Ausgabe 
2.11.1933 Drittes Blatt
 
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Reue politische Literatur

Wirtschast

von

* Rückgang der Zwangsoer steige- rungen land- und for st wirtschaftlicher

Grund st ücke im zweiten Vierteljahr 193 3. Nach Mitteilung des Statistischen Reichs­amts wurden im zweiten Vierteljahr 1933 im Deut­schen Reich unter Dem Einfluh des erweiterten Voll­streckungsschutzes nur 330 Zwangsversteigerungen land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 5388 Hektar durchgeführt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden demgegen­über 178 Verfahren mit einer Gesamtfläche

41 290 Hektar gezählt.

Frankfurter Börse.

INittagsbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 1. Noo. Die Geschäftsstille an der heutigen Mittagsbörse war womöglich noch größer als seither, da infolae des katholischen Feier­tages Orders aus dem Rheinland und aus Süd­deutschland vollkommen fehlten und zum heutigen Monatsbeginn neue Limite kaum gegeben waren. Aus diesem Grunde und mangels neuer Anregun­gen verhielt sich naturgemäß auch die Kulisse weiter abwartend, so daß die Kursfeststellung nur schlep­pend und bei minimalen Umsätzen erfolgte. Die Grundstimmung blieb indessen weiter freundlich, zumal der Ultimo ohne Schwierigkeiten Überwunden wurde.

Rentenwerte lagen zwar sehr still, aber gut be­hauptet. Altbesitz 79, Neubesitz 12,70, späte Reichs­schuldbuchforderungen 88,5 (+ 0,13 0.5).), dagegen Reichsbahn-VA. 101,5 (0,25 o. H). Am Aktien- markt war die Kursgestaltung etwas unregelmäßig, die Abweichungen nach beiden Seiten hielten sich aber in engsten Grenzen. Größere Kursveränderun­gen hatten lediglich am Montanmarkt Harpener mit + 1,40 v. H., Marisfelder Bergbau mit + 1 vH. und Buderus mit + 0,75 v. H., andererseits Klöck- nerroerte mit 1 v. 5x und am Elektromarkt Sie­

mens mit2,25 ü.5). 9®. Farben waren zu 116,40 v. H. gehalten, ebenso Reichsbank unter Be­rücksichtigung des Teildioidendenabschlags.

Im Verlaufe waren IG. Farben etwas gesucht und um 0,90 o. H. auf 117,25 v. H. erhöht, später bröckelten sie aber wieder aus das Anfongsnioeau von 116,40 o. H. ab. Auf den übrigen Markt­gebieten traten bei fast völliger Stagnation kaum Veränderungen ein. U. a. kamen noch zur Notiz: Rhein. Braunkohlen ( 1,75 o. H ), Lohmener (2 o.5).), Kali Salzdetfurth (2,65 v. H ) ande­rerseits Aschaffenburger Zellstoff (+1 v. H), Licht 8t Kraft (+0,75 v. H.). Am Kassamarkt überwogen meist kleine Abbröckelungen, so u. a. bei DD.-Bank (0,5 d.5).), Franks. Hypotheken-Bank (1 v. H.), andererseits lagen Schöfferhof-Binding 14> o. H. fester.

Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitz im Verlauf auf 78,5 v. H. ab, Neubesitz und späte Schuldbuch' forderungen blieben behauptet. Gold- und Liquida- tionspfandbriefe lagen still und nur um Bruchteile eines Prozentes nach beiden Seiten verändert. Kommunal-Obligationen und Stadtanleihen waren etwas gefragt und meist von 0,5 bis 1 v. H. höher. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig. Steuer­gutscheine von 1935 erneut + 0,25 v. H., von 1936 und 1937 je + 0,13 v. H., Durchschnittskurs 87,80 v. H. Von fremden Werten gaben Rumänen etwas nach, andererseits waren Saloniki Monastir um 45 Pf. auf 3,13 v. H. befestigt. Tagesgeld war zu unv. 4,25 v. H. noch gesucht. Exportvaluta lag mit 25,75 v. H. weiter fest.

Abendbörse weiter still.

