Ausgabe 
3.11.1933 Zweites Blatt
 
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Eprcttnrundcn Der Redaktion.

11 30 ble 12.30 Uhr. 16 bl» 17 Uhr. Sam.Ia, nodjmlltafl qeldjloflen.

Mark

Die Bestände an Gold und deckungs- fähiqen Devisen haben sich um 1 Mill, auf 414 Mill. Mark erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 6,3 Mill, auf 396 Mill. Mark zugenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen dagegen um 5,3 Mill, auf 18 Mill. Mark abgenommen.

Die Deckung der Noten betrug am Ultimo 11,6 v. 5) gegen 12,4 o. H. am 23. Oktober d. 3.

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Wir essen alle aus einem Tops!

Neue Vorschläge für das Eintopfgericht am nächsten Sonntag.

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Oer l^sichsbankstatuS Ende Oktober.

Berlin, 2. Noo. Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 31. Oktober hat sich in der Ultimowoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 277,8 Mill, auf 3624,4 Mill. Mark er- holst. 9m einzelnen haben die Bestände an Handels­wechseln und Schecks um 176,5 Mill, auf 3146,9 Mill. Mark, die Lombardbestände um 89,3 Mill, auf 143 Mill. Mark und die Bestände an Reichs- schatzwcchseln um 12,4 Mill, auf 15,4 Mill. Mark zugenommen. An deckungsfähigen Wertpapieren wird noch kein Bestand ausgewiesen-, der bisherige Effektenbestand erscheint untersonstige Wert­papiere" mit 319,1 Mill, gegen 319,5 Mill. Mark in der Vorwoche.

An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zu­sammen sind 259,8 Mill. Mark in den Verkehr ab­geflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichs­vanknoten um 244,9 Mill, auf 3571,4 Mill. Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 14,9 Mill, auf 392,3 Mill. Mark erhöht. Der Umlauf an Scheide­münzen nahm um 91,4 Mill, auf 1494,6 Mill. Mark zu. Die Bestände der Reichsbank an Renten­bankscheinen haben sich auf 16,6 Mill. Mark, die­jenigen an Scheidemünzen unter Berücksichtigung von 0,2 Mill. Mark wieder eingezogenen auf 181,5 Mill. Mark ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 416,4 Mill. Mark eine Zunahme um 5,7 Mill.

hergegeben haben.

Deutscher Schmortopf: Ochsenfleisch (saf­tige, Siedestuck) wird in kleine, eigroße Würfel ge­schnitten, gesalzen und gepfeffert. Diese Würfel laßt man in einer Pfanne rasch auf gutem Feuer auf allen Seiten anlaufen und achtet darauf, daß sie kein Wasser ziehen. Gelbrüben und rohe Kartoffeln werden in nuhkerngroße Würfel geschnitten, das Gericht in einen Schmortopf lagenweise eingelegt, gesalzen und mit einem knappen Viertelliter heißen Wassers übergossen. Kochzeit eineinhalb bis zwei Stunden. Zubereitung wie oben.

Tiroler Reis: Ein Pfund Kalbfleisch (man verlangt: für Gulasch) In walnuß- bis kleineiarohe Würfel schneiden, salzen und pfeffern. Mit feinge- schnittenen Zwiebeln goldgelb anlaufen lassen. Zwei Tassen vollwertigen Reis darunter mengen und ebenfalls unter stetem Wenden gelb anlaufen lassen. Das Ganze darf kein Wasser ziehen, aber auch nicht im geringsten anbrennen, besonders nicht die . ---------<m»

Zwiebell Wenn gleichmäßig schön angeröstet, gibt | nensroerten Anregungen ließ auch die heutige Mir

vom 1. Oktober ab soll bekanntlich jede deutsche Familie am ersten Sonntag des Monat» ein Eintopfgericht auf den Tisch bringen, und der ersparte llebettchuh soll der Winterhilfe zugute kommen. Bei der Beschaffung und Zubereitung dieser sonntäglichen Mahlzeit bleibt der Geschicklich­keit, Phantasie und Begabung der Hausfrau viel Spielraum. Es ift ein Höchstbelraa von 50 Pfennig für die Person ausgesetzt, damit laßt sich eine Menge machen Wir bringen im Folgenden einige Vorschläge, die für eine vierköpsige Familie berechnet sind.

