SJ.-fpor/
Gießener Eishockeyspieler in Kastel.
_ Am Sonntag kam endlich eine schon seit zwei -Jahren geplante Fahrt der Eishockeymannschaft nach Kassel zustande. Gleichzeitig wellte bei: Frankfurter Tennisklub 1914 dort, so daß jede Mannschaft zwei Spiele hatte. Um die Mittagszeit stieg das Spiel gegen den Wintersportverein Kassel-Wilhelmshöhe. Die Giehener waren im Feld'piel in sehr guter Verfassung und drängten in allen Spictaritteln ständig vor das Kasseler Tor. Alle Nah- und gut placierten Fernschüsse scheiterten aber an dem sicher arbeitenden Torhüter. So war den Gießenern noch nicht einmal das Ehrentor vergönnt. Die Kasseler dagegen hatten bei einigen leichten Durchbrüchen Erfolg, da der Gießener Torhüter mal einen schlechten Tag hatte. So konnte Kassel mit 4:0 sich für die Niederlage vor 14 Togen in Gießen rächen.
3n dem Spiel gegen die Frankfurter war eigentlich nicht auf Sieg gerechnet worden, sondern man wollte nur einige Ehrentreffcr erzielen. Wider Erwarten klappte aber bei Gießen die Zusammenarbeit gut, auch der Torhüter lief zur alten Form auf. und so gelang es, das Spiel in allen Dritteln offen zu halten. Das sehr flott durchgeführte Spiel endete mit einen Unentschieden 1:1 (1:0, 0:1, 0:0). »
Der Giehener Eisverein kann trotz oer einen Niederlage mit der Mannschaft zufrieden sein. Zeigte sich doch in beiden Spielen, daß sich das Zusammenspiel und die Einzeltechnik langsam zu einer wettkampfsähigen Form entwickelt hat, was auf Rechnung der zahlreichen Eistage in diesem Winter geht. Bei größerer Wettspielgelegenheit dürfte die Mannschaft bald mit den spielstärkeren Frankfurter Mannschaften ins Rennen gehen können.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 II — Ettingshausen I.
1900s Reserven dürften kampflos zu den Punkten kommen, da die Gegner am Samstagnachmittag verzichteten.
1900 III — Niederweisel I 2:0 (0:0).
Für die Gießener galt es, die im Borspiel erlittene 11:0°Niederlage wettzumachen, was auch gelang. Der Sieg ist aber mit 2:0 noch recht mager ausgefallen, denn es bestand die Möglichkeit. ebenfalls zu einem recht ansehnlichen hohen Sieg zu kommen. Durch Treffer von Rohn und Weihrauch stellten nach der Pause die Dlauwei- ßen den verdienten Sieg sicher. Das vorgesehene Spiel der 4. Mannschaft gegen Krofdorf gelangte nicht zum Austrag.
Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.
Tv. Launsbach I — OLE. Gießen 8:4 (3:3).
Zu einem rückständigen Gesellschaftsspiel hatte am Sonntag Launsbach die 1. Mannschaft des Olympischen Sport-Clubs von Gießen zu Gast. Nachdem das Dorspiel seinerzeit schon von den Einheimischen gewonnen wurde, war auch die Mannschaft in diesem Spiel die stets etwas bessere Partei. 3n der ersten Hälfte wollte es bei den Plahbesihern noch nicht so recht klappen, zumal auch die Gäste in dieser Zeit eine ausgeglichene Partie lieferten. Mit je 3 Toren auf beiden Seiten wurde gewechselt und daS Spiel nach der Pause im unverminderten Tempo weitergeführt. Die Plahbesiher wurden nun immer besser und verstanden sich im Sturm nunmehr ausgezeichnet, während die Gießener nachließen. Die Gäste erzielten nur noch einen Erfolg, dem die Platzelf noch 5 Treffer entgegensetzen konnte. Gut waren auf beiden Seiten die Torleute.
Tischtennis im OHV.
Gymnasium — DHD. 4:5.