Der Ordermangel aus Publikumskreisen hielt auch an der Abendbörse an. Das Geschäft stagnierte nahezu vollkommen. Die Grundstimmung war keine unfreundliche, dennoch bröckelten die Kurse infolge der kaum noch zu überbietenden Geschäftslosigkeit eher etwas ab. Auch im Verlaufe blieb es sehr

Dr. Dr. Friedr. Aoemarie .^Deutsch­land» Ringen um Ehre und Freiheit", nationalsozialistischen Sieg, ließen. (Preis: stark karto-

vom Weltkrieg bis zum national Emil Roth Verlag In Gießen, f

niert 1,60 Mark. 456.) An Büchern, die die

neueste Entwickluna der deutschen Geschichte etwa in den letzten 20 Jahren behandeln, ist, soweit sie für die Jugend und den Unterricht brauchbar sind, ein ungewöhnlicher Mangel. Das nimmt nicht wun­der. Denn ist es schon für den Geschichtsforscher un- gemein schwierig, eine wissenschaftliche Darstellung der eigenen Zeitepoche au geben, so gehört für die Abfassung eine» Jugend- und Schulbuches biefer Art nicht nur große Vertrautheit mit dem noch we­nig gesichteten und überall verstreuten Stoff, son­dern auch viel Takt und starke Konzentration. Man kann ruhig behaupten, baß ba» vorliegende Werk auf feinen knapp 150 Seiten biefe Doroebingunaen in überraschendem Maße erfüllt. Der Verfasser hat es verstanden, in drei großen Abschnitten die beut- sche Geschichte seit dem Beginn de» Weltkrise» bi» zur Errichtung bes nationalsozialistischen Maates so kurz und gedrängt, wie es Roum und Aufgab eines Jugendbuches forderten, aber zugleich m Jo prägnant und erschöpfend zu behandeln baß Die Lektüre ein lückenloses Bild biefer letzten 20 Jahre gibt. Die Vorgeschichte be» KNetzes b>e Hel dentalen der deutschen Heere an allen Krönten, bte Rot der Heimat, aber auch die marxistische Zer setzungsarbeit und der seelische Zu ammenbruch der Rovembertage 1918 werben mit hinreißendem Schwung geschildert. Waffenstillstand und Versailler Diktat erfahren eine besonders sorgfältige und klare Darstellung. Hier sind besonders auch dievielen Zahlenangaben für den lugendl.chen Leser von Wert Der Verfasser gibt bann eine eindrucksvolle Schilderung des Weimarer Systems und feiner furchtbaren Folgen für die Dolksmoral. Der Ab- wehrkompf an Rhein und Ruhr, in dem Deutsch- land sich zu einer echten Volksgemeinschaft zusam- mensand, ist ein dem Verfasser besonders Gelungenes Kapitel. Nach einer kurzen Darstellung der Lrful- lungspolitik feit dem Abbruch des passiven Wider- standes wird dann die nationale Revolution von ihren Anfängen aus gezeichnet. Das Werden Adolf Hitlers aus den Besonderheiten feiner österreichi­schen Heimat zum Parteiführer und Staatsmann wird an Hand der Selbstbiographie des Kanzlers geschickt und flüssig dargestellt, ebenso der Kampf der nationalsozialistischen Partei und ihrer Führer bis zu jenem 30. Januar, der die Erfüllung der nationalen Sehnsucht brachte. Die letzten Seiten sind dem Aufbau des neuen Staates gewidmet. Öm Anhang kommen in dankenswerter Weife die wesentlichen Programmpunkte der NSDAP, zum Abdruck. Allch eine klare Gliederung der politischen Organisation der SA. und SS. erhöht den Werl des Buches. Speziell für Hessen wesentlich ist eine Uebersicht über die Provinzen und Kreise sowie ein Schema der neuen hessischen Staatsverwaltung. Zahlreiche Bilder der Männer des neuen Reichs schmücken das Werk, das durchaus geeignet erscheint, der Erziehung unserer Jugend in nationalsozialisti­schem Geiste zu dienen. Die zweckmäßige Ausstat- tung und der saubere Druck machen es besonders geeignet, unseren Kindern in die Hand gegeben zu werden. . , . _

