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in der er einen Üeberblick über die
Halle die Treue
deinem angestammten Heimatblatt!
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Vereins gab. Seine Worte klangen in einem Irene* befenntnis zu Volk und Vaterland aus. Förster Trasse (Oberkleen), der Führer des Äriegeroer* bandes Hüttenberg, überbrachte dem Verein herz* liche Glückwünsche. Weitere Glückwünsche brachteV
In Treue hat auch zu dir und zu deinen Vorfahren der Gießener Anzeiger gestanden durch beinahe zwei Jahrhunderte hindurch! Daran muffen wir erinnern zu einer Zeit, zu der die gesamte deutsche presse und damit der Gießener Anzeiger mit vollster üederzeugungskrast sich einsetzen für das einstimmige „Za" aller Volksgenossen am 12. November. Dieses einmütige Ziel hält Zeitungs- werber in Parteikleidung leider nicht davon ab, zur gleichen Zeit an die Bezieher des Gießener Anzeigers heranzutreten und sie unter starkem Druck zur Abbestellung zu Gunsten eines Partei- blattes zu veranlassen. Aus Gießen, Wieseck, Lollar, Heuchelheim und anderen Orten sind uns diese bedauerlichen Vorgänge gemeldet worden, deren Abstellung auf gütlichem Wege wir beim zuständigen Verlag versucht haben.
Für die benachbarten Ortschaften des Dillkreises hat das unangemessene Auftreten von Zeitungs- Werbern zu folgendem Äefehl des Führers der Ärigabe 48 geführt:
Ss ist ,'n den letzten Tagen im Oillkreis mehrfach vorgekommen, daß SA-Männer in Uniform für Zeitungen und Zeitschriften geworben und die Bevölkerung durch ein unangemessenes Auftreten unter einen gewiffen Druck gesetzt haben. Ich verbiete aufs strengste den Mißbrauch der Uniform zu geschäftlichen Zwecken und werde unnachsichtlich jeden SA-Mann bestrafen, bzw. aus der SA ausschließen, der sich im Lnterefte der Zeitungswerbung Uebergriffe gegen die Bevölkerung zuschulden kommen läßt. Alle SA-Aührer haben solche SA-Männer, die gegen diesen Befehl verstoßen und dadurch das Ansehen der SA schädigen, sofort festzunehmen.
Wie wir schon ftüher und wiederholt bekanntgaben, steht es jedermann frei, die Zeitung zu halten, die ihm gefällt,- er kann jede andere ohne irgendwelche Folgen für ihn ablehnen. Wer mit um lauteren Mitteln zum Äezug einer Zeitung auffordert, verstößt gegen die guten (Sitten und macht sich wegen unlauteren Wettbewerbs strafbar. Wer unter Zwang bestellt oder einen Äestellschein unterOruck unterschrieben hat, ist nicht verpflichtet,dieseZeitung entgegenzunehmenund zu bezahlen.
Verlag des Gießener Anzeigers.
t Irtis a. b. ßba., 2. Noo. Am vergangenen Montagabend lief in unserer Kirche der ?jilm: „10 0 Jahre Rauhes Hous-, ein Schmal- film, der, erst im letzten Jahre ausgenommen, in das Leben und Treiben dieser großen Anstalt der Inneren Mission hineinführt und zeigt, wie hier ein großartiger Aufbau am deutschen Volkstum durch die christliche Liebe getrieben wird. — Die Sammlung für die Winterhilfe ergab 232,5 Rentner Jtartoffeln, 72 He " ----
Zentner Äartof’eln, 72 Zentner Getreide, 55 Pfund Gemüse und 110 Mark in bar.
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gewaltiges Werk der Rettung Deutschlands voll- | Dringen könne. Die Wiederaufnahme des Kampfes gegen die Arbeitslosigkeit im kommenden Frühjahr werde nur dann mit guter Aussicht auf Erfolg möglich sein, wenn der arbeitslose deutsche Volksgenosse ausreichend ernährt über den Winter hinweggebracht werde und im Frühjahr mit ungeminderter Ar beit kraft für die Wiedereingliederung in die deutsche Arbeiterfront zur Verfügung stehe. Um dieses Ziel au erreichen, müsse auch beim Winterhilfswerk jeder deutsche Volksgenosse das erfüllen, was der Führer mit Recht von allen fordere.