Ralbsnleren mit Reis: Ein Pfund Kalbs- Nieren wird eine Stunde gewässert, von jftt uno Sehnen befreit, in sehr dünne Scheiben geschnitten und in etwas gelber Butter auf» Feuer gebracht. Man gibt Salz und Pfeffer nach Geschmack, einen Eßlöffel {eingebaute Petersilie und eine geriebene Zwiebel dazu und macht sie unter fortwährendem Herumschwenken rasch gar. Die soße wird mit et­was Fleischbrühe oder sonst mit etwas kochendem Kartoffelwasser verlängert, mit Zitronensaft abae- schmeckt ynb mit einem Löffel verquirlten Mehls bündig gemacht. Inzwischen hat man zwei Pfund Rei» in sehr viel kochendem Salzwasser gar, aber nicht zu weich gekocht, abgegossen und in einen Rand getan, damit er eine aefaüiae Form bekommt. Er wird auf eine große «chussel gestürzt, und in ble Mitte wird bergartig das Nierengencht ge- MfBän seklein mit Bohnen : Man kocht ll/t Psund weiße Dohnen, die die Nacht über in Wasser eingeweicht wurden, so lange, dis sie sich leicht zer­drücken lassen, und läßt sie auf einem Durchschlag abtropfen. Gleichzeitig hat man ein Ganseklem in wenig Wasser, Zwiebel und ein wenig Majoran gargemacht und mit Butter und Mehl sämig an- geschwitzt, mischt nun alles behutsam untereinander, schmeckt auf Salz und Pfeffer ab, gibt ein roenta gehackte Petersilie hinzu und läßt das Gericht auf gelindem Feuer noch ein Weilchen kochen.

Irischer Schmortopf. Ein Pfund Hammel­fleisch wird in Würfel von der Größe eines Hüh­nereis zerschnitten, resp. zerhackt, rohe Rartoffeln werden geschält und in derbe Räder geschnitten: ein kleiner Kops Weißkraut wird in feine einzelnen Blätter zerlegt, ober, falls sehr feft, durch senkrechte Schnitte, die ihn vom Strunke befreien, in sechs bis acht Teile zerlegt. Eine mittelgroße Zwiebel wird grob geschnitten und in Butter in der Pfanne schön gleichmäßig sorgfältig goldgelb gerostet. Die Fleischwürsel werden gesalzen und gepfeffert. 9n einen Schmortopf gibt man lagenweise und fest gepreßt Fleischwürfel, Kartoffeln und Kraut. Salz und geröstete Zwiebel werden dazwischen gestreut. Zu unterst liegt Fleisch auf der Knochenseite^ zu oberft Rrautblätter. Die fest hineingedruckte Masse wird mit ein Achtelliter kaltem Wasser ubergoifcn, der Deckel mit Gewichten ober Steinen beschwert und das Gericht für acht bis zehn Minuten einem guten Jever au^esetzt. Danach kommt es aus klei­ner Gasflamme, einem Asbestdeckel ober geschlosse- ner Platte zum langsamen Schmoren für etwa zwei Stunden. 9st die Speise richtig geraten, so sind Kar­toffeln und Kraut von einer licht goldbraunen Farbe, die Tunke etwas dunkler. Bei Hinhören muß der Schmortops die ganze Zeit über kullern-, nicht strudeln, sonst gibt es Suppe, und nicht knacken, onst brennt er an. Wer noch keine Uebung in der Zubereitung hat, der halte heißes Wasser bereit, um gegebenenfalls ein wenig nachzugießen. Die Speise soll stets soviel Saft haben, daß in einen feft auf die oberen Blätter gepreßten Löffel etwas Saft hineinspringt. Natürlich kann das innerhalb der ersten Viertelstunde nicht der Fall sein, da dann die Rrautblätter noch nichts von ihrem eigenen Säst