Wegbereiter und Vorkämpfer für dasneueDeutschland,die völkischen Führer In 168 Meisterbildern von E. Retzlaff u. a. Her­ausgegeben von W. Fhm. v. Müsfling. Preis 1,50 Mark. Verlag I. F. Lehmann, München. (218.) Daß die Führer des heutigen kämpferischen deut­schen Staates wesentlich anders aussehen als die­jenigen, die vergeblich versucht haben, im ver­gangenen Jahrzehnt seine Geschicke zu meistern, ist jedem klar, ohne daß er die Bildnisse dieser Führer xu vergleichen braucht. Klar wird einem der neue Typus aber erst, wenn man Gelegenheit hat, in diesem Buche eine Reihe von Bildnissen der Vor­kämpfer der völkischen Bewegung zu betrachten. Das Buch zeigt zunächst die Bildnisse der geistigen Vorkämpser des völkischen Gedankens, etwa Lagarde, Möller van den Bruck, Ernst Hasse, Schönerer u. a. Es ist erfreulich, daß dieser Männer hier in Dank­barkeit gedacht wird. Es folgen dann die Kämpfer der Gegenwart und an ihnen kann man sich be­sonders klar »machen, welche verschiedenen Typen unter diesen Führern vertreten sind. Da ist der jugendlich begeisterte, kampfesfrohe SA.-Führer. Dazwischen stehen die Organisatoren der Partei. Wieder eine andere Gruppe sind die Denker und Dichter, Gelehrte wie Lenard und Stark, Dichter wie Wilhelm Schäfer und Kolbenheyer, Philosophen wie Krieck und Rosenberg. Wir blättern weiter zu den Ministern und Statthaltern und sehen hier eine glückliche Mischung der verschiedenen Führerele- mente. Frontsoldaten und Künstler, Gelehrte und Redner, erfahrene Beamte und rücksichtslose Kamp­fer, sie alle haben sich in Jener obersten Führer­schicht durchgesetzt.

Aanbbud) der Iudenfroge, Ne haften Tatsachen zur Beurteilung de, Indischen Volke» Ausammengestellt und herausgegeben von z j 'ob1. Tilld). 33. Hufta«. 3. SJoftsaus. nnh, 105 bis 124. Tausend, Preis in Seinen g,6un6.n4^ nt. (298). Di. jiationalfolialifHf*- Jütltanidiauung, die heute Den Staat beherrscht und d^» Volk durchdringt, ist ohne die Judenftaae nicht i denken Alle Vorkämpfer des Nationalsozialis- SU5 "oben imer wieder die Iudenfroge als rafft- sches und religiöse» Problem und daraus abgeletht natürlich auch als politisches Problem durchforsch und ihre Einstellung dazu festgelegt. Wie sehr dabei die meisten Späteren auf den Schultern Theodor Fritschs standen, dafür zeugen am besten die hohen Ehren, die man dem kürzlich verstorbenen greifen Vorkämpfer de» Antisemitismus von feilen der Partei und des Staates an feinem Grabe erwiesen bat. Von der Brauchbarkeit und Volkstümlichkeit feine» Hauptwerkes zeugt auch Die Riefenauflage, Die e» erreichen konnte, sowohl fein StuDium keines­wegs leicht ist. Das HanDbuch stellt Beiträge ver- fchieDener Autoren nach einheillichcn Gesichtspunk­ten zusammen, es wird damit zwar eine so gut wie erschöpfende ungeheuer vielfeitige Darstellung Des Iudenproblems erreicht, aber mancherlei lieber- schneidungen lassen sich bei Der Aufteilung unter verschiedene Mitarbeiter naturgemäß schwer vermei­den. Neben eimr kurz gefaßten auf dem bekannten Güntherschen Werk fußenden Rassenkunde und einem Abriß Der Geschichte Des jüDischen Volkes bis in die neueste Zeit wird besonders eingehend die jüdische Religion behandelt. Es werden dann die jüdischen Organisationen und Parteien besprochen und schließlich in dem Hauptabschnitt des Buches der Einfluß des Judentums auf die deutsche Kulturge- meinschaft in Politik, Religion, Presse, Wirtschafts, leben, Kunst und Schrifttum sehr eingehend und unter zahlreichen Quellenangaben dargestellt. Zum Schluß gibt das Buch noch eine kurze Uebersicht über Die Entwicklung der antisemitischen Bewegung. Besonders interefiant ist eine Sammlung von Ur­teilen über das Judentum vom frühen Altertum dis in unsere Tage. Auch jüdische Stimmen selbst kom­men zu Wort. In einem Nachtrag zur letzten Auf­lage werden eine Reihe von Berichtigungen solcher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gebracht, die irrtümlicherweise der jüdischen Rasse zugeschrie- ben worden waren. Das Buch ist auch heute noch ein unentbehrliches Quellen- und Nachschlagewerk für jeden, der sich mit Dem Judentum auseinander» setzen will.

