Dn,<f vrd verlaa: »rühl'sche Univ«rfiis<;-8uch- und Steini»nick-rkl N. Lang- in «letzen. Lchristlettung und Sefchäftrtzell-: Schn,kratze 7.
Entlastung des Weizen- undHafermarktes
mais durch Inlandweizen.
Hühnerhalter, die 1932 keinen oder bis zu einem Hektar Weizen und Sommergerste (zusammengerechnet) angebout haben, erhalten die Berechn-
Vizekanzler von Popen spricht zur Kampf front Schwarz - Weiß < Rot in Frankfurt
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Chefredakteur:
Dr. Friedr. Wilh. Lange. . Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr. H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein undsürdenAn- zeigenteil i. V. TH.Kümmel sämtlich in Biegen.
Oie zweite Kanzlerrede im Berliner Sportpalast.
Der Reichskanzler spricht in einer nationalsozialistischen Massenversammlung und über alle deutschen Gender über die Weltgefahr des Kommunismus.
gung zum Bezüge von 7 Kilogramm verbilligten Weizens je Tier. Hühnerhalter, die 1932 mehr als einen Hektar Weizen und Gerste angebaut haben, sind zum Bezüge des verbilligten Weizens nur für eine über 100 hinausgehende Zahl von Hühnern im gleichen Derhält- | nis berechtigt. Der Weizen wird gegenüber dem |
Marktpreis um 70 Mark j e Tonne durch Reichszuschüsse verbilligt. Anträge auf Ausstellung von Bezugsscheinen sind an die Gemeindebehörden zu richten. Der Bezug des Weizens selbst kann durch jeden Händler und jede Genossenschaft erfolgen. Zur Förderung der Standardifierungvon Eiern sind bisher für je 100 standardisierte Eier 20 Kilogr. Mais bereitgestellt worden. '5ür je 20 Kilogramm Mais wird nunmehr 25 Kilogramm eosinierter, ebenfalls um 70 Mk. je Tonne verbilligter inländischer Weizen gegeben werden.
Der deutsche H a f e r m a r k t leidet sowohl unter dem Absatzrückgang, der durch die Ber- mlnderung des Pferdebestandes bedingt ist, als auch darunter, daß im vergangenen Kalenderiahr trotz großer eigener Ernte Futter- getrerde aus dem Auslande hereingekommen ist. Es wird deshalb das Ausfuhr- s ch e r n s y st e m für Hafer eingeführt. Der Zollsatz für Hafer wird beiAachweis derAus- fuhr einer entsprechenden Menge von Hafer aus dem freien Verkehr des Zollgebietes durch Vorlage eines Ausfuhrscheines bis zum 31.3u(i 1933 auf 8 Mark je Doppelzentner herabgesetzt.
Keine Demokratie kann ohne einen gesunden aristokratischen Einschlag bestehen. Es ist lange genug gesprochen und geschrieben worden, jetzt muß die Debatte geschlossen und gehandelt werden. Ich bin ein freier Mann und werde niemals ein Parteimann werden. Ich bin der Treuhänder der nationalen Erhebung und ich kann wohl sagen, daß alle diejenigen, die da glauben, daß der am 30. Januar geschlossene Bund ngch dem 5. März wieder auseinanderfälit, grausam enttäuscht werden. Es war die Schuld der deutschen Linken, daß sie den im Jahre 1918 herrschenden Geist der Demut vor dem Sieger verewigen wollte. Das deutsche Volk ist aber jetzt reis geworden, wieder in die Weltgeschichte einzutreten. Zum Schlüsse seiner Ausführungen forderte der Vizekanzler die Versammelten auf, seine Mahnung zum Handeln am 5. März in die Tat umzusetzen, damit der Sieg der nationalen Erhebung des Vaterlandes ein vollständiger sein möge.
Rektor I a s p e r t sprach dem Vizekanzler Dank für seine Worte aus. Als Vertreter des „Stahlhelms" würdigte bann Hauptmann v. Medem die Worte Popens. Er erinnerte an die soldatische Persönlichkeit des Vizekanzlers und verbreitete sich vom Standpunkt des Soldaten über die Idee von Staat und Ration als Schöpfungs- ordnungen. Don diesem Weltbild aus sei der 30. Januar der schicksalsmäßige Abschluß des Riedergangs deutscher Geschichte und die endgültige Beseitigung des 9. Rovember. Der 30. Januar bedeute auch den Abschluß der Auseinandersetzung innerhalb der nationalen Front. Es war das geistige Ringen zwischen dem jungen Rationalsozialismus und dem traditionsgebundenen Konservativismus. Der Sinn des jetzigen Bündnisses sei der, die beiden Kräfte für die gesamte Ration und das Reich einzusehen. Das Schlußwort sprach dann der Führer des Frankfurter Stahlhelms, Kapitän Weise.