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tagsbörse wieder in großer Geschäftsstille eröffnen. Die Kulisse zeigte ebenfalls keine Unternehmungs­lust, zumal Die widersprechenden Meldungen über die amerikanische Währungspolitik die Zurückhal­tung eher verstärkten, so daß die Umsatztätigkeit wiederum nur minimal war. Die freundliche Grund- ftimmung blieb aber erhalten, und das Kursniveau lag gegenüber der Abendbörse nur wenig ver­ändert.

Die ersten Kurse lagen uneinheitlich, nur selten ergaben sich Abweichungen über das Durchschnitts- maß von 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Seiten hinaus. Etwas fester eröffneten Reichsbankanteile mit plus 1 v. H., ferner am Montanmarkt Rhein­stahl mit zunächst plus 0,50 v. H. und später wei- tere plus 1 v. H., sowie von Elektroaktien Elektr. Lieferungen mit plus 2,25 v. H. 9G. Farben laaen still und mit 116,25 v. H. niedriger, Scheideanstalt waren behauptet. 9m übrigen setzten ein: Siemens, Gement Heidelberg und Deutsche Linoleum bis zu 0,65 v. H., Lahmeyer unter Berücksichtigung des Dividendenabgangs von netto 7,20 v. H. 0,40 v. H. und Aku 0,90 o. H. niedriger. Renten lagen eben­falls nahezu geschäftslos, gegenüber- den niedrigen Vorbörsenkursen lagen aber Allbesig 0,13 0.5)., Neubesitz 10 Pf. hoher. Späte Reichsschuldbuchfor- berungen blieben zu 88,25 bis 88,50 v H unver­ändert, ebenso Reichsbahn-VA. mit plus 101,25 v. H.

9m Verlaufe hielt die Gefchäftsstille unvermin- bert an. Die Kurse zeigten kaum Veränberungen gegenüber bem Anfang. Fester kamen noch zur No­tiz: Aschaffenburger Zellstoff (vlus 1,25v.H.), Rhein. Braunkohlen (plus 2 o. H). Am Kaffamarkt lagen Commerzbank 1 o. H. nlebriger. 9m übrigen war der Markt ruhig. Deutsche Anleihen lagen im Der- lauf etwas belebter und höher, Altbefitz 78,65 bis 79, Neubesitz 12,75 bis 12,85, späte Reichsschuld, buchsorderungen ca. 88,75 v. H Gold- und Liqui­dationspfandbriefe lagen sehr still und kursmäßig kaum verändert. Kommunal-Obligationen und Stadt­anleihen waren gefragt und fester. An den übrigen Gebieten des festverzinslichen Marktes herrschte Gefchäftsstille. Von fremden Werten gaben Ru­mänen und Bosnier etwas nach, Anatolier lagen

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man fünf Tasten (gleicher Große wie bic denen man den Reis gemessen hat!) kaltes Walser daran, schließt sofort mit gut schließendem oder beschwerten Deckel und läßt auf kleinem Feuer ober geschlossener Platte etwa anderthalb stunden kochen. Die Speise muß. wenn gut gelungen, leimig unb der Reis dunkelgelb fein. Die fertige Speise wird mit Parmesanka'e dick überstreut.