Deutschlands Arbeitsdienst. Von Jesco von P u 11 k a m e r. Mit einem Geleitwort des Staatssekretärs Hier!. 112 Seiten mit 79 z. T. ganzseitigen Bildern. Verlag Gerhard Stalling,

Oldenburg L O. Kartoniert 3,50 Mark. (354.) Ueberafl in ganz Deutschland ist Arbettsdienst ein- gesetzt. In 5000 Lagern: in allen Schlößern oder Klöstern, in einsamen Landhäusern oder seldstge- zimmerten Baracken steht die junae Generation des neuen Deutschland in zähem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Die Ration ist erwacht. Bus allen Schichten Des Volkes ist Die Jugend herbeigeeilt und wachst zu einer neuen Volksgemeinschaft zu- fammen. Arbeit und Kameradschaft, Pflichtgefühl und Einfachheit, Stählung des Körpers und des Geistes sind die neuen Symbole, Die alle erfüllen. Das Buch von Putt käme r zeigt Den Arbeitsdienst wie er ist. Alle Die vielen Fragen, die mit ihm zusammenhängen, die jeden von uns angehen und interessieren, werden hier angeschnitten. Jeder Deut­sche wird dieses Werk, desien Erscheinen von der Reichsleitung des Arbeitsdienstes, Berlin, lebhaft begrüßt wird, mit höchster Spannuna lesen und die vielen Bilder betrachten, die, in allen deutschen Arbeitslagern vom Verfasser für dieses Buch aus­genommen und daher in der Öffentlichkeit noch nicht bekannt, ein echtes Bild vom Leben der Ar- beitsfteiwilligen geben. Die großen volkswirtschaft­lichen Arbeiten entstehen vor unseren Augen, die kameradschaftliche Verbundenheit und die Bilder vom bunten Lagerleben geben uns einen unver­geßlichen Eindruck.

Das faschistische Iugendwerk". Aus dem Italienischen bearbeitet von Wilhelm Kranz. Verlag von Emil Roth in Gießen. (Preis: geheftet 0,10 Mark. 457.) Das kleine Heftchen gibt einen netten Ueberblicf über die Eingliederung der Ju­gend in Die faschistischen Organisationen und die Arbeit, die der Faschismus zur Erziehung der Ju­gend im Sinne feiner Weltanschauung leistet. In einer Zeit, die der Heranführung der Jugend an den Staat auch in Deutschland besondere Aufmerk­samkeit widmet, wird das Büchlein auf großes In­teresse stoßen.

Egelhaass Hi st orisch- politische Jahresübersicht für 1 9 3 2. Herausgegeben von Friedrich Neubauer. Carl Ärabbc Verlag Erich Gußmann in Stuttgart. Geheftet 7,50 Mark. (195.) Von Egelhaass Historisch-politischer Jahres- Übersicht erscheint jetzt der füniundzwanzigste Jahr­gang. Sein Sin ist, das vaterländische Gefühl durch sachliche, klar geordnete, das Wesentliche heroor- hebende Berichterstattung über Die jüngste Ver­gangenheit zu untermauern. Das Jahr 1932 brachte unferm Volke nach außen Die Vernichtung des Poung-Plans und die freilich nur grundsätzliche Anerkennung seiner militärischen Gleichberechtigung. Die innerpolitische Entwicklung bot, von dem kräf­tigen Zugriff abgesehen, der Dem Dualismus Reich- Preußen ein Ende machte, kaum einen Lichtblick. An dramatischen Szenen war Die Geschichte Des letzten Jahres reich. Inmitten aller Enttäuschungen ließ sich die Hoffnung auf das Wiedererstehen Des vaterlänDischen Geistes nicht ersticken.

still, einzelne Montanpapiere notierten um Bruch- teile eines Hundertsatzes über Berliner Schluß- Niveau, ferner waren IG. Farben nach knapp be­haupteter Eröffnung wieher leicht erholt. Späte Reichsschuldbuchforderungen hörte man mit zirka 88,40 vH. U. a.' notierten: Neubesitz 12,65, Alt- besiy 78,5, Schutzgebietsanleihe 7,95, Reichsbank 152. Buderus 63.25, Gelsenkirchen 44, Harpener 76, Phönix 34,65, Stahloerein 29,25, Bekula 108,5, Ehade 140, Scheideanstalt 173, IG. Farben 116,13 bis 116,25, Holzmann 55,5, Lahmeyer 113,5, Sie­mens 130,5.

<5d)tt>einemorff in Gießen.

Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen stan­den 203 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel, bis sechs Wochen alt, 8 bis 10 Mark, sechs dis acht Wochen ast 12 bis 14 Mark, acht bis dreizehn Wochen ult 16 bi» 18 Mark. Tendenz: mittel; Ueberftunb.