Durch Adolf Hitler fei die christliche Nächstenliebe wieder lebendig geworden, und au» ihr gehe der gewaltige Angriff gegen die deutsche Not vor sich, bi» diese Not überwunden und damit auch die Arbeitslosigkeit beseitigt fei.
Mit begeistert aufgenommenen dreimaligen Sieg- Heil-Rusen auf den Führer und Volkskanzler, das deutsche Volk und die nationalsozialistische Revolu- tion, sowie mit dem Gesang des ersten Verses des Deutschland-Liedes und des horst Wessel-Liedes fanden die ernst mahnenden Worte des Pg. Dull» mann ihren Abschluß.
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Oberbeffen.
40Zahre im Dienste des Fürsten vonLich
-- L i ch, 2. Roo. Am Samstag, 4. November, sind es 4 0 Jahre, daß der Oberoerwalter des Fürst au Solms-Lichschen Hofguts dahier, Herr Wilhelm Büchsen schütz, als 24jähvger Verwalter in die Dienste des Fürsten zu Solms-Hohensolms- Lich trat. Nach mehrjähriger landwirtschaftlicher Tätigkeit in Rotenburg a. d. Fulda und auf Hof Zwiefalten kam Herr Buchsenschütz am 4. November 1893 als Verwalter auf das hofgut nach Lich und wurde nach dem Tode des Oberverwalters Erb zum Oberverwalter ernannt. Durch feine hohe Berufsauffassung, seine vorbildliche '.Berufstreue und feinen hingehenden Diensteifer, durch seine reiche landwirtschaftliche Sach- und Fachkenntnis, sowie durch seine hervorragenden Charaktereigenschasten steht er in hohem Ansehen bei seiner Standesherrschaft, der Verwaltung, seinen Berufskollegen und Untergebenen. Die Musterwirtschaft des hofgules hat unter der Leitung seines Oberverwalters der hiesigen Landwirtschaft schon manche wertvolle Anregung gegeben und ist deshalb ein wesentlicher Bestand- teil im Ausbauprogramm der deutschen Landwirt- schast. Von allen Seiten werden daher dem verdienstvollen, jetzt 64jährigen rüstigen Pionier der Landwirtschaft zu seinem Ehrentag herzliche Glück- wünsche dargebracht.
ZahreSiagung des Hessischen Kindergotiesdienstverbandes.
EPH. Friedberg, 2. Noo. In unserer Stadt sand dieser Tage die 9. Iahrestaaung des hessischen Kindergottesdienst verbau- de» statt.
Am Vormittag hielt Pfarrer Weinberger in dem besonder» stark befuchitn Gottesdienst In der Stadtkirche die Festpredigt über da» Jesus- wort: „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist da» Reich Got- । trs*. Ernst und nachdrücklich wußte er die Hörer in den Bann der gewaltigen Ausgabe der Kirche ..n ihrer eoangeliscki.-n Jugend »in jlinbergottesbienit und der Verheißung wie der Verantwortung zu
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beiter gewesen sei. Denn hunderttausende oon Arbeitern aus dem überwundenen Kommunismus und der Gottlosigkeit zurückgerettet würden zu Gott und Vaterland, dann sei diese Tat mehr wert, al» wenn die gesamten Fürsten ihre Throne wie- der besteigen würden.
Dem deutschen Arbeiter dürfe nicht gespendet werden al» Wohlfahrt, sondern al» Ausdruck der deutschen Brüderlichkeit, durch die die deutsche Volksgemeinschaft wahrgemacht werden solle. Durch diese Volksgemeinschaft der Tat werde der deutsche Arbeiter und mit ihm das ganz deutsche Volk gerettet. Notwendig sei es, daß öas ganze deutsche Volk bei dieser Winterhilfsaufgabe, wie auch am 12. November einig und g e - schlossenhinterdenFührerundDolks- kanzler Adols hitler trete, damit er sein
Die Musikkorps unseres Gießener Bataillons und des Ai-sbildungsbataillon» in Marburg gaben gestern abend in der Gießener Dolkshalle ein Konzert, dessen Ertrag zugunsten de» Dinterhilss- werks de» deutschen Volkes 1 9 3 3/34 Verwendung finden wird. Die Hilfsbereitschaft der beiden Militärkapellen hatte bei unseren Mitbürgern in Stadt und Land ersreulicherweise ein starkes Echo gefunden, das feinen sichtbaren Ausdruck in der nach etlichen Tausenden zahlenden Besucherzahl der vollbesetzten Dolkshalle hatte. Obwohl dir Der- anstaltung als Stuhlkonzert durchgeführt wurde, war die halle auch in den nach den beiden Seitengängen zu verlängerten Sitzreihen und auf der Empore biß zum letzten Platz besetzt. Unter diesen Umständen dürfte Dem dankenswerten Hilfswerk der NS.-Dolkswohlfahrt erfreulicherweise ein ansehnlicher Betrag zugeflossen fein.