Piche! st einer mit Fisch Zutaten: 2 Pfund Seefisch. 2 Pfund Kartoffeln, 1 Ptund Tlohrrubcn, 1H Pfund Weißkohl, 1 mittelgroße Zwiebel, Suppen- grün, 2 Eßlöffel Butterschmalz. 4 Maggis üleifd)- brühwürfel, 1 Eßlöffel feingehackte Petersilie, Salz nach Geschmack, Prise Pfeffer. Das Suppengrün putzen, waschen, fein schneiden, die Zwiebeln schalen, fein hacken, in dem heißgemachtcn Butterschmalz alles zusammen gut durchdünsten, 1H Liter kochen­des Wasser zugiehen und Maggis ^leilchbruy. würfel restlos darin auflösen. Nun die abgeschabten, gewaschenen, in feine Stifte geschnittenen Mohr­rüben sowie den sauber voraerichteten. in dünne Streifen geschnittenen Weißkohl in die Fleischbrühe geben und das Gemüse halb gar kochen lassen. Hierauf die geschälten, gewaschenen, in kleine Stück­chen geschnittenen Kartoffeln dazuschutten. Wenn dann Gemüse und Kartoffelstuckchen nahezu gar sind, den von Haut und Gräten befreiten, in kleine Stücke zerteilten Fisch dazu legen, den Tops test zudecken und alles noch 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Dor dem Anrichten nach Salz abschmecken, Prise Pfeffer und 1 Eßlöffel fein gehackte Petersilie

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barunterrüfjren.

Thüringer Eintopfgeri ch t Zutaten: /« Pfund Rindfleisch, 1 Pfund Mohrrüben, 2 Pfund Kartoffeln, 2 Zwiebeln, Salz unb Pfeffer nad) Ge- schmack, 3 lomaicn, 2 Eßlöffel (50 Gramm) Butter- schmalz, 1 Liter Fleischbrühe (aus 4 Maggis F-eisch- bruhwürfeln). Das in Würfel geschnittene Fleisch leicht salzen, mit ein wenig Pfeffer bestreuen, in dem heißgemachten Butterschmalz auf allen Setten braun braten. Die kleingewürfelten Zwiebeln unb Tomaten dazugeben unb zusammen noch einige Minuten schmoren lassen. Mit 1 Liter kochender Fleischbrühe auffüllen, die Mohrrüben und Kar­toffeln (geputzt bzw. geschält und kleingeschnitten) dazuschütten unb alles in gutschließendem Topf etwa 171 Stunde bei kleinem Feuer garkochen.

Mtenbbörfe: skM.

Auch die Lbendbörse verharrte m Geschäftsstill«, und die Kursoeränberungen hielten sich in englien Grenzen Etwas fester lagen Reichsbank (plus 0,50 o. H), andererseits gaben auf niedrigere Meldun- gen aus Amsterdam Aku um 1,40 o. H. "ach. 9m übrigen blieben die Kurse gegen Den Berliner Schluß ziemlich behauptet. Auch die Rentenmarkte lagen nach der Belebung im Mittagsschlußverkchr wieder sehr still, und die Kurse veränderten sich kaum. Späte Reichsschuldbücher nannte man mit ca. 88,65 bis 88,75. Stadtanleihen waren teilweise weiter um 0,50 bis 0,75 o. H erhöht. Goldpfand­briefe lagen ruhig. U. a. notierten: Neubesitz 12,85, Altbesitz 78,90, Schutzgebiete 7,90, 6proz. Stadt Frankfurt v. 26 69,25, 6proz. Stadt Mainz v. 28 74, Reichsbank 154, Gelsenkirchen 43,50. Phönir 34,13, Stahlverein 28,75, Aku 28,25, Scheideanstalt 172, 9G- Farben 116, Lohmener 104,50, Siemens 130, Reichsbahn-DA. 101,25, Hopag 9,50, Nvrbb. Lloyd 10,13.

Hinöermorft in Gießen.

Auf bem jüngsten Rinber-Nutzviehmarkt In Gie­ßen standen 671 Stück Großvieh, 151 Fresser und 157 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 280 bis 380 Mk., 2. Qualität 180 bis 220 Mk., 3. Qualität 100 bis 140 Mark. Schlachtkühe a) 100 bis 240 Mk., b) 40 bis 100 Mark. Rinder, */t- bis ' «jährig 50 bis 100 Mk., 3/«- bis 2jährig 70 bis 140 Mk., tragend 150 bis 280 Mark. Kälber, das Pfund Lebendgewicht 20 bis 30 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Markt­verlauf: schleppend, Ueberftanb.

