In Der Nähe von Zwolle in HollanD wurDe an einem Bahnübergang, Dessen Schranken nicht geschlossen waren, ein mit 25 Schweinen belaDener Lastkraftwagen von einem O-Zug überfahren. Der ViehhäMer unD ein Angestellter, Die Den Transport begleiteten, fanDen auf Der Stelle Den ToD. Von Den Schweinen wurden 20 getötet.
derlei vornneinqe.
MilDe ozeanische Luft, Die Durch Die SüDseite Des islänDischen Tiefs herangebracht wirb, wirkt sich zunächst weiter aus. JnfolgeDessen bleibt Das Wetter ziemlich milD und teilweise noch regnerisch. Da etwas kühlere Luft nachfolgt, wirD späterhin ein leichtes Schwanken Der Temperaturen zu erkennen sein, wobei Dann auch Die WolkenDecke zeitweise aufreibt.
VorhersagefürDonnerstag. Wechselnd bewölkt, noch einzelne NiDerschläge, für Die Jahreszeit zu milD, Doch Temperaturen etwas zurückgehend.
Vorhersage für Freitag: Temperaturen noch meist über 0 Grad, bewölkt mit kurzem Auf- klaren, einzelne Niederschläge.
Lufttemperaturen am 3. Januar: mittags 5,1 Grad Celsius, abends 4,9 Grad; am 4. Januar: morgens 6 Grab Maximum 6,5 Grad, Minimum 2,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Januar: abends 0 Grad; am 4. Januar: morgens 0 Grad.— Niederschläge 4,3 mm.
Ein Autoschlitten wird erprobt.
Der französische Autokonstrukteur Citroen vor einem von ihm erbauten Motor-Schlttten-Wagen tntt Vorderkufen und Raupen-Hinterrädern, den er jetzt in den Schneefeldern von St. Moritz erprobt.