Das Konzert wurde im ersten Teil mit der prächtigen Wiedergabe dreier Kompositionen von Richard Wagner eingeleitet. Nach der ersten Darbietung („Kalser-Marsch") richtete Streisleiter z. b. D. bet der Polizeidirektion Gießen, Gauredner Pg. Bullmann, eine eindringliche Ansprache über den Sinn und Zweck de» Winterhilfswerks an die Besucher, hierauf brachten die Kapellen die Ouvertüre zur " Oper „Tannhäuser" und Szenen aus der Oper „Siegfried" zu Gehör. Unter der feinsinnigen, oon erlesenem musikalischen Geschmack erfüllten Leitung des Obermusikmeisters Krauße wurde die Wiedergabe dieser drei Werke Wagners für die große Hörergemeinde zu einem wunderbaren Erlebnis. Starker Beifall der Menge brachte den Kapellen und ihrem Leiter den Dank der Hörer Aum Aus- druck. Im zweiten Teile der Dortragsfolge wurde Marschmusik der verschiedensten Art geboten. Man hörte zunächst den „Marsch der Landsknechte aus dem 15. Jahrhundert und das Trinklied aus dem 16. Jahrhundert" in der Bearbeitung von Schreck, sodann den „Schwedischen Reitermarsch aus dem 30jährigen Kriege" in der Bearbeitung von Kdemp- fert. hierauf folgte der von C. Krauße, dem Vater de» Konzertleiters, bearbeitete „hessische Fahnenmarsch", anschließend der oon hauske bearbeitete Marsch des Hess. Leibgarde-Inf.-Regts.: bann folgten der Kürassier-Marsch „Großer Kurfürst" oon Simon und „Reichsritter-Fanfare" von Prager, beide mit Fanfarentrompeten und Kesselpauken, „historische Märsche europäischer Länder" in der Zusammenstellung oon Boettge leiteten zum Abschluß der Vortragsfolge, dem Großen Zapfenstreich, über. Sämtliche Marsche wurden in schneidiger Weise mit prächtiger künstlerischer Präzision gespielt und lösten bei der in steigendem Maße begeisterten Menge mit Recht stürmischen Beifall aus. Wiederholt muhte sich Obermusiknteister K r a u ß e mit den ausgezeichnet musizierenden Kapellen zu Zugaben verstehen. Am Schluß des Konzerts wurden zu den Klängen der Kapelle der erste Vers des Deutschland-Liedes und der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes gesungen. Dieses gemeinsame Konzert unserer Gießener und der Marburger Militärmusiker war für die Besucher ein Erlebnis, an das man lange dankbar zurückdenken wird.
pg. Bullmann
betonte in feiner Ansprache u. a., das deutsche Volk müsse und werde stark genug fein, unabhängig vom Auslands unter der Führung des Volkskanzlers Adolf Hitler sein Schicksal t e l b ft z u m e i ft e r n.
Das Winterhilfswerk gehe das ganze deutsche Volk an. Da» ganze deutsche Volk müsse dankbar sein dafür, daß der Führer zum Winterhilfswerk aufgerufen habe, denn wenn Adolf Hitler nicht wäre, hätte ein Winterhilsswerk wahrscheinlich keinen Sinn mehr. (Starke Zustimmung.) Da» Winterhilsswerk sei für da. Durchhalten unserer erwerbslosen deutschen Volksgenossen in den bevorstehenden Wintermonaten von entscheidender Bedeutung.
Auch in diesem Hilfswerk müsse der Welt bewiesen werden, daß das Deutschland vom 9. November 1918 nicht mehr d a sei. Durch die Arbeit des Hilfswerkes müsse weiter bewiesen werden, daß auch der ehemalige Kommunist und Marxist allen deutschen Menschen als deutscher Volks- genosse ans Herz gewachsen sei. (Beifall.) Dabei müsse sich zeigen, daß der Kampf gegen den Marrismus nur ein Kampf für das deutsche Volk, für den deutschen Mr-
stellen. Das Jungvolk nahm geschloffen am Oe- meinbegottesbienft teil.