21 m Sonntag trugen die beiden Mannschaften ein Turnier aus, aus dem die Spieler des DHB. als knapper Sieger hervorgingen. (Die Unterprima jeweils zuerst genannt.)
Einzelspiele Gros — Götz 21:10, 24:22, 24:22; Rodriguez — Reichel 7:21, 15:21, 8:21; Wertheim — Beppler 21:10, 21:14, 21:12; Knauß — Hopfner 22:24, 21:17, 8:21, 23:21, 21:16; Lenzer — Hopfner 21:18, 15:21, 21:18, 18:21, 16:21; Brams gegen Fischer 14:21, 7:21, 13:21.
Doppel: Lenzer-Gros — Reichel-Götz 21:5, 15:21, 18:21, 13:21; Rodriguez-Wertheim—Fischer- Höpfer 21:17, 21:14, 18:21, 21:14; Knauß-Brams gegen Fischer-Beppler 13:21, 18:21, 17:21.
Großer Preis der Republik.
Die Sonntagabend-Veranstaltung des Berliner Reitturniers brachte die Fortsetzung des Großen Preises der Republik. 46 Pferde gingen noch über
I den schweren Kurs. Mit der Schweizerin Primula und dem Iren Irelands Own unter Capt. Ahern kamen noch zwei weitere Ausländer in die Ent-
I scheidung. Weiterhin waren am Abend noch Bajazzo (v. Sydow), Baccarat (Oblt. Momm), Blatter (G. Freese) und Großfürst (Gblt. v. Salviati) fehlerlos gesprungen. Größte Spannung lag über der Arena, als nach dem Erhöhen der Hindernisse der erste Reiter in der Bahn erschien. Wie schwierig der Parcours geworden war, zeigt am besten, daß nur Nanuk, Baccarat, Großfürst und Bajazzo wiederum alles fehlerlos sprangen. Nochmals wurden die Sprünge erhöht. Die Pferde warteten abermals mit großartigen Leistungen auf. nur Großfürst schied aus. und beim dritten Stechen scheiterte Baccarat. Frau von Opel und Herr v. Sydow einigten sich schließlich, um den Pferden ein nochmaliges Stechen zu ersparen und teilten sich in den Sieg.
*
Leutnant Brandt siegt auf Balmung.
Einen deutschen Sieg gab es am Montag im internationalen Berliner Reitturnier. Lt. Brandt erzielte auf Balmung im Glücks-Jagdspringen die schnellste Zeit mit 130,4 Sekunden und bewältigte außerdem den Parcours noch fehlerlos, so daß ihm der erste Preis zuerkannt wurde. Dichtauf folgten Eglh mit 131 Sekunden, Frede- ricus mit 135,4 Sekunden und Edelfräulein mit 135(8 Sekunden. - Am Dienstagnachmittag kam der erste Teil des Prinz-Friedrich-Sigismund- Erinnerungspreises. ein Jagdspringen der ganz schweren Klasse, zur Durchführung. Diese Konkurrenz erstreckt sich über zwei Tage. Am ersten Tage blieben von den 98 Teilnehmern nur fünf fehlerlos.
Karl Schäfer vor Ernst Baier.
Die Europameisterschaften im Eiskunstläufen.
Die Europameisterschaft im Eiskunstläufen der Herren wurde am Montag in London entschieden. Erwartungsgemäß verteidigte der Wiener Weltmeister und Olympiasieger Karl Schäfer seinen Titel mit Erfolg. Er war ollen seinen Konkurrenten klar überlegen. Sicherer Zweiter wurde der deutsche Meister Ernst Baier (Berlin) vor dem Wiener Erdös. — ym Paarlaufen gab es einen zweiten österreichischen Sieg. Meister wurden hier Frl. P a p e tz - Z w a ck vor ihren Landsleuten Frau Gaillard-Petter.
Hervorragende Besetzung der ZZS.-Wettkämpfe.