Frankfurter Lchlachtvicftmarkt.

Frankfurt«. M., 2. Nov. Auftrieb: Rinder 83 (gegen 66 am letzten Donnerstag), Kälber 776 . (808), Schafe 432 (442) und Schweine 674 (676). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber Sonderklasse gestrichen, a) 36 bis 40, b) 30 bis 35, c) 25 bis 29, d) 22 bis 24. «chafe a) 24 bis 27, f) 20 bis 23, g) 15 bis 19. Schweine b) 49 bis 51, c) 48 bis 51, d) 45 bis 49. Gegen die Preise des letzten Donnerstags ergaben sich keine Veränderungen. Marktoerlauf: Kalber ruhig, Schafe rege, geräumt. Schwe.ne schleppend, ausver­kauft. lieber Roti; wurden bezahlt: 1 Stück zu 54, 11 Stück zu 53 und 24 Stück zu 52 Mark Flei ch- grohmarkt. Beschickung: 812 Viertel Rindfleisch, 12o ganze Kälber, 94 ganze Schafe und 319 ochweine- Hälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 45 bis 50. Kuhfleisch II 34 bis 40, III 25 bis 30. Kalbfleisch 58 bis 70. Hammel- > fleisch 56 bis 62. Schweinefleisch I 65 bis 70. Ge­schäftsgang des Fleischgroßmarktes: sehr ruhig.

Mannheimer Klcin-viehmarkt.

Mannheim, 2.Nov. Auftrieb: 38 Kälber, 13 Schafe, 18 Schweine, 730 Ferkel, 174 Läufer. Es notierten: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 5 bis 8 Mark, Ferkel, über sechs Wochen alt, 10 bis la Mark, Läufer 16 bis.21 Mark. Mnrkwerlauf: ruhig.

Mannheimer Getreidebörse

M a n n h e i rn, 2. November. Weizen (inländischer, 76/77 kg frei Mannheim) 19,50 bis 19,70 Mark, Festpreis per November Bezirk 9 18,90, Bezirk 10 19,10, Bezirk 11 19,40: Roggen (inländischer, süd­deutscher, frei Mannheim) 16,40 bis 16,50, Festpreis per November Bezirk 9 15,90, Bezirk 8 15 n); Hafer (inländischer) 14; Sommergerste (inländische) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer) 18,50 bis 19,50; Futter- gerste 16,50 bis 17; Mais (mit Sack) 18,50, Soja- jchrot (Mannheimer Fabrikat, prompt) 14,50 bis 14 75- Biertreber (mit Sack) 16,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 8,75 bis 9; Erdnußkuchen (prompt) 16,25 bis 16,50; Wiesenheu (loses) 5,40 bis 5,70; Rotkleeheu 5 70 bis 6; Luzemkleeheu 7; Stroh, Preßstroh Rog­gen-Weizen 2, Haser-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschwetzen) per November 29,40, per Dezember 29,5d, per 9a» nuar 29,70; Weizenmehl (mit Inlandweizen, alte Ernte) per November 27,90, per Dezember 2B.35, per 9anuar 28,20, Roggenmehl (70 bis 60 o. H. Aus­mahlung, je nach Fabrikat, norddeutsches, prompt) 21,50 bis 22,50; Roggenmehl (Pfalzer und süddeut­sches) 22,75 bis 23,75; Weizenkleie (feine mit Sack) 9 50 bis 9,75, (grobe, mit Sack) 10 bis 10,25; Rog­genkleie 8,75 bis 9,50; Weizenfuttermehl 10,75; Rog- . genfuttermelst 10,25 bis 12,50; Weizennachmehl 14,50 bis 15,75; Rapskuchen 12; Palmkuchen 14.L5; Lein- kuchen 17; Kokoskuchen 17; Sesamkuchen 16,50; Roh- melasse 8,25 bis 8,50 Mark. Tendenz: ruhig; Brotgetreide, Gerste, Hafer und Mehl ruhig bei Zu­rückhaltung der Käufer; Futtermittel fest bei nur kleinen Umsätzen.