Deutschland von außen gesehen.
Journal de Genöve über die nationale Revolution.
Genf, 2. März. (WTB.) Die hiesige Oessenilich- keit, die durch die kommunistischen November-Unruhen mit den Arbeitsmethoden der 3. Internano- nale in Berührung gekommen ist, zeigt volles. Verständnis für die deutschen Maßnahmen zur Abwehr der kommunistischen Gefahr.
Das Journal de Genöve stellt fest, daß der Brand des Reichstages das Werk der zu allem fähigen Kommunisten gewesen sei. Gleichzeitig veröffentlicht das Blatt als Leitartikel unter der lieber» jchrift „Die nationale Revolution in Deutschland" einen Artikel seines Berliner Korrespondenten, der zum Verständnis der heutigen politischen Stimmung in Deutschland auf die lange Reihe der außenpolitischen Demütigungen hinweist, die die deutsche Demokratie seit ihrer Entstehung begleitet haben. Jedes große Weltereignis habe Deutschland neue Entmutigung und neue Ungerechtigkeit gebracht. Die Teilung Oberschlesiens, das Londoner Reparations- Ultimatum, die Ruhrbesetzung, die Tätigkeit der Interalliierten Militärkontrollkommission in Berlin, die separatistischen Treibereien im Rheinland, all' das seien schwere Schläge für die R e publik gewesen. Hätte die Entente etwas mehr Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gezeigt, fo sähe sie heute nicht plötzlich den machtvollen Block des Nationalsozialismus sich vor ihr erheben.
Der fortwährende äußere Druck habe innerhalb des Volkes immer mehr eine nationale Erbitterung hervorgerufen. Die Entente habe offenbar weder die Wirkungen dieser Gärung vorausgesehen, noch ihre Ursachen erkannt. Die planmäßige Erfüllungs- uub Verständigungspolitik Stresemanns sei aus diesem Grunde unpopulär gewesen und geb ieben und habe eine Bewegung des nationalen Wider st andes auf den Plan gerufen. Hugenberg, so sagt der Korrespondent seinem immer noch von der Stresemann-Politik faszinierten Publikum, hat im gewissen Sinne recht behalten. Deutschland konnte sich nicht verpflichten, die Bedingungen des Dawes- unb des Poung-Planes zu erfüllen. Die Sozialdemokratie sei trotz ihres Eifers nicht vorbereitet gewesen, die Rolle einer herrschenden Partei zu spielen. Ihre Unsicherheit und ihre Schwankungen hätten sie verhindert, sich über die Parteiideologie zu erheben. Sie habe viel zu gern nach den Kommuni st en geschielt und mehr deren Konkurrenz als ihren Kampf gegen die bürgerlichen Parteien gefürchtet. Waren kommunistische Terrorakte im Westerwald geplant?
Gprengstosfanschläge in Westerburg beabsichtigt.
Frankfurt a.211, 2.Mär,. (£pb.) Zu Gerüchten, wonach die Kommunisten beabsichtigten, an verschiedenen Stellen des Wester waldes Terrorakle vorzunxhmen, erfahren wir auf Anfrage von der Polizei in Westerburg folgendes:
Der Kommunist Ludwig Kiefer erschien bei dem Tierarzt Dr. läppert in Westerburg und gab an, daß er von einem gewissen K r a u s aus Köln, einem Redner der KPD.» folgende Mitteilung erhalten habe: 3n der Rächt zum 1. oder 2. März käme von Köln ein mit mehreren Personen besetzter Lastwagen, die ihn aus der Wohnung holen sollten, und denen er den weg zum Spreng st ofslager Zauerbornwiese (einem Steinbruch) und den Sprengstofflagern der Sleinbrüche in Willmenrod, Erzhohn und Rotenbach zeigen sollte. Mit den zu erbeutenden Sprengstoffen sollten dann in derselben Rächt in Westerburg das Landratsamk, das Elektrizitätswerk, das Bureau der RSDAP. und verschiedene Prioatwohnungeu , in die Luft gesprengt werden. Zu diesem Zweck wurden Konservenbüchsen, Schrauben, Rägel und dergleichen von Köln mitgebrachl werden.