Die FIS.-Wettkämpfe haben in diesem Jahre eine ganz hervorragende Besetzung gefunden und können mit Recht als „Weltmeisterschaften" im Skilaufen bezeichnet werden. Die Wettkämpfe beginnen am 6. Februar in Innsbruck mit dem Sonderabfahrtslauf, dann folgen am 7. Februar der 40-Kilometer-Stafsellauf für Vierer-Länder- mannschaften, am 8. Februar der Abfahrtslauf für Damen und Herren über etwa 5 Kilometer, am 9. Februar der Slalomlauf der Herren, am 10. Februar der 18-Kilometer-Langlauf und der Slalomlauf der Damen, am 11. Februar der Sprunglauf, am 12. Februar der Sonder-Sprunglauf auf der Berg-Isel-Schanze und als Ab- schluh am 13. Februar der 50-Kilometer-Dauer-- lauf.
Bei der Auslosung für den 18-Kilometer-Lang- lauf schnitten die deutschen Teilnehmer recht günstig ab. Die Fährte muh der Schweizer Kaufmann als erster spuren, während der Sachsenmeister Scherbaum als neunter die Deutschen anführt. Als erster von 74 Teilnehmern geht der Tscheche Novak auf die Strecke zum 50°Kilometer°Dauerlauf. Auch hier haben die deutschen Bewerber recht gute Mittelplätze erhalten.
Arbeiter Tum- und Sportbund.
Bornheim I — Naunheim I 3:1.
Zum ersten Spiel der Nachrunde um die Kreismeisterschaft mußte Naunheim am vergangenen Sonntag in Bornheim mit Ersah antreten. Allgemein hatte man mit einem Siege der Gäste gerechnet; die Mannschaft enttäuschte aber sehr. Bornheim dagegen war ausgezeichnet. Zwar begann das Spiel sehr vielversprechend für Naunheim, dann aber wurden die Gastgeber besserund stellten bis Halbheit dem Naunheimer Führungstreffer den Ausgleich entgegen. Nach Seitenwechsel übernahm Bornheim die Führung. Wohl wurde dann Naunheim wieder etwas überlegen, konnte jedoch bei der guten Abwehr des Gegners zu keinem Erfolge kommen. Die Bornheimer schossen noch ein drittes Tor.
Ditzenbach I. gegen Dockenheim I. 2:0.
Gießen I — Grohen-Buseck I 1:2.
Beide Mannschaften, mit Ersah, lieferten sich ein ansprechendes Spiel. Die Gäste boten den Plahbesihern in der ersten Halbzeit eine völlig gleichwertige Leistung. Bis Halbzeit gelang es keiner Partei zu einem Erfolge zu kommen. Nach Seitenwechsel legten die Gäste zwei Tore vor. Dann ging Gießen mächtig aus sich heraus und drängte die Gäste zurück, konnte aber bei der ballsicheren Verteidigung der Gäste zu keinem Er- folge kommen, bis ihnen die Verteidigung durch Selbsttor zum einzigen Tore verhalf.
wehlar I — Wieseck (komb.) 3:3.
Wieseck war mit einer kombinierten Elf in Wehlar zum Freundschaftsrückspiel zu Gast. Die Platz- besitzer stellten eine flinke Mannschaft, die den Gästen ein völlig gleichwertiges Spiel lieferten. In flottem, fairem Kampf gelang es jeder Partei, drei Tore zu erzielen, so daß sich die Mann-* schäften mit dem dem Spielverlauf entsprechenden Llnentschieden trennten. — Vorher: Wetzlar ll gegen Wieseck II 4:1.
Naunheim II — Lollar I 1:2.
Zum letzten Spiel um die Bezirksmeisterschaft der 1. Bezirksklasse war Lollar in Naunheim zu Gast. Wohl hatte das Spiel selbst keinen Einfluß mehr auf die Meisterschaft, wurde aber trotzdem als scharser Punktekampf ausgetragen. Beide Torhüter wehrten öfters mit viel Glück ab. Nach fehir aufgeregtem Spiele gelang es den Lollarern mit 2:1 Toren als glückliche Sieger das Feld zu verlassen.
Kurze Sporinoiizen.