3m Anschluß an ben Gottesbienst hielt Pfarrer Lic. Ruhland - Hirschhorn, der wissenschaftliche Pionier der Kindergottesdienstfache, einen gleich- falls stark besuchten Festkindergottesdienst ab, bereichert durch Lieder der Ehorschule und die Mitwirkung des Posaunenchors Friedberg.
Nach dem gemeinsamen Mittageffen eröffnete Pfarrer Glock- Main,; die Verhandlungen mit einem herzlichen Grußwort. Dann sprach zuerst Pfarrer Lic. oon der Mu über: .Hindergoltes- dienst als volksmissionarische Aufgabe der Gegenwart". Die anschließende Aussprache kreiste um die innerliche Seite der im Dortrage behandelten Frage nach der Bruder- bzw. Schwesternschaft. Nach einer Kaffeepause ergriff Pfarrer Lic. Ruhland das Wort zu einem Vortrag über „Was macht unfern Kindergottesdienst schristgemaß und kindesgemäß?" An der Aussprache beteiligte sich besonders Prof. Lic. Neuser- Herborn, der Vorsitzende de» Nassauischen Kindergottesdienstverbandes, deffen Grüße er in Hoffnung auf die werdende Großhessische Kirche überbrachte, wie auch dankbar das Erscheinen
von Oberkirchenrat D. Wagner-Gießen empfun- den wurde. In seinem Schlußwort gab Pfarrer Glock- Mainz bekannt, daß nach Beschlußfassung des Ausschusses nunmehr Stadtpsarrer Schmidt- Schlitz den Vorsitz führe, dem zum Führerrat Prof. Lic. Gerstenmaier und Landesjugendpsarrer Lic. oon d e r Au beigegeben seien. Der Ausschuß selbst wird durch tatkräftige jüngere Helfer und Helferinnen noch ergänzt werden. Stadtpfarrer Schmidt dankte dem langjährigen Vorsitzenden und Gründer für seine Liebe unb Führung bes Verbandes, ohne die der Verband auch in den kommenden Jahren nicht au denken sei. Seine Worte klangen aus in das Gelöbnis, die Arbeit weiterzuführen zum Segen der anoertrauten Kinder und unserer Kirche.
Milchviehauktion in Friedberg.
* Friedberg, 2.Noo. Am Dienstag veranstaltete der Jnsterburger Herdbuchverein hier wieder eine Versteigerung oon hochtragenden und frischmelkenden Kühen und Rindern. Zahlreicher Besuch dankte der Muttionslcitung für die aufgeroanbte Mühe des Insterburger Herdbuchoereins, der den kleineren Landwirten Gelegenheit bieten will, gute Leistungstiere aus den alten durchgezüchteten Herden Ostpreußens zu mäßigen Preisen direkt aus der Hand des Züchters zu erwerben. Die Qualität des ausgestellten Materials mußte von allen Fachleuten als vorzüglich beAcichnet werden. Trotzdem waren die Preise, der schweren Wirtschaftslage entsprechend, sehr niedrig. Bei über 40 o. H. aller zum Verkauf gestellten Tiere lagen die Preise unter 340 Mark. Nur ganz wenige Stücke, die besonders gut veranlagt waren, brachten einen höheren Erlös.
Lanvkrcis (Rieften.
y. M^i inzlar, 1. Noo. heute fand in dem großen Saal oon Gastwirt Müller dahier ein gut besuchter ©emeinbeabenb statt, in deffen Mittelpunkt ein Vortrag des früheren Burenkoman- danken Koos I o o st e stand, der seit längeren Iah- ren als volkstümlicher Redner bekannt ist. Er hat den Weltkrieg auf deutscher Seite freiwillig mitge- madit und ist dadurch deutscher Staatsangehöriger geworden. Seine von einem gesunden urwüchsigen Humor und anderseits tiefen, religiösem Ernst getragenen Ausführungen fesselten dieZuhörer bis zum Schluß. Eine große sittlich verantwortliche Liebe zu Deutschland sprach aus der Rede. Durch die ban- kenswerte Mitwirkung des hiesigen G e s a n g o e r * eins (Vorsitzender Herr Lemp) wurden die Pausen aut ausgefüllt. Im Schlußwort wurde oon Dekan Guß mann (Kirchberg) dem genannten Verein Im Namen aller Anwesenden herzlich gedankt. Es erging die Mahnung, am 12. November Mann für Mann, und Frau für Frau bei der Wahl ihre selbstverständliche Schuldigkeit zu tun, damit es heiße: „Der Führer rief und alle, alle kamen!" Der erste Der» des Deutschlandliedes, von den Anwesenden beaeiftert gefangen, beendete' den schönen und ernsten Abend.