Herinasbegräbnls. Gekochte Kartoftrln werden geschält und in Scheiben geschnitten; Heringe ?£anüet und in Würfel geschnitten, 1 bis 2 Zwie- betakln schneiden. Eine Backform mit Fett aus- streichen, auch ausgebratenen Speck verwenden, die Kartoffeln und Hering schichtweise hmeinlegen, Zwiebel dazwischenstreuen: die unterste und oberste Schicht musten Kartoffeln sein; 1 bis 2 Eier in Xas Milch quirlen, darübergießen und etwa '/« Stunden backen. Statt des Herings kann man auch vorder gebratene kleine Fleischkloßchen (aus Fleisch- iten oder Hackfleisch hergeslelll) dazwischenlegen.

©ebacfenes Kraut. Weißkohlkopf wird Hal- biert und in Salzwasser angekocht. Die großen äußeren Blätter werden abgenommen, die Herz- blätter fein gewiegt, mit gehacktem Schweinefleisch unb Ei eine Fülle gemacht. Eine Backform ein- fetten den Boden mit den großen Blättern belegen, die Fülle einslreichen, den Rest der großen Blätter oben auflegen; etwas Butter ober Margarine oben- austun und dann/< Stunden in der Bratröhre backen.

Fleischloses, deutsches Eintopfge- richt. Zutaten: 2 Pfd. Weißkohl, 2 Pfd. frische Tomaten oder 2 Eßlöffel Tomatenmark, 1 Pfd. frische Pilze oder 50 bis 60 g aetroefnete Pilze, reichlich Zwiebel, 1 Sellerieknolle, 3 Eßlöffel Grün- kerngrieß, 2 Pfd. Kartoffeln, 100 g Sonnenblumen­öl oder andere Fettarten, Vitamin-^ (Würzhefe, deutscher Ersatz für ausländischen Fleischertrakt). Weitzkohl, Sellerie, Tomaten, Pilze, Kartoffeln, Zwiebeln werden zerkleinert, untereinander gemischt, mit Gemüsebrühe, Del und Kümmel ca. 35 bis 40 Minuten gedämpft. Zum Schluß würzt man die Speise mit etwas Selleriesalz und Frugola oder flüssiger Neuformwürze.

Hirseauflauf mit Aepfeln. Zutaten: 1 Liter Milch, 250 g Hirse, 1 Pfd. Aepfel, etwas Zitronenschale, 60 g Zucker, 2 Eier, 65 g Pflanzen­margarine ober Butter. 250 g Hirse wäscht man einige Male recht warm und quillt sie 1 Liter Milch und etwas Zitronenschale am Tage zuvor aus. 30 g Pflanzenbutter wird mit 2 Eigelb und dem Zucker schaumig gerührt. Die Masse wird unter den kalten steifen Hirsebrei gemischt. Eine feuerfeste Form wird eingefettet, und als unterste Schicht gibt man den gemischten Hirsebrei. Die Aepfel werden gewaschen, mit der Schale geraspelt und lagenweise dazugegeben. Als obere Schicht machen mir eine Hirsedecke, geben zum Schluß Butterslockchen darauf und backen die Speise bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde im Ofen. Sie schmeckt ausgezeichnet, ist billig und nahrhaft.

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jeglicher Kundenordcrs und der Mangel an nen- behauptet. Tagesgeld unverändert 4,25 o | nensroerten Anregungen ließ auch die heutige Mit- 1 portoaluta 26,50 v. S). nach 25,75 v. H. gestern.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dl« hinter den Panieren angeführten Ziffern geben die flöhe her Mieyi dei»,offenen Dioidende an. - Reichsdanidiofoni 4 o fl.. Lombardzinefub s o.fl.

Datum

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0.793

0,795

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