Das Münchner Gastspiel der amerikanischen Eishockeymannschaft Massachusetts Rangers gegen den deutschen Meister SC. Rießersee endete mit einem 2:0-Siege der Amerikaner.
*
3 n ihre Heimat zurückgekehrt sind die kanadischen Eishockeyspieler der Edmonton Superiors. Sie haben in Europa insgesamt 37 Spiele ausgetragen, davon 33 gewonnen, drei unentschieden gespielt, nur eins verloren und ein Gesarnttoroer- hältnis von 179:33 erzielt.
*
Der Europa-Automobilbergmeister Hans Stuck wird auch in diesem Jahre wieder auf einem Mercedes-Benz-„88K"Modell die großen Rennen bestreiten.
Arbeitsdienstlager in Alsfeld.
tH Alsfeld, 31. Jan. Nachdem auf Grund der neuesten Richtlinien über den freiwilligen Arbeitsdienst dieser hauptsächlich für größere Arbeitsprojekte in geschlossenen Arbeitslagern durchgeführt werden soll, besteht auch hier die Absicht, ein Arbeitslager einzurichten. Die Vorarbeiten hierzu sind im Gange. Da außer Arbeiten, welche die Stadt Alsfeld auszuführen beabsichtigt, auch noch Arbeiten der Forstämter Alsfeld und Eudorf, sowie der von angrenzenden Gemeinden in Betracht kommen, soll eine- Ar - beitsgemeins ch a ft unter dem Vorsitz der Bürgermeisterei Alsfeld gebildet werden. Als Träger der Arbeit dürfte die Arbeitsgemeinschaft erscheinen. Die Frage, wer als Träger des Dienstes die Verwaltung des Lagers übernimmt, ist noch nicht entschieden.
OasZugend-NotwerkimBezirkSchotien
X. Schotten, 31. Jan. Auf Veranlassung des Arbeitsamtes Gießen waren aus dem engeren Bezirk Schotten über 80 junge Leute, die dem f r e i to i 11 i g exn Arbeitsdienst angehören, in der „Krone" zusammengekommen, mit denen das neue Iugend-Notwerk durchge- sprochen wurde. Die Bürgermeister, Vertreter der Lehrerschaft, der Geistlichkeit, der Turn- und Sportvereine wohnten der Versammlung bei. Regierungsrat Dr. B u e s, der Leiter des Arbeitsamtes Gießen, entwickelte in längeren Ausführungen den Sinn und die Bedeutung des Iugendnot- werkes. Die Jugendlichen erklärten sich sofort bereit, an dem Notwerk, den Vorträgen usw. sich zu beteiligen. Man bildete Kurse für das Baugewerbe, für das Metall- und Holzgewerbe, für ungelernte Arbeiter und für die Landwirtschaft. Auch die Frage des gemeinsamen Mittagessens wurde behandelt und gelöst. Als Räume für die Vorträge und das Essen wurde die „Krone" bestimmt. Mit dem Iugendnotwerk wird in den nächsten Tagen begonnen.
Wirtschaft.
* Die Reichsindexziffer für d i e Lebenshaltungskost en im Januar 1 9 3 3. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf") ist im Durchschnitt des Monats Januar 1933 um 0,8 v. H. auf 117,4 (gegenüber 118,4 im Bormonat) zurückgegangen. Es haben nachgegeben die Indexziffern für Ernährung um 1,6 v. H. auf 107,3, Bekleidung um 0,3 v. H. auf 112,1 und sonstigen Bedarf um 0,3 v. H. auf 162,7. Die Indexziffer für Wohnung ist mit 121,4 unverändert, die Indexziffer für Heizung und Beleuchtung mit 136,7 nahezu unverändert geblieben. Innerhalb der Gruppe Ernährung sind hauptsächlich die Preise für Eier, Butter, Fleisch und Brot zurückgegangen.