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Krei» Wetzlar.
* Krofdorf, l.Noo. Die Ortsgruppe Krofdorf der N S. • Kriegsopferfürsorge hielt am Sonntag unter Führung des Ortsgruppen-Obman- nes Pg. Karl Schmidt eine Mitgliederversammlung im Saale der Gastwirtschaft Eduard Maos ab, die sehr gut besucht war Nach kurzer Ve- f;rü&ung ermahnte Pg. Schmidt zu festem Zu- ammenhalten, zur Kameradschaftlichkeit und Einigung. Noch heute wolle man uns, so führte er u. a. aus, der Schuld am Kriege bezichtigen, uns ehr- und wehrlos machen, und dabei habe Der deutsche Soldat genau so wie der sranzösische und englische Soldat nur seine Pflicht getan. Dem Ausland müsse am 12. November klargemacht werden, daß der Untergang Deutschlands auch den Unteraana der Siegerstaaten mit sich brächte, es müsse Schluß gemacht werden mit den Begriffen „Sieger" und „Besiegte", „Herren" und Unechte"; es dürfe hier keinen Dauerzustand geben. Mit harten Worten geißelte der Redner die vergangenen Regierungen, die durch das Unterschreiben der Versklavungs-Der- träge und durch die Verzettelung des Dolksoermö- gens die Derarumung des Volkes heraufbefchworen haben, die sich am schärfsten gerade an ben Kriegs- invaliden auswirkte, gleichwohl gerade den Opfern des Krieges zuerst der Dank des Vaterlandes gehört hätte. Aber Deutschland sei nicht verloren. Die neue Reichsreaierung unter der Führung unsere» Dolkskanzlers Adolf Hitler, der selbst Frontkämpfer und Kriegsopfer fei, gebe die Garantie, daß im neuen Staate auch die Kriegsopfer und deren Hinterbliebenen ihre vollen Rechte zugesichert bekämen, und ihnen die Ehre zuteil werden würde, die ihnen gebühre. Dereinsoorsitzende unb Lehrerschaft feien bereits angewiesen, ben Opfern be» Krieges in Versammlungen usw. Ehrenplätze anzuweisen. Die Schuljugenb sei barauf aufmerksam zu machen, bah sie sich Kriegsinvaliben gegenüber zuvorkommenV au benehmen habe. Pg. S ch m i b t forberte unbedingten Zusammenhalt und Kameradschaft unb bat, die noch Andersdenkenden ober Fernstehenben nicht abzustoßen, fonbern zu überzeugen unb sie heranzuziehen zu wahren Volksgenossen, aHerbing» würbe Saboteuren bas hanbwerk gelegt merben. Die gerechte Strafe werbe für sie nicht ausbletben. Deutschland wolle keinen Krieg, sondern nur Frieden, wie auch Adolf Hitler stets flor betone; jedoch einen Frieden der Gerechtigkeit. Darum sei e» Pflicht jedes Volksgenossen, am 12. November sich hinter die Regierung zu stellen und mit einem ,La" dem Ausland die richtige Antwort zu geben. Die Versammlung schloß mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf ben Führer unb bas beutsche Da- terlanb. Gemeinsam würben bann bas Deutschland- und das 5)orst-Weffel.Lieb gesungen.
Grube „Friedrich" bei Trais-Horlofs ereignete sich gestern ein Unfall Der 21jährige Sattler Reinhold Mer; von Obbornhofen stürme von einem de, Gerüfte und fiel so unglücklich zur Erde, daß er mit einer Rückenquetschung durch die freiwillige Sanilaisfolonne Gießen nach der Gießener Chirur- gischen Klinik gebracht werden mußte. Das Befinden des bedauernswerten Verunglückten ist den Umständen emsprechend gut.
Kreis Schotten.