Viehmarkt in Hungen.

W Hungen, 2. Roo Gestern fand hier der Allerheiligenmarkt statt, der auch in die- fern Jahre wieder aut besucht war. Auf Dem Dieb­in a r k t waren aufqetrieben: 28 Kühe unb RinDer, 455 Ferkel, 336 Schafe. Auf Dem Rindvieh- markt. Der in Diesem Jahre zum ersten Male mit Dem Allerheiligenmarkt verbunden war, wurden verschiedene Käufe abgeschlosien, wobei Rinder je nach Alter und Beschaffenheit zu 65 bis 250 Mark, Kühe von 220 bis 350 Mark verkauft wurden. Auf dem Schweinemarkt kosteten Ferkel bis zu 6 Wochen alt 8 bis 10 Mark, 6 bi» 8 Wochen ast 11 bis 14 Mark, 8 bis 10 Wochen alt 15 bis 18 Mark, 10 bis 13 Wochen alt 19 bis 22 Mark. Der Handel war gut, es verblieb wenig lieber- ftgnD. Ganz besonders gut war der Handel auf dem Schafmarkt, wo alle Tiere verkauft wurden. Es kosteten Jährlingshämmel bis zu 24 Mk., Ham-, mellämmer 15 bis 20 Mark, Mutterschafe 22 bi»' 25 Mark; für ältere abgängige Böcke wurde bis zu 38 Mark gelöst. Jüdische Händler waren vom Markt ausgeschlossen.

Sktterauer Cbffmorff in Butzbach.

Butzbach, 1.Noo. Der Markt war reichlich be­schickt. Nachfrage und Angebot ausgeglichen. Es wur­den bezahlt für den Zentner Tafelobst: Aepfel 10 bis 16 Mark Birnen 4 bis 5 Mark Wirtschastsobftr Aepfel 4 bis 8 Mark, Birnen 1,50 bis 4 Mark. Tendenz: lebhaft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 1. Noo. Die Tendenz war weiter stetig Das Geschäft aber nach wie vor gering, obgleich Die Mühlen über einen etwas besseren Meht-^ absatz berichteten. Am Futtermittelmarkt blieb Die Haltung fest bei weiter anziehenden Preisen, im übrigen blieben die letzten Montagsnotierungen un­verändert. Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen 193, Roggen 161 bis 162, Braugerste 181 bis 183,50, Hafer 137,50 bis 140, Weizenmehl (Spezial 0, mit Auslandweizen) 28,75 bis 29,65, Weizenmehl (ohne Auslandweizen hergestellt) 27,25 bis 28,15, Roggenmehl (060 v. H. Ausmahlung) 22,50 bis 23, Roggenmehl (fübDeut- sches, Spezial 0) 23,50, Weizenkleie 9,50 bi» 9,60, Roggenkleie 9. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Lchlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 2. Noo. Um 10 Uhr nxir fol­gende Marktlage: Vorauftrieb 83 Rinder, 776 Kälber, 432 Schafe, 698 Schweine Kälber 20 bis 40 Mark, Schafe 16 bis 26 Mark, Schweine 45 bis 52 Mark. Marktverlauf: bei allen Viehgattungen ruhig.

Kunst und Wiffenschast.

ein Häger au» Kurpfalz" im Film.

In der Rheinpfalz wird jetzt ein großer Spiel- film nach Motiven aus dem VolksliedE i n Jäger aus Kurpfalz" gedreht. Von bekann­ten Darstellern wirken u. a. Fritz Kämpers, Hans Adalbert von S ch l e t t o w und Walter Ri Ha mit. Die landschaftlich reizvolle Gegend an der Kropsburg, Kloster Heilsbruck, aber auch zahl- reiche andere pfälzische Punkte bilden den Hinter- gründ des Film», Den die Carl Fröhlich Film-AG. aufnimmt.

Auflösung des Silbenrätsels.

Brezel Erbschaft Fliege Objektivität Lufts chiftec Geographie Emu Schule Trinidad Euterpe Tivoli Sultan Dia­gnose Ekzem Nachttisch Gerste Uri Telegramm Erna Nesselsucht Regiebetrieb Automobil Tuba Helmut Amulet.

Befolge stets den guten Rat:

Halte Treue deinem Heimatblatt!

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzt beld)lof|enen Dividende an. Reichsbankdlskont 4 o H Lombardzinsf. 5 o H.

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