* Hilfsmaßna hm e n für den Eisenerz b a u. Wie der Berg- und Hüttenmännische Verein Wetzlar mitteilt, ist auch für den Eisensteinbergbau im Lahn- und Dillgebiet und in Oberhessen die Reichs- und Staatshilfe bis zum Ende des Rechnungsjahres (31. März 1933) bewilligt worden. Ferner sind die auf Grund der zurückgestellten Forderungen im Rechnungsjahr ersparten Beträge der Reichs- und Staatsbeihilfe gegebenenfalls fortgewährt worden. Sie werden vor allem den Notstandsgebieten, in erster Linie für die durch die Druckwasserhaltung entstandenen Kosten zur Verfügung gestellt. Der Zweck ist die Erhaltung der Arbeitsstätten. Der weiter bei der Reichsbahn gestellte Antrag auf Frachtensenkung für die Erzzüge aus dem Notstandsgebiet dürfte in Kürze ebenfalls feine Auswirkung finden und dazu beitragen, daß die heimische Erzindustrie wieder mit größerem Lebensmut in die Zukunft blicken kann.
Frankfurter Abendbörse behauptet.
Frankfurt a. M., 31. Ian. Die Abendbörse verkehrte in bemerkenswert ruhiger Haltung. Von der Kundschaft waren, wenn auch nur kleine, Kauforders eingetroffen, denen aber auf Grund der Steigerungen von heute mittag seitens der Kulisse ein gewisses Realisationsbedürfnis gegen» überstand. Die Grundstimmung konnte man aber doch als recht fest bezeichnen. Bei unregelmäßiger Kursbildung wandte sich den Montanpapieren erhöhtes Interesse zu, doch betrugen die Kursveränderungen nur Bruchteile eines Prozentes. Nur Gelsenkirchen lagen im Verlauf 1 Prozent niedriger. Don Elektroaktien zogen Schuckert 1 Prozent an, Siemens waren gut gehalten.
Auf den übrigen Marktgebieten blieben die Berliner Schluhkurse meist behauptet. Von Neben- werten lagen Daimler-Motoren 1 Prozent höher.
2m Verlauf bröckelten die Kurse meist leicht ab, wobei die matte Haltung für die AEG.-Aktie, die auf 28,5 Prozent fiel, verstimmte, zumal man die Ursache des schon im Mittagsschluh- verkehr begonnenen Kursrückgangs nicht kannte. Arn Einheitsmarkt lagen Hirsch-Kupser auf die Meldung über Veränderungen im Aktionärkreis mit 133/8 um l3/8 Prozent fester.
Der Rentenmarkt war bei kleiyem Geschäft heute abend widerstandsfähiger, und das noch vorliegende Angebot wurde auf Mittagsbasis ausgenommen, wobei die Erklärung der Regierung, daß keinerlei Wirtschafts- oder Währungsexperimente zu befürchten seien, stützend wirkte. Stadtanleihen kamen meist schwächer zur Notiz, doch ist zu berücksichtigen, daß heute mittag keime Notierung erfolgte. Deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen waren behauptet. Von fremden Werken zogen 4 Prozent Cinheitsrumänen und Schweiz. Bundesbahn- Obligationen weiter an. Altbesitzanleihe 67,25, Neubesih 8,65, 6proz. Stahlverein 67,25, 6proz. Mainkraft 83,25, 6proz. Franks. Hhp.-Bank Gold Reihe 8—10 84, 5,5proz. do. Liquidation 85, 6proz. Rhein. Hyp.-Bank Mannheim Gold Reihe. 5—9 84, 6(7)proz. Stadt Frankfurt 65, 6(8)proz. Stadt Darmstadt von 1927/28 63,25, 6proz. Stadt Mainz von 26 63, Reichsbank 157,75, Gelsenkirchen 63 bis 62, Harpener 84,50 bis 84,75, Mannesmann 64,50 bis 64,75 bis 64,50, Phönix 36,50, Rheinstahl 75"'Stahlverein 35,50 bis 35,75, Aku 38,50, AEG. 29 bis 28,50, Bekula 120,50, Daimler 23, Scheideanstalt 155, I.-G.- Farben 107 bis 1067/g, Holzmann 50,50, Lah- meyer 120,50, Schuckert 91,75 bis 91,50, Siemens 128, Zellstoff Waldhof 53, Nordd. Lloyd 195/s, Hapag 19, Reichsbahn-VA. 92,75.