)—( Ruppertsburg, 1. Roo. Mit dem heutigen Tage ist Förster Steinbach von hier, der in Kurze sein 65. Lebensjahr vollendet, freiwillig in den wohlverdienten Ruhe st and getreten. Al» Nachfolger seines Großvaters hat er mehr als ein Menschenalter lang in größter Treue feines Amtes zum Wohle der Gemeinde gemattet Weit und breit war der Grünrock bekannt als ein Mann, der mit großer Liebe für feinen Wald schwärmte. Bei Wind und Wetter, Tag und Nacht fühlte er sich im Walde cm wohlsten. hier freute er sich an ben schönen herrlichen Bergwald und war beglückt, wenn er sah, wie die Pflanzungen gediehen. Unsere Einwohnerschaft wünscht dem ; Scheidenden einen frohen glücklichen Lebensabend! : Sein Nachfolger im Amte ist der seitherige Forst- gehilfe Gelchsheimer aus Großen-Linden.
i. Gedern, 2. Nov. Für das N S. - Winterhilfswerk wurden oon den im Hess -Nasi. Bauernstand eingegliederten Bauern zur kostenfreien Lieferung geieichnet: In Gedern 200 Zent- ner Kartoffeln und 70 Zentner Brotgetreide, in Ober-Seemen 136 Zentner Kartoffeln unb 34 Zentner Brotgetreibe, in Mittel-Seemen 64 Zentner Kartoffeln unb 24 Zentner Brotgetreide, in Nieber-Seemen 60 Rentner Kartoffeln unb 20 Zentner Brotgetreide. Em Teil der Spenden wurde bereits den örtlichen Winterhilssorganisatio- nen zur Verteilung an die bedürftigsten Dolksge- nassen zugeteilt. — Im Auftrag der Kreisleitung Schotten der NSDAP, und auf Veranlassung des Reichsbahnbetriebsamtes Lauterbach sand im Warte- saal des Bahnhofs für die Beamten und Arbeiter der Reichsbahn ein oon Oberreallehrer Buß- Schotten gehaltener D o r t a g über „Rafsenfrage und Bevolkerungspolitik" statt Die Ausführungen des Redners wurden mit größtem Interesse verfolgt.— Den Auftakt zur Wahlpropaganda gab hier eine gutbesuchte Kundgebung in der Turnhalle. Der stellvertretende Ortsgruppenleiter Schröder leitete die Versammlung. Der Schulungsleiter des Kreises Büdingen, Campas, gab einen Rückblick über das politische und wirtschaftliche Geschehen der Nachkriegszeit in Deutschlanb und sprach weiterhin über die Bedeutung der Volksabstimmung- und Wahl am 12. November. Anschließend gab Ortsgruppenleiter Klein einen Rückblick über die Entwicklung des Nationalsozialismus in Gedern und machte es zum Schluß jedermann Aur Pflicht, am 12. November zur Wahlurne zu gehen.
Reichswehr Hilst dem Winierhilfswerk
Großes Reichswehr-Konzert in Oer Gießener Dolkshalle.
Winierhilfswerk
des Deutschen Volkes 1933/34. «aufützrung Htftcn-Naffau.
Frankfurt a. M.. Tavnusstraße 111. Telephon 32268.
Postscheckkonto: Frankfurt a. 711. 26100.
Bankkonto: Nassauische Landesbank, Frankfurt j 01. Girokonto 6200.
0 Groß-Rechtenbach, 2. Nov. Der hiesige Rriegeroeretn beging am Sonntag fein 60- jähriges Bestehen und hatte aus diesem Anlaß zu einem Militärkon von dem Musikkorps des 1. 1-------— - - .
terie-Regiment unter Leitung von Dbermufifmetfter Krauße ausgeführt wurde. Nach der Ueber- tragung der Reichskan^lerrede marschierte man ge* mein,am nach dem Kriegerehrenmal, wo nach dem Musikoortrag des Niederländischen Dankgebetes Lehrer M e s s e r s ch m i d t der gefallenen Karne- FH i» raben des Vereins und der Gemeinde gedachte« ’ 2 <luj
Der Führer des Kriegervereins, Polizcihauptwacht* $
meister CangsborJ, legte einen Kran; niebeL Mit bem Liebe vom guten Äameraben würbe bie * Ehrung beschlossen. Die Jubiläumsfeier fand in der hofft Gastwirtschaft Bepler statt. Nach einem Marsck und einem Dorspruch (Frl. M. flangsborf) hielt Lehrer Messerschmidt die Festansprache, L*Vl‘ ,6)D)e