Rach Bekannlwerden dieser Pläne wurden sofort die Polizeibeamten sowie die Hilfspolizei und Kri- minalpolizei in Frankfurt alarmiert. Letztere ent- andte einen Kriminalkommissar nach Westerburg.
Roch in der gleichen Rachl wurden mehrerever- Haftungen vorgenommen. Kiefer wurde in Schutzhaft nach Freiendiez gebracht.
Die Vorbereitung der Reichstagswahl.
Berlin, 2.März. (WTB.-FunkfPruch.) Das Reichsministerium des Innern hat die Maßnahmen zur Vorbereitung der Reichstagswahl abgeschlossen. In den Grenzorten ist mit einem starken Zugang von Reichsdeutschen mit Wohnsitz im Auslande SU rechnen. Besonders stark wird der Zuzug aus den östlichen Randstaaten, aus Oesterreich, der Schweiz, Luxemburg und den Riederlanden sein. Auf den Bahnhöfen der Grenz st ationen, auch in den einzelnen Grenzorten sind besondere Abstimmungsräume für Reichsdeutsche aus dem Auslande eingerichtet worden, in denen den ganzen Tag über abgestimmt werden kann. In Leipzig sind für die Besucher der Leipziger Messe neun Abstimmungsräume eingerichtet worden. Auch auf allen großen inner- deutschenAebergangsbahnhöfen kann
Frankfurt a. M., 2. März. (WSN.) Die Kampffront Schwarz-Weiß-Rot veranstaltete im Zoo ihre letzte Wahlkundgebung vor den Wahlen. Von München aus wurde eine Ansprache des Vizekanzlers o. Popen übertragen. Herr oon Papen führte u. a. aus: In diesem Wahlkampf müsse jedes Parteiinteresse aus schal- te n ; denn schließlich gehe es ja nicht um die Interessen einzelner Parteien, sondern um das Interesse des ganzen Volkes. Heute geht es nicht um irgendwelche Programme, sondern es geht darum, die Staatskrjse und die wirtschaftliche Not zu beseitigen und eine echte Staatsführung möglich zu machen. Es muß eine dauerhafte Regierung geschaffen werden, denn wir können uns den Luxus nicht leisten, eine Regierung zu bestellen, die keinen Bestand hat. Pläne auf lange Sicht müssen den Kurs bestimmen, und Männer müssen an die Spitze, die das Staatsschiff gut zu steuern vermögen. Unser Ziel ist die deutsche Frei- heit und die Wiedereinschaltung Deutschland s in die Weltgeltung und die Weltpolitik.
Ich sage es uub wiederhole es immer wieder, wenn der weg zur neuen Erhebung des Volkes nicht mit Parteibüchern gepflastert ist, so sind alle Opfer vergebens gewesen. Damit wollen wir nicht sagen, daß wir nicht gewillt sind, auch diejenigen am Lrneuerungswerk teilnehmen zu lassen, die sich jetzt zurückgestohen suhlen; denn ich habe schon oft gesagt und sage es auch heute, ohne den deutschen Arbeiter wird kein deutscher Staat aufgebaut werden können, und die nationale Bewegung darf nicht nur einen Teil des deutschen Volkes umfassen, wie auch der wahre Staatsmann seinen Blick auf das ganze Volk rillen muß.
Berlin, 2.März. (CNB.) Die große Hitler- Kundgebung im Sportpalast warf schon am frühen Nachmittag ihre Schatten voraus. Bereits um 17 Uhr war der Sportpalast bis auf den letzten Platz gefüllt. Zum ersten Mal sah man auch S A.-L e u t e mit der Binde der Hilfspolizei. Der Reichskanzler, umgeben oon der SS., wurde mit minutenlangem Beifall begrüßt. Nach einer kurzen Ansprache Dr. Goebbels' sprach dann Reichskanzler Hitler über die Weltgefahr des Kommunismus.
Der Kanzler betont, das Volk habe ein Recht, die Männer zur Verantwortung zu ziehen, die ihm jahrelang versprochen hätten, es anderen, besseren Zeiten entgegenzuführen und aufzuräumen mit den bestehenden Uebelständen. Anders ist es geworden, bas wissen wir. (Heiterkeit.) Es ist aufgeräumt worden, das ist richtig; es ist nämlich aufgeräumt worden mit dem Eigentum, mit den Ersparnissen des Volks und mit den Arbeitsplätzen. Die Arbeitslosigkeit, die sie als Ursache der Not bezeichnen, ist erst durch diese Männer und Parteien geschaffen worden. Keinem einzigen Stand haben sie geholfen, nicht einmal der Arbeiterklasse, durch die sie emporgehoben wurden.