Frankfurter Pfervemarkt.
Frankfurt a. M., 31. Jan. Der Pferdemarkt vom 30. Januar war mit nahezu 200 Pferden befahren. Die kuranten, glatten Hunsrücker Pferde haben wie die aus Ostpreußen eingetroffenen Errne- länder zu annehmbaren Marktpreisen flotten Absag gefunden. Es wurden gezahlt 550 bis 750 RM. und einzelne Tiere auch darüber. Schlachttiere waren im Preise gedrückt.
Kurszettel -er Berliner und frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinssuß 5 o. H.
Saturn
«% Deuvche iHefcheanicthe v. 1931 8% ehern.7% Tl. Reichsaul. v. 1929 5'/i% Boung Anleihe von 1930 .. Seutjdie Anl.-Ablüs.-Schülb mit
Auslot.-Rechten ............
SeSfll. ohne Auslos.-Rechte......
6% ehern. s% Hess. Bolksstaat 1929 (rütfjanlb. io2%) ...........
Lberheljen Provinz-Anleihe tnii Auslos. Rechten ............
Deutsche Komm. Eammelab I.An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehern. 8% Franks. Hnp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldvse. 16 unkündbar bis 1936
5',2% ehern. 4>/z% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Psandbriese .....
6’/2% ehe in. 4'/2% Rheinische
Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....
6% ehern. 8% U3r. Landespfanü briefanstall, Pfandbriese R. 19
6% ehern. 7% Pr. Londespfand briefanstalt, Psandbriefe R. 10
4% Oestekrelchitche Golvrenle.... 4,20% Oesterreichische Silberrente *% Ungarische Goldrente.......
<% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/2% desgl. von 1913 ........
5% obgeü. Gold Mexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie I ....................
4% desgl. Serie II .............
6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4/rA>Ru,nän.vereinh.Rentev.lglZ 4% Rumänische veretnh. Rente ..
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30.Januar
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51,85
51,95
51,85
51,95
Prag.......
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest ...
—
——
—-
Sofia.....
3,057
169,23
3,063
3,057
3,063
Holland ....
169,57
169,28
169,62
Oslo.......
73,03
73,22
73,08
73,22
Kopenhagen.
67,93
68,07
64,44
64,56
Stockholm...
77,37
77,53
77,42
77,58
London .....
14,26
14,30
14,28
14,32
Buenos Aires
0,858
0,862
0,858
0,862
Reuhork....
4,209
4,217
4,209
4.217
Brüssel.....
58,44
58,56
58,47
58,59
Italien.....
21,51
21,55
21,505
21,545
Paris.....
16,42
16,46
16,425
16,465
Schweiz...
81,36
81,52
81,36
81,52
Spanien....
34,45
34,51
34,45
34,51
Danzig....
81,90
82,06
81,90
82,06
Japan ......
0,879
0,881
0,879
0,881
Rio de Jan.
0,239
0,241
0,239
0,241
Jugoslawien Lissabon....
5,554
5,566
5,554
5,566
12,97
12,99
Bantnoten.
12,97
12,99
Berlin, 31-Januor
Geld
Bries
Amerikanische Noteu..............
4,20
4,22
Belgische Roten..................
58,31
58,55
Dänische Noten .................
64,07
64,33
Englische Noten .................
14,24
14.30
Iranzvstfche Noten...............
16,385
16,445
Holländische Noten...............
168,91
169,59
Italienische Noten................
21,445
21,525
Norwegische Noten ..............
72,90
73,20
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
tiumänische 'Roten...............
2,46
2,48
Schwedische Noten...............
77,25
77,55
Tcliwefiec Noten.................
81,18
81 5fl
Spanische Noten.................
34,31
34 45
Ungarische Noten ................