Der Marxismus stützt sich auf die Idee der Gleichheil und Gleichwertigkeit aller Lebewesen. Diese Idee ist wissenschaftlich läng st widerlegt, ebenso wie die Idee von der Gleichwertigkeit aller Rassen. Die auf dieser falschen Grundlage aufgebaute Bewegung muß zwangsläufig zur heruntersehung der höheren werte führen. Die andere falsche Grundlage des Marxismus ist die Demokratie, bei der die Fähigkeit und Genialität erdrückt. erwürgt wird durch die Zahl und Masse. Die Einzelpersönlichkeiten sind immer die Führer der Ration gewesen.
Zu allen Zeiten hat nicht die Demokratie Werte geschaffen, sondern die Persönlichkeiten sind es gewesen. Die Demokratie hat zu allen Zeiten die Werte der Persönlichkeit zerstört und vernichtet. Das hat sich deutlich gezeigt bei den Vertretern der Demokratie, die in den letzten 14 Jahren regiert haben. Trauriger und jämmerlicher und minderwertiger ist noch kein System und kein Regiment von feinem Platz gegangen als die Vertreter des heutigen Systems gegangen I find. ^Oobhafte Zustimmung.) Da gab es einen S o z fert demokraten, vor dem sich auch das I Bürgertum geneigt hatte, weil es ihn höher einscl^ätzte als die anderen. Zu dem sagte unser I Minister Göring, auch er müsse seinen Posten verlassen. Er fand sich damit ab, bat aber Göring: „Lassen Sie mich wenigstens bis zum Oktober im Amt, denn dann erreiche I id> meine Altersgrenze für die Pension". Wir sind Kavaliere und wollen den Ramen jetzt I Acht nennen. Göring sagte dem Mann, im Amt I rönne er nicht bleiben, aber um ihm die Crrei- I chung der Altersgrenze zu ermöglichen, werde er I ihn bis zum Oktober beurlauben. Der I Mann kam dann noch einmal zurück und sagte: I „3dj habe dann noch eine Bitte, könnte mir I nicht der Urnjug erseht werden?" (Er- I Heute Heiterkeit.) So sehen die Vertreter der I Demokratie aus.
Die Demokratie führt eben zur Herrschaft des Durchschnitts. Aber das Ergebnis der Herrschaft des Durchschnitts ist der deutsche Zerfall. den wir zu beklagelr haben. Wo der Marxismus in Praxis herrscht, da widerlegt er den Marxismus der Theorie. Das sehen wir im marxistischen Rußland, das haben wir in dem schwachen Abklatsch des Marxismus in Deutschland erlebt. Gegen bfci marxistischen Wahnsinn, mit dem unser Volk vernichtet werden soll, nehmen wir den Kamps auf, und wir werden ihn durchführen mit rücksichtsloser Entschlossenheit. (Beifall.) Ich habe den Kamps vor 14 Iah- ten ausgenommen, nicht um das Kapital zu schützen, sondern aus Liebe zum Volk, weil ich
S f Lu£>er! (Stürmischer, langanhaltender Beifall). Die Kommunisten müssen sich daran gewöhnen, daß es jetzt keinen Minister Severing mehr gibt, der sie politische Kinder nannte, sondern daß ein Mann an seiner Stelle steht, der sie für die größten Verbrecher erklärt hak. Das haben die Kommunisten nicht erwartet, daß 48 Stunden später schon 2000 ihrer Obergauner hin- ter Schloß und Riegel sitzen! (Erneuter starker Beifall.) Eie verbreiten heute die Lüge, wir selbst hätten den Reichstag angezündet und es gäbe gar keinen Täter. (Stürmische Pfuirufe., Ich brauche nicht den Brand im Reichstag, um gegen den Kommunismus vorzugehen, und ich verrate auch kein Geheimnis, daß — wäre es nach mir und Hitler gegangen — der Täter heute schon am Galgen hinge. (Stürm., langanhalt. Beifall.) Die neue Rotverordnung wird das deutsche Volk in Zukunft vor diesen Verbrechern schützen; denn wir werden sie mit unnachsichtlicher S t r e n ge anwenden, wo es sich darum handelt, daß die Sicherheit der Ration und des Volkes angetastet wird. Was wir unternommen haben, ift feine Polizeiaktion, sondern das ist der Kampf der Ration gegen ihre Ver - n i ch t e r. Darum auch haben wir die nationalen Verbände zur Mitarbeit aufgerufen. Die Einheit des Reiches ist noch gewahrt. Sie würde aber leere Form bleiben ohne die Einheit deA Volkes. Cs muß gelingen, die Anführer zu beseitigen und die Verführten wieder zurückzugewinnen.
Garnisonkirche das neue Werk des deutschen Ausbaues beginnen. — Stürmischer Beifall folgte der Kanzlerrede. Mit dem Gesang des Deutschland- liedes und des Horst-Wessel-Liedes fand die Kundgebung ihren Abschluß.
Göring über seine Ausgabe.
Berlin, 2. März. (ERD.) Reben der großen Sportvalast-Kundgebung veranstalteten die Da- tionalsozialisten noch eine weitere Massenkundgebung in einer der Ausstellungshallen am Funkturm. Reichsministcr Göring erklärte: Dem nationalen Kabinett liege heute die Ausgabe ob, au« einem zerbrochenen, geistig und materiell zerschlagenen Dolf wiederein starkesVolk zu machen und ein neues Reich zu schmieden. In diesen wenigen Wochen des neuen Kabinetts ist mehr geschehen zur Wiederaufrichtung Deutschlands, a i die anderen in Jahren versprochen hatten. (Erneuter Beifall.) Meine Hauptaufgabe, so fuhr Minister Göring fort, wird es fein, daß die Pest des Kommunismus aus- gerottet wird. (Stürmischer Beifall.) Es war ein Fingerzeig des Schicksals, daß gleich einer leuchtenden Fackel das Haus des deutschen Volkes von jenen Verbrechern angezündet wurde, die dadurch symbolisch zum Ausdruck bringen wollten, daß sie bereit sind, das Deutsche Reich' selbst anzuzünden.
Ich führe heute keinen Abwehrkampf; ich gehe auf der ganzen Linie zum entscheidenden
ein Kind des Volkes bin. _
m nI Für die Durchführung des Programms zur (Stürmischer Beifall.) Wenn der Marxismus verstärkten Pflege des Getreidewirklich den Massen Hilfe brächte, dann würde m a r k t e s werden jetzt weitere Ausführungs- S nehmen, wenn einige Wenige Vorschriften erlassen. Am Weizenmarkt macht die
dabei geschädigt wurden. Tatsächlich aber werden gute Ernte des letzten Jahres die Erschließung r t nul einige äefcntaurenö ge- neuer zusätzlicher Absatzmöglichkeiten erforderlich.
Sl1'ft 6ubiete bereichert Aber die Massen Zu diesem Zwecke ist zunächst die Verfütte- * nenDoltd Werden durch ihn zu Elend rung von ausländischem Futterge- * . n L verurteilt. (Lebhafte Zustimmung), treibe unterbunden worden. Während ^eute steht dem Marxismus aber gegenüber eine den Schweinehaltern als Ersah hierfür inlän- Srfaaur Qh0n A^riffs. des Fanatismus, der d i s ch e Kartoffelflockenund eosinier- - r iptin. zugleich aber auch des Mutes bis zum ter Inlandroggen zur Verfügung gestellt äußersten. (Stürmischer Beifall.) Wie wir unsere werden, soll nun auch die Geflügelwirt- Bewegung aus kleinen Anfängen aufgerichtet schäft aus eine solche Futtergrundlage gestellt yaven, so wird es uns m schwerer Zeit auch ge- werden durch den Ersah von Ausland - ungen. das deutsche Volk wieder aufzurichten. (Erneuter Beifall.) Ich bitte Sie. mitzuhel- fen am Aufbau der deutschen Volksgemeinschaft. Ich glaube, es gibt kein f)ö- heres Symbol für diesen Aufbauwillen, als daß wir. nachdem mit der Brandfackel das Reichstagsgebäude in Asche gelegt wurde, nun hinaus- ziehen in die Stadt, von der Preußens Gröhe ausging. (Beifall.) Daß wir hinausziehen in die Stadt Potsdam und dort vor den Fahnen des großen unsterblichen Königs in der
Erscheint täglich,außer Sonnlags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte (Bießener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle !Ronat$:Bejugsprei$:
Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.
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Glehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